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DE1295982B - Werkzeugwechseleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen - Google Patents

Werkzeugwechseleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen

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Publication number
DE1295982B
DE1295982B DEH57229A DEH0057229A DE1295982B DE 1295982 B DE1295982 B DE 1295982B DE H57229 A DEH57229 A DE H57229A DE H0057229 A DEH0057229 A DE H0057229A DE 1295982 B DE1295982 B DE 1295982B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool holder
magazine
slide
receptacle
tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH57229A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst
Salje
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidenreich and Harbeck GmbH
Original Assignee
Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidenreich and Harbeck GmbH filed Critical Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority to DEH57229A priority Critical patent/DE1295982B/de
Priority to SE11758/66A priority patent/SE347454B/xx
Priority to CH1269366A priority patent/CH441936A/de
Priority to GB40317/66A priority patent/GB1114087A/en
Priority to US580256A priority patent/US3460412A/en
Publication of DE1295982B publication Critical patent/DE1295982B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/155Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
    • B23Q3/15506Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling the tool being inserted in a tool holder directly from a storage device (without transfer device)
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T408/00Cutting by use of rotating axially moving tool
    • Y10T408/36Machine including plural tools
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T483/1726Direct tool exchange between tool support and matrix
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkzeug-Wechseleinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen bei denen ein eine Aufnahme für einen Werkzeughalter tragender Schlitten, Schieber od. dgl. auf einer Führung verschiebbar ist, mit einem getrennt angeordneten Magazin, das einen beweglichen, namentlich nach einem vorgegebenen Programm verstellbaren Speicherteil mit einer Anzahl lösbar aufgenommener Werkzeughalter enthält, von denen jeder durch eine in der Führungsrichtung. des Schlittens, Schiebers od. dgl. erfolgende Verschiebebewegung. aus dem zugehörigen Speicherplatz des Magazins entnehmbar bzw. in diesen rückstellbar ist.
  • Bei einer bekannten Werkzeugwechseleinrichtung dieser Art (französische Patentschrift 1401446) sind die Werkzeughalter an einem scheibenförmigen Speicherteil mit Hilfe von Bolzen, die in Bohrungen des Speicherteils eingeführt werden, besonders festgelegt. Dies bedeutet, daß erstens die Bolzen und die Bohrungen eine sorgfältige Bearbeitung und Tolerierung erfordern, damit sie ineinanderpassen, und daß zweitens der Speicherteil des Magazins für jeden Wechselvorgang ganz genau positioniert werden muß, damit beim Rückstellvozgang des Werkzeughalters die Bolzen überhaupt in die Bohrungen eintreten können. Ein schneller und störungsfreier Ablauf dieser Vorgänge ist mit vertretbarem Auf- wand praktisch nicht erreichbar.
  • Ähnlich sind die Verhältnisse zwischen dem Werkzeughalter und der Werkzeughalteraufnahme. Die letztere weist zwei-,zylindrische Bohrungen auf, in die zwei am Werkzeughalter vorgesehene Buchsen einschiebbar sein sollen. Die Achsen der Bohrungen und der Buchsen liegen parallel zur Verschiebungsrichtung der Werkzeughalteraufnahme. Da diese Teile zur Zentrierung dienen; müssen sie mit hoher Genauigkeit ausgeführt sein, und es müssen ganz bestimmte enge Passungen eingehalten werden. Dies steht aber einem leichten und ungehinderten Ein- , schieben der Buchsen in die Bohrungen entgegen. Voraussetzung dafür wäre außerdem eine voraufgehende einwandfreie Ausrichtung zwischen dem die Werkzeughalter tragenden Speicherteil und der Werkzeughalteraufnahme. Diese sich widerstreben- , den Forderungen nach hoher Genauigkeit und engem Spiel einerseits und nach leichtem In- und Außereingrifkommen andererseits lassen sich mit den genannten Mitteln praktisch nicht so erfüllen, daß tatsächlich eine brauchbare und einwandfrei arbeitende Einrichtung zum Wechseln von Werkzeugen entsteht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Werkzeugwechseleinrichtung der eingangs genannten Art -zu schaffen, die mit wenigen unkomplizierten Bewegungsvorgängen einen einfachen Ablauf des Werkzeugwechsels ermöglicht, betriebssicher arbeitet und unproblematisch in der Herstellung ist.
  • Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß die Werkzeughalter im Verlauf der Relativbewegung zwischen dem Schlitten, Schieber od. dgl. einerseits und dem Speicherteil des Magazins andererseits quer zur Führungsrichtung des Schlittens, Schiebers od. dgl. von der Werkzeughalteraufnahme äbhebbar bzw. auf diese aufsetzbar sind, wobei zur Positionierung der Werkzeughalter auf der Werkzeughalteraufnahme zahnartig ineinandergreifende Teile vorhanden sind. Zweckmäßig ist dabei ein nach unten -gerichteter Vorsprung an der Vorderkante des Werkzeughalters, der zur Aufnahme großer Kräfte dienen kann, mit Zähnen versehen, die in eine entsprechende Verzahnung an einem Absatz der Aufnahme eingreifen.
  • Bei dieser Werkzeugwechseleinrichtung werden kritische Passungen und besondere Anforderungen hinsichtlich der Eingriffsverhältnisse zwischen Werkzeughalter und Speicherteil des Magazins vermieden. Die Werkzeughalter können mit völlig unkomplizierten Mitteln lose im Magazin aufgehängt werden. Weiterhin ist auch bei der Positionierung des Magazins keine besondere Genauigkeit erforderlich. Lediglich die zur Lagejustierung der Werkzeughalter auf der Werkzeughalteraufnahme dienenden Verzahnungen od. dgl. müssen genau ausgeführt sein. Der große Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß dadurch eine exakte Ausrichtung des Werkzeughalters auf der Werkzeughalteraufnahme sichergestellt ist, ohne daß sich dadurch irgendwelche Beschränkungen für das Zusammenwirken der Teile beim Abhebe- und Aufsetzvorgang ergeben.
  • Für den Werkzeugwechsel ist außer der ohnehin notwendigen Schaltbewegung des Speicherteils des Magazins lediglich das Verfahren der Werkzeughalteraufnahme in das Magazin hinein und aus diesem heraus erforderlich. Für die Anbringung des Magazins an der Maschine bestehen demzufolge auch mehrere Möglichkeiten, so daß verschiedenen Bedarfsfällen Rechnung getragen und eine unerwünschte Inanspruchnahme wertvollen Raumes weitgehend vermieden werden kann. Bei einer üblichen Drehbank läßt sich das Magazin insbesondere auf der dem Arbeitsraum abgewandten Seite des Bettschlittens anordnen, so daß der letztere sich also zwischen Spindelstock und Magazin befindet und zum Werkzeugwechsel eine Bewegung des Bettschlittens und/oder des Magazins in Richtung der Bettschlittenführung erfolgt.
  • Obgleich es bei der erfindungsgemäßen Einrichtung nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist, daß das Magazin bzw. dessen Speicherteil zum Weiterschaltvorgang in einer bestimmten Richtung verschoben oder angehoben und hernach wieder zurückgeschoben oder abgesenkt wird, um ein Freikommen von der Werkzeughalteraufnahme zu erreichen, bietet die Erfindung jedoch die vorteilhafte Möglichkeit, ohne eine solche zusätzliche Bewegung auszukommen. Im einfachsten Fall kann die Bewegungsbahn der im Speicherteil des Magazins befindlichen Werkzeughalter in gleicher oder ungefähr gleicher Höhe mit der Werkzeughalteraufnahme liegen. Sämtliche Werkzeughalter lassen sich z. B. mit einer parallel zur Verstellrichtung des Speicherteils verlaufenden Ausnehmung oder Nut versehen, während am Speicherteil nur in dessen Bewegungsrichtung wirksame Mitnehmer und an der Aufnahme ein in die Nut eingreifender und nur in der Verschieberichtung der Aufnahme wirksamer Mitnehmer vorgesehen wird. Falls erforderlich, können auch in der Bewegungsrichtung des Speicherteils verlaufende, sich an die Aufnahme anschließende Führungen oder Unterstützungen für die Werkzeughalter vorgesehen werden. Der Mitnehmer in oder an der Aufnahme kann dabei gleichzeitig auch Teil einer Spannvorrichtung sein oder der Justierung dienen.
  • Das bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ausreichende geringe Abheben des Werkzeughalters von seiner parallel zur Führungsrichtung des Schlittens liegenden Aufspannfläche auf der Werkzeughalteraufnahme, um das Weiterschalten des Magazins zu ermöglichen, bringt den zusätzlichen Vorteil, daß bei der Weiterschaltbewegung durch die sich unmittelbar über die Aufspannfläche hinweg bewegenden Werkzeughalter ein Abstreifen von Spänen und Verunreinigungen stattfindet.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung sind am Speicherteil des Magazins und/oder am Werkzeughalter geneigte Führungsleisten vorgesehen, die im Zusammenwirken mit jeweils am anderen Teil befindlichen Ansätzen od. dgl. zum Anheben bzw. Absenken des Werkzeughalters relativ zu seiner Aufnahme beim Verschieben der letzteren dienen. Dadurch wird ohne komplizierten Mechanismus oder zusätzliche Antriebselemente eine Trennung von Werkzeughalter und Aufnahme und nach dem Wechsel wieder ein Zusammenfügen ;erzielt. Die Trennung ist in diesem Falle bereits vollzogen, wenn die Aufnahme ihre Endstellung erreicht hat.
  • Für die Festlegung des Werkzeughalters auf seiner Aufnahme ist vorgesehen, daß die Werkzeughalteraufnahme mit einer beim Einfahren in die Endstellung am Magazin selbsttätig lösbaren und beim Ausfahren wieder anziehbaren mechanischen Spannvorrichtung für den Werkzeughalter ausgerüstet ist. Dies ergibt eine wenig aufwendige, zweckmäßige Ausführung.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Werkzeughalteraufnahme einen quer zur Eingriffsrichtung der für die Positionierung des Werkzeughalters vorgesehenen Teile bewegbaren Spannbolzen für den Werkzeughalter auf. Diese Ausbildung ist im Hinblick auf einen schnellen und sicheren Ablauf des Wechselvorganges besonders günstig.
  • Das Magazin kann fest an der Maschine angebracht sein. Es läßt sich aber auch mit einer lösbaren bzw. verstellbaren Halterung ausstatten, etwa in Form einer auf der Führung des Werkzeugträgers oder einer dazu parallelen Führung verschiebbaren Brücke od. dgl. Dies bietet den Vorteil, daß das Magazin jeweils in die für die betreffende Bearbeitungsfolge günstigste Lage gebracht werden kann, um z. B. die Wege beim Werkzeugwechsel besonders klein zu halten. In einem vorgegebenen Programm bzw. bei einer numerischen Steuerung läßt sich die erforderliche zugehörige Endstellung der Werkzeughalteraufnahme beim Werkzeugwechsel ohne weiteres berücksichtigen.
  • Weiterhin kann das Magazin auch mit einem antreibbaren Schlitten od. dgl. ausgestattet werden, der auf einer vorhandenen Führung oder auf einer gesonderten, dazu parallelen Führung gleitet, z. B. in Längsrichtung eines Bettes. Die beim Werkzeugwechsel in der Führungsrichtung auszuführende Bewegung kann dann aufgeteilt werden auf Bettschlitten und Magazinschlitten.
  • Der Speicherteil des Magazins kann verschiedene i Formen haben und z. B. als drehbare Trommel, Gestell, Stern oder als verschiebbarer Halter, Schlitten od. dgl. ausgebildet sein. Eine zweckmäßige Ausführung besteht darin, daß der Speicherteil um eine zur Bewegungsebene der Werkzeughalter- i aufnahme senkrechte Achse drehbar ist oder parallel zu dieser Ebene verschiebbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung. Es zeigt F i g. 1 eine mit der Wechseleinrichtung ausgestattete Drehbank, von der Bedienungsseite her gesehen, F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1, F i g. 3 einen senkrechten Teilschnitt durch Werkzeughalteraufnahme und Magazin und F i g. 4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3.
  • Bei der in F i g. 1 und 2 dargestellten Drehbank 1 ist auf einem Unterbau 2 ein Bett 3 befestigt, auf dessen Führungen 4 ein Bettschlitten 5 in üblicher Weise verschiebbar ist. Die im Spindelkasten 6 gelagerte Hauptspindel trägt ein Spannfutter 7. Mit der Ziffer 8 ist ein am Bett 3 angebrachtes Feld von Nockenleisten bezeichnet, denen am Bettschlitten 5 befindliche Abtast- oder Schaltmittel 9 zugeordnet sind. Dies gehört zur Programmsteuerung der Maschine, in die auch der Werkzeugwechsel einbezogen ist.
  • Der Bettschlitten 5 ist mit einem Querschieber 10 versehen, auf den eine Werkzeughalteraufnahme 11 aufgesetzt ist. Diese trägt einen Wechselwerkzeughalter W1 mit einem darin eingespannten Werkzeug, z. B. einem Drehmeißel M.
  • Am hinteren, dem Arbeitsraum der Maschine abgewandten Ende des Bettes ist ein in seiner Gesamtheit mit der Ziffer 12 bezeichnetes Magazin angeordnet. Dieses enthält einen feststehenden Teil 13 und einen auf diesem gelagerten drehbaren Speicherteil 14 sowie einen Antriebsmotor 15 für den Speicherteil. Der feststehende Magazinteil 13 ist mittels einer Brücke 13 a od: dgl. am Bett 3 befestigt (F i g. 2). Dabei kann die Anordnung insbesondere lösbar bzw. verstellbar sein, so daß sich einerseits das Magazin 12 nach Wunsch von der Drehbank abnehmen und wieder auf diese aufsetzen läßt und andererseits die Möglichkeit besteht, das Magazin in Längs- und/oder Querrichtung des Bettes so einzustellen, wie es dem durchzuführenden Bearbeitungszyklus am besten entspricht.
  • Im Speicherteil 14 sind unterhalb einer Kopfplatte 16 zwölf Speicherplätze vorgesehen, in denen bei diesem Ausführungsbeispiel die Werkzeughalter W hängend gehalten sind. Dazu dienen an der Kopfplatte befestigte Haltestücke 17, die die Form von Kreisausschnitten haben und die einzelnen Speicherplätze begrenzen. Die Werkzeughalter W sind jeweils an einer Seite abgeschrägt, so daß sich eine sehr raumsparende Unterbringung ergibt.
  • Wie insbesondere aus F i g. 2 erkennbar ist, überdecken sich die Bewegungsbereiche des Speicherteils 14 und der vom Bettschlitten und Querschieber getragenen Werkzeughalteraufnahme 11, so daß die letztere durch bloßes Verschieben in der durch den Pfeil L angedeuteten Richtung zum Werkzeugwechsel unmittelbar in das Magazin hinein und nach einer entsprechenden Drehung des Speicherteils im Sinne des Pfeils D mit einem neuen Werkzeughalter wieder herausgefahren werden kann.
  • Einzelheiten der erfindungsgemäßen Einrichtung sind aus F i g. 3 und 4 ersichtlich. Der feststehende Teil 13 des Magazins enthält eine mit dem Unterbau fest verbundene Säule 18. Darauf ist der drehbare Speicherteil 14 mit der Kopfplatte 16 mit Hilfe von Wälzlagern 19, 20 gelagert. Der Antrieb des drehbaren Speicherteils erfolgt vom Motor 15 aus über ein Schneckengetriebe, das im Magazinoberteil 13 b (F i g. 1) untergebracht ist. In diesem befinden sich auch dem Speicherteil zugeordnete Schalt oder Steuerelemente in Form einer Nockentrommel mit Abtastgliedern.
  • Auf dem Querschieber 10 des Bettschlittens 5 ist die Werkzeughalteraufnahme 11 mit Schrauben befestigt. Die Oberseite der Aufnahme 11 bildet die Auflagefläche für den Werkzeughalter W1. Um jeden Werkzeughalter immer in dieselbe definierte Lage auf der Aufnahme 11 zu bringen, ist in einer Absetzung der letzteren eine Verzahnung 21 vorgesehen, mit der jeweils eine Gegenverzahnung 22 zum Eingriff kommt, die von einer an der vorderen unteren Kante des Werkzeughalters befestigten, nach unten vorstehenden Leiste 23 nach hinten weist. Der nicht geschnittene Teil in F i g. -4 zeigt die Oberseite der Aufnahme ohne aufgesetzten Werkzeughalter, so daß die Verzahnung 21 erkennbar ist.
  • Zum Festspannen des Werkzeughalters W1 auf seiner Aufnahme 11 dient ein axial verschiebbarer Spannbolzen 24, dessen durch einen Bund gebildeter Kopf 25 in eine T-Nut 26 im Werkzeughalter eingreift. Senkrecht zur Zeichnungsebene verläuft diese Nut in der Bewegungsrichtung des Speicherteils 14; d. h., sie folgt einem Kreis. Ein Tellerfederpaket 27 stützt sich mit seinem oberen Ende an einer Innenfläche der Aufnahme 11 und mit dem anderen Ende an der Schulter einer Buchse 28 ab, die mit dem Spannbolzen 24 auf Mitnahme in axialer Richtung verbunden ist. Das Federpaket 27 sucht den Spann- ; bolzen ständig nach unten zu drücken, wodurch der Werkzeughalter gespannt wird.
  • Im Querschieber 10 befindet sich ein mit Innengewinde versehener Muttereinsatz 29; in dem eine mit entsprechendem Außengewinde versehene, den Spannbolzen umgebende Hülse 30 schraubbar ist. Diese Hülse 30 weist in ihrem Inneren ferner ein Axiallager 31 auf; das sich gegen das untere Ende der Buchse 28 legt, wenn sich die Hülse 30 im Verlauf einer- Schraubbewegung nach oben bewegt. Sie q nimmt dabei die Buchse 28 mit, so daß das Federpaket 27 zusammengedrückt und dadurch die Spannung gelöst wird.
  • Das Drehen der Schraubhülse 30 zum Anziehen bzw. Lösen der Spannung geschieht mittels eines 4 Zahnstangentriebes. Die Hülse 30 ist zu diesem Zweck in ihrem oberen Teil mit einer Verzahnung 32 versehen, in die ein auf einer gewissen Länge als ;Zahnstange 33 ausgebildeter, in einer Längsbohrung der Aufnahme 11 verschiebbarer Betätigungsbolzen 34 eingreift (Fi g. 4). Der Betätigungsbolzen 34 steht nach hintenüber die Aufnahme 11 vor, so daß er bei ihrer Verschiebung in Richtung auf das Magazin gegen den Kopf einer einstellbaren Anschlagschraube 36 am unteren Teil des Magazins stößt (F i g. 4).
  • In der Aufnahme 11 ist weiterhin ein. einarmiger Hebel 37 vorgesehen, der um einen Drehzapfen 38 schwenkbar ist und sich dabei gegen das untere abgesetzte Ende eines Stiftes 39 legt; der fest mit einem Führungsglied 40 (F i g. 3) verbunden ist. Dieses ist in einer waagerechten Längsbohrung gegen die Kraft einer Druckfeder 41 verschiebbar;, die sich an einem mit der Aufnahme 11 verschraubten Deckel 42 abstützt. Das obere Ende des Stiftes 39 greift in i eine parallel zu der T-Nut 26 verlaufende Ausnehmung in der Unterseite des jeweiligen Werkzeughalters W1 ein und drückt zur Justierung des Halters W1 die Verzahnung 22 in die Verzahnung 21 der Aufnahme 11.
  • Ein vollständiger Werkzeugwechselvorgang geht wie folgt vonstatten: Nach Beendigung eines Schnittes fährt der Querschieber 10 mit der Aufnahme 11 und dem darauf befindlichen Werkzeughalter vom Werkstück zurück in eine Lage, die mit dem freien Speicherplatz des Magazins in einer Linie liegt (vgl. Fig. 2). Der Bettschlitten 5 bewegt sich nun nach rechts zum Magazin und gelangt im Verlauf dieser Bewegung auch in die in F i g. 3 wiedergegebene Stellung. Etwa zu diesem Zeitpunkt trifft das hintere Ende des Betätigungsbolzens 34 auf die Anschlagschraube 36 am Magazinunterteil 13 auf, so daß der Bolzen bei weiterer Bewegung des Bettschlittens nun hineingedrückt wird und eine Drehung der Schraubhülse 30 hervorruft. Dadurch wird die Spannung des Werkzeughalters gelöst. Der Betätigungsbolzen 34 bewirkt sodann eine Auslenkung des Hebels 37, wie in F i g: 4 strichpunktiert angedeutet ist. Dies kann in der Weise geschehen, daß sich z. B. das vordere Ende des Betätigungsbolzens gegen den Hebel legt. Zweckmäßig ist die Ausführung entsprechend der Darstellung so, daß der Betätigungsbolzen 34 einen Absatz 34 a aufweist; der zur Anlage an einer einstellbaren Anschlagschraube 37 a am Hebel 37 kommt. Der Hebel 37 legt sich seinerseits an den Stift 39 an und bewegt - diesen. Dadurch wird auf dem > letzten Teil der Bettschlittenbewegung der Werkzeughalter W1 relativ zur Aufnahme 11 verschoben, so daß die justierenden Verzahnungen 21, 22 außer Eingriff kommen. Von der Programmsteuerung bzw. durch einen Endschalter ist inzwischen die Bett schlittenbewegung beendet worden, so daß sich der Bettschlitten 5; Querschieber 10 und Aufnahme 11 in der in F i g. 3 mit strichpunktierten Linien gezeichneten Endstellung befinden.
  • Beim Einfahren in diese Endstellung sind inzwischen außerdem noch seitlich am Werkzeughalter W1 vorgesehene, schiefe Ebenen bildende Führungsleisten 44 (F i g. 3) in Berührung mit an den Haltestücken 17 befindlichen Bolzen 43 gekommen. Dadurch ist der Werkzeughalter W1 angehoben worden, so daß er nicht mehr auf der Auflagefläche der Aufnahme 11 ruht, sondern nunmehr von den Haltestücken übernommen ist.
  • Die Haltestücke 17 sind mit federbelasteten Bolzen 45 ausgestattet, die sich vor die vorderen Kanten der Führungsleisten 44 des im Speicherplatz befindlichen Werkzeughalters legen und diesen beim Drehen des Speicherteils gegen Verschieben nach vorn sichern.
  • Der Speicherteil 14 des Magazins kann nun mittels seines Antriebs gedreht werden, um einen in der Programmsteuerung vorgewählten anderen Werkzeughalter heranzubringen. Dies kann der nächstgelegene oder aber auch ein an sonstiger Stelle im Magazin befindlicher Werkzeughalter sein. Dabei bewegen sich die übrigen Werkzeughalter bei der Drehung des Speicherteils über die Aufnahme 11 hinweg. Für die einzelnen Stellungen des Speicherteils läßt sich eine Rastvorrichtung 48 vorsehen.
  • Sobald der Speicherteil 14: zum Stehen gekommen ist; kann von der Steuerung die Bettschlitten-Bewegung in umgekehrter Richtung (in den Zeichnungen nach links) eingeschaltet werden. Dabei wird der neue, über der Aufnahme 11 befindliche Werkzeughalter mitgenommen, und die Vorgänge des Justierens, Absenkens und Spannens laufen in umgekehrter Reihenfolge ab wie beim Einfahren in die Endstellung. Damit ist der gesamte Werkzeugwechsel in sehr einfacher Weise schnell vollzogen worden.
  • Der Betätigungsbolzen 34 kann auch am Magazin angebracht sein, so daß er sich beim Einfahren des Schlittens in das Magazin in -die Aufnahme 11 hineinbewegt und zum Eingriff mit der Verzahnung 32 der Schraubhülse 30 kommt. Verbleibt der Betätigungsbolzen wie bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführung ständig in der Aufnahme 11, so wird er beim Ausfahren aus der Endstellung kurzzeitig noch am Magazin festgehalten, bis das Spannen des Werkzeughalters stattgefunden hat.
  • Zu diesem Zweck ist im Magazinunterteil 13 ein Haltebolzen 35 verschiebbar geführt, dessen vorderes abgesetztes Ende in eine Ausnehmung 34 b des Betätigungsbolzens 34 eingreifen kann. Zum Bewegen des Haltebolzens 35 aus der in F i g. 4 wiedergegebenen Wirkstellung in eine zurückgezogene Ruhestellung und umgekehrt läßt sich beispielsweise ein Hubmagnet vorsehen, der vom Programm oder über End- bzw. Zeitschalter gesteuert werden kann. Eine andere Möglichkeit, nämlich ein zwangläufiges Verschieben des Haltebolzens 35 in Abhängigkeit von der Bewegung der Werkzeughalteraufnahme, ist in F i g. 4 gezeigt. Ein beispielsweise am Planschieber 10 angebrachter Zapfen 46 greift dabei in eine an der Unterseite des Haltebolzens 35 befindliche Nut oder Aussparung 47 ein, deren Seitenkanten Steuerkurven bilden, derart, daß der Haltebolzen 35 den Betätigungsbolzen 34 beim Herausfahren der Werkzeughalteraufnahme aus der Endstellung noch für eine bestimmte Zeit festhält. Der Verlauf und die Neigung der Seitenkanten der Aussparung 47 läßt sich dabei ohne weiteres so wählen, daß der gewünschte Bewegungsablauf erreicht wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Werkzeugwechseleinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen, bei denen ein eine Aufnahme für einen Werkzeughalter tragender Schlitten, Schieber od. dgl. auf einer Führung verschiebbar ist, mit einem getrennt angeordneten Magazin, das einen beweglichen, namentlich nach einem vorgegebenen Programm verstellbaren Speicherteil mit einer Anzahl lösbar aufgenommener Werkzeughalter enthält, von denen jeder durch eine in der Führungsrichtung des Schlittens, Schiebers od. dgl. erfolgende Verschiebebewegung aus dem zugehörigen Speicherplatz des Magazins entnehmbar bzw. in diesen rückstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeughalter (W) im Verlauf der Relativbewegung zwischen dem Schlitten (5), Schieber od. dgl. einerseits und dem Speicherteil (14) des Magazins (12) andererseits quer zur Führungsrichtung des Schlittens (5), Schiebers od. dgl. von der Werkzeughalteraufnahme (11) abhebbar bzw. auf diese aufsetzbar sind, wobei zur Positionierung der Werkzeughalter (W) auf der Werkzeughalteraufnahme (11) zahnartig ineinandergreifende Teile (21, 22) vorgesehen sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Speicherteil (14) des Magazins und/oder am Werkzeughalter (W) geneigte Führungsleisten (44) vorgesehen sind, die im Zusammenwirken mit jeweils am anderen Teil (W bzw. 14) befindlichen Ansätzen, Bolzen (43) od. dgl. zum Anheben bzw. Absenken des Werkzeughalters (W) relativ zu seiner Aufnahme (11) beim Verschieben der letzteren dienen.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Werkzeughalteraufnahme (11) eine beim Einfahren in die Endstellung am Magazin selbsttätig lösbare und beim Ausfahren wieder anziehbare mechanische Spannvorrichtung (24, 27, 28, 30, 34) für den Werkzeughalter (W) vorgesehen ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeughalteraufnahme (11) einen quer zur Eingriffsrichtung der für die Positionierung des Werkzeughalters (W) vorgesehenen Teile (21, 22) bewegbaren Spannbolzen (24) für den Werkzeughalter (W) aufweist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin mit einer verstellbaren Halterung (13 a) ausgerüstet ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin mit einem antreibbaren Schlitten od. dgl. ausgerüstet ist, derart, daß die für den Werkzeugwechsel auszuführende Relativbewegung zwischen dem Schlitten (5), Schieber od. dgl. und dem Magazin ganz oder teilweise vom Magazin ausführbar ist.
DEH57229A 1965-09-22 1965-09-22 Werkzeugwechseleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen Pending DE1295982B (de)

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CH1269366A CH441936A (de) 1965-09-22 1966-09-01 Werkzeugwechseleinrichtung an einer Werkzeugmaschine, insbesondere einer Drehmaschine
GB40317/66A GB1114087A (en) 1965-09-22 1966-09-09 Improvements relating to tool changing devices for machine tools
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DEH57229A DE1295982B (de) 1965-09-22 1965-09-22 Werkzeugwechseleinrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen

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US (1) US3460412A (de)
CH (1) CH441936A (de)
DE (1) DE1295982B (de)
GB (1) GB1114087A (de)
SE (1) SE347454B (de)

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