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DE1626128U - Regelbare stossdaempfung, insbesondere bei kraftradgabeln. - Google Patents

Regelbare stossdaempfung, insbesondere bei kraftradgabeln.

Info

Publication number
DE1626128U
DE1626128U DE1950B0002365 DEB0002365U DE1626128U DE 1626128 U DE1626128 U DE 1626128U DE 1950B0002365 DE1950B0002365 DE 1950B0002365 DE B0002365 U DEB0002365 U DE B0002365U DE 1626128 U DE1626128 U DE 1626128U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shock absorption
channel
piston rod
piston
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1950B0002365
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MOTORRAD U FAHRRADTEILEFABRIK
Original Assignee
MOTORRAD U FAHRRADTEILEFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MOTORRAD U FAHRRADTEILEFABRIK filed Critical MOTORRAD U FAHRRADTEILEFABRIK
Priority to DE1950B0002365 priority Critical patent/DE1626128U/de
Publication of DE1626128U publication Critical patent/DE1626128U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Modellbezeichnung :
    Regelbare Stoßdämpfung,
    - - - - - - - - - - --
    insbesondere bei Kraftradgabeln.
    - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    Die Erfindung bezieht sich auf eine regelbare Stoßdämpfung,
    insbesondere bei Kraftradgabeln mit ineinandergleitenden,
    gegeneinander abgefederten Rohren.
    Bei einer derartigen Gabelfederung ist es bei einer Verwen-
    dung an schweren Fahrzeugen erforderlich, starke Rückstöße
    durch ein zusätzliches Dämpfungsmittel aufzufangen. Hierfür wurden bisher Flüssigkeitsstoßdämpfer vorgeschlagen, welche aus einem besonderen mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder und in ihm gleitenden Kolben bestehen.
  • Eien solche Rückstoß-dämpfung besitzt jedoch eine Reihe wesentlicher, die Herstellungskosten, das Gewicht, den Ein-und Ausbau, sowie die Betriebssicherheit nachteilig beeinflussender Mängel. So z. B. bedarf eine Flüssigkeitsdämpfung einer präzisen Bearbeitung und Abdichtung, sowie einer dauernden Wartung. In Anbetracht dessen, daß in jeder, Gabelscheide eine für sich unabhängig von der anderen Gabelscheide arbeitende Dämpfung eingeordnet ist, können beide. Gabelscheiden nie-eine gleichmäßig zusammen-
    ar-b itende Dämpfmi, &
    'arbeitende-Dämpfung gewährleisten, s-elbst dann nicht, wenn
    beisplelsweiæ. ë jéder. Zylinder mit einen Regelsentnl ausge-
    rustét ware amd beide Ventilé durçh ein Verbindungselement
    zusammenwirken wErn da ein genau gleiehmäßig bleiben-.
    des Flüssigkeitsvolumen aus mancherlei natürlichen Gründen nicht erreichbar ist. Abgesehen von diesen Nachteilen berei tet der Ein- und Ausbau einer derartigen Stoßdämpfung gewisse Schwierigkeiten. Ferner erfordert sie eine nicht unerhebliche Gewichtsvermehrung durch zusätzliche Zylinder mit Flüssigkeit und verhältnismäßig große Rohr-und Federdim. ensionierung, da die Druckfeder hierbei um den Kolbenzylinder angeordnet werden muß. Außerdem wird eine einwandfreie Wirkungsweise einer Flüssigkeitsstoßdãmpfung durch Witterungseinflüsse nachteilig beeinflusst.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angeführten Mängel zu beseitigen und eine einfache und billig herzustellende regelbare Stoßdämpfung ohne Flüssigkeit zu schaffen, welche eine dauernde gleichmäßige Wirkungsweise beider Gabelscheiden ohne Wartung gewährleistet.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß das die Druckfeder aufnehmende Innenrohr gleichzeitig als Luftzylinder dient, in welchem der in einer ortsfesten hohlen Kolbenstange befestigte Kolben gleitet, mit der Wirkung, daß bei einer Einwärtsbewegung des Innenrohres die in diesem durch den feststehenden Kolben komprimierte Luft durch eine unterhalb des Kolbens vorgesehene Öffnung in die hohle Kolbenstange entweicht, deren Kanal mit dem Kanal der in der anderen Gabelscheide eingeordneten Kolbenstange durch einen Verbindungskanalverbunden ist.
  • Eine derartig ausgebildete Luftstßdämpfung hat gegenüber einer, Flüsaigkeitsstoßdämpfung den-wesentlichen Vorteil,
    daß zusätzliche,. Druckflüssigkeit enthaltende-Zylinder
    "\
    ollkommen- erspart werden und durehdieAhordmnder'.
    '...'-..'''''
