[go: up one dir, main page]

DE1748015U - Riemen aus kunststoff. - Google Patents

Riemen aus kunststoff.

Info

Publication number
DE1748015U
DE1748015U DE1956M0022357 DEM0022357U DE1748015U DE 1748015 U DE1748015 U DE 1748015U DE 1956M0022357 DE1956M0022357 DE 1956M0022357 DE M0022357 U DEM0022357 U DE M0022357U DE 1748015 U DE1748015 U DE 1748015U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
plastic
same time
increased
stretching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956M0022357
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mueller Wilhelm H & Co KG
Original Assignee
Mueller Wilhelm H & Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller Wilhelm H & Co KG filed Critical Mueller Wilhelm H & Co KG
Priority to DE1956M0022357 priority Critical patent/DE1748015U/de
Publication of DE1748015U publication Critical patent/DE1748015U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

  • ,.
    Riemen aus Kunststoff
    Die Erfindung betrifft Riemen zum formschHüssigen Eingriff in
    entsprechend mit Stiften oder Warzen oder Erhöhungen versehene Zahnräder oder Zahnkörper. Der eigentliche Riemen als Xraftübertragungsmittel besteht hierbei aus einem Kunststoffband oder Schlauch geringer Stärke vorzugsweise aus Polykondensationsprodukten wie Polyamid oder Polyurethan mit längsorientierter Faser.
    Bekanntlich besitzen Bänder oder Profilstränge oder Schläuche aus
    Kunststoff wie Polyamid eine verhältnismäßig hohe Zugfestigkeit,
    wodurch diese Stränge zur Kraft übertragung als Riemen oder dgl.
    vielfach eingesetzt werden. Bei Riemenmaterial aus z. B. Polyamid
    ist infolge der längsorientierten Faser mit einer verhältnismäßig großen Dehnung zu rechnen, die nach Erreichen eines bestimmten Wertes gering wird, wobei dann nur noch eine geringe Elastizität vorhanden ist.
  • Bei den bekannten Riemen, seien es Flachriemen, geflochtene Riemen oder Rundriemen aus Polyamid wird das Kunststoffband infolge seiner hohen mechanischen Zugfestigkeit als Kraftübertragungsmittel ausgenutzt, während die geringe Festigkeit quer zur Zugrichtung durch aufgeklebte oder sonst fest mit dem Kunststoffträger verbundene Schicht aus Gewebe. Leder oder dgl. überbrückt wird. Es handelt sich hierbei um bekannte Ausführungsformen von Riemen, bei denen die Riemenkraft lediglich durch den Kraftschluß zwischen einer Riemenschioht und der Lauffläche des Antriebs-und Abtriebsrades unter Verwendung des Kunststoffstranges als Zugstrang übertragen wird. Der Nachteil bei Riementrieben mit derartigen Zugsträngen ist hierbei die hohe Achsbelastung und die verhältnismäßig große Vorspannung. Ebenfalls sind diese Riemen infolge ihres mehrschichtigen Aufbaues in der Herstellung kompliziert.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung von Riemen unter Verwendung eines Kunststoffstranges vorzugsweise Polyamid geht von dem Gedanken aus, daß eine synchrone Übertragung zwischen Antriebs-und Abtriebsrad nur gewährleistet werden kann, wenn der Riemen in einer entsprechenden Teilung mit Aufnahmeelementen für Zähne, Stifte oder dgl. für die formschlüssige Übertragung ausgebildet ist.
  • Hierbei kann die hohe Zugfestigkeit des Kanststoffstranges : tür die Riemenkraftübertragung ausgenutzt und gleichzeitig die Quersteifigkeit des Riemens durch Anordnung von entsprechenden Aufnahmeelementen infolge beispielsweise von Löchern, in die die Zähne oder Stifte der Antriebs-und Antriebsräder eingreifen, sichergestellt werden.
  • In Abbildung 1 ist beispielsweise ein derartig aufgebauter Riemen beschrieben. Die Abbildung 1 stellt nur einen Ausschnitt aus dem endlosen oder endlos gemachten Riemen dar. Der Rimenstrang 1 besteht aus einem gespritzten Kunststoffschlauch aus Polyamide der nach der Endlosmachung auf zwei Trommeln soweit vorgereckt ist, daß nur noch gering bleibende Verformung und Dehnung vorhanden ist. Nach dem Verstrecken ist der Riemenstrang in teilungsgerechter Ausführung mit Durchbrachen 2 versehen, in die die Zähne oder Stifte oder Warzen 4 der Antriebs-und antriebsräder 5 gem. Abb. 2. eingreifen. Vorzugsweise werden diese Durchbrüche in teilungsgerechtrer Ausführung so hergestellt, daß beispielsweise ein erhitzter Stift die entsprechenden Locher in dem Riemenzug ausstanzt, oder mit einer Heißluftdüse die entsprechenden Löcher ausgeblasen werden.
  • Hierdurch wird gleichzeitig bewerkstelligt, daß der Rand 3 der Durchbrüche bzw. Löcher durch das aufgeschmolzene Material verstärkt wird und so ein Einreißen verhindert und auch die Quersteifigkeit des Riemohens vergrößert wird.
  • Je nach der Wahl der Wandstärke des gespritzten Schlauches aus Polyamid nimmt das Riechen gem. Abb. 3 nach dem Verstrecken eine mehr oder weniger. flache Form an. Entsprechend werden auch durch die eingeschweißten Durchbrüche die Randzonen um den Durchbruch verstärkt und gegen Einreißen durch die Beaufschlagung der Zähne oder Stifte des Riemengetriebes gesichert. Es ist auch möglich, derartige Riemchen von vornherein endlos zu machen dadurch, daß ein Ring oder endloses Band aus vorzugsweise Polyamid gegossen oder gespritzt wird, wobei dann dieses Band auf seine vorher bestimmte Länge vorgereckt wird und in der beschriebenen Weise in teilungs-
    gerechter Ausführung die Durchbräohe eingeschweißt werden.
    Durch diese erfindungsgemäße Ausführungsform ist es moglieh,
    ohno die komplizierte Herstellungsweise für Riemen aus mehreren
    Schichten anzuwenden, teilungsgcnau laufende Riemchen, vor allem
    ffir Xleinantriebe horzustellen. Gegenuber den bekannten Kunst-
    atoffricmen ist durch die Anbringung der Locher und gleichzeitiger
    R-mdvoratSrkung eine genügende Festigkeit der Durchbrüche für die
    Aufnahme der Stiftverzahnung wie auch eino genügende Querfestigkeit
    desRiomchens erreioht.
    Nach der erfindungsgemäSen Ausführung sind auch Sternchen insbe-
    sondere für Spinnmaschinen herstellbar, bei denen die Durchbruchs 2
    seitlich angebraoht sind so daß dadurcheinegrößereFriktion und
    Mitnahme beim Laufen dieser Riemchen in Schnurrillen gewährleistet
    ist. In gleicherUeisewie die Anbringung der seitlichen Durchbrüche
    oder Aussparungen nach dem Vorrecken der Riemchen ist das Auf-
    bringen von Riffelungen 6 nach dem Verstrecken der Kunststoff-
    etränge mittels erhitzter iffelwalsen meglicht Auch bei dieser
    Ausführungsform ist es möglich, da die prozentuale Streckung des
    EunstGtoffstranges begannt ist die Rienchen von vornherein aus
    einem endlosen Kunststoffband herzustellen, das nach vorgenommener
    $t tO endgEtiç 2, itiae£sg weis
    Streckung die endgültige Riementange aufweist und wobei dann die
    Stabilität und die erforderlichen Aufrauhungen und Durohbreche
    durch Bearbeiten mit entsprechend geformten und erhitzten Walzen
    vorgenommen wirdo Ebenfalls kann eine Aufrauhung durch Sandstrahlen
    oder aufgeklebtes Gewebe erfolgen.
    Abb.1 seist einen Ausschnitt aus einem bandförmigen Kunststoff-
    riemen 1, der vorgereckt und bei den nach dem V orrecken des
    Bandes naohtrSslich die almlScher 2 durch örtliche Er-
    wärmen, ausgebrannt sind wobei die Durchbruchstellen durch
    denRand'verstärkt sind.
    Abb. 2 zeigt einen Ausschnitt eines solchen Riemens 1 im Quer-
    schnitt mit den stiftfSrmigen oder warzenförmigen Zähnen 4
    desZahnkörpers 5 im Eingriff.
  • Abb. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einem Kunststoffriemen 1 bestehend aus einem gespritzten Kunststoffschlauch, der vorgereckt ist, wobei die Durchbreche 2 nach dem Vorrecken
    durch: rtth angebracht sind". Durch dieses tlier-
    mische Verfahren ist der Band ? um diese Durohbreche ver-
    festigt.
    Abb. 4 zeigt beispielsweise einen Nunatztetfachlauch lit bei dem
    nach dem Vorreelcon Zurolibrüohe quer zur längerichtung ange-
    bracht sind. Durch die thermische Anbringung der seitlichen
    BurchbrS. che 2 ist der umgebende Band 3 verfestigt.
    Abb. 5 zeigt eine Ausbildung eines Eunststoffriemchens 1', ver-
    fertigt ans einem R nststoffschlauch bei dem nach dem Vor-
    recken Riffolungen 6 durch Wärmeeinwirkung nachträglich angebrachtsind.
  • Die einzelnen Abbildungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen.

Claims (1)

  1. i che t L 4
    1Zahnriemen aus Kunststoff vorzugsweise Polyamid dadurch gekennzeichnet, dß ein Eunststoffband 1) soweit vorge- reckt ist daß nur noch eine geringe Elastizität vorhanden istund nach dieses. Vorrecken urchruohe (2) in teilungs- gereohter nsführung durch Wärmeeinwirkung ausgebildet wer- den, wodurch gleichzeitig eine Randverstärkang (3hervorge- . rufen wird. 2) Zahnriesen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein Eunststoffschlauch geringer Wandstärke in seiner Zugrichtung soweit vorgeroskt wird, daß nur noch eine geringe Elastizität 'vorhandenist und nach dem Verrecken Burehbr3. che'f2 ; dNrch ther- j masche Einir&sng angebracht werden wodurch gleichzeitig eine Rand ? erstSyßng (3) dieser Drchbru. she erzielt wird, so daß die Quersteifigkeit des Riemens erhQht wird. 3)Zahnriemen nach Anspruch und 2 : dadurch gekennzeichnet, daß ein Kunststoffehlaueh geringerer Stärke vorgereckt wird undsei tliohe Durchbrüche durch therm. ische Einwirkung ange- bracht werden, wodurch die Friktion des Riemens in seiner Lanfrille erhöht und gleichzeitig eine Quersteifigkait er- zieltwird. 4) Zahnriemcn sach Anspruch und 5 dadurch gekennzeichnet, daß ein Kunctstöffsehlach-cder Strang geringerer Stärke vorge- reckt und nach dem Vorrecken über dem ganzen Biemen oder nur in Teilimgsabatänden durch Wärmeeinwirkung Riffelungen aufge- brachtwerden, wodurch die Friktion dea Riemens in seiner Lauf" rille erhöht und eine Verfestigung des Riemens in sich er- reichtwird.
DE1956M0022357 1956-07-10 1956-07-10 Riemen aus kunststoff. Expired DE1748015U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1956M0022357 DE1748015U (de) 1956-07-10 1956-07-10 Riemen aus kunststoff.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1956M0022357 DE1748015U (de) 1956-07-10 1956-07-10 Riemen aus kunststoff.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1748015U true DE1748015U (de) 1957-07-04

Family

ID=32743837

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1956M0022357 Expired DE1748015U (de) 1956-07-10 1956-07-10 Riemen aus kunststoff.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1748015U (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195669B (de) * 1962-11-28 1965-06-24 Continental Gummi Werke Ag Transporteinrichtung fuer flaches Foerdergut
DE1231500B (de) * 1958-01-10 1966-12-29 Plastus S A Kunststoffriemen in flacher Form mit mindestens einer fortlaufenden Verstaerkungseinlage
DE1242557B (de) * 1962-09-19 1967-06-22 Zahoransky Anton Fa Vorrichtung zum Bereitstellen von Borstenbueschelgruppen fuer die Buerstenherstellung
DE1290403B (de) * 1965-09-16 1969-03-06 Wilhelm Hermann Mueller & Co K Riementrieb mit Dornverzahnung
DE4409208A1 (de) * 1994-03-17 1995-09-21 Hoermann Kg Verkaufsges Formschlüssige Antriebseinrichtung
DE102007014164A1 (de) * 2007-03-21 2008-09-25 Hirdes, Rüdiger, Dr. med. dent. Fahrradrahmen für Zugmittelgetriebe mit einem nahtlosen Zugmittel

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231500B (de) * 1958-01-10 1966-12-29 Plastus S A Kunststoffriemen in flacher Form mit mindestens einer fortlaufenden Verstaerkungseinlage
DE1242557B (de) * 1962-09-19 1967-06-22 Zahoransky Anton Fa Vorrichtung zum Bereitstellen von Borstenbueschelgruppen fuer die Buerstenherstellung
DE1195669B (de) * 1962-11-28 1965-06-24 Continental Gummi Werke Ag Transporteinrichtung fuer flaches Foerdergut
DE1290403B (de) * 1965-09-16 1969-03-06 Wilhelm Hermann Mueller & Co K Riementrieb mit Dornverzahnung
DE4409208A1 (de) * 1994-03-17 1995-09-21 Hoermann Kg Verkaufsges Formschlüssige Antriebseinrichtung
DE102007014164A1 (de) * 2007-03-21 2008-09-25 Hirdes, Rüdiger, Dr. med. dent. Fahrradrahmen für Zugmittelgetriebe mit einem nahtlosen Zugmittel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2942009C2 (de) Reißverschluß
DE3930351C2 (de)
EP1063448A2 (de) Riemen, insbesondere Förderriemen und Verfahren zur Herstellung desselben
DE2404106A1 (de) Zahnriemen sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung
DE2640771C2 (de) Gurt für Pferdegeschirre oder Sattelzeug
DE918894C (de) Verfahren und Giessform zum Herstellen eines biegsamen, verzahnten Riemens aus elastischen Kunststoffen od. dgl.
DE2340939A1 (de) Flexibler transmissionsriemen zur uebertragung einer antriebskraft
DE1748015U (de) Riemen aus kunststoff.
DE2227335A1 (de) Treibriemen und verfahren zu seiner herstellung
DE846619C (de) Verfahren zur Herstellung eines nachgiebigen Werkstoffes fuer Treibriemen od. dgl.
DE2856131A1 (de) Gewebte verschlusskette fuer reissverschluesse
DE2344077A1 (de) Reissverschluss und verfahren zu seiner herstellung
DE19649931C1 (de) Zahnriemen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE975649C (de) Verfahren und Form zum Herstellen eines biegsamen, verzahnten Riemens aus Kunststoff od. dgl.
AT322920B (de) Kunststoffzahnriemen
DE3814704A1 (de) Kugelschnur-treibriemen
DE2830531C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Reißverschlusses
DE60221605T2 (de) Elastische Raupenkette und ihr Herstellungsverfahren
DE613142C (de) Treibriemen mit einer Seele aus Faserstoff in einer Kautschukumkleidung
DE879633C (de) Mantelfreier Keilriemen
DE1055897B (de) Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens aus Kunststoff
DE1028322B (de) Giessform zum Herstellen eines biegsamen, verzahnten Riemens aus elastischen Kunststoffen od. dgl.
AT262589B (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines gezahnten Streifens
DE927545C (de) Riemen, insbesondere Keilriemen
DE2023005C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Reißverschlusses durch Weben