DE1755693C - Hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung fur Fahrzeuge, insbesondere fur Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung fur Fahrzeuge, insbesondere fur KraftfahrzeugeInfo
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r.
Des weiteren ist ein hydropncumatisches Federbein schencs Wellcnende eines in an sich bekannter Weise
bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 135 779), bei dem im Federbein angeordneten und als Elektromotor
bei einer Ausführungsform eine außerhalb, also ausgebildeten Pumpcnantricbsniotors erfolgt, indessen
fahrzeugseitig angeordnete Pumpe und ein ebenso Stromzuleitung ein in an sich bekannter Weise im
angeordnetes AbrcgeWcntil vorhanden sind. Damit 5 Federbein angeordneter Niveauschalter vorgesehen
kann das Federbein zwar auf Niveau gebracht bzw. ist. Auf diese Weise kommt man zu einem Federbein
gehalten, die Niveauregelung also auch bei stehendem in kompakter Bauweise, das keine zum Fahrzeug
Fahrzeug vorgenommen werden, jedoch erfordert ein führenden Druckmittelleitungen erfordert und das
derartiges Versorgungssystem zusätzliche, außerhalb dennoch auch bei stehendem Fahrzeug auf das gedes
Federbeines an Teilen des Kraftfahrzeuges zu io wünschte Niveau gebracht werden kann. Durch den
verlegende Druckmittellcitungen. Zusätzlich zu den im federbeinseitig gelegenen Teil der Stromzuleitung
Vcrlcgungsschwicrigkciten dieser Druckmittelleitun- eingebauten Niveauschalter wird auch bei einseitig
gen ist eine sehr sorgfältige Wartung und Überwa- beladcnem Fahrzeug sichergestellt, daß letzteres imchung
erforderlich. Darüber hinaus müssen bei Lei- mer in horizontaler Lage fährt, weil sich dabei jedes
tungsdefekten oder beim Schadliaftwcrden eines 15 Federbein individuell auf sein Niveau einstellt.
Federbeines die Druckmittelleitungcn an mehreren Vorteilhaft ist der Pumpenantriebsmotor in an sich
Federbeines die Druckmittelleitungcn an mehreren Vorteilhaft ist der Pumpenantriebsmotor in an sich
Stellen unterbrochen bzw. abgesperrt, das Druck- bekannter Weise über den Niveauschalter an eine im
medium abgelassen und wieder nachgefüllt werden. Fahrzeug vorgesehene Stromquelle angeschlossen.
All das erfordert sehr umständliche und nur werk- Ein solches Federbein kann daher als selbständiges
stattmäßig durchzuführende Reparaturarbeiten. Bei ao Abstützorgan wie ein normaler Stoßdämpfer im
einer anderen Ausführungsform dieses bekannten Fahrzeug eingebaut bzw. ausgetauscht werden, wobei
Federbeines, bei dem die Pumpe innerhalb des Feder- lediglich das Stromkabcl mit der fahrzeugseitig gcbeingehäuses
angeordnet ist, hardclt es sich um eine lcgcncn Stromzuleitung über einen einfachen Elcktromit
Relativbewegungen der Federbeinteile arbeitende stecker verbunden zu werden braucht, also keine
Pumpe der eingangs als bekannt beschriebenen Art, 35 weiteren Versorgungsleitungen notwendig sind. Vorder
ebenfalls die bereits beschriebenen Nachteile teilhall ist das Abregelventil in an sich bekannter
anhaften. Weise elektromagnetisch zu betätigen und wird durch
Des weiteren ist eine hydropneumatische Federung denselben Niveauschalter wie der Pumpenantricbsmit
Niveauregelung bekannt (USA.-Patentschrift motor gesteuert. Das Auf- und Abregein auf das
3 264 008), bei der zur Niveauregelung ein den Gas- 3= gewünschte Niveau erfolgt durch eine elektrische
druck des Fedcrclcmcntcs erhöhender Kompressor Steuerung in Abhängigkeit von dem auf die jeweilige
mit Antrieb durch Elektromotor vorgesehen ist. Die- Niveaulage ansprechenden Niveauschalter,
ser Kompressor und sein Antriebsmotor sind inner- Um bei den während des Fahrbetriebes auftictcn-
ser Kompressor und sein Antriebsmotor sind inner- Um bei den während des Fahrbetriebes auftictcn-
halb des Federelcmentes in einem Rcservcgasraum den Relativbewegungen zwischen dem Arbeitszylinder
untergebracht, in dem sich auch ein elektrisch zu 35 und der Kolbenstange des Federbeinesein wiederholtes
betätigendes Abregelventil befindet, welches dann kurzzeitiges Einschalten des Pumpenantriebsmotors
öffnet, wenn der Druck im Gasraum oberhalb der sowie auch des Abrcgelventils zu vermeiden, sind in
Flüssigkeit des Federelementes zu groß wird. Wegen an sich bekannter Weise in die vom Niveauschalter
des etwa in doppelter Größe des Arbeitsgasraumes zum Pumpenantriebsmotor und/oder zum elektroerforderlichen
Reservegasraumes ist es jedoch nicht 40 magnetisch betätigbaren Abregclventil führenden
möglich, das Fcderelement kompakt zu bauen. Ande- Stromzuleitungen Verzögerungsrelais eingebaut,
rerseits bereitet es auch keine Schwierigkeiten, Ab- In Ausgestaltung der Erfindung besteht der
rerseits bereitet es auch keine Schwierigkeiten, Ab- In Ausgestaltung der Erfindung besteht der
regelventil, Kompressor und Motor in einem so Niveauschalter aus einem in der hohlen Kolbenstange
großen Reservegasraum unterzubringen. angeordneten Mikroschaller und weist einen in drei
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 981 127 45 verschiedene Schaltstellungen zu bringenden Schaltist
es bekannt, in einem hydropneumatischen Feder- stößel auf, der durch ebenfalls in der hohlen Kolhenelement
einen als Schnappschalter ausgebildeten stange untergebrachte und mit einem gcgenübcrliegen-Niveauschalter
anzuordnen, der mit einer Druckaus- den Bodenstück des Arbeitszylinders verbundene
tauschmembran zwischen öl- und Gasseke verbunden Steuermittel betätigbar ist. In dem mit Dämpfungsist und daher lastabhängig schaltet. Die beiden Kon- 5<>
flüssigkeit gefüllten Kolbenstangeninneren ist ein takte dieses Niveauschalters sind nach außen geführt Verzögerungskolben verschiebbar gelagert, der einerund
dort über Gleichrichter und Mittelwertbildner seits mit dem Schaltstößel des Mikroschalters verbunmit
einem polarisierten Relais verbunden, das die den ist und andererseits über eine Druckfeder und
Ausführung der Steuerbefehle veranlaßt. Die die eine mit dieser in Reihe geschaltete Zugfeder mit derr
Steuerbefehle ausführenden Organe befinden sich 55 Bodenstück des Arbeitszylinders in kraftschlüssigei
jedoch nicht innerhalb des Federelementes. Verbindung steht. Hierbei „pricht der Schalter selbs'
Dem Bekannten gegenüber liegt der Erfindung die bereits verzögert an und bleibt daher durch nur kurz
Aufgabe zugrunde, ein hydropneumatisches Feder- zeitig erfolgende Schwingungen zwischen dem Ar
bein der eingangs genannten Gattung zu schaffen, beitszylinder und der Kolbenstange des Federbeine:
welches im Sinne moderner Leichtbau- und Bau- 60 unbeeinflußt.
kastenbauweise als unabhängiges Einzelabstütz- Besonders vorteilhafte Ausführungsbeispiele de
organ zu verwenden ist. Es muß hohe Abstülzkräfte Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Ei
aufnehmen können und gleichzeitig kompakt und zeigt
leicht auswechselbar gestaltet sein. Insbesondere soll F i g. 1 eine erste Ausführungsform des ncuei
es auch gegen übliche Federbeine ohne Niveaurege- 65 Federbeines in axialem Längsschnitt,
lung austauschbar sein. Diese Aufgabe wird dadurch F i g. 2 eine hohl ausgebildete Kolbenstange mi
lung austauschbar sein. Diese Aufgabe wird dadurch F i g. 2 eine hohl ausgebildete Kolbenstange mi
gelöst, daß der Antrieb des Pumpenstößels oder darin untergebrachtem Niveauschalter und zugehöri
mehrerer Pumpenstößel durch ein mit Nocken ver- gen Stcuermitteln,
Fig. 3 eine Teilansicht des Federbeines mit im Arbeitszylinder 2 mit der Vorratskammer 9 verbin-
Bodenstück seines Arbeitszylinders untergebrachtem rienden Vcntilleitung 26 und einem Ventilkegel 27',
elektromagnetisch zu betätigendem Abregelvcntil, der mit einem Ventilstößel 27" mit dem konischen
F i g. 4 eine geschnittene Tcilansichl eines Feder- Umfang eines Verschiebcankers 28 eines Elektro-
bcines mit an seinem Außenzylinder seitlich ange- 5 magneten 29 zusammenwirkt. In der dargestellten
fWinschter Pumpe mil Antriebsmotor, Lage des Verschiebcankers 28 wird der Ventilkegel
F i g. 5 einen teilweisen Schnitt durch eine andere 27' durch eine an ihm angreifende Blattfeder 27'"
Federbein-Ausfülirungsform, bei der die Niveau- gegen die Vcntilsitzflächc gedrückt,
regelung über den Arbeitskolben und die Arbeits- Die niveauabhängige Steuerung des Pumpen-
regelung über den Arbeitskolben und die Arbeits- Die niveauabhängige Steuerung des Pumpen-
zylindei wandung erfolgt, io antriebsmotor 21 wie auch des Abregciventils 27
F i g. β einen teilweisen Schnitt durch ein weiteres erfolgt durch einen im Federbein eingebauten Nivcpu-Federbein-Ausführungsbeispiel
mit einem in tier hohl schalter und in dessen Stcuerleitung eingebaute Verausgebildeten
Kolbenstange untergebrachten Niveau- zögeruugsrelais. In dem in Fig. 1 rechts oben
schalter, der mit eür.-m nach dem Verdrängerpiinzip dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Niveauarbeitenden
Steuerkolben versehen ist, und 15 schalter aus mehreren in Reihe hinter- bzw. über-
F i g. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines einander angeordneten Schaltkontaktcn 30, 31 und
Federbeines in axialem Längsschnitt, wobei der in die 32, wobei der Schaltkontakt 30 auf einem am freien
hohle Kolbenstange eingebaute Niveauschalter durch Kolbenstangcncnde 6' sitzenden Bcfestigungsteller 33
einen Verzögerungskolben zu betätigen ist. für einen Fallenbalg 34 angebracht ist, während die
Das in Fig.] dargestellte hydropneumatischc 20 Schallkontakte 31 und 32 in den Falten des Falten-Federbein
besteht im wesentlichen aus einem Außen- balgcs 34 befestigt sind. Während der mittlere Schaltzylinder
1 uiid einem darin eingesetzten, einen Ar- kontakt 31 mit der fahrzeugseilig gelegenen Strombeitszylinder
2 bildenden Innenrohr 3 mit einem letz- quelle in ständiger elektrischer Verbindung steht, ist
teres bodenseilig verschließenden Bodenslück 4 sowie der Schaltkontakt 30 mit der zum Elektromagneten
einem Veischlußdcckel 5, durch den eine Kolben- a5 29 des Abregelventils 27 führenden Steucrleitung und
stange 6 abgedichtet hindurchgeführt ist, die an ihrem der Schaltkontakt 32 mit der zum Pumpenantricbsinneren
FmIe einen Arbeitskolben 7 trägt. Der zwi- motor 21 führenden Stcuerleitung verbunden. In die
sehen dem Innenrohr 3 und dem Außenzylinder 1 betreffenden Steuerleitungen sind jeweils nicht darvorhandene
Ringraum ist durch eine fest eingebaute gestellte Verzögerungsrelais eingebaut.
Trennwände axial unterteilt. Zwischen der Trenn- 3° In der in F i g. I voll ausgezeichneten, der gewand 8 und dem über das Innenrohr3 radial vor- wünschten Niveauiage ciiispiccluncicn Stellung der springenden Bodenstiick 4 ist eine teilweise mit Kolbenstange 6 ist die Stromleitung zwischen den Arbeitsllüssigkeit gefüllte Vorratskammer 9 vor- Sclialtkontaklen 31 und 32 unterbrochen, so daß der gesehen, während ein oberhalb der Trennwände Pumpenanlriebsmolor 21 stillsteht. Dagegen wird gelegener Ringraum 10 über Verbindungskanäle 11 35 über die in dieser Stellung anliegenden Schaltkontakte mit dem Arbeitszylinder 2 in Verbindung steht und 30 und 31 die zum Elektromagneten 29· führende ebenso wie letzterer mit Arbcilsilüssigkeit vollgefüllt Steuerlcitung vom Strom durchflossen, wodurch das ist. Die im Arbeitszylinder 2 und im Ringraum 10 Abregelventil 27 geschlossen gehalten wird. Wenn bcliiidliehc Arbeitsllüssigkeit steht unter der Wirkung das Federbein wie in der in Fig. I gestrichelt darc'iiies in einer Druckgaskammer 12 untergebrachten 40 gestellten Lage der Kolbenstange bzw. ihres Bcfesti-Druckgases, das von dem Ringraum 10 durch eine gungstellcrs 33 zu tief eingefahren ist, schließen die Schlauchmembran 13 getrennt ist. Der Arbeits- Schaltkontaklc 31 und 32 auch den zum Pumpenkolben 7 ist als Dämpfungskolbe.i ausgebildet und antriebsmotor 21 führenden Steuerstromkreis, so daß zu diesem Zweck mit zwei in beiden Richtungen der Pumpenantriebsmotor 21 anläuft. Er treibt die abwechselnd wirksamen Drosselölfnungcn 14 ver- 45 Pumpenstößel 17 an, wodurch Arbeitsllüssigkeit am sehen, die durch Vcntilfcderscheibcti 15 abgedeckt der Vorratskammer 9 in den Arbeitszylinder 2 ge- und steuerbar sind. pumpt wird, was dazu führt, daß die Kolbenstange ί
Trennwände axial unterteilt. Zwischen der Trenn- 3° In der in F i g. I voll ausgezeichneten, der gewand 8 und dem über das Innenrohr3 radial vor- wünschten Niveauiage ciiispiccluncicn Stellung der springenden Bodenstiick 4 ist eine teilweise mit Kolbenstange 6 ist die Stromleitung zwischen den Arbeitsllüssigkeit gefüllte Vorratskammer 9 vor- Sclialtkontaklen 31 und 32 unterbrochen, so daß der gesehen, während ein oberhalb der Trennwände Pumpenanlriebsmolor 21 stillsteht. Dagegen wird gelegener Ringraum 10 über Verbindungskanäle 11 35 über die in dieser Stellung anliegenden Schaltkontakte mit dem Arbeitszylinder 2 in Verbindung steht und 30 und 31 die zum Elektromagneten 29· führende ebenso wie letzterer mit Arbcilsilüssigkeit vollgefüllt Steuerlcitung vom Strom durchflossen, wodurch das ist. Die im Arbeitszylinder 2 und im Ringraum 10 Abregelventil 27 geschlossen gehalten wird. Wenn bcliiidliehc Arbeitsllüssigkeit steht unter der Wirkung das Federbein wie in der in Fig. I gestrichelt darc'iiies in einer Druckgaskammer 12 untergebrachten 40 gestellten Lage der Kolbenstange bzw. ihres Bcfesti-Druckgases, das von dem Ringraum 10 durch eine gungstellcrs 33 zu tief eingefahren ist, schließen die Schlauchmembran 13 getrennt ist. Der Arbeits- Schaltkontaklc 31 und 32 auch den zum Pumpenkolben 7 ist als Dämpfungskolbe.i ausgebildet und antriebsmotor 21 führenden Steuerstromkreis, so daß zu diesem Zweck mit zwei in beiden Richtungen der Pumpenantriebsmotor 21 anläuft. Er treibt die abwechselnd wirksamen Drosselölfnungcn 14 ver- 45 Pumpenstößel 17 an, wodurch Arbeitsllüssigkeit am sehen, die durch Vcntilfcderscheibcti 15 abgedeckt der Vorratskammer 9 in den Arbeitszylinder 2 ge- und steuerbar sind. pumpt wird, was dazu führt, daß die Kolbenstange ί
Im Bodenstück 4 sind in Radialbohrungen 16 in die gewünschte Niveauiage ausfährt, in der durch
Pumpenslöße! 17 verschiebbar gelagert, die mit Kip- Öffnen der Schaltkontakte 31 und 32 der Pumpen
fen 17' durch Federn 18 an einem entsprechend 50 antriebsmotor 21 wieder abgeschaltet wird. Falls die
geformten, z. B. mit Nocken 19 versehenen Wellen- Kolbenstange 6, etwa nach dem Entladen des Fahr
ende 20 eines unterhalb des Bodenstückes 4 ange- zeuges, zu weit ausfährt, ihr Befestigungsleller 33 alsc
ordneten und als Elektromotor ausgebildeten Pum- in die in F i g. 1 rechts oben strichpunktiert dar
penantriebsmotors 21 in Anlage gehalten werden. An gestellte Lage gelangt, wird über die dann ausein
ihren äußeren, jeweils kleine Pumpenkammern HiI- 55 aridertretenden Schaltkontakte 31 und 30 auch de
denden Enden sind die Radialbohrungen 16 über je zum Abregelvenlil führende Steuerstromkreis unter
eine mit einem Ansaugventil 22 versehene Saugleitung brachen, so daß dann das Abregelventil 27 öffnet
23 mit der Vorratskammer 9 und eine mit einem mithin eine entsprechende Arbehsflüssigkeitsmengi
mit dem Arbeitszylinder 2 verbunden Der Über- 60 weichen kann. Die in die Steuerleitungen eingebautei
