DE1629884B - Drehgasschalter, insbesondere fur Was serheizer - Google Patents
Drehgasschalter, insbesondere fur Was serheizerInfo
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Description
und zu vervollkommnen, insbesondere die Herstel- 25 sich die Ventile 2, 3 nacheinander gegen die Wirkung
lung zu erleichtern und die Funktionssicherheit zu erhöhen.
Die Erfindung besteht darin, daß mit dem Drehgriff eine den Steuernocken tragende Kurvenscheibe
der Ventilfedern und des Gasdruckes öffnen. Zwischen den Ventilen 2, 3 ist eine Zündgasleitung 5 abgezweigt.
Der Ventilschaft 4 liegt am Boden eines topfförmigen Kurventrägers 6 an, der einen zapfen
verbunden ist, die einerseits am Kurventräger anliegt 30 artigen Ansatz 6' aufweist. In dem Ansatz 6' sitzt
und andererseits mit einer gehäusefesten Schrägfläche eine Stellschraube 7, die eine verstellbare Anlagederart
zusammenarbeitet, daß sich der Drehgriff und
der Kurventräger beim Verdrehen des Drehgriffes
der Kurventräger beim Verdrehen des Drehgriffes
zugleich axial um einen zum Öffnen des Zündgasven-
fläche für den Ventilschaft 4 bildet. Der Kürventräger 6 ist im Gehäuse 1 gleichachsig zu den Ventilen
2, 3 angeordnet und ist axial verschiebbar und
tils ausreichenden Betrag verschiebt. Die Kurve zur 35 verdrehbar. Eine Wendelfeder 8, die den Ventil-Erzeugung
des zum Öffnen des Zündgasventils er- schaft 4 umgibt, ist einerseits am Gehäuse 1, andeforderlichen
Hubes wird also nicht am verdrehbaren rerseits am Kurventräger 6 befestigt und wirkt sowohl
Kurventräger angebracht, sondern dafür wird eine einer Verdrehung als auch einer axialen Verschiebung
besondere am Drehgriff befestigte Kurvenscheibe des Kurventrägers 6 entgegen. Über den zapfenförmivorgesehen
und der Drehgriff axial verschiebbar aus- 40 gen Ansatz 6' des Kurventrägers 6 ist ein Drehgriff 9
gebildet. Das hat den Vorteil, daß der Ventilschaft geschoben, der mit einer Kurvenscheibe 10 fest verzentrisch
am Kurventräger anliegen und seine Anlage- bunden ist. Diese Kurvenscheibe 10 liegt unter Zwiflache
justierbar, z. B. durch eine Stellschraube, ge- schenlage eines elastischen Dämpfungsringes 11 am
bildet sein kann. Kurventräger 6 an und ist in einen auf das Gehäuse 1
Der Drehgasschalter dieser Art wird ferner da- 45 aufgeschraubten Überwürfdeckel 12 geführt. Die
durch verbessert, daß der Kurventräger einen radial Kurvenscheibe 10 weist eine Kurve 10' auf, die mit
vorspringenden Ansatz aufweist, der mit einem drei- einer Schrägfläche 13 im Innern des Uberwurfdeckels
armigen, schwenkbar gelagerten Riegelhebel in der 12 zusammenarbeitet. Bei einer Verdrehung des
Weise zusammenarbeitet, daß durch Anschlagen des Drehgriffes 9 wird dieser zugleich mit dem Kurven-Ansatzes
am mittleren Hebelarm der Riegelhebel 50 träger 6 axial verschoben und dadurch das Zündgasso
weit verschwenkt wird, bis ein hakenförmiges Ende ventil 2 geöffnet. Dieser Hub ist dadurch begrenzt,
des äußeren Hebelarmes den Ansatz übergreift, wobei der dritte Hebelarm in den Bereich einer wärmeempfindlichen
Haltevorrichtung gelangt. Zweck-
daß die Kurvenscheibe 10 an einer Stirnfläche 1' des Gehäuses 1 einen Anschlag findet. Die Kurvenscheibe
10 ist mit einem Nocken 14 versehen, durch
mäßigerweise wird die Rückholfeder des Kürventrä- 55 den bei einer Verdrehung des Drehgriffes 9 der
gers als eine bei der Verdrehung spannbare, aber Kurventräger 6 gegen die Wirkung der Wendelfeder 8
auch eine axiale Verschiebung des Kurventrägers bewirkende Wendelfeder ausgebildet. Dabei kann zwi
schen der Kurvenscheibe des Drehcriffes und dem
mitgenommen und mitverdreht wird. Der Kurventräger 6 weist einen radialen Ansatz 15 auf, der bei einer
Verdrehung des Drehgriffes 9 in die in F i g. 2 ge-
Kurventräger ein elastischer Ring zum Dämpfen der 60 strichelt eingezeichnete Lage kommt. Das ist dann
Rückholbewegung des Kurventrägers angeordnet werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die wärmeempfindliche Verriegelungsvorder
Fall, wenn der Drehgriff 9 aus der in F i g. 3 dargestellten Lage in die in F i g. 6 dargestellte Stellung
I (Zündstellung) um mehr als 90° gedreht wird. Im Gehäuse 1 ist ein dreiarmiger Riegelhebel 16 bei
richtung aus zwei unabhängig voneinander an- 65 16' gelagert. Durch den radialen Ansatz 15, der an
sprechenden, kraftschlüssig auf einen Riegelhebel dem mittleren Arm des Riegelhebels 16 zur Anlage
einwirkenden wärmeempfindlichen Organen besteht. kommt, wird der Riegelhebel 16, unterstützt durch
Man kann dann die Verriegelung des Drehgasschal- die Feder 17, gegen die Wirkung einer Feder 18 etwas
geschwenkt, so daß der hakenförmige äußere Hebelarm über den Ansatz 15 greift und dadurch ein Rückdrehen
des Kurventrägers 6 verhindert (F i g. 5). Am dritten Arm des Riegelhebels 16 liegt unter dem Einfluß
einer Feder 18 ein Stift 19 kraftschlüssig an. Der Stift 19 trägt den Anker 20 eines thermoelektrisch
erregten Haltemagneten 21, Bei der in F i g. 5 dargestellten Zündstellung hat der Riegelhebel 16 die Kraft
der Feder 18 überwunden und den Anker 20 an die hebeis 31 eingreift. Der Schalthebel 31 ist im Gehäuse
bei 32 gelagert und ragt mit seinem einen Ende heraus. Der Schalthebel 31 greift unter den Riegelhebel
16 und steht unter dem Einfluß einer Schaltfeder 34. Sobald eine vorbestimmte Temperatur am
Wärmefühler überschritten wird, hebt das Ausdehnungsgefäß 25 den Winkelhebel 28 an und bringt dadurch
den Fangstift 29 außer Eingriff mit der Öffnung 30 des Schalthebels 31. Dadurch wird die durch
Pole des Haltemägneten 21 angelegt. Da das Zünd- io den Fangstift 29 aufgefangene Kraft der Feder 34
gasventil 2 geöffnet ist, kann jetzt eine nicht dargestellte Zündflamme entzündet werden, die in bekannter
Weise ein den Erregerstrom des Haltemagneten 21 erzeugendes Thermoelement beheizt. Wenn bei brennender
Zündflamme der Haltemagnet 21 erregt wird, hält dieser den Anker 20 gegen die Wirkung der
Feder 18 fest. Beim Loslassen des Drehgriffes 9 bleibt dieser in seiner Stellung, da der von der Feder 18
nunmehr entlastete Riegelhebel 16 den Kurventräfrei, so daß der Schalthebel 31 nunmehr den Riegelhebel
16 auslösen kann. Wird der Riegelhebel 16 beim Wiedereinschalten durch Drehung des Drehgriffes
9 wieder in Riegelstellung gebracht, so muß außer der Feder 18 auch die Schaltfeder 34 überwunden
werden, bis nach Abkühlung des Ausdehnungsgefäßes 25 der Fangstift 29 wieder in die Öffnung
30 des Schalthebels 31 eintreten kann. Man kann es so einrichten, daß das nicht von selbst ge-
ger 6 bei gespannter Wendelfeder 8 in der verdrehten 20 schieht, sondern daß dazu der Schalthebel 31 nach
Stellung festhält. Erlischt die Zündflamme und damit die Erregung des Haltemagneten 21, dann stellt die
Feder 18 bei losgelassenem Drehgriff 9 den Riegel-
O OO
hebel 16 zurück und die Wendelfeder 8 kann den Kurventräger 6 und den Drehgriff 9 in die Ausgangsstellung
(O-Stellung) zurückführen, wobei das Zündgasventil 2 wieder geschlossen wird.
Das Öffnen des Hauptgasventils 3 ist nur dann möglich, wenn der Kurventräger 6 in seiner verdrehten
Stellung auf die beschriebene Weise durch den Riegelhebel 16 festgehalten wird. Dreht man dann
den Drehgriff 9 aus der Zündstellung I etwas zurück in Stellung II (F i g. 6), dann gleitet der Nocken 14
auf einer Hubkurve 22 des verdrehten Kurventrägers 6 und verschiebt dieses (6) in axialer Richtung
unter Öffnung des Hauptgasventils 3. Dabei gleitet der Ansatz 15 unter dem Riegelhebel 16, bis der
Nocken 14 in Stellung II bei 23 eine Raststellung erreicht hat. Wird der Drehgriff 9 über die Stellung II
hinaus wieder in die Stellung O verdreht, gleitet der Nocken 14 auf einer weiteren Hubkurve 24 des Kurventrägers
6 und verschiebt diesen (6) um einen weiteren Betrag in axialer Richtung. Dabei gleitet jedoch
der Riegelhebel 16 von dem Ansatz 15 ab, so daß nunmehr die Wendelfeder 8 den Kurventräger 6 in
die ursprüngliche, in F i g. 1 dargestellte Lage zurückdrehen und zurückschieben kann, wodurch beide
Ventile 2 und 3 geschlossen werden. Das erfolgt unabhängig davon, daß der Haltemagnet 21 vorerst
noch erregt ist. Der Riegelhebel 16 wird dann durch die Druckfeder 17 in seiner in F i g. 5 dargestellten
Lage gehalten. Man kann also die Gasventile 2, 3 durch Rückdrehen des Drehgriffes 9 in die Stellung O
willkürlich jederzeit, auch bei brennender Zündflamme, schließen.
Bei der in F i g. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform kann der Riegelhebel 16 außer durch die Feder
18 beim Loslassen des Haltemagneten 21 auch noch durch einen noch zu beschreibenden Überwachungsthermostaten ausgelöst und damit die beiden Ventile So
2, 3 des Drehgasschalters zum Abschluß gebracht werden. Ein Uberwachungsthermostat 25 in Form
eines an einen Wärmefühler durch eine Kapillare 25' angeschlossenen Ausdehnungsgefäßes ist in einem hülsenförmigen
Gehäuseansatz 26 untergebracht. Das Ausdehnungsgefäß 25 wirkt auf einen bei 27 im Gehauscansatz
26 gelagerten Winkclhebel 28, der mit einem Fangstift 29 in eine Öffnun« 30 eines Schalt-Beseitigung
einer Störungsursache von Hand durch das herausragende Ende 33 erst in eine bestimmte
Stellung gebracht werden muß.
Claims (6)
1. Drehgasschalter, insbesondere für Wassererhitzer, mit gleichachsig angeordnetem Zündgas-
und Hauptgasventil, die durch den Hub eines mit einem Mitnehmer versehenen Ventilschaftes nacheinander
zu öffnen sind, wobei der Hub des Ventilschaftes durch einen verdreh- und verschiebbar
angeordneten Kurventräger steuerbar ist, der von einem Drehgriff mittels eines daran angebrachten
Steuernockens verdrehbar und in der verdrehten Stellung durch eine wärmeempfindliche Verriegelungsvorrichtung
gegen die Wirkung einer Rückholfeder verriegelbar ist und das Öffnen des Hauptgasventils durch eine Rückdrehung des
Drehgriffes dadurch erfolgt, daß der Steuernocken auf einer Hubkurve des verriegelten Kurventrägers
leitet und dadurch eine axiale Verschiebung desselben verursacht, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Drehgriff (9) eine den Steuernocken (14) tragende Kurvenscheibe (10) verbunden
ist, die einerseits am Kurventräger (6) anliegt und andererseits mit einer gehäusefesten Schrägfläche
(13) derart zusammenarbeitet, daß sich der Drehgriff (9) und der Kurventräger (6) beim Verdrehen
des Drehgriffes (9) zugleich axial um einen zum Öffnen des Zündgasventils (2) ausreichenden
Betrag verschiebt.
2. Drehgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurventräger (6) einen
radial vorspringenden Ansatz (15) aufweist, der mit einem dreiarmigen, schwenkbar gelagerten
Riegelhebel (16) in der Weise zusammenarbeitet, daß durch Anschlagen des Ansatzes (15) am mittleren
Hebelarm der Riegelhebel (16) so weit verschwenkt wird, bis ein hakenförmiges Ende des
äußeren Hebelarmes den Ansatz (15) übergreift, wobei der dritte Hebelarm in den Bereich einer
wärmeempfindlichen Haltevorrichtung (20,21, 25, 31) gelangt.
3. Drchgasschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückholfeder
des Kurve η träge rs (6) als eine bei der Verdrehung
spannbare, aber auch eine axiale Verschiebung
des Kurventrägers (6) bewirkende Wendelfeder
(8) ausgebildet ist.
4. Drehgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Kurvenscheibe (10) des Drehgriffes
(9) und dem Kurventräger (6) ein elastischer Ring (11) zum Dämpfen der Rückholbewegung
des Kurventrägers (6) angeordnet ist.
5. Drehgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
wärmeempfindliche Verriegelungsvorrichtung aus zwei unabhängig voneinander ansprechenden,
kraftschlüssig auf einen Riegelhebel (16) einwirkenden wärmeempfindlichen Organen (20, 21, 25,
31) besteht.
6. Drehgasschalter nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dritten Hebelarm
des Riegelhebels (16) einerseits die Rückholfeder (18) eines von einem thermoelektrisch erregten
Magneten (21) gehaltenen Ankers (20),. andererseits die Feder (34) eines verriegelten Hebels
(31) angreift, dessen Verriegelung (29, 30) durch einen Überwachungsthermostaten (25) auslösbar
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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