DE1762388C - Tastbare bistabile Schaltung - Google Patents
Tastbare bistabile SchaltungInfo
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Description
1 2 ^
Die Erfindung betrifft eine tasibare bistabile Schal- Fig. 1 eine Blockdarsteiiung eines Gatters des in
King mit mehreren zusammengeschalteten Schwell- den vorliegenden Schaltungen verwendeten Typs,
werigatiern. Fig. 2 ein Blockschaltbild eines tastbaren J-K-
Bd Schwellwert-Logikschaltiingen ist das Schwell- Flipflops gemäß einem Ausführungsbeispiel der Er-
wertgatter eine häufig vorkommende Baueinheit. Ein 5 findung,
Schwdlwertgutter hat mehrere Eingänge, denen Si- Fig. 3 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausfüh-
gnale zugeführt sind, welche BinUrzilTern darstellen rungsform der Erfindung und
und jeweils ein effektives Gewicht von einer oüer Fig. 4 ein Blockschaltbild einer dritte.; Ausfüh-
mchreren Einheiten haben. Das vom Gatter erzeugte rungbfonn der Erfindung.
Ausgangssignal zeigt an, ob der Schwellwert des Gat- io Fig. 1 zeigt die Blockdarstellung eines Majoritätsters
überschritten wurde oder nicht. Majoritäts- und Minoritäts-Gatters mit drei Eingängen, die jeweils
Minoritätsgatter sind Sonderfälle von Schwellwert- den Gewichtsfaktor ΐ haben. Ein Eingangssignal
gatterr., die sich in der Schwellwertlogik als beson- kann dem Gatter mit doppeltem Gewicht, also dopders
nützlich erwiesen haben. Ein Beispiel eines Ma- pelter Wirkung, zugeführt werden, indem man es
joritäts^atters ist ein Schwellwertgatter, dem eine 15 gleichzeitig an zwei Eingangsklemmen des Gatters
ungerade Anzahl η von Eingangssignalen zugeführt anlegt. Andererseits kann eine Eingangsklemme den
werden, die jeweils den Gewichtsfaktor 1 haben; das doppelten Gewichtsfaktor haben, wenn man ihr im
Gatter hat den Schwellwert (n+ l)/2 und liefert ein Inneren der nicht im einzelnen dargestellten Schalbinäres Ausgangssignal, dessen Wert gleich dem tungsanordnung des Gatters einen Widerstand in
Wert der Majorität der den Eingängen des Gatters 20 Reihe schaltet, der den halben effektiven Wert hat
zugeführten binären Eingangssignale ist. Ein Beispiel wie der Widerstand, der einer Eingangsklemme mit
eines Minoritätsgatters ist ein Schwellwertgatter, dem dem Gewichtsfaktor 1 in Reihe geschaltet ist.
eine ungerade Anzahl η binärer Eingangssignale zu- In F i g. 2 ist als Ausführungsbeispiel der Erfingeführt sind, die jeweils den Gewichtsfaktor 1 haben; dung ein sogenanntes ./-K-Flipfloo dargestellt, das das Schwellwertgatier hat wieder den Schwellwert 25 vier Schwcllwertgatter M1 bis M 4 en (hält, die in der (/j t l)/2 und hefen ein binäres Ausgangssignal, das dargestellten Weise miteinander verbunden sind. Den gleich der Minorität der den Eingängen des Gatters Eingängen des ersten Gatten. Af1 sind eine der Bizugeführten binden Signale ist. Ein Majoritäts-Mi- närzißer G entspitchende feste Vorspannung mit dem noritäts-Gatter liefert zwei A"sgangr,signale, von Gewichtsfaktor 2, ein Tastsignal T, ein erstes Steuerdenen das eine der Majorität und das andere der 30 signal/ und ds viertes Eingangssignal ein Signal W Minorität der Eingangssignal«; der· Gatters entspricht, zugeführt. Den Eingängen des zweiten Gatters Af 2 Die Ausgangssignale sind also komplementär. sind das der Binärziffer 0 entsprechende Vorspan-
eine ungerade Anzahl η binärer Eingangssignale zu- In F i g. 2 ist als Ausführungsbeispiel der Erfingeführt sind, die jeweils den Gewichtsfaktor 1 haben; dung ein sogenanntes ./-K-Flipfloo dargestellt, das das Schwellwertgatier hat wieder den Schwellwert 25 vier Schwcllwertgatter M1 bis M 4 en (hält, die in der (/j t l)/2 und hefen ein binäres Ausgangssignal, das dargestellten Weise miteinander verbunden sind. Den gleich der Minorität der den Eingängen des Gatters Eingängen des ersten Gatten. Af1 sind eine der Bizugeführten binden Signale ist. Ein Majoritäts-Mi- närzißer G entspitchende feste Vorspannung mit dem noritäts-Gatter liefert zwei A"sgangr,signale, von Gewichtsfaktor 2, ein Tastsignal T, ein erstes Steuerdenen das eine der Majorität und das andere der 30 signal/ und ds viertes Eingangssignal ein Signal W Minorität der Eingangssignal«; der· Gatters entspricht, zugeführt. Den Eingängen des zweiten Gatters Af 2 Die Ausgangssignale sind also komplementär. sind das der Binärziffer 0 entsprechende Vorspan-
Beini Aufbau digitaler Rcchenanlagen u. dgl. ist nungssignal mit dem Gewichtsfaktor 2, das Tastman
bestrebt, mit möglichst wenig verschiedenen signal T1 ein zweites Steuersignal K und das vierte
Schaltungseinheiten auszukommen, um die Herstel- 35 Eingangssignal W zugeführt. Den Eingängen des dritlung
wirtschaftlicher zu machen. Es ist daher er- ten Gatters M3 sind 'las c! r Minoritätsfui.ktion
wünscht, sowohl Logikschaltungen als auch Speicher- entsprechende Ausgangssignal H des Gatters AfI,
schaltungen unter Verwendung der gleichen Grund- das der Majoritätsfunktion entsprechende Ausgangseinheiten
realisieren zu können. signal Y vom zweiten Gatter Af 2 und ein drittes Ein-
Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend 4° gangssignal Z zugeführt. Das Gatter M 3 liefert ein
die Aufgabe zugrunde, eine tastbare bistabile Schal- Majoritäts-Aur.gangssignal W und dessen Komple-
tung anzugeben, die aus Schwellwettgattern aufge- ment W. Den Eingängen des vierten Gatters Af 4 sind
baut ist, wie sie auch zur Realisierung von logischen das Majoritäts-Ausgangssignal X des Gatters AfI,
Funktionen verwendet werden können. das Minoritäts-Ausgangssignal Ύ des Gatters Af 2 und
Bei der vorliegenden bistabilen Schaltung kann die 45 als drittes Eingangssignal das Signal Z zugeführt.
Speicherung neuer Information durch ein Tast- oder Dieses gemeinsame dritte Eingangssignal Z ist das
Auslösesignal gesteuert werden, das Eingängen eines vom Gatter M4 erzeugte Majoritäts-Ausgangssignal,
ersten und eines zweiten Gatters zugeführt wird. Das Die in Fig. 2 dargestellte bistabile Schaltungsan-Tastsignal
kann zu verschiedenen Zeiten Weite an- Ordnung arbeitet folgendermaßen: Wenn das Tastnehmen,
die eine binäre 1 bzw. eine binäre 0 dar- 5° signal T den Wert 0 hat, speichert die Schaltung ihr
stellen. Wenn Eingängen der ersten beiden Gatter früheres Ausgangssignal Z unabhängig von den Wer-Vorspannungssignale
sowie ein Tastsignal, das den- ten der Signale J und K. Wenn das Tastsignal T - \
selben Binärwert hat wie die Vorspannungssignale, ist, bewirkt es, daß die Gatter die V'erte der Signale /
zugeführt werden, liefern die Ausgänge als Gatter und K abtasten. Bei diesem Abtastvorgang hängt der
Signale gleichbleibender Wirte. Die in der bistabilen 55 Wert des Ausgangssignals Z vnn den jeweiligen Wer-Schaltung
gespeicherte Information behält dann ihren ten ier Signale J und K ab. Wenn nämlich Γ -■= 1 ist,
Wert bei, unabhängig davon, welche Werte Signale arbeitet die Schaltung gemäß Fig. 2 folgendermaßen:
haben, die wieder anderen Eingängen der beiden a) Wenn J ~\ und K-O sind (im folgenden kurz:
ersten Gatter zugeführt sind. Wenn andererseits dem J-K = 1-0), wird das Ausgangssignal Z unbeersten
und dem zweiten Gatter ein Tastsignal züge- 60 dingt 1.
führt wird, welches den entgegengesetzten Binärwert b) Wenn J-K = 0*1, wird das Ausgangssignal Z un-
hat wie die Vorspannungssignale, sprechen alle Gat· bedingt zu 0.
ter an und liefern Ausgangssignale, die dem Wert c) Wenn J-K = 1*1 ist, wechselt die Schaltung under
weiteren Eingangssignale entsprechen, welche bedingt ihren Betriebs- oder Speicherzustand.
Eingängen der ersten beiden Gatter zugeführt 65 d) Wenn schließlich J K = OO ist, tritt bei T=I sind. keine Änderung des Ausgangssignals auf.
Eingängen der ersten beiden Gatter zugeführt 65 d) Wenn schließlich J K = OO ist, tritt bei T=I sind. keine Änderung des Ausgangssignals auf.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Es soll nun auf nähere Einzelheiten der Arbeite*
Zeichnung näher erläutert, es zeigt weise eingegangen werden. Wenn T = O ist, hat das
T3
Majontats-Ausgangssignal X des ersten Gatters M 1
^..sichtlich den Wert 0, da die Majorität der Einimnussignale,
unter Berücksichligung ihrer Gewichtsfakluren,
den Wert 0 hat. In entsprechender Weise Ist Y = 0, und das Acsgangssignul Z bleibt unverüntfcri
oder gespeichert, dt X = 0. Y = 1 und dementsprechend
Z L Z ist. Wenn 7-K = 0-0 ist und T zu 1 wird (wae mit T^ 1 bezeichnet werden soll), ist das
Ausgangssignal* desGaltersMl = 0, nämlich gleich dem Wert der Majorität der gewichteten Eingangs-
anfänglich 7. - 1 und W -I ist. wird, wenn / den
Wert 1 annimmt. Y zu I. wuhr,ndJ «Jη W ι
behalt. Y wird I, du / - K- '. U S," , ' Gewichtssprechende
VorspannunBss,gnal dus ^™"1·
faktor 2 hat, kompensiert, so da« r entsprechender
Weise ko^n^en
Ml T = J= \ und das dem Wu. 0
Vorspannungss.gnal, so daß J-AV^
nun X = Q und T- J st haben*we. das
gangssignaje des %\lcrsM4denW« Der Wech-
cn p ü
ss
- η Y-I und Z = Z sind
»5 anfanglich den Wert 1 hat
die Wen. d.r Vorspannes- und Einga„6ssignale
/ und T des G11KrS Ml sleichmäßig
zwischen 0 und 1 aufgeteilt sind, so daß b) das ninganessigna, IF den Wer, des Ausgang.
der dem Gatter«*
H--0. Wenn nun [
das !"W^
·> das Gatter M1 das
™e,
un
ss.gnai λ
ss.gnai λ
ü. Nun haben Z au, .
ersichtlich, daß unter diesen Umständen X = Y ist.
Wenn beispielsweise Z anfänglich den Wert 0 hat, hat die Majorität der dem Gatter M 3 zugefuhrten
-S und
wenn es
wird a,so Z
und
der oben erläuterten Schaltungsanordnung
das a,s emem Minon-
den Wert 1 hat, bleibt es 1, da T ebenfalls 1 ist. Wenn also/-K = 1-0 ist und T-* 1 wird, w.rdZ-* 1,
unabhängig davon, welchen Wert Z vorher hatte und welche anderen Bedingungen noch bestehen.
Die Arbeitsweise der Schaltung für J- X = O-I und
T^ I ist komplementär zu dem oben beschriebenen 4«
Funktionsablauf. Da K = T- 1 sind und die Vorspannung,
der der Gewichtsfaktor 2 zugeordnet ist, den Wert 0 hat. ist das Ausgangssignal y des Gatters M 2
gleich »f. Da die Majorität der dem Gatter MI zügeführten
Eingangssignale unter Berücksichtigung ihres Gewichtes, den Wert 0 haben, ist # = 0. Wenn Z anfängiieh
den Wert 0 hat, ist Z=JT = O. und das Gatter MA liefert weiteren das Ausgangss.gnal Z = O. Wenn
jedoch 7. anfänglich den Wert 1 hatte, liefert das Oat-JterM3
das Ausgangssignal W=\, da Ύ «benfalb fen
Wert 1 hat. Hierdurch wird das Ausgangssignal Y des Gatters M 2 zu 0. Da nun sowohl ^ und 7 den
Wert 0 haben, wird Z zu 0. Dies beeinfluß· das Aus-
M3hl a
Das Ausgangsgatter M
der Fig. 2 en«P"cht, _isi e'"
mil sind jc.
SgÄS^halte. sind) zuwe
U^wei fcingangen *° P . B , den Gewichtsgefuhrt
so daß d^se wngang^g derncntspre-
faktor ζ haben-Da^s GatHτ M9 ka ^
* denen zwei den GewichtssSle
des dem ersten Gatter
^/^^ ^C Vorspannungssignals 0 ist
Ml ι Fig. J^;}™^ in P Fig. 3 dargestellten
gj JJj11 ^«gj»i^Luersignal C zugeführt. Das
*■ «-1 r «t«?ert die Eineabe des Datensignals in die
ggnriG steuert d Eingabe «I S^ ^^
°l5t* ,! JS Si- den Gewichtsfaktor 1 hzben, werden
Gatter W8 die den 3ew'chtt» des Wef
b ■ das als Ausgangsgatter
^ ^ Schwe)lwertgat.
Q
tee U1
tee U1
fuhrt
Wenn O Ji
die durch das Gatter M4 gespeichert wird, anfänglich
den Wert 1 hat, sind Z=TC-I und das Majorität»-
p
fangejen i
J abhängt. Wenn t. B.
^ = ^ 8 di
und Z - 0,
Wert def s,_
dann, gerechnet von links nach rechts, die Eingangs- =0 ist, hat die Majorität der Eingangssignale des er-
signale 1, 0, 0, 75, 75, 1 und 0, so daß das Ausgangs- sten Gatters M10 den Wert 0 und # = 0. Jn entspre-
signal Z den Wert D annimmt. Das Ausgangssignal , chender Weise hat die Majorität der Eingangssignale
der bistabilen Schaltung kann von der 2 liefernden des zweiten Gatters MIl den Wert 0 und Y = O. Die
Klemme abgenommen werden, so daß als Ausgangs- 5 Majorität der Eingänge des dritten Gatters M12 hat
signal Z= D zur Verfugung steht. den Wert 0, so daß W=- Ü.Wenn nun T-* 1 wird, hat
Bei dem Funktionsbeispiel der Schaltung gemäß die Majorität der Eingänge des ersten Gatters M10
Fig. 3, bei dem Z anfanglich den Wert 1 hatte und den Wert 1 und X=\. Die Majorität der Eingänge
W, wie erläutert, 1 war. kann bei G-* 1 das Signal Y des zweiten Gatters MIl hat dagegen den Wert 0 und
entweder 0 oder I sein, je nachdem, welche Werte Γ ίο Y — 0. Da X = 0 und K = O ist, ist die Majorität der
und K haben, während X ebenso entweder 0 oder 1 Eingänge des dritten Gatters M 12 gleich 0, und W
sein kann, was von den Werten der Signale T und J bleibt 0. Da X 1 und 7 = 1 sind, hat die Majorität
abhängt. Wenn jedoch λ" = () ist, muß Y den Wert 0 der Eingänge des vierten Galters Λ/13 den Wert 1,
haben, da, um X für (7 -= 1 und W~{) zu 0 zu machen, und Z wird zu 1.
müssen am ersten Gatter M5 die Eingangssignale 15 Wenn nun T-* 0 wird, hat die Majorität der Ein-7
- J — 0 liegen, während, wenn T = O am zweiten gange des ersten Gatters M10 den Wert 0 und X=Q,
Gatter liegt, die Majorität der Eingangssignale den und die Majorität der Eingänge des zweiten Gatters
Wert 0 hat und Y 0 ist. Die Wirkung der Eingangs- MIi hat den Wert 0 und Y 1. so daß Z - 1 gespeisignale
vom ersten und zweiten Gatter M5 bzw. M6 chert wird. Andererseits hat die Majorität der Einauf
das Ausgangsgatter Λ/9 besteht also in der Zu- »o giinge des Gatters M12 den Wert 1, da Z-X-- 1 ist,
führung eines Eingangssignals V. welches entweder 1 und l» wird 1. Wenn T wieder 1 wird, hat die Majoriodcr
0 sein kann, während das Eingangssignal T ent- tin dor Eingänge des ersten Gatlers M 10 den Wert 0
weder 1 oder 0 sein kann, wenn A" = 1 ist, während es und XU. Die Majorität der Eingänge des zweiten
für A" - 0 immer 0 ist. Wenn also Z anfänglich den Gatters M11 ist 1 und V = I. Da A"- - Y==0 ist, hat
Wert 1 hat und G den Wert 1 annimmt, erhält das 15 *iie Majorität der Eingänge des dritten Gatters M13
untere Gatter M 9 Eingangssignale, deren Wert von den Wert 0, und Z wird 0. Wenn T 0 wird, hat die
den augenblicklichen Werten der Signale T, J und K Majorität der Eingänge des Gatters MIO den Wert 0
abhängt, d.h. (von links nacht rechts) entweder die und X=Q entsprecherdcrweise ist auch Y = O. Die
Signale 1. 0, 0, D, D. 1, 1; 1. 0, 0, D, 15, 0. 1 oder Eingänge des dritten Hatters sind nun X - \, Z = O
0, 0. 0, 75. 75. 1, 1. In allen Fällen nimmt der Majori- 30 und Y = 0. so daß W zu 0 wird und die Schaltung
tätsausgang Z den Wert 75 an. sich wieder in ihrem Anfangszustand befindet, indem
Eine besonders vorteilhafte Eigenschaft der be- sie für einen neuen Tastzyklus durch das Signal T beschriebenen
Schaltung besteht darin, daß das Infor- reit ist.
mations-Eingangssignal in einem Arbeitszyklus vcrar- Wenn anfänglich T = Z = O ist und das Setzsignal 5
bcitet wird. Mit anderen Worten gesagt, wird beim 35 zu 1 wird, hat die Majorität der Eingangssignale des
Anlegen des Steuersignals das Informationssignal, das ersten Gatters MIO den Wert 1, da TF entsprechend
schon vorher vorhanden sein kann, unmittelbar ver- den vorher erläuterten AnfangsbedingungenS-R = T
arbeitet. - 0 den Wert 1 hat. X hat daher den Wert 1. Die
Fig. zeigt als Abwandlung der in Fig. 2 darge- Majorität der Eingangssignale des zweiten Gatters
stellten Schaltung ein tastbares Flipflop mit Setz- und 40 MIl ist 0, und Y ist 1, so daß die Majorität der Ein-
Rücksetzcingang. Es ergibt sich, wenn / und K gangssignalc des vierten Gatters M13 den Wert 1 hat
gleich 1 gemacht werden und jeweils eines der Vor- und Z zu 1 wird. Da X = O und Y = O ist, hat die Ma-
spannungssignalc 0 der Gatter Ml und M2 (Fig. 2) joritäl der Eingänge des dritten Gatters M12 den
kompensieren. Den Schwellwertgattern M1 und M 2 Wert 0, und W bleibt gleich 0. Wenn das Setzsignal S
entsprechen in Fig. 4 zwei Majoritäts-Minoritäts- 45 den Wert 0 annimmt, liegen am vierten Gatter M13
Gatter MIO bzw. MIl. die jeweils drei Eingänge auf- die Eingangssignale λ" = 0, Y=I und Z=I, so daß
weisen. Die Gatter sind bei der Schaltung gemäß Z=I gespeichert wird, während cle Eingänge des
Fig. 4 wie bei Fig. 2 miteinander verbunden. Den dritten Gatters M12 T = Z=I sind und W zu 1 wird.
Eingängen des ersten Gatters MIO werden das Tast- Wenn Z anfänglich 1 ist und das Rücksetzsignal R
signal T, das Signal H' und als drittes Signal an Stelle 50 zu 1 wird, während T = O ist, hat die Majorität der
des festen Vorspannungssignals 0 in F i g. 2 ein Setz- Eingangssignale des ersten Gatters M10 den Wert 0.
signal S zugeführt, das normalerweise den Wert 0 hat da 5— T= W-Q ist, und X ist dementsprechend 0.
und den Wert 1 annimmt, wenn die Schaltung gesetzt Die Majorität der Eingangssignale des zweiten Gatters
werden soll. In entsprechender Weise werden den MIl hat andererseits den Wert 1, da T = O und
Eingängen des zweiten Gatters M11 das Tastsignal T, 55 R = W=I ist. Als Folge davon ist Y=I. und die Ma-
das Signal W und ein Rücksetzsignal R zugeführt, das jorität der Eingangssignale des vier'cn Gatters M12
ebenfalls normalerweise den Wert 0 hat und zum Zu- hat den Wert 0, da X = Y = 0, so daß Z zu 0 wird
rücksetzcn der Schaltung auf 1 geändert werden kann. Dies hat keinen Einfluß auf das dritte Gatter M12. d;
Die in Fig. 4 dargestellte Schaltung arbeitet wie X = Y=I ist. Wenn das Rücksetzsignal zu 0 wird, ha
ein tastbares Flipflop, das gesetzt und zurückgesetzt 60 die Majorität der Eingänge des ersten Gatters M11
werden kann. Kurz gesagt wird der Zustand des vom den Wert 0, da S=T=W=O ist und X = Q, wahrem
Gatter M13 erzeugten Ausgangssignals Z bei jedem die Majorität der Eingänge des zweiten Gatters Ml
Zuführen eines Tastsignals des Wertes 1 geändert, den Wert 0 hat, da T=R = O sind, so daß X-Q is
wenn das Setz- und Rücksetzsignal den Wert 0 haben. Da Z = O ist, hat die Majorität der Eingänge des drii
Wenn andererseits R = T = O ist und S-^ 1 wird, wird 65 ten Gatters den Wert 0 und W = O. Dies hat keine
Z=I, während für S T = O und R -»■ 1 das Aus- Einfluß auf die ersten beiden Gatter MIO und MY.
gangssignal Z den Wert 0 annimmt. und Z = O wird gespeichert.
Wenn Z anfänglich den Wert 0 hat und S=R = T Zusammenfassend gesagt arbeitet also die i
F i g. 4 dargestellte Schaltung wie ein tastbares, setz- und rücksetzbares Flipflop, dessen Ausgangssignal
durch das Tastsignal T=I unbedingt umgeschaltet wird, während das Setzeingangssignal 5= 1 das Ausgangssignal
unbedingt auf den Binärwert 1 einstellt und aas Rücksetzsignal R — 1 das Ausgangssignal unbedingt
auf den Binärwert 0 einstellt. Da die in F i g. 4 dargestellte Schaltung aus gleichartigen Gattern
besteht, läßt sie sich leicht in großem Maßstab als inief rierte Schaltung herstellen. - »o
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Bistabile Schaltung zur Speicherung eines Signals mit einer Anzahl von miteinander verbundenen Schwellwfrtgattern, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherung neuer Information durch ein Tastsignal (T) steuerbar ist, das einem ersten und einem zweiten Gatter (Ml, M2; M5, M6; MIO, MIl) zugeführt ist und die Di- ao närwerte O oder 1 darstellt, daß alle Gatter (Ml bis M13) Ausgangssignale gleichbleibender Werte liefern, wenn entsprechend den Eingängen der ersten beiden Gatter Vorspannungssignale und das Tastsignal mit gleichen Werten zugeführt wer- ■>"> den, und daß alle Gatter Ausgangssignale liefern, die den Werten von weiteren Eingangssignalen entsprechen, welche dem ersten und zweiten Gatter zugeführt sind, wenn die Vorspannungssignale und das Tastsignal, die den Eingängen der ersten beiden Gatter zugeführt sind, verschiedene Werte haben.
- 2. Bistabile Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gatter (Ml) zwei Ausgänge (X, Ύ) aufweist, die Ausgangssignale entsprechend der Majorität bzw. Minorität der Eingangssignale des Gatters liefern; daß die den Eingängen des ersten Gatters zugeführten Eingangssignale ein mit dem Gewichtsfaktor 2 zugeführtes Vorspannungssignal (0) sowie das Tastsignal (T), ein erstes Steuersignal (J) und ein erstes in der Schaltung erzeugtes Signal (W), die jeweils mit dem Gewichtsfaktor 1 zugeführt sind, umfassen; daß die in den Eingängen des zweiten Gatters (M 2) zugeführten Signale ein mit dem Gewichtsfaktor 2 zugeführte'i Vorspannungssignal (0) sowie das Tastsignal (T), ein zweites Steuersignal (K) und ein zweites in der Schaltung erzeugtes Signal (W), die jeweils mit dem Gewichtsfaktor 1 zugeführt sind, umfassen; daß das Minoritäts-Ausgangssignal (X) des ersten Gatters (M 1), das Majoritäts-Ausgangssignal (Y) des zweiten Gatters (M 2) und ein drittes, in der Schaltung erzeugtes Signal (Z) den Eingängen eines dritten Gatters (M 3) zugeführt sind, das einen Minoritäts-Ausgang und einen Majoritäts-Ausgang aufweist, die das erste bzw. zweite in der Schaltung erzeugte Signal (W, W) lietern, und daß das Majoritäts-Ausgangssignal (A") des ersten Gatters, das Minoritäts-Ausgangssignal (Y) des zweiten Gatters und das dritte in der Schaltung erzeugte Signal (Z) einem vierten Gatter (M 4) zugeführt sind, das einen Majoritäts-Ausgang aufweist, der das dritte in der Schaltung erzeugte Signal (Z) liefert.
- 3. Bistabile Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Vorspannungssignal aus dem gleichen Signal bestehen.
- 4. Bistabile Schaltung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein fünftes Schwellwertgatter (M 8), dem an entsprechenden Eingängen das erste Vorspannungssignal (G), das zweite Vorspannungssignal (0) und ein Dateneingangssignal (A) zugeführt sind, und daß zusätzlichen Eingängen des vierten Gatters (M9) ein vom fünfter Gatter (MS) erzeugtes Minoritäts-Ausganj^signal (D) sowie das zweite Vorspannungssignal (0) jeweils mit dem Gewichtsfaktor 2 zugeführt sine (Fig. 3).Hierzu 1 Blatt Zeichnungeni c
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