sichtlichkeit halber ist in F i g. 1 bei der rechten Verzögerungsrelais bewirken jeweils, daß der Pum
linken Pumpenkammer lediglich die Auslaßleitung 25 immer erst dann ansprechen, wenn eine Niveaurege
dargestellt. lung effektiv notwendig ist,«» wie etwa nach einen
Weilerhin ist im Bodenstück 4 ein in F i g. 1 nicht 65 Beladen oder Entladen des Fahrzeuges,
dargestelltes Abregelventil 27 vorgesehen, das von Wie in Fig. I links oben dargestellt ist, könnei
der in F i g. 3 dargestellten Beschaffenheit sein kann. · die verschiedenen Schaltkontakte des Niveauschalter
ichalter 35 untergebracht sein, der zwischen zwei bald also der Arbcitskolbeii 7 die Mantelzone 45
benachbarten Windungen einer Flachfeder 36 ein- erreicht hat und dadurch über das Zeitrelais das Abgebaut
weiden kann, die zwischen dem Befcstigungs- regelventil 27 geölTnct worden ist. Die Kolbciitellcr
33 der Kolbenstange 6 und dem Verschluß- stange 6 ist durch eine im Verschlussdeckel 5 sitzende
deckel 5 des Arbeitszylinder angeordnet ist. 5 kunststoffbeschichtete Führung Sl isoliert hindurch-
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungs- geführt.
bcispicl besteht der Niveauschalter aus einem in der Fig. 6 zeigt eine Steuerung, bei der eine am Bo-
hohl ausgebildeten Kolbenstange 6 untergebrachten denstück 4 des Inncnrohrcs 3 befestigte Steuerstange
Mikroschalter 35, dessen in drei verschiedene Schalt- 52 an einer Stelle 53 abgedichtet in das Kolbenstellungcn
zu bringender Schaltstößcl 35' durch in m stangeiiinnere 6" hineingeführt ist, wobei die Steuerdcr
Kolbenstange untergebrachte, mit dem gegen- stange 52 je nach ihrer Hindringtiefc durch entiibcrliegcnden
Bodenstück 4 verbundene Steuermittel sprechende Verdrängung der im Kolbcnstangeninnezu
betätigen ist. H:er/u ist am IJodenslüek 4 des ren befindlichen Flüssigkeit einen unter der Wirkung
Arbeitszylinders eine Sleuerstange 37 befestigt, die einer Rückstellfeder 54 stehenden, abgedichtet gean
der Stelle 38 abgedichtet durch eine Kolben- 15 führten Verdrängerkolben 55 verschiebt, de, mit
Stangenbohrung 39 hindurchgefühlt ist und an ihrem einem Sehaltstößcl 56 eines Mikroschallcrs 57 verinncrcn
F.nde einen Federteller 40 aufweist, auf dem bundcn ist. Eine Schaltplatte 56' des Schallstößels
sich zwei konzentrisch zueinander angeordnete kann, wie angedeutet, wiederum mit der zur fahr-Schraubenfedcrn
41 und 42 bcf:. den. Die außen zeugseitig gelegenen Stromquelle führenden Zuleitung
angeordnete Schraubenfeder 41 ist von geringerer ao verbunden sein, während ein Sehaltkontakt 58 mit
Stärke als die innen angeordnete Schraubenfeder 42, der zum Pumpenantriebsmolor und ein Schaltkontakt
die außerdem axial noch etwas kurzer gehalten ist. 59 mit der zum Hlektromagnct 29 des Abregclventils
Zwischen den beiden Schraubcn.edern 41 und 42 und 27 führenden Steucrleitung verbunden sind. Bei zu
dem Schaltstößcl 35' ist im Kolbenstangeninneren starkem F.infcdcrn der Kolbenstange 6 wird durch
noch ein Stcuerkolbcr 43 vorgesehen, der durch einen 25 die tiefer eintauchende Stcucrstange 52 und die daeingebauten
Steg 44 begrenzt axial verschiebbar ge- durch bewirkte Flüssigkeitsverdrängung im Kolbcnhalten
bzw. geführt ist. In der dargestellten Lage der stangeninneren 6" der Verdrängerkolben 55 entspre-Stcuerstange
37, die der gewünschten Niveaulage chend nach oben bewegt, so daß die Schallplatte 56'
entspricht, wird der Schaltstößel 35' über den Steuer- mit dem Schaltkontakt 58 in Berührung kommt und
kolben 43 durch die Schraubenfeder 4! in cW mittle- 30 dadurch den Pumpenantriebsmotor 21 einschaltet,
ren Schaltstcllung gehalten, wobei die Schrauben- Sobald die Niveausteilung erreicht isi, nimmt die
feder 41 die Wirkung einer nicht dargestellten Schalt- Schallplatte 56' ihre Mittelstellung zwischen den
Stößelfeder kompensiert. Wird das Fahrzeug beladen, Schaltkontakten 58 und 59 ein. Fährt die Kolbenso
dringt die Stcuerstange 37 entsprechend tiefer in stange 6 und damit auch die Steuerstange 52 zu weit
die Kolbenstange 6 ein, wodurch nunmehr auch die 35 aus, so verschiebt sich dabei der Verdrängcrkolbcn
innere stärkere Schraubenfeder 42 auf den Steuer- 55 nach unten, bis durch Schließen des Kontaktes
kolben 43 trifft und dadurch den Schaltstößcl 35' zwischen der Schallplatte 56' und dem Schaltkontakt
entgegen seiner Federwirkung verschiebt. Dadurch 59 das Abregelventil 27 gcöilnet wird,
springt der Pumpuiantriebsmotor 21 an. Bei Ent- Wie F i g. 4 zeigt, kann der als Tlektromotor aus-
lastung des Fahrzeuges fährt die Steuerstangc 37 um 40 gebildete Pumpenantriebsmotor 21 mit der zugehöriein
entsprechendes Stück aus der Kolbenstange 6 aus, gen, analog wie in F i g. 1 beschaffenen Pumpcncinwodurch
die Schraubenfeder 41 so weit entspannt richtung auch seitlich an dem Außenzylinder 1 des
wird, daß nunmehr der Schaltstößel 35' unter der Federbeines angeflanscht werden. Da nach einer Seite
Wirkung seiner Schaltstößelfeder in seine aus dem am Federbein immer Platz vorhanden ist, kann dessen
Mikroschaltergehäuse weitest ausgefahrene Stellung 45 Hauptmasse an der Karosserie befestigt werden. Die
gelangt, in der das Abrcgelventil 27 geöffnet wird. seitliche Anflanschung des Pumponantriebsmotors 21
Bei dem in F i g. 5 dargestellten Steuerungsbeispiel und der Pumpe ermöglichen eine kurze Bauweise des
sind zur Bildung des Niveauschalters der Arbcits- Federbeines, da dessen Axialerstreckung dann nur
kolben 7 und die Kolbenstange 6 stromleitend aus- noch durch die Länge des Arbeitszylinders 2 bcgebildet, während das Mantelrohr des Arbeitszylin- 50 stimmt wird. Die Verbindung der Saugleitung 23 mit
ders 2 in drei axial hintereinanderliegcnde, gegenein- der Vorratskammer 9 und der Auslaßleitung 25 mi)
ander elektrisch isolierte Mantelzonen 45, 46 und 47 dem Ringraum 10 der mit dem Arbeitszylinder 2
unterteilt ist, von denen die dem Kolbenstangenaus- über eine öffnung 60 verbunden ist, erfolgt jeweils
trittsende zugewandte Mantelzone 45 mit einer über in den Mantel des Außenzylinders 1 eingearbei
Stromzuleitung 45' zum elektromagnetisch betätigten 55 tete Ringkanäle 61 bzw. 62 und entsprechende An
Abregelventil 27 und die dem Arbeitszylinderboden schlußbohrungen 61' bzw. 62'.
zugewandte Mantelzone 47 mit einer Stromzuleitung Das in F i g. 7 dargestellte Federbein ist ähnlich wii
47' zum Pumpenantriebsmotor 21 verbunden ist. das in F i g. I abgebildete beschaffen, wobei die über
Kunststoffringe 48 und 49 bewirken dabei die Ab- einstimmenden Teile mit den gleichen Bezugszeichei
1 isolierung der einzelnen Mantelzonen und werden von 60 versehen sind. Hier sind aber die zur Niveaurege
einem Zylinder 50 fest umschlossen. Wenn die KoI- lung dienenden Mittel insofern von grundsätzlic
benstange 6 mit dem Arbeitskolben 7 in den Beicich anderer Beschaffenheit und Wirkungsweise, als dalx
der Mantelzone 47 einfährt, wird der Pumpen- auf die Verwendung von in die elektrischen Steuei
antriebsmotor 21 über ein Zeitrelais so lange einge- leitungen eingebauten Verzögerungsrelais verzieht!
schaltet, bis das Niveau erreicht ist, der Arbeits- 65 werden kann. So ist hier in dem mit dem Arbeit
kolben 7 also wieder in den Bereich der stromlosen . zylinder 2 in ständiger Verbindung stehenden Kolbei
Mantelzone 46 gelangt ist. Die Abregelung geschieht stangeninneren 6" ein Verzögerungskolben 63 ve
bim zu starken Ausfahren der Kolbenstange 6, so- schiebbar gelagert, der einr-seits mit dem Schal
beim zu starken Ausfahren der Kolbenstange 6, so-
-töBel 35' des Mikrosehalters 35 über ein Gestänge 64
verbunden ist und andererseits über eine Druckfeder
65 und eine mit dieser in Reihe liegende Zugfeder 66
mit dem Bodenstück 4 in kraflschlüssiger Verbindung steht. Dabei r;'gt in das Kolbenstangeninnere 6" ein
am Hodeiv'tück 4 befestigtes Führungsruhr 67 hinein,
das von der Zugfeder 66 und teilweise von der Druckfeder 65 umgeben ist. Druckfeder 65 und Zugfeder
66 sind über eine Fülmmgshülse 68 miteinander verbunden,
die auf dem Führungsrohr 67 gleitbeweglich sitzt. Verschiebt sich die Niveaulage, so wirkt entweder
die Kraft der Druckfeder 65 oder die der Zugfeder 66 auf den Verzögerungskolben 63, der sich
dann je nach Umstellung der Diimpfungskrafl entsprechend verzögert verschiebt und dadurch den
Schaltstößel 35' verstellt, dessen Kontaktplatle 35" entweder einen zum Pumpenantriebsmotor 21 führenden
Schaltkontakt 35'" oder einen zum Elektromagnet 29 des Abregclventils 27 führenden Schaltkontakt
35"" schließt. Die gewünschte Mittel- bzw. Ntveaulage wird durch das Kräftegleichgewicht der
Zugfeder 66 bzw. der Druckfeder 65 und durch die Null-Lage des Mikrosehalters 35 bestimmt. Das mit
Arbeitsllüssigkeit gefüllte Kolbenstangeninnere 6", der Arbeitszylinder 2 und ein vom Verzögerungskolbcn
63 begrenzter Vcrzögerungsraum 6'" stehen unter dauerndem Druckausgleich der jeweiligen
a Federbeinlast. In dei dargestellten Mittel- bzw. Niveaulage steht die Zugfeder 66 normalerweise auf
Block. Bi'i zu stark einfedernder Kolbenstange 6 wird dain.r durch die dann stärker iusummcngedrücktc
Druckfeder 65 der Verzögerungskolben 63
ίο langsam nach oben bewegt, so daß er über den sich
schließenden Kontakt zwischen Kontaktplatte 35" und Schaltkontakt 35'" den Pumpenantriebsmotor
21 einschaltet. Dagegen wird ausgehend von der dargestellten Mittellage bei zu starkem Ausfedern der
Kolbenstange 6 durch die sich dann spannende Zugfeder 66 über die Führungshülse 68 und die Druckfeder
65 der Verzögerungskolbcn 63 nach unten bewegt, wodurch über den sich dann schließenden
Kontakt zwischen Kontaktplatte 35" und Schaltkontakt 35"" das Abrcgelventil 27 geöffnet wird.
