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DE1764391C - Klappankerrelais - Google Patents

Klappankerrelais

Info

Publication number
DE1764391C
DE1764391C DE19681764391 DE1764391A DE1764391C DE 1764391 C DE1764391 C DE 1764391C DE 19681764391 DE19681764391 DE 19681764391 DE 1764391 A DE1764391 A DE 1764391A DE 1764391 C DE1764391 C DE 1764391C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
plastic plate
armature
anchor
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681764391
Other languages
English (en)
Other versions
DE1764391A1 (de
DE1764391B2 (de
Inventor
Victor van Dipl.-Ing. Eindhoven; Verkerk Johannes Waalwijk; Berkestijn (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Priority to DE19681764391 priority Critical patent/DE1764391C/de
Publication of DE1764391A1 publication Critical patent/DE1764391A1/de
Publication of DE1764391B2 publication Critical patent/DE1764391B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1764391C publication Critical patent/DE1764391C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

dadurch tritt aber im Gelenk eine Vorspannung auf, Nach einer anderen Ausführungsform der Erfin-
die nicht immer erwünscht ist. Zudem können in sol- 60 dung kann die Kunststoffplatte mit angeformten,
chen Federn Ermüdungs- und Kerbwirkungserschei- parallelen Querrippen mit sich nach außen verbrei-
nungen auftreten. ternder Querschnittsform versehen sein, die in Nuten
Auch ist es gemäß der deutschen Patentschrift entsprechender Querschnittsform im Kern und An-
1 094 366 bekannt, an einem Relais, zur Verbindung ker einschiebbar bzw. einpreßbar sind. Auch auf
von Kern und Anker eine dünne Kunststoffolie zu 65 diese Weise wird eine einfache Montage erreicht. Es
verwenden, die mit einem Ende an der Außenseite ist selbstverständlich auch möglich, die Kunststoff-;
des festen Kerns befestigt und mit dem anderen Ende platte flach an die Endflächen des Kernes und des
mit dem beweglichen Anker verbunden ist. Diese Ankers anliegend, vorzugsweise durch Kleben, zu be-
festigen, wenngleich auch Schraub- oder Nietverbindungen od. dgl möglich sind.
Die Schwächungslinie der Kunststoffplatte wird vorzugsweise von einer in dieser Platte vorgesehenen Rille an der vom Kern und Anker abgekehrten Seite der Kunststoffplatte gebildet Durch Wahl der Rillentiefe und deren Querschnittsiorm ibt es dabei erwünschtenfalls möglich, dem Anker eine leichte Vorspaanung zu geben.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Klappankerrelais mit Gelenkverbindung gezeigt, wobei die für ein richtiges Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Unterteile, wie die Relaisspulen, weggelassen worden sind.
Die F i g. 1,2 und 3 zeigen drei verschiedene Ausführungsformen der Gelenkverbindung.
In den Figuren ist mit 1 ein drei Schenkel aufweisender Kern und mit 2 ein plattenförmiger Anker eines Klappankerrelais angedeutet. Kern 1 und Anker 2 sind in bekannter Weise aus Blechen geschichtet. Ein Außcnschenkel 3 des Kernes 1 ist an der Oberseite mit einer Quernut 4 ZUr Aufnahme eines nicht gezeichneten Kurzschlußringes versehen, während ein anderer Schenkel S des Kernes 1 durch eine Gelenkverbindung mit dem entsprechenden Ende des Ankers 2 verbunden ist.
Diese Gelenkverbindung wird durch eine biegsame thermoplastische Kunststoffplatte6 gebildet; sie ist fest oder auch leicht beweglich an den gelenkseitigen Endflächen des Kernes 1 und des Ankers 2 befestigt. Die Kunststoffplatte 6 erstreckt sich über die ganze Breite des Kernes 1 und des Ankers 2 und weist etwa in der Mitte ihrer Außenseite eine Querrille 7 zur Bildung einer Schwächungslinie auf, die die Gelenkachse der Gelenkverbindung bildet. Die Rille 7 verläuft in Höhe eines Luftspaltes 8 zwischen dem Kern 1 und dem Anker 2, wobei der oberhalb der Rille 7 liegende Kunststoffplattenteil sich zweckmäßig über die ganze Höhe des Ankers 2 erstreckt und der unterhalb der Rille 7 liegende Plattenteil etwa die gleiche Länge aufweist.
Gemäß der Ausführungsform nach der Fig. 1 ist die Kunststoffplatte 6 durch Kleben fest an den Endflächen von Anker und Kern befesiigt. Es ist selbstverständlich auch möglich, für diese Befestigung Schrauben, Niete od. dgl. zu verwenden, was aber das Bohren von Löchern im Anker 2 und im Schenkel 5 des Kernes 1 notwendig macht.
