DE1752681A1 - Karusselwerkzeugmaschine - Google Patents
KarusselwerkzeugmaschineInfo
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Description
4DUSSELDOIF-OIEtKASSEL 1. Juli 1968
Maschinenfabrik PHOEIEP G.m.b.H. in
Rheydt / HhId.
Sie Erfindung bezieht eich auf eine Karussellwerkzeugmaschine,
insbesondere Binständer-Karusselldrehmaechine,
mit einer in einem Untersatz gelagerten Planscheibe und mit wenigstens einem Support, der an einem PÜhrungeteil
(Querbalken oder Gestell) horizontal verstellbar ist und der mit einem vertikal verschiebbaren, eine Aufnahme
für einen Werkzeughalter aufweisenden Schieber oder Stößel versehen ist.
Um bei einer derartigen Maeohine nacheinander mehrere
Bearbeitungegänge mit unterschiedlichen Werkzeugen an ein und demselben Werkstuok durchfuhren zu können, wird
Üblicherwelse der Supportschieber mit einem Revolverkopf ausgestattet. Ein solcher Revolverkopf kann dabei
vier oder fünf Werkzeuge aufnehmen, für die Anforderungen der modernen Fertigungstechnik reicht diese zwangsläufig
begrenzte Anzahl von Werkzeugen in vielen Pällen nicht mehr aus« Bi*β gilt besonders für die sioh auch
bei SCaruesellwerkzeugmasohinen immer mehr durchsetzende
Anwendung numerischer Steuerungen. Hler wird für die Bearbeitung eines Werkstückes ein linsatz von beispielsweise
zehn und mehr verschiedenen Werkzeugen verlangt.
BAD
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Ziel der Erfindung iet es, diesem Bedürfnis Rechnung
zu tragen. Dabei ist es weiterhin Aufgabe der Erfindung, die Ausbildung der verwendeten Mittel so zu
treffen, daß der Einsatz einer größeren Zahl verschiedener Werkzeuge in besonders günstiger und zweckmäßiger
Weise möglich wird. Dies gilt namentlich auch hinsichtlich der auszuführenden Bewegungen und bezüglich
der Gestaltung im einzelnen.
Die Erfindung sieht vor, bei einer Karuesellwerkzeugmaschine
der eingangs genannten Art an dem Hlhrungeteil
(Querbalken oder Gestell) ein Werkzeugmagazin mit einem in an sich bekannter Weise drehbaren, eine Anzahl
von Speicherplätzen für Werkzeughalter aufweisenden Speicher derart anzubringen, daß jeder dor Speicherplätze
duroh Drehung des Speiohers in eine im Bewegungsbereioh
des Sohiebers oder Stößels liegende Position einstellbar ist.
Bei einer solchen Ausführung einer Karussellwerkzeugmaschine steht im Vergleich zur bisher üblichen Verwendung
eines Revolverkopfes nun die mehrfache Anzahl von Werkzeugen unmittelbar an der Maschine selbst zur
Verfügung. Dank der erfindungsgemäßen Anordnung de· Magazine
vollzieht sioh der Werkseugweohael dabei in besonders
einfacher Weise. Es werden dazu die beiden ohnehin vorhandenen geradlinigen Bewegungen des Support·
und eines von diesem getragenen Schiebers oder Stößels
ausgenutzt. Dies ist deshalb möglich, weil erfindungsgemäß
zwisahen dem Werkzeugmagazin und dem PUhrungstell,
an oder auf dem sich der Support bewegt, ein« fest· Maßbeziehung besteht. Der Speicher des Magazin· braucht
nur eine Drehung auszuführen, um jeweils den gewüneohten
Speicherplatz in die al· übergabe- oder Weoheelposition
vorgegebene Winkelstellung zu bringen. Im übrigen hat das Werkzeugmagazin keinerlei Bewegungen auszuführen.
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Handelt ea sich um eine Maschin· mit höhenverstellbarem
Querbalken und an diesem befindlichen Führungen für den Support» eo iet dae Magazin mit seinem
feststehenden Teil oder Gehäuse an diesem Querbalken angebracht. Weist die Maschine dagegen einen feststehenden
Querbalken oder ein (bestell bzw. einen Ständer mit B.B. horizontal liegenden, d.h. im wesentlichen
in einer horizontalen Sbene angeordneten SupportfUhrungen auf, ao ist das Werkzeugmagazin an diesem
feststehenden Querbalken bzw. desteil oder Ständer
angebracht.
Bei einer numerisch gesteuerten Karussellwerkzeugmaschine der genannten Art, gerade auch bei einer Ein-Btänder-Karusselldrehmasohine,
sind die Supportbewegung und die Schieber- oder StöSelbewegung auf alle
Fälle numerisch gesteuerte Bewegungen. Saher kann ohne besonderen zusätzlichen Aufwand der gesamte Werkzeugwechsel
bei einer solchen Maschine in den numerisch gesteuerten Arbeiteablauf mit einbezogen werden.
Während die Verwendung eines Rerolrerkopfes einen
breiten Sohleber aa Support erforierlioh machte, 1st es durch die Erfindung nun möglich, einen -rerhältnismäfilg
schlanken Schieber oder Stößel mit Kastenquersohnitt
oder prisaatisohe» Querschnitt zu rerwenden.
Dadurch wird die Bearbeitung ron Bohrungen wesentlich erleichtert, well nun der Schleier oder Stößel mit
den verschiedensten Werkzeugen selbst in die Bohrung eintauchen kann und deshalb nieht mehr wie bisher
irgendeine Bohrstange erforderlich ist.
Sin weiterer Torteil der Xrfindung besteht darin, dafl
kein gesonderter Tr an ep ort der zu wechselnden Werkzeughalter
stattfinden auf und dal keine zusätzlichen ffreifer-,
Übergabe- und Fördermittel erforderlich sind. Dies macht aa einer grtJferen Karussellwerkzeugaas chine,
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bei der die Werkseughalter entsprechend schwer sind,
einen Werkzeugwechsel überhaupt erst möglich. Bei anderen Werkzeugmaschinen bekannte übergabe- und
Transporteinrichtungen zum Wechseln von Werkzeugen sind für die Zwecke der Erfindung nicht geeignet und
lassen sich auch schwerlich so ausbilden, daß ihr Eineatz vertretbar wäre.
Die Ausbildung des Werkzeugmagazin mit dem Speicher läßt sich so treffen, daß die Werkzeughalter durch
eine quer zur Drehachse des Speichers oder durch eine parallel zu dieser Drehachse gerichtete Bewegung des
Schiebers oder Stößels zusammen mit dem Support bzw. relativ zu diesem aus dem Speicher entnehmbar und in
diesen zurückstellbar sind.
Bei Vorhandeneβin eines höhenversteilbareη Querbalkens
wird das Werkzeugmagazin vorteilhaft von einem an der Unter- und/oder Rückseite des Querbalkens befestigten
Arm gehalten. Dies ist eine siohere und die Ausbildung der Supportführungen nicht beeinträchtigende Ausführung,
die außerdem den Torzug hat, daß sie die nachträgliche
Anbringung eines Werkzeugmagazin an einer vorhandenen Haschine ohne Schwierigkeiten gestattet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung 1st zwischen
dem Speicher des Magazins und einer mittels Motor drehend antreibbaren HUIsβ eine einstellbare Reibungskupplung
vorgesehen. Dies stellt einmal eine Sicherheit gegen Überbelastungen und Beschädigungen dar
und bietet in Verbindung mit Mitteln zum genauen Pestlegen des Speichers in der jeweiligen Winkelstellung
den Vorteil, daß eine exakte Abschaltung des Drehantriebe für den Speioher nloht vorhanden zu sein brauoht,
sondern ein gewisser Hachlauf des Antrieb· ohne weiteres zugelassen werden kann.
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Zur Einstellung der Reibungekupplung lieht die Erfindung
insbesondere einen in der Mitte des Gehäuses des Werkzeugmagazins angeordneten, relativ zum
Gehäuse undrehbaren, aber axial verstellbaren Zentralbolzen sowie eine im Kraftfluß «wischen dem Zentralbolzen
und der Reibungskupplung angeordnete Feder vor. Dies ergibt eine einfache, raumsparende Bauweise.
Der Zentralbolzen ist weiterhin zweckmäßig hohl ausgebildet,
so daß durch ihn ein Busammen mit dem Speicher
drehbares Betätigungsglied für einen Decodierungssohalter
hindurchgehen kann. Der Decodierungsschalter
weist eine Anzahl von Kontaktkombinationen auf, die den einzelnen Speicherplätzen zugeordnet sind. Je nachdem,
welcher Speicherplatz sioh an der Ubergabestelle
oder in der Wechselposition befindet, werden bestimmte
Kontakte geschlossen, dl· eine Rückmeldung zulassen, daß ein vorwählbarer Speicherplatz diese Position erreicht
hat.
Um den Speicher in der jeweiligen Winkelstellung genau festzulegen, ist gemäS der Erfindung am Gehäuse des
Magazins ein servobetätigter, konischer Riegelbolzen
vorgesehen und es weist der Speicher konische Aufnahmen für den Riegelbolzen in einer der Anzahl der Speicherplätze
entsprechenden Zahl auf. Der Riegelbolzen steht zweckmäßig unter federbelastung und wird im Rahmen
einer Polgeschaltung elektromagnetisch betätigt.
Ihm ist vorteilhaft ein in Abhängigkeit von seiner Bewegung ansprechender Sicherheitsschalter zugeordnet.
Dieser läßt dann das Auslösen einer weiteren Funktion im Ablauf des Vorganges nur zu, wenn der Riegelbolzen
sich in der riohtigen Stellung befindet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind an den Speicherplätzen einerseits und an den Werkzeughaltern
andererseits zum formschlUssigen Singriff bestimmte
Elemente zur Sicherung der riohtigen Lage der Werk-
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zeughalter in den Speicherplätzen vorgesehen. Die Ausbildung läßt sich dabei z.B. so treffen, daß jeder
Werkzeughalter an einer bestimmten Stelle eine Ausnehmung aufweist, in die ein Ansatz, Torsprung,
Keil od.dgl. am Speicherplatz eingreift. Dies sichert generell das richtige Einsetzen der Werkzeughalter
in die Speicherplätze bezüglich der Winkelorientierung.
Um die im Speicher befindlichen Werkzeughalter mit den Werkzeugen vor Spänen und Verunreinigungen zu
schützen, sieht die Erfindung eine mittels Antriebs drehbare, an wenigstens einer Stelle mit einer öffnung
versehene Abdeckhaube für den Speicher vor. Der Antrieb kann dabei in den automatischen Ablauf des
Werkzeugwechselvorganges mit einbezogen sein.
V/eitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sioh aus der nachstehenden Beschreibung
in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigern
Fig. 1 eine gemäß der Erfindung ausgebildete Elnsttlnder-Karusselldrehmasohine
in Vorderansicht,
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch das Werkzeugmagazin
und einen Teil des Stößels und
Fig. 4 einen vereinfachten horizontalen Schnitt durch das Magazin mit Draufsicht auf den Speioher,
wobei der Übersichtlichkeit wegen verschiedene Teile weggelassen sind.
Bei der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Haschine
handelt es sich um tine numerisoh gesteuerte Karusselldrehmaschine,
die einen Ständer 1 und einen Untersate 2 mit darin gelagerter Planscheibe 3 aufweist.
Mit der Ziffer 4 ist das außerhalb des Ständers angeordnete Hauptgetriebe bezeichnet (fig. 2). Der Quer-
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balken 5 der Maschine ist an vertikalen Führungen 6 des Ständers 1 in der Höhe verstellbar und weist
Führungen 7 für einen horizontal verschiebbaren Support 8 auf. Letzterer trägt einen vertikal verstellbaren
Stößel 9t der an seinem unteren finde mit einer konischen Werkzeughalteraufnahm· 10 versehen ist.
(Fig. 3) Der Stößel 9 enthält ferner einen elektrischen Spannantrieb für die Werkzeughalter 11 mit einer
drehbaren und axial verschiebbareη Spannstange 12, deren
unteres Gewindeende jeweils in die Gewindebohrung des betreffenden Werkzeughalters eingreift.
An der Unterseite des Querbalken« 5 ist ein Arm 13
befestigt, der ein insgesamt mit der Ziffer 14 bezeichnetes Werkzeugmagazin trägt. Letzteres enthält
ein Gehäuse 15 und einen drehbaren Speicher 16, der scheibenförmig ausgebildet 1st und z.B. zwölf Speicherplätze
17 für die Werkzeughalter 11 aufweist. Zum Drehantrieb des Speichere 16 dient ein steuerbarer
Elektromotor 18. Sin auf dessen Ausgangewelle sitzendes
Ritzel 19 greift in einen Zahnkranz 20a ein, der eich an einer Hülse 20 befindet. Die Hülse 20 ist mit
einer im Querschnitt winkelförmigen Büchse 21 versehen, die den Speioher aufnimmt und zugleich eine Reibungskupplung
zwischen der Hülse 20 und dem Speioher 16 bildet. Zur Einstellung dieser Reibungskupplung
dient ein Zentralbolzen 22, der mittels einer Mutter 23 relativ zum Gehäuse 15 des Magazins in axialer
Richtung verschoben werden kann. Sr 1st dabei in einer Mittelbohrung des Gehäuses 15 mittels eines Keiles
od.dgl. undrehbar geführt. Di· beim Anziehen der Mutter
23 auftretende, aufwärts ««richtete Kraft wird über den Bund am unteren End« des Zentralbolzene 22,
Über den Innenring ein·« Radiallagere 24, über ein
Tellerfederpaket 25 und über ein Ringsohulterlager 26
auf die Hülse 20 und damit auf die Büchse 21 Übertragen. Der mit dieser Büohse im Reibeohluß stehende,
nr"-.■■■' ■ INSPECTED
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scheibenförmige Speicher 16 ist gegenüber dem Oehäuee
15 durch ein Axialwälzlager 27 abgestützt.
Zur jeweiligen genauen Winkelpositionierung des Speichere 16 dient ein Riegelbolzen 28 mit konischem
Ende, der in entsprechend konische, den Speicherplätzen zugeordnete Ausnehmungen 29 im Speicher
eingreifen kann. Der Riegelbolzen 28 steht unter der Wirkung einer ihn in Richtung auf den Speicher zu
drücken suchenden Feder 30 und kann jeweils durch einen Elektromagenten 31 angehoben werden. Seinem
oberen Ende ist ein Sicherheitesohalter 32 zugeordnet,
der die Auslösung weiterer Funktionen verhindert, wenn sich der Riegelbolzen nicht in der richtigen
Lage befindet.
Zur Aufnahme der Werkzeughalter 11 in den Speicherplätzen
17 dienen Zangen 33t deren Schenkel um Zapfen 34 schwenken können und in der Bähe ihrer inneren Enden
duroh Federn 35 belastet sind, so daß ihre vorderen oder äußeren Enden gegeneinander bewegt werden.
Hit der Ziffer 36 sind Anschläge für die inneren Enden der Zangenschenkel bezeichnet. Diese Zangen 33
nehmen die Werkzeughalter 11 jeweils dadurch auf, daß ihre Schenkel awisohen swei Ringbunde 11a» 11b an
den Werkzeughaltern greifen. Der obere Ringbund jedes Werkzeughalters 11 ist an einer bestirnten Stelle
seines Umfange mit einer Ausnehmung 37 versehen, in die ein Ansätzettiek 38 an dta jeweiligen Speicherplatz
17 eingreift (vgl. Fig.4). Dadurch ist gewährleistet, daß jeder Werkseughalter nur in dsr richtigen Winkelorientierung
in den Speicherplatz eingesetzt werden kann. Mit ahn Hohen Mitteln wird die richtige La«·
der Werkzeughalter im Stöflel 9 sichergestellt.
An dem drehbaren Speieher 16 greift «in Hsbsl 19 an
(Fig. 3), der fest mit eins« duroh den hohlen Zentral-
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9 WAL INSPECTED
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bolzen 22 hindurchgehenden und in diesem drehbar gelagerten Betätigungeglied 40 fUr einen Decodierungeechalter
41 verbunden ist. Die einzelnen Kontakte 42 desselben werden durch Nookenecheiben in
unterschiedlichen Kombinationen betätigt, je nachdem, welcher Speicherplatz 17 sich gerade an der
Übergabeatelle befindet. Hierdurch ist es möglich, jeden beliebigen Werkzeughalter aus der vorhandenen
Zahl im voraus auszuwählen. Sobald dieser im Verlauf einer Drehung des Speichers 16 an die Ubergabeeteile
gelangt ι erfolgt über den Deoodierungsachalter 41
eine Rückmeldung, die dazu benutat wird, den Drehantrieb 18 abzuschalten.
Der Speicher 16 des Werkzeugmagazin iet mit einer
Abdeckhaube 43 versehen, die an einer Stelle eine Ausnehmung 44 aufweist und die mittels eines nicht
besonders dargestellten Motors über ein in einen Zahn kranz 45 eingreifendes Eitzel 46 gedreht werden kann.
Das Werkzeugmagazin 14 mit dem Speicher 16 ist so angeordnet,
daß sich bei jeder vorgegebenen Winkelstellung des letzteren ein Speicherplatz im Bewegungsbereich
des Stößels 9 befindet. Mit besonderem Vorteil wird die Anordnung so getroffen, daß diese Übergabeposition
der Stellung des Supports 8 für den größten Drehdurchmesser entspricht, während die Höhenlage
durch einen festen Abstand zum Querbalken 5 entsprechend einer bestimmten Stellung des Stößels 9 relativ
zum Support θ gegeben ist.
Sin Werkzeugwechsel geht wie folgt vonstatten. Durch
ein Kommando der numerisohen Steuerung der Maschine
werden Support θ und Stößel 9 In eine Ausgangsstellung
für den Weohselvorgmng gebracht und aus dieser
heraus wird der Stößel 9 am Support 8 so verfahren, daß der im Stößel befindliche Werkzeughalter 11 auf
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gleiche Höhe mit der zur Aufnahme bereitstehenden Zange 33 des leeren Speicherplatzes 17 gelangt.
Außerdem v/ird die Abdeckhaube 43 mittels ihres Antriebs
gedreht, damit deren Ausnehmung 44 an die Stelle des leeren Speicherplatzes, d.h. an die über»
gabestelle zu liegen kommt. Nun fährt der Support 8 in Richtung auf das Magazin 14, wodurch der Werkzeughalter 11 an den Speicher 16 übergeben und dabei von
der betreffenden Zange 33 erfaßt wird. Sodann wird der Werkzeughalter 11 im Stößel 9 gelöst, wobei sich
die Spannstange 12 aus dem Werkzeughalter herausschraubt. Gleich anschließend, z.B. mit einer durch
ein Zeitrelais einstellbaren Verzögerung, fährt der Stößel 9 um einen kleinen Betrag hoch, um den Kegel
des Werkzeughalters 11 frei zu geben. Jetzt wird der
Speicher 16 des Magazins so weit gedreht, bis der gewünschte neue Werkzeughalter sich an der übergabestelle
befindet. Der Stößel 9 fährt sodann abwärts, der Werkzeughalter 11 wird gespannt und der Support
8 bewegt sich mit dem Stößel 9 vom Magazin weg bis zu einer Ausgangsstellung für Support und Stößel, aus
der heraus der neue Bearbeitungsgang beginnt. Außerdem wird die Abdeckhaube 43 am Magazin nun wieder so
gedreht, daß ihre Ausnehmung 44 der Bearbeitungsetelle
abgewandt ist.
Der gesamte Wechselvorgang erfordert nur wenige einfache Bewegungen und läßt sich auf unkomplizierte
Weise mit den Mitteln einer Folgesteuerung, Programmsteuerung bzw. numerischen Steuerung durchführen.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten bzw.
in der Zeichnung dargestellten Merkmale sollen, sofern der bekannte Stand der Teohnik es zuläßt, für
sich allein oder auch in Kombinationen als unter die Erfindung fallend angesehen werden, auch wenn sie In
den Ansprüchen nioht ausdrücklich erwähnt sind.
Ί U y 8 4 7 / C A i 9 Patentansprüche
Claims (11)
1. Karüb»eUwerkaeugmaechine, insbesondere Einständer-KaruBselldrehmaeohine,
mit einer in einem Untersatz gelagerten Planscheibe und mit wenigstens einem Support»
der an einem führungsteil (Querbalken oder Gestell)
horizontal verstellbar ist und der mit einem vertikal verschiebbaren, eine Aufnahme für einen
Werkr «mghalter aufweisenden Schieber oder Stößel versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Führungsteil (5) ein Werkzeugmagazin (14) mit einem in
an sich bekannter Weise drehbaren» eine Anzahl von Speicherplätzen (17) für Werkzeughalter (11) aufweisenden
Speicher (16) derart angebracht 1st, daß jeder der Speicherplätze (17) durch Drehung des Speichers
(16) in eine im Bewegungeber·ich des Schiebers oder Stößels (9) liegende Position einstellbar ist.
2. KarussellwerkBeugmasohine naoh Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkzeughalter (11) durch eine in an sich bekannter Wels« quer zur Drehachse
des Speichers (16) gerichtet· Bewegung des Schiebers
oder Stößels (9) aus den ßpeicher entnehmbar bzw, in
diesen rückstellbar sind.
3. Karussellwerkzeugmaschine naoh Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkzeughalter (11) durch •in· in an sich bekannter Wels· parallel zur Drehachse
des Speichers (16) gerichtete Bewegung des Schiebers oder Stößels (9) aus dsm Speicher entnehmbar
bzw. in diesen rUokstellbar sind.
4· Karuseellwerkzeugmaeohine naoh einem der Ansprüche
1 bis 31 dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugmagazin
(14) von einem an der Unterseite und/oder
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— 2 —
Rückseite eines höhenverstellbaren Querbalkens (5) befestigten Arm (13) gehalten ist.
5. KarussellwerkBeugmaechine nach einem der Ansprüche
1 bis 41 daduroh gekennzeichnet, daß zwisohen dem
Speicher (16) des Magazins und einer mittels Motor (18) drehend antreibbaren Hülse (20) eine einstellbare Reibungskupplung vorgesehen ist.
6. Karussellwerkzeugmasohlne nach Anspruch 5» dadurch
gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Reibungskupplung ein in der Mitte des Gehäuses (15) des Werkzeugmagazins
(14) angeordneter, relativ zum Gehäuse (15)
undrehbarer, aber axial verstellbarer Zentralbolzen (22) und eine im Kraftfluß zwischen dem Zentralbolzen
(22) und der Reibungskupplung angeordnete feder (25) vorgesehen sind*
7. Karussellwerkzeugmasohine nach Anspruch 6, daduroh
gekennzeichnet, daß der Zentralbolzen (22) hohl ausgebildet ist und duroh ihn ein zusammen mit dem Speicher
(16) drehbares Betätigungsglied (40) für einen DecodierungsBchalter (41) hindurohgeführt ist.
8. Karussellwerkzeugmasohine nach einem der Ansprüche
1 bis 7, daduroh gekennzeichnet, daß am Gehäuse (15)
des Werkzeugmagazin (14) «In eervobetätigter, konischer
Riegelbolzen (28) vorgesehen ist und der Speicher
(16) konische Aufnahmen (29) für den Ritgelbolzen (28) in einer der Anzahl der SpeioherplätBe (17)
entsprechenden Zahl aufweist.
9. Karuae·Uwerkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet» daß dem Riegelboleen (28) «in in Abhängigkeit
von seiner Bewegung zu betätigender Sicherheitesohalter (32) zugeordnet 1st·
109847/0439 ~ ' ~
10. KarussellwerkzeugmaBohine naoh einem der Ansprüche
1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß an den Speicherplätzen (17) einerseits und an den Werkzeughaltern
(11) andererseits zum formechlüseigen Singriff
bestimmte Elemente (37, 33) zur Sicherung der richtigen Lage der Werkseughalter (11) in den Speicherplätzen
(17) vorgesehen sind.
11. Karuseellwerkzeugmasohine naoh einem der Ansprüche
1 bis 1O1 dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugmagazin
(U) eine mittels Antriebs drehbare, an wenigstens einer Stelle mit einer öffnung (44) versehene
Abdeckhaube (43) für den Sptioher (16) aufweist.
1 09847/0439
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| GB1264417D GB1264417A (de) | 1968-07-02 | 1969-06-24 | |
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Applications Claiming Priority (1)
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