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DE1758585A1 - Unter Last rueckbarer hydraulischer Stempelausbau - Google Patents

Unter Last rueckbarer hydraulischer Stempelausbau

Info

Publication number
DE1758585A1
DE1758585A1 DE19681758585 DE1758585A DE1758585A1 DE 1758585 A1 DE1758585 A1 DE 1758585A1 DE 19681758585 DE19681758585 DE 19681758585 DE 1758585 A DE1758585 A DE 1758585A DE 1758585 A1 DE1758585 A1 DE 1758585A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
cylinder
foot
head
hydraulic ram
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681758585
Other languages
English (en)
Other versions
DE1758585B2 (de
DE1758585C3 (de
Inventor
Dr-Ing Hippel Hansjoachim Von
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hippel hansjoachim Von dr-Ing
Original Assignee
Hippel hansjoachim Von dr-Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hippel hansjoachim Von dr-Ing filed Critical Hippel hansjoachim Von dr-Ing
Priority to DE19681758585 priority Critical patent/DE1758585C3/de
Publication of DE1758585A1 publication Critical patent/DE1758585A1/de
Publication of DE1758585B2 publication Critical patent/DE1758585B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1758585C3 publication Critical patent/DE1758585C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Besehr#Lb1rIg.: Die Hauptanmeldung befasst sich mit einem mechanisierten Ausbau, der am
    Kopf unf Fuß Schreitwerke aufweist, weolche aus wechselseitig be- und ent-
    lastbaren und wechselseitig vorschiebbaren Kappen besteht, von denen die einen mit dem hydraulischen Stempelausbau vorschiebbar und die anderen unabhängig von diesen vorschiebbar sindj wobei die Vorschiebbarkeit über Wälzlager erfolgt, dessen beide Laufflächen über Vorschubz'ylinder miteinander verbunden sind, wobei die eine Lauffläche durch einen am Stempel bzw. der Kappe angeordneten Druckzylinder heb- und senkbar ist und der Druck in diesem Zylinder und der im Zylinderraum des hydraulischen Stempels soweit gegenseitig überhöht bzw. erniedrigt wird, daß sich die eine Kappe erst dann vom Nebengestein löst, wenn die andere Kappe am Nebengesteinanliegt.
  • Zu diesem Stand der Technik gehört weiter die Anordnung von zqei Stempeln im Einfallen, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind, in welcher der Druckzylinder entsprechend der Hauptanmeldung angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, mindestens zwei durch je zwei Stempel getragene Brücken hintereinander anzuordnen, und zwar in Richtung auf den Kohlenstoß gesehen und über sie einen gemeinsamen Vorpfänder zu legen, der auf den Druckzylindern schleifend oder rollend geführt ist, wobei sämtliche Stempel untereinander starr am Fuß und Kopf verbunden sind.
  • Nun ist es bekannt, mehrere Stempel iA einem Bock zu vereinigen und ihn über Vorschubzylinder mit einem zweiten Stempel oder Stempelgruppe zu verbinden. Es bestehen hierbei zwei Ausbauteile, die sich gegeneinander bewegen können. Dadurch wird ein entsprechend grösserer Raum benötigt, der die freie Hangendfläche so vergrössert, daß man mit dem versatzseitig stehenden Bock bereits höhere Dachlasten auffangen muß, als wenn man diesen Bock näher am Kohlenstoß anordnen würde. Es ist der Vorteil der Erfindung, daß unmittelbar am Förderer der Bock -steht, der insich selbst vorschiebbar ausgestaltet ist und keines weiteren Ausbauelementes zum Vorschieben bedarf. Hierbei befindet sich der Fluchtweg innerhalb des Bockes zwischen den beiden Sternpelpaaren" statt wie bisher zwischen dem Bock und dem stoßseitigen Stempel am Förderer. Mit diesem System sind nun mehrere vorteilhafte Bau-Rückvorgänge,mög , lieh, als bei den bisherigen Systemen: Im Ruhezustand wird der Vorpänder gemeinsam mit dem Hauptausbau belastet, beim Vordrücken des Förderers wi rd gleichzeitig der Vorpfänder schleifend unter etwa 10 to Lastaufnahme mit vorgeschoben. Beim Rücken des insich starren Bockes bleibt das Hangende durch den V.orpfänder mit rund 60 t unterstützt!. Es wird also in keiner Phase des Rückvorganges das.,Hangende ununterstützt gelassen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden in den Fußstücken Gleitlager, in den Kopf stücken aber Wälzlager angerodnet. Diese Maßnahme` entlastet beim Rücken des Bockes die Oberstempel von Biegebeanspr'uchungen. Es ist auf diese Weise möglich, auch den Bock mit seinen Kappen schleifend unter etwa 10 to Andruck vorzuschieben.
  • Da erfindungsgemäß die Druckplatten jeder Brücke voneinander unabhängig arbeiten, ausserdem gelenkig auf den Druckkolben ruhen, kann der Vorpfänder sich leicht jeden Unebenheiten des Hangenden anpassen" indem er als Ganzes oder untereinander gelenkig verbunden über den Druckplatten liegt. Die den Vorpfänder vordrückenden oder den Boch nachziehenden hydraulischen Zylinder werden einerseits mit den Schienen gelenkig verbunden, die über den Stempeln liegen und mit der Brücke fest verbunden sind, andererseits gelenkig an den beiden SeitE#n des Vorpfänders angeordnet.
  • Die Verwendung von ausgedienten Bahnschienen ist wegen deren geringen Preise besonders vorteilhaft.
