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DE1070071B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1070071B
DE1070071B DENDAT1070071D DE1070071DA DE1070071B DE 1070071 B DE1070071 B DE 1070071B DE NDAT1070071 D DENDAT1070071 D DE NDAT1070071D DE 1070071D A DE1070071D A DE 1070071DA DE 1070071 B DE1070071 B DE 1070071B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuse
articulated
diameter
foot
firing pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070071D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1070071B publication Critical patent/DE1070071B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/08Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEtnrSCKLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1070 ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
der ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
AtrSLBGKSCERI FT:
AUSCABfi DEK
PAfEIfTSCBRDTTi
DBP 1070071 KL.72! 3/02
F 071
LAPBIL 19SB
26. NOVEMBER 195» .12. H AI 1960
stimmt Obebeiit mit aüsle geschäht
1070 011 (R 33W XI f12 i)
Die Erfindung betrifft einen Knickzünder. Knickzünder in mehreren Ausführungen sind bekannt- Bei einer bekannten Ansführungsart ist der Knickstab aus fünf Rohrzügen zusammengesetzt und von einem Blatel umgeben. Das Zündergehäuse nimmt bei dieser Ausführungsart eine Federbuchse mit Schlagbolzen und Druckfeder'auf. Diese ist verschiebbar gelagert und durch Bolzen und Zerreißstabe am unteren Zughaken aufgehängt. Bei einer weiteren bekannten Konstruktion einesT^ickzünders besteht der Knickzünder aus einem »o Kupferzylinder miteinem eingeschnürten Schlagbolzenschaft; beim Knickmomenf bricht der Schlagbolzenschaft an der eingeschnürten Stelle durch und bringtden Zünder zur Funktion.
Auch Knickminen sind bekannt, die aber schwer und »5 robust sind. Eine bekannte Knickmine weist auch nur eine einzige Sollbruchstelle auf, d. h., die Mine kann nur an einer bestimmten Stelle ausgelöst werden. Eine weitere bekannte Knickmine hat ein starkwandiges Rohr, das Zusammenstößen gewöhnlicher Art wider- *> steht Die Mine hat einen schräg angespitzten Fuß, mit dem sie in den Boden eingetrieben werden kann. Innerhalb des Rohres ist ein- weiteres Rohr,' welches einen flüssigen Zündsatz enthält. Beim Brechen des Hanptrohres wird auch das' zweite Rohr zerbrochen. Der Zündsatz zündet hierbei die Sprengladung, welche zur Detonation gebracht wird. Eine Umkonstruktion für Verwendung als Zünder war nicht möglich, da geeignete Sicherheitsbestimmungen nicht angebracht werden können.
Die bekannten Knickzünder und Knickminen sind aber auf Grund der heute gestellten militärischen Forderungen zu kompliziert und können im praktischen Gebrauch zu Versagern Anlaß geben, da sie sich nicht in der gewünschten Form einbauen lassen,d.h.,sie können nicht wahllos tief in gefrorenen Boden, in Felsgestein oder in kompakte Eistmasse eingebaut werden. Auch ist, wenn sie. nach dem Einbau teilweise verschüttet werden, eine Auslösung nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Mängel zu vermeiden und einen Knickzünder zu schaffen, bei dem bei großer Einfachheit auch größte Funktion und Knickmöglichkeit auf der gesamten Länge des Führungsrohres gewährleistet ist. Dies ist dadurch erreicht, daß bei fast gleicher, und zwar erheblieber Länge des Führungsrohres und der Schlagbolzenverlängerung die Schlagbolzenverlängerung aus temperaturbeständigem Kunststoff besteht. Hierbn kommt es im wesentlichen darauf an, daß beide knickempfindlichen Teile eine große Länge aufweisen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Knickzünders im Längsschnitt dargestellt.
Der Knickzünder besteht im wesentlichen ans dem Zündergehäuse 1, dem Führungsrohr 7 und der Schlag-
KhlikzijTider
30
50
Patentiert für:
Ridbard Rinker K. G. a. A., Menden (SauerL)
bolzenverläiigerungö aus leicht zerbrechlichem temperaturbeständigen Kunststoff. Die Schlagbolzenverlängerung 6 ist in dem Führungsrohr untergebracht und, hat fast die gesamte Länge des Fuhrungsnjhres. Die Wandstärke des Führungsrohres ist schwach gehalten, und das Rohr besteht aus einer Legierung, bei der eine große Knickempfindlichkeit möglich ist. Die Schlagbolzenfeder 11 wird durch einen Haltestift 5 am oberen Endeder Schlagbolzenverlängerung gespannt gehalten.-Erhält der eingebaute Knickzünder an irgendeiner Stelle des Führungsrohres seitlichen Druck, gleichgültig wo sich das Gegenlager für das Führungsrohr befindet, so knickt das Führungsrohr um, und die Schlagbolzen Verlängerung aus Kunststoff wird zerbrochen. Der frei gewordene Schlagbolzen schlägt auf die Zündpille und zündet sie. Der Feuerstrahl der Zündpille entzündet dann die Sprengkapsel, deren Stoßwirkung den umgebenden Sprengstoff zur Detonation bringt.
Die Schlagbolzenverlängerung 6 aus leicht zerbrechlichem Kunststoff hat beiderseits zwei eingegossene Halteläschen 9, deren eine zur Befestigung des Schlagbolzens und deren andere zur Befestigung des Haltestiftes 5 dienen. Der Haitestift wird gegen Verrutschen durch die Hülse 4 gesichert, die unter Zwischengeben von Dichtungslack fest auf das Führungsrohr getrieben ist und nachträglich durch eine Ringfugenabdichtung 17 mit dem Führungsrohr wasserdicht verschlossen ist. Schlagbolzen, Haltelaschen sowie die kreisförmigen Scheiben 10, die zur zentrischen Führung des Schlagbolzens dienen, sind einfache, wirtschaftlich leicht herstellbare Stanzteile und sind aus Blech gefertigt
Der Schlagbolzen 12 ist am Ende8 abgesetzt, wird in die Haltelasche 9, die ein Loch hat, gesteckt und rechtwinkelig herumgebogen. Hierdurch ist eine einfache, aber äußerst haltbare Verbindung zwischen Schlagbolzen und Sehlagbolzenverlängerung vorhanden.
Auf das» Ende des Zündergehäuses schraubbar ist der Stabilisatiortsfuß 3, dessen unterer Rand bei dem Einbau des Zünders in eine Mine fest auf den Miiiendeckel
am swim

