DE1070071B - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1070071B DE1070071B DENDAT1070071D DE1070071DA DE1070071B DE 1070071 B DE1070071 B DE 1070071B DE NDAT1070071 D DENDAT1070071 D DE NDAT1070071D DE 1070071D A DE1070071D A DE 1070071DA DE 1070071 B DE1070071 B DE 1070071B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fuse
- articulated
- diameter
- foot
- firing pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 20
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 claims 6
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims 3
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 claims 3
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 claims 3
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 claims 2
- 239000012188 paraffin wax Substances 0.000 claims 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- 235000012766 Cannabis sativa ssp. sativa var. sativa Nutrition 0.000 description 1
- 235000012765 Cannabis sativa ssp. sativa var. spontanea Nutrition 0.000 description 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 235000009120 camo Nutrition 0.000 description 1
- 235000005607 chanvre indien Nutrition 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000011487 hemp Substances 0.000 description 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 1
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C14/00—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
- F42C14/08—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
der ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
AtrSLBGKSCERI FT:
der ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
AtrSLBGKSCERI FT:
AUSCABfi DEK
PAfEIfTSCBRDTTi
PAfEIfTSCBRDTTi
DBP 1070071 KL.72! 3/02
F 071
LAPBIL 19SB
26. NOVEMBER 195» .12. H AI 1960
stimmt Obebeiit mit aüsle geschäht
1070 011 (R 33W XI f12 i)
Die Erfindung betrifft einen Knickzünder. Knickzünder in mehreren Ausführungen sind bekannt- Bei einer
bekannten Ansführungsart ist der Knickstab aus fünf Rohrzügen zusammengesetzt und von einem Blatel
umgeben. Das Zündergehäuse nimmt bei dieser Ausführungsart eine Federbuchse mit Schlagbolzen und
Druckfeder'auf. Diese ist verschiebbar gelagert und durch Bolzen und Zerreißstabe am unteren Zughaken
aufgehängt. Bei einer weiteren bekannten Konstruktion einesT^ickzünders besteht der Knickzünder aus einem »o
Kupferzylinder miteinem eingeschnürten Schlagbolzenschaft; beim Knickmomenf bricht der Schlagbolzenschaft
an der eingeschnürten Stelle durch und bringtden Zünder zur Funktion.
Auch Knickminen sind bekannt, die aber schwer und »5 robust sind. Eine bekannte Knickmine weist auch nur
eine einzige Sollbruchstelle auf, d. h., die Mine kann nur an einer bestimmten Stelle ausgelöst werden. Eine
weitere bekannte Knickmine hat ein starkwandiges Rohr, das Zusammenstößen gewöhnlicher Art wider- *>
steht Die Mine hat einen schräg angespitzten Fuß, mit dem sie in den Boden eingetrieben werden kann. Innerhalb
des Rohres ist ein- weiteres Rohr,' welches einen flüssigen Zündsatz enthält. Beim Brechen des Hanptrohres
wird auch das' zweite Rohr zerbrochen. Der Zündsatz zündet hierbei die Sprengladung, welche zur
Detonation gebracht wird. Eine Umkonstruktion für Verwendung als Zünder war nicht möglich, da geeignete
Sicherheitsbestimmungen nicht angebracht werden können.
Die bekannten Knickzünder und Knickminen sind aber auf Grund der heute gestellten militärischen Forderungen
zu kompliziert und können im praktischen Gebrauch zu Versagern Anlaß geben, da sie sich nicht in
der gewünschten Form einbauen lassen,d.h.,sie können nicht wahllos tief in gefrorenen Boden, in Felsgestein
oder in kompakte Eistmasse eingebaut werden. Auch ist, wenn sie. nach dem Einbau teilweise verschüttet werden,
eine Auslösung nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Mängel zu vermeiden und einen Knickzünder
zu schaffen, bei dem bei großer Einfachheit auch größte Funktion und Knickmöglichkeit auf der gesamten
Länge des Führungsrohres gewährleistet ist. Dies ist dadurch erreicht, daß bei fast gleicher, und zwar erheblieber
Länge des Führungsrohres und der Schlagbolzenverlängerung die Schlagbolzenverlängerung aus temperaturbeständigem
Kunststoff besteht. Hierbn kommt es im wesentlichen darauf an, daß beide knickempfindlichen Teile eine große Länge aufweisen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Knickzünders im Längsschnitt dargestellt.
Der Knickzünder besteht im wesentlichen ans dem Zündergehäuse 1, dem Führungsrohr 7 und der Schlag-
30
50
Ridbard Rinker K. G. a. A., Menden (SauerL)
bolzenverläiigerungö aus leicht zerbrechlichem temperaturbeständigen Kunststoff. Die Schlagbolzenverlängerung
6 ist in dem Führungsrohr untergebracht und, hat fast die gesamte Länge des Fuhrungsnjhres. Die
Wandstärke des Führungsrohres ist schwach gehalten, und das Rohr besteht aus einer Legierung, bei der eine
große Knickempfindlichkeit möglich ist. Die Schlagbolzenfeder 11 wird durch einen Haltestift 5 am oberen
Endeder Schlagbolzenverlängerung gespannt gehalten.-Erhält der eingebaute Knickzünder an irgendeiner
Stelle des Führungsrohres seitlichen Druck, gleichgültig wo sich das Gegenlager für das Führungsrohr befindet,
so knickt das Führungsrohr um, und die Schlagbolzen Verlängerung aus Kunststoff wird zerbrochen.
Der frei gewordene Schlagbolzen schlägt auf die Zündpille und zündet sie. Der Feuerstrahl der Zündpille entzündet
dann die Sprengkapsel, deren Stoßwirkung den umgebenden Sprengstoff zur Detonation bringt.
Die Schlagbolzenverlängerung 6 aus leicht zerbrechlichem Kunststoff hat beiderseits zwei eingegossene
Halteläschen 9, deren eine zur Befestigung des Schlagbolzens und deren andere zur Befestigung des Haltestiftes
5 dienen. Der Haitestift wird gegen Verrutschen durch die Hülse 4 gesichert, die unter Zwischengeben
von Dichtungslack fest auf das Führungsrohr getrieben ist und nachträglich durch eine Ringfugenabdichtung
17 mit dem Führungsrohr wasserdicht verschlossen ist. Schlagbolzen, Haltelaschen sowie die kreisförmigen
Scheiben 10, die zur zentrischen Führung des Schlagbolzens dienen, sind einfache, wirtschaftlich leicht herstellbare
Stanzteile und sind aus Blech gefertigt
Der Schlagbolzen 12 ist am Ende8 abgesetzt, wird in die Haltelasche 9, die ein Loch hat, gesteckt und rechtwinkelig
herumgebogen. Hierdurch ist eine einfache, aber äußerst haltbare Verbindung zwischen Schlagbolzen und Sehlagbolzenverlängerung vorhanden.
Auf das» Ende des Zündergehäuses schraubbar ist der Stabilisatiortsfuß 3, dessen unterer Rand bei dem Einbau
des Zünders in eine Mine fest auf den Miiiendeckel
am swim
Claims (2)
1. Knickzünder, bei dem im Zündergehäuse ein knickempfindliches Führungsrohr sitzt, in welchem
die Sehlagbolzenyer Iängerung untergebracht ist dadurch gekennzeichnet, daß bei fast gleicher
erheblicher Länge des Führungsrohres (7) und der Schlagbolzenverlängerang (6) die Schlagbolzenverlängerung
(β) aus leicht zerbrechlichem temperaturbeständigem. Kunststoff besteht.
2. Zünder nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem im Durchmesser kleinen
Zündergehäuse (1) ein besonderer schraubbar gelagerter, aus Blech gefertigter Stabilisationsfufl
(3) von verhältnismäßig großem Durchmesser zur Auffangung der Hebelkräfte, angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 195 292;
USA-Patentschriften Nr. 1 325 486, 1 325 487;
VDI-Zeitschrift ΒΛ85 (1941), S.755 bis 761.
Österreichische Patentschrift Nr. 195 292;
USA-Patentschriften Nr. 1 325 486, 1 325 487;
VDI-Zeitschrift ΒΛ85 (1941), S.755 bis 761.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
θ 90»650/0 11.59 (009 506/138 5.60)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1070071B true DE1070071B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=595044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1070071D Pending DE1070071B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1070071B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183410B (de) | 1962-05-26 | 1964-12-10 | Karlsruhe Augsburg Iweka | Metallfreier Zuender fuer Minen |
-
0
- DE DENDAT1070071D patent/DE1070071B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183410B (de) | 1962-05-26 | 1964-12-10 | Karlsruhe Augsburg Iweka | Metallfreier Zuender fuer Minen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1086594B (de) | Zerlegerzuender | |
| EP0718506A1 (de) | Durch eine Sprengladung verankerbarer Ankerbolzen | |
| DE2648267A1 (de) | Zuendvorrichtung fuer geschoss, rakete o.dgl. | |
| EP0324371B1 (de) | Zündelement, vorzugsweise mit langer Verzögerungszeit | |
| DE1750927A1 (de) | Schalter zur Betaetigung von Kontakten,Zuendern und anderen Vorrichtungen sowie mit diesem ausgeruesteter Zuender fuer Geschosse od.dgl. | |
| DE1070071B (de) | ||
| DE720097C (de) | Aufschlagzuender | |
| DE1097324B (de) | Metallfreier Schlagbolzenzuender fuer Minen | |
| DE7717006U1 (de) | Zuender, insbesondere fuer handgranaten | |
| DE1209464B (de) | Schlagbolzenbetaetigter Zug- und Druckzuender fuer militaerische Sprengladungen | |
| DE2710612A1 (de) | Abstandshalter fuer hohlladungen | |
| DE2920135A1 (de) | Vorrichtung zur zuendung einer zuendschnur, eines verzoegerungssatzes oder einer sprengkapsel | |
| EP0239779B1 (de) | Anstichzündhütchen | |
| DE102009052660B4 (de) | Pyrotechnischer Anzünder | |
| AT17565B (de) | Granatzünder bezw. Doppelzünder für Geschosse mit brisanter Sprengladung. | |
| DE144206C (de) | ||
| DE1759348U (de) | Knickzuender. | |
| DE113377C (de) | ||
| DE3443331C2 (de) | Sicherungseinrichtung für Gefechtskopfzünder | |
| DE2230068A1 (de) | Perforiereinrichtung fuer bohrloecher | |
| AT393736B (de) | Hohlladungsgeschoss | |
| CH661793A5 (de) | Zuendersicherung an einem geschosszuender. | |
| DE1110108B (de) | Hohlladungs-Perforiergeraet fuer Bohrloecher | |
| DE2927826A1 (de) | Brennbarer sicherheitszuender mit selektivem anschlag fuer munition ohne huelse oder mit brennbarer huelse | |
| AT222004B (de) | Zünder |