DE1632741B2 - Gliederband veraenderbarer laenge - Google Patents
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- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gliederband veränderbarer Länge, dessen querverlaufende Glieder einen
vorspringenden Ansatz in der Mitte an der einen Längsseite und zwei im Abstand voneinander angeordnete
Ansätze an der gegenüberliegenden Längsseite aufweisen, die miteinander eine Aussparung bilden,
in die der Mittelansatz des benachbarten Gliedes einführbar ist, wobei jeweils zwei Glieder mittels
einer Längenänderungseinrichtung miteinander verbindbar sind, die aus einem aus dem Mittelansatz
vorstehenden, zur einen Bandlängskante weisenden feststehenden Finger und einem entgegengesetzt zeigenden
beweglichen Fangfinger besteht, die unter die Endansätze des benachbarten Gliedes greifen.
Bei dem Gliederband der vorgenannten Art übt eine Schraubenfeder ständig einen Druck auf den
verschiebbaren, als Bolzen ausgebildeten Fangfinger aus. An der dem Fangfinger abgewandten Seite befindet
sich ein fester Ansatz, der von einer umgefalteten Metallhülse gebildet ist, welche mit einem Ende
den Fangfinger hält und deren anderes Ende der Verankerungsansatz ist. Zur Herstellung dieser Konstruktion
ist es erforderlich, die Glieder hohl auszubilden, um jeweils die Schraubenfeder und den beweglichen
Fangfinger aufnehmen zu können. Die Glieder weisen daher eine beträchtliche Dicke auf
und ihre Montage gestaltet sich kompliziert und zeitaufwendig.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gliederband veränderbarer Länge zu schaffen, das gegenüber dem
bekannten Gliederband eine geringere Gliederdicke hat.
Erfindungsgemäß besteht die Lösung dieser Aufgabe darin, daß jedes der nur drei Materiallagen dikken
Glieder aus einer Grundplatte mit angeformtem Finger und ausgestanzter Aussparung, einer ebenfalls
aus einem flachen Metallstreifen gestanzten Deckhülle mit einem angeformten Mittellappen, zwei gegenüberliegenden
Endlappen und einem ausgestanzten Schlitz sowie dem losen Fangfinger besteht, wobei
die Lappen der Deckhülle um die eingelegte Grundplatte und den daran angeklemmten verschiebbaren
Fangfinger herumgefaltet sind.
Neben der Lösung der vorgenannten Aufgabe wird durch die Erfindung in vorteilhafter Weise erreicht,
daß alle Teile des Gliederbandes durch Stanzen hergestellt werden können, wobei für die Fertigstellung
der Glieder nur Faltvorgänge erforderlich sind. Der bewegliche Fangfinger ist ein einfacher J-förmiger
Teil, der als Haltefeder wirkt und der sowohl in offener als auch in geschlossener Stellung eine zwangläufige
Verriegelungswirkung hat. Die einfache Konstruktion erlaubt sehr feine Profile der Glieder, ohne
daß diese im Inneren Hohlräume aufweisen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar sind
F i g. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Teile eines Gliedes,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung der Gliederteile der Fig. 1 im zusammengesetzten Zustand,
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung des in Fig.2 gezeigten Gliedes nach dem Zusammenbau
und eines Dekorstreifens, der an dem Glied angebracht werden soll und
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung eines Gliedes mit dem daran befestigten Dekorstreifen,
F i g. 5 und 6 zeigen eine vergrößerte Vorder- bzw. Rückansicht mehrerer Glieder, wie sie in den F i g. 1
bis 4 dargestellt sind, wobei einige Glieder miteinander verbunden sind und ein weiteres Glied zum Anbringen
an dem Gliederband bereit ist.
Jedes Glied ist aus einer Grundplatte 1, einem verschiebbaren, im wesentlichen J-förmigen Fangfinger
2 und einer Deckhülle 3 zusammengesetzt. Der Fangfinger 2 besteht aus einem Stift 4,
der in der Nähe seines einen Endes einen Hakenansatz 5 hat, dessen Spitze 6 etwas scheibenförmig
ausgebildet ist. Die Grundplatte 1 ist ein Streifen, hat eine Aussparung? in einer Längsseite,
einen kurzen Ansatz 8 an der anderen Längsseite und im Abstand von diesem einen größeren Ansatz 9 mit
einem Finger 10, der sich parallel zum Rand der Grundplatte erstreckt. Der Rand der zwischen den
Ansätzen 8 und 9 gebildeten Aussparung ist mit zwei im Abstand voneinander angeordneten Vertiefungen
11 versehen, die die scheibenförmige Spitze 6 des Hakenansatzes 5 des Fangfingers 2 aufnehmen, wie
dies später näher erläutert ist.
