DE1632832A1 - Ladewagen - Google Patents
LadewagenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
- A01D90/02—Loading means
-
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- A01D—HARVESTING; MOWING
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Description
p^. A"-"!urt Boshaft A J U U j
Patentanwälte
jtufί... -3 43 -3. Jan. 1968
"Ladewagen"
Die Erfindung betrifft einen Ladewagen mit einem das Erntegut nach oben führenden Aufnahmegerät und einem
ITOrdergerat, das einem zum Laderaum fuhrenden Kanal zugeordnet
und am Vorderende des Wagens angeordnet ist. Erfindungsgamlss sind die Seitenwinde des Wagens am ■
Torderende und in der Nähe ,des JOrderge rates hü her als
am rttoicwartigen Ende des Wagens.
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Bei einer derartigen Anordnung der Seitenwände
kann eine günstige Beladung des Wagens erreicht werden.
Die Erfindung wird an Hand beiliegender Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 sehematäsch eine Seitenansicht eines Wagens
nach der Erfindung,
Pig. 2 in vergr&ssertem Maszstab einen Schnitt
durch die Vorderseite des Wagens nach Pig. 1,
Der in Pig. 1 dargestellte Wagen enthält ein Gestell 1, das von lauf rädern 2 abgestutzt wird. Auf der Vorderseite
des Wagens ist ein Zugarm 3 angebracht, durch den der Wagen mit einem Schlepper oder einem ähnlichen Pahrzeug
gekuppelt werden kann. In an sieh bekannter Weise ist
am ZugBrm ein in der HTJhenrichtung einstellbares Laufrad
befestigt. Im Betrieb, wenn der Wagen durch einen Schlepper fortbewegt wird, ist das Laufrad 4 in einer solchen Höhe
angeordnet , dass es den Boden nicht berührt.
Auf der Vorderseite des Wagens sind ein Aufnahmegerät 5 und ein Pördergerät 6 angeordnet. Das Aufnahmegerät
enthält ein endloses, mit Zinken 7 versehenes Band ö, das Über zwei Trommeln 9 und 10 geführt ist, die an Achsen
11 bzw. 12 befestigt sind. Die obere Achse 11 ist in am
Gestell befestigten Lagern und die Achse 12 ist in auf den Seiten der Trommeln 9 "und 10 angebrachten Platten 13
gelagert, die um die Achse 11 drehbar sind. Die Platten
sind durch Winkeleisen 14 und 15 miteinander verbunden, an denen TJ-förmige.. Balken 16 befestigt sind, welche das Band
Ö umgeben und zwischen denen sich die Zinken 7 bewegen. An den Platten 13 sind weiter nach vorne gerichtete Arme 17
befestigt, an deren freien Enden selbsteinstellende Laufräder 18 angeordnet sind. Weiter sind zwischen den Armen
17 und dem Gestell des Wagens Zugfedern 19 angebracht.
Das Fttrdergerät 6 liegt wenigstens im wesentlichen
zwisohen zwei auf je einer Seite des Wagens angebrachten,
vertikalen Platten 21 und 20, zwisohen denen aich drei
Balken 22, 23 und 24 erstrecken. Neben der Platte 21, auf
der der Platte 20 zugekehrten Seite, sind ein kleines
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Zahnrad 25 und ein grosses Zahnrad 26 angeordnet, deren Zähne ineinander eingreifen. Die Zahnräder 25 und 26 sind
an Achsen 27 bzw. 28 "befestigt, die in an der Platte 21 "befestigten lagern gelagert sind. Auf ähnliche Weise ist
neben der Platte 20 auch ein Paar nicht dargestellter Zahnräder vorgesehen, die in an der Platte 20 "befestigten
lagern abgestutzt werden.
