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DE1768370C - Diäthyl-alpha-(2-dibenzofuranyl)-malonat - Google Patents

Diäthyl-alpha-(2-dibenzofuranyl)-malonat

Info

Publication number
DE1768370C
DE1768370C DE1768370C DE 1768370 C DE1768370 C DE 1768370C DE 1768370 C DE1768370 C DE 1768370C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dibenzofuranyl
diethyl
malonate
diethyl alpha
alpha
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Mailand; Bellasio Elvio Albate Como; Cavalleri (Italien); Testa, Emilio, San Simone Vacallo, Ticino (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gruppo Lepetit SpA
Original Assignee
Gruppo Lepetit SpA
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft das Diüthyl-a-(2-dibenzo« funwyO-malonat der Formel
COOC2Hj
CH
COOC2H5
Es wurde gefunden, daß die Verbindung und diese enthaltendes Anliphlogisticum ein sehr interessantes entzündungshemmendes Mittel ist. Die antiphlogistische Wirkung wurde durch den aus Proceedings Society Experimental Biology Medicine, 111 (1962), S. 544, bekannten, durch Carrageenan induzierten Ödem-Test bestimmt. Hierzu wurden weibliche Ratten vom Wistar-Stamm verwendet, die zwischen 120 und 15Og wogen, Die Verbindung wurde auf oralem Weg in einer Suspension einer 10%igen Akaziengummilösung in verschiedenen Dosierungen verabreicht.
Ferner wurde die entzündungshemmende Wirksamkeil durch den Granulom-Kügelchen-Test (R. Meier, W. Schuler, P. Desaules, Experientia, 6 [1950],
5. 1469) geprüft. Es wurden hierfür Wistar-Ratten verwendet, bei denen unter der Haut zwei Baumwollkügelchen eingesetzt wurden. Der Versuch wurde für jede verwendete Dosis an Gruppen von jeweils sieben Tieren durchgeführt. Die zu prüfende Verbindung wurde oral und in einer Suspension einer 0,5% igen wäßrigen Methylcelluloselösung, und zwar 6 Tage lang einmal täglich verabreicht. Am Ende des
6. Tages wurde, nachdem die Ratten getötet worden waren, die Volumenabnahme der Granuloma bestimmt.
In den obigen Versuchen wurde als Vergleichssubstanz Acetylsalicylsäure verwendet. Die hierbei erzielten Ergebnisse sowie die LD50-Werte sind nachstehend angegeben.
Verbindung Dosis bei
Rallen,
per os
mg/kg
Carrageenin-
Udem,
prozentuale
Abnahme
des Ödems
Baumwoll-
kügelchen,
prozentuale
Gewichts
abnahme des
Granuloms
Diäthyl-a-(2-di-
benzofuranyl)-
malonat
50
100
200
16,7
27,8
48,6
18,8
24,9
38,6
Acetylsalicyl
säure
20
50
100
11,4
21,4
38,6
15,2
19,0
30,8
LD,n-Werte
Verbindung Mii
i. p.
mg/kg
use
per os
mg/kg
Ri
i. p.
mg/kg
tten
oral
Diäthyl-
a-(2-dibenzo-
furanyl)-
malonat
1330 bis
1430
10 000 1195. >5000
Acetylsalicyl
säure
319 1 100 500 1360
Aus den gefundenen Werten geht hervor, daß das Diathyl-u-(2-dibenzofuranyl)-molonat der Vergleiohssubstanz bedeutend Überlegen ist
Das DlU(hyl-«-C2-dlbcnzofiirunyl)-malonal findet als s aktiver Bestandteil in einem therapeutischen Mittel Verwendung. Ausgezeichnete Ergebnisse wurden bei der Behandlung einiger Hautkrankheiten, beispielsweise von Ekzemen und allengischer Dermatitis, durch die Anwendung von Salben erzielt, die 0,1 bis ίο 1 % des Diäthyl-a-(2-dibenzofuranyl)-malonats in Mischung mit üblichen pharmazeutischen Trägerstoffen enthielten.
Ferner ist das Diäthyl-a-(2-dibenzofuranyl)-malonat auch sehr wirksam bei der Heilung von beispielsweise rheumatischem Fieber, chronischer rheumatischer Arthritis, rheumaartiger Arthritis und Gicht, wobei die Ergebnisse bei den üblichen Verabreichungsformen, wie oraler, intramuskulärer sowie rektaler Gabe zufriedenstellend waren.
Das Diäthyl-a-(2-dibenzofuranyl)-malonat wird dadurch hergestellt, daß man Äthyl-2-dibenzofuranylacetat in an sich bekannter Weise mit 1 bis 1,5 Mol Natriumäthylat, gelöst in einem mehr als äquimolaren Überschuß an Diäthylcarbonat, erhitzt.
Beispiel
8,6 g Natrium werden in 240 ecm wasserfreiem Äthanol gelöst, und dann wird das Lösungsmittel auf einem Ölbad abdestilliert. Der Rückstand von Natriumäthylat wird nun in 250 ecm Diäthylcarbonat gelöst und dann langsam im Verlauf von 2,5 Stunden mit einer Lösung von 69 g Äthyl-2-dibenzofuranylacetat in 250 ecm Diäthylcarbonat versetzt. Hierauf wird die Badtemperatur auf 1500C erhöht, bis das Lösungsmittel vollständig entfernt ist. Das Gemisch wird dann in Eiswasser gegossen, mit Salzsäure angesäuert und 3- bis 4mal mit Diäthyläther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte werden über Natriumsulfat getrocknet und anschließend zur Trockne abgedampft. Der Rückstand wird aus Isopropyläther umkristallisiert, wobei 6,7 g Diäthyl-a-(2-dibenzofuranyl)-malonat vom F. 84,5 bis 85° C erhalten werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Diäthyl-«-(2-dibenzofuranyl)-malonat der Formel
COOC2H5
2. Antiphlogisticum, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Diäthyl-a-(2-dibenzofuranyl)-malonat nach Anspruch 1 neben üblichen inerten Trägerstoffen.
3. Antiphlogisticum nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,1 bis 1% Diäthyl-a-(2-dibenzofuranyl)-malonat enthält.

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