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DE1759348U - Knickzuender. - Google Patents

Knickzuender.

Info

Publication number
DE1759348U
DE1759348U DE1957R0015261 DER0015261U DE1759348U DE 1759348 U DE1759348 U DE 1759348U DE 1957R0015261 DE1957R0015261 DE 1957R0015261 DE R0015261 U DER0015261 U DE R0015261U DE 1759348 U DE1759348 U DE 1759348U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firing pin
articulated
kink
fuse
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957R0015261
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD RINKER KGaA
Original Assignee
RICHARD RINKER KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RICHARD RINKER KGaA filed Critical RICHARD RINKER KGaA
Priority to DE1957R0015261 priority Critical patent/DE1759348U/de
Publication of DE1759348U publication Critical patent/DE1759348U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Betreff : Knickzünder Die Neuerung bezieht sich auf einen Knickzünder. Das Neue besteht darin, daß der zur Anwendung kommende Knickzünder auf Grund seiner einfachen Konstruktion größte Punktionsicherheit gewährleistet.
  • Knickzunder in mehreren Ausführungen sind bekannt. Eine Ausführungsart ist dadurch gekennzeichnet, daß der Mnickstab aus 5 Rohrstücken zusammengesetzt und von einem Bleohmantel umgeben ist. Das Zündergehäuse nimmt bei dieser Ausführung eine Federbuchse mit Schlagbolzen und Druckfeder auf.
  • Dieselbe ist verschiebbar gelagert und durch Bolzen und Zerreißstab am unteren miteinander verbundenen Zughaken aufgehängt.
  • Eine weitere Konstruktion eines Knickzündere ist so gehalten, daß der Knickzünder aus einem Kupferzylinder mit
    eingekerbtem Schlagbolzenschaft besteht. Beim Kniokmoment
    bricht der Sohlagbolzenschaft durch und bringt den Zünder
    zurFunktion.
    Diese Ausführungen sind aber auf Grund der gestellten For-
    derungen in ihrer konstruktiven Durchbildung zu kompliziert
    gehalten und haben Im praktischen Gebrauch zu häufigen Vor-
    sagern geführt.
  • Der A. G. hat sich die Aufgabe gestellt, die aufgezeigten Mängel zu vermeiden und einen Knickzünder zu schatten, der bei großer Einfachheit auch größte Funktionssioherheit gewährleistet.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Knickzünders im Längsschnitt dargestellt.
  • Der Knickzünder besteht im wesentlichen aus dem Zündergehäuse 1 und dem Führungsrohr 7. In dem Führungsrohr ist der Schlagbolzen 12 mit der Schlagbolzenverlängerung 6 aus leicht zerbrechliche, temperaturbeständigen Kunststoff untergebracht. Die Wandstärke des Führungsrohrs ist schwach gehalten, und dasselbe ist legierungsmäßig so angefertigt, daß eine große Knickempfindlichkeit vorhanden ist.
  • Die Schlagbolzenfeder 11 wird durch einen Haltestift 5 am oberen Ende der Schlagbolzenverlängerung gespannt gehalten.
  • Erhält der eingebaute Knickzünder seitlichen Druck, knickt das Führungsrohr um und die Sohlagbolzenverlängerung aus Kunststoff wird zerbrochen. Der frei gewordene Schlagbolzen schlägt auf das Zündhütchen und zündet en. Der Feuerstrahl des Zündhütchens entzündet die Sprengkapsel, deren Stoßwirkung den umgebenen Sprengstoff zur Detonation bringt.
    Die Ladung des Zündhütchens 3a besteht in bekannter Weise
    aus Initial-Sprengstoffen, denen noch verdünnende Zusätze
    und Glaspulver zur Erhöhung der Stoß- und Reibungsempfindlichkeit beigemengt sind. Die Schlagbolzenverlängerung 6 aus leicht zerbrechlichem Kunststoff hat beiderseits 2 eingegossene Haltelaschen 9, die einmal zur Befestigung des Schlagbolzens 12 und des Haltestiftes 5 dienen. Der Haltestift wird gegen Verrutschen durch die Hülse 4 gesichert, die mit Dichtungslack versehen, fest auf das Führungsrohr getrieben wird und nachträglich durch eine Ringfugenabdichtung 17 mit dem Führungsrohr wasserdicht verschlossen wird. Schlagbolzen, Haltelaschen sowie die kreisförmigen Scheiben lo, die zur zentrischen Führung des Schlagbolzens dienen, sind einfache, wirtschaftlich leicht herstellbare Stanzteile und aus Blech angefertigt.
  • Der Schlagbolzen ist am Ende abgesetzt und wird in die Haltelaache 9, die ein Loch besitzt, durchgesteckt und rechtwinkelig herumgebogen. Hierdurch ist eine einfache aber äußerst haltbare Verbindung zwischen Schlagbolzen und Schlagbolzenverlängerung geschaffen.
  • Am Ende des Zündergehäuses befindet sich der schraubbar angeordnete Stabilisationsfuß 3, dessen unterer Rand bei dem Einbau des Zünders in einer Mine fest auf den Minendeckel zu liegen kommt. Der Stabiliaationstuß verhindert ein Abbrechen des Anschlußgewindes vom Fußnippel und fängt die beim Funktionieren des Knickzünders auftretenden Sebelkräfte auf.
  • Der Fußnippel wird in das Zündergehäse eingeschraubt und trägt das eingebördelte Zündhütchen 3a. Das Anschlußgewinde am Fußnippel ist mit einer Schraubkappe 1', welche mit Paraffin ausgelegt ist, wasserdicht verschlossen.
  • Neben dieser Abdichtung wird der Zünder weiter durch die Ringfugenabdiohtung 15, 16 und 17 gegen das Eindringen von Feuchtigkeit, Schmutz usw. geschützt.
  • Unterhalb des Führungsrohres ist nochmals eine Abdichtung.-scheibe 14 angebracht, die zur besonderen Abdichtung des Schlagbolzenfederraums und damit auch zum Schutz des Zündhütchens vorgesehen ist.
    Eineweitere Ausführungsart des Kniokzünders ist daduroh
    gekennzeichnet. daß im Ansohlußgewinde des Fußnippels 2 auch ein Verzegerungsrohrchen eingeschraubt werden kann.
  • Die innere Bohrung des Fußnippels wird in diesem Fall mit einem Gewinde ausgestattet, in welches sich dann das Verzogerungsröhrchen leicht einschrauben läßt.
  • Knickzünder mit Verzögerungsröhrchen, in einer Mine eingebaut haben den Zweck, die Wanne eines Panzerkampfwagens auch dann durchzuschlagen, wenn dieselbe innerhalb der Fahr-
    spur von Panzerkampfwagen zu liegen kommt und wenn die
    Panzerkampfwagen mit einer Gabel versehen sind, die den Zünder vorzeitig zum Funktionieren bringen, bevor sich der Panzerkampfwagen mittig über Knickzünder und Mine befindet.

Claims (4)

  1. Schutzansprüohe-". <
    1. Knickzünder dadurch gekennzeichnet, daß im Zundergehäuee (1) ein knickempfindliches PUhrungsrohr (7) sitzt, in welchem die Schlagbolzenverlängerung (6) aus leicht erbrechlichem temperaturbeständigen Kunststoff untergebracht ist.
  2. 2. Knickzünder nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagbolzenfeder (11) durch einen Haltestift (5) am oberen Ende der Schlagbolzenverlängerung gespannt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestift durch eine Hülse (4) gesichert wird.
  3. 3. Knickzünder nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Haltelaschen (9), der Schlagbolzen (12), die Scheiben (to) und der Stabilisationsfuß (3) aus Blech angefertigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisationsfuß schraubbar am Zündergehäuse angeordnet iat.
  4. 4. Knick » runder nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß am Anschlußgewinde des Fußnippel (2) auch ein Verzögerungsröhrchen angeschraubt werden kann.
DE1957R0015261 1957-10-24 1957-10-24 Knickzuender. Expired DE1759348U (de)

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DE1957R0015261 DE1759348U (de) 1957-10-24 1957-10-24 Knickzuender.

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DE1957R0015261 DE1759348U (de) 1957-10-24 1957-10-24 Knickzuender.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1759348U true DE1759348U (de) 1958-01-02

Family

ID=32791675

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957R0015261 Expired DE1759348U (de) 1957-10-24 1957-10-24 Knickzuender.

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