    Druckfeder innerhalb des Innenrohres eine normale Rcir-Dimensionierung vorgesehen werden kann. Durch diese. Materialeinsparung und gewichtsverminderung, sowie die einfachere Bauweise ist diese Stoßdämpfung gegenüber einer ; Flüssigkeitsdämpfung nicht nur erheblich billiger in der Herstellung, sondern ohne wartung dauernd wirksam, wobei der Ein- und Ausbau äußerst eifach ist. Vor allen Dingen wird durch die Ableitung der komprimierten Luft durch einen beide Zylinder miteinander verbindenden Kanal die Luft zwangsläufig auf beide Zylinder gleichmäßig verteilt, wodurch ein gleichmäßiges Zusammenarbeiten beider Druckzylinder erreicht und eine einwandfrei. arbeitende Szoßdämpfung beider Gabelscheiden gewährleistet wird.
  • Die Anordnung der Druckfeder innerhalb des als Luftdruck-
    zylinder dienenden Innenrohres hat den weiteren Vorteil,
    .
    daß die in Schwingungen befindliche Feder durch die sie
    t, i
    umgebende komprimierte Luft eine natürliche Beruhigung erfährt, was'sich auf eine einwandfreie Federwirkung vorteilhaft auswirkt. Um die Dämpfung während der Fahrt jeweils der Beschaffenheut der Fahrbahn anzupassen, ist
    erfindungsgemäß in dem Überströmkanal an baulich'geeigne-
    t
    ter Stelle ein von außen zu betätigendes Regelventil
    zwischengeschaltet, derart, daß beim Anziehen desselben
    die Ausströmung verringert und damit die Dämpfungskraft
    ''--'
    erhöht und beim Lösen desselben die Ausströmung üergrößert
    und die Dämpfungskraft verringert wird.'Erfindungsgemäß
    wird ferner der beide Zylinder verbindende Verbindungskanal im Gabelkopf eingebettet, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß derselbe von diesem störungsfrei,
    .. I
    unsichtbar und gegen Beschädigung geschützt aufgenommen wird.
  • Die im Innenrohr eingeordnete Druckfeder ist gemäß der Erfindung mit ihrem einen Ende am freien Rohrende und mit dem anderen Ende an dem Ende der ortsfesten Kolbenstange befestigt, was zum Vorteil hat, daß auch deren Vorspannung beliebig eingestellt werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen : Fig. l einen Durchschnitt einer Gabelscheide und die andere in Ansicht einer Vorderradgabel für Motorräder, und Fig. 2 in vergrößertem Naßstab einen Querschnitt durch das Regelventil mit dem in Gabelkopf eingebetteten ! Verbindungskanal.
  • An den Enden des Gabelkopfes 1 sind in an sich bekannter ! Weise die beiden Rohre 2 starr befestigt, in welchen die unter Zwischenschaltung von Gleitbüchsen 4, die Radlager 3 tragenden Rohre 5 gleiten. Um an der Einlaßstelle ein Eindringen von Schmutz zu verhindern, ist diese in bekannter Weise geschmeidgige Schutzhülle 6 überdeckt.
  • 'Innerhalb der Rohre 2 ist ferner zentral eine mit achsialer Bohrung 7 versehene Kolbenstange 8 angeordnet, welche mit
    einem Ende an dem Gabelkopf 1 befestigt ist. Nahe dem freien
    Ende der Kolbenstange ist an dieser ein Kolben 9 befestigt, 8
    welcher in dem Rohr 5 gleitet. Am freien Ende der feststehenden Kolbenstange ist unter Zwischenschaltung eienr verstellbaren Gewindemuffe'10 die Druckfeder 11 befestigt, ! welche mit ihrem anderen Ende unter Zwischenschaltung einer verstellbaren Gewindemuffe 12 am freien Ende des Innen-
    i
    rohres 5 befestigt ist. Bei dem Ausführungsbeispiel ist
    ferner noch zum Auffangen geringer Stöße innerhalb der Druck--feder in bekannter Weise eine Zugfeder 13 angeordnet, welche in gleicher Weise ebenfalls verstellbar an den Gewindemuffen 10 und 12 befestigt. ist.
  • Die Wirkungsweise dieser Stoßdämpfung ist weiterhin derart, daß bei einem durch eine Unebenheit der Fahrbahn hervorgerufenen Stoß sich das Innenrohr 5 einer jeden Gabelscheide einwärts verschiebt, wodurch die in diesem befindliche Luft durch den feststehenden Kolben komprimiert wird. Bei ansteigender Kompression entweicht die Luft durch eine unterhalb des Kolbens vorgesehene Öffnung 14 in die Achsialbohrung 7 der Kolbenstange 8. In Anbetracht dessen, daß beide Kolbenstangen-Kanäle 7 durch einen in dem Gabelkopf 1 eingebetteten Verbindungskanal 15, welcher infolge seiner geschützten Lage aus einem Gummischlauch gebildet sein kann, miteinander verbunden sind, verteilt sich die Luft gleich-' mäßig in diesen Kanälen. Durch entsprechende Einstellung eines in diesen Kanälen zwischengeschalteten Regelventiles 16 'kann der sich in diesen Kanälen bildende Luftdruck durch mehr mehr oder weniger Ablassen von Luft reguliert werden.
  • Um in dem Raum oberhalb des Kolbens kein Vakuum entstehen
    zu lassen sind in dem Gabelkopf l Öffnungen 17 vorge--
    , "
    sehen.
    ,
    Die Erfindung ist nicht an die Ausführungsform'der in dem
    vorstehenden Beispiel aufgezeigten Einzelheiten gebunden.
    i
    So z. B. liegt es innerhalb des Erfindungsgedankens, die
    neue Stoßdämpfung im Zusammenbau mit einer Hinterrads-;
    derung für Fahrzeuge beliebiger Art zu verwenden.."

Claims (1)

  1. SchutzansprüchB : - - - - - - - - - - - - - - - --
    1.) Regelbare Stoßdämpfung, insbesondere bei Kraftradgabeln mit ineinander gleitenden ; gegeneinander abgefederten Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß das die Druckfeder (ll) aufnehmende Innenrohr (5) gleichzeitig als Luftzylinder dient, in welchem der an einer ortsfesten hohlen Kolbenstange (8) befestigte Kolben (9) gleitet, mit der Wirkung, daß bei einer Einwärtsbewegung des Innenrohres (5) die in diesem durch den feststehenden Kolben komprimierte Luft durch eine unterhalb des Kolbens vorgesehene Öffnung (14) in die hohle Kolbenstange (8) entweicht, deren Kanal (7) mit dem Kanal der anderen Kolbenstange durch einen Verbindung-. kanal (15) verbunden ist.
    2.) Stoßdämpfung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kanal (7) oder Kanal (15) ein von außen zu betätigendes Regelventil (16) zwischengeschaltet ist. 3.) Stoßdäm 3*) Stoßdämpfung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verbindungskanal (15) in dem Gabelkopf (l) eingebettet ist.
    4. ) Stoßdämpfung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (lui) mit einem Ende verstellbar am freien Rohrende (5) und mit dem anderen Ende verstellbar an dem. ortsfesten Kolbenstangenende (8) befestigt ist.
DE1950B0002365 1950-06-09 1950-06-09 Regelbare stossdaempfung, insbesondere bei kraftradgabeln. Expired DE1626128U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1950B0002365 DE1626128U (de) 1950-06-09 1950-06-09 Regelbare stossdaempfung, insbesondere bei kraftradgabeln.

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DE1950B0002365 DE1626128U (de) 1950-06-09 1950-06-09 Regelbare stossdaempfung, insbesondere bei kraftradgabeln.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1626128U true DE1626128U (de) 1951-07-26

Family

ID=29788340

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1950B0002365 Expired DE1626128U (de) 1950-06-09 1950-06-09 Regelbare stossdaempfung, insbesondere bei kraftradgabeln.

Country Status (1)

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DE (1) DE1626128U (de)

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