DE1965337A1 - Verbesserungen an einem Walzwerk - Google Patents
Verbesserungen an einem WalzwerkInfo
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Description
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH.- GERD MOLLER- D.GROSSE 21 685
DÜSSELDORF 1 0 · HOM BE R G E R STR ASSE 5
22.12.1969 r»m. bk. -El-
United Engineering and Foundry, Co. Pittsburgh, PA 15222/ USA
Die Erfindung betrifft ein Walzwerk mit eingedrehten Ständerpfosten, wodurch es möglich ist,
Arbeitswalzeneinbaustücke von minimaler Länge zu verwenden. Die Arbeitswalzeneinbaustücke
und die Stützwalzen-Einbaustücke sind so konstruiert, dass nur ein Minimum an unregelmäßigen
und schwierig zu bearbeitenden Oberflächen vorhanden ist. Darüber hinaus sind die verwendeten
Schienen und Räder für den schnellen Ausbau und das schnelle Auswechseln der Arbeitswalzen in
einer sehr einfachen und wirtschaftlichen Art mit den Stützwalzen-Einbaustücken und den Arbeitswalzen-Einbaustücken
verbunden und zwar durch separate Verbxndungsstangen.
Bei Walzwerken bisheriger Konstruktion war es übÜeh,
Fenster vorzusehen, die eine mehr oder weniger konstante Abmessung besaßen, so daß die Länge der
Einbaustücke, der Stützwalzen- und der Arbeitswalzen so bemessen werden musste, dass sie quer durch die
gesamte Breite der Fenster verlief. Dies ergab in
Bezug auf die Arbeitswalzen wesentlich erhöhte Kosten insofern, als die Einbaustücke breiter als notwendig
ausgebildet werden mussten, um die Lager unterzuo bringen und um vom Ständer abgestützt zu werden.
Darüber hinaus erforderten bisherige Konstruktionen
«» in Eilzug auf die Arbeitswalzen- und Stützwalzen-(o
Arbeitsstücke eines Quarto-Gerüstes die Ausbildung 2^ der EinbaustÜeke in komplizierter Form.Im Falle der
JjJ Einbaustück® dev Stützwalzen wurden in vielen Fällen
lange Stege vergesehen zur Aufnahme eines oder beider
Einbauetücke der Arbeitiwalzen BAo
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PATENTANWÄLTE F.W. H EM M E R ICH · G E R D M O LLE R · D . G ROSSE 21 R85
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zusätzlich zu den nach aufwärts verlaufenden Vorsprüngen oder Stegen, an denen die Ausbalancierung
befestigtwar. Im Falle der Arbeitsstücke der Arbeitswalzen wurden auch diese in vielen Fällen
so ausgebildet, dass eine Wechselbeziehung derart
entstand, dass eines der Arbeitswalzen-Einbaustücke zur Aufnahme des anderen mit länglichen Stegen ausgerüstet
war. Die nach abwärts verlaufenden Stege, fc die an den Stütz- und Arbeitswalzen-Einbaustücken
ausgebildet waren, erforderten die drastische Entlastung des Oberteils, des unteren Stützwalzen-Einbaustückes,
um einen freien Raum für die Stege der Einbaustücke zur Unterbringung der Einbaustücke
vorzusehen wenn diese als Ergebnis eine Änderung des Walzendurchmessers speziell der Arbeitswalzen vertikal
bewegt werden.
Die bisherigen Walzwerke besaßen ebenfalls eine sehr kostspielige und komplizierte Konstruktion für das Abstützen
der Arbeitswalzen im Walzwerk bei ihrem Ausbau und Auswechseln. In modernen Walzwerken werden die WaI-zen
mit ihren Einbaustücken als eine Einheit ausge
wechselt. In diesem Zusammenhang wurden bei verschiedenen Gelegenheiten Schienen dauerhaft befestigt zwischen den
Ständern und dienten zur Abstützung der Arbeitswalzen während des Walzenwechsels. Die Schienen, die stationär
im Ständer befestigt sind erforderten, dass die Einbaustücke in und aus einem Abstützenden Verhältnis mit den
Schienen bewegt wurden. Obwohl Vorschläge gemacht wurden, die Schienen vertikal in Kontakt mit den Einbaustücken
der Arbeitswalzen und aus diesem heraus zu verfahren, sind diele Vorschläge nicht für akzeptierbar befunden
worden, da dies bereits eine verwickelte Konstruktion
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noch komplizierter machte, ganz abgesehen von den dadurch verursachten weiteren Kosten.
Viele der vorgenannten Einwände und Begrenzungen bei bisherigen Walzwerken kann man bei einer Durchsieht
des US-Patents-Nr. 3 208260 vom 28.9.1965 finden, das der britischen Spezifikation Nr. 91+6427
vom 15.1.1961+ entspricht.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Walzwerks -Konstruktion zu schaffen, die alle vorgenannten
Probleme derart löst, dass der Walzenwechsel in hohem Maße vereinfacht *ird und die Baukosten des Walzwerks
reduziert werden.
Genauer gesagt ist es die Aufgabe der Erfindung, bei einer Walzwerks-Konstruktion eingedrehte Ständer vorzusehen,
die die Anwendung von Arbeitswalzen-Einbaustücken
mit minimaler Breite gestatten.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, die Verwendung von sehr einfach konstruierten Einbaustücken
vorzusehen, die keine komplizierte Bearbeitung benötigen.
Eine noch weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, dass die für den Arbeitswalzenwechsel vorgesehenen Schienen
durch Verriegelungselemente an den Stützwalzen-Arbeitsstücken befestigt sind, die in Kontakt und außer
Kontakt mit den durch eine der Arbeitswalzen getragenen Rädern über ein ähnliches Verriegelungselement durch Betätigung
der gewöhnliehen Ausbalancierungszylinder für die obere Stützwalze kommen. Die Konstruktion der Ver- ·
- riegelungselemente in Bezug auf ihre jeweiligen Einbaustücke ist derart, dass die Arbeitswalzen infolge des
Einflusses der Schwerkraft während der Walzenwechselperiode sich voneinander bewegen können.
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Diese Merkmale und Vorteile wie auch noch weitere werden deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung
der bevorzugten Ausbildungsform der Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen.
Figur 1 ist ein Teil im Schnitt dargestellter Grundriss eines Walzwerks, das die Merkmale der Erfindung
besitzt.
Figur 2 ist eine Schnitt-Darstellung in der Ebene II II der Figur 1 und «igt die Teile in der Lage, die
sie?·, während des Walzens einnehmen. Der rechtsliegende
Teil zeigt Walzen mit minimalem Durchmesser, wo hingegen der linke Teil das Verhältnis der Teile zueinander darstellt,
wenn Walzen mit maximalem Durchmesser, verwendet werden.
Figur 3 ist eine Schnittdarstellung ähnlich Figur 2 und zeigt die Walzen und sonstige Teile in der Walzenwechselposition.
Figur 1 zeigt 2 Ständerpaare 10 und 11 mit Fenstern 12 für die Aufnahme der Walzen eines Walzwerks. Da die Teile
die zu jedem Ständer gehören identisch sind, wird nur bezug genommen auf einen der Ständer und dessen Teile.
Wie. am besten aus Figur 2 und 3 ersichtlich, sind im Zentrum der Fenster 12 die Ständer in Richtung auf die
Mitte des Walzwerks anbeiden Seiten eingedreht und bilden Teile 13 und 14, wobei die Länge dieser Teile im wesentlichen
der der kombinierten Höhe der Arbeitswalzen-Einbaustücke 15 und 16 entspricht. Die Teile 13 und IH sind in
der üblichen Art mit Verschleissplatten 17 versehen, welch
Verschleissplatten 18 berühren, die an den Arbeitswalzen-Einbaustücken 15 und 16 ausgebildet sind. Die Einbaustücke
15 und 16 stützen drehbar Arbeitswalzen 19 und 21 ab und das untere Einbaustück 16 besitzt 2 Ausbalancierungszylinder-Einheiten,
von denen 1 bei 22 dargestellt is
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Es sei darauf hingewiesen, dass ein ähnlicher Zylinder an der rechten Seite des Einbaustückes 16 befestigt
ist, der nicht in Figur 2 und 3 wohl aber in Figur 1 dargestellt ist.
Die oberen und unteren Teile des Fensters 12 nehmen in der üblichen Weise die Stützwalzen - Einbaustücke
23 und 24 auf, die drehbar die Stützwalzen 25 und 26 abstützen und somit das Walzwerkals Quarto-Walzwerk
kennzeichnen, in welchem die Arbeitswalzen durch die Stützwalzen in der herkömmlichen Weise abgestützt werden.
Die oberen und unteren Teile des Fensters 12 haben Verschleissplatten
27 und 28, die in Berührung stehen mit Verschlexssplatten 29 und 31, die an den Stützwalzen-Arbeitsstücken
23 und 24 befestigt sind. Das untere Einbaustück 24 ist an einem Füllblock 25 befestigt, der
seinerseits abgestützt wird an der Unterseite des Ständers. Ebenfalls ist - entsprechend der allgemeinen Handhsbung
- das obere Stützwalzen-Einbaustück durch einen
Lagerblock 33 erfasst, der seinerseits in Berührung steht mit dem Unterteil der Anstellschraube 34, die drehbar
im Oberteil des Ständers befestigt sind. Darüber hinaus steht das obere Stützwalzen-Einbaustück 23 in Verbindung
mit den Stegen 35 einer Stützwalzen-Ausbalancierungs-Zylindereinheit,
wobei die Stege nach aufwärts gedrückt werden, um die Ausbalancierung einer Kolbenzylindereinheit
36 zu bewirken.
Zurückkommend auf das obere Stützwalzen-Einbaustück 23 kann man erkennen, dass sein unteres Ende mit Vorsprüngen
und 38 versehen ist, die getrennt durch vertikal verlaufende Stangen 39 und 41 erfasst werden. Die Stangen haben Vorsprünge
42 und 43, welche die Vorsprünge 37 und 38 während
des Warenwechsels für die Arbeitswalzen erfassen.
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Die Stangen 39 und Ul sind mit Anschlägen 44 und
if5 versehen, wodurch verhindert wird, dass die
Stangen sich nach abwärts unterhalb eines vorberechneten Tanktes bewegen, an welchem Punkt
die Anschläge 44 und 45 die Teile 13 und If des Ständers erfassen. Die Stangen 39 und Ul ragen
durch die Teile 13 und IH hindurch und sind an ihren
unteren Enden mit Schienen 46 und 47 versehen, die wie
in Figur 1 dargestellt - durch beide Ständer 10 und 11 verlaufen und an der Betriebsseite des
Walzwerks bis hinter den Ständer laufen, wo sie mit der nicht dargestellten Walzenwechselvorrichtung zusammenspielen,
die die Form eines Drehtisches annehmen können, wie dieser in den vorgenannten US- und britischen
Patenten dargestellt ist. v
Wie in Figur 2 und 3 gezeigt, ist das untere Stützwalzen-Einbaustück
24 in der Nachbarschaft der Schienen 46 uid 47 freigemacht, um die Schienen in ihrer
niedrigsten Lage aufzunehmen, die an der rechten Seite der Figur 2 dargestellt ist. Diese Lage ist, wie oben
erwähnt, die Lage, die die Teile einnehmen, wenn Walzen mit minimalem Durchmesser verwendet werden. Unter Bezugnahme
auf die rechte Seite der Figur 2 kann man erkennen, dies die Stange 41 sich außer Kontakt mit dem oberen Stitxwalzen-Einbaustück
23 befindet und durch den Vorstoß 45 abgestützt wird, der in Kontakt steht mit dem Teil 14
des Ständers 11.
Aus Figur 2 und 3 geht hervor, dass die Einbaustücke 15
und 16 der Arbeitswalzen miteinander in Verbindung stehen durch separate Stangen 49 und 51, wobei die Stangen befestigt
sind an den oberen Arbeit8walzen-Einbaustück 15
und durch das untere Arbeitswalzen-Einbaustück IS verlauf«
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obwohl das untere Arbeitswalzen-Einbaustück relativ zu den Stangen verfahren werden kann. An den unteren
Enden der Elemente 49 und 51 sind Räder 50 drehbar befestigt. Wie in Figur 3 dargestellt, sind die Stangen
49 und 51 mit öffnungen 52 versehen und das untere Einbaustück
16 ist mit Zapfen 53 versehen, die als Anschläge dienen, wenn das untere Arbeiswalζen-Εinbaustück durch
Schwerkraft sich von dem oberen Einbaustück freisetzen kann, das noch gehalten wird durch die Stangen 49 und
51.
Eine kurze Beschreibung des Ausbaus der Arbeitswalzen aus dem Walzwerk soll nun gegeben werden, in welchem
Zusammenhang die Figuren 2 und 3 einen schnellen Vergleich der Betriebslage der Elemente gestatten zum
Unterschiede von der Walzenwechselposition, die in Figur dargestellt ist. Während des Walzwerksbetriebes - wie
dargestellt in Figur 2 - werden die Stangen 49 und 51 jeweils abgestützt durch das Stützwalzen-Einbaustück 23,
wie dies auf der linken Seite der Figur 2 gezeigt ist oder durch die Anschläge 44 und 45, wie dies auf der
rechten Seite der Figur 2 gezeigt ist. In jedem Falle werden die Schienen 46 und 47 außer Kontakt von den
Rädern 50 gehalten, die von den Arbeitswalzen-Einbaustücken 15 und IB abgestützt werden, so daß während des Walzbetriebee
die Räder niemals mit den Schienen in Berührung kommen. Pie Ausbalancierungszylinder-Einheit 22 zwingt
die Arbeitswalzen-Einbaustücke auseinander, wobei das obere Arbeitswalzen-Einbaustück 15 verfahren werden kann
infolge der öffnungen 52, die in den Stäben 49 und 51 ' auegebildet sind« Diese Bewegung ist begrenzt durch den
max. Walzspalt, der durch die Anstellschraube 34 eingestellt werden kann.
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Während des Betriebes hebt der Ausbalancierungszylinder 36 das Stützwalzen-Einbaustück 23 gegen
die Anstellschraube.
Wenn die Arbeitswalzen gewechselt werden sollen, wird die Schraube 34 hochgefahren und unter dem
Druck in Zylinder 36 wird die obere Stützwalze 25 ebenfalls hochgefahren, sg daß sie zwangsläufig
die Vorsprünge 42 und 43 erfasst und die Stangen 39 und 41 sich anhebt, so daß die Schienen 46 und 47
in ein abstützendes Verhältnis zu den Rädern 50 der Arbeitswalζeneinbaustücke 15 und 16 kommen; dieses
Verhältnis ist in Figur 3 dargestellt. Wenn die Räder von den Schienen verschoben werden, werden die Stangen
49 und 51 gezwungen, sich anzuheben, was eine Verschiebung des oberen Arbeitswalzen-Einbaustückes 15 von dem
unteren Arbeitswalzen-Einbaustück 16 weg bewirkt und zwar um eine Größenordnung, die bestimmt wird durch die
Anschläge 53, welche das Unterteil der öffnungen 52 der Stangen 49 und 51 erfasst. Wenn dies geschieht, wie dies
in Figur 3 dargestellt ist, sind die Arbeitswalzen auseinandergefahren und können relativ zueinander gedreht
werden, insbesondere relativ zu der Spindelkupplung, so daß sie mit den Kupplungen ausgefluchtet werden können,
wenn die Walzen zurück in das Walzwerk gebracht werden.
Zusammen mit den Teilen, die die in Figur 3 dargestellten Lagen einnehmen, d.h. mit den Arbeitswalzen, welche von
den Schienen 46 und 47 abgestützt werden, werden die Arbeitswalzen relativ zu den Stützwalzen 25 und 26 bei
einer nicht dargestellten Vorrichtung aus dem Walzwerk herausgefahren. Diese kann die Form einer Druckpumpe habe]
wie dargestellt in dem vorgenannten US- und englischen Patenten oder einer Vorrichtung auf der Bedienungsseite
für das Ausziehen der Arbeitswalzen als eine Einheit aus der Straße.
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Das Auswechseln der Straße erfolgt in einer Weise, die grundsätzlich die umgekehrte des oben beschriebenen
Vorganges dargestellt und wird aus diesem Grunde nicht beschrieben.
Entsprechend den Bestimmungen der PatentStatuten wurde das Prinzip und die Arbeitsweise der Erfindung
erklärt und das erläutert und geschrieben, was für die beste Ausbildungsform gehalten wird.
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Claims (1)
- PATENTANWÄLTE F.W. H EM ME R ICH · G E R D M Ü LLER · D . G ROSSE 21.685DÜSSELDORF 10· HOMBERGER ST RASS E 522.12.1969 ' rm.bk.-Al-Patentansprüchefl)jE±n Walzwerk, bestehend aus einem Ständer,einem Fenster in dem genannten Ständer zur Aufnahme eines Paares gegenüberliegender Walzeneinheiten unter Einschluss von Lagereinbaustücken die an den gegenüberliegenden Enden der Walzen befestigt sind" dadurch gekennzeichnet,dass eine Vorrichtung mit den gegenüberliegenden Einbaustücken einer Walzeneinheit verbunden ist, die in Richtung der gegenüberliegenden Einbaustücke der anderen Walzeneinheit verläuft, eine separate Vorrichtung, die genannte Verbindungsvorrichtung mit den gegenüberliegenden Einbaustücken der genannten anderen Walzeneinheit derart verbindet, dass eine Relativ-Bewegung in vertikaler Richtung zwischen den gegenüberliegenden Lagereinbaustücken möglich ist und die Lagereinbaustücke der anderen Walzeneinheit so erfasst werden» dass die genante( Bewegung begrenzt wird und die gegenüberliegendenLagereinbaustücke zusammen bewegt werden.- A 2 -Ö03823/1084PATENTANWÄLTE F.W. H EM M E R ICH · G ER D M O LLER ■ D. G ROSSE 214 DÜSSELDORF 1 0 · H OM BER G ER STR ASSE 522.12.1969rm.bk.-A2-2) Ein Walzwerk bestehend aus einem Ständer, einem Fenster in dem genannten Ständer zur Aufnahme eines Paares von Arbeitswalzen-Einheiten und eines Paares von Stützwalzern-Einheiten dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinbaustücke an den entgegengesetzten Enden der genannten Walzeneinheiten befestigt sind, eine Vorrichtung durch die Lagereinbaustücke einer der genannten Stützwalzen derart abgestützt wird, dass die sich mit den genannten Lagereinbaustücken bewegt, eine Arbeitswalzen-Abstützvorrichtung, die von der genannten Verbindungsvorrichtung getragen wird und die Arbeitswalzen-Einheiten während ihres Ausbaues aus dem genannten Walzwerk und des Auswechselns abstützt.3) Ein Walzwerk gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Verbindungsvorrichtung mit den gegenüberliegenden Lagereinbaustücken einer der genannten Stützwalzen in Verbindung steht und in Richtung auf die gegenüberliegenden Lagereinbaustücke der anderen Stützwalzen verläuft und bei der die genannte Arbeitswalzen tragende Vorrichtung auf den verlängerten Teilen der genannten Verbindungsvor-25 richtung befestigt ist.Ein Walzwerk bestehend aus einem Paar von einander versetzt angeordneter Ständer mit senkrechten Fenstern ausgebildet in den genannten Ständern für die Aufnahme von oberen und unteren Arbeitswalzen-Einheiten und oberen und unteren Stützwalzeneinheiten, wobei die Lagereinbaustücke an den entgegengesetzten Enden der genannten Walzeneinbauten befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstangen für jedes obere Stütz-009829/1084-A3-1 I · f I tPATENTANWÄLTE F.W. H EMM ER ICH · GERD MÜLLER · D. GROSSEDÜSSELDORF 1 0 · H OM BE R G ER STR ASSE 5 21 68522.12.1969 >fj rm.bk.■A3-walzenlager-Einbaustück eines ihrer Enden durch die genannten Lagereinbauten derart abgestützt hat, dass die Verbindungsstangen vertikal zu den genannten oberen Stützwalzenlager-Einbaustücken verschiebbar sind, Schienen am anderen Ende der genannten Verbindungsstangen befestigt sind, die genannten Schienen zwischen den genannten Ständern verlaufen, die Verbindungsstangen an jedem oberen Arbeitswalzenlager-Einbaustück befestigt sind und in Richtung auf die unteren Arbeitswalzenlager-Einbaustücke verlaufen, eine Abstützvorrichtung am unteren Ende der genannten Verbindungsstangen des