DE1620996A1 - Lineare faserbildende Terpolyamide und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Lineare faserbildende Terpolyamide und Verfahren zu deren HerstellungInfo
- Publication number
- DE1620996A1 DE1620996A1 DE19661620996 DE1620996A DE1620996A1 DE 1620996 A1 DE1620996 A1 DE 1620996A1 DE 19661620996 DE19661620996 DE 19661620996 DE 1620996 A DE1620996 A DE 1620996A DE 1620996 A1 DE1620996 A1 DE 1620996A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mol
- component
- terpolyamides
- amount
- terpolyamide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G69/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
- C08G69/02—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
- C08G69/26—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids
- C08G69/265—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids from at least two different diamines or at least two different dicarboxylic acids
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G69/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
- C08G69/02—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
- C08G69/26—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Polyamides (AREA)
- Artificial Filaments (AREA)
Description
• 21.Januar 1970
V. 12 603/66 13/Loe · P 16 20 996.4-44
Monsanto Company St. Louis, Missouri, (V.St.A.)
Lineare faserbildende Terpolyamide und "Verfahren zu deren Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf neuartige synthetische,
lineare, faserbildende Terpolymerisate,. Insbesondere bezieht
sich die Erfindung auf neuartige, synthetische lineare, faserbildende
Terpolyamide sowie auf ein Verfahren zu ihrer Herstellung und auf die daraus hergestellten Fasern oder
Fäden.
Polyamide, wie Polyhexamethylenadipamid (Nylon 66) und
Polycaproamid (Nylon 6) sind in der Technik; allgemein bekannt
und haben einen bedeutenden technischen Erfolg sowohl
-w 2 -
als Textilfasern oder -fäden als auch als Veratärkungsfasern,
wie Reifencord, erlangt. Obgleich die aus den bisher
bekannten faaerbildenden'Polyamiden e rhaltenen !Textilfasern
oder -fäden sehr wertvoll sind, werden fortlaufend umfangreiche
Untersuchungsarbeiten ausgeführt, um deren Eigenschaften zu verbessern. Beispielsweise besitzen sämtliche
bisher bekannten Polyamide einen verhältnismäßig niedrigen Schrumpfungswert, d.h. das Ausmaß an Schrumpfung, das in
den aus diesen Polyamiden hergestellten Fasern oder Fäden bei Behandlung in kochendem Wasser stattfindet, ist verhältnismäßig gering· Für einige technische Verwendungszwecke,
z.B. als Strumpfware ist es erwünscht, daß die Polyamidtextilfasern oder -fäden eine gesteigerte Schrumpfung
aufweisen. Außerdem ist es bei der Herstellung von konjugierten
Fasern oder Fäden, d.h. einem Fasermaterial mit zwei oder mehreren Komponenten, besonders erwünsoht, daß
wenigstens eine der Komponenten eine verhältnismäßig hohe
Schrumpfung in kochendem Wasser aufweist. Dies ist notwendig,
damit die Kräuselung in einem konjugierten Fasermaterial signifikant und bleibend oder dauerhaft ist. /
Obgleich, wie vorstehend angegeben, die bisher bekannten Polyamide in beachtlichem Ausmaß bei der Verstärkung
von Kauteohukgegenständen, wie z.B. Fahrzeugreifen verwendet
wurden, weisen sie bei ihrer Anwendung zur Verstärkung von
Fahrzeugreifen den Nachteil auf, daß sie eine Neigung zur
Flachstellenbildung besitzen. Der hier verwendete Ausdruck
"Fiachstellenbildung" bezeichnet einen nicht-runden Zustand,
der eintritt, wenn ein mit Polyamid verstärkter Fahrzeugreifen während einer Zeitdauer stehengelassen wird. Jener
Seil des Reifens, der in Berührung mit dem Pflaster.oder Bodenbelag ist, wird abgeflacht und bei erneutem Betrieb des
Fahrzeuge verursacht diese Flachsteile ein Rütteln oder Sr-, <
sohtittern des Fahrzeugs. Obgleich diese Erscheinung der
Flaohstellenbildungnichtvollständig geklärt ist, wird zur
Zeit ein großes Ausmaß an Untersuchungsarbeiten ausgeführt,
um eine Lösung dieses Problems bezüglich Polyamidreifenoords
zu finden.; ;
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines neuartigen, synthetischen, linearen,faseibildenden Xerpolyamids
Bit gesteigerter Schrumpfung in kochendem Wasser, welches eine verringerte Heigung zur Flachstellenbildung bei Verwendung ale Verstärkungsfasermaterial in Kautschukfahrzeugreifen aufweist* Gemäß der. Erfindung ist ein Verfahren zur
Herstellung derartiger neuer synthetischer, linearer, faserbildender Terpolyamide für die Schaffung von iextilfasern
oder Verstärkungafasern vorgesehen.
■9-B 2 6:/19 64,.m „
Ö^"» t*'"T- -iT--- "ί
Die Terpolyamide gemäß der Erfindung sind bei der
Herstellung von geformten Gegenständen mittels Ausspritzen
oder Extrudieren, Formpressen oder Gießen in Form von Garnen, Textilwaren, Filmen oder Folien, Häutohen oder Überzügen,
Lagerbestandteilen, Ornamenten od.dgl. brauchbar. Sie sind
insbesondere bei der Herstellung von lextilfaäern oder -fäden und als daraus hergestellte Verstärkungscordmaterialien
wertvoll.
Herstellung von geformten Gegenständen mittels Ausspritzen
oder Extrudieren, Formpressen oder Gießen in Form von Garnen, Textilwaren, Filmen oder Folien, Häutohen oder Überzügen,
Lagerbestandteilen, Ornamenten od.dgl. brauchbar. Sie sind
insbesondere bei der Herstellung von lextilfