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DE1055897B - Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens aus Kunststoff - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens aus Kunststoff

Info

Publication number
DE1055897B
DE1055897B DEC5860A DEC0005860A DE1055897B DE 1055897 B DE1055897 B DE 1055897B DE C5860 A DEC5860 A DE C5860A DE C0005860 A DEC0005860 A DE C0005860A DE 1055897 B DE1055897 B DE 1055897B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
toothed belt
plastic
producing
toothed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC5860A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Beckadolph
Walter Niclas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DEC5860A priority Critical patent/DE1055897B/de
Publication of DE1055897B publication Critical patent/DE1055897B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/20V-belts, i.e. belts of tapered cross-section with a contact surface of special shape, e.g. toothed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C39/00Shaping by casting, i.e. introducing the moulding material into a mould or between confining surfaces without significant moulding pressure; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D29/00Producing belts or bands
    • B29D29/08Toothed driving belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens aus Kunststoff Zusatz zum Patent 918 894 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens aus Kunststoff nach Patent 918 894.
  • Es ist bereits bekannt, Keilriemen, bei denen die Kraftübertragung mittels der Riemenfianken durch Keilwirkung erfolgt, zur Vermeidung von Zugeinlagen aus einem spritz- oder schleudergußfähigen, in einer Richtung faserigen und besonders zugfesten Kunststoff, wie Polyamidkondensat, herzustellen. Weiterhin ist es bekannt, Antnebsriemen und Förderbänder aus gereckten Polyamiden oder Polyurethanen zu fertigen.
  • Abgesehen davon, daß diese Bänder gereckt werden müssen, sind bei ihnen besondere Maßnahmen erforderlich, um ein Aufspleißen in der Längsrichtung zu vermeiden. Zudem können derartige Bänder nur mit einer besonderen, beispielsweise aus Leder bestehenden Reibschicht verwendet werden.
  • Nach dem Hauptpatent werden biegsame verzahnte Riemen, deren Zähne mit den Zähnen entsprechend verzahnter Riemenscheiben kämmen, aus einem elastischen Kunststoff in einer Form gegossen, wobei der die Zugdehnungen des Riemens bescbränkcnde Festigkeitsträger in der Gießform von festen Anschlägen gehalten wird, bis der im flüssigen Zustand eingefüllte Kunststoff verfestigt ist.
  • Unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Riemen wird in Verfolg des Gedankens gemäß deutschem Patent 918 894 erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Riemen ohne Festigkeitsträger aus Polyurethan zu gießen.
  • Die so hergestellten Zahnriemen sind einfach in der Fertigung und zudem teilungsgenau. Man war der Auffassung, daß ein einwandfreies Arbeiten eines Riementriebes mit verzahntem Riemen und entsprechend verzahnten Riemenscheiben nur dann gewährleistet sei, wenn der Zahnriemen unter den beim Betrieb auftretenden Kräften dehnungsfrei ist, was praktisch nur durch zugfeste Verstärkungseinlagen ermöglicht werden kann. Überraschenderweise zeigt aber der erfindungsgemäße, ausschließlich aus Polyurethan bestehende Zahn riemen ein einwandfreies Verhalten, was vor allen Dingen auf die elastische Verformbarkeit des Werkstoffes zurückzuführen ist. Wenn der erfindungsgemäße Zahnriemen während des Betriebes eine gewisse Streckung erfährt, so kommt der auflaufende Riemenzahn deshalb zum Eingriff, weil Ungenauigkeiten in der Teilung durch Verformungen des Riemens, insbesondere jedoch des Riemenzahnes, ausgeglichen werden können. Darüber hinaus weist der erfindungsgemäße Zahnriemen noch besondere Eigenschaften auf, die bei bestimmten Anwendungsfällen sehr vorteilhaft sind. Bei einem mit zugfesten Verstärkungseinlagen versehenen Zahnriemen kann die Vorspannung aus betrieblichen Gründen nicht be- liebig hoch gewählt werden. Außerdem führen Schwingungen, die durch den Riementrieb übertragen werden bzw. durch die sich bewegenden Teile selbst entstehen, zu einer nachteiligen Flatterbewegung des Riemens. Diese Mängel treten hingegen bei dem erfindungsgemäßen Riemen nicht auf, da sie durch den Riemen infolge seiner Elastizität und auf Grund der Eigendämpfung des Werkstoffes ausgeschaltet werden. Auch können in den Riementrieb eingeleitete Stöße und plötzliche Belastungsänderungen elastisch abgefangen werden, da der ausschließlich aus Polyurethan bestehende Zahnriemen in seinem zwischen den Riemenscheiben befindlichen Teil eine ausreichend große elastische Dehnung zuläßt.
  • Die Kraft, die der Zahnriemen übertragen kann, ist abhängig von dem Querschnitt des Zahnriemens, d. h. von seiner Breite und seiner Schichtstärke, so daß man in der Lage ist, durch Veränderungen dieser Größen den Riemen den verschiedensten Belastungsfällen anzupassen.
  • Als günstig hat sich eine Pfeilverzahnung erwiesen, die das Ablaufen des Riemens von der Riemenscheibe verhindert. Auch auf der Innenseite angel brachte Waffelmuster od. dgl. wirken sich vorteilhaft auf die Laufeigenschaft des Riemens aus. Diese kann auch dadurch verbessert werden, daß der Riemen mittig auf seiner Laufseite mit einer durchgehenden Rille versehen ist. Dabei muß die Riemenscheibe das entsprechende Gegenmuster bzw. die gewählte Verzahnung erhalten, um die Formschlüssigkeit sicherzustellen.
  • Es ist zwar bereits bekannt, Treibriemen auf ihrer Laufseite mit Riffelungen, Würfelungen und Mustern zu versehen, wobei auch die zugehörigen Riemenscheiben entweder glatt oder geriffelt sein können.
  • Ein formschlüssiger Eingriff findet hierbei jedoch nicht statt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Gießform; Abb. 2 zeigt zwei Riemenenden, die miteinander verbunden werden sollen.
  • Die Gießform besteht aus einem Formaußenring 1 und einem Forminnenring2. Der Forminnenring ist hierbei mit den gewünschten Profilen versehen, z. B. mit einem Waffelmuster. Nach dem Schließen der Form wird der zwischen dem Formaußenring 1 und dem Forminnenring 2 befindliche Hohlraum mit flüssigem Polyurethan ausgegossen. Zweckmäßigerweise wird die Form nach dem Guß in einen Wärmeschrank eingebracht oder in irgendeiner anderen Form einer Wärmebehandlung unterworfen.
  • Ein weiterer erfindungsgemäßer Vorschlag geht dahin, die Riemen endlich in großen Längen zu gießen und zu verbindende Enden miteinander zu verschweißen. Um eine innige Verbindung herzustellen, werden zunächst die Riemenenden 6, 7 mit in Längsrichtung des Riemens verlaufenden Nuten 8 versehen.
  • Die Stirnseiten der Riemenenden werden zusammengeführt, alsdann werden in die erwähnten Nuten vorher in Elastomeren getränkte Festigkeitsträgerfäden 9 eingelegt. Dann werden die Festigkeitsträger mit den Riemenenden und der Stumpfstoß des Riemens mit Hilfe einer Flamme oder eines Heiß gas stromes verschweißt.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens aus Kunststoff nach Patent 918894, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen ohne Festigkeitsträger aus Polyurethan gegossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Riemen, hergestellt nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er auf seiner Laufseite mit einem Waffelmuster od. dgl. oder mit einer Pfeilverzahnung versehen ist.
    3. Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen endlich in großen Längen gegossen werden und zu verbindende Enden miteinander verschweißt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 8090, 732 073; deutsche Patentanmeldung B 7302 XII/47d (bekanntgemacht am 10. 4. 1952).
DEC5860A 1952-05-19 1952-05-19 Verfahren zum Herstellen eines Zahnriemens aus Kunststoff Pending DE1055897B (de)

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