DE1534777C - Einsteckverbindung fur Profilteile einer Wand , Säulen , Ortgang oder Fen sterverkleidung - Google Patents
Einsteckverbindung fur Profilteile einer Wand , Säulen , Ortgang oder Fen sterverkleidungInfo
- Publication number
- DE1534777C DE1534777C DE1534777C DE 1534777 C DE1534777 C DE 1534777C DE 1534777 C DE1534777 C DE 1534777C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plug
- connection
- spring element
- profile part
- profile
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005253 cladding Methods 0.000 title claims description 10
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 10
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 5
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 5
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 8
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Einsteckverbindung für Profilteile einer Wand-, Säulen-, Ortgang- oder Fensterverkleidung,
bei der mindestens ein Federelement teilweise zwischen zwei an dem einen Profilteil angeordneten
Halteschenkeln gehalten ist und der überstehende Teil des Federelementes in eine Ausnehmung
des anderen Profilteiles unter Spannung eingreift.
Eine Einsteckverbindung dieser Art ist aus der USA.-Patentschrift 2 867 856 bekannt. Dort besteht
das Federelement aus einem Federstahlbügel, dessen Enden zwischen die beiden Halteschenkel eingesteckt
sind, während der Bügelrücken in die Ausnehmung des anderen Profilteiles eingreift und am Boden dieser
Ausnehmung anliegt. Das den Federstahlbügel haltende Profilteil wird zur Befestigung am anderen
Profilteil unter Zusammendrücken des Federstahlbügels verschoben, bis es mit seinem dem Federstahlbügel
entgegengesetzten Ende unter leichter Verdrehung in einen Rastsitz am anderen Profilteil eingeschwenkt
werden kann und in diesem Rastsitz durch den gespannten Federstahlbügel gehalten wird.
Bei dieser Konstruktion wird es als nachteilig angesehen, daß das als Federstahlbügel ausgebildete
Federelement bei Belastungen quer zum Federungsweg nicht ausreichend geführt ist, so daß in dieser
Richtung eine unerwünschte seitliche Verschiebung des den Federstahlbügel tragenden Profilteiles gegenüber
dem anderen Profilteil erfolgen kann. Daher ist es auch nicht möglich, den Federstahlbügel durch ein
Federelement zu ersetzen, das in an sich bekannter Weise aus elastisch nachgiebigem streifenförmigem
Gummi oder Kunststoff besteht, da ein solches Federelement quer zum Federungsweg keine ausreichende
Steifigkeit besitzt, sondern sich bei Querbelastungen umbiegen würde. Andererseits ist aber eine solche
Ausbildung des Federelements aus streifenförmigem Gummi oder Kunststoff bei Einsteckverbindungen der
eingangs genannten Art wünschenswert, um eine gleichmäßige Verteilung des Federdruckes längs der
Profilteile erreichen und in einfacher Weise die Größe des Federweges und der Federkraft bestimmen oder
verändern zu können.
Zwar ist nach dem Gebrauchsmuster 1 861 687 eine Einsteckverbindung bekannt, bei welcher eine
Entlastung der Federelemente quer zum Federweg verwirklicht ist. Jedoch wird diese Entlastung dadurch
erreicht, daß die Federelemente als in Hülsen geführte Spiralfedern ausgebildet sind und nicht über die Hülsen
vorstehen, sondern auf ebenfalls in den Hülsen teleskopärtig geführte Stempel wirken, die ihrerseits
in die Ausnehmung des anderen Profilteiles eingreifen. Ein Ersatz dieser Spiralfedern durch elastisch nachgiebigen
streifenförmigen Gummi oder Kunststoff bringt offensichtlich nicht die gewünschten Wirkungen,
wenn die in der bekannten Einsteckverbindung durch die Hülsen und die darin geführten Stempel
bewirkte Entlastung des Federelementes quer zum Federweg erhalten bleiben soll. Abgesehen davon erfordert
die bekannte Einsteckverbindung eine Vielzahl der beschriebenen Teleskopeinrichtungen, verteilt
über die Länge der Profilteile. Das bedeutet hinsichtlich Herstellung und Montage einen erheblichen
Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einsteckverbindung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß ein weiches Federelement bei Beanspruchungen quer zum Federweg ausreichend abgestützt
ist, jedoch bei der Montage ein Verschwenken eines Profilteiles gegenüber dem anderen Profilteil
oder Bauteil leicht möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Ausnehmung als Einschubtasche ausgebildet
ist, in die der überstehende Teil des Federelementes, das in an sich bekannter Weise aus elastisch
nachgiebigem streifenförmigem Gummi oder Kunststoff besteht, mit seitlichem Spielraum eingesetzt
ίο ist, und daß die Außenseiten der Halteschenkel eine
spitz zulaufende Anschlagleiste aufweisen, deren gegenseitiger Spitzenabstand der lichten Weite der
Einschubtasche entspricht.
