DE2344077A1 - Reissverschluss und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Reissverschluss und verfahren zu seiner herstellungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
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Landscapes
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- Knitting Of Fabric (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
- Bag Frames (AREA)
Description
DIPL.ING. H. LEINWEBER dipping. H. ZIMMERMANN
8 München 2, Rosental 7,
Tei.-Adr. Lelnpat München Telefon (089) 2603989
Postscheck-Konto: München 220 45-804
a., 31. August 1973
Unser Zeichen
Z/Va/Sd TTB-P/1052
Yoshida Kogyo Kabushiki Kaisha, Tokyo/Japan
Reißverschluß und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung betrifft einen Reißverschluß und ein Verfahren zu seiner Herstellung. Insbesondere bezieht sich die
Erfindung auf die Schaffung von Reißverschlüssen mit ordentlich aussehenden, sauber geschnittenen Enden sowie ein Verfahren zur
Herstellung dieser Enden.
Reißverschlüsse weisen überlicherweise ein Paar einander gegenüberliegender Tragbänder auf, die durch Bewegen eines
Schiebers entlang von jeweils an der inneren Längskante des entsprechenden Tragbandes befestigten Reihen ineinandergreifender
Verschlußelemente geschlossen werden.
Die meisten Tragbänder der beschriebenen Art sind mit Textilgarnen gewebt oder gewirkt und neigen daher dazu, an ihren
Enden, die zur Herstellung einzelner Längen fertiger Reißverschlüsse zerschnitten werden, auszufransen oder verschlissen
zu werden.
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Bisherige Bemühungen zur Verhinderung des Ausfransens der Bandenden der Reißverschlüsse bestanden darin, jedes
Bandende mit einem Plättchen oder Streifen aus Künststoff
zu umhüllen oder diesen Abschnitt mit einem geschmolzenen Kunststoff zu beschichten oder zu imprägnieren. Solche Bemühungen
waren insofern von Nachteil, als das zusätzliche Material eine Verdickung mit klobigem Aussehen bildet und
eine örtlich versteifte Bandoberfläche erzeugt, die Reizungen der Haut des Benutzers hervorruft oder seine Kleidung beschädigt.
Es ist auch schwierig, die Beschichtungs- und Imprägniermaterialien durch die feinen Fugen des Bandgewebes gleichmäßig
zu verteilen, so daß diese leicht abblättern können.
Im Hinblick auf den oben genannten Nachteil soll durch
die Erfindung ein Reißverschluß geschaffen werden, bei dem die,
Bandenden ordentlich aussehen und nicht ausfransen oder ver- j schlissen werden können.
Insbesondere sieht die Erfindung einen Reißverschluß vor, der ausfransfeste Bandenden aufweist, die biegsam und
dünner als die Bahn des Bandes sind.
Ferner soll der erfindungsgemäße Reißverschluß mit Bandenden versehen sein, die so behandelt sind, daß sie ohne
Verwendung eines zusätzlichen Verstärkungsmaterials ausfransfest sind.
Außerdem soll durch die Erfindung ein Verfahren geschaffen werden, das einfach und für die schnelle Herstellung
von Reißverschlüssen der oben genannten"Art zweckdienlich ist.
Der erfindungsgemäße Reißverschluß, bei dem die genannte1
Aufgabe gelöst ist, zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß jedes der Tragbänder aus einer ersten Gruppe von Fäden aus
einem Textil- bzw. nicht-löslichen Material und einer zweiten Gruppe von Fäden aus einem thermoplastischen Material besteht,
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dsB die zweite Gruppe wenigstens in einem dem abzuschneidenden
' Bandende entsprechenden Abschnitt des Tragbandes vorhanden
' Bandende entsprechenden Abschnitt des Tragbandes vorhanden
und zur Bildung einer einheitlichen Bindung mit der ersten
. Gruppe, um diese beim Abschneiden gegen Ausfransen zu sichern,
. Gruppe, um diese beim Abschneiden gegen Ausfransen zu sichern,
schmelz- und härtbar ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung
ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar
zeigen j
ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar
zeigen j
Fig. 1 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf ein ;
Teilstück eines erfindungsgemäßen Reißverschlusses,
Fig. 2 einen Schnitt bei Linie H-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 einer anderen Ausführungs-f
form der Erfindung, ;
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 noch einer anderen
Ausführungsform, i
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Teilstück eines Tragbandes \
mit einer gewirkten Struktur, bei dem die Prinzipien j der Erfindung angewandt sind, \
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein Teilstück eines Reißver- \
Schlusses einer anderen Ausführungsform, ;
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Reißverschlußkette vor Be- -;
handlung zur Herstellung der Ausfransfestigkeit \
' und vor dem Zerschneiden, ;
j f
Fig. 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 7 einer behandelten und ; \ zerschnittenen Reißverschlußkette und :
Fig. 9 und 10 Seitenansichten einer zur Durchführung des ;
erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten Vorrichtung ; zur Erläuterung der Behandlung zur Herstellung der j
Ausiransfestigkeit und des Zerschneidens.
409810/0510
Fig. 1 zeigt einen Reißverschluß 10 mit einem Paar einander gegenüberliegender Tragbänder T-,, Tp* die eine
gewebte Struktur aufweisen. Eine Beine schraubenwendelförmiger VerSchlußelemente E ist durch Nähstiche 11 jeweils an der
inneren Längskante der Trajsänder T-,, Tp befestigt. Diese
Verschlußelementreihen sind mit Hilfe eines Schiebers S miteinander in Eingriff zu bringen. Ein.Endanschlag P hindert
den Schieber am Abrutschen von den Verschlußelementen E.
Jedes gewebte Tragband besteht aus in Längsrichtung des Bandes verlaufenden Kettfäden 12 und quer verlaufenden
Schußfäden 13, die wie bei herkömmlichen Beißverschlußbändern
mit den Kettfäden 12 verflochten sind. Während die Kettfäden
12 über den ganzen Bereich des Tragbandes T-. bzw. Tp aus
. Textilmaterial aus natürlichen Rohstoffen, wie Baumwolle, hergestellt sind, bestehen gemäß der Erfindung die Schußfäden
13 aus Fäden aus thermoplastischem Harz, beispielsweise Polyester, um die später beschriebenen Ergebnisse zu erzielen.
Die die Schußfäden 13 bildenden thermoplastischen Fäden sollen gemäß der Erfindung wenigstens an den Abschnitten
des Bandes verwendet werden, die den Bandenden 14 entsprechen, die während der Fertigstellung in vorbestimmten Abständen
an einer Reißverschlußkette F (Fig. 7 und 8) durchtrennt werden. Diese Schußfäden 13, die im Bereich der Bandenden
liegen, werden durch Hitze unter Druck geschmolzen, wodurch sie sich mit den T-extil-Kettfäden 12 fest verbinden, wobei
das geschmolzene Kunststoffmaterial die Fugen im Bandsystem
ausfüllt, wie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht. Auf diese Weise wird am Bandende 14 durch Schmelzen bzw. Verschweißen
der thermoplastischen Schußfäden 13 eine starke einheitliche Bindung mit den Textil- bzw. nicht-löslichen Kettfaden 12
hergestellt, mit dem Ergebnis, daß die Textil-Kettfäden 12 an einem Ende 14' des abzuschneidenden Bandendes 14 gegen
Ausfransen verstärkt wird und daß das Bandende 14 mit sauberem Schnitt ordentlich fertiggestellt werden kann. - 5 -
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Bei einem bevorzugten Verfahren gemäß der Erfindung zum Herstellen eines Reißverschlusses der oben beschriebenen Art
wird eine fortlaufende Reißverschlußkette mit einem einer gewünschten abzuschneidenden Reißverschlußlänge entsprechenden
Abstand intermittierend zugeführt und auf einen dem Bandende entsprechenden Abschnitt der.Reißverschlußkette Wärme und
Druck aufgebracht, um zur Bildung einer einheitlichen Bindung mit den nicht-löslichen Fäden die thermoplastischen Fäden
zu schmelzen und zu härten. Gleichzeitig wird die Reißverschlußkette
an dem so gebundenen Abschnitt durchschnitten.
In den Fig. 9 und 10 ist eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung veranschaulicht, die insbesondere
zur Herstellung des in den Fig. 1 und 2 dargestellten verstärkten Bandendes 14 bestimmt ist, bei dem die Schußfäden
13 auf beiden Seiten des Bandes geschmolzen und gehärtet werden. Die Vorrichtung 15 zum Herstellen des Bandendes weist
einen Formstempel 16 und einen. Ultraschallstempel 17 auf, der zum Formstempel 16 hin und von ihm weg bewegbar ist.
Der Ultraschallstempel 17 hat eine im wesentlichen ebene Kontaktfläche 17a, mit der die Reißverschlußkette-F an
eine gleichfalls ebene entsprechende Fläche 16a des Formstempe|Ls
16 angelegt und gegen diese gedrückt wird. Im Mittelabschnitt der Kontaktfläche 17a des Ultraschallstempels 17 ist eine
von dieser nach unten ragende V-förmige Schneide 17b vorgesehen» Mit dieser Konstruktion wird der Ultraschallstempel 17 nach
unten bewegt, um die Reißverschlußkette F gegen den Formstempel 16 zu drücken, woraufhin dei Ultraschallenergie des
Stempels 17 aufgebracht wird, um das Schmelzen der thermoplastischen
Schußfäden 13 der Tragbänder T^, T2 zu bewirken
und sie dadurch mit den nicht-löslichen bzw. Textil-Kettfäden 12 fest haftend zu verbinden und gleichzeitig die Kette
auf eine gewünschte Fertiglänge zu zerschneiden.
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Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß die Schußfäden 13 nur an einer Seite der Tragbänder
T-j, T2 geschmolzen werden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4 ist ein verstärktes Bandende 14 vorgesehen, das aus Kett- und Schußfäden 121 bzw.
I31 besteht, die wenigstens an einem dem Bandende 14 entsprechenden
Abschnitt des Bandes beide aus einem thermoplastischen Material gebildet sind und miteinander verschmolzen werden.
Fig. 5 zeigt ein kettengewirktes Tragband T^ bzw. T2,
das aus Maschenstäbchen bildenden Fäden 18, Trikotfäden 19 und eingelegten überlappenden Fäden bzw. Schußfäden 20 bestehen. Bei
der dargestellten Wirkstruktur sind nur die Schußfäden 20 thermoplastische Fäden, die zur Herstellung eines verstärkten Bandendes
14 geschmol:?. · werden. Es können aber auch andere Fäden
in der Wirkstruk.ar aus thermopüaBtischem Material hergestellt
sein, um die durch die Erfindung angestrebten Ergebnisse zu
erzielen.
Fig. 6 zeigt ein gewebtes Tragband T-j bzw. ^t
zur Herstellung eines von Verschlußelementen freien Zwischenraums in bekannter Weise behandelt worden ist. Während das
verstärkte Bandende 14 in jeder der vorhergehenden Ausführungsformen in Form eines sich quer zum Tragband T-j bzw. Tp
erstreckenden Streifens einer gewissen Breite ausgebildet ist, schließt das entsprechende Bandende in der Ausführungsform
der Fig. 6 die Längskante 22 und ein kurzes quer verlaufendes
Randende 23 ein, die sich bei der Herstellung des Zwischenraums ergeben.
— 7 — 409810/0510 BAD ORIGINAL
Claims (5)
1. Beißverschluß mit einem Paar einander gegenüberliegender Tragbänder, die jeweils entlang ihrer entsprechenden
inneren Längskanten eine Reihe ineinandergreifender Verschlußelemente
tragen, und'mit einem zum Öffnen und Schließen des Beißverschlusses an den inneren Längskanten entlang bewegbarem
Schieber, dadurch gekennzeichnet,.daß jedes der Tragbänder aus einer ersten Gruppe von Fäden (12) aus einem
Textil- bzw. nieht-lösuchen Material und einer zweiten Gruppe
von Fäden (13) aus einem thermoplastischen Material besteht, daß die zweite Gruppe wenigstens in einem dem abzuschneidenden j
Bandende (14) entsprechenden Abschnitt des Tragbandes (T^, To)
vorhanden und zur Bildung einer einheitlichen Bindung mit der ersten Gruppe, um diese beim Abschneiden gegen Ausfransen
zu sichern, schmelz- und härtbar ist.
2. Beißverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragbänder (T.,, To) gewebt sind, wobei die Fäden der
zweiten Gruppe die Schußfäden (13) bilden.
3. Beißverschluß nach Anspruch 1, dadurca gekennzeichnet],
daß die Tragbänder (T^, T2) gewirkt sind und aus Masohenstäbchen
bildenden Fäden (18), Trikotfäden (19) und Schußfäden (20) bestehen, von denen die Schußfäden (20) die zweite
Gruppe bilden.(Fig. 5).
4. Beißverschluß mit einem Paar einander gegenüberliegender Tragbänder, die jeweils entlang ihrer entsprechenden
inneren Längskanten eine Beihe ineinandergreifender Verschlußelemente" tragen, und mit einem zum Öffnen und Schließen des
Beißverschlusses an den inneren Längskanten entlang bewegbaren Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Abschnitt
jedes Tragbandes (T-j, T2),der einem abzuschneidenden Bandende
(14) entspricht, aus thermoplastischen Fäden gebildet ist.
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5. Verfahren zum Herstellen eines Reißverschlusses nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die folgenden
Verfahrensschritte: Intermittierendes Zuführen einer fortlaufenden Reißverschlußkette über jeweils eine Strecke, die einer
gewünschten abzuschneidenden Reißverschlußlänge entspricht, Aufbringen von Wärme und Druck auf einen einem Bandende entsprechenden
Abschnitt der Reißverschlußket.te zum Schmelzen und
Härten der thermoplastischen Fäden zur Herstellung einer einheit liehen Bindung mit den nicht-löslichen Fäden und gleichzeitiges
Zerschneiden der Reißverschlußkette an dem so gebundenen Abschnitt.
4 09810/0510
Le e rie i te
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