Arbeitswalzenlagereinbaustücks befestigt ist, die oberhalb der genannten Schienen angeordnet sind. Eine Vorrichtung, die genannten Verbindungsstangen des Arbeitswalzenlagereinbaustückes mit den genannten unteren Einbautücken derart verbindet, dass eine Relativ-Bewegung zwischen den gegenüberliegenden Arbeitswalzenlager-Einbaustüden möglich ist sowie eine Vorrichtung, die genannten Arbeitswalzenverbindungsstangen zum Eingriff in die unteren Arbeitswalzenlager-Einbaustücke zwingt, wodurch die genannte Bewegung begrenzt wird und die gegenüberliegenden Arbeitswalzenlager-Einbaustücke zusammen bewegt werden.5) Ein Walzwerk gemäß Anspruch 4dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ständer ein Paar gegenüberliegender Vorsprünge besitzt, die in die genannten Fenster hineingehen und Abstützflächen für die Lagereinbaustücke der genannten Arbeit walzen bieten, vertikale öffnungen in den genannten Vorsprüngen vorhanden sind; die genannten oberen Abstützwal- zenverbindungsstangen in den genannten öffnungen aufgenommen werden und die Abstützoberflächen, die auf den genannten Arbeitswalzen-Einbaustücken ausgebildet sind, sich in Kontakt befinden mit den genannten Abstützoberflächen009829/1084 -au-ORDINAL INSPECTEDPATENTANWÄLTE F.W. H EM M E R ICH · G E R D M O LLE R · D. G ROSSE 21.685DÜSSELDORF 1 0 - H OM BE R G E R STR ASSE 5 "22.12.1969rnubk.-Alder genannten Vorsprünge.6) Ein Walzwerk gemäß Anspruch. H-dadurch gekennzeichnet dass die genannten unteren Arbeitswalzenlager-Einbaustücke mir vorspringenden Zapfen versehen sind und die genannten Arbeitswalzen-Verbindungsstangen mit öffnungen zur Aufnahme der genannten Zapfen versehen sind, wobei die Konstruktion derart ist, dass die öffnungen eine Relativ-Bewegung zwischen den Arbeitswalzenlager-Einbaustücken bis zu der Stelle gestatten, an welcher die Zapfen in Berührung kommen mit den von den genannten öffnungen ausgebildeten Oberflächen.7) Ein Walzwerk gemäß Anspruch M-dadurch gekennzeichnet dass die genannten oberen Stützwalzen-Verbindungsstangen und die genannten oberen Stützwalzenlager-Einbaustücke s> konstruiert und angeordnet sind, dass sie sich relativ zueinander bewegen können.8) Ein Walzwerk gemäß Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet dass die genannten oberen Stützwalzenlager-Einbaustücke in Verbindung stehen mit einem Walzenausbalancierungssystem, wodurch eine Vertikal-Bewegung der oberen Stützwalzenlager-Einbaustücke bewirkt wird und die Kolbenzylindereinheiten in dem genannten unteren Arbeitswalζenlager-Einbaustücken angeordnet sind und die Arbeitswalzen auseinander zwingen.9) Ein Walzwerk gemäß Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet dass die Länge des? genannten Verbindung©stäbe der Stütz« walaen-Eirib-iUntü'-j?^ m&J/ai'i^encJ 3,ang ^©laagsen ißt in besugί\ fi ta fr| s / 1 0 S i ■ .. · BAD ORfGtNAiPATENTANWÄLTE F.W. H EM ME R ICH · G ERD M O LLER · D . G ROSSE 21DÜSSELDORF 1 0 · HOM BE RGER STR ASSE 5 !22.12.1969 · rm.bk.-AS-auf die Lage der genannten Arbeitswalzen, so daß ein freier Raum zwischen den Schienen und der genannten Abstützvorrichtung während des Walzbetriebes vorhanden ist und der Hub des genannten Stützwalzen-Ausbalancierungssystems derart ist, dass der genannte freie Raum beseitigt wird und die Schienen die genannte Abstützvorrichtung erfassen und die untere Arbeitswalze von der unteren.Stützwalze abheben und dadurch die obere Arbeitswalze sich von der unteren Arbeitswalze freisetzt.- Ende -009 829/1084 original inspectedL e fe r s e i t e:
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