DE1634148U - Vorrichtung zur untersuchung von gefaessschaeden. - Google Patents
Vorrichtung zur untersuchung von gefaessschaeden.Info
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Description
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Beschreibung der Gebranohsmuateranmeldung der Jungingen Höhemsellem betreffend "Vorriohtmißsurteuchung Ton, Gefäßschaden"* Eß ist bekannte sair Untersuchung von Gefäßachäden die Tuls-- schwingungen zu messen, wozu man sich eines aufblaabaren Beutele bedient, der um das zu untersuchende Glied herumgelegt-wird* Es ist bereits Torgesehlagen worden, die Einrichtung so zu treffen, dass der Beutel in Verbindung mit'-einem Registrierstift stehle sodass die Pulsschwingungen selbsttätig aufgeschrieben werden. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der Einrichtung z Durchführung der Uessung. Eyflndungsemäss wird gleichzeitig mit der Messung dar PuisschMingunen an dem gestörten Glied auch eine Messung an dem nichtgestorten Glied durchgeführte Hierdurch gelingt es, Erscheinungen zu eliminieren, die nicht auf die betreffenden GefäSschäden zuxiickzuführen sind, sondern audere, beispielsweise in der Gesaatkonstitution der Dhlersuchungeperson bedingte Ursachen haben. Sichere Schlösse k5nnen durch den Vergleich der Messungen an dem gestörten und an dem nichtgestörten Glied nur dann erzielt wer den, wenn die Registrierbedingungen vollkommen identisch sibdo Dies wird durch eine neuartige Vorrichtung ermöglichte die aus zwei ide. tischen Registrierungssystemen besteht- welche in im folgenden noch näher zu schildernder Weise hinsichtlich des in den Systemen herr- sehenden Druckes zeitweise zusammengeschaltet und zeitweise vonein- ander getrennt werden. '" Es ist an sich bekannte Messungen der vorliegenden Art durct \ zufuhren, indem der um das zu untersuchende Glied hermg'qlegte Beutel zunächst oweit aufgeblasen wird dass die Pulswell in dem herzfemeren Teil des Gliedes nicht mehr spürbar iat Dann ird der Druck allmählich erniedrigt und es werden die dann wieder spürbar werdenden ulsschwingungen in Abhängigkeit von des jeweils in dem aufblasbaren Beutel herrschenden Druck aufgezeichnete Bei der vor- liegenden Vorriehtung erfolgt die Druekerniedrigung abeatzweise dh in Sprüngen von jeweils wählbarer Grosse beispielsweise von 5 zu 3 mm oder lo ztt le mm Quecksilberdruck. Diese erfolgt jeweils unter Zusasmenachaltung der beiden Regietriersystee um sicherzustellen, dass für beide Systeme bei dèr dann folgenden Messung der gleiche Druck in den aufblasbaren Beuteln herrschte Ist die Druekerniedrigung in den aufblasbaren Beuteln erfolgte so wer- den die beiden Systeme für die dann durchzuführende Registrierung der Pulsschwingunger wieder voneinander getrennte sonst würde die in dem einen Glied auftretende Druckwelle auf die. dem anderen Glied zugehörige Registrierung suruckirken knnen Vorzugsweise bedient man sich für diese während der Messung häufig vorzunehmende An-und Abschaltung eines einzigen Hebels, der beide Registrierungssysteme gleichzeitig unter Zusammenschaltung vom Druck zu entlasten und dann nieder voneinander su trennen gestattet. Soll neben der Pulsschwingung auch gleichzeitig die Höhe des Blutdrucks gemessen werden ßc kann man sich hierfür bekanntlich zweier an ein und demselben Glied anzulegender Manshetten bedieaen. wie dies beispielsweise bei dem sonst abdeichenden Meßsystem gemäse DRP 681 948 geschildert ist. Im Sinne der vorliegenden Erfindung muß sah dann mit vier Manschetten arbeiten, d. hmit e zwei Manschetten für jedes Glied, wobei die Registrierstifte durch die beiden herzfen neren $chetten betätigt werden. Diese herzferneren Msahetten messen während der jeweiligen Registrierung samt den zugehörigen Registrierungssystesien voneinander getrennt sein'während die bei den herznäheren Manschenden au. ch während der Registrierung zusammen- geschaltet bleiben kennen. Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der schematischen Zeichnungen an einem Aasführungsbeispiel beschrieben* JFigl ist eine Ansicht, Fig" 2 ein ehnitt deMeßapparates. InFig. 2ist' noch zusätzlich die AüßfTaatmgsform für die Registrierung von M. s-' schwingg unter gleichzeitiger Messung der DrochShe angedeutet « Flg. 3 und 4 verschau1ichen die Zuordnung der Manaèhetten für de Palle dass nur die PulsaGhwingungen und für den Fall dase als schwingnsen und Drukhöhe gleichzeitig gemessen werden sollen* Die Vorrichtung besteht aus zwei genau gleichen sehr empfind- lichen Ausdehnung&körpem 1, welche in zwei ebenfalls gleiche luft- dichte Gehäuse 2 eingebaut slid. Das Innere der Au. sdehnungsk8rper 1 ist mittels der Kanäle 3 über die Anschlußstützen 4 mit je einer Manschette 40 besw 41 Ct das gestörte und das entsprechende nicht- gestört Gld verbunden Die Xanäle 3 kommunizieren bei geöffneten Zähnen 11 über die Kanäle 5 mit Kanälen 6 welche in das Innere der Gehäuse 2 munden und mit Kanal 7 welcher mit einem Zweiwegstützen 8 verbunden is44- An dem stutzenweg 9 wird ein Manometer 54. am Stutzenweg 10 das Gebläse 35 angeschlossen. Die beiden Hähne 11 sind durch ein Gelenkstück 30 miteinander verbunden, sodass bei Betäti. gung des Handgriffs 31 beide Hahne genau gleichzeitig in Offen bezw. Schlusstellung gebracht werden. Die beiden Stellungen sind durch Anschlagstifte 32 und mit diesen zusammenarbeitende Anschlag- nocken 33 definiert. Die durch das Pulsieren des Blutes erzeugten DrkscMss. kungen bertragen sich fr edea Glied von der betref- fenden D e AX odet er dde ka 3 in de kür » er 1. De : r drüokt init einem Vorsprung 19 aug einen Drehhebel 13 er af iner leechten Drehwelle 14 befestigt ist# die der Aufnähme das Sohreibhebela 15 dient. Zu diesem ZweCke haben die Schreibliebel 15 nächst deren hinterem Ende beiderseitig a. bs"hehende Stifte 16, welche in entapreohellden Kerben eines Aufsatz. 17 der Drehsell& 14 eingehängt erden Die Sohehebel 5 werden verschwenkte wenn durch die AusdehnKngskSrper 1 dio Dreheb 3 - verachenkt nd dadurch die Aheen 14 gedreht werden Die ßhi hebel sind so ausbalanciert, dass die mit einem Tintennäptchen'Ver* sehenen Schreibspitsen 18 nter leichtes. Druck auf dem Registriere papier 19abfliegen. Der Registriersteifen 19 wiyd ei de Nsg durch ein nichtdargestelles Uhrwerk gleichförmig an den Schreib- spitzen vorbeibeweg-tt Zwei an der Inanand der eehäuse montiee Flaehfedern 21 drücken die Drehhebel 13 auf den Verspreng 12 und bee wirken dadurch das Zurücklaufen der Scheibhebel 15 Das Innere der Ausdehnungakörper 1 ist ausserdem üer eine kleine kapillare Öffnung mi dem Innern der Gehäuse 2 verbunden. Diese kapillare Öffnung hat den Zweck. dafür zu sorgen, dass la. &g- san sich vollziehende ckschwankuren sich ausgleichen, also eine Registrierung derselben nicht erfolgt. An am Apparat sind äU$Ser. dem zwei Sicherheitsventile 20 vorgesehene Zur Durchführung der Messung'wird das gesamte System mit Si des Gebläses 35 auf einen bestiEcten Üterdttack gebracht, der am Manometer 34 ablesbar ist.. Hierfür stehen die Hh&e 11 in der Offes Stellung bei welcher die beiden Registriersystome untereinander ve burden sind) sodass dandalso der gleiche Druck in dem Manometer, im den heiden Mansohetten 40 und 41. in den òeiden Ausdehnungskõrpern und in den beiden Gehäusen 2 herrscht Man schaltet dann mittels de Handgriffs den Hebel um, sodass die beiden Systeme voneinander getrennt sind und stellt fest, ob die Pulaelle in dem herzfernen e esBeXt, m-esier et~ Teil des Gliedes nicht mehr spürbar ist Ist dies der all so er- niedrigst man durch Umstellen des Hebels den Druck in beiden Systemen um ein vorgeschriebenes Mass. beispielsweise um 5 nun, schaltet wieder um und registriert nunmehr die in beiden Gliedern bei diesem Duek auftretende halselle Dann wird erneut Tmter Zusammengehalten der beiden Registriersysteme der Druck erniedrigte die Systeme-werden wieder voneinander getrennte und es erfolgt eine weitere Registrierung und so forts Soll gleichzeitig mit der Regiatrierung der Tulssehwingang auch die IT. des Blutdruckes festgestellt werden, so bedient man sich der Vorrichtung gemäss Fig. und-mit vier Mansohetten umd den zugeh rigen Dreiegstucen 36, 57 fr die Manschetten 4-2 und 43. Diese Mn*" schotten werden als die herznp-bereii ngeleet. Aoh bei aieser Ausfüh- rungsform der Vorrichtung wird der Regist erstreifen 9 durch ein von dem Meßsystem miabhängiges Uhrwerk an den tor- beibewegte P L Es ist auch mögliche auf cie geschilderte Weise die Pula- schwingungen an zr :. 3i gestörten Gliedern miteinander zu vergleichen. Schu. ts. ansru. ch. e
Claims (3)
- Schutzansprüche. 1. Vorrichtung zur Untersuchung von Gefäßsehäden durch Messung
Registriersysteme.der Pulsschwingungen mit einer durch aufblasbare zur befestig gung am rörper geeignete Beutel betriebenen Registriervorrich- tunage gekennzeichnet durch wei Beutel, von denen je einer an das zu untersuchende und an ein Vergleiohsglied anglegt wird. und durch zwei untereinander gleichartige und voneinander tre=. bare und wieder zusämmenshaltbare. je einem Beutel zugeordnete - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch einen beiden Registriersystemen gemeinsamen Verstellhebel 30, 31 zur gemeinsamen Druckentlastung unter Zusammenachaltung der Systeme und zur Trennung der Systeme voneinander.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Tier aufblasbare Beutel von denen zwei dem zu untersuchenden und zwei dem Vergleichsglied zugeordnet sind, und von denen die beiden herznäheren Beutel'42 und. 43) während der Betätigung der Registrierstiffe durch die herzferneren Beutel (40 und 41) zusammengeschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6755DU DE1634148U (de) | 1948-10-01 | 1948-10-01 | Vorrichtung zur untersuchung von gefaessschaeden. |
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Publications (1)
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| DE1634148U true DE1634148U (de) | 1952-02-07 |
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| DEG6755DU Expired DE1634148U (de) | 1948-10-01 | 1948-10-01 | Vorrichtung zur untersuchung von gefaessschaeden. |
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1948
- 1948-10-01 DE DEG6755DU patent/DE1634148U/de not_active Expired
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