Die Deckhülle 3 ist ebenfalls aus einem Streifen hergestellt, der geringfügig breiter ist als die Grundplatte
1. Die Deckhülle hat an einer Längsseite im Abstand angeordnete, nach oben stehende Endlap-
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pen 12 und an der entgegengesetzten Längsseite 13 und den Ansatz 8 hinaus, während die Spitze des
einen nach oben stehenden Mittellappen 13, der zwi- Stiftes 4 in der anderen Lage in den Mittellappen 13
sehen den Endlappen 12 angeordnet ist. Jeder Lap- hineingezogen ist.
pen hat eine Breite von etwa 1A der Länge der Deck- Zu dekorativen Zwecken wird je ein Dekorstreifen
hülle 3. Der Rand der Deckhülle 3 zwischen den 5 19 mit einem geätzten oder gerieften Muster auf die
Endlappen 12 ist bei 14 ausgespart, und der entge- Oberseite der fertigen Bandglieder aufgelegt, und die
gengesetzte Rand der Deckhülle 3 ist mit einem nach Enden des Dekorstreifens werden über die Enden
oben stehenden Vorsprung 15 gegenüber jedem End- der Glieder herumgefaltet. Der Dekorstreifen 19 ver-
lappen 12 versehen. Ein Schlitz 16 ist in der Deck- deckt dabei die Aussparung 14 der Deckhülle, er hat
hülle 3 vor dem Mittellappen 13 ausgebildet. ι ο aber im wesentlichen dieselbe Breite wie die Grund-
Die drei Einzelteile 1, 2 und 3 werden zu einem platte 1 und die Deckhülle 3, so daß der umgefaltete
Glied zusammengebaut. Dabei wird der Hakenan- Mittellappen 13, der Stift 4 am Fangfinger 2 sowie
satz 5 des Fangfingers 2 in der Aussparung zwischen der angeformte Finger 10 über den anderen Rand
den Ansätzen 8 und 9 der Grundplatte 1 angeordnet, des Dekorstreifens 19 hervorstehen,
wobei die scheibenförmige Spitze 6 in die eine oder 15 Die Art der Verbindung von mehreren Gliedern
die andere Vertiefung 11 eingreift. Anschließend zur Bildung eines Gliederbandes ist folgende: Durch
wird die Grundplatte 1 mit dem Fangfinger 2 auf die das Umfalten der Endlappen 12, die die Enden der
Deckhülle 3 zwischen den Lappen 12 und 13 aufge- Aussparung 7 der innen liegenden Grundplatte 1
legt. Eine Stufe 17 und eine Aussparung 18 im Rand überdecken, wird an jedem Ende der Aussparung 14
der Grundplatte 1 kommen mit den Vorsprüngen 15 20 eines Gliedes ein freier Raum 20 gebildet. Mittels
der Deckhülle 3 in Eingriff, wodurch die Teile ausge- eines stiftartigen Werkzeuges, das in den Schlitz 16
richtet gehalten sind. Ein Spalt zwischen dem Rand eines Gliedes eingeführt wird, wird der Fangfinger 2
des Ansatzes 8 und dem Mittellappen 13 nimmt den bewegt, um den Stift 4 in das Innere des umgefalte-
Stift4 des Fangfingers2 auf, der durch den Mittel- ten Mittellappens 13 zu ziehen (rechts in Fig.5).
lappen 13 in der Aussparung der Grundplatte 1 zwi- 25 Jetzt ist es möglich, den feststehenden Finger 10 die-
schen den Ansätzen 8 und 9 gehalten wird. ses Gliedes in den freien Raum 20 eines angrenzen-
Nach dem Zusammensetzen der Teile 1,2 und 3 den Gliedes einzusetzen und den umgefalteten Mitwerden
die Lappen 12 und 13 nach unten umgefal- tellappen 13 in die Aussparung 14 des angrenzenden
tet, wodurch die Teile in dieser zusammengesetzten Gliedes einzuführen. Dann wird der Fangfinger 2
Stellung festgehalten sind. Beim Umfalten des Mittel- 30 wieder herausgeschoben, damit der Stift 4 in den belappens
13 muß ausreichendes Spiel für den Fangfin- nachbarten freien Raum 20 gelangt, wodurch die beiger
2 mit seinem Stift 4, seinem Hakenansatz 5 und den Glieder gelenkig miteinander verbunden sind, inseiner
Spitze 6 verbleiben, so daß der Fangfinger par- dem der Finger 10 und der Stift 4 des einen Gliedes
allel zum Stift 4 innerhalb der zulässigen Grenzen in die freien Räume 20 des benachbarten Gliedes
zwischen den Ansätzen 8 und 9 hin- und hergleiten 35 eingreifen. Der Fangfinger 2 ist gegen ein unbeabkann.
Nachdem der Mittellappen 13 umgefaltet ist, sichtigtes Zurückgleiten durch die scheibenförmige
bleibt durch den Schlitz 16 der Deckhülle 3 noch ein Spitze 6 gesichert, die in die äußere Vertiefung 11
Zugang zu dem beweglichen Fangfinger 2 frei, um eingreift. Mehrere in der vorgenannten Art miteinandiesen
zu bewegen. Der Eingriff der scheibenförmi- der verbundene Glieder bilden ein Gliederband. An
gen Spitze 6 in eine der beiden Vertiefungen 11 be- 40 seinen beiden Enden kann das Gliederband mit herstimmt
zwei Lagen, zwischen denen der Fangfinger 2 kömmlichen Mitteln zur lösbaren Verbindung
gleiten kann. In einer dieser beiden Lagen erstreckt und/oder zur Anbringung einer Uhr od. dgl. versehen
sich die Spitze 6 des Stiftes 4 über den Mittellappen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Gliederband veränderbarer Länge, dessen querverlaufende Glieder je einen vorspringenden
Ansatz in der Mitte an der einen Längsseite und zwei im Abstand voneinander angeordnete Ansätze
an der gegenüberliegenden Längsseite aufweisen, die miteinander eine Aussparung bilden,
in die der Mittelansatz des benachbarten Gliedes einführbar ist, wobei jeweils zwei Glieder mittels
einer Längsveränderungseinrichtung miteinander verbindbar sind, die aus einem aus dem Mittelansatz
vorstehenden, zur einen Bandlängskante weisenden feststehenden Finger und einem entgegengesetzt
zeigenden beweglichen Fangfinger besteht, die unter die Endansätze des benachbarten
Gliedes greifen, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der nur drei Materiallagen dikken Glieder aus einer Grundplatte (1) mit angeformtem
Finger (10) und ausgestanzter Aussparung (7), einer ebenfalls aus einem flachen Metallstreifen
gestanzten Deckhülle (3) mit einem angeformten Mittellappen (13), zwei gegenüberliegenden
Endlappen (12) und einem ausgestanzten Schlitz (16) sowie dem losen Fangfinger (2)
besteht, wobei die Lappen der Deckhülle (3) um die eingelegte Grundplatte und den daran angeklemmten
verschiebbaren Fangfinger herumgefaltet sind.
2. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Fangfinger (2)
ein federnder J-förmiger Metallstift ist, der in Vertiefungen (11) in der Grundplatte (1) in einer
von mehreren Stellungen einrastet.
3. Gliederband nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder
wenigstens an der Schaufläche mit einem Dekorstreifen (19) abgedeckt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4486565 | 1965-10-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1632741A1 DE1632741A1 (de) | 1972-04-27 |
| DE1632741B2 true DE1632741B2 (de) | 1973-03-01 |
| DE1632741C3 DE1632741C3 (de) | 1973-09-20 |
Family
ID=10435040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661632741 Expired DE1632741C3 (de) | 1965-10-22 | 1966-10-20 | Gliederband veränderbarer Lange |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1632741C3 (de) |
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-
1966
- 1966-10-20 DE DE19661632741 patent/DE1632741C3/de not_active Expired
- 1966-10-21 ES ES1966133453U patent/ES133453Y/es not_active Expired
- 1966-10-22 CH CH1533566A patent/CH444549A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1632741A1 (de) | 1972-04-27 |
| ES133453U (es) | 1968-03-01 |
| ES133453Y (es) | 1968-07-01 |
| DE1632741C3 (de) | 1973-09-20 |
| CH444549A (de) | 1967-09-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |