[go: up one dir, main page]

DE1764391A1 - Klappankerrelais - Google Patents

Klappankerrelais

Info

Publication number
DE1764391A1
DE1764391A1 DE19681764391 DE1764391A DE1764391A1 DE 1764391 A1 DE1764391 A1 DE 1764391A1 DE 19681764391 DE19681764391 DE 19681764391 DE 1764391 A DE1764391 A DE 1764391A DE 1764391 A1 DE1764391 A1 DE 1764391A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
core
plate
hinge plate
hinge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681764391
Other languages
English (en)
Other versions
DE1764391C (de
DE1764391B2 (de
Inventor
Dipl-Ing Berkestijn Victor Van
Johannes Verkerk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Priority to DE19681764391 priority Critical patent/DE1764391C/de
Priority claimed from DE19681764391 external-priority patent/DE1764391C/de
Publication of DE1764391A1 publication Critical patent/DE1764391A1/de
Publication of DE1764391B2 publication Critical patent/DE1764391B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1764391C publication Critical patent/DE1764391C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/163Details concerning air-gaps, e.g. anti-remanence, damping, anti-corrosion

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Klappankerrelais Die Erfindung betrifft ein Klappankerrelais mit einem festen Kern und einem gelenkig damit verbundenen Anker.
  • Es sind verschiedenartige Gelenkverbindungen für die Befestigung des Ankers am Kern eines Klappankerrelais bekannt, wie solche mit ih einem Drehlager geführtem Scharnierbolzen, mit in konische Löcher greifenden Spitzschrauben oder auch mit Schneideaufhängung. Diese bekannten Gelenkverbindungen haben alle bestimmte Nachteile. So kann durch Abnützung der Lager die Brummanfälligkeit leicht so weit ansteigen, dass schliess-.
  • lieh Brumm auftritt. Oft sollen weiter die Lager geschmiert werden, was aber durch Alterung des Schmieröls zu erhöhter Reibung führen kann, während auch durch Rostbildung die Lagerreibung ansteigen kann. Schneideaufhängungen sind weiter stossem_)findlich, und bei SpiUzschraubenlagern besteht die Gefahr der Dejustierung der Lager. Man hat bereits vorgeschlagen, Kern und Anker durch eine Blattfeder zu verbinden; dadurch tritt aber im Gelenk eine Vorspannung auf, die nicht immer erwünscht ist. Zudem können in solchen Federn Ermüdungs-und Kerbwirkungserscheinungen auftreten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gelenkverbindung für ein Klappankerrelais zu schaffen, die die obenerwähnten Nachteile nicht aufweist und die zudem einfach montiert werden kann.
  • Erfindungsgemäss besteht die Gelenkverbindung zwischen Kern und Anker aus einer Gelenkplatte aus einem biegsamen Kunst-Stoff, die eine die Gelenkachse bildende Schwächungslinie aufweist und deren beidseitig dieser Linie liegenden Plattenteile an den gelenkseitigen Endflächen vorn Kern und Anker befestigt sind.
  • Eine solche Gelenkverbindung weist gegenüber den obenerwähnten bekannten Gelenkausbildungen verschiedene Vorteile. auf. So kann keine Abnützung und deshalb keine Brummanfälligkeit auftreten, weil die Gelenkverbindung eine vorteilhafte Dämpfung, eine grosse Stossfestigkeit und Dauerhaftigkeit gegen Alterung und Ermüdungserscheinungen besitzt, wobei zudem keine Schmierung erforderlich ist und ebenfalls keine Rostbildung auftreten kann. Weiter ist das Gelenk elektrisch isolierend und magnetisch nichtleitend, billig in der Üerstellung und ermöglicht eine einfache Montage und Einstellung. Da bei Klappankerrelais nur eine beschränkte Drehbewegung auftritt, wird die Kunststoffgelenkplatte nur geringen Biegebeanspruchungen unterworfen, so dass eine grosse Lebensdauer gesichert ist.
  • Die Anwendung einer aus einem biegsamen Kunststoff hergestellten Gelenkplatte macht es weiter möglich, die Gelenkplatte in Höhe der Schwächungslinie mit einem senkrecht zur Platte abstehenden, aasgeformten Steg zu versehen, der zwischen dem Relaiskern und dem Anker liegt und dessen Dicke den Luftspalt zwischen diesen Teilen bestimmt. Eine solche Gelenkplatte mit aasgeformtem Distanzsteg kann leicht durch Spritzguss oder ein ähnliches Verfahren hergestellt werden und erleichtert erheblich die Montage des Relais, weil dabei der erwünschte Luftspalt erhalten wird ohne dass weitere Justierarbeiten am Relais erforderlich sind. Dieser Luftspalt kann sich beim Gebrauch des Klappankerrelais nicht verändern. Die Befestigung der Gelenkplatte an den Relaisteilen kann auf verschiedene Art stattfinden. Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, bei der die Spritzbarkeit des Kunststoffes wesentliche Vereinfachungen bringt, sind die Plattenteile der Gelenkplatte je mit einem Wangenpaar versehen, das den Kern bzw. den Anker seitlich einschliesst. Die Wangen sind dabei zweckmässig mit je einem, ein Querloch im Kern bzw. Anker durchsetzenden, stiftförmigen Teil verbunden, wobei die Gelenkplatte mit den Wangen und Stiftteilen aus einem Stück durch Umspritzen der betreffenden Kern- und Ankerteile gebildet ist.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann die Gelenkplatte mit angeformten, parallelen Querrippen mit sich nach aussen verbreitender Querschnittsform versehen sein, wobei die Rippen in Nuten entsprechender Querschnittsform im Kern und Anker eingeschoben oder eingepresst sind. Auch auf diese Weise wird eine einfache Montage erreicht. Es ist selbstverständlich auch möglich, die Gelenkplatte flach an die Endflächen des Kernes und des Ankers anliegend, vorzugsweise durch Kleben,zu befestigen, wenngleich auch Schraub-oder Nietverbindungen od. dgl. möglich-sind. ' Die Schwächungslinie der Gelenkplatte wird vorzugsweise von einer in dieser Platte vorgesehenen Rille an der vom Kern und .Anker abgekehrten Seite der Gelenkplatte gebildet. Durch Wahl der Rillentiefe und deren Querschnittsform ist es dabei erwünschtenfalls möglich, dem Anker eine leichte Vorspannung zu geben. , In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Klappankerrelais mit Gelenkverbindung gezeigt, wobei die für ein richtiges Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Unterteile, wie die Relaisspulen, weggelassen worden sind.
  • Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen drei verschiedene Ausführungsformen der Gelenkverbindung In den Figuren ist mit 1 ein drei Schenkel aufweisender Kern und mit 2 ein plattenförmiger Anker eines Klappankerrelais angedeutet. Kern 1 und Anker 2 sind in bekannter Weise aus Blechen geschichtet. Ein Aussenschenkel 3 des Kernes 1 ist an der Oberseite mit einer Quernut 4 zur Aufnahme eines nicht gezeichneten Kurzschlussringes versehen, während ein anderer Schenkel 5 des Kernes 1 durch eine Gelenkverbindung mit dem entsprechenden Ende des Ankers 2 verbunden ist.
  • Diese Gelenkverbindung wird von einer Platte oder von einem Streifen 6 aus einem biegsamen thermoplastischen Kunststoff gebildet; sie ist fest oder auch leicht beweglich an den gelenkseitigen Endflächen des Kernes 1 und des Ankers 2 befestigt. Die Gelenkplatte 6 erstreckt sich über die ganze Breite des Kernes 1 und des Ankers 2 und weist etwa in der Mitte ihrer Aussenseite eine Querrille `j zur Bildung einer Schwächungslinse auf, die die Gelenkachse der Gelenkverbindung bildet. Die Rille 7 verläuft in Höhe eines Luftspaltes 8 zwischen dem Kern 1 und dem Anker 2, wobei der oberhalb der Rille 7 liegende Plattenteil sich zweckmässig über die ganze Höhe des Ankers 2 erstreckt und der unterhalb der Rille 7 lie-gende Plattenteil etwa die gleiche Länge aufweist.
  • Gemäss der Ausführungsform nach der Figur 1 ist die Gelenkplatte 6 durch Kleben fest an den Endflächen von Anker und Kern befestigt. Es ist selbstverständlich auch möglich, für diese Befestigung Schrauben, Nieten od. dg1. zu verwenden, was aber das Bohren von Löchern im Anker.2 und im Schenkel 5 des Kernes 1 notwendig macht.
  • Wie in der Fig. 1 dargestellt, kann die Gelenkplatte 6 in Höhe der Rille 7 mit einem ungeformten Steg 9 versehen sein, der senkrecht von der Platte 6 absteht und zwischen dem Schenkel 5 und dem Anker 2 liegt. Die Dicke dieses Steges 9 bestimmt die Breite des Luftspaltes 8 zwischen Kern und Anker, so dass beim Montieren der Gelenkplatte 6 gleichzeitig die erwünschte Luftspaltbreite erhalten wird. Dadurch 'wird die Montage desÄnkers Z wesentlich erleichtert, was insbeson-dere für die Massenherstellung des Relais.sehr wichtig ist. Nach der Ausführungsform der Fig. 2 ist jede Gelenkplattenhälfte mit einer ungeformten Querrippe 10 mit etwa schlüsselförmiger Querschnittform versehen. Die Rippen 10 greifen-in Nuten entsprechender Querschnittsform in den Endflächen des Ankers und des Kernes ein. Die Gelenkplatte 6 kann mit diesen Rippen 10 seitlich in die Nuten hingingeschoben werden. Wenn der verwendete Kunststoff genügend verformbar ist und die gewählte Querschnittsform der Rippen sich dazu eignet, ist es auch möglich, diese Rippen in einer Richtung senkrecht zu den Endflächen von Kern und Anker durch die Nutenöffnungen hineinzudrücken, bis sie in den Nuten liegen. Die Gelenkplatte 6 der Fig. 2 ist gleichfalls mit einem Distanzsteg 9 versehen, der allerdings bei diesem Ausführungsbeispiel auch fortgelassen werden kann.
  • Die Gelenkplatte 6 der in der Fig. 3 gezeigten Ausführungsform hat zwei Wangen 11, die den Anker 2 beidseitig einschliessen und zwei weitere Wangen 12, die den Schenkel 5 des Kernes 1 beidseitig einschliessen, wobei die beiden Wangenpaare in Höhe der Rille 7 voneinander getrennt sind. Die beiden Wangen 11 und auch die Wangen 12 sind durch einen Stiftteil miteinander verbunden, der sich durch ein Querloch im Schenkel 5 bzw. im Anker 2 erstreckt. Die Platte 6 ist aus einem Stück mit den Wangen 11 und 12 und den Stiftteilen 13 aus Kunststoff geformt, wozu der Kern 1 und der Anker 2 in der richtigen Lage in einer Matrize angeordnet und darauf-die betreffenden Teile mit Kunststoff umspritzt werden. Wenn erwünscht, könnte auch in diesem Fall ein Steg 9, wie in den Figuren 1 und 2 angegeben, an die Platte 6 angespritzt werden, aber im allgemeinen kann bei der Ausbildung gemäss der Fig. 3 ein solcher Steg fortgelassenwerden. In allen beschriebenen Ausbildungen der Gelenkverbindung kahn durch richtige Wahl der Querschnittsform und der Tiefe der Rille 7 die Biegsamkeit der Gelenkplatte 6 entlang dieser Rille nach . Wunsch bestimmt werden, wobei die Wandstärke der Platte in der Schwächungsrille 7 sehr klein gewählt werden kann, so dass ein praktisch vernachlässigbar kleiner Biegwiderstand auftritt. Es ist aber auch möglich, unter Ausnützung der elastischen Eigenschaften des Kunststoffes der Gelenkplatte dem Anker in der Schliessrichtung eine leichte Vorspannung zu geben.

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R U E C H E U, Klappankerrelais mit einem festen Kern und einem gelenkig damit verbundenen Anker, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung zwischen Kern (1) und Anker (2) aus einer Gelenkplatte (6) aus biegsamem Kunststoff besteht, die eine die Gelenkachse bildende Schwächungslinie (7) aufweist und deren beidseitig dieser Linie liegende Plattenteile an den gelenkseitigen Endflächen von Kern (1) und Anker (2) be-i 'estigt sind.
  2. 2. Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkplatte (6) in Höhe der Schwächungslinie ('j) einen senkrecht zur Platte abstehenden, angeformten Steg (9) aufweist, der zwischen dem Kern (1) und dem Anker (2) liegt und dessen Dicke den Luftspalt (8) zwischen diesen Teilen bc3Gtimmt.
  3. Klappankürrelais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge-:.u;iiizeichnE;t, dass die Schwächungslinie (7) von einer an der vom Kern (1) und Anker (2) abgekehrten Seite der Gelenkplatte: (6) in dieser Platte vorgesehenen Rille gebildet wird.
  4. 4. Klappankerrelais nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenteile der Gelenkplatte (6) je mit einem Wangenpaar (11,12) versehen sind, das den r Kern (1) bzw. den Anker (2) seitlich einschliesst und dessen Wangen von einem ein Querloch im Kern bzw. im Anker durchsetzenden, stiftförmigen Teil (13) verbunden sind, wobei die Gelenkplatte mit den Wangen und Stiftteilen einstüekig durch Um- spritzen der betreffenden Kern- und Ankerteile gebildet ist.
  5. 5. Klappankerrelais nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkplatte (6) mit angeformten, parallelen Querrippen (10) mit sich nach auäsen verbreitender Querschnittsform versehen ist; die in Nuten entsprechender Querschnittsform im Kern (1) und Anker (2) eingeschoben oder eingepresst sind. -6. Klappankerrelais nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkplatte (6) durch Kleben mit den Endflächen des Kernes (1) und des Ankers (2) verbunden ist.
DE19681764391 1967-09-05 1968-05-30 Klappankerrelais Expired DE1764391C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681764391 DE1764391C (de) 1967-09-05 1968-05-30 Klappankerrelais

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1241067 1967-09-05
DE19681764391 DE1764391C (de) 1967-09-05 1968-05-30 Klappankerrelais

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1764391A1 true DE1764391A1 (de) 1971-07-08
DE1764391B2 DE1764391B2 (de) 1973-01-25
DE1764391C DE1764391C (de) 1973-08-09

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
DE1764391B2 (de) 1973-01-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH494907A (de) Kettenspanner
DE2614447A1 (de) Scharnier
DE1930638A1 (de) Scheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge
DE2901213A1 (de) Loesbare stiftverbindung fuer bauelemente
DE2650480A1 (de) Aufhaengevorrichtung
DE4313610A1 (de) Ausstellvorrichtung für einen Dreh-Kipp-Flügel
DE8421486U1 (de) Mehrwege-hahn
DE1764391A1 (de) Klappankerrelais
DE2558122A1 (de) Halterung fuer nasenpads an metallbrillen
CH458538A (de) Klappankerrelais
DE1764391C (de) Klappankerrelais
DE1807186A1 (de) Brillenscharnier mit durch federnde Rastung bestimmten Relativstellungen zwischen Rahmen und Buegel
DE4006691C2 (de) Stahltürzarge mit Schwellenprofil
DE2356000A1 (de) Moebelscharnier
WO2004085780A1 (de) Band, insbesondere für dusch- und/oder glastüren
DE2539363C2 (de) Blendrahmenschenkel
EP0562500B1 (de) Profilzylinderrosette
DE19848071A1 (de) Anordnungsvorrichtung für einen Öldruck-Türschließer
DE3509893C2 (de)
DE19544767A1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen
EP0637791B1 (de) Dichtleiste für einen Schiebesteller
DE1987960U (de) Gelenk fuer glieder-massstaebe.
AT3309U1 (de) Plattenförmiges tragelement, insbesondere für eine schibindung
AT138043B (de) Skikantenschutz.
DE1933018A1 (de) Riegel

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)