Der Pumpenantriebsmotor kann auch die Form eines elektrischen Vibrators haben, der den Pumpenstößel
direkt antreibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung für Fahrzeuge, insbesondere
Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Arbeitszylinder, einem
darin verschiebbar gelagerten Dämpfungskolben, der von einer an einem Ende abgedichtet aus dem
Arbeitszylinder herausgeführten Kolbenstange getragen wird, einer die Dämpfungsflüssigkeit im
Arbeitszylinder unter hohen Druck stellenden und als Feder wirkenden Druckgaskammer, einer
teilweise mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten und unter geringerem Druck stehenden Vorratskammer,
einer im Aufregelbei eich Dämpfungsflüssigkeit aus der Vorratskammer in den Arbeitszylinder
fördernden Flüssigkeitspumpe, die mindestens einen durch eine Feder in den oberen
Totpunkt gedrückten P jmpenstößel aufweist, und einem Abregelventil, das im Abregeibereich
Dämpfungsflüssigkeit aus dem Arbeitszylinder in die Vorratskammer zurückfließen läßt, dadurch
gekennzeichnet, daß uer Antrieb des Pumpenstößels oder mehrerer Pumpenstößel (17)
durch ein mit Nocken (19) versehenes Wellenende (20) eines in an sicfi bekannter Weise im
Federbein •■'ngeordneten und als Elektromotor
ausgebildeten Pumpenantriebsmotors (21) erfolgt, in dessen Stromzuleitung eiu in an sich bekannter
Weise im Federbein angeordneter Niveauschalter (Schaltkontakte 30, 31 und 3- oder Mikroschalter
35 oder 57) vorgesehen ist.
2. Federbein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenantriebsmotor (21)
in an sich bekannter Weise über den Niveauschalter (Schaltkontakte 30, 31 und 32 oder Mikroschalter
35 oder 57) in eine im Fahrzeug vorgesehene Stromquelle angeschlossen ist.
3.Federbein nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abregelventil (27)
in an sich bekannter Weise elektromagnetisch betätigbar ist und durch denselben Niveauschalter
(Schaltkontakte 30, 31 und 32 oder Mikroschalter35 oder 57) wie der Pumpenantriebsmotor
(21) gesteuert wird.
4. Federbein nach den Ansprüchen 1 bis ?.,
dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in die vom Niveauschalter (Schaltkontakte
30, 31 und 32 oder Mikroschalter 35 oder 57) zum Pumpenantriebsmotor (21) und/oder
zum elektromagnetisch betätigbaren Abregelventil (27) führenden Stromzuleitungen Verzögerungsrelais
eingebaut sind.
5. Federbein nach den Ansprüchen 1 bis 4, mit eimm zwischen dem Arbeitszylinder und
einem am freien Kolbenstangenende angebrachten Befestigungsteller vorgesehenen, die Kolbenstange
umgebenden Faltenbalg, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauschalter aus mehreren
hinter- bzw. übereinander angeordneten Schaltkontakten (30,31 und 32) besteht, die in den
Falten des Faltenbalges (34) bzw. am Befestigungsteller (33) angebracht sind.
6. Federbein nach den Ansprüchen 1 bis 4, mit einer zwischen dem Arbeitszylinder und
einem am freien Kolbenstangenende angebrachten Befestigungsteller vorgesehenen, die Kolbenstange
umgebenden Flachfeder, dadurch gekennzeichnet, daß der alsMikroschalter(35) ausgebü
dete Niveauschalter zwischen zwei benachbarten Windungen der Flachfeder (36) angeordnet ist.
7 Federbein nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des
Niveauschalters der Arbeitskolben (7) stromleitend und mit der im Fahrzeug vorgesehenen
Stromquel'3 verbunden ist und ein den Arbeitszylinder
(2) bildendes Innenrohr (3) drei axial hintereinanderliegende, gegeneinander elektrisch
isolierte Mantelzonen (45,46 und 47) aufweist, von denen die dem Kolbenstangenaustrittsende
zugewandte Mantelzone (45) mit einer Stromzuleitung (45') zu einem das Abregelventil (27)
betätigenden Elektromagneten (29) und die einem Bodenstück (4) des Arbeitszylinders (2) zugewandte
Mantclzone (47) mit der Stromzuleitung (47') zum Pumpenantriebsmotor (21) verbunden
Federbein nach den Ansprüchen 1 bis i
oder 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauschalter aus ein^m in der hohlen Kolbenstange
(6) angeordneten Mikroschalter (35 oder 57) besteht und einen in drei verschiedene Schaltstellungen
zu bringenden Schaltstößel Γ35' oder 56) aufweist, der durch ebenfalls in der höhlen
Kolbenringe (6) untergebrachte und mit einem gegenüberliegenden Bodenstück (4) des Arbeitszylinders (2) verbundene Steuermittel (Steuerstange
37 oder 52) betätigbar ist.