  • Insgesamt wird mit dem insich selbst beweglichen Boch ein ganz neuartiges Gerät geschaffen, das sich den Gegebenheiten des Bergbaues bei weitem besser anpasst als die Üblichen Zweisystem-Geräte. D ie Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele und zwar: Fig. 1 eine Anlage im Strebquerschnitt in Ansicht, Fig. 2 die gleiche Anlage im Grundriß wobei in der rechten Seite der Vorpfänder weggenommen ist, sodaß rechts das Wälzlager, links davon die Gleitlagerausführung zu sehen ist.
  • Fig. 3 einen Querschnitt , in dem die Kopfbrücke rechts die Wälzlagerausführung und links die Gleitlagerausführung zeigt. In der Fußbrücke ist die linke Hälfte als um 900 verderht zu denken gegenüber der rechten Hälfte.
  • Versatzseitig, werden schwerere Stempel 1 angeordnet als stoßseitig die Stempel 2. Über die Stempel sind die sie miteinander verbindenden Brücken gelegt und zwar die Kopfbrücke 3 und die Fußbrücke 4. Die Kopfbrücken 3 tragen als Kappen ausgediente Eisenbahnschienen 5, die mit den Brücken fest verbunden sind.
  • Desgl. sind die Fußbrücken durch Eisen 6 fest miteinander verbunden. Es entstellt so ein insich starres bockartiges Gestell.
  • In den Brücken sind die Zylinder 7angeordnet, deren Kolben 8 Druckplatten % 9&9 tragen. Die Druckplatte 9 ist mit ein ein Wälzlager ausgerüstet, die Druckplatte 9'und 9" sind als Gleitlager ausgebildet. Die Gegenlaufbahnen 10/10, /1011 liegen am Nebengestein an. Diese Gegenlaufbahnen sind zu den Druckplatten relativ verschiebbar ausgebildet, indem sie über die Zylinder 11/11'/lltr mit den Brücken bzw. den Kappen 5 verbunden sind. Die Druckplatte W' greift mit einer Nute 13 in eine entsprechende Führung der Gegenlaufbahn 10" ein, sodaß das Ganze durch die Federn 12 stets hochgezogen wird.
  • Die Fußstücke der Stempel 1 und 2 sind durch Schellbänder 14 fest mit den Fußbrücken 4 verbunden. Überdruckventile 15 lassen eine bestimmte Menge Druckmittel auf die Gleitflächen durchtreten. Die auf dem Liegenden ruhende Gegenlaufbahn 1011 trägt vorn einen Stößel 17, der den Förderer 16 zum Kohlen.-stoß vordrückt.
  • Die Vorschubzylinder 11/11**/11" sind einerseits an den als Kappen wirkenden Schienen 5, andererseits an der mittleren Vorpfändkappe 10 bzw. 10-' angelenkt. Die Vorpfändkappen 10110' überdecken beide Druckzylinder beider Brücken. Eine kalottenförmige Ausbildung zwischen Druckkolben 8 und Druckplatten 9 bzw. 9und W' erlaubt eine allseitige Anpassung der Vorpfändekappe an das Hangende. Da die Druckplatten 919/91' jeder Brücke von einander unabhängig sind, kann sich die Vorpfändplatte 10 bzw. 10" leicht den Wellungen des Hangenden bei Vorrücken anpassen. Angenommen, der Stempel 1 trage 120 t0 und die Stempel je 60 to, so trägt
    der ganze Bock maximal 360 to. Diese Gesamtlast , - verteilt sich
    zu je 150 to auf die beiden Hauptkappenschienen 5 und die Vorpfändplatte 10 mit 60 to.. Bei diesem Normalzustand ist der in der Kopfbrücke liegendä Kolben
    voll aufgelastet. Dagegen ist der in-der Fußbrücke liegende Zylinder drucklos.
    litt
    Die beiderseits des Zylinders 8 angeordneten Vorschubzylinder/Urücken
    die Platte lOt' mit ihrem Kopf 17 gegen den Förderer 16.
  • Beim Durchgang der Abbaumaschine wird ohne Entlastung der Stempel 1 und 2 der Druck in dem Kopfbrückenzylinder soweit abgesenkt, daß der Andruck der Vorpfändplatte nur noch 10 to beträgt. In diesem Zustand werden die Vorschubzylinder 11/11' beaufschlagt und sie schieben die Vorpfändplatte 10 bzw. 10' zum-Kohlenstoß hin vor. Es ist leicht einzusehen, daß der Zylinder 11" wegen der grösseren zu überwindenden Gleitreibung einen grösseren Durchmesser haben muß als der Zylinder 11, der nur die rollende Reibung zu überwinden hat. Rechnet man zwischen Vorpfändplatte und Hangendem mit einem Reibungskoeffizienten von 1 und zwischen den beiden Gleitflächen mit o. 3 so muß jeder der beiden Zylinder 6. 5 to aufbringen. In bekannter Weise kann man die Drücke in dem Zylinder 8 und den Zylindern 11 so abstimmen, daß mit Sicherheit der Vorschub vorsich geht.
  • Ist der ganze Hub der Vorpfändung ausgefahren, so werden die Zylinder 8 in Kopf und Fußbrücke voll aufgelastet, sodaß das System mit 60 to zwischen Hangendem und Liegendem verspannt bleibt, gleichzeitig wird aber der Druck in den Stempeln soweit erniedrigt, daß die 4 Stempel nur noch 60 to Andruck geben. Jetzt werden am Kopf wie am Fuß die Vorschubzylinder 11 umgeschaltet und ziehen, sich am Nebengestein abstützend, den Bock zum Stoß nach. Danach werden die Zylinder 1 und 2 wieder voll aufgelastet, sodaß der Ausgangszustand wiederhergestellt ist. Bei diesem Vorschub des Ganzen Bockes ist am Kopf und Fuß die Gleitreibung zu überwinden. Bei 0. 3 Reibungskoeffiziente müssen dazu von den beiden Rückzylindern je 6 to Vorschub aufgebracht werden. Bei rollender Reibung natürlich weniger, wenn man nicht mit höheren Andruck fahren will.
  • Der spezifische Druck bei gleitender Reibung wird unter 40 Kg/CM2 gehalten. Wenn man am Fuß gleitende Reibung, am Kopf aber rollende Reibung vorsieht, so hat man den Vorteil, daß der Kopf leichter sich vorwärtsbewegt und dadurch ein Biegemoment auf die Oberstempel vermieden wird.

Claims (2)

  1. Ansprüche 1. Unter Last rückbarer hydraulischer Stempelausbau, der am Kopf und Fuß Schreitwerke aufweist, welche aus wechselseitig be- und entlastbaren und wechselseitig vorschiebbaren Kappen besteht, von denen die einen mit dem hydraulischen Stempelausbau vorschiebbar und die anderen unabhängig von diesen verschiebbar sind, wobei die Vorschiebbarkeit über Wälzlager erfolgt, dessen beide Laufflächen über Vorschubzylinder miteinander verbunden sind, wobei die eine Lauffläche durch einen am Stempel bzw. der Kappe angeordneten Druck- zylinder heb- und senkbar ist und der Druck in diesem Zylinder und der im Zy- linderraum des hydraulischen Stempels soweit gegenseitig überhöht bzw. er- niedrigt wird , daß sich die eine Kappe erst dann vom Nebengestein löst, wenn die andere Kappe unter Druck am Nebengestein anliegt nach Patent 1 238 867, w o b e i im Eifallen durch die Druckzylinder enthaltenden Brücken je zwei Stempel miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Streichen, d. h. senkrecht zum Kohlenstoß mindestens zwei durch je zwei Stempelgetragene Brücken hintereinander angeordnet sind über die ein gemein- samer Vorpfänder gelegt ist , der auf den Druckzylinder schleifend oder'rollend
    geführt ist wobei sämtliche Stempel untereinander starr am Fufp und Kopf
    -verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß im Fuß Gleitlager, im Kopf aber Wälzlager angeordnet sind. 3. Vorrichtung nachAnspruch 1 bzw. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten 9/ 9' 19"' der einen Brücke nicht mit den Druckplatten der anderen Brücke verbunden sind hingegen die darübergelegte Vorpfändplatte als Ganzes oder in sich gelenkig verbunden ausgebildet ist. 4. VorrichtungnachAnspruchlbis3gekennzeichnet durch die Anordnung von Schienenprofilen über den Stempeln, an denen die Vorschubzylinder gelenkig befestigt sind, deren Kolbenstangenenden an der Vorpfändplatte beiderseits angreifen,-
DE19681758585 1968-07-01 1968-07-01 Hydraulischer Strebausbau Expired DE1758585C3 (de)

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DE1758585A1 true DE1758585A1 (de) 1971-03-11
DE1758585B2 DE1758585B2 (de) 1977-08-25
DE1758585C3 DE1758585C3 (de) 1978-04-20

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