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DE1744747U - Puppenkopf. - Google Patents

Puppenkopf.

Info

Publication number
DE1744747U
DE1744747U DE1956M0021158 DEM0021158U DE1744747U DE 1744747 U DE1744747 U DE 1744747U DE 1956M0021158 DE1956M0021158 DE 1956M0021158 DE M0021158 U DEM0021158 U DE M0021158U DE 1744747 U DE1744747 U DE 1744747U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
neck
doll
head
constriction
skin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956M0021158
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MA E MAAR K G DREI M PUPPENFAB
Original Assignee
MA E MAAR K G DREI M PUPPENFAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MA E MAAR K G DREI M PUPPENFAB filed Critical MA E MAAR K G DREI M PUPPENFAB
Priority to DE1956M0021158 priority Critical patent/DE1744747U/de
Publication of DE1744747U publication Critical patent/DE1744747U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Patentanmeldung und Gebrauchsmuster-Hilfsanmeldung Pumpenkopf Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine besondere Art der Ausbildung von solchen Puppenköpfen, die dazu bestimmt sind, an Puppen angebracht zu werden, welche einen Körper aus hautartigem, z. B. gummiartige Material besitzen und demgemäß in bekannter Weise mit einer meist sehr leichten Füllmasse ausgestopft sind. Solche Häute sind z. B. bekannt als fassoniert im Tauohverfahren hergestellte Gummihäute ; sie können aber auch in anderer Weise hergestellt sein, z. B. durch Zuschneiden und Zusammennähen und evtl. dann durch Umstülpen geeigneter Stoff-oder Kunstatoffbahnen, Folien usw.
  • Die allerersten Lederpuppen waren auch so hergestellt. Nachdem solche"Körperhüllen", wie man diese fassonierten Körper-"Häute"auch bezeichnen könnte, z. B. mit Kapok gestopft sind, wurden bisher sogenannte Binghalsköpfe, auch Einbindeköpfe genannt, mit ihrem am Halsende vorgesehenen Ringwulst durch den entsprechenden Ausschnitt des Körpers in dessen Inneres hineingezwängt oder eingebunden. Abgesehen von der geringen Zuverlässigkeit dieser Befestigungsart ergab sich aus dieser Methode ein sehr unnatürlicher, unschöner Übergang vom Kopf zum Körper, und schließlich hatte ein Bewegen des Kopfes, das nicht genau um seine etwa senkrechte Drehachse geschah, zur Folge, daß der übliche Halsringwulst sich unter der"Körperhaut"sehr unnatürlich und störend äußerlich als Ausbeulung bemerkbar machte. Da solche Mängel sich psychologisch als abstoßend und unäatethisch auswirken und somit die Verkaufsfähigkeit solcher Puppen beeinträchtigen, wurde versucht, eine bessere Methode der Verbindung zwischen solchen Puppenkörpern und deren Köpfen zu finden, die auch eine zuverlässiger Haltbarkeit des Kopfes am Körper gewährleisten sollte. Dies führte erfindungsgemäß zu einer völlig anderen Ausbildungsform der Köpfe, d. h. der Hals erhält nun eine neuartige Formgebung, wie diese im nachstehenden Beispiel beschrieben wird.
  • Nach der Erfindung ist der Hals eines Puppenkopfes an der Stelle, an der er in der"Haut"des Puppenkörpers verschwindet, mit einer Einschnürung, versehen, deren Tiefe dem Maß gleichkommt, um das bei der bisherigen Ausführung eines Puppenkopfhalses ohne Einschnürung die Körper-"Haut"der Puppe nach ibrer Montage die Oberfläche des Halses überragt. Die unerwünschte Wulst, die die KÖrper-"Haut"der Puppe auf dem Puppenkopfhals bisher bildete, ist also nach dieser Idee gewissermaßen im Puppenkopfhals versenkt untergebracht und fügt sich demgemäß in den Hals ein wie eine versenkte Schraube in der Fläche, in der sie versenkt liegt. Es ist dabei einerlei, ob die KÖrper-"Haut"dünn oder dicker, ja sogar doppelwandig ist. Die Tiefe der Einschnürung, die man unter Umständen auch mit einer Ringnut vergleichen kann, richtet sich eben jeweils nach der Dicke der Körper-"Haut" in der Art gemessen, wie sie zur Montage kommt.
  • Als weiteres Merkmal der Erfindung ist die KÖrper-"Haut"bei ihrer Ilalsöffnung nach innen umgestülpt und in die hierdurch entstandene Doppelwand ein elastischer Ring, z. B. aus Gummi oder Spiralfedermaterial, eingelegt, welcher zur Erhöhung der Befestigungssicherheit in Richtung der Innenwand des Kopfhalses drückt, und zwar speziell dort, wo die Einschnürung am Hals vorgesehen ist. Selbst wenn also die Elastizität des verwendeten Körper-"Haut"-Materials eine gewisse Spannung und damit dem Kopf einen gewissen Halt auf dem Körper gegeben haben sollte, hätten doch robuste Kinderhände verhältnismäßig leicht den Kopf aus dem Körper herausreißen können, während nun der beschriebene elastische Ring, dem in erhöhtem Maße entgegenwirkt.
  • Ein weiterer Erfindungsgedanke hat ebenfalls eine sicherere Befestigung des Kopfes zum Zweck. Es wurde nämlich erkannt, daß der geringe Wulst der bisherigen Ringhalsköpfe nicht genügend Sicherheit gegen das Herausreißen des Kopfes aus dem Körper gibt.
  • Es wurde deshalb und auch weil der bisherige Ringhalswulst sich unschön durch dünne Körper-"Haute" nachaußen abzeichnete, erfindungsgemäß eine wulstartige Fortsetzung des neuartigen Puppenkopfhalses ausgearbeitet, die von der oben erwähnten Einschnürung an etwa in der Richtung verläuft, wie der Körper der Puppe anatomisch richtig vom Hals aus weiterverlaufen wurde, wenn Kopf und Kupfer einstückig hergestellt wären. Dabei endet diese Wulstform vornehmlich in einer abgerundeten Fasson und vornehmlich an Gesichts-und Hinterfront eines Kopfes mittlerer
    Größe (etwa für eine 43 am-Puppe) z. B. ca. 1 cm bzw. ca.
  • 1/2 cm, an den Seiten jedoch ca. 1,5 cm von der Einschnürung entfernt. Durch diese seitlich, also gewissermaßen an den Schultern der Puppe weiter ausladenden Halteflächen ist demgemäß wiederum einem Herausreißen des Kopfes aus dem Körper in wirksamer Art entgegengetreten. Andererseits ist also die Ausbildung so getroffen, daß der Kopf sich in der notwendigen Weise um etwa 1/8 Kreis nach beiden Seiten mühelos drehen läßt. Ein weiteres Herumdrehen des Kopfes, welches anatomisch falsch und also im erzieherischen Sinn dem Kind gegenüber unerfreulich wäre, wird durch die geschilderte Ausbildungsform stark behindert, ja für ein Kind fast unmöglich gemacht.
  • Da derartige Köpfe aus verschiedenen Materialien hergestellt werden können, ergibt sich zwangsläufig im Falle der Verwendung besonders weichen Materials, z. B. Weich-PVC oder weichen Gummis, für die Herstellung der Köpfe die Notwendigkeit der zwangsläufigen Erhaltung der nach obiger Erfindung ausgebildeten Puppenkopfhalafasaon. Diese wird nach der Erfindung erreicht durch Einbringen eines Fassonteils aus beliebigem Werkstoff, vornehmlich Kunststoff, welches sich an die Innenwand des Halses anlegt und somit eine Versteifung bildet. Dieses Formteil kann eine mehr oder weniger große Fläche des Halsinneren bedecken und verhindert, daß das weiche Material eines Kopfes nachgibt und sich infolgedessen aus dem Körper herausziehen läßt. Besonders vorteilhaft wird es aus fassonfestem Material gearbeitet, insbesondere wenn dieses Formteil selbst materialsparend dünnwandig ausgebildet ist.
  • Abbildung 1 zeigt eine beispielsweise Darstellung eines solohen Puppenkopfes mit der Einschnürung (Ringnut)"a", in vielche die Haut"b"des Puppenktirpers versenkt zu liegen kommt ; "o"zeigt einen eingelegten elastischen Ring, z. B. aus Gummi ; "d"zeigt die Verlängerung des Halses unter der Einschnürung, welche bei"e"unter die Schulter-"Haut"des Körpers weiter hinausgreift als an der Gesichts- und Hinterkopfseite des
    Halses.
    A
    Abbildung 2 zeigt die beispielsweise Ausführung eines Formstücks welches im Fall der Verwendung von weichem Material für die Herstellung des Kopfes in das Halsinnere eingeführt wird, um die Fasaonhaltung der Einschnürung um {oder der Halsverlängerung unterhalb der Einschnürung zu gewährleisten.
  • Ansprüche : 1.) Puppenkopf nach Art sogenannten Ringhals-oder Einbinde-Köpfe für Puppen mit Körpern aus hautartigem Material, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals an der Stelle, an der er in der"Haut"des Puppenkörpers bei der Montage verschwindet, mit einer Einschnürung versehen ist.

Claims (1)

  1. 2.) Puppenkopf nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürung etwa dem Maß gleichkommt, um'das bei Nichtvorhandensein der Einschnürung die Korper-"Haut"der Puppe nach der Montage die Oberfläche des Halses überragen würde.
    3.) Puppenkopf nach Ansprüchen 1.) und 2.), dadurch gekennzeichnet, daß die Körper-"Haut"bei ihrer Halsöffnung nach innen umgestülpt, in die hierdurch entstandene Doppelwand ein elastischer Ring, z. B. aus Gummi, eingelegt und das so gebildete Körperhalsende in die Einschnürung des Kopfhalees so tief versenkt eingelegt ist, daß ein stufenloser ebener Übergang zwischen Körperhalsteil und Kopfhalsteil an der sichtbaren Stoßstelle gegeben ist.
    4.) Puppenkopf nach Ansprüchen 1.) und 2.), dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Einschnürung der Puppenkopfhals sich fortsetzt etwa in der Richtung, wie der Körper der Puppe anatomisch richtig vom Hals aus weiterverlaufen wUrde, wenn Kopf und Körper einstückig hergestellt wären, und zwar derart, daß diese, Fortsetzung vornehmlich nach dem Körperinneren zu abgerundet auf Gesichts-und Hinterseite des Kopfes schmaler, auf den Seiten des Kopfes etwas breiter ausladend endet.
    5.) Puppenkopf nach Anspruch 4.), dadurch gekennzeichnet, daß diese Ausladung seitlich beiderseits des Halses ungefähr die halbe Schulterbreite des Puppenkörpers ausmacht, nach vorwärts und insbesondere rückwärts jedoch nur einen Teil dieses Maßes.
    6.) Puppenkopf nach Ansprüchen 1.) bis 5.), gekennzeichnet durch ein Formstück, welches sich an die Halsinnenwandung im Bereich der Einschnürung und/oder der unterhalb der Einschnürung vorgesehenen Halsverlängerung, die Halsfasson versteifend, anlegt.
DE1956M0021158 1956-02-25 1956-02-25 Puppenkopf. Expired DE1744747U (de)

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DE1956M0021158 DE1744747U (de) 1956-02-25 1956-02-25 Puppenkopf.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1744747U true DE1744747U (de) 1957-05-09

Family

ID=32743823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1956M0021158 Expired DE1744747U (de) 1956-02-25 1956-02-25 Puppenkopf.

Country Status (1)

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DE (1) DE1744747U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3203360A1 (de) * 1982-02-02 1983-08-18 Fa. Max Zapf, 8633 Rödental Badepuppe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3203360A1 (de) * 1982-02-02 1983-08-18 Fa. Max Zapf, 8633 Rödental Badepuppe

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