DE1632844A1 - Landwirtschaftliches Ladefahrzeug - Google Patents
Landwirtschaftliches LadefahrzeugInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
- A01D90/02—Loading means
- A01D90/08—Loading means with bale-forming means additionally used for loading; with means for picking-up bales and transporting them into the vehicle
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
Description
Bielefeld
■■ !landwirtschaftliches Ladefahrseug "
Die Erfindung bezieht sich auf ein landwirtschaftliches Ladefahrzeug
»it einem Torgeschalteten Ladegerät zum Aufnehmen des
Ladegutes bei gleichzeitigem Erstellen, von Ballen» Bündeln od·
dgl.» welche durch einen Förderschacht des Ladegerätes in den
Laderaum des Ladefahrzeuges transportiert werden.
bisher bekannten landwirtschaftlichen Ladefahrsseuge sind '
sum Beladen an einem Stirnende mit einem rorgeechalteten Lade«
gerSt ausgestattet ir dass das Ladegut vom Erdboden aufnimmt
und mittels einer Bindeeinrichtung zu Ballen» Bündeln od.dgl·
zusammenstellt· Sine taktmässig arbeitende Ladeeinrichtung
fördert die rorgefertlgten Ballen, Bündel od.dgl· durch einen
Förderschacht in den Laderaum des Ladefahrzeuges » dabei kann zur besseren Iransportbewegung dem Förderschacht eine Führungseinrichtung
nachgeschaltet sein· Das Ladegut ist in dem Ladegerät
nur mit einem gewissen Druck zu Ballen» Bündel od.dgl·
zusammengefügt «orden» so dass die Ballen, Bündel od.dgl. noch
eine Terhältnismässlg grosse Baumausdehnung zeigen» die sich beim
etapelmässigen Terladen nachteilig erweist und somit das Ladegewicht
erheblich herabsetzt.
Weiterhin liegen diese Ballen, Bündel ooVdgl·. lose auf der Ladefläche
auf und die nachfolgenden Ladegüter turnen sich unförmig
auf den unteren Ballen» Bündel auf· Beim Transport des Ladegutes muss zur sicheren und störungsfreien Pahreigenschaft
des Fahrzeuges eine Befestigung des Ladegutes rorgenoaemen
werden» die im naohträgliohen» zeitraubenden Verspannen des Fahrzeuges mittels Balken und Gurten τοη Hand rorgenommen
werden muss· I)Ie bisher bekannten Ladefahrzeuge zeigen sowohl
in der Terladearbelt als auoh im Transport erhebliche Jfeohteile
durch unzweokmässiges Verladen bei geringem Ladegewicht
ψϊ-3 :., j) BAD ORIGINAL . ■
1632&44,
und zusätzlichen Verspannarbeiten zur Sicherung der ladung·
Aufgabe der Erfindung ist es» ein Ladefahrseug zu schaffen*
dass mit einer Press- und einer unabhängig davon arbeitenden Halteeinrichtung ausgestattet ist, die einerseits während
des Verladevorganges eine Verdichtung des Ladegutes zur sachgemässen
und gewichtsmässig vergrösserten Ladung ermöglichen
und andererseits ein selbsttätiges Verspannen und Stapeln des Ladegutes -vornehmen, so dass trots «einfacher Ausbildung
und sicherer Wirkungsweise die bisherigen Nachteile vermieden werden.
Gemäas der Erfindung 1st bei einem landwirtschaftlichen Lade- fahrzeug
mit einem vorgeschalteten Gerät zum Aufnehmen des Ladegutes und zum Erstellen von Ballen» Bündeln od.dgl· »
und mit einem anschllessenden Förderschacht zum Führen des
Gutes in den Laderaum des Ladefahrzeuges» dem Förderschacht des Ladegerätes eine in den Laderaum hineinragende Druck- und/ '
oder Press einrichtung zum Verdichten der vorgefertigten Ballen»
Bündel od.dgl· während des Ladevorganges naohgeeohaltet«
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Bel einer bevorzugten Ausftihrungsfor» kann die Presselnrichtung
aus einer feststehenden Stirnwand und einer bewegbaren Presswand gebildet sein, vobel eich die Stirnwand
und die Pressband im Mündungsbereich des Förderschachtes
dem Schachtquerschnitt entsprechend anordnen lassen«
Die Presswand kann um lhim unteren Befestigungspunkt gegenüber
der Stirnwand schwenkbar gelagert und eur Querschnlttsreränderung
in ihrem oberen Endbereich mit einer Einstelleinrichtung bewegbar ausgestattet sein* die Einstelleinrichtung
lässt sich dabei vorzugsweise von einer abgefederten Stellschraube od. dgl» bilden, an der Stirnwand
lagern und mittels Hebelgestänge od*dgl« Alt der Presswand
verbinden«
Sie Presswand kann an ihrem oberen Ende «it einer Kippfläche
für die Ballen · Bündel od. dgl· ausgestattet sein»
die Burohlaufebene der Presseinrichtung lässt sich vorzugsweise
unter einem spitzen Winkel zur ladefläche anordnen und der Stirnwand lässt sich im oberen Pahrseugbereich
eine gebogene und höhenverstellbare FUhrungsdtok· für die ~]
Semäse einem weiteren Merkmal der Erfindung ist dem iörderschacht
des Ladegerätes eine das ladegut übergreifende und
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transportmässig sichernde Hebeeinrichtung naohgeschaltet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann dies· Halteeinrichtung
aus mehreren, vorzugsweise parallel nebeneinander in längsrlchtung des Ladefahrzeuges verlaufenden Seilen« Gurten
od.dgl· gebildet sein, wobei die Gurte, Seile od.dgl· τοη einer
oberhalb des Ladegerätes angeordneten Trommel od.dgl· abspulbar
vorgesehen sein können*
c.
Die Trommel lässt sich mit einer die Seile» Gurte od.dgl« unter einer gewissen Spannung haltenden Bremseinrichtung ausstatten« Die Seile» Gurt« od.dgl. können über Umlenkrollen od.dgl. zum hinteren Fahrzeugbereich geführt und mit ihren freien Enden im hinteren Fahrzeugbereich oberhalb der Ladefläche befestigt sein«
Die Trommel lässt sich mit einer die Seile» Gurte od.dgl« unter einer gewissen Spannung haltenden Bremseinrichtung ausstatten« Die Seile» Gurt« od.dgl. können über Umlenkrollen od.dgl. zum hinteren Fahrzeugbereich geführt und mit ihren freien Enden im hinteren Fahrzeugbereich oberhalb der Ladefläche befestigt sein«
Weiterhin 1st es bevorzugt, die Press·- und Balteeinrichtung
unabhängig voneinander am Ladefahrzeug lösbar anzuordnen»
Bei eines weiteren Merkmal der Erfindung kann die Presseinrichtun
alt mehreren Verdichtungseinrichtungen, vorzugsweise Zurüokhaltehaken
od.dgl. zur Verdichtung und Sicherung gegen Bxpandierung
der giepressten Ballen» Bündel od.dgl· versehen sein und
an dl· Press einrichtung lassen sich als Halleinrichtung mehrer·
hintereinandergeechaltete , um ober« Sohwenkaohsen beweglieh gelagert·
Ladewänd· od.dgl. zur Verladung und Abdeckung des Ladegute« anschließen.
In der Belohnung, ist ein Ausführungsbelspiel der Erfindung dargestellt.
Bg zeigen : ' ■
Pig· 1 eine Seitenansicht eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges
mit angekuppeltem Ladegei'Ut und stirnsoitiger Presseinrichtung
und spannender Halteeinrichtung , ■
Pig. 2 eine Seitenansicht desselben Ladegerätes mit angeschlosaener
Presoeinrichtung und nachgeschalt'eter spannender
Halteeinrichtung für Ballen, Bündel od.dgl. und
?ig. 5 ·eine Seitenansicht desselben Ladefahrzeuges mit abgeänderter
Press- und Halteeinrichtung·
23in landwirtsehaftlichee Ladefahrseug lo, wie Ladewagen od.dgl.
weist in einem fahrbaren Rahmen 11 einen in Längsrichtung des !fahrzeuges Io verlaufenden Kr&tzboden 12 auf. Auf diesem Rahmen
11 stützen sich die das Obergeatell bildenden 3eitenwähda 13
an den Längsseiten und der rückwärtigen Stirnseite.ab, wobei
diese Seitenwände 13 aua einzelnen Sproooen » leitern od.dgl.
gebildet sein können.
An den vordereeitigen Stirnbereich des Rahmens 11 iüt ein
Ladegerät 14 angekuppelt, indem daa Fahrgestell 15 dee Ladegerätes
14 »it seinen beiden LSngsträgern 16 beispielsweise
eineteckbar mit den Rahmen 11 verbunden ist und eich somit
das Fahrgestell 15 und der Rahmen 11 in einer Ebene erstrecken»
Das zugeeit^ge vorlere Ende deo Ladegerätes 14 wird von einer j
Deichsel IT alt htJheneinstellbarem Stutsrad 18 gebildet» wobei }
sich.diese Zugdeichsel 17 an eine Zugmaschine ( nloht dargestellt
ankuppeln lässt.
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Zwel innerhalb des Fahrgestelles 15 "befestigte seitliche
Seitenbleche 19 nehmen die einzelnen. Einrichtungen zum Aufnehmen und Verladen dee ladegutes auf· Unterhalb dee Fahrgestelles 15
lagert eine Zubringerwelle 2o, die die Zubringereinrichtung 21 drehbar aufnimmt. TTa diese Zubringerwelle 2o lagert gleichfalls
eine Aufnahmeeinriohtung 22· die von einer schwenkbaren
Pick »up - Trommel od. dgl· gebildet das vom Erdboden aufgenommene
ladegut» insbesondere Stroh, Heu» Gras od.dgl« der Zubringereinriohtung
21 xuführt.
Oberhalb der Zubringereinrichtung 21 ist zweischen den Seitenblechen
19 ein als Presskanal wirkender Förderschacht 2? vorgesehen» in dem die Ladeeinrichtung 24 bewegbar angeordnet ist f
diese Ladeeinrichtung 24 weist einen Presskolben 25 auf» der um seine Schwenkachse 26 schwenkbar angeordnet ist·
Seitlich des FBrdersohachtes 23 erstreckt sich eine Drehachse
27 nit schwenkbarer Bindeeinrichtung 28» diese Bindeeinrichtung
28 setat sich aus einem Bindearm 29 mit vorderer gebogener Binderspitze 3o und einem oberhalb des ΚοΛβηβ 25 angeordneten
Knoter 31 zusammen.
Die Mündung 32 des Förderschachtes 23 verläuft schräg nach unten !
geneigt in den Laderaum des Fahrzeuges Io hinein und ist dabei mit ihrer SohrSglage und Ausbildung so gehalten» dass bei oberster
Kolbenstellung auch loses Ladegut vollständig aus dem Förderschacht
23 herausgedrückt wird·
■Χ ■ :■-," ".. ΒΑ© ί
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Im Bereich der Powders chachtmündung 32 1st eine Presseinrichtung
34 angeordnet» wobei im vorderen. Bereich der Mündung
32 eich eine schräg nach oben gerichtete Stirnwand 33 anschliesst»
die in ihrer Breite der Breite des PSrderschachtes 23 entspricht und auf dem Ladegerät 14 antenseitig befestigt
iet. Das obere Ende dieser Stirnwand 33 legt sich Tor die offene Stirnseite des Laderaumes und findet seine Befestigung
mittels Laschen 33a od.dgl· an den Seitenwänden 13 des Fahrzeuges
lo« Der hintere Bereich des Pörderechachtes 23 setzt
sich in einer Presswand 35 fort, die innerhalb des Laderaumes angeordnet mit ihrem unteren Ende in einem Lager 36 im
Bandbereich des Fördersohachtes 23 schwenkbar und lösbar befestigt
ist« Biese Presswand 35 erstreckt sich parallel zur
aus s er en Stirnwand 33 und steht mit einem Hebelgestänge ( Zugstange ) 37 mit einer Spannschraube 33 od.dgl. in kraftschlüssiger
Verbindung* Biese Spannschraube 38 lagert in einem an der Stirnwand 33 befestigten Auge 39 und ist mittels
einer Schraubenfeder 4or insbesondere Druckfeder o.ddgl. abgefedert
und segen selbstätiges £-rehen gesichert · Durch manuelles
Drehen dieser Spannschraube 33 kann der Abstand des oberen Bereiches der Fresswand 35 gegenüber der Stirnwand
33 eingestellt werden» so dass der freie Querschnitt verkleinert oder vergrössert werden kann t *·** Einstellen mittels
der Spannschraube 33 bewegt sich der obere Bereich der Presswand 35 cur Stirnwand 33 hin oder von dieser weg,indem
·.. '·>''. BAD ORIGINAL
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der lagereeitig· Presavandbereich al» Sohwenkpunkt/wirksam wird.
Sas ober« Ende dieser Pressband 35 ist vorzugsweise nach aussen»
d. h. in den Laderaum hinein gebogen ausgebildet und wirkt als
Kippfläche 4-1 für das Ladegut« An die äuseere Stirnwand 33
sehliesat eich im oberen Laderaumbereich eine vorzugsweise
stumpfwinklig Ausgebildete JPÜhruagadeck· 42 an. die von der
Stirnwand 33 aus schräg nach obei gerichtet Id; und in einen
waagerecht zur ladeflächenebene verlaufenden Seil übergeht«
Diese Pührungsdecfce 42 erstreckt sich vorzugsweise über die
gesamte Fahrseugbreit· und 1st Bitteis seitlicher Befeetigungastreben.
43 od.dgl. höhenveränderbar an den Seitenwanden 13 befestigt· Sie vorbeschriebene Presseinriohtung 34 dient zum
Zusaumenpreseen der mittels des Ladegerätes 14 erstellten Ballen
Bündeln od.dgl« während des Verladene« Das von den Presskolben 25 durch den förderschacht 23 als Ballen» Bündel od.dgl. susasuBengehaltene
Ladegut gelangt beim Verlassen des Pörderaohachtes
23 «wischen die Stirnwand 33 und die Presewand 35» die nachfolgenden
Ballen» Bündel od.dgl· drücken die vorliegenden Ballen Bündel od.dgl. sswischen diesen beiden Wänden 33» 35 weiter nach
oben· Die eingestellte Presswand 35 bewirkt aufgrund ihrer jeweiligen
Schräglage eine Querschnittsverengung für das durchlaufend· Ladegut und somit entsteht ein Pressdruck» der die
Ballen. Bündel od.dgl. verdichtet« Je nach Lag· der Presswand
35 wirkt sieh die Grosse des Pressdruck·· auf die Ballen,Bündel
au·. ..-·.·
Der gesamt· Presevorgang «retrtokt eich im Bereich de« Pörder-■chaohtee
23 beginnend bis sum obersten Raadbereich der beiden
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-lo-
Wände 33· 35» nodurch in vorteilhafter weise die übereinanderliegenden
Ballen» Bündel od.dgl. zusammengepresst und somit raummäesig
Terkleinert werden« Diese räumliche Terkleinerung der Ballen» Bündel aufgrund der pressenden Verladung zeigt sich in
der Haumausnutauttg τοη grosser Bedeutung und ermöglicht eine
günstigere und bessere Stapelung des Ladegutes·
Die aus dem Pressraum zwischen &en beiden Wänden 33» 35 herauskommenden
Ballen» Bündel od.dgl. werden τοη der oberen PUhrungsdeoke
42 in ihrer weiteren Bewegungsdichtung geführt» in-dem.
sie sum Laderaum hin in einer winkligen Bewegungsrichtung weitertransportiert werden und dann über die Kippfläche 41 in den
Laderaum gelangen.
Die in den Laderaum auf den Kratzboden 12 fallenden Ballen liegen lose auf der Ladefläche auf· Um diesenSallen» Bündelno.dgl·
im beladenen Zustand des Fahrzeuges Io eine sicher· Transport- :
lage xu geben » ist das landwirtschaftlich· Fahrzeug Io mit
einer Halteeinrichtung 44 ausgestattet· Dies· Halteeinrichtung 44 weist eine oberhalb des Ladegerätes 14 an der Stirnwand 33
drehbar gelagerte Seiltrommel 45 auf» τοη der aus mehrere parallel nebeneinander verlaufende Seile» Gurte od.dgl« 46 aus
Draht od.dgl. in Längsrichtung des Fahrzeuges Io geführt sind·
Dabei verlaufen diese Seile 46 τοη der Trommel 45 &us entlang
der Aussenseite der Stirnwand 33 bis su einer oberen» auf der Pührungsdeoke 42 drehbar angeordneten Umlenkrolle 47t Ton der ;
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sie In waagerechter Richtung zu einer zweiten auf dem hinteren
ergeführt werden· Sie Seile 46 erstrecken eich im unbeladenen Zustand
des Fahrzeuges Io diagonal zu dessen Seltenebene bis zum
hinteren Ende des Kratzbodens 12» in dessen Bereich sie mittels ösen» Haken 49 od.dgl· am Rahmen 11 endseitig befestigt sind·
Die Seiltrommel 45 ist mit einer Bremseinrichtung ( nicht dargestellt ) ausgestattet» die den von der trommel 45 ablaufenden
Seilen 46 eine gewisse Spannung verleiht und sämtliche Seile 46 in dieser Spannung hält·
Die auf die Ladefläche fallenden Ballen» Bündel od»dgl. werden
bei gewissen Anhäufungen vom Kratzboden 12 ,in den rückwärtigen
Laderaum tr&asposrtiert» bei diesem Transport stoasen Sie Ballen»
Bündel gegen die ileagonal verlaufenden Seile 46 und drucken
diese Seile 46 beim Weitertransport und bei weiter®? Anhäufung
nach oben und aussen* Durch die Bremswirkung der Seiltrommel 4?
setzen die Seile 46 den Ballen» Bündeln od.dgl· einen gewissen
Widerstand entgegen und pressen sie räumlich zusammen· Ist das Fahrzeug Io voll beladen» haben die Ballen die Seile 46 ganz
nach aussen gedruckt» so dass diese um das fahrzeugprofil in Längs
richtung herumgeführt sind und durch ihre paeee» spannende Wirkung
die Ballen» Bündel sicher auf der Ladefläche festhalten. Die übereinander gestapelten Ballen sind in einfacher Weise in
ihrer Lage festgelegt und ein Verrutschen oder Herunterfallen
derselben ist ausgeschlossen·
-12-
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Die Presseinriohtiuig gemSss der Erfindung ist einfadh im" Äia>
bau und sicher in der Wirkungsweise. Dae in Ballen» Bündeln od.
dgl· aus dem Ladegerät heraustretende ladegut vird beim weiteren Verladen in dieser Presseinriehtung räumlich «uaammengedrtiokt»
dieser -Vorgang geschieht automatisch mittels der nachfolgenden Ballen» Bündel od. dgl. Dieses Zusammenpressen ermöglicht ein
besseres Ausnutzen der ladefläche und gestattet eine grössere
Lademenge· Sie Pressvorrichtung wird einmal eingestellt und braucht während des Verladene nicht nachgestellt oder neu eingerichtet
su werden· An diese Presseinrichtung ist in vorteilhafter Weise eine Halteeinrichtung für die Ballen, Bündel od.
dgl» nachgesehaltet» die dem auf die Ladefläche auffallenden
Ladegut eine feste Lage bei gleichzeitiger Verspannung für den Transport gibt. Me mannenden Seile od.dgl. legen eioh um die
Ballen oder das lose Ladegut und halten es sioher fest» ein späteres transportmässiges Befestigen des ladegutes erUtftgt
sioh somit· Der Verladevorgang wird somit ohne manuelle Arbeiten ausgeführt, was in vorteilhafter ¥eise zur Einsparung von Ar-
von
beitskräften und Vermeidung/nachträglichen Stapel- oder
beitskräften und Vermeidung/nachträglichen Stapel- oder
Die Presseinrichtung arbeitet unabhängig von der Halteeinrichtung
und beide Einrichtungen sind lösbar am Ladefahrseug :
angeordnet·
BAD QBIGlHAL
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Die Pig. 3 der Zeichnung läsat in abgeänderter Ausführung ein La
defahrzeug Io nit angekuppeltem ladegerät 14· erkennen, bei de©
die dem ladegerät 14 nachgeschaltete Presseinrlchtung 34 im Bereich
ihrer vorderen Stirnwand 33 und ihrer hinteren Preeewand
35 mit mehreren Verdichtungseinrichtungen versehen sind· Als
Verdiehtungseinrichtungen sind dabei Rückhaltezaoken 51 Od.dgl.
vorgesehen, die gegeneinander gerichtete an der Innenseite der Stirnwand 33 sowie der Presswind 35 über - und nebeneinander
angeordnet das zu Ballen, Bündeln 5o od.dgl. gepresste ladegut weiterhin verdichten, indem aie ein ZurUckexpandieren - bei
nachlassen des Preaadruckes 3ich volumezuaäsaig vergrössern^*» ·
.1 '
des Ladegutes aussehliessen* V-.^
Diese Rttckhaltezacken 51 wirken beispielsweise alo Widerhaken. ^
C Sperrfläehen ) und verhindern ein Ausdehnen bzw. Zurüek- ' ^
wandern der Ballen, Bündel 5o beim Zurückechvenken dee Prea©-
kolbens 25 und halten die Ballen, Bündel 5o in ihrer Lage und Grb'ase fest, indem sio eich unter die durchgelaufenen Ballen 5o
d legen, biß die nachfolgenden Ballen 5o den Presedruck. wieer^^^
üben. Die Anordnung dieser Zurückhaltezaeken 51 let zur günstigen
Ladung durch ihre sichere Wirkungsweise bei einfacher Ausbildung
von groflsem Vorteil. ", ·
■I .
DIo Zurüokhaltttzwacken 51 können auch als federnde Elemente '
ausgebildet βein, die beim Durchwandern der Ballen 5o nach .'
aneeen ( zu den Wänden 33* 35 ) gedrückt werden und eich, danach .^
in dl» sperrende Stellung zueinander bewegen· ... ·. ' ■" -;*.', , ·
16328U
4H
Veiterhin wird in der Fig. 3 der Zeichnung oine andere Auaführungsform
einer Haiteeinrichtung für die aufgeladenen Ballen
Bündel 5o gezeigt· In gewissen Abständen sind im oberen Bereich dee IadefahraeugG3 Io parallel hintereinanderliogende
und quer zur Längsrichtung verlaufende Schwenkachsen 53 an den
seitlich aufragenden Seitenwandträgern 52 angeordnet, die jeweils
eine 'ladewand ( Ladeklappe ) 54 beweglich halten. Diese
Ladewilnde 54 hängen senkrecht nach unten in den Laderaum dea
Fahrzeuges Io hinein und dienen zur Verladung und Abdeckung
der Ballenr Bündel 5o od.
Nachdem die »usaimnengepressten Ballen 5o aus der Preseeinriahtuc
34 in den Laderaum gedrückt werden , atapelcf sich dieselben
turmförmig auf und drücken bei einer gewissen ßaumeinnahme gegen
. die erste Ladewand 54· Die nachfallenden Ballen 5o bewegen die
.. ,. . .54. allmählich nach oben um ihre Schwenkachse 53» bis sie
Ladewand/an die nächstliegende als Querriegel ( Anschlag ) wirkende
Schwenkachse 53 anschlägt und dabei etwa eine waagerechte Lage einnimmt.
iTun.vird der Laderaum, weitergefüllt und die nachfolgende Lade-
■· -v *'·* ■'■■■■■ . . ■ '· — "
wand 54 durch "den Ballendruck ebenfalls nach oben bis zum Querriegel 55 bewegt. Es lassen sich zwei oder mehrere Ladewände 54 vorsehen $ die in forteilhafter Welse einerseits eine feste Ladung aufgrund ihrer den Ballen. 50 entgegenwirkenden £igen~ gewichtskraft und andererseits la beladenen Zustand.des Fahrzeuges Io als Abdeckung und Befestigung für die Ladung dienen» da s: sich. In.waagerechter Lage über der Ladung erstrecken und auf diese »it ikre» Eigengewicht drüoken.
wand 54 durch "den Ballendruck ebenfalls nach oben bis zum Querriegel 55 bewegt. Es lassen sich zwei oder mehrere Ladewände 54 vorsehen $ die in forteilhafter Welse einerseits eine feste Ladung aufgrund ihrer den Ballen. 50 entgegenwirkenden £igen~ gewichtskraft und andererseits la beladenen Zustand.des Fahrzeuges Io als Abdeckung und Befestigung für die Ladung dienen» da s: sich. In.waagerechter Lage über der Ladung erstrecken und auf diese »it ikre» Eigengewicht drüoken.
-TSc- " -
Diese Anordnung der schwenkbaren ladewände 54 ist vorteilhaft
für eine raumausnutsende Beladung und sichere Halterung der
einzelnen Ballen 5o während des Transportes ; dabei Beigen diese Ladewände 54 bei einfacher Konatruktion» leichter Pertigün,
und Hontage eine sichere Wirkungsweise·
Diese Ladewände 54 hängen sinkrecht im Ruhezustand von oben
in den Laderaum hinein«,Sie bestehen in bevorzugter Weise aus einzelnen,im Abstand voneinander,parallel zueinander verlaufenden
Latten oder Streifen aus Metall,Holz oder Kunststof
Zur Bildung einer starren Ladewand können diese Latten,Leiste:
Streifen o.dgl, durch Querleisten miteinander verbunden sein·
Es kann aber auch bevorzugt sein,diese Latten o.dgl. durch
■o.dgl.
flexible Gurte,Schnüre als Querverbindungamittel miteinander
flexible Gurte,Schnüre als Querverbindungamittel miteinander
zu verbinden,so daß die Ladewand in sich elastisch ist.
0988A/053Z
Claims (1)
- ftPatentansprüchelandwirtschaftliches iadefahrzeug mit einem vorgeschalteten Gerät sum Aufnehmen des !ladegutes und sum Berstellen von Ballen, Bündeln od. dgl· und mit einem anschließenden Förderschacht zum Führen des Gutes in den laderaum desLadefahrzeuges , dadurch gekennzeichnet« dass dem Mörderoberen Bereich des
schacht eine in den/Laderaumghineinragende Druck- oder Press einrichtung «um Verdichten der vorgefertigten Ballen,Bttndein od*dgl· während des Ladevorganges nachgeschaltet ist*2« Ladefahreeug nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet» dass die Press einrichtung aus einer feststehenden Stirnwand und einer bewegbaren Presswand gebildet ist·3· Xadefahrzeug nach Anspruch 1 und 2» dadurch gekennzeichnet, dass die Stirn« und Presswand im Höndungsbereich des Eördereohachtes dem Schachtguerschnitt entsprechend angeordnet sind·4· Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch, gekennzeichnet, dass die Presswand um einen unteren Befestigungspunkt gegenüber der Stirnwand schwenkbar gelagert ist·-14-_.-. : ·.·. ' .· ■ ■·...'·' ·. BADORlGiMAC00988A/0532 "·5* Ladefahrzeug nach den. Ansprüchen 1 Ma 4» dadurch gekennzeichnet» dass die Presswand zur Querachnittsveränderung in ihrem oberen Endbereich mit einer Einstelleinrichtung bewegbar aasgestattet ist»6· Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 5> dadurch gekenn-zeichnet, dass die Einstelleinrichtung Torzugsweise von einer abgefederten Stellschraube od. dgl« gebildet ist·7· Ladefahrzeug nach den Ansprüchen Ibis 6» dadurch gekennzeichnet, dass die Stellschraube an der Stirnwand gelagert und mittels Hebelgestänge od.dgl. mit der Pressband verbunden ist«8· Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 7* dadurch gekennzeichnet» dass die Presswand an ihrem oberen Ende mit eine] Kippfläche für die Ballen» Bündel od.dgl· ausgestaltet iet.9· Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 8» dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlaufebene der Presseinrichtng vor zugeweise unter einem spitzen Winkel zur Ladefläche angeordnet ist·Io. Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnwand im oberen Fahrzeugbereich -;ein· Tührttagsdeck« für die Ballen» Bund«! Od»dgl« naohge- ; schaltet 1st« . '09884/05 3 2AlLadefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis lor dääurOh gekennzeichnet» dass die Führungsdecke gebogen und: höhender st ellbar vorgesehen ist«Ladefahrzeug insbesondere nach Anspruch lt dadurch gekennzeichnet, dass dem Förderschacht eine das Ladegut übergreifende und transportmässig sichernde Balteeinrichtung nachgeschaltet ist*Ladefahrzeug nach Anspruch 12» dadurch gekennzeichnet» dass die Halteeinrichtung aus mehreren», vorzugsweise parallel nebeneinander in Längsrichtung des Ladefahrzeuges verlaufenden. Seilen» Gurten od.dgl. gebildet ist·Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 12» 13» dadurch gekennzeich- . net, dass die Seile» Gurte od.dgl. von einer oberhalb des · Lädegerätes angeordneten Irommel od. dgl· abspulbar vorge- ; sehen sind« ;Ladefahr zeug nach den Ansprüchen 12 bis 14» dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel mit einer die Seil·» Gurte od.dgl· unter einer gewiesen Spannung haltenden. Bremseinrichtung od· : dgl· ausgestattet ist·BAD. . Iv0098Ö4/05321 "16328A4ttLadefahreeug nach den Ansprüchen 12 bis 15» dadurch gekennzeichnet» dass die Seile* Gurte od.dgl. über Uialenkrollen od.dgl. zum rückseitigen Fahrzeugbereich geführtladefahreeag nach den Ansprüchen 12 bia 16» dadurch gekennzeichnet, dass die Seile» Gurte od.dgl. JLa rückeeitigen Fahrzeugbereich oberhalb der Ladefläche lösbar befestigt sind.Ladefahrseug nach den Ansprüchen 1 bis 171 dadurch, gekennzeichnet» dass die Press- und Halteeinrichtung unabhängig Toneinander am ladefahrzeug lösbar angeordnet sind·• 00988h/0 5 32Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 18,dadurch gekennselehnet, dass die Presseinrichtung mit mehreren Verdi chtungeeinrichtungen, vorzugsweise Zurückhaltehaken od.dgl. zur Verdichtung und Sicherung gegen Expandierung der gepresst Ballen, Bündel od.dgl. versehen 1st.Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 19,dadurch gekennzeichnet, dass die Zurückhaltehaken Im Durchlaufberelch der Ballen gegenelnandergerlchtet über- und nebeneinander angeordnet und mit oberen Sperrflächen ( Widerhaken ) ausgestattet sind., Ladefahrzeug , Insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 2o, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere hintereinandergeschaltete, um obere Schwenkachsen beweglich gelagerte senkrecht hängende Ladewände od.dgl. vorgesehen sind.. Ladefahrzeug nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Schwenkachsen als Anschläge zur Begrenzung de» Schwenkbereiches der Ladewände vorgesehen sind.. Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die LadewSnöe aus einzelnen Latten,.streifen aus I'etall, Kunststoff oder Γοΐζ gebildet sind.-18-009884/0532Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Latten, Streifen od.dgl. der Ladewände starr mittels Querleisten untereinander verbunden sind.Ladefahrzeug nach den Ansprüchen 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet , dass die Latten, Streifen od.dgl. der Ladewände mittels flexibler Verbindungsmittel wie Schnur od.dgl. miteinander verbunden sind.SAD009884/Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT217867 | 1967-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1632844A1 true DE1632844A1 (de) | 1971-01-21 |
Family
ID=3529378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681632844 Pending DE1632844A1 (de) | 1967-03-07 | 1968-03-07 | Landwirtschaftliches Ladefahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1632844A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3439035A1 (de) * | 1984-10-25 | 1986-04-30 | Alfred Dr.-Ing. 7900 Ulm Eggenmüller | Verfahren und einrichtung zum pressen und bilden von ballen aus ernteguetern |
-
1968
- 1968-03-07 DE DE19681632844 patent/DE1632844A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3439035A1 (de) * | 1984-10-25 | 1986-04-30 | Alfred Dr.-Ing. 7900 Ulm Eggenmüller | Verfahren und einrichtung zum pressen und bilden von ballen aus ernteguetern |
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