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DE1639177A1 - Monolithisch integrierte gleichrichterschaltung - Google Patents

Monolithisch integrierte gleichrichterschaltung

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DE1639177A1
DE1639177A1 DE1968D0055411 DED0055411A DE1639177A1 DE 1639177 A1 DE1639177 A1 DE 1639177A1 DE 1968D0055411 DE1968D0055411 DE 1968D0055411 DE D0055411 A DED0055411 A DE D0055411A DE 1639177 A1 DE1639177 A1 DE 1639177A1
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DE
Germany
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rectifier circuit
layer
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zone
circuit according
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Dipl-Ing Dr Hartmut Bleher
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Deutsche ITT Industries GmbH
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    • H10P95/00
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • H10W15/00
    • H10W15/01

Landscapes

  • Bipolar Integrated Circuits (AREA)
  • Bipolar Transistors (AREA)

Description

  • Monolithisch integrierte Gleichrichterschaltung In monolithisch integrierten Festkörperschaltungen werden Dioden im allgemeinen durch einen der beiden pn-Übergänge einer Transistorstruktur gebildet. In Fig. 1 sind einige dieser Möglichkeiten gezeigt, wie sie aus dem Buch von R.M. Warner und J.N. Fordemwalt 'tIntegrated Cireuits" New York 1965, Seiten 195 - 197 bekannt sind. Der in Fig. 1 gezeigte Ausschnitt aus einer monolithisch integrierten FestkÖrperschaltung besteht aus einem p-leitenden Substrat p., das mit einem Kontaktbelag KS versehen ist. Am Kontaktbelag befindet sich der äußere Anschluß N. Dieser Punkt ist der negativste Punkt dieser monolithisch integrierten Festkörperschaltung. Auf der gegenüberliegenden Substratoberfläche befindet sich eine meist epitaktisch aufgebrachte Zone entgegengesetzten Leitungstyps. In diese Zone wurden von ihrer freien Oberfläche her Zonen p, eindiffundiert, die bis zum Substrat pS reichen. Dadurch entstehen voneinander isolierte Gebiete nC, die durch pn-Übergänge elektrisch voneinander getrennt sind,.nämlich durch die p,nC-Übergängb. Die 1201olierten Gebiete n C dienen als Kollektorzonen von Transistor-Durch Eindiffusion der Zone p B vom Substratleititi istyp z' i hi der durch Eindifftision der Zone- il VOM Basir,-,oric-;, ii u'Its E Leitungstyp der Kollektorzone eine Emitterzone gebildet wird. Gleichzeitig mit dieser Emitterdiffusion wird auch in die Kollektorzone n C eine Zone nEt eindiffundiert, um eine Kontaktzone an der Kollektorzone zu bilden. An der Oberfläche dieser drei Zonen werden Kontaktbeläge K B x K C und KE angebracht.
  • Die in Fig. 1 rechts liegende Struktur c) stellt lediglich eine in einer isollei#ten Kollektorzone n C angeordnete Diode dar. Diesewird durch die oben beschriebene Basisdiffusion PB und das epitak.tische nC-Gebiet gebildete das durch die Emitterdiffusion eine niederohmige Kontaktierungszone'n E 1 besitzt. Diese Struktur enthält lediglich den pBnC-Ubergang. Kontaktierungszone und 'tBasiszonelt sind durch Metallbeläge kontaktiert, und zwar die durch die Basisdiffusion entstandene Zone PB mittels des Kontaktbelags A und die durch die Emitterdiffusion entstandene Kontaktierungszone nEt mittels des Kontaktbelags K. Diese beiden Kontaktbeläge stellen Anode und Kathode dieser Dlode dar.
  • Die nicht kontaktierten Oberflächenteile sind mit einer Schutzschicht Ss bedeckt.
  • Soll nun eine der gezeigten Transistorstrukturen als Diode verwendet werden, so sind, wie schon angedeutete mehrere Möglichkei-. ten vorhanden, von denen in Fig. 1 die Fälle a) und b) gezeigt sind. -Im Fall a) ist der Kollektorkontakt mit dem Basiskontakt verbunden. Diese Möglichkeit wird häufig fÜr Kleinsignaldioden oder -gleichrichter angewendet, d.h. es wird der Einitter-Basis-pn-Über.,ang n EPB ausgenützt. Diese "El)B- Dioden können zu nahezu allen- bekannten Diodenschaltungen (Mittelpunktächaltung, Brückenschaltung, GREINACHER-Verdoppler-Schaltung für Netz- oder Signalgleichrichterzwecke, sowie Ringmodulatorschaltung u.a.) zusammenge" schaltet werden; allerdings unter der Voraussetzung, daß das Potential der jeweiligen Kollektorzonen n der einzelnen Dioden C geeignet festgelegt ist. Jeder Diode liegt nämlich ein eigener parasitärer 'E pbn.-Transistor parallel. Es-ergibt sich daher der Nachteil, daß bei der Verwendung dieser n EPB -Dioden die Netz- oder Signalspitzenspannung je nach Dotierungsprofil der durch die Diffusion entstandenen Dioden und der gewählten Zusammenschaltung nur einige Volt bis maximal 18 Volt betragen darf, da die Abbruchspannung des nEPB-Übergangs zwischen etwa 3 Volt und maximal 9 Volt liegt.
  • Sollen höhere Spitzenspannungen verarbeitet werden, so läßt sich nur der Basis-Kollektor-pn-Übergang pBnC verwenden$ dessen Ab- bruchspannung je nach Dotierung der Kollektorzone n. bis zu einigen hundert Volt betragen kann. In Fig. 1 ist diese Schaltungsart durch den Fall b) angegeben. Durch die gestrichelt eingezeichnete Linie ist angedeutet, daß hier die Kontakte der Emitter- und Basiszone kurzgeschlossen werden können. Für die Diodenwirkung ist im wesentlichen der Kollektor-Basis-pn-Übergang pj, maßgebend.
  • In diesem Falle ist es jedoch sehr nachteilig, daß nicht mehr alle beliebigen Diodenschaltungen realisierbar sind, da-die den einzelnen Dioden parallelliegenden parasitären pjCpS/pI-Transistoren alle einen gemeinsamen Kollektor, nämlich das Substrat/Isoliermaterial pS/pj besitzen. Das Potential des Kollektors dieses parasitären Transistors kann nicht frei gewählt werden, sondern das Substrat p. muß stets das negativste Potential der Schaltung besitzen.
  • Aufgrund der Wirkung dieser parasitären Transistoren mit gemeinsamem-Kollektor ist es beispielsweise nicht möglich, die beiden interessantesten Netzgleichrichterschaltungen (Brückenschaltung und GREINACHER-Spannungsverdoppler-Schaltung) als monolithisch integrierte Festkörperschaltung auszuführen. Diese beiden Schaltungen sind nämlich schaltungstechnisch deshalb außerordentlich interessant, weil sie nur eine Transformatorwicklung benötigen, d.h. nicht wie andere Gleichrichterschaltungen Transformatorwicklungen mit einer oder mehreren Anzapfungen. Außerdem wird diese eine Wicklung während der beiden Halbwellen der Wechselspannung gleichartig belastet, was eine optimale Ausnutzung des_ Transformators erlaubt.
  • Die Gründe für die Nichtrealisierbarkeit mit Diodenstrukturen, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind, sollen am Beispiel der GREINACHER-Schaltung in Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 näher erläutert werden. In Fig. 2 ist eine monolithisch integrierte Diodenanordnung gezeigt, die in der Schaltung nach GREINACHER betrieben werden soll. In Fig. 3 sind die Strom- und Spannungsverhältnisse dieser Schaltung angegeben. Die monolithisch integrierte Diodenschaltung nach Fig. 2 besteht im Prinzip aus zwei einzelnen Dioden 1, 2, wie sie im rechten Teil der Fig. 1 unter c) gezeigt sind. Es sind voneinander durch die Isolierdiffusionen p, getrennte Gebiete n ci und n C2 gebildet, in die jeweils entsprechende Basisdiffusionen PB11 PB2 und KontaktierungsdJffusionen n Et13 n E'2 eingebracht sind. Das Substrat p. ist durch eine in die Isolierdiffusion p, eingebrachte Kontaktierdiffusion PBI und einen Kontaktbelag Ks, elektrisch kontaktiert. Die einzelnen Zonen und Gebiete sind ebenfalls durch Kontaktbeläge elektrisch kontaktiert, und zwar entsprechen sich: nEt, und K,9 PB1 und Al. n. t2 und K2 sowie p B2 und A 2@ Das Substrat-ist über den Kontaktbelag KS, mit dem Anschluß A2 verbunden.
  • An diese monolithisch integrierte Diodenschaltung ist nun ein Netztransformator Tr mit seiner Sekundärwicklung w 2 angeschlossen. Zur Erläuterung ist angenommen, daß an der Primärwicklung wi des Transformators 220 Volt Wechselspannung angelegt sind. In bekannter Weise ist diese Schaltung als GREINACHER-Schaltung aufgebaut. Dies wird dadurch erreicht, daß die Anschlüsse A 1 und K, miteinander verbunden und am einen Ende der Sekundärwicklung w 2 liegen. Das andere Ende der Sekundärwicklung ist mit dem Verbindungspunkt 0 zweier in Serie geschalteter Elektrolytkondensatoren C 1J C2 verbunden. Das zweite Ende von Kondensator C, ist mit dem Anschluß Ki verbunden und das zweite Ende von Kondensator C2 mit dem Anschluß A2* Die gleichgerichtete Spannung tritt nun an diesen Verbindungspunkten auf$ und zwar an dem Verbindungspunkt von K 1 und C 1 die positive Gleichspannung, was durch das Pluszeichen angegeben ist$ und am Verbindungspunkt von C2 und A2 die negative Spannung$ was durchldas Minuszeichen angedeutet ist.
  • Es sei nun angenommen$ daß die beiden Kondensatoren Ci und C 2 bereits aut eine solche Spannung aufgeladen sind$ die nur wenig unter der sekundären Spitzenspannung des Transformators iiegt. Dann kann während der negativen Halbwelle der Sekundärepannung nur durch die Diode 2 Strom fließen, und zwar nur solange,- wie das Potential am Kontakt A2 positiver als das Potential am Kontakt K 2 ist. Fließt nun durch die Diode 2 ein Durchlaßstrom, so werden vom PB2-Gebiet ins n.2-Gebiet Minoritätsladungsträger injiziert. Im Falle der in diesem Beispiel gewählten Leitungstypen der Zonen und Gebiete werden also Löcher injiziert. Dies ist In Fig. 2 durch die angegebenen Pfeile angedeutet. Die injizierten Minoritgtsladungsträger rekombinieren alle"auf ihrem Weg zum n E t 2 -Gebiet mit Majoritätsladungsträgern, in diesem Falle also Elektronen, die vom n.12-Gebiet zufließen. Außerdem werden auch aus den p i- und p S -Ggbieten der Isolationsdiffusion-und des Substrats Löcher ins nC2-Gebiet injiziert, da diese Gebiete dem p B2 -Gebiet parallelgeschaltet sind. Gleiöhzeitig werden auch Elektronen vom nC2-Gebiet in das Substratgebiet p. injiziert. Der parasitäre Transistor PB2nC2pS/pl hat keine Transistorwirkung, sondern verhält sich wie eine Diode. Während des Stromflusses in der Diode 2 ist das Substratgebiet pS nicht der negativste Pun kt der Schaltung; das n C2-Gebiet hat nämlich ein um die Durchlaßspannung des PB2nC2-Übergangs negativeres Potential, Dies hat jedoch keinen Einfluß auf die Wirkungsweise der integrierten Festkörperschaltung, solange die übrigen nc-Gebiete positiver als das Subs'tratgebiet p. bleiben. Das nC,.#Gebiet liegt auf einem hohen positiven Potential, so daß der nclps-übergang stets in Sperrichtung betrieben wird. Es fließt demnach durch die Diode 2 der Strom 12-4 der in Fig. 3 als impulsförmiger Str ' om am-Kontakt Ki auftritt, und zwar, wie schon oben gesagt, während die Spannung UA2 am Kontakt A2 positiver ist als die sinusförmig verlaufende Sekundärepannung UA1K2 ist* Nun sei der Zustand betrachtet$ in weichem durch di# Diode 1 ein Durchlaßstrom fließt. Dies ist während der positiven Halbwelle der Sekundärspannung des Transformators dann der Fall, wenn die Spannung UAIN2 am Kontakt Aj positiver wird als das Potential am Kontakt K es fließt nun durch die Diode 1 der eingezeichnete impulsförmige Strom Ile Während des Stromflusses werden vom Gebiet ins n Gebiet wiederum Minoritätsladungsträg'ere also PB1- ci-Löcher, injiziert$ was wiederum durch die eingezeichneten Pfeile veranschaulicht ist. Diese Löcher rekombinieren jedoch nicht sämtlich mit Elektronen$ die vom nEtl-Gebiet zufließen, sondern gelangen zum Teil zur Raumladungszone des gesperrten n C1PS/PI-Übergangs und von dort in das Substratgebiet p.. Es fließt also aufgrund dieser Transistorwirkung des parasitären Substrat-Transistors pB,nC,pS/pj ein unerwünschter Substratstrom, der den Kondensator C 2 entlädt. Dieser Substratstrom ist umso größer., je_ höher die Stromverstärkung des Substrattransistors ist. Bei Üblichen monolithisch integrierten Festkörperschaltungen liegt diese Stromverstärkung zwischen 1 und 10, je nach Dicke und Leitfähigkeit der epitaktisch aufgebrachten Schicht nco Das bedeutet, daß der Entladestrom des Kondensators C 2 gleichgroß oder größer als der Ladestrom des Kondensators C 1 ist. Außerdem wird durch den Substratstrom die Schaltung unzulässig erwärmt. Die - Anordnung nach Fig. 2 ist also nicht brauchbar. Gleiches läßt sich in ähnlicher Weise auch für die Brückengleichrichterschaltung nachweisen.
  • Die Erfindung betrifft somit eine monolithisch integrierte Gleichrichterschaltung für Wechselspannungen, deren Amplitude größer ist als die Emitter-Basis-Abbruchspannung monolithisch integrierter Transistorstrukturen, insbesondere fÜr Netz- und Großsignalgleichrichtung$ wobei auf einem Substrat des einen Leitungstyps durch pn-Übergänge voneinander isolierte Gebiete einer Schicht des entgegengesetzten Leitungstyps angeordne.t sind' und wobei in die isolierten Gebiete-je eine Zone des Substratleitungst#Ps und je eine Kontaktierungszoneeingelassen sind, die je eine Diodenstruktur ergeben.
  • Aus der US-Patentschrift 2 667 607 sind aus einem Halbleiterkörper bestehende Brückengleichrichterschaltungen bereits bekannt. Diese bestehen aus einem in Längsrichtung erstreckten Halbleiterkörper, der in seiner Querrdchtung eine npn-Zonenfolge besitzt, Durch von den beiden Breitseiten aus jeweils bis in die entfernt liegende n-Zone erfolgende abwechselnde Sägeschnitte werden voneinander getrennte npn-Bezirke erzeugt. Gleichzeitig werden abwechselnd pn-Übergänge kurzgeschlossen. Diese Art, eine BrÜckengleichrichterschaltung aus einem Halbleiterkörper herzustellen, wird von der Erfindung nicht betroffen, da sich die Erfindung auf eine nach der Üblichen Planartechnik hergestellte Gleichrichterschaltung bezieht.
  • Ferner ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 229 648 eine integrierte GRAETZ-Gleichrichterschaltung bekannt, die aus einem Halbleiterkörper besteht$ der aus einem in Sechseckform verlaufenden Ring besteht. In der Mitte des Ringes verläuft senkrecht zur Ringebene ein pn-Übergang, wobei die n-Zone außerhalb und die p-Zone innerhalb des pn-Übergangs und somit des Ringes liegen. An den Ecken des Sechseckes sind abwechselnd von innen und von außen Vertiefungen angebracht$ die sich bis Über den pn-Übergang hinaus erstrecken$ so daß zwischen jedem Sechseökpunkt der pn-Übergang unterbrochen ist. Die Kontaktierung erfolgt so, daß an zwei gegenüberliegenden Sechseckseiten einerseits ein Kontakt an der n-Zone und andererseits an der gegenÜberliegenden Sechseckseite ein Kontakt an der p-Zone angebracht ist. Ferner sind an zwei weiteren sich gegenüberliegenden Sech.seckseiten durch eine Kontaktzone die beiden pn-Übergänge kurzgeschlossen. Diese Anordnung betrifft ebenfalls keine nach der Planartechnik hergestellte Gleichrichterschaltung.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine monolithisch integrierte Gleichrichterschaltung anzugeben, die die oben geschilderten Nachteile einer üblichen Gleichrichterschaltung vermeidet. Die in Fig. 2 dargestellte Schaltung soll durch technologische' Maßnahmen so ausgebildet werden., daß sie funktionsfähig wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß diejenigen Diodenstrukturen die-im Betrieb mit hoher zwischen Substrat und isolierteni Gebiet anliegender Spannung beaufschlagt sind$ derart ausgebildet sind, Aaß eine hochdotierte Schicht des entgegengesetzten Leitungstyps auf dem Substrat angeordnet ist, daß die Zonen von ringförmig geschlossenen Kontaktierungszonen in möglichst geringem$ von der Abbruchspannung vorgegebenen Abstand umgeben sind und daß die Breite der Kontaktierungezonen wesentlich größer als die Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger ist.
  • Bei monolithisch integrierten Festkörperschaltungen$ in denen Transistoren verwendet werden$ ist eine auf dem Substrat angeordnete, hochdotierte Zone vom zum Substratleitungstyp entgegengesetzten Leitungstyp an sich bekannt" vgl. "Scientia Eleatrica" 1964, Heft 41 Seiten 116 und 117. Diese sogenannte vergrabene Schicht dient dazu, den infolge des dünnen Kollektorgebiets und der abseits liegenden Kontaktlerungszone relativ hochohmigen Kollektorserienwiderstand zu verringern. Dieser hochohmige Kollektorterienwiderstand hat nämlich zusammen mit der KollektorkapazItät eine Verringerung der Grenzfrequenz eines solchen integrierten Transistors zur Folge. Außerdem verschlechtert er den Wirkungsgräd von Leistungsverstärkern ganz entscheidend, Die hochdotierte Schicht des entgegeng6setzten Leitungstyps nach der Erfindung ergibt jedoch eine andere und vorteilhafte Wirkung, die aus der an Hand der Fig. 4 hervorgehenden Beschreibung der Erfindung und der Beschreibung vorteilhafter W6iterbildungen der-Erfindung ersichtlich werden wird.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß-die an Hand der Fig. 2 und 3 beschriebenen Nachteile dann behoben werden können, wenn es gelingtj die Stromverstärkung des parasitären Substrattransistors r-,B,nC,pS/pj um Größenordnungen herabzusetzen. Dann wird nämlich der Substratstrom im Durchlaßfall der Diode 1, bzw. einer-entsprechend angeordneten Diode in einer anderen Dioden. schaltung vernachlässigbar klein, und die Anordnung Ist monolithisch integrierbar.
  • In Fig. 4 ist die Diode 1 von Fig. 2 mit der erfindungsgemäßen Ausbildung gezeigt. Zum Zweck der Verkleinerung des Stromverstärkungsfaktors des Substrattransistors befindet sich auf dem Substrat eine hochdotierte Schicht n BL . Das darüber befindliche Gebiet n ci wird von einer ringförmigen Kontaktierungszone n Ellr kontaktiert. Auf der Kontaktierungszone ist der ringförmige Kontaktbelag K lr angebracht. Von der Kontaktierungszone wird die vom Substratleitungstyp umschlossen. Diese Zone ist Zone PB1 durch den Kontaktbelag A 1 kontaktiert. Wird diese erfindungsgemäße Diode In Durchlaßrichtung betriebenj so werden von der Zone pB, Minoritätsladungsträger, also Löcher, in das n ci-Gebiet inJiziert, was in Fig. 4 durch die ausgezogen gezeichneten Pfeile angedeutet ist. Von der Kontaktierungszone n., lr fließen andererseits Elektronen zu, was durch die gestrichelt gezeichneten Pfeile angedeutet ist. Mit diesen Elektronen rekombinieren'die von der Zone PB1 injizierten Löcher.
  • Der Abstand der Kontaktierungszone nEllr von der Zone p Bl wird dabei so gering wie möglich gemacht, um den Minoritätsladungsträgern einen kurzen Weg zur Kontaktierungszone zu bieten. Der minimale Abstand ist durch die erforderliche Abbruchspannung der Diode vorgegeben. Der niederohmige Kontaktierungsring nE'lr besitzt eine solche Breitej daß Minoritätsladungsträger nicht mehr zwischen ihm und der hochdotierten Schicht nBL zum Isolationsring p, diffundieren können, sondern vorher abgefangen werden. Der Kontaktierungsring ist erfindungsgemäß wesentlich breiter als die Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger im nci-Gebiet. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Zone p Bl in Form eines schmalen und langen Streifens ausgebildet ist. Durch diese Maßnahme wird das Verhältnis der seitlich injizierenden Fläche zur nach unten injizierenden Fläche möglichst groß, d.h. die Injektion zum nF11r-Kontaktierungsring hin ist um Größenordnungen größer als die Injektion zur hochdotierten Schicht n BL hin.
  • Nach einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die hochdotierte Schicht mit schnelldiffundierendem Material dotiert. Beim epitaktischen Aufbringen des nci-Gebietes entsteht somit nämlich durch Ausdiffusion des.Dotierungsmaterials aus der -hochdotierten n BL-Schicht in das schwächer dotierte n ci-Gebiet hinein ein Störstellengradientg der ein Driftfeld zur Folge hat. Dieses Driftfeld erschwert es den von der Zone p B, injizierten Minoritätsladungsträgern., zur Raumladungszone des nBLPS-übergangs Zu gelangen. Als Dotierungsmaterial fÜr die hochdotierte Schicht 'BL können im Falle der n-Leitung dieser Schicht Phosphor oder im Falle von p-Leitung dieser Schicht Aluminium oder Gallium dienen.
  • Außerdem ist es nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung möglich, dieses Driftfeld mit einer zweiten Schicht nBL2 herzustellen, die mit schnelldiffundierendem Material dotiert und die über einer ersten hochdotierten Schicht n BL1 angeordnet ist, die ihrerseits mit langsamer diffundierendem Material dotiert ist, d.h. die hochdotierte Schicht nBL ist in zwei Teilschichten aufgeteilt. Die Anordnung dieser beiden Schichten zeigt Fig- 5. Auf diese Weise lassen sich die beiden Funktionen der vergrabenen Schicht, nämlich die Bereitstellung eines niederohmigen Anschlusses des nci-Gebietes und die Erzeugung eines Driftfeldes in diesem Gebiet technologisch getrennt voneinander und optimal einstellen.
  • Als Dötierungsmaterialien können beispielsweise im Fall der n-Leitung der vergrabenen Schichten für die Schicht nBL1 Mit langsam diffundierenden Störstellen Antimon und für die Schicht nBL2 mit schnell diffundierenden StÖrstellen Phosphor dienen. .Besonders vorteilhaft und zweckmäßig ist es, wenn man die Breite der hochdotierten Schicht n BL größer als die Breite der Zone PB1 und wesentlich größer als die Difrusionslänge der Minoritätsladungsträger macht. Dadurch erstreckt sich die nBL-Schicht möglichst weit über das aktive p Bl-Gebiet hinaus$ so daß möglichst viele der injizierten Minoritätsladungsträger daran gehindert werden" zur Raumladungszone zu gelangen. Die Überlappung der nBL-Gebiete über die betreffenden P.1-Gebiete ist dann ausreichend, wenn die Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger im nci-Gebiet kleiner ist als diese Überlappung.
  • Gelangen trotz des Driftfelds vor der nBr,-Schicht Minoritätsladungsträger in diese Schicht hinein, so müsse'n sie dort mit Majoritätsladungsträgern, die vom nE'lr-Kontaktierungsring kommen, rekombinieren, bevor sie Gelegenheit haben, durch die hochdotierte hBL-Schicht hindurch zur Raumladungszone des gesperrten "BLPS-Übergangs zu gelangen. Die Dicke der hochdotierten Schicht wird daher in weiterer Ausgestaltung der Erfindung größer als die Diffusionslänge der in der hochdotierten Schicht vorhandenen Minoritätsladungsträger gewählt. Aufgrund der hohen Dotierung der nBL-Schicht ist die Diffusionslänge in dieser Schicht um Größenordnungen kleiner als im darüberliegenden n.1-Gebiet. Dadurch ergibt sich auch als besonderer Vorteil, daß die hochdotierte Schicht zu einer Erniedrigung des Bahnwiderstands der Dioden wesentlich beiträgt. Aus diesem Grunde kann es günstig sein, auch diejenigen Diodenstrukturen der Gleichrichterschaltung mit einer vergrabenen$ hochdotierten Schicht zu versehen, deren PB-Gebiete über die Kontaktierdiffusion PBI elektrisch mit dem Substrat pS verbunden werden.
  • In besonders gelagerten Fällen kann es möglich sein., daß nacli Ausschöpfung sämtlicher geschilderter Maßnahmen die Wirkung de3 parasitären Substrattransistors immer noch stört. Hier kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung von der Rückseite der integrierten Schaltung her, also von der freien Oberfläche des Substrats pS aus, Gold in die gesamte Substratoberfläche eindiffundiert werden. Die Goldkonzentration läßt sich durch plötzliches Abkühlen (Abschrecken) nach vorgegebener Erwägungszeit bei der Diffusionstemperatur in weiten Grenzen frei wählen, nachdem zuvor das Gold aufgedampft wurde.

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1) Monolithisch integrierte Gleichrichterschaltung für Wechselspannungen, deren Amplitude größer ist als die Emitter-Basis-Abbruchspannung monolithisch integrierter Transistorstrukturen, insbesondere fÜr Netz- und Großsignalgleichrichtung, wobei auf einem Substrat des einen Leitungstyps durch pn-Übergänge voneinander isolierte Gebiete einer Schicht des entgegengesetzten Leitungstyps angeordnet sind und wobei in die isolierten Gebiete je eine Zone des Substratleitungstyps und je eine Kontaktierungszone eingelassen sind., die je eine Diodenstruktur ergeben, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Diodenstrukturen (1), die im Betrieb mit hoher zwischen Substrat (p8) und isoliertem Gebiet (n.1) anliegender Spannung beaufschlagt sind$ derart ausgebildet sind, daß eine hochdotierte Schicht (nBL) . des entgegengesetzten Leitungstyps auf dem Substrat angeordnet ist, daß die Zone (PB1) von ringförmig geschlossenen Kontaktierungszonen (nE, 1r) in möglichst geringem, von der Ab-.bruchspannung vorgegebenen Abstand umgeben sind und daß die Breite der Kontaktierungszonen wesentlich größer als die Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger ist.
  2. 2) Gleichrichterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen (PB1 ) als schmale und lange Streifen ausgebildet sind. 3) Gleichrichterschaltung nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hochdotierte Schicht (n BL) mit schnelldiffundierendem Material-dotiert ist. 4) aleichrichterschaltung nach Anspruch.,3., dadurch gekennzeichnet, daß als schnelldiffundJErendes Material bei einer hochdotierten p-leitenden Schicht Aluminium oder Gallium, bzw. bei einer hochdotierten n-leitenden Schicht Phosphor dient. Gleichrichterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet# daß die hochdotierte Schicht (nBL) aus zwei Teilschichten (nBL"t nBL2) besteht,# daß die erste" auf dem Substrat angeordnete Teilschicht (nBL,) mit langsam dirrundierendem Material dotiert ist und daß die über dieser Tellschicht (nBL,) angeordnete zweite Teilschicht (nBL2) mit schnelldiffundierendem Material dotiert ist. Gleichrichterschaltung nach Anspruch 5,9 dadurch gekennzeichnet» daß die ernte Teilschicht (nBL,) mit Antimon und die zweite Teilschicht (nBL2) mit Phosphor dotiert ist. Gleichrichterschaltung nach einem oder.mehreren der vorhergehenden Ansprüche$ dadurch gekennzeichnet$ daß die Breite der hochdotierten Schicht (nBL) wesentlich größer als die Breite der Zone (pB,) und wesentlich größer als die Diffu--sionslänge der Minoritätsladungsträger im isolierten Gebiet (n.1) ist. 8) Gleichrichterschaltung nach einem oder mehreren der voihergehenden Ansprüche" dadurch gekennzeichnet,0 daß die Dicke der hochdotierten Schicht (%L) größer als die Diffusionslänge der in ihr vorhandenen Minoritäteladungsträger Ist. 9) Gleichrichterschaltung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auch unter den elektrisch mit dem Substrat (p.) leitend verbundenen Diodenstrukturen eine hochdotierte Schicht angeordnet ist. 10) Gleichrichterschaltung nach einem oder'mehreren der vorhergehenden Ansprüche$ dadurch gekennzeichnet, daß sie von der freien Oberfläche des Substrats'(pS) aus mit Gold dotiert ist.
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