DE1765168A1 - Kabeltrommeltransport- und Verlegewagen - Google Patents
Kabeltrommeltransport- und VerlegewagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/035—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for transporting reel units
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
Dr.-lng. Ernsf Sommerfeld
Dr. Dieter ν. Bezoid
Dr. Dieter ν. Bezoid
5820-68/Dr.v.B/E 1765168
Maschinenbau Hafenhütte Peter Lancier K.G. Münster/Westfalen, Hafenweg 2 -* k
Kabeltrornrneltransport~ und Verlegewagen (Zusatz zu Patent 1 188 690)
Die Erfindung betrifft einen Kabeltrommeltransport- ; und Verlegewagen mit vier Rädern und einem Rahmen, der bei«,
seits in je eine mit ihm starr verbundene Portalkonstruktion ausläuft, mit deren Enden eine Radaufhängung über ein Schwing-
\ gelenk bzw. eine Federung verbunden ist.
■ Bei den aus der deutschen Patentschrift 1 188
bekannten Kabeltrommeltransport« und Verlegewagen der oben
angegebenen Art handelt es sich um zwei·» bzw. vierräderige
\ Anhänger. Sie haben sich in der Praxis ausgezeichnet bewährt,
lassen Jedoch noch in einer Hinsicht zu wünschen übrig; Um ein Kabel in einen Kabelschacht oder Kabelgraben zu bringen,
nmß der Kabeltrommeltransport·. und Verlegewagen nämlich mög««
Höhst dicht an den Kabelschacht oder den Beginn des Kabel«-
grabens rangiert werden. Oft sind die Straßen aber mit par«
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kenden Fahrzeugen verstopft oder es steht aus sonstigen
Gründen nur wenig Platz zum fluchtgerechten Rangieren des Fahrzeuges für das Abspulen des Kabels zur Verfügung. Bei
den bekannten Kabeltromrneltransport« und Verlegewagen, die als Anhänger ausgeführt sind, wird zum Rangieren ein besonderes
Zugfahrzeug benötigt und es liegt auf der Hand, daß bei einem solchen Zug (z.B. Lastkraftwagen mit angehängtem
Kabeltrommeltransport-» und Verlegewagen) ein ziemlich großer Rangierrauni benötigt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Arbeiten zu erleichtern, die erforderlich sind,
um einen Kabeltrommeltransport- und Verlegewagen in die richtige Kabelverlegungs-Position am Montageort zu bringen.
Diese Aufgabe wird bei einem Kabeltrommeltrans« port- und Verlegewagen der eingangs genannten Art gemäß der
Erfindung dadurch erreicht, daß die vordere Seite des Rah« mens mit einem Motor-Zugkopf fest verbunden ist, der ein Antriebsaggregat
sowie ein Fahrerhaus mit Bedienungs« und Lenkvorrichtungen
für die vorderen Räder, die angetrieben und lenkbar sind, umfaßt.
Durch diese Maßnahme wird der entscheidende Vor« teil erreicht, daß der Anhänger nicht mehr lose hinter einem
mehr oder weniger langen Lastkraftwagen angehängt ist, son—
dem ein kompaktes, selbstfahrendes und gedrungenes Fahrzeug darstellt. Der selbstfahrende Kabeltroinmeltransport·. und V#r«·
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legewagen gemäß der Erfindung kann in seinen Abmessungen, Gewichten und Motorleistungen ohne Schwierigkeit den Bestimmungen
der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung angepaßt werden.
Darüberhinaus bietet er noch den weiteren Vorteil, daß hinten noch ein weiteres Fahrzeug (Anhänger) angehängt werden kann.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung im folgenden anhand dar Zeichnung naher erläutert, es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines Kabeltrommeltransport- und Verlegewagens gemäß der Erfindung
und ·
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Kabeltromrneltransportund
Verlegewageri gemäß Fig. 1.
Der in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellte Kabeltrohimeltransport- und Verlegewagen
enthält einen Motor-Zugkopf 1 mit angetriebenen und gelenkten Rädern, die zum Antrieb des Fahrzeuges dienen. Der Motor-Zukkopf
1 weist ein übliches Fahrerhaus auf, in dem Fahrer und Beifahrer Platz haoen. Eine vom Fahrzeugmotot angetriebene
Hydraulikpumpe 2 speist übsr Verbindungsleitungen j5 und Regelelemente
5 Hydraulikmotoren 4, die zum Antrieb von Seilwinden 6 dienen, die auf jeder Wagenseite angeordnet sind.
Die Seilwinden können bei einem Defekt im Hydrauliksystem
notfalls, durch eine aufgesteckte Kurbel manuell ange-
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BAD ORIGINAL
ms is»
trieben werden.
Der hintere Teil des Fahrgestelles enthält einen nach hinten offenen, U-förmigen Rahmen 1>, der vorne mit dem
Fahrgestellrahmen des Motor-Zugkopfes 1 fest verbunden ist. Der Rahmen IJ besteht vorzugsweise aus starkwandigen Rohren
besonderer Güteklasse. Mit den sich nach hinten erstreckenden Seitenteilen des Rahmens ist, wie bekannt, starr jeweils
eine Portalkonstruktion 14 verbunden, welche die Hinterrader 2j5 überspannt.
Die Räder sind in Radaufhängungen 17 gelagert, die vorn über ein Schwinggelenk 16 mit dem Rohrrahmen bzw.
mitdem einen Ende der Portalkonstruktion und hinten über
eine Gummi- oder Luftfederung 18 mit dem hinteren Ende der Portalkonstruktion 14 verbunden sind. Die Redaufhängung 17
umfaßt zwei Schwingen, zwischen denen die Achse mit dem Rad 2j5 aufgehängt ist. Die Schwingen können aus Stahlblech bestehen
und durch Sicken oder aufgesetzte Verstärkungsrippen versteift sein. Um eine möglichst große lichte Ladeweite
des Fahrzeuges bei einer gegebenen Außenbreite zu erreichen, sind die Schwingen unter Berücksichtigung der erforderlichen
statischen und dynamischen Belastbarkeit so schmal wie rnög«
lieh gehalten. Die Schwingen sind außerdem ao ausgebildet,
daß eine Radmontage leicht durchgeführt werden kann.
Die Gummifederung 18 am hinteren Snde der Schwin*
gen hat besonders gute progressive Federeigenechaften.
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-5-
Auf der Portalkonstruktion 14 ist eine senkrechte Stützsäule, welche eine Tragklaue 10 aufnimmt, angeordnet.
Diese wird nach vorne durch ein Stahlprofil 15 abgefangen.
Die Seilwinden 6 weisen Windenseile 1J auf, mit
denen eine in Fig. H strichpunktiert angedeutete Kabeltrommel
in das Fahrzeug gezogen oder beim Entladen abgelassen wird. Hierbei laufen die Windenseile über Rollen 8 zu Seilhülsen,
mit denen sie verspleißt sind. Die Seilhülsen werden auf die Enden einer Trommelachse 9 gesteckt, welche die Kabeltrommel
12 während des Transportes und beim Abspulen des Kabels tragt. Die Troraraelachsa 9 liegt dabei in den Tragklauen 10 auf jeder
Wagenseite. Beim Be» und Entladen des Fahrzeuges gleiten die
auf den finden der Trommelachse angeordneten Seilhülsen auf den vom Ende des Fahrzeuges schräg nach oben zu den Trag··
klauen 10 verlaufenden Oleitschienen 11,
Um deri selbstfahrenden Kabeltrommeltransport«· und
Verlegewagen geraäfl der Erfindung auch als Zugfahrzeug für einen
zusätzlichen Anhänger benutzen zu können, ist am Ende de»
Rahmens eine ,entsprechende Einrichtung vorgesehen· Diese be««
steht au· einer herausnehmbaren (oder herausschwenkbaren) Traverse 22, an deren Mitte eine Anhängerkupplung 19 angebracht
let. Die Traverse 'd'd wird In eine Halterung 21 gesteckt und
mit einem Sicherungsbolzen HO zuverlässig arretiert.
transport« uhd Verlegewagen ist es möglich, bei einer Außen··
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breite des Fahrzeuges von 2500 mm eine maximale Ladeweite von ΐγβΟ mm zu erreichen.
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Claims (1)
- Ansprüche1. Kabeltrommel transport-, und Verlegewagen mit ■ vier Rädern und einem Rahmen, der beidseits in je eine mit ihm starr verbundene Portalkonstruktion ausläuft, mit deren Enden eine Radaufhängung über ein Schwinggelenk bzw. eine Fe-luoh Patent 1 188 690.derung verbunden ist,V α a α u r c^n* gekennzeichnet, daß die vordere Seite des Rahmens (15) mit einem Zugkopf (l) verbunden ist, der ein Antriebsaggregat sowie ein Fahrerhaus mit Bedienungs- und Lenkvorrichtungen für die vorderen Räder, die angetrieben und lenkbar sind, umfaßt.ü. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat mit einer Hydrahlikpumpe (2) verbunden ist, welche Hydraulikmotoren (4) speist, die zum Antrieb von Seilwinden (6) dienen, welche am Rahmen (13) angeordnet sind.J, Wagen nach Anspruch d, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilen mit einer Zusatz«· Antriebsvorrichtung versehen sind, die durch eine aufgesteckte Handkttbel manuell betätigbar ist.4. Wagen nach Anspruch 1, 'd oder 3, dadurch gekennze lehnet, daß am hinteren Ende des hinten109828/0838BAD ORIGINALoffenan, u-förmigen Rahmens (Ij) eine herausnehmbare oder herausschwenkbare Traverse (2ü) angeordnet ist, die eine Anhängevorrichtung (19) trägt.109828/0838BAD ORIGtNAL
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4447013A (en) * | 1980-04-23 | 1984-05-08 | Meab, Mobile Equipment Ab | Method and arrangement on extracting, reeling up, pulling in, etc., of a heavy cable or similar |
-
1968
- 1968-04-11 DE DE19681765168 patent/DE1765168C3/de not_active Expired
-
1969
- 1969-02-10 NL NL6902072A patent/NL6902072A/xx unknown
- 1969-02-28 FR FR6905312A patent/FR2006025A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-03-12 BE BE729745D patent/BE729745A/xx unknown
- 1969-03-19 CH CH417169A patent/CH483943A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4447013A (en) * | 1980-04-23 | 1984-05-08 | Meab, Mobile Equipment Ab | Method and arrangement on extracting, reeling up, pulling in, etc., of a heavy cable or similar |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1765168B2 (de) | 1978-06-08 |
| FR2006025A1 (de) | 1969-12-19 |
| CH483943A (de) | 1970-01-15 |
| DE1765168C3 (de) | 1979-02-08 |
| BE729745A (de) | 1969-08-18 |
| NL6902072A (de) | 1969-10-14 |
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Legal Events
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