Das Zahnrad 26 und das entsprechende, neben der Platte 20 liegende Zahnrad sind durch eine zur Achse 28
parallele Achse 29 miteinander geicuppelt, die nahe dem
Umfang der Zahnräder in an den Zahnrädern befestigten Lagern gelagert ist. Um die Achse 28 ist eine Anzahl von
Zinken 30 frei drehbar angeordnet, Die Über der Achse herausragenden Enden der Zinken 30 sind durch zur Achse
parallele Stifte 31 schwenkbar mit Kupplungsstangen 32 gekuppelt. Die Kupplungsstangen 32 an sich sind durch zu
den Stiften 31 parallele Stifte 33 schwenkbar mit am Rahmenbalken 24 befestigten Abstutzungen 34- gejru/ppelt. Wie
dies aus Fig. 2 weiter ersichtlich ist, sind Balken 35» die eine U-förmige Gestalt haben, zwischen den Balken
und 24 angeordnet. Diese Balken erstrecken sich, in einer Seitenansicht, längs der unteren Seite und längs der
Rückseite der Zahnräder 26.
Im Betrieb können das Aufnahmegerät und das Fördergerät von der Zapfwelle eines den Wagen fortbewegenden
Fahrzeuges über eine Zwischenwelle 36 angetrieben werden.
Ein Ende der Zwischenachse ist mit dem aus einem Zahnradkasten 37 herausragenden Ende einer im Zahnradkasten 37
gelagerten Achse gekuppelt. Diese Achse ist über eine in dem Zahnradkasten 37 liegende, nicht dargestellte Zahnrad,,
übersetzung mit einer zur Längsrichtung des Wagens quer verlaufenden
Achse 38 gekuppelt. An den Enden der Achse 38 sind Seilscheiben 39 befestigt. Zwei dieser Seilscheiben
sind durch Seile 40 mit an der Achse 11 des Aufnahmegeräts
5 befestigten Seilscheiben verbunden. Mittels Seilen 41 ist die Achse 38 mit Seilscheiben 42 verbunden, die auf der
Achse 27 des Zahnrads 25 und der Achse des entsprechenden,
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neben der Platte 20 liegenden Zahnrads sitzen.
Nahe der oberen Seite des Aufnahmegerätes 5 ist eine
sich schräg, nach hinten erstreckende Platte 43 angebracht, die an einem .Ende auf den Balken 16 ruht.Nahe dem hinteren
Ende dieser Platte ist mittels einer zur Längsrichtung dea Wagens quer verlaufenden Achse 44 eine schräg nach oben
verlaufende Platte 45 schwenkbar angeordnet, Auf der unteren Seite und nahe den Seitenkanten der Platte 45 sind
Stangen 46 schwenkbar festgekuppelt. Die von der Platte abgekehrten Enden der Stangen 46 sind durch Löcher gefuhrt,
die in am Gestell 1 befestigten Abstutzungen 47 vorgesehen sind. Auf der von der Platte 45 abgekehrten Seite der
Abstutzungen sind an den Stangen 46 Anschlage 4Ö befestigt.
Die zwischen der Platte 45 und den Abstutzungen 47 liegenden Teile der Stangen 46 werden von Druckfedern 49 umgeben,
welche die Platte 45 in der in der Figur dargestellten Lage zu halten suchen. Auf der oberen Seite der Platte sind
vertikale·Ansätze 50 angeordnet, die eine Dreieckform
haben, wobei die Spitze des Dreiecks nahe der Gelenkachse 44 und die Basis nahe dem von der Gelenkachse 44 abgekehrten
Ende äsr Platte 45 liegen. Die Platten 50 erstrecken
sich parallel zu einer zur Achse 44 senkrechten Ebene. Auf der unteren Seite der Platte 45 ist auf der von der Gelenkachse
44 abgekehrten Seite, eine gekrümmte Platte 51 befestigt. Die Erummungsmitte dieser Platte liegt auf der
Mittellinie der Gelenkachse 44. In der in der Figur dargestellten Lage ist das freie Ende der Platte 51 gerade
unterhalb des Endes eines am Gestell befestigten, schräg nach unten und nach hinten verlaufenden, zur Längsrichtung
des Wagens quer verlaufenden Streifens 52 angeordnet. In dem mit Seitenwanden versehenen Wagen ist weiter ein
Transporteur 54 vorgesehen. Gemeinsam mit dem Streifen 52 bildet die obere Seite dieses Transporteurs die Ladeflache
des Wagens. Der Transporteur wird durch ein endloses Band 55 gebildet, das um zwei Rollen 5b und 57 geführt ist, die
mittels Achse 5Ö bzw. 59 drehbar im Gestell'gelagert sind.
Auf der Achse 11 ist eine Seilscheibe 60 angebracht, die mittels eines Seiles 61 mit einer an der Achse >>ü befestigten
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Seilscheibe 62 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der vorstehend geschilderten Vorrichtung ist folgende. Wenn dsr Wagen durch einen
Schlepper oder ein 'ähnliches Fahrzeug Über das Gelände
bewegt wird, können das' Aufnahmegerät 5 und das Fördergerät
6 durch die Zwischenachse 36 angetrieben werden. Das
Band 8 mit den .an ihm befestigten Zinken 7 dreht sich dann in Hicntung des !»feiles A, während die Enden der Pinger 30
sich längs der. Bahn 63 in Richtung des Pfeiles B bewegen.
Das am Boden liegende Erntegut wird von den Zinken 7 mitgefuhrt nach der oberen Seite des Aufnahmegerätes, so dass
es auf die Platte 4-3 gelangt. Von der oberen Seite des Aufnahmegerätes
her wird das Erntegut von den Fingern 30 nach hinten zwischen den Stäben 35 und den Platten 43 und 45
hindurch vozgejEchotm· Der Durchgang zwischen den Platten
43 und 45 und den Stäben 35 bildet somit einen Presskanal, durch den das Erntegut in den Wagen eingepresst wird. Wenn
das Erntegut von den Fingern 30 versetzt wird, kann die Platte.45 mit den. an ihr befestigten Ansätzen 50 gegen die
Wirkung der Federn 49 nach unten ausweichen, so dass diese Platte kein Hindernis beim Einschieben des Erntegutes in
den Wagen bildet. Wenn jedoch die Enden der Finger 30 über den Stäben 35 liegen und sich wieder nach vorne
bewegen, so dass kein Erntegut durch den Presskanal in den
Wagen geschoben wird, kann die Platte 45 mit den an ihr befestigten Ansätzen 50 wieder hochfedern. Der Durchgang
des ■fc'resakanals wird somit erheblich verkleinert. Es wird
auf diese Weise verhütet, dass das Erntegut aus dem Wagen
zurückrollen kann, so dass die Platte 45 mit den Ansätzen 50 ein Aufhalteglied bildet.
Die gekrümmte. Platte 51 verhütet eine Anhäufung von Erntegut unterhalb der Platte 45. Da die Zinken 7 und die
Finger 30 zwischen den Balken 16 bzw. den Balken 35 und in der Platte 43 vorgesehenen Schlitzen bewegen, wird verhütet,
dass Erntegut an den Zinken bzw. den Fingern hängen bleibt. Zum Abladen des Wagens kann der Transporteur
auch über die Zwisohenaohse 36, die Aohse 3Ö, den Seil 40
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und den Seil 61 angetrieben werden. Vorzugsweise ist der Antriebsmechanismus derart ausgebildet, dass der
Transporteur 54, unabhängig von dem Aufnahme gerät und von dem SOrdergerät, angetrieben werden kann. Wenn der
Transporteur angetrieben wird, wird das Erntegut auf der Rückseite von dem Wagen abgeladen.
-Patentansprüche -
iJ Op·.-
00988 2/0595
Claims (2)
1. Ladewagen mit einem das Erntegut nach oben führenden Aufnahmegerät und einem Fttrderger&t, das einem
zum Laderaum führenden Kanal zugeordnet und am Vorderende des Wagens angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwande (53) des Wagens am Vorderende und in der
Nahe des Förderger&tes hoher als am rttckw&rtigen Ende des
Wagens sind.
2. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwande je einen unteren Teil haben, dessen
Oberkante Über die ganze L&nge des Wagens horizontal verlauft,
und dass im vorderen .Bereich des Wagens obere · Seitenwandteile anderer konstruktiver Gestaltung angeordnet
sind.
BAD OR'
009882/0595
Leerseife
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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