Wie in der Fig. 1 dargestellt, kann die Kunststoffplatte 6 in der Höhe der Rille 7 mit einem angeformten Steg 9 versehen sein, der senkrecht von der Kunststoffplatte 6 absteht und zwischen dem Schenkels und dem Anker 2 liegt. Die Dicke dieses Steges 9 bestimmt die Breite des Luftspaltes 8 zwischen ' Kern und Anker, so daß beim Montieren der Kunststoffplatte 6 gleichzeitig die erwünschte Luftspaltbreite erhalten wird. Dadurch wird die Montage des Ankers 2 wesentlich erleichtert, was insbesondere fur die Massenherstellung des Relais sehr wichtig ist.
Nach der Ausführungsform der Fig.2 ist jede Kunststoffplattenhälfte mit einer angeformten Querrippe 10 mit etwa schlüssilförmiger Querschnittsform
ίο versehen. Die Rippen 10 greifen in Nuten entsprechender Querschnittsform in den Endflachen des Ankers und des Kernes ein. Die Kunststoffplatte 6 kann mit diesen Rippen 10 seitlich in die Nuten hineingeschoben werden. Wenn der verwendete Kunststoff
genügend verformbar ist und die gewählte Querschnittsform der Rippen sich dazu eignet, ist es auch möglich, diese Rippen in einer Richtung senkrecht zu den Endflächen von Kern und Anker durch die Nutenöffnungen hineinzudrücken, bis sie in den Nuten
liegen. Die Kunststoffplatte6 der Fig.2 ist gleichfalls mit einem Distanzsteg 9 versehen, der aller.Jing> bei diesem Ausführungsbeispiel auch fortgelassen werden kann.
Die Kunststoffplatte6 der in der Fig.3 gezeigten
Ausführungsform hat zwei Wangen II, die den Anker 2 beidseitig einschließen, und zwei weitere Wangen 12, die den Schenkels des Kernes 1 beidseitig einschließen, wobei die beiden Wangenpaare in Hohe der Rille 7 voneinander getrennt sind. Die beiden
Wangen 11 und auch die Wangen 12 sind durch einen Stiftteil miteinander verbunden, der sich durch ein Querloch im Schenkel 5 bzw. im Anker 2 erstreckt. Die Platte 6 ist aus einem Stück mit den Wangen Il und 12 und den Stiftteilen 13 aus Kunsi-
stoff geformt, wozu der Kern I und der Anker 2 in der richtigen Lage in einer Matrize angeordnet und darauf die betreffenden Teile mit Kunststoff umspritzt werden. Wenn erwünscht, könnte auch in diesem Fall ein Steg9, wie in den Fig. 1 und2 angege-
ben, an die Platte 6 angespritzt werden, aber im allgemeinen kann bei der Ausbildung gemäß der F i g. 3 ein solcher Steg fortgelassen werden. In allen be schriebenen Ausbildungen der Gelenkverbindung kann durch richtige Wahl der Querschnittsform und
der Tiefe der Rille7 die Biegsamkeit der Kunststoffplatte 6 entlang dieser Rille nach Wunsch bestimmt werden, wobei die Wandstärke der Platte in der Schwächungsrille 7 sehr klein gewählt werden kann, so daß ein praktisch vernachlässigbar kleiner Biege-
widerstand auftritt. Es ist aber auch möglich, unter Ausnützung der elastischen Eigenschaften der Kunststoffplatte dem Anker in der Schließrichtung cim; leichte Vorspannung zu geben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Anordnung gibt — insbesondere wenn die Kontakte Patentansprüche- in einer Ebene parallel zur Ankerplatte betätigt wer- μden _ keine genügende mechanische Stabilität gegen
1. Klappankerrelais mit einem festen Kern und Stöße. f„au,> „,„„^ ,:„„ einem mittels einer biegsamen Kunststoffplatte 5 Der Erfindung hegt die Aufgabe zugmndeeme gelenkig mit dem Kern verbundenen Anker, wo- leichtgängige, wartungs- und ennudungsfreie owrc bei die Kunststoffplatte an den nach außen ge- stoßunempfindliche G^erhmd™Z ™?C*&n kehrten Flächen von Kern und Anker befestigt Kern und Anker eines Relais zu schaffen, d.e eine ist, dadurch gekennzeichnet, daß die genau definierte Gelenkachse aurweisi
einen bestimmten Abstand zwischen Kern (1) io Diese Aufgabe ist erfindungsgernaß dadurch ge-
und Anker (2) gewährleistende Kunststoffplatte löst, daß die einen bestimmten Abstand zwiscnen
(6) eine eine Gelenkachse bildende Schwächlings- Kern und Anker gewährleistende Kunststoffplatte
linie in Form einer auf der von Kern (1) und An- eine eine Gelenkachse bildende Schwächungslinie in
ker (2) abgewandten Seite der Kunststoffplatte Form einer auf der von Kern und Anker abgewand-
(6) vorgesehenen Rille (7) besitzt. 15 ten Seite der Kunststoffplatte vorhandenen Rille be-
2. Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch sitzt.
gekennzeichnet, daß die Plattenteile der Kunst- Die Anordnung ermöglicht dank der vornandenen
stoffplatte (6) mit je einem Wangenpaar (11, 12) Schwächungslinie die Vorgabe einer genau delinier-
versehen sind, das den Kern (1) bzw. den Anker ten Gelenkachse. Es kann keine Abnutzung und des-
(2) seitlich einschließt und dessen Wangen von =»> halb keine Brummanfälhgkeit auftreten, die üelenk-
einem ein Querloch im Kern bzw. im Anker verbindung wirkt dümpfcnd und weist eine große
durchsetzenden, stiftförmigen Teil (13) verbun- Stoßfestigkeit und Dauerhaftigkeit gegen Alterung
den sind, wobei Kunststoffplatte (6), Wangen und F.rmüdungserscheinugen auf. Weiter ist das (.c-
(11, 12) und stiftförmige Teile (13) durch Um- lenk elektrisch isolierend und magnetisch nichtx,-
spritzen der betreffenden Kern- oder Ankerteile 25 tend, billig in der Herstellung und ermöglicht cmc
einstückig ausgebildet sind. einfache Montage und Einstellung.
3. Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch Da bei Klappankerrelais nur eine beschränkte gekennzeichnet, daß die Kunststoffplatte (6) mit Drehbewegung auftritt, wird die Kunststoffplatte nur angeformten parallelen Querrippen (10) mit sich geringen Biegebeanspruchungen unterworfen, so άιΛ nach außen verbreiternder Querschnittsform ver- 30 eine große Lebensdauer gesichert ist.
sehen ist, die in Nuten entsprechender Quer- Die Anwendung einer aus einem biegsamen
schnittsform im Kern (1) und Anker (2) ein- Kunststoff hergestellten Kunststoffplatte macht es
schiebbar bzw. einprclibar sind. weiter möglich, die Kunststoffplatte in Höhe der
Schwächungslinie mit einem senkrecht zur Platte ab-35 stehenden, angeformten Steg zu versehen, der zwischen dem Relaiskern und dem Anker liegt und des-
Die Erfindung betrifft ein Klappankerrelais mit sen Dicke den Luftspalt zwischen diesen Teilen bceinem festen Kern und einem mittels einer biegsamen stimmt. Eine solche Kunststoffplatte mit angeform-Kunststoffplatte gelenkig mit dem Kern verbundenen tem Distanzsteg kann leicht durch Spritzguß oder ein Anker, wobei die Kunststoffplatte an den nach außen 40 ähnliches Verfahren hergestellt werden und erleichgekehrten Flächen von Kern und Anker befestigt ist. tert erheblich die Montage des Relais, weil dabei der Es sind verschiedenartige Gelenkverbindungen erwünschte Luftspalt erhalten wird, ohne daß weitere für die Befestigung des Ankers am Kern eines Klapp- Justierarbeiten am Relais erforderlich sind. Dieser ankerrelais bekannt, wie solche mit in einem Dreh- Luftspalt kann sich beim Gebrauch des Klappankerlager geführten Scharnierbolzen, mit in konische Lö- 45 relais nicht verändern.
eher greifenden Spitzschrauben oder auch mit Die Befestigung der Kunststoffplatte an den Re-Schneideaufhängung. Diese bekannten Gelenkverbin- laisteilen kann auf verschiedene Art stattfinden. Gedungen haben alle bestimmte Nachteile. So kann maß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindurch Abnützung der Lager die Brummanfälligkeit dung, bei der die Spritzbarkeit des Kunststoffes weleicht so weit ansteigen, daß schließlich Brumm auf- 50 sentliche Vereinfachungen bringt, sind die Plattentritt. Oft sollen weiter die Lager geschmiert werden, teile der Kunststoffplatte je mit einem Wangenpaar was aber durch Alterung des Schmieröls zu erhöhter versehen, dar den Kern bzw. den Anker seitlich cin-Reibung führen kann, während auch durch Rostbil- schließt und dessen Wangen von einem ein Querloch dung die Lagerreibung ansteigen kann. Schneideauf- im Kern bzw. Anker durchsetzenden, stiftförmigen hängungen sind weiter stoßempfindlich, und bei 55 Teil verbunden sind, wobei Kunststoffplatte, Wangen Spitzschraubenlagern besteht die Gefahr der Deju- und stiftförmige Teile durch Umspritzen der betrefstierung der Lager. Man hat bereits vorgeschlagen, fendcn Kern- und Ankerteile einstückig ausgebildet Kern und Anker durch eine Blattfeder zu verbinden; sind.
DE19681764391 1967-09-05 1968-05-30 Klappankerrelais Expired DE1764391C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681764391 DE1764391C (de) 1967-09-05 1968-05-30 Klappankerrelais

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1241067 1967-09-05
DE19681764391 DE1764391C (de) 1967-09-05 1968-05-30 Klappankerrelais

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1764391A1 DE1764391A1 (de) 1971-07-08
DE1764391B2 DE1764391B2 (de) 1973-01-25
DE1764391C true DE1764391C (de) 1973-08-09

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