9. Federbein nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Bodenstück
(4) des Arbeitszylinders (2) befestigte Steuerstange (37) abgedichtet in das Kolbenstangeninnere
hineinragt und an i^rern inneren Ende einen Federteller (40) aufweist, auf dem sich
zwei konzentrisch zueinander angeordnete Schraubenfedern (41 und 42) von unterschiedlicher
Länge und Federstärke abstützen, die mit zunehmender Eindringtiefe dei Steuerstange (37) nacheinander
an einem zwischengeschalteten, in der Kolbenstange (6) begrenzt axial verschiebbar geführten
Steuerkolben (43) zur Anlage kommen, der den Schaltstößel (35') des Mikroschalters (35)
entsprechend unterschiedlich beaufschlagt.
10. Federbein nach den Ansprüchen 1 bis 4
und 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Bodenstück (4) des Arbeitszylinder (2) befestigte
Steuerstange (52) abgedichtet in das Kolbenstangeninnere (6") hineinragt und je nach ihrer Eindringtiefe
durch Verdrängung der im Kolbenstangeninneren (6") befindlichen Flüssigkeit einen unter der Wirkung einer Rückstellfeder (54)
stehenden Verdrängerkolben (55) verschiebt, Jt mit dem Schaltstößel (56) des Mikroschalters (57)
verbunden ist.
11. Federbein nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mit
Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Kolbenstangeninneren (6") ein Verzögerungskolben (63) verschiebbar
gelagert ist, der einerseits mit dem Schaltstößel (35') des Mikroschalters (35) verbunden
ist und andererseits über eine Druckfeder (65) und eine mit dieser in Reihe geschaltete
Zugfeder (66) mit dem Bodenstück (4) des Arbeitszylinders (2) in kraftschlüssiger Verbindung
steht.
12. Federbein nach den Ansprüchen 1 bis 3, tet aus dem Arbeitszylinder herausgeführten Kolben-8
und 11, dadurch gekennzeichnet, daß am stange getragen wird, einer die Dämpfungsflüssigkeit
Bodenstück (4) des Arbeitszylinders (2) ein in im Arbeitszylinder unter hohen Druck stellenden und
das Kolbenstangeninnere (6") hineinragendes als Feder wirkenden Druckgaskammer, einer teil-Führungsrohr
(67) vorgesehen ist, das von der 5 weise mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten und unter
Zugfeder (66) und teilweise auch von der Druck- geringerem Druck stehenden Vorratskammer, einer
feder (65) umgeben ist und auf dem eine Füh- im Aufregelbereich Dämpfungsflüssigkeit aus der
rungshüSse (68) gleitet, die die Zugfeder (66) und Vorratskammer in den Arbeitszylinder fördernden
die Druckfeder (65) miteinander verbindet. Flüssigkeitspumpe, die mindestens einen durch eine
13. Federbein nach Anspruch 1 und einem io Feder in den oberen Totpunkt gedrückten Pumpenoder
mehreren der Ansprüche 2 bis 12, dadurch stößel aufweist, und einem Abregelventil, das im
gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (2) in an Abregeibereich Dämpfungsflüssigkeit aus dem Arsich
bekannter Weise durch ein Innenrohr (3) beitszylinder in die Vorratskammer zurückfließen
und ein damit verbundenes, radial vorspringendes läßt.
Bodenstück (4) gebildet wird, die in einen Außen- 15 Bei bekannten hydropneumatischen Federbeinen
zylinder (1) eingesetzt sind, wobei im Boden- obiger Art (britische Patentschrift 1 055 643, deutstück
(4) die Flüssigkeitspumpe (Radialbohrun- sehe Auslegeschrift 1 103 157), die als sogenannte
gen 16 und Pumpenstößel 17) und in dem zwi- selbstpumpende Federbeine ausgebildet sind, werden
sehen dem Bodenstück (4) und dem Boden des die während der Fahrbeweg^ng auttretenden ReIa-Außenzylinders
(1) gelegenen Rai m der Pum- ao tivbewegungen zwischen dem ,ubeitszylinder und
penantriebsmotor (21) untergebracht sind, wäh- der KolbensUnge dazu genutzt, um für die Niveaurend
in an sich bekannter Weise der zwischen regelung einen Teil der Arbeitsflüssigkrit aus der
dem Innenrohr (3) und dem Mantel des Außen- Vorratskammer in den Arbeitszylinder zu pumpen,
Zylinders (1) gelegene Ringraum durch eine feste damit hier bei einem teiltragenden Federbein ein
Trennwand (8) m die Vorratskammer (9) und in 35 entsprechender Druckanstieg erfolgt, der zu einer
einen mit dem Innenraum des Arbeitszylinders (2) Erhiiiiung de· Kolbenstangenaustrittskraft führt. Bei
verbundenen Ringraum (10) axial unterteilt ist, einem bekannten Federbein dieser Gattung (deutsche
in dem sich die durch eine Schlauchmembran Auslegeschrift 1 103 157) ist der Pumpenstößel im
(13) gegenüber der Flüssigkeit abgedichtete Federbeingehäuse gelagert, ragt aus diesem axial
Druckgaskammer (12) befindet. 30 nach außen heraus und wird durch einen mit der
14. Federbein nach den Ansprüchen 1 und 13. Kolbenstange verbundenen Anschlag betätigt. KoI-dadurch
gekennzeichnet, daß das mit Nocken (19) benslange und Pumpenstößel werden dabei von
versehene Wellenende (20) des Pumpenantriebs- einem am freien Kolbenstangenende und am Federmotors
(21) in eine im Bodenstück (4) vorgese- beingehäuse angebrachten Faltenbalg umgeben. Bei
hene Aussparung hineinragt und die in Radial- 35 einem anderen derartigen Federbein (britische Pabohrungen
(16) des Bodenstüeks (4) verschiebbar tentschrift 1055 643) ist der Punipens'ößel in der
gelagerten Stößel (17) antreibt. hohlen Kolbenstange gelagert und wird durch den
Ij. Federbein nach Anspruch 1 und einem Zyiinderboden betätigt. Bei anderen selbstpumpenden
oder mehreren der Ansprüche 2 bis 12, dadurch Federbeinen sind die verschiedenartigsten Pumpengekennzeichnet, daß die Flüssigkeitspumpe und 40 ausführungen bekanntgeworden, wobei die Pumpenihr
Pumpenantriebsmotor (21) seitlich an einem kammer zumeist in der hohl ausgebildeten Kolbenden
Arbeitszylinder (2) in an sich bekannter stange liegt und ein darin mehr oder weniger weit
Weise konzentrisch umgebenden Außenzylin- einfahrender Pumpenstößel am Arbeitszylinderboden
der (1) angeflanscht sind, wobei die Saugleitung befestigt ist. Sobald durch entsprechendes Umpumpen
(23) und die Auslaßleitung (25) der Flüssigkeits- 45 der Arbeitsflüssigkeit die gewünschte Niveaulage erpumpe
durch den Außenzylinder (1) hindurch- reicht ist, wird die Pumpwirkung selbsttätig unterbrogeführt
sind u.*d in die in an sich bekannter chen. Falls die Kolbenstange, z. B. nach Entladen
Weise im Ringraum zwischen Arbeitszylinder (2) des Fahrzeuges, zu weit aus dem Arbeitszylinder
und Außenzylinder (1) angeordnete Vorratskam- herausfährt, der Arbeitsdruck dann also zu hoch
mer (9) bzw. in einen von dieser durch eine feste 50 ist, öffnet das Aöregelventil, wodurch ein Teil der
Trennwand (8) abgetrennten Ringraum (10) mün- Arbeitsflüssigkeit in die Vorratskammer zurückströmt
den, der in an sich bekannter Weise mit dem und damit eine entsprechende Druckerniedrigung im
Innenraum d s Arbei»szylinders (2) verbunden ist Arbeitszylinder auftritt. All diesen vorbekannten
und in dem sich die durch eine Schlauchmembran selbstpumpenden hydropneumatischen Federbeinen
(13) gegenüber der Flüssigkeit abgedichtete 55 haftet aber der wesentliche Mangel an, daß die selbst-Druckgaskammer
(12) befindet. tätige Niveauregelung erst nach hinreichender Fahr
bewegung bzw. -dauer eintreten kann. Bei stehendem Fahrzeug erfolgt keine Niveauregelung. Beim Anfah-
ren des Kraftwagens sind wegen dessen übermäßiger
60 Tieflage erhebliche Gefahren vorhanden. Dabei ist auch zu berücksichtigen, daß schon bei Fahrzeugen,
die nur wenige Stunden gestanden haben, die selbst-
Die Erfindung bezieht sich auf ein hydropneuma- pumpenden Federbeine wegen der unvermeidlichen
:hes Federbein mit innerer Niveauregelung für Kriech- bzw. Leckverluste an den Flüssigkeits- inshrzeuge,
insbesondere Kraftfahrzeuge, bestehend 65 besondere Abregelventilen an Kolbenstangen-Aus-
» einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Arbeits- trittsKraft verlieren, mithin die Federbeine beim
inder, einem darin verschiebbar gelagerten Dämp- Anfahren regelmäßig immer erst hochgepumpt wc.
igskolben, der von einer an einem Ende abgedich- den «nüssen.
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686609390 DE6609390U (de) | 1968-06-10 | 1968-06-10 | Hydropneumatisches federbein mit selbsttaetiger niveauregulierung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. |
| DE19681755693 DE1755693C (de) | 1968-06-10 | Hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung fur Fahrzeuge, insbesondere fur Kraftfahrzeuge | |
| US828297A US3603576A (en) | 1968-06-10 | 1969-05-27 | Hydropneumatic suspension unit with automatic level regulation |
| GB27829/69A GB1210760A (en) | 1968-06-10 | 1969-06-02 | Improvements in or relating to hydro-pneumatic suspension units |
| FR6918475A FR2010548A1 (de) | 1968-06-10 | 1969-06-05 | |
| NL6908554A NL6908554A (de) | 1968-06-10 | 1969-06-05 | |
| DE19691933555 DE1933555A1 (de) | 1968-06-10 | 1969-07-02 | Hydropneumatisches Federbein mit selbsttaetiger Niveauregulierung,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE19691948398 DE1948398A1 (de) | 1968-06-10 | 1969-09-25 | Hydropneumatisches Federbein mit selbsttaetiger Niveauregulierung |
| DE19702032715 DE2032715A1 (de) | 1968-06-10 | 1970-07-02 | Federbein mit selbsttätiger Niveauregulierung |
| FR7034070A FR2075871B2 (de) | 1968-06-10 | 1970-09-21 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681755693 DE1755693C (de) | 1968-06-10 | Hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregelung fur Fahrzeuge, insbesondere fur Kraftfahrzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1755693A1 DE1755693A1 (de) | 1970-11-05 |
| DE1755693C true DE1755693C (de) | 1973-02-22 |
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