DE2560247C2 - Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung - Google Patents
Integrierte HalbleiterschaltungsanordnungInfo
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- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine integrierte '5
Halbleiterschaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Halbleiterschaltungsanordnung ist aus der DE-OS 20 36 686 bekannt. Bei der bekannten
Anordnung wird eine niederfrequente Wechselspannung über ohmsche Kontakte eingespeist, d.h. über
Elektroden, die unmittelbar auf dem Halbleiterkörper aufliegen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Versorgung einer integrierten Hulbleiterschaltungsanordnung mit Wechselspannung
hoher Frequenzen zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird bei einer integrierten Halbleiterschaltungsanordnung
der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
Zur optimalen Nutzung dieser Art der Spannungsversorgung der Fiinktionselemente ist es vorteilhaft, die im
Anspruch 2 gekennzeichneten Transistorstrukturen zu verwenden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild einer logischen Schaltung mit Transistoren /ur Erläuterung des Prinzips der Spannungsversorgung
mit einer hochfrequenten Wechselspannung;
Fig. 2 einen Teil einer integrierten Halbleiterschaltungsanordnung
mit einer ersten Ausführungsform von Transistorstrukturen;
Fig. J einen Teil einer integrierten Halbleiterschaltungsanordnung
mit einer zweiten Ausführungsform von Transistorstrukturen; und
F i g. 4 eine Ausbildung von streifenförmigen Basis-
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b5 und Kollektorzonen bei Transistorstrukturen nach
Fig. 3.
In der Schaltung nach F i g. 1 sind in Emitterschaltung betriebene Transistoren T\ bis Ts in Kaskade geschaltet.
Um anzudeuten, daß eine solche Schaltung im Prinzip beliebig erweitert werden kann, ist im ausgezogen
gezeichneten Teil der Schaltung ein Transistor T> in gestrichelter Darstellung hinzugefügt.
Den Kollektoren der Transistoren Γι und T2, der Basis
und dem Kollektor des Transistors T3 (und falls zugeschaltet auch dem Kollektor des Transistors T4)
sowie der Basis des Transistors Ts werden über die
Kapazitäten G bzw. C2 von einer Klemme 5 eine
hochfrequente Wechselspannung als Versorgungsspannung zugeführt. Weiterhin wird dem Kollektor des
Transistors Ti über einen Arbeitswiderstand R eine
gesonderte Versorgungsgleichspannung von einer Klemme U zugeführt. Die Transistoren T1 und T2 (und
falls zugeschaltet auch der Transistor Ti) sind an Klemmen I, bis I3 über ihre Basen ansteuerbar. Eine
Klemme O bildet den Ausgang der Schaltung.
An der Klemme S liegt in bezug auf Erde als Versorgungsspannung eine hochfrequente Wechselspannung,
die beispielsweise einen sinusförmigen oder rechteckförmigen Verlauf hat und bei einem Spannungswert
von 5 Volt eine Frequenz von 15MHz besitzt. Über die Kapazität C, und die Easis-Emitter-Strecke
des Transistors T3 sowie über die Kapazität C2
und die Basis-Emitter-Strecke des Transistors Ts fließt
während der positiven Halbwelle der hochfrequenten Wechselspannung an der Klemme S ein Strom, wobei
jedoch die an den Kollektoren der Transistoren entstehende Spannung aufgrund der Niederohmigkeit
der Basis-Emitter-Strecke kleiner als die Versorgungsspannung ist. Die Kapazitäten bilden für die Transistoren
also hochfrequente Stromgeneratoren.
Wird einer der Transistoren Γι oder T2 an der
Klemme I, bzw. I2 durch ein positives Steuersignal in den
leitenden Zustand geschaltet, so wird der über die Kapazität C\ fließende hochfrequente Strom durch die
Kollektor-Emitter-Strecke des leitenden Transistors kurzgeschlossen, so daß in die Basis des Transistors Tj
kein Strom mehr fließen kann, d. h., der Transistor T3
wird gesperrt. Liegen die Klemmen Λ und I2 auf
Erdpotential, wobei die Transistoren Ti und T2 gesperrt
sind, so fließt die positive Halbwelle des hochfrequenten Stroms über die Basis des Transistors T3. In diesem Fall
ist der Transistor T3 leitend, so daß er den über die
Kapazität C2 fließenden hochfrequenten Strom kurzschließt.
Da der die letzte Stufe bildende Transistor Ts
mit einer gesonderten Versorgungsgleichspannung von z. B. 5 Volt betrieben wird, liegt am Ausgang O bei
durchgesteuertem Transistor T3 dauernd die Versorgungsspannung
LJ. Ist der Transistor T3 jedoch gesperrt,
so schwankt die Spannung am Ausgang O im Takt der hochfrequenten Versorgungsspannung zwischen Erdpotential
und der Versorgungsspannung LJ. Dieses hochfrequente Ausgangssignal sowie auch ein daraus
durch Siebung gewonnenes Gleichstromsignal eignen sich zur Ansteuerung weiterer Schaltungen.
Die Realisierung der vorstehend beschriebenen Schaltungsmöglichkeiten in integrierter Technik wird
anhand der Ausführungsformen nach den F i g. 2 und 3 erläutert.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 ist auf einen hochdotierten Substratkörper 1 eines Leitungstyps
(beispielsweise p + -Typ) eine schwach dotierte oder eigenleitende Schicht 2 aufgebracht. In dieser Schicht 2
sind — beispielsweise durch Diffusion hergestellte — Zonen 3 des anderen Leitungstyps (beispielsweise
η-Typ) vorgesehen. Auf die Oberfläche dieser Halbleiterstruktur sind Metailbelegungen 4 aufgebracht.
Diese Metailbelegungen 4 bilden einerseits im großflächigen Teil Schottky-Kontakte 5 und andererseits
ohmsche Kontakte 6 mit η+-leitenden Zonen in den
η-leitenden Zonen 3. Die η+ -leitender. Zonen sind in
F i g. 2 durch Doppelschraffur angedeutet
Auf die Struktur aus halbleitenden Bereichen und Metallbelegungen ist eine Isolationsschicht 8 aufgebracht,
auf der sich wiederum eine Metallelektrode 9 befindet. Auf der Unterseite des Substratkörpers 1 ist
eine weitere Metallelektrode 7 vorgesehen.
Werden nun der pn-Übergang zwischen dem Substratkörper 1 und den Zonen 3 in Durchlaßrichtung
und die Schottky-Kontakte zwischen den Zonen 3 und den Metallbelegungen 5 in Sperrichtung betrieben, so
arbeiten die Zonenfolgen als Transistoren mit Emitter 1, Basis 3 und Kollektor 4.
Im Sinne der Ausführungen zur Schaltung nach Fig. 1 wird nun an die Metallelektrode 9 eine
hochfrequente Wechselspannung als Versorgungsspannung
angelegt. Die integrierte Struktur nach Fig. 2 bietet dabei den Vorteil, daß Kapazitäten, wie die
Kapazitäten C, und C2 nach Fig. 1, nicht zusätzlich
integriert werden müssen. Diese Kapazitäten werden vielmehr durch die Isolationsschicht 8 gebildet.
Durch die ohmschen Kontakte 6 ist gleichzeitig eine Verschaltung zwischen dem Kollektor eines Transistors Jo
und der Basis eines anderen Transistors möglich. Die schwach dotierte oder eigenleitende Schicht 2 gewährleistet
eine Isolation zwischen den Transistoren. Eine zusätzliche Isolationsdiffusion oder eine Isolation durch
Oxid ist nicht erforderlich, weil die zu isolierende s->
Spannung maximal 0,6 Volt (Schwellspannung der Basis-Emitter-Diode) beträgt und weil ein ins Gewicht
fallender Teil dieser Spannung durch die Potentialbarriere der Schicht 2 aufgefangen wird. Noch fließende
Isolationsströme sind vernachlässigbar.
F i g. 3, in der gleiche Teile wie in F i g. 2 mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, zeigt eine weitere
Ausführungsform der Transistorstrukturen. Dabei entsprechen die Emitter- und Basisbereiche denjenigen
nach Fig. 2. Die Kollektoren werden jedoch hierbei nicht durch Metallbelegungen sondern durch Halbleiterzonen
13 (beispielsweise durch Diffusion hergestellt) gebildet, welche in bezug auf die Basiszonen 3 von
entgegengesetztem Leitungstyp sind. Ohmsche Kontakte 14, welche zur elektrischen Verbindung der
Einzeltransistoren dienen, ergeben sich durch starke Dotierung, was wiederum durch eine Doppelschraffierung
angedeutet ist.
Bei entsprechender Wahl der Leitfähigkeitstypen sind beispielsweise mit einer Anordnung nach F i g. 2
pnp-Transistoren und mit einer Anordnung nach Fi g. J
npn-Transistoren realisierbar.
Die Anordnung nach Fig.3 besitzt weiterhin den
Vorteil, daß der Halbleiterkörper nicht durch Metallbahnen unterbrochen wird, so daß bei dem beschriebenen
Aufbau auch dreidimensionale Strukturen realisierbar sind. Dabei können solche Transistoren und die
Zuführungen für die Versorgungsspannung auch übereinander angeordnet werden.
Gemäß Fig.4 läßt sich eine Transistoranordnung
noch dadurch vereinfachen, daß die Basen und die Kollektoren streifenförmig ausgebildet sind, wobei ein
Kollektor dort entsteht, wo sich ein Streifen 13 großflächig mit einem Streifen 3 kreuzt. Die Bereiche 14
stellen wiederum elektrische Verbindungspunkte und Basisanschlüsse dar. Bei Bedarf können über einen
Basisstreifen auch mehrere Kollektorstreifen geführt werden. Dabei sind große geometrische Toleranzen
zulässig, weil die verschiedenen Zonen nicht wie bei konventionellen Transistoren ineinander verschachtelt
angeordnet sind. Daraus ergeben sich kleinere Transistorstrukturen, wodurch die Packungsdichte weiter
erhöht wird.
Da über die Basis der Transistoren nur die positive Halbwelle der hochfrequenten Versorgungsspannung
fließen kann, muß dafür Sorge getragen werden, daß die gleiche Ladungsmenge auch in der negativen Halbwelle
abfließen kann, damit sich die Anordnung durch den Gleichrichtereffekt nicht selbst sperrt. Bei den Anordnungen
nach Fig.4 ist dies durch den Parallelwiderstand zur Basis-Emitter-Strecke möglich, der sich durch
fehlende Isolation ergibt. Bei wenigen in Kaskade geschalteten Transistorstufen kann die Ladung in der
negativen Halbwelle auch über die in Flußrichlung vorgespannten Kollektor-Basis-Strecken abfließen.
Grundsätzlich ist aber parallel zur Basis-Emitter-Strekke wenigstens eines der Transistoren eine gegen diese
invers geschaltete Diode vorgesehen, welche dem Ladungsabfluß dient. Eine solche Diode ist dabei nicht
für alle Transistorstufen erforderlich.
Bei einer großen Anzahl von Stufen kann es wegen der endlichen Signallaufzeit notwendig sein, die
Versorgungsspannung an verschiedenen Stufen mit einer unterschiedlichen Phasenlage oder Frequenz
zuzuführen. Dabei ist insbesondere ein Dreiphasensystem mit einer Phasendifferenz von 120° «on Bedeutung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung mit aktiven und passiven Funktionselementen in einem
Halbleiterkörper und mit einer Versorgungs-Wechselspannung für wenigstens einen Teil der Funktionselemente,
dadurch gekennzeichnet daß zur Zuführung der hochfrequenten Wechselspannung
auf einer auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers (1, 2) befindlichen Isolations- ίο
schicht (8) eine niederohmige polykristalline Halbleiterschicht vorgesehen ist, welche mit der Isolationsschicht
(8) und dem Halbleiterkörper (1, 2) wenigstens eine Kapazität (C, oder C2) zur
Einkopplung der hochfrequenten Wechselspannung is für Transistoren von in Kaskade geschalteten
Transistorstufen (T, bis T4) bildet, und daß parallel
zur Basis-Emitter-Strecke -venigsteLs eines der Transistoren (Tu T2, T3) eine Diode liegt, die so
gepolt ist, daß sie in der Halbwelle, in der die Basis-Emit!:er-Strecke der Transistoren (T1, T2, T3)
sperrt, leitet.
2. Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Zuführung der hochfrequenten Wechselspannung im Halbleiterkörper (1, 2) eine in Sperrichtung betriebene
Sperrschicht in Form eines pn-Übergangs oder eines Schottky-Kontaktes vorgesehen ist, über
welche die hochfrequente Wechselspannung in die Transistorstufen (T, bis Ta) einkoppelbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2560247A DE2560247C2 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE2560247A DE2560247C2 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung |
| DE2508553A DE2508553C3 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2560247C2 true DE2560247C2 (de) | 1983-04-14 |
Family
ID=25768557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2560247A Expired DE2560247C2 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2560247C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0676808A1 (de) * | 1994-04-06 | 1995-10-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Integrierte Treiberschaltungsanordnung für ein induktives Lastelement |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3386008A (en) | 1964-08-31 | 1968-05-28 | Cts Corp | Integrated circuit |
| DE2036686A1 (de) * | 1969-08-11 | 1971-03-04 | Rca Corp | Mit Wechselstrom speisbare integrierte Schaltung |
| DE1639177C3 (de) | 1968-02-23 | 1978-03-02 | Deutsche Itt Industries Gmbh, 7800 Freiburg | Monolithisch integrierte Gleichrichterschaltung |
-
1975
- 1975-02-27 DE DE2560247A patent/DE2560247C2/de not_active Expired
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Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| In Betracht gezogene ältere Anmeldungen: DE-OS 23 65 745 |
| In Betracht gezogene ältere Patente: DE-PS 23 44 099 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0676808A1 (de) * | 1994-04-06 | 1995-10-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Integrierte Treiberschaltungsanordnung für ein induktives Lastelement |
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