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DE2254352A1 - Druckknopf aus elastischem kunststoff - Google Patents

Druckknopf aus elastischem kunststoff

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Publication number
DE2254352A1
DE2254352A1 DE19722254352 DE2254352A DE2254352A1 DE 2254352 A1 DE2254352 A1 DE 2254352A1 DE 19722254352 DE19722254352 DE 19722254352 DE 2254352 A DE2254352 A DE 2254352A DE 2254352 A1 DE2254352 A1 DE 2254352A1
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DE
Germany
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push button
plate
recesses
opening
male part
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DE19722254352
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English (en)
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DE2254352C3 (de
DE2254352B2 (de
Inventor
Kurt Lorber
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Individual
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Individual
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Publication of DE2254352B2 publication Critical patent/DE2254352B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2254352C3 publication Critical patent/DE2254352C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners
    • A44B17/0029Press-button fasteners made of plastics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F3/00Sheets temporarily attached together involving perforations; Means therefor; Sheet details therefor
    • B42F3/04Attachment means of ring, finger or claw form

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

  • Druckknopf aus elastischem Kunststoff Die Erfindung betrifft einen Druckknopf aus elastischem Kunststoff, bei dem das Patrizenteil die Form eines zylindrischen Stiftes mit wenigstens drei kurz hinter dem Kopf des Stiftes beginende sei- achsparallele"vAusnehmungen hat, und mit einem Matrizenteil, das die Form einer Platte mit einer Öffnung besitzt, wobei die Öffnung in ihrer Zahl den Ausnehmungen entsprechende erweiterte Stellen mit größerem und Engstellen mit kleinerem Mittelpunktsabstand als der Radius des Kopfes besitzt.
  • Ein derartiger Druckknopf ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 435 798 bekannt geworden. Er läßt sich außerordentlich einfach gus Kunststoff herstellen und besitzt zahlreiche Vorteile, wie den der Korrosionsbeständigkeit. Er wird auch zum Verschluß von Briefumschlägen im Postverkehr verwendet. Für diese oder andere Verwendungsmöglichkeiten ist es häufig erwünscht, die Haltekraft des Druckknopfes zu vergrößern, ohne j'cioch seine Abmessungen größer werden zu lassen. Obwohl der bekannte Druckknopf einen leichten und einfachen Verschluß eines Kuverts ermöglicht und auch von der Post lieber gesehen wird als die dafür normalerweise verwendeten Metallklammern, da er im Gegensatz zu den letzteren keine Störungen in Briefsortieranlagen hervorruft, kann es jedoch vorkommen, daß beim geschuppten Ubereinanderfallen von Postsendungen der Druckknopf unterhakt und geöffnet wird. Dieses zwar außerordentlich seltene Vorkommnis sollte jedoch auf jeden Fall verhindert werden, damit absolut sichergestellt ist, daß keine Schriftstücke oder Gegenstände aus dem Umschlag fallen können. Auch für andere Zwecke ist eine erhöhte Haltekraft bei kleinen Abmessungen wünschenswert.
  • Aus der deutschen Gebrauchsausterschrift 1 717 713 ist ein Kunststoffdruckknopf bekannt geworden, der als Patrizenteil ein übliches Kugelteil hat. Zur Erhöhung der Federwirkung, d. h. zum leichteren Öffnen und Schließen,ist dabei vorgeschlagen, der Öffnung des Natrizenteils eine unregelmäßige Form zu geben, indem diese beispielsweise vorstehende dünnere Lappen besitzt.
  • Dieser Druckknopf regt keine Lösung des obengenannten Problems an.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nämlich, einen Druckknopf der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der eine größere Haltekraft bei geringer Baugröße hat.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß im Bereich der Engstellen an sich bekannte nach innen ragende Vorsprünge vorgesehen sind, die den Ausnehmungen angepaßt sind und in diese hineingreifen, und daß die im übrigen undurchbrochene Platte von einem ringförmigen Verstärkungswulst mit größerer Materialstärke,als die Platte im Bereich der Öffnung hat, umgeben ist.
  • Diese Merkmale wirken so zusammen, daß die Haltekraft wesentlich erhöht wird, ohne daß die zum Schließen notwendige Kraft sich im gleichen Maße erhöht. Dies ist um so erstaunlicher, als das an sich bekannte Merkmal der nach innen ragenden Vorsprünge bisher zum entgegengesetzten Zweck benutzt wurde. Hier wirken aber die Vorsprünge durch ihre der Form der Ausnehmungen angepaßte Gestaltung wie Widerhaken, da sie beim Auseinanderdrücken durch den Kopf einen Hebel zum "Offnen" der Öffnung bilden, während sie, wenn sie in die Ausnehmungen eingedrungen sind, diesen Hebel nicht mehr bilden können.
  • Gefördert wird diese Maßnahme noch durch die relativ eckige Begrenzung der Ausnehmungen zum Kopf hin. Diese Maßnahmen könnten aber nicht voll zum Tragen kommen, wenn, wie es bei den bekannten Druckknöpfen der Fall war, die Platte selbst der Deformation unterworfen ist. Dabei ging es weniger um seitl-iche Ausbiegung als um ein Verwerfen der Platte, das die Öffnung vergrößerte und damit die Haltekraft herabsetzte. Diese Tendenz wurde bei den bekannten Druckknöpfen noch gefördert, wenn ein Gegenstand unter der Platte einhakte und diese ohnehin schon aufzubiegen trachtete. Der Verstärkungswulst schafft dagegen eine Platte, die in ihrem Mittelbereich flexibel bleibt, um der Druckknopffunktion Rechnung zu tragen, während der Ringwulst für'die Versteifung sorgt. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, daß die Platte außer der Öffnung keine Durchbrüche besitzt, die durch seitliches Nachgeben die Haltekraft verringern würden.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung können Patrizenteil und Matrizenteil als im wesentlichen kreisförmige Platten am Ende eines flexiblen Bandes einstückig angeformt sein. Bei dieser Form ist es nicht nur sichergestellt, daß die beiden Teile unverlierbar miteinander verbunden sind, sondern es wird auch stets dafür gesorgt, daß der Stift und i e Öffnungen in der günstigsten Schließposition zueinander stehen.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung kann das Band an seinen beiden Rändern längsverlaufende Rippen besitzen, während der Mittelbereich zwischen Matrizen- und Patrizenteil keine Rippen besitzt. Hierdurch wird eine Material sparende Möglichkeit gezeigt, dafür zu sorgen, daß etwa in der Mitte des flexiblen Bandes eine "Sollbiegestelle" entsteht, d. h. eine Stelle, an der der größte Teil der 18O0-Biegung liegt, wenn Matrizen- und Patrizenteil miteinander verbunden sind. Bei der Verwendung als Verschlußelement für Briefumschläge etc. ist dies wichtig, da somit keine vorstehenden Schlaufen o. dgl. entstehen, an denen sich etwas festhaken könnte.
  • Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal ist der Verstärkungsring auf der dem Patrizenteil zugewandten Seite des Matrizenteils angeformt. Es hat sich gezeigt, daß diese Anordnung des Verstärkungswulstes das beste Verhältnis zwischen &hließ- und Haltekraft schafft. Außerdem entsteht eine glatte Außenfläche.
  • Weitere Vorteile und Merkmale gehen aus der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung hervor. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer Ausführungsform eines Druckknopfes nach der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II in Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 1.
  • In der Zeichnung ist ein Druckknopf 11 gezeigt, der im wesentlichen aus einem Patrizenteil 12, einem Matrizenteil 13 und einem diese verbindenden flexiblen Band 14 besteht.
  • Alle diese Teile sind einstückig aus einem flexiblen Kunststoff gespritzt. Das Patrizenteil 12 besitzt eine sich an das Band 14 anschließende Platte 15, von der in Richtung auf das Matrizenteil 13 ein Stift 16 vorsteht, der das positive Teil des Druckknopfes bildet. Dieser Stift hat eine kreiszylindrische Grundform, die jedoch nur in seinem von der Platte 15 entfernten Ende, das einen Kopf 17 bildet, erhalten ist. Der übrige Teil des relativ langen Stiftes 16 (äedenfalls länger als normalerweise positive Teile von Druckknöpfen sind) besitzt längsverlaufende und zur Achse des Stiftes parallele Ausnehmungen 18, die einen kreisbogenförmigen Querschnitt haben. Wie aus den Pig. 2 und 3 zu erkennen ist, sind drei Ausnehmungen vorgesehen, die derart in den Stift hineingreifen, daß nur noch drei relativ schmale Mantelteile 19 von dem eigentlichen Zylindermantel des Stiftes stehen bleiben.
  • Die Ausnehmungen sind, wie aus Big. 3 zu erkennen ist, anschließend an Öffnungen 20 in der Platte 15 angeordnet, die kreisförmig sind. Auf diese Weise kann der gesamte Druckknopf trotz seiner Hinterschneidungen im Bereich des Stiftes mit einem nur einfach geteilten Kunststoffspritzwerkzeug hergestellt werden, wobei die die Hinterschneidungen bildenden, durch die Öffnungen 20 hindurchragenden Formstifte einfache runde Stifte sein können, während der Formhohlraum für den Stift 16 ebenfalls eine einfache runde Bohrung sein kann. Dies trägt wesentlich zur billigen Herstellung des Knopfes bei. Die Ausnehmungen 18 enden im Bereich des Kopfes 17 relativ scharf begrenzt, so daß sich dort keine Keilwirkung zum Öffnen des Druckknopfes bilden kann.
  • Auf der entgegengesetzten Seite des flexiblen Bandes 14 ist ein Matrizenteil 13 angeformt, das eine (wie die Platte 15) kreisrunde Platte 21 besitzt. Um den Mittelbereich der Platte 21 herum ist an der im geschlossenen Zustand dem Patrizenteil zugewandten Seite ein ringförmiger Verstärkungswulst 22 angeformt, in dessen Bereich also die Platte 21 eine wesentlich höhere Wandstärke hat als im Mittelbereich.
  • In diesem Mittelbereich ist eine Öffnung 23 vorgesehen, deren Form insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht. Sie besitzt die Form eines Dreiecks mit abgerundeten Ecken, die erweiterte Stellen 24 bilden. Ihr Abstand vom Mittelpunkt der Öffnung ist größer als der Radius des Stiftes 16 bzw.
  • Kopfes 17. Die diese Ecken 24 verbindenden Seiten besitzen bogenförmige, nach innen gerichtete Vorsprünge 25, zwischen denen Engstellen gebildet sind. Ihr Abstand vom Mittelpunkt der Öffnung ist wesentlich kleiner als der Radius des Kopfes 17. Die Vorsprünge 25 sind derart geformt und bemessen, daß sie in die Ausnehmungen 18 hineinragen und dort relativ gut passend abschließen.
  • Das gesamte Matrizenteil bildet infolge des Verstärkungswulstes 22 eine formsteife Einheit, bei der sich nur der Mittelbereich verformen kann. Trotz der großen Haltekraft ist eine beabsichtigte Öffnung relativ gut möglich, weil wiederum durch die Formsteifheit eine gute Hebelwirkung ausgeübt werden kann.
  • Das flexible Band besitzt an seiner Außenseite im Bereich der Ränder längsverlaufende Rippen 26, die nur im Mittelbereich 27 aussetzen. Dadurch wird eine "Sollbiegestelle" geschaffen, die dem Band die in Fig. 1 gezeigte Form ermöglicht. An der Platte 15 kann ein Griffansatz 28 angeformt sein, der ein leichtes Ergreifen des Patrizenteils ermöglicht und außerdem die Anspritzstelle des Eunststoffteils trägt.
  • Mit der Erfindung kann ein Druckknopf mit außerordentlich großer Haltekraft geschaffen werden. Er ist nicht nur zu üblichen Druckknopfaufgaben brauchbar, sondern wegen seiner großen Haltekraft auch an Stellen, wo normalerweise Nieten eingesetzt waren, beispielsweise zur drehbaren Verbindung von Pappscheiben bei Spielzeugen o. dgl. . Bei der Ausführung mit dem Band 14 hat sich die Ausführung mit drei Ausnehmungen und entsprechend drei Vorsprüngen etc. als besonders vorteilhaft erwiesen. Bei Druckknöpfen ohne das verbindende Band, bei denen die Winkellage von Matrizen-und Patrizenteil zueinander nicht festgelegt ist, können dagegen auch vier oder mehr Ausnehmungen vorgesehen sein.
  • Während es vorteilhaft und ausreichend ist, daß die Vorsprünge die gleiche Materialstärke wie die Platte 21 haben, können diese jedoch auch etwas in der Materialstärke verringert sein.

Claims (4)

  1. Ansprüche
    Öl Druckknopf aus elastischem Kunststoff, bei dem das Patrizenteil die Form eines zylindrischen Stiftes mit wenigstens drei kurz hinter dem Kopf des Stiftes beginnende seitliche achsparallele Ausnehmungen hat, und mit einem Matrizenteil, das die Form einer Platte mit einer Öffnung besitzt, wobei die Öffnung in ihrer Zahl den Ausnehmungen entsprechende erweiterte Stellen mit größerem und Engstellen mit kleinerem Mittelpunktsabstand besitzt als der Radius des Kopfes, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Engstellen an sich bekannte nach innen ragende Vorsprünge (25) vorgesehen sind, die den Ausnehmungen (18) angepaßt sind und in diese hineingreifen, und daß die im übrigen undurchbrochene Platte (21) des Natrizenteils (13) von einem ringförmigen Verstärkungswulst (22) mit größerer Materialstärke als die Platte (21) im Bereich der Öffnung (23) hat, umgeben ist.
  2. 2. Druckknopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Patrizenteil (12) und Matrizenteil (13) als im wesentlichen kreisformige Platten (15, 21) an beiden Enden eines flexiblen Bandes (14) einstückig angeformt sind.
  3. 3. Druckknopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (14) an seinen beiden Rändern längsverlaufende Rippen (26) besitzt1 während der Mittelbereich (27) zwischen Matrizen und Patrizenteil (13, 12) keine Rippen besitzt.
  4. 4. Druckknopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungswulst (22) auf der dem Patrizenteil (12) zugewandten Seite des Matrizenteils (13) angeformt ist.
    Leerseite
DE19722254352 1972-11-07 1972-11-07 Druckknopf aus elastischem Kunststoff Expired DE2254352C3 (de)

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