DE1764391B2 - Klappankerrelais - Google Patents
KlappankerrelaisInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
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Description
festigen, wenngleich auch Schraub- oder Nietverbin- ges 9 bestimmt die Breite des Luftspaltes 8ηήκ1»ι
dunfen od. dgl mögÜch sind. Kern und Anker, so daß beim Montieren der^ Kunst-
Die Schwächungslinie der Kunststoffplatte wird stoffplatte 6 gleichzeitig die erwünschte Luftspalt.,
vorzugsweise von einer in dieser Platte vorgesehe- breite erhalten wird. Dadurch wird die Montage des
neu RiHe an der vom Kern und Anker abgekehrten 5 Ankers2 wesentHch erleichtert, was insbesondere fur
Seite der Kunststoffplatte gebüdet Durch Wahl der di? MassenhersteUung des Relais sehr wichtig ist
Rülentiefe und deren Querschnittsform ist es dabei Nach der Ausführungsform der flg./ ist jeae
erwünschtenfalls möglich, dem Anker eine leichte Kunststoffplattenhälfte mit einer angeformten Uuer-Vorspannnig
zu geben. rippe 10 mit etwa schlüssüf oranger Querschmttsf orm
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des io versehen. Die Rippen 10 greif en m Nuten entspreerfindungsgemäßen
Klappankerrelais mit Gelenkver- chender Querschnittsform in den Endilacöen des,Anbindung
gezeigt, wobei die für ein richtiges Verstand- kers und des Kernes ein. Die Kunststoffplatte 6 kann
nis der Erfindung nicht notwendigen Unterteile, wie mit diesen Rippen 10 seitlich in die Nuten hineingedie
Relaisspulen, weggelassen worden sind. schoben werden. Wenn der verwendete'Kunststoff
Die Fig. 1,2 und 3 zeigen drei verschiedene Aus- 15 genügend verformbar ist und die gewarnte uuerf
ührungsf ormen der Gelenkverbindung. schnittstorm der Rippen sich dazu eignet, ist es aucn
In den Figuren ist mit 1 ein drei Schenkel aufwei- mögHch, diese Rippen in einer Richtung senkrecht zu
sender Kern und mit 2 ein plattenförmiger Anker den Endflächen von Kern und Anker durch die Nueines
Klappankerrelais angedeutet Kern 1 und An- tenöffnungen hineinzudrücken, bis sie in den iNuien
ker2 sind in bekannter Weise aus Blechen geschieh- 20 Hegen. Die Kunststoffplatte6 der t ig.ζ ist S^cntet.
Ein Außenschenke! 3 des Kernes 1 ist an der falls mit einem Distanzsteg 9 versehen der allerdings
Oberseite mit einer Quernut 4 zur Aufnahme eines bei diesem Ausführungsbeispiel auch tortgelassen
nicht gezeichneten Kurzschlußringes versehen, wäh- werden kann.
rend ein anderer Schenkel5 des Kernes 1 durch eine Die Kunststoffplatte6 der in der Fig. 3 gezeigten
Gelenkverbindung mit dem entsprechenden Ende des 25 Ausfünningsform hat zwei Wangen 11, die den AnAnkers
2 verbunden ist. ker 2 beidseitig einschießen, und zwei weitere Wan-Diese
Gelenkverbindung wird durch eine biegsame gen 12, die den Schenkel S des Kernes l Beidseitig
thermoplastische Kunststoffplatte 6 gebildet; sie ist einschließen, wobei die beiden Wangenpaare in Hone
fest oder auch leicht beweglich an den gelenkseitigen der Rille 7 voneinander getrennt sind L>ie Beiden
Endflächen des Kernest und des Ankers2 befestigt. 30 Wangen 11 und auch die Wangen IZ sind durcn
Die Kunststoffplatte 6 erstreckt sich über die ganze einen Stiftteil miteinander verbunden, der sich durcn
Breite des Kernest und des Ankers2 und weist etwa ein Querloch im Schenkels bzw. im AnKerz erin
der Mitte ihrer Außenseite eine Querrille 7 zur streckt. Die Platte 6 ist aus einem Stack mit den
Bildung einer Schwächungslinie auf, die die Gelenk- Wangen 11 und 12 und den Stiftteilen 13 aus K.unstachse
der Gelenkverbindung bildet. Die Rille? ver- 35 stoff geformt, wozu der ..ernl und der AnkerZ in
läuft in Höhe eines Luftspaltes 8 zwischen dem der richtigen Lage in einer Matrize angeordnet und
Kernl und dem Anker 2, wobei der oberhalb der darauf die betreffenden Teile mit Kunststoff umRille
7 liegende Kunststoffplattenteil sich zweckmä- spritzt werden. Wenn erwünscht, konnte auch in dießig
über die ganze Höhe des Ankers 2 erstreckt und sem Fall ein Steg 9, wie in den Fi g. 1 und 2 angegeder
unterhalb der Rille 7 liegende Plattenteil etwa die 40 ben, an die Platte 6 angespntzt werden, aber im angleiche
Länge aufweist. gemeinen kann bei der Ausbildung gemäß der b 1 g. i
Gemäß der Ausführungsform nach der Fig. 1 ist ein solcher Steg fortgelassen werden. In allen, bedie
Kunststoffplatte 6 durch Kleben fest an den End- schriebenen Ausbildungen der Gelenkverbindung
flächen von Anker und Kern befestigt. Es ist selbst- kann durch richtige Wahl der Querschnittsform und
verständlich auch möglich, für diese Befestigung 45 der Tiefe der Rille 7 die Biegsamkeit der Kunststott-Schrauben,
Niete od. dgl. zu verwenden, was aber platte 6 entlang dieser Rille nach Wunsch bestimmt
das Bohren von Löchern im Anker 2 und im Sehen- werden, wobei die Wandstärke der Platte in der
kel 5 des Kernes 1 notwendig macht. Schwächungsrille 7 sehr klein gewählt werden kann,
Wie in der Fig. 1 dargestellt, kann die Kunst- so daß ein praktisch vernachlässigter kleiner Biegestoffplatteo
in der Höhe der Rille 7 mi* einem ange- 50 widerstand auftritt. Es ist aber auch möglich unter
formten Steg 9 versehen sein, der senkrecht von der Ausnützung der elastischen Eigenschaften der Kunst-Kunststoffplatte
6 absteht und zwischen dem Sehen- stoffplatte dem Anker in der Schließnchtung eine
kel 5 und dem Anker 2 liegt. Die Dicke dieses Ste- leichte Vorspannung zu geben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Klappankerrelais mit einem festen Kern und Stöße.
einem mittels einer biegsamen Kunststoffplatte 5 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
gelenkig mit dem Kern verbundenen Anker, wo- leichtgängige, wartungs- und ermüdungsfreie sowie
bei die Kunststoffplatte an den nach außen ge- stoßunempfindliche Gelenkverbindung zwischen
kehrten Flächen von Kern und Anker befestigt Kern und Anker eines Relais zu schaffen, die eine
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die genau definierte Gelenkachse aufweist
einen bestimmten Abstand zwischen Kem (1) io Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch ge-
und Anker (2) gewährleistende Kunststoffplatte löst, daß die einen bestimmten Abstand zwischen
(6) eine eine Gelenkaclise bildende ScfevafeBangs- Kern und Afllief gewährleistende Kunststoffplatte
linie in Form einer auf der von Kern (ί) und An- eine" eine Gelenkachse bildende Schwächungslinie in
ker (2) abgewandten Seite der Kunststoffplatte Form einer auf der von Kern und Anker abgewand-
(6) vorgesehenen Rille (7) besitzt. 15 ten Seite der Kunststoffplatte vorhandenen Rille be-
2. Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch sitzt
gekennzeichnet, daß die Plattenteile der Kunst- Die Anordnung ermöglicht dank der vorhandenen
stoffplatte (6) mit je einem Wangenpaar (Ü, 12) Schwächungslinie die Vorgabe einer genau definierversehen sind, das den Kern (I) bzw. den Anker ten Gelenkachse. Es kann keine Abnutzung und des-(2)
seitlich einschließt und dessen Wangen von ao halb keine Brummanfälligkeit auftreten, die Gelenkeinem
ein Querloch im Kern bzw. im Anker verbindung wirkt dämpfend und weist eine große
durchsetzenden, stiftförmigen Teil (13) verbun- Stoßfestigkeit und Dauerhaftigkeit gegen Aherung
den sind, wobei Kunststoffplatte (6), Wangen und Ermüdnngserscheinugen auf. Weiter ist das Ge-(11,
12) und stiftförmige Teile (13) durch Um- lenk elektrisch isolierend und magnetisch nichtleispritzen
der betreffenden Kern- oder Ankerteile 35 tend, billig in der Herstellung und ermöglicht eine
einstückig ausgebildet sind. einfache Montage und Einstellung.
3. Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch Da bei Klappankerrelais nur eine beschränkte
gekennzeichnet, daß die Kunststoffplatte (6) mit Drehbewegung auftritt, wird die Kunststoffplatte nur
angeformten parallelen Querrippen (10) mit sich geringen Biegebeanspruchungen unterworfen, so daß
nach außen verbreiternder Querschnittsform ver- 30 eine große Lebensdauer gesichert ist.
sehen ist, die in Nuten entsprechender Quer- Die Anwendung einer aus einem biegsamen
schnittsform im Kern (1) und Anker (2) ein- Kunststoff hergestellten Kunststoffplatte macht es
schiebbar bzw. einpreßbar sind. weiter möglich, die Kunststoffplatte in Höhe der
Schwächungslinie mit einem senkrecht zur Platte ab-
35 stehenden, angeformten Steg zu versehen, der zwi-
. sehen dem Relaiskern und dem Anker liegt und des-
Die Erfindung betrifft ein Klappankerrelais mit sen Dicke den Luftspalt zwischen diesen Teilen be-
einem festen Kern und einem mittels einer biegsamen stimmt. Eine solche Kunststoffplatte mit angeform-
Kunststoffplatte gelenkig mit dem Kern verbundenen tem Distanzsteg kann leicht durch Spritzguß oder ein
Anker, wobei die Kunststoffplatte an den nach außen 40 ähnliches Verfahren hergestellt werden und erleich-
gekehrten Rachen von Kern und Anker befestigt ist. tert erheblich die Montage des Relais, weil dabei der
Es smd verschiedenartige Gelenkverbindungen erwünschte Luftspalt erhalten wird, ohne daß weitere
fur die Befestigung des Ankers am Kern eines Klapp- Justierarbeiten am Relais erforderlich sind. Dieser
ankerrelais bekannt, wie solche mit in einem Dreh- Luftspalt kann sich beim Gebrauch des Klappenker-
lager geführten Scharnierbolzen, mit in konische Lö- 45 relais nicht verändern.
eher greifenden Spitzschrauben oder auch mit Die Befestigung der Kunststoffplatte an den Re-6cnneideaufhangung.
Diese bekannten Gelenkverbin- laisteilen kann auf verschiedene Art stattfinden. Gedungen
haben alle bestimmte Nachteile. So kann maß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindurcn
Abnutzung der Lager die Brummanfälligkeit dung, bei der die Spritzbarkeil des Kunststoffes weleicnt
so weit ansteigen, daß schließlich Brumm auf- se sentliche Vereinfachungen bringt, sind die Plattentntt.
Oft sollen weiter die Lager geschmiert werden, teile der Kunststoffplatte je mit einem Wangenpaar
was aber durch Alterung des Schmieröls zu erhöhter versehen, das den Kern bzw. den Anker seitlich ein-Keibung
fuhren kann, während auch durch Rostbil- schließt und dessen Wangen von einem ein Querloch
dung die Lagerreibung ansteigen kann. Schneideauf- im Kern bzw. Anker durchsetzenden, stiftförmigen
hangungen sind weiter stoßempfindlich, und bei 55 Teil verbunden sirid, wobei Kunststoffplatte, Wangen
Spitzschraubenlagern besteht die Gefahr der Deju- und stiftförmige Teile durch Umspritzen der betrefstierung
der Lager. Man hat bereits vorgeschlagen. fenden Kern- und Ankerteile einstückig ausgebildet
Kern und Anker durch eine Blattfeder zu verbinden; sind.
dadurch tritt aber im Gelenk eine Vorspannung auf, Nach einer anderen Ausführungsform der Erfin-
ienmSH^nmpr^UnScht lst^udem "cönnen in sol- 60 dung kann die Kunststoffplatte mit angeformten,
chen Federn Ermudungs- und Kerbwirkungserschei- parallelen Querrippen mit sich nach außen verbrei-
nungen auftreten. ternder Querschnittsform versehen sein, die in Nuten
ιγμΑΛ ifS g,emaß -der d™tschen Patentschrift entsprechender Querschnittsform im Kern und An-
1 094366 bekannt an einem Relais zur Verbindung ker einschiebbar bzw. einpreßbar sind. Auch auf
Ve^nXn11Ht ΐ6Γ- ^ Λ™ K"nststoffolie zu 6S diese Weise wird eine einfache Montage erreicht. Es
verwenden die mit einem Ende an der Außenseite ist selbstverständlich auch möglich, die Kunststoff-
des festen Kerns befestigt und mit dem anderen Ende platte flach an die Endflächen des Kernes und des
mit dem beweglichen Anker verbinden ist. Diese Ankers anliegend, vorzugsweise durch Kleben, zu be-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681764391 DE1764391C (de) | 1967-09-05 | 1968-05-30 | Klappankerrelais |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1241067 | 1967-09-05 | ||
| DE19681764391 DE1764391C (de) | 1967-09-05 | 1968-05-30 | Klappankerrelais |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1764391A1 DE1764391A1 (de) | 1971-07-08 |
| DE1764391B2 true DE1764391B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE1764391C DE1764391C (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0091687A1 (de) * | 1982-04-14 | 1983-10-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektromagnetisches Relais |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0091687A1 (de) * | 1982-04-14 | 1983-10-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektromagnetisches Relais |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1764391A1 (de) | 1971-07-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |