DE1635C - Spritzeinrichtungen an gläsernen Oelflaschen - Google Patents
Spritzeinrichtungen an gläsernen OelflaschenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N3/00—Devices for supplying lubricant by manual action
- F16N3/02—Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
- F16N3/04—Oil cans; Oil syringes
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Description
Patent-Anspruch: Das Oelspritzgefäfs von Glas in Verbindung mit einem mechanisch wirkenden
Spritzapparat von Metall, Hartgummi oder Horn, wie dies beschrieben und in beiliegenden
Zeichnungen erläutert ist, zum Schmieren der Nähmaschinen und verwandte Zwecke.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
CARL GREIF in COBURG. Spritzeinrichtungen an gläsernen OeIflaschen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. October 1877 ab.
Die bisher von Nähmaschinen-Consumenten zum Schmieren der Maschine benutzten OeI-spritzkannen
von Zinkblech oder Messing mit gewölbtem, nach innen federnden Boden zeigen mehrfache Unvollkommenheiten, welche sich im
wesentlichen in Verunreinigung und Verdickung des Schmieröls, durch Oxydation der Gefäfswandungen,
wie bald eintretender Undichtigkeit der Löthnaht, zusammenfassen lassen.
Nur selten sind die zum Schmieren verwendeten und käuflich ausgebotenen OeIe säurefrei,
was zur Folge hat, dafs die mit ihnen in Berührung kommenden Metallwandungen des OeI-gefäfses
oxydiren und durch Vereinigung des Oxydes mit dem OeI dieses verunreinigen und
verdicken, wie auch die Bodenlöthnaht durch die wiederholten Durchbiegungen des Bodens
zum Behuf des Oelens, vereint mit der oxydirenden Wirkung des Oeles, sehr bald undicht
wird und das heraustretende OeI die äufseren Wandflächen des Gefäfses continuirlich unrein
erhält, und hierdurch die Benutzung desselben, namentlich seitens der Damen, zu einer sehr
unliebsamen machen.
Um dies zu umgehen, macht Erfinder den Hauptölbehälter von Glas, einem dem oxydirenden
Einflüsse des OeIs nicht zugänglichen Körper, und verbindet diesen mit einem mechanisch
wirkenden Aufsatz, welcher durch leichten Fingerdruck eine Compression der in dem Gefäfs
enthaltenden Luft ermöglicht, und so das OeI entsprechend zum Ausfiiefsen zwingt, wie solches
in verschiedenen Constructionen auf den beiliegenden Zeichnungen zu ersehen ist.
Fig. I stellt die eine Anordnung des OeI-gefäfses halb im Querschnitt, halb in der Ansicht
dar. Es ist e das Glasgefäfs, welches in Fig. 4 und 4' noch besonders dargestellt ist.
Mittelst eines an dieses Gefäfs angeprefsten Gewindes wird der Spritzapparat luftdicht mit
ersterem verbunden. Der Spritzapparat besteht aus der Metallkapsel d (in Fig. 5 und 5' besonders
dargestellt) mit Innengewinde, mittelst welcher das Gummihütchen b (s. auch Fig. 6
und 6') fest und luftdicht auf den Rand des Glasgefäfses aufgeprefst wird. Mit diesem Gummihütchen
verbunden und durch Mutter c (s. auch Fig. 8) festgehalten ist die Ausflufsspitze α (s. auch
Fig- 7)· Will man die Oelkanne benutzen, so schraubt
man die Kapsel d ab, füllt das Oelgefäfs mit OeI an, und drückt dann, nachdem man beide
Theile wieder verschraubt hat, mit den Fingern in der Richtung m η gegen das Gummihütchen,
wie in Fig. 2 zu ersehen ist, durch die dadurch entstehende Luftcompression im Innern das OeI
zum Ausflufs zwingend. Nach Entfernung der Finger vom Gummihütchen geht dasselbe von
selbst in seine ursprüngliche Lage zurück.
Fig. II und 1 bis 6 ist eine andere Construction des Spritzapparates dargestellt. ·—
f ist das Glasgefäfs, d die Metallkapsel (s. auch Fig. 1), / eine Kautschukscheibe (s. auch Fig. 5),
b eine Spiralfeder (s. auch Fig. 6), welche die Ausflufsspitze α (s. auch Fig. 2) immer nach
aufsen drückt, und damit auch die durch Mutter g (s. auch Fig. 4) und Rohr c (s. auch
Fig. 3) mit derselben verbundene Kautschukplatte e.
Fig. III stellt eine dritte Construction dar, und besteht dieselbe aus dem Glasgefäfs g, der
Metallkapsel h (s. auch Fig. 7), welche durch den Kautschukring i (s. auch Fig. 3) daraufgedichtet
ist und der Ausflufsspitze α (s. auch Fig. 8), welche durch eine Feder b (s. auch
Fig. 11) immer nach aufsen geprefst wird. Mit a
verbunden ist das Röhrchen c (s. auch Fig. 9), an welches durch die Mutter d (s. auch Fig. 10)
der Korkring k (s. auch Fig. 12) befestigt ist. Dieser Korkring bildet einen Kolben, welcher
in der Ausbohrung der Kapsel h beweglich ist. Drückt man auf die Spitze a, so geht der Kolben,
nach innen und prefst das OeI durch die Ausflufsöffnung. Die Feder b drückt, nachdem
die Spitze frei gelassen, den Kolben wieder nach aufsen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1635T | 1877-10-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1635C true DE1635C (de) |
Family
ID=70861090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1635DA Expired - Lifetime DE1635C (de) | 1877-10-10 | 1877-10-10 | Spritzeinrichtungen an gläsernen Oelflaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1635C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0127014A3 (de) * | 1983-05-31 | 1986-02-19 | Lloyd T. Smith | Handgriff für Handgeräte |
-
1877
- 1877-10-10 DE DE1635DA patent/DE1635C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0127014A3 (de) * | 1983-05-31 | 1986-02-19 | Lloyd T. Smith | Handgriff für Handgeräte |
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