Claims (2)

2u liegen kommt Der Stabilisationsfuß verhindert ein Abbrechen des Anschluflgewindes vom Fuflnippel und fängt die beim Ausbrechen des Knickzünders auftretenden Hebelkräfte auf. Durch diese Anordnung eines Stabilisationsfußes ist eine leichte, im Durchmesser kleine und elegante Ausführung eines Knickznnders möglich, Bei anderen Knickzündern ist der Durchmesser des Fußnippels so groß, daß er gleichzeitig als Stabilisationsauflage dient. Der Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht darin, daß diese Zünder groß im Durchmesser und schwer in der Ausführung sind. Der Fußnippcl ist in das Zündergehäuse eingeschraubt und trägt die eingebördelte Zündpille. 3 ff. Das Anschlußgewinde am Fuflnippel t«' mit einer Schraubkappe 13, welche mit Paraffin ausgelegt ist, wasserdicht verschlossen. Neben dieser Abdichtung wird der Zünder weiter durch die Ringfugenabdichtung 15, 16 und 17 gegen das Eindringen von Feuchtigkeit, Schmutz usw. geschützt. Unterhalb des Führungsrohres ist nochmals eine Dichtungsscheibe 14 angebracht, die zur be- ao sonderen Abdichtung des Schlagbolzenfederraumes und damit auch zum Schutz der Zündpille vorgesehen ist. Bei einer wetteren Ausführungsart des Knickzünders ist in den Fußnippel 2 auch ein Verzögernngsröhrchen einschraubbar. Die innere Bohrung des Fuflnippels as wird in diesem Fall mit einem Gewinde ausgestattet, in welches sich dann das Verzögerungsröhrchen leicht einschrauben läßt. Der erßndungsgemäße Knickzünder, bei dem das Knicken und Auslösen dea Zünders auf der gesamten Länge des Führungsrohres end der Schlagbolzenverlängerung vor sich gehen kann, entspricht den heutigen militärischen- Bedingungen voll. Durch den Stabilisationsfuß ist erreicht, daß der Knickzünder klein im Durchmesser, dabei groß in der Wirkungsweise ist und der Zünder außerdem wirtschaftlich leicht herstellbar ist Patentansprüche;
1. Knickzünder, bei dem im Zündergehäuse ein knickempfindliches Führungsrohr sitzt, in welchem die Sehlagbolzenyer Iängerung untergebracht ist dadurch gekennzeichnet, daß bei fast gleicher erheblicher Länge des Führungsrohres (7) und der Schlagbolzenverlängerang (6) die Schlagbolzenverlängerung (β) aus leicht zerbrechlichem temperaturbeständigem. Kunststoff besteht.
2. Zünder nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem im Durchmesser kleinen Zündergehäuse (1) ein besonderer schraubbar gelagerter, aus Blech gefertigter Stabilisationsfufl (3) von verhältnismäßig großem Durchmesser zur Auffangung der Hebelkräfte, angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 195 292;
USA-Patentschriften Nr. 1 325 486, 1 325 487;
VDI-Zeitschrift ΒΛ85 (1941), S.755 bis 761.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
θ 90»650/0 11.59 (009 506/138 5.60)
DENDAT1070071D Pending DE1070071B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1070071B true DE1070071B (de) 1959-11-26

Family

ID=595044

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1070071D Pending DE1070071B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1070071B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183410B (de) 1962-05-26 1964-12-10 Karlsruhe Augsburg Iweka Metallfreier Zuender fuer Minen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183410B (de) 1962-05-26 1964-12-10 Karlsruhe Augsburg Iweka Metallfreier Zuender fuer Minen

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