Durch die direkte Anlage der Anschlagleisten an den Seitenwänden der Einschubtasche ergibt sich die
gewünschte Abstützung der beiden Profilteile quer zum Federungsweg des Federelementes, ohne daß
diese Anschlagleisten die Schwenkbewegung behindern, die zum Einrasten des einen Profilteiles am anderen
erforderlich ist. Vielmehr können die Anschlagleisten gleichsam die Drehachse für diese Schwenkbewegung
bilden. Die Federelemente können dabei in Richtung des Federungsweges verhältnismäßig lang
gewählt werden, was für gewisse Konstruktionen von Bedeutung ist. Die so erreichte Querentlastung des
Federelementes ermöglicht dessen Ausbildung aus elastisch nachgiebigem streifenförmigem Gummi oder
Kunststoff mit dem Vorteil, daß Federungsweg und Federkraft in einfacher Weise ohne konstruktive Anderungen
der Profilteile verändert werden können. Die Federelemente können je nach Bedarf aus einem
Gummi- oder Kunststoffband herausgeschnitten werden. Wünscht man, mit wenig Kraftaufwand einen
großen Federungsweg zu überbrücken und ist für die Erhaltung des Rastsitzes eine große Federkraft nicht
erforderlich, so wählt man Gummi- oder Kunststoffstreifen geringer Länge, die mit Abstand voneinander
zwischen die Halteschenkel eingeschoben werden. Die Gesamtlänge der Streifen ergibt dann aneinandergereiht
nur einen Bruchteil der gesamten Profillänge. Ist dagegen eine stärkere Federkraft erforderlich und
nimmt man bei der Montage in Kauf, daß das zu befestigende Profilteil zum Einrasten am anderen
Profilteil stärker angedrückt werden muß, so kann man aus den gleichen Gummi- oder Kunststoffbändern
längere Streifenstücke herausschneiden, ohne dabei die übrige Konstruktion verändern zu
müssen.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt
A b b. 1 die Einsteckverbindung bei einer Ortgangverkleidung,
A b b. 2 die Einsteckverbindung bei einer Wand- oder Säulenverkleidung,
A b b. 3 die Einsteckverbindung bei einer Fensterrahmenkonstruktion.
In A b b. 1 ist mit 1 das festmontierte Profilteil bezeichnet. An ihm befinden sich zwei Halteschenkel 2,
welche eine Nut 12 bildend die aus elastisch nachgiebigem streifenförmigem Gummi oder Kunststoff
bestehenden Federelemente 3 halten. Die nach außen gerichteten Anschlagleisten sind mit 5 bezeichnet. Die
Nase 4 dient zum Einrasten.
Das andere, abnehmbare Profilteil ist mit 6 bezeichnet. Die Nase 7 rastet hinter der Nase 4 ein. Der
Flansch 8 und die Deckfläche 9 bilden zusammen mit der sich an den Federelementen abstützenden Anlage
10 die Einschubtasche 11, in welche die Halteschenkel 2 mit ihren Anschlagleisten 5 hineinpassen.
Die Befestigung des abnehmbaren Profilteiles 6 vollzieht sich folgendermaßen:
Über die Halteschenkel 2 und die Anschlagleisten 5 wird die Einschubtasche 11 des Profilteiles 6 geschoben,
wobei das Profilteil 6 mit der Nase 7 nach links herausgeschwenkt sein muß, so daß die Nase 7 neben
der Nase 4 liegt. Diese Verschwenkung des Profilteiles 6 erfolgt im wesentlichen um die Spitze der Anschlagleisten
5 ohne Verklemmen oder Verbiegen des Profilteiles. Das Profilteil 6 wird dann in Pfeilrichtung
gegen die Wirkung der Federelemente 3 heruntergedrückt, daß ein Einrasten der Nase 7 hinter der
Nase 4 möglich wird, worauf das Profilteil 6 losgelassen wird. Der Einrastvorgang ist beendet; eine feste
und doch lösbare Verbindung ist hergestellt.
Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 sind der Haltewinkel 16 und der Haltewinkel 18 mit der Wand
20 fest verbunden. Die abnehmbaren Wandverkleidungsteile sind mit 15 bzw. 19 bezeichnet. An den
Wandverkleidungsteilen befindet sich der Flansch 8, der zusammen mit der Deckfläche 9 und der Anlage
10 die Einschubtasche 11 bildet. An den abnehmbaren Wandverkleidungsteilen sind die beiden Halteschenkel
2 mit ihren beiden Anschlagleisten 5 angeformt. Die Halteschenkel 2 bilden die Nut 12, während
am anderen Ende des Wandverkleidungsteiles 19 die Nase 7 als Gegenstück zur Nase 4 dient. Die
Federelemente sind wieder mit 3 bezeichnet.
A b b. 3 zeigt eine Fensterrahmen- oder Sprossenkonstruktion, wobei die Federelemente entsprechend
A b b. 1 am Halteprofil befestigt sind und die zu befestigende Verkleidung aus zwei Teilen besteht, an
deren Zusammentreffen eine hakenförmige Fugendeckung angebracht ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einsteckverbindung für Profilteile einer Wand-, Säulen-, Ortgang- oder Fensterverkleidung, bei der mindestens ein Federelement teilweise zwisehen zwei an dem einen Profilteil angeordneten Halteschenkeln gehalten ist und der überstehende Teil des Federelementes in eine Ausnehmung des anderen Profilteils unter Spannung eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausneh- mung als Einschubtasche (11) ausgebildet ist, in die der überstehende Teil des Federelements (3), das in an sich bekannter Weise aus elastisch nachgiebigem streifenförmigem Gummi oder Kunststoff besteht, mit seitlichem Spielraum eingesetzt ist, und daß die Außenseiten der Halteschenkel (2) eine spitz zulaufende Anschlagleiste (5) aufweisen, deren gegenseitiger Spitzenabstand der lichten Weite der Einschubtasche (11) entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2152341C3 (de) | Bauspielzeug | |
| DE2820936C2 (de) | Zieranhänger für den Griff eines Reißverschlußschiebers | |
| DE2127492C3 (de) | Ablagevorrichtung für Kleider | |
| DE1140330B (de) | Bauteil aus plattenfoermigen Leichtmetall- oder Kunststoffelementen | |
| DE2905138A1 (de) | Wischblatt mit einem tragbuegelsystem | |
| WO1989001305A1 (fr) | Guidage pour tiroirs de preference en plastique | |
| DE3048793C2 (de) | Tragkörper für Radführungsglieder von Kraftfahrzeugrädern, insbesondere Hinterrädern | |
| DE1575095B1 (de) | In eine Traegeroeffnung einschnappbarer,einstueckig aus elastischem Kunststoff geformter Kopfbolzen | |
| DE1534777C (de) | Einsteckverbindung fur Profilteile einer Wand , Säulen , Ortgang oder Fen sterverkleidung | |
| DE1534777B1 (de) | Einsteckverbindung fuer Profilteile einer Wand-,Saeulen-,Ortgang- oder Fensterverkleidung | |
| DE1937570B2 (de) | In ihrer Höhenlage einstellbare Kopfstütze, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| AT264178B (de) | Eggenbalken | |
| DE3149329C2 (de) | Montagefuß für Schaltanlagen-Reihenklemmen, Schaltanlagen-Reihengehäuse und dgl. | |
| DE3716714C2 (de) | ||
| DE2608605C3 (de) | Wischvorrichtung für Scheiben von Kraftfahrzeugen | |
| DE2922395C3 (de) | Laufrolle für Kleinmöbel | |
| DE1236620B (de) | Wanne fuer Kabelschellen | |
| DE1045137B (de) | Ziehgliederband | |
| DE620222C (de) | Bauelemente in Form von C-foermigen Verbindungsgliedern fuer Bauspiele | |
| DE1591445C3 (de) | Antennenverstärkeranordnung mit einer verlängerbaren Stange als Halteorgan für die Gehäuse | |
| DE1557500C (de) | Dehnbares Ghederband | |
| DE1575095C (de) | In eine Trageroffnung einschnappbarer, einstückig aus elastischem Kunststoff ge formter Kopfbolzen | |
| DE1530526C3 (de) | Scheuerleistungsanordnung an Kraftwagen | |
| DE1640042C (de) | Elektrische Schaltvorrichtung | |
| DE1191701B (de) | Fussbodenmatte fuer Kraftfahrzeuge |