DE2720021C2 - Pumpanlage zum Kühlen von einem oder mehreren elektrischen Energiekabeln - Google Patents
Pumpanlage zum Kühlen von einem oder mehreren elektrischen EnergiekabelnInfo
- Publication number
- DE2720021C2 DE2720021C2 DE2720021A DE2720021A DE2720021C2 DE 2720021 C2 DE2720021 C2 DE 2720021C2 DE 2720021 A DE2720021 A DE 2720021A DE 2720021 A DE2720021 A DE 2720021A DE 2720021 C2 DE2720021 C2 DE 2720021C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pump
- channels
- channel
- container
- insulating oil
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
- H01B7/17—Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
- H01B7/29—Protection against damage caused by extremes of temperature or by flame
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/20—Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
- H02G15/26—Expansion vessels; Locking heads; Auxiliary pipe-lines
Landscapes
- Reciprocating Pumps (AREA)
- Transformer Cooling (AREA)
Description
45
a) die Pumpen werden abwechselnd betätigt, wobei die Elektroventile, die sich an den der Pumpe
zunächstliegenden Enden der Kanäle befinden, geschlossen und die Elektroventile, die sich
an den von der Pumpe entferntliegenden Enden der Kanäle befinden, geöffnet werden,
b) Mittels der betätigten Pumpe wird öl aus den Behältern angesaugt,
c) Öl unter Druck wird von den Zylindern der betätigten Pumpe in Richtung zu den Kanälen und
von den Kanälen zu den Behältern abgegeben, die von der betätigten Pumpe entfernt liegen,
d) die betätigte Pumpe wird stillgesetzt,
e) die andere Pumpe wird betätigt unter Schließen der Elektroventile, die sich an der jetzt betätigten
Pumpe zünächsuicgcridcn Kanalcndcr, be
finden, und unter öffnen der Elektroventile, die sich an den von der jetzt betätigten Pumpe entfernt
liegenden Kanalenden befinden, und
f) die Schritte b) und c) werden mit umgekehrter ÖlflielJrichtung ausgeführt.
Die Erfindung betrifft eine Pumpanlage zum Kühlen von einem elektrischen Energiekabel oder elektrischen
Energiekabeln, die wenigstens drei Isoüerölkanäle aufweisen.
Es ist bekannt, daß Energiekabel, da sie zufolge des
Stromdurchganges einer Erwärmung unterworfen sind, angemessene Kühlung erfordern, um die Temperatur
auf einem Wert zu halten, der sowohl mit der Lebensdauer als auch mit dem Betrieb des Kabels verträglich
ist Aus diesem Grunde werden verschiedene Anlagen verwendet, um das Isolieröl in dem Kabel zu verschieben
bzw. zu bewegen für den Zweck, sich zufolge des Stromdurchganges ergebende Wärme in Längsrichtung
abzuführen, und die Bildung örtlicher überhitzter Bereiche zu verhindern, insbesondere im Bereich von Verbindungen,
die, wenn sie vorhanden sind, dazu dienen, Kabellängen miteinander zu verbinden.
Bei einer bekannten Anlage (FR-PS 21 29 970) ist eine
Pumpe in den Isolierölkreis geschaltet, wobei öl unter Druck in einen der Kanäle gepumpt und aus den übrigen
Kanälen abgesaugt wird, wobei die Kanäle parallel zueinander angeordnet sind. Bei einer solchen Anlage
bestehen jedoch zwei unannehmbare Nachteile. Ein erster Nachteil ergibt sich aus der Tatsache, daß zufolge
mechaniscner Verunreinigungen, die sich von den Pumpenzahnrädern ergeben, die dielektrischen Isolieröleigenschaften
verschlechtert bzw. zerstört werden. Der zweite Nachteil, der beispielsweise bei einer Schaltung
von drei einpoligen Kabeln festgestellt werden kann, ergibt sich aus der Tatsache, daß Längsbewegung des
Isolieröls in einem Kanal in Vorwärtsrichtung und in den beiden übrigen Kanälen in Rückwärtsrichtung erhalten
wird. Demgemäß wird ungleichmäßige Kühlung der verschiedenen Phasen bzw. in den verschiedenen
Kanälen erhalten.
Bei einer weiteren bekannten Anlage (DE-OS 16 65 401) ist der Isolierölkreis von einem Kreis getrennt,
in welchem Pumpenöl umläuft. Eine solche Anlage umfaßt im wesentlichen an einem ersten Ende eines
Kabelkanales eine Zentrifugalpumpe, einen ersten Flüssigkeit enthaltenden Behälter und einen zweiten Behälter,
der eine Anzahl von linsenartigen Zellen enthält, die mit Isolieröl gefüllt sind und verformbare Wände haben.
Diese Zellen sind mittels eines Sammelrohres miteinander verbunden, welches das Innere der Zellen mit Kabelöl
verbindet, wenn der zweite Behälter mit der gleichen Flüssigkeit wie der erste Behälter gefüllt ist. Am
zweiten Kabelende befindet sich ein dritter arbeitsmitteldicht geschlossener Behälter, in dessen Innerem sich
eine Anzahl von verformbaren geschlossenen Zellen befindet, die mit Gas gefüllt sind. Dieser Drittbehälter
steht mit dem Kabelöl in Verbindung. Während des Betriebes zieht die Pumpe Flüssigkeit von dem ersten Behälter
ab und fördert sie in den zweiten Behälter, woraus sich eine Änderung des Volumens der Zellen und
damit ein ölfluß von den Zellen zum Kabel und aus dem Kabel in den dritten Behälter ergibt. Danach wird die
Drehrichtung der Pumpe umgekehrt, so daß der Druck im zweiten Behälter sinkt und öl von dem dritten Behälter
über das Kabel bzw. durch das Kabel in Richtung gegen die Zellen des zweiten Behälters fließt.
Bei einer Anlage gemäß vorstehender Beschreibung können die obengenannten Nachteile vermieden werden,
weil das Isolieröl von dem Pumpenzahnrad getrennt bleibt, und weil jede Phase des Kabels in gleicher
Weise wie die anderen Phasen gekühlt wird.
Es ist jedoch offensichtlich, daß die Verwendung einer Zentrifugalpumpe für jeden Zellenbehälter zu hohen
Kosten führt, wenn eine Mehrzahl von Kabeln und zugehörigen
Kanälen vorhanden ist. in denen das Isolieröl hin- und herbewegt werden soll. Weiterhin ist insbesondere
zu bemerken, daß Zentrifugalpumpen praktische Anwendung nur bei Drücken von 3 oder 4 bar Anwendung
finden, während bei gegenwärtigen Kühlanlagen Betriebsdrücke von höher als 10 bar erforderlich sein
können.
Es könnte angenommen werden, daß der gewünschte Druck durch Erhöhung der Anzahl der Pumpen erzielt
werden könnte, jedoch würde hierdurch nur der rein technische Nachteil überwunden, während sich beträchtliche
wirtschaftliche Nachteile ergeben, da hohe Kosten für zahlreiche Pumpen aufgewendet werden
müßten. is
Zusätzlich bestehen weitere Nachteile, die sich ergeben,
wenn eine Anlage, bei welcher erzwungene Kühlung mittels Pumpen hervorgerufen werden kann, einer
anderen Anlage zugeordnet werden soll, die mit den tradionellen Behältern ausgerüstet ist, die Isolieröl enthalten
und die in der Lage sind, ölvolumenänderungen zufolge von Änderungen der Kabeltemperatur auszugleichen.
Solche Behälter sind an den Enden der Kanäle derart angeordnet, daß sie Isolieröl in Übereinstimmung
mit ölvolumenänderungen in den Kabelkanälen entweder
abgeben oder aufnehmen, beispielsweise auch als Folge der Änderungen der Umgebungstemperatur zwischen
Tag und Nacht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pumpanlage der einleitend genannten Art derart zu gestalten,
daß mit einer einfachen und billigen Ausführung sowohl hinsichtlich der verwendeten Materialien als
auch hinsichtlich der erforderlichen Arbeiten für den Einbau, das öl nicht verschlechtert bzw. unbrauchbar
gemacht ist und die Anlagen mit erzwungener Kühlung arbeiten und ölvolumenänderungen in den Kanälen zufolge
von Änderungen der Kabeltemperatur ausgleichen können. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der
Erfindung durch eine Pumpanlage der einleitend genannten Art, die gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kreis für gleichzeitiges Kühlen des Isolieröles in getrennten Phasen bzw. Kanälen vorgesehen
ist, der Kreis an den gegenüberliegenden Enden der Kabel oder Kanäle je eine Mehrzylinderpumpe mit volumetrischen
balgenartigen Zylindern aufweist, deren Anzahl gleich der Anzahl der Kanäle ist, eine Pumpenantriebseinrichtung
vorgesehen ist, die den Zylindern jeder Pumpe gemeinsam ist und die einem Mo*or zugeordnet
ist, ein Isolierölbehälter und ein Elektroventil nahe jedem Ende jedes Kanales vorgesehen ist, jeder
Pumpenzylinder auf seiner Saugseite mit einem Behälter, und auf seiner Druck- bzw. Abgabeseite mit einem
Kanalende verbunden ist, und daß jedes Eleklroventil zwischen der Saugseite und der Abgabeseite eines Zylinders
angeordnet ist, so daß in der Offenstellung des Ventiles direkter Isolierölfluß zwischen dem Kanal und
dem Behälter, und bei geschlossenem Ventil das Pumpen von Isolieröl von dem Behälter in den Kanal ermöglicht
ist.
Eine solche Anlage ist von besonderem Vorteil bei
volumenänderungen in den Kabelkanälen ausgeglichen werden müssen. Sie ist ferner von besonderem Vorteil
beim Kühlen von Kabeln mittels erzwungener Hin- und Herbewegung des Öles in den betreffenden Kanälen,
um beispielsweise die Kabeltemperatur auf einem annehmbaren Wert zu halten, wenn elektrische Energie
befördert werden muß, die stärker oder größer ist als es dem Nennwert bzw. der Nennenergie entspricht.
Der geschilderte Vorteil ergibt sich aus den Eigenschaften der Anlage, die im wesentlichen wie folgt sind:
a) durch die Verwendung von Pumpen mit volumetrischen Zylindern und Balgenzylindern kann Kabelisolieröl
in den Ölkreisen vollständig frei von mechanischen Verunreinigungen angesaugt und unter
Druck abgegeben werden,
b) eine erste Ausführung für erzwungene Kühlung von Kabeln umfaßt in der Praxis nur zwei Mehrzylinderpumpen,
bei welcher jeder Zylinder über eine Antriebseinrichtung einem Motor und einem Behälter
für jedes Kanalende zugeordnet ist Bei dieser ersten Ausführung befindet sich jede Pumpe an
■den betreffenden Kabelenden, und jeder Pumpenzylinder hat einen ölabgabeteil, der einem Kanal
zugeordnet ist, und einen ölansaugteil, der einem Behälter zugeordnet ist
c) eine zweite Ausführung zum Ausgleichen von ölvolumenänderungen
in den Kanälen umfaßt die gleichen Behälter, wie sie bei der ersten Ausführung verwendet werden, sowie einfache Rohrleitungen
zum hydraulischen Verbinden der Behälter mit den Kanälen mittels Elektroventilen.
Die genannten Eigenschaften ermöglichen, wie es aus der nachstehenden Beschreibung noch besser ersichtlich
wird, die Kühlung von elektrischen Kabeln in wirksamer Weise für jeden elektrischen Belastungszustand,
ohne die Eigenschaften des Isolieröls zu ändern, und mit einer einfachen Ausführung und mit geringen Installationskosten.
Zusätzlich ist eine Anlage gemäß der Erfindung besonders geeignet zum Kühlen von drei einpoligen Kabeln
eines Dreiphasensystems mit drei verschiedenen Isolierölkanälen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Betreiben einer Anlage zum Kühlen von
elektrischen Kabeln gemäß vorstehender Beschreibung. Ein solches Verfahren ist durch die folgenden Schritte
gekennzeichnet:
a) Alternative Betätigung der Pumpen und Schließen von Elektroventilen an den der betätigten Pumpe
zunächstliegenden Kanalenden, und Offenlassen von Elektroventilen an den von der betätigten
Pumpe entfemtliegenden Kanalenden.
b) Die betätigte Pumpe saugt öl aus Behältern an.
c) öl unter Druck wird von den betätigten Pumpenzylindern
in Richtung gegen die Kanäle und von diesen in Richtung gegen die von der betätigten Pumpen
entferntliegenden Behälter gefördert.
d) Die betätigte Pumpe wird blockiert.
e) Die Pumpenbetätigung wird unter Schließen der Elektroventile an den von der zuvor betätigten
Pumpe entferntliegenden Kanalenden ausgeführt, wobei eine Wiederholung mit umgekehrtem Ablauf
der Schritte a). b), c) und d) erfolgt.
rv« er;—«4..«~ ...: .j ... u_^_i ι ι ι _ι τ · ι_
l~ri\» L*lllllUUllg WlIU I laVI 13ICIICUU ClllliaiIU UCl ^ClClI-
nung beispielsweise erläutert.
F i g. 1 ist eine schematische Darstellung einer Anlage gemälJ der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einpolige Kabel eines Dreiphasensystems.
F i g. 3 zeigt einen Pumpenzylinder der Anlage gemäß Fig. 1.
F i g. 4 zeigt eine Antriebseinrichtung einer Pumpe.
Die Anlage 1 gemäß F i g. 1 ist für das Kühlen eines Dreiphasensystems geeignet, welches drei einpolige Kabel
2,3,4 (F i g. 2) aufweist, von denen jedes eine Isolierschicht
5 bzw. 6 bzw. 7 um einen Leiter 8 bzw. 9 bzw. 10 hat, wobei jeder Leiter einen mittleren Kanal 11 bzw. 12
bzw. 13 für Isolieröl aufweist. Die Kanäle 11,12,13 sind
in F i g. 1 schematisch dargestellt und sie erstrecken sich bis zu den Kabeienden Λ Λ'bzw. B, ß'bzw. C, C".
Die Anlage 1 umfaßt zwei Pumpen 14 und 15, deren jede drei gleiche Zylinder 16,17 und 18 bzw. 19, 20 und
21 aufweist, die unter der Steuerung von Saugventilen und Druckventilen, die in F i g. 1 nicht dargestellt und
später in Verbindung mit F i g. 3 im einzelnen beschrieben werden, Isolieröl ansaugen und unter Druck abgeben
können. Jeder Pumpe 14, IS ist ein Motor 22 bzw. 23 und eine Antriebseinrichtung 24 bzw. 24' zwischen dem
Motor und der Pumpe zugeordnet, wie es später in Verbindung mit F i g. 4 im einzelnen beschrieben wird. Weiterhin
ist nahe dem Kanalende A, Äbzw. Cje ein Isolieröl
unter Druck enthaltender Behälter 25 bzw. 26 bzw. 27, und nahe dem Kanalende A' bzw. B' bzw. C ein
Behälter 28 bzw. 29 bzw. 30 angeordnet.
Die Zylinder 16, 17 und 18 der Pumpe 14 haben ein Druckventil, welches über eine Druck- bzw. Abgabeleitung
31, 32 bzw. 33 mit dem Kanalende A, B bzw. C verbunden ist, sowie ein Saugventil, welches mit einer
Saugleitung 34,35 bzw. 36 verbunden ist.
Die Behälter 25, 26 und 27 sind jeweils über eine Leitung 37,38 bzw. 39 mit dem Kanalende A, B bzw. C
verbunden.
Jede Saugleitung 34, 35 bzw. 36 hat eine begrenzte Länge zwischen dem betreffenden Saugventil und einer
Stelle 40,41 bzw. 42, die zwischen den Enden der Behälteranschlußleitung
37,38 bzw. 39 liegt.
Hydraulische Verbindung zwischen den betreffenden Behältern und ölkanälen ist durch jeweils ein geeignetes
Elektroventil 43, 44 bzw. 45 zugelassen oder abgesperrt, welches in die Behälteranschlußleitung 37, 38
bzw. 39 zwischen der Stelle 40, 41 bzw. 42 und das Kanalende A, S bzw. Cgeschaltet ist.
Die Verbindungen der Pumpe 15 mit den Behältern 28,29 und 30, und die Verbindungen der Pumpe 15 und
der Behälter 28, 29, 30 mit dem Isolieröl an den Kanalenden A'. Ä'und Csind die gleichen, wie sie bereits für
die Pumpe 14 beschrieben sind. Dabei sind für analoge Teile gleiche Bezugszeichen unter Hinzufügung eines
»'« verwendet.
Nach der allgemeinen Beschreibung der Anlage 1 werden ihre einzelnen Bauteile, d. h. die Pumpenzylinder
16 bis 21, die Antriebseinrichtungen 22 bis 24 und die Behälter 25 bis 30 im einzelnen beschrieben. Für die
Vereinfachung der nachstehenden Beschreibung werden lediglich der Zylinder 16, die Antriebseinrichtung 24
und der Behälter 25 beschrieben, da die jeweils drei Zylinder und die beiden Antriebseinrichtungen sowie
die Behälter einander gleich sind. Der Zylinder 16 (F i g. 3) weist eine innere Kammer 46 mit zwei Endteilen
46' und 46", eine mittlere waagerechte Achse, ein Druck- bzw. Abgabeventil 47, ein Saugventil 48 und
einen zylindrischen Baigen 49 auf, dessen Achse mit der Achse der Kammer 46 ausgerichtet ist. und dessen eines
Ende an dem Endteil 46' der Kammer 46 arbeitsmitteldicht befestigt ist. Das gegenüberliegende Ende des Balgens
49 ist in der Kammer 46 mit einer Platte 49' verbunden. In dem Balgen 49 und gleichachsig zu diesem
befindet sich ein iluiddynamischer Zylinder 50, in welchem eine Kolbenstange 51 verschiebbar ist Weiterhin
ist an der Mitte der Balgenplatte 49' ein zylindrischer Schaft 52 angebracht, der in einer mittleren Führung 53
gleitet, die an dem Ende 50' des fluiddynamischen Zylinders 50 gebildet ist.
Der Kolben 51 ist mittels einer Feder 59 gemäß F i g. 3 von links nach rechts in seine Ruhestellung belastet,
die zwischen einem Lager 59' des Kolbens 51 und dem Ende 50' des fluiddynamischen Zylinders 50 angeordnet
ist.
Zwischen dem Endteil 46" der Kammer 46 und einem kreisförmigen Flansch 49" der Platte 49' ist eine Feder
54 angeordnet, welche den Balgen 49 gemäß F i g. 3 von links nach rechts belastet.
Der Innenraum der Kammer 46 ist von zwei getrennten Arbeitsmitteln eingenommen, die voneinander unabhängig
sind.
Diese Arbeitsmittel umfassen ein Betätigungsarbeitsmittel, welches den Raum im Inneren des fluiddynamischen
Zylinders 50 und über öffnungen 50" am Ende 50' des Zylinders 50 den übrigen Raum im Inneren des Balgens
49 füllt, sowie unter dem Nenndruck der Anlage stehendes Isolieröl, welches den Raum zwischen1 der Innenwandung
der Kammer 46 und der Außenwandung des Balgens 49 einnimmt.
Das Abgabeventil 47 und das Saugventil 48 können von irgendeiner bekannten Art sein, und eine besondere
Ausführungsform ist lediglich beispielsweise beschrieben. Das Abgabeventil 47 umfaßt einen inneren kegelstumpfförmigen
Sitz 47' mit einer mittleren öffnung 47", die mit einer entsprechenden öffnung 47'" in der
Wand der Kammer 46 ausgerichtet ist Weiterhin ist eine obere öffnung F vorgesehen, die mit der Abgabeleitung
31 verbunden ist, die ihrerseits mit dem Kanalende A des Kanals 11 verbunden ist (siehe F i g. 1).
Das Abgabeventil 47 hat ein Ventilglied M, dessen kegelstumpfförmiges Ende mittels einer Feder N gegen
den kegelstumpfförmigen Sitz 47' gedrückt ist. Die Feder N stützt sich an einer Anschlagfläche N' des Ventils
47 ab. Das Ventilglied M hat einen oberen Teil mit Führungsspeicher R, die mit der Innenwandung des Gehäuses
des Ventiles 47 in Berührung stehen.
Die Feder N ist derart angeordnet und ausgeführt, daß ein Wegbewegen des Ventilgliedes M von dem kegelstumpfförmigen
Sitz 47' nur dann möglich ist, wenn der Isolieröldruck in der Kammer 46 einen vorbestimmten
Wert für die erzwungene Kühlung des Kabels erreicht.
Das Saugventil 48 hat einen in einem Gehäuse angeordneten kegelstumpfförmigen Sitz 48' mit einer mittleren
Öffnung 48", die mit der Saugleitung 34 in Verbindung steht. Weiterhin weit das Ventil 48 eine obere
Öffnung F' auf, die mit einer öffnung 48'" in der Wand der Kammer 46 in Verbindung steht.
Das Saugventil 48 hat ein Ventilglied M', dessen kegeistumpfförmiger
Endteil unter der Wirkung der Schwerkraft auf dem kegelstumpfförmigen Sitz 48' aufsitzt
Das Ventilglied Af'weist am oberen Teil Führungsspeichen Ä'auf.die mit der Innenwand des Ventilgehäuses
in Berührung stehen.
Nachstehend wird die Antriebseinrichtung 24 beschrieben, die in der Lage ist, Verschiebungen von Kolben
in den Zylinder 16, 17 und 18 zu bestimmen (siehe Fig. 1).
Die Antriebseinrichtung 24 (F i g. 4) umfaßt einen Exzenter 55, der von einer Welle 56 getragen ist, die mit
dem zugehörigen Motor 22 verbunden ist, und einen mehrere Flächen aufweisenden prismatischen massiven
Körper 57, von welchem drei Flächen 57' mit Rollenla-
gern 58 versehen sind, wobei die Achsen der Rollen parallel zur Erstreckung der Welle 56 verlaufen, und
von welchen drei weitere Flächen 57" sich mit den Flächen 57' abwechseln und keine Lager tragen.
Der prismatische Körper 57 enthält in seinem Inneren den Exzenter 55 und ist im Raum blockiert zufolge der
Schubkraft, welche die drei Kolben 51, 51', 51'" der Zylinder 16, 17, 18 über die Federn 59, 60, 61 an die
Flächen 57' anlegen.
Während exzentrischer Drehung bleibt der Kolben 51 immer in Berührung mit derselben mit Rollenlagern
58 versehenen Fläche 57' und er erfährt zuerst eine Schubkraft, die gemäß F i g. 4 von der Achse der Welle
56 nach außen und gemäß F i g. 3 von rechts nach links gerichtet ist. Danach, wenn zufolge Weiterdrehung des
Exzenters 55 die Fläche 57' in Richtung gegen die Achse
der Welle 56 bewegt wird (F i g. 4), gelangt der Kolben 51 zufolge der Wirkung der Feder 59 in seine Ausgangsstellung
zurück. In ähnlicher Weise verhalten sich die Kolben 5Γ und 51" während der exzentrischen Drehung,
und sie verbleiben dauernd über die Rollenlager 58 mit derselben Fläche 57' in Berührung. Zufolge des
Vorhandenseins der Rollenlager 58 haben vorteilhaft irgendwelche Verschiebungen zwischen den Kolben 51
und den Flächen 57' keine nachteilige Wirkung.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 4 hat der prismatische Körper 57 nur drei Flächen 57', die eine Verschiebung
der Kolben 51 hervorrufen. Jedoch kann die Anzahl der Kolben und der zugehörigen wirksamen
Flächen vergrößert werden, wenn größere Ölabgabe in die Kabel erwünscht ist. Beispielsweise könnten zwei
Zylinder für jedes Kanalende vorgesehen sein, und in diesem Fall werden auch die Flächen 57" eben gemacht
wie die Flächen 57', und über Rollenlager würde Berührung mit einer entsprechenden Anzahl von Kolben hervorgerufen.
Nachstehend werden die Behälter beschrieben. Der Behälter 25 ist von bekannter Ausführung, beispielsweise
von einer Ausführung, wie sie in der IT-PS 8 93 462 beschrieben ist. Der Behälter 25 hat im wesentlichen
zylindrische Gestalt und er weist in seinem Inneren eine elastische zylindrische Kammer auf, die aus einem mit
dem Behälterboden übereinstimmenden starren Boden, einer Umfangsfläche, die durch eine elastische balgenartige
Membran gebildet ist, und einem bewegbaren starren Verschließboden zusammengesetzt ist, der an der
oberen Kante der Membran angebracht ist.
Die elastische Kammer enthält entgastes Isolieröl, welches unter dem Nenndruck der Anlage steht, und sie
steht mit der Behälteranschlußleitung 37 (F i g. 1) in Verbindung, die mit dem Kanalende A des ölkanals 11 verbunden
ist Weiterhin steht sie über die Verbindungsstelle 40 mit der Saugleitung 34 in Verbindung.
Rund um die balgenartige Membran ist ein Raum vorgesehen, in welehem sich Gas befindet, das unter
einem Druck steht, der der gleiche ist, unter welehem
das Isolieröl in der elastischen Kammer steht.
Wenn beispielsweise der Isolieröldruck in der Behälteranschlußleitung
37 unter einen vorbestimmten Wert sinkt, wird der Gasdruck auf der Außenseite der elastischen
Kammer größer, so daß die Membran verformt und ein Ölfluß von der elatischen Kammer in Richtung
gegen den Eintritt der Anschlußleitung 37 hervorgerufen wird.
Die Arbeitsweise der Anlage 1 ist wie folgt:
Wenn erzwungene Kühlung gewünscht wird, wird zuerst eine der Pumpen 14,15 betätigt, so daß erzwungene
Hin- und Herbewegungen des Öles in den einzelnen Kanälen in entgegengesetzten Richtungen hervorgerufen
werden.
Beispielsweise beginnt das Arbeiten mit einer Betätigung der Pumpe 14, während die Pumpe 15 sich im
Stillstand befindet. Dabei werden die Elektroventile 43', 44' und 45' gleichzeitig unwirksam gemacht, d. h. in die
Offenstellung gebracht, so daß ein ölfluß zwischen den
Kanälen U, 12 und 13 und den Behältern 28, 29 und 30 möglich ist, während die Elektroventile 43, 44 und 45
wirksam gemacht werden, d. h. in die Schließstellung gebracht werden, um zu verhindern, daß ein Teil des von
den Zylindern 16,17 und 18 unter Druck abgegebenen Isolieröls über die Behälteranschlußleitungen 37,38 und
39 in den betreffenden Behälter 25, 26 oder 27 zurückfließt. Unter diesen Bedingungen dreht sich der Motor
22, so daß der von der Welle 56 angetriebene Exzenter 55 zyklisch eine Schubkraft an den Flächen des prismatischen
Körpers 57 hevorruft und diese zyklisch in ihre Ausgangsstellung zurückführt (F i g. 4). Unter der Wirkung
der von dem Exzenter 55 übertragenen Schubkraft wird eine Verschiebung der Kolben 51,5Γ und 51"
hervorgerufen, die gemäß Fig.4 von der Achse der Welle 56 radial nach außen erfolgt
Diese Verschiebung — beschrieben anhand des KoI-bens 51 des Zylinders 16 und in Verbindung mit F i g. 3 — entspricht einer Bewegung des Kolbens 51 gemäß F i g. 3 von rechts nach links in das Innere des fluiddynamischen Zylinders 50. Hierbei wird Betätigungsarbeitsmittel durch die öffnungen 50" am Ende 50' des Zylinders 50 gedrückt und demgemäß eine Ausweitung des Balgens 49 gemäß F i g. 3 von rechts nach links gegen die Kraft der Feder 54 hervorgerufen, wobei der Schaft 52 in der mittleren Führung 53 gleitet. Wenn dann der Exzenter 55 die Fläche 57' des prismatischen Körpers 57 in Richtung gegen die Welle 56 bewegt, ergibt sich eine Rückbewegung des Kolbens 51 in seine Ausgangsstellung unter der Wirkung der Feder 59, wobei die Balgen 49 unter der Wirkung der Feder 54 und durch den Isolieröldruck zusammengedrückt wird, der dem Nenndrück der Anlage 1 entspricht und der in jedem FaI! vorhanden ist, selbst wenn die Pumpe 14 zum Stillstand gebracht wird.
Diese Verschiebung — beschrieben anhand des KoI-bens 51 des Zylinders 16 und in Verbindung mit F i g. 3 — entspricht einer Bewegung des Kolbens 51 gemäß F i g. 3 von rechts nach links in das Innere des fluiddynamischen Zylinders 50. Hierbei wird Betätigungsarbeitsmittel durch die öffnungen 50" am Ende 50' des Zylinders 50 gedrückt und demgemäß eine Ausweitung des Balgens 49 gemäß F i g. 3 von rechts nach links gegen die Kraft der Feder 54 hervorgerufen, wobei der Schaft 52 in der mittleren Führung 53 gleitet. Wenn dann der Exzenter 55 die Fläche 57' des prismatischen Körpers 57 in Richtung gegen die Welle 56 bewegt, ergibt sich eine Rückbewegung des Kolbens 51 in seine Ausgangsstellung unter der Wirkung der Feder 59, wobei die Balgen 49 unter der Wirkung der Feder 54 und durch den Isolieröldruck zusammengedrückt wird, der dem Nenndrück der Anlage 1 entspricht und der in jedem FaI! vorhanden ist, selbst wenn die Pumpe 14 zum Stillstand gebracht wird.
Während der Phase des Zusammendrückens des Balgens 49 im Zylinder 16 ergibt sich in der Kammer 46 ein
Unterdruck, der ausreichend ist, um das Ventiiglied M' vom kegelstumpfförmigen Sitz 48' des Saugventils 48
abzuheben. Demgemäß fließt Isolieröl aus dem Behälter 25 über die Ansaugleitung 34 und die öffnung 48" des
Saugventils 48 in die Kammer 46. Während der nachfolgenden Ausdehnung des Balgens 49 gemäß F i g. 3 von
rechts nach links unter der Wirkung des Kolbens 51 wird das zuvor angesaugte Isolieröl gegen das Ventilglied
M des Abgabeventils 47 gedrückt, und zwar mit einer Kraft, die größer als die Kraft der Feder N ist, so
daß das Ventilglied M von dem kegelstumpfförmigen Sitz 47' wegbewegt wird. Gleichzeitig wird das Ventilglied
M' gegen den kegelstumpfförmigen Sitz 48' bewegt, so daß das Saugventil 48 geschlossen wird.
Unter den beschriebenen Bedingungen fließt Isolieröl über die mittlere öffnung 47" des Abgabeventils 47 und durch die öffnung F in die Abgabeleitung 31, in den Kanal 11 und dann über die Behälteranschlußleitung 37' in den Behälter 28.
Die Zylinder 17 und 18 arbeiten in ähnlicher Weise.
Unter den beschriebenen Bedingungen fließt Isolieröl über die mittlere öffnung 47" des Abgabeventils 47 und durch die öffnung F in die Abgabeleitung 31, in den Kanal 11 und dann über die Behälteranschlußleitung 37' in den Behälter 28.
Die Zylinder 17 und 18 arbeiten in ähnlicher Weise.
Danach wird nach einer vorbestimmten Zeit die Pumpe 14 zum Stillstand gebracht und die Elektroventile 43,
44 und 45 werden unwirksam gemacht, d. h. geöffnet, so
daß Isolieröl aus den Kanälen 11. 12 und 13 zu den
Behältern 25, 26 und 27 fließen kann. Gleichzeitig werden die Elektroventile 43', 44' und 45' wirksam gemacht,
d. h. geschlossen, um zu verhindern, daß von den Zylindern 19,20 und 21 in die Kanäle 11,12 und 13 gedrücktes
Isolieröl über die Anschlußleitungen 37', 38' und 39' in die Behälter 28,29 und 30 zurückfließt.
Unter den geschilderten Bedingungen erfolgen Saughübe und Druckhübe der Pumpe 15, wobei unter Druck
stehendes Öl in die Kanäle 11, 12 und 13 in Richtung gegen die Behälter 25, 26 und 27 abgegeben wird. Die
Arbeitsvorgänge sind genau die gleichen, wie sie zuvor in Verbindung mit der Pumpe 14 beschrieben wurden,
so daß eine Wiederholung aus Gründen der Vereinfachung nicht erfolgt. Es ist offensichtlich, daß mit Arbeitskreisläufen
gemäß vorstehender Beschreibung vorteilhaft gleichmäßige Kühlung in allen Kanälen 11 bis 13
erhalten wird.
Es sind gleiche Bauteile an den Enden jedes Kanals vorgesehen, und über zyklische Betätigung der Bauteile
auf den beiden Seiten der Kabel oder Kanäle werden gleiche Hin- und Herbewegungen des Öles in allen Kanälen
erhalten. Demgemäß werden alle elektrischen Phasen in gleicher Weise gekühlt.
Die beschriebenen Arbeitskreisläufe werden durch abwechselnde Betätigung der Pumpen 14 und 15 wiederholt,
bis die Temperatur der Kabel auf einen annehmbaren vorbestimmten Wert gebracht ist. Wenn der
bestehende Zustand der Betriebstemperatur der Kabel entspricht, werden beide Pumpen 14 und 15 zum Stillstand
gebracht und die Elektroventile 43,44,45 und 43', 44' und 45' werden gleichzeitig unwirksam gemacht,
d. h. geöffnet, so daß alle Behälter 25 bis 30 sich in direkter Verbindung mit den Kanälen 11 bis 13 befinden.
Die Anlage gemäß der Erfindung ist unter Verwendung der gleichen Behälter, wie sie für die erzwungene
Kühlung verwendet werden, und mit Hilfe einfacher Elektroventile in der Lage, in bekannter Weise ölvolumenänderungen
in den Kanälen zufolge von Temperaturänderungen der Kabel aufzunehmen, und zwar durch
in der elastischen Kammer der Behälter befindliches Isolieröl. Zufolge dieses Merkmals ist die Anlage sehr
einfach. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß nur zwei Pumpen und nur zwei Motoren verwendet werden zusammen
mit der sich daraus ergebenden Möglichkeit, solche aktiven Einheiten in zivilen Anlagen begrenzter
Abmessungen aufzunehmen. Hierbei ergeben sich auch niedrige Kosten für die Anlage.
Ein weiterer Vorteil der Anlage gemäß der Erfindung besteht in der besonderen Anordnung der hydraulischen
Kreise gemäß vorstehender Beschreibung, gemäß welchen die Hin- und Herbewegungen oder Schwingungen
des Öls in den einzelnen Kanälen unabhängig voneinander sind. Eine solche Stromkreisanordnung ist
wichtig, weil eine mögliche Ölverschmutzung in einem Kanal sich nicht auf das Öl in den anderen Kanälen
überträgt, wobei zusätzlich, wenn öl gereinigt werden
muß, das Stillsetzen der Anlage nur den betreffenden einen Kanal betrifft
Ein weiterer Vorteil der Anlage ergibt sich daraus, da keinerlei Bedienungspersonal erforderlich ist, weil alle
Arbeitsschritte bequem mit einem vorbestimmten Programm automatisch ausgeführt werden können, welches
für jedes Ende der Kanäle das Arbeiten des einzigen Motors oder der drei gewöhnlichen Elektroventile
bestimmt. Weiterhin ergeben sich zufolge des Vorhandenseins von nur wenigen aktiven Teilen niedriger Kosten
für die Ausrüstung zum Steuern dieser aktiven Teie, wobei sich außerdem weniger Störungen ergeben.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß es unabhängig von der Anzahl der Seite
an Seite angeordneten Dreifachanordnungen von Kanälen es immer möglich ist, nur zwei Mehrzylinderpumpen,
nur zwei Motoren und nur zwei Antriebseinrichtungen zu verwenden.
Zusätzlich sind auf diese Weise die aktiven Bauteile der Anlage gemäß der Erfindung bequem und einfach
angeordnet, selbst wenn der an den Enden der Kanäle ίο verfügbare Raum klein ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Pumpanlage zum Kühlen von einem elektrischen Energiekabel oder elektrischen Energiekabein,
die wenigstens drei Isolierkanäle aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kreis für
gleichzeitiges Kühlen des Isolieröls in getrennten Phasen bzw. Kanälen vorgesehen ist, der Kreis an
den gegenüberliegenden Enden (A, B. C, A'. B', C) der Kabel oder Kanäle (11 bis 13) je eine Mehrzylinderpumpe
(14 bzw. 15) mit volumetrischen balgenartigen Zylindern (16 bis 18 bzw. 19 bis 21) aufweist,
deren Anzahl gleich der Anzahl der Kanäle ist, eine Pumpenantriebseinrichtung (24 bzw. 24') vorgesehen
ist, die den Zylindern jeder Pumpe gemeinsam ist und die einem Motor (22 bzw. 23) zugeordnet ist,
ein IscJierölbehälter (25 bis 30) und ein Elektroventil (43 bis 45') nahe jedem Ende jedes Kanales vorgesehen
ist, jeder Pumpenzylinder auf seiner Saugseite mit einem Behälter, und auf seiner Druck- bzw. Abgabeseite
mit einem Kanalende verbunden ist, und daß jedes Elektroventil zwischen der Saugseite und
der Abgabeseite eines Zylinders angeordnet ist, so daß in der Offenstellung des Ventils direkter Isolierölfluß
zwischen dem Kanal und dem Behälter, und bei geschlossenem Ventil das Pumpen von Isolieröl
von dem Behälter in den Kanal ermöglicht ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu kühlende Kabel bzw. die zu kühlenden
Kabel drei getrennte ölkanäle (11 bis 13) aufweisen, die zu drei einpoligen Kabeln eines Dreiphasensystems
gehören.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Pumpe zwei volumetrisehe
Zylinder für jeden Kanal vorgesehen sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Antriebseinrichtung
(24 bzw. 24') einen einzigen Exzenter (55) aufweist, der von dem zugehörigen Motor (22 bzw. 23) betätigt
ist.
5. Verfahren für die Betätigung einer Kühlanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT23048/76A IT1123907B (it) | 1976-05-07 | 1976-05-07 | Impianto per il raffreddamento di cavi elettrici |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2720021A1 DE2720021A1 (de) | 1977-11-24 |
| DE2720021C2 true DE2720021C2 (de) | 1986-10-23 |
Family
ID=11203235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2720021A Expired DE2720021C2 (de) | 1976-05-07 | 1977-05-04 | Pumpanlage zum Kühlen von einem oder mehreren elektrischen Energiekabeln |
Country Status (11)
| Country | Link |
|---|---|
| AR (1) | AR212037A1 (de) |
| AT (1) | AT349556B (de) |
| AU (1) | AU510881B2 (de) |
| BE (1) | BE854263A (de) |
| BR (1) | BR7702862A (de) |
| CA (1) | CA1081810A (de) |
| DE (1) | DE2720021C2 (de) |
| ES (1) | ES458683A1 (de) |
| GB (1) | GB1534494A (de) |
| IT (1) | IT1123907B (de) |
| ZA (1) | ZA772483B (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN118763578B (zh) * | 2024-08-21 | 2025-09-30 | 广东思科通用电力科技有限公司 | 一种散热防火的母线槽 |
| CN119446646B (zh) * | 2025-01-13 | 2025-04-11 | 成都营门电缆有限责任公司 | 一种增强型无机矿物绝缘防火电缆 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE704761A (de) * | 1966-12-16 | 1968-02-15 | ||
| FR2129970B1 (de) * | 1971-03-24 | 1974-05-31 | Comp Generale Electricite |
-
1976
- 1976-05-07 IT IT23048/76A patent/IT1123907B/it active
-
1977
- 1977-04-21 GB GB16684/77A patent/GB1534494A/en not_active Expired
- 1977-04-25 ZA ZA00772483A patent/ZA772483B/xx unknown
- 1977-04-28 AT AT302577A patent/AT349556B/de not_active IP Right Cessation
- 1977-04-28 AU AU24680/77A patent/AU510881B2/en not_active Expired
- 1977-05-04 DE DE2720021A patent/DE2720021C2/de not_active Expired
- 1977-05-04 BR BR7702862A patent/BR7702862A/pt unknown
- 1977-05-04 BE BE177273A patent/BE854263A/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-05-05 ES ES458683A patent/ES458683A1/es not_active Expired
- 1977-05-06 CA CA277,908A patent/CA1081810A/en not_active Expired
- 1977-05-06 AR AR267498A patent/AR212037A1/es active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AR212037A1 (es) | 1978-04-28 |
| ES458683A1 (es) | 1978-02-16 |
| IT1123907B (it) | 1986-04-30 |
| BR7702862A (pt) | 1978-04-04 |
| ATA302577A (de) | 1978-09-15 |
| AT349556B (de) | 1979-04-10 |
| AU2468077A (en) | 1978-11-02 |
| DE2720021A1 (de) | 1977-11-24 |
| GB1534494A (en) | 1978-12-06 |
| ZA772483B (en) | 1978-03-29 |
| AU510881B2 (en) | 1980-07-17 |
| CA1081810A (en) | 1980-07-15 |
| BE854263A (fr) | 1977-09-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2125138C2 (de) | Pumpanlage zum Versorgen von ölgefüllten Kabeln | |
| EP2952750B1 (de) | Hydrauliksystem | |
| DE102009038869B4 (de) | Vorrichtung zum dosierten Ausgeben eines Schmiermittels | |
| CH634129A5 (de) | Membranpumpe. | |
| EP3504433B1 (de) | Motor-pumpenvorrichtung | |
| DE2209152A1 (de) | Verfahren zur Verwirklichung eines besonderen Leistungsbereiches eines hydraulischen Motors und Motor zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE2512480C3 (de) | Ventilvorrichtung für einen hydraulisch betätigbaren elektrischen Leistungsschalter | |
| DE102019204874A1 (de) | Umschaltvorrichtung und Schmierpumpe | |
| EP0087816A1 (de) | Hydraulische Hubvorrichtung | |
| AT518192B1 (de) | Hydraulikvorrichtung für eine Formgebungsmaschine | |
| DE2720021C2 (de) | Pumpanlage zum Kühlen von einem oder mehreren elektrischen Energiekabeln | |
| DE2829351C2 (de) | Vorrichtung zum Rückführen von Leckgasen, die aus einer Stirlingmaschine austreten | |
| DE102018203367A1 (de) | Hydrostatischer Linearantrieb | |
| EP0400693A2 (de) | Höchstdruckpumpe | |
| DE102005060436B4 (de) | Aktuator | |
| DE2809364A1 (de) | Kraftuebertragungseinheit | |
| DE19716081C1 (de) | Antrieb für einen hydraulischen Differentialzylinder | |
| DE102018122305A1 (de) | Pumpenaggregat zur Bereitstellung eines Hydraulikdrucks zur Betätigung eines Aktors im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs | |
| DE202012102695U1 (de) | Hydropneumatisches Antriebssystem mit einem oder mehreren Doppelmediumarbeitszylindern | |
| DE102021113945A1 (de) | Formgebungsmaschine mit einem geschlossenen, hydraulischen Antriebssystem | |
| DE2700800A1 (de) | Steuerschieber fuer einzylinder- und zweizylinder-kolbenpumpen zum foerdern von beton | |
| DE2640440A1 (de) | Dosier-kolbenpumpe | |
| DE7313038U (de) | Kolbenpumpe | |
| DE2616360C2 (de) | Anlage und Verfahren zum Hervorrufen einer Kühlbewegung von Isolieröl in einem oder mehreren elektrischen Energiekabeln | |
| DE19613080C1 (de) | Pumpe für Flüssigkeiten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SOCIETA CAVI PIRELLI S.P.A., 20123 MILANO, IT |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KOHLER, M., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. GERNHARDT, C., |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: GERNHARDT, C., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PIRELLI CAVI S.P.A., MAILAND/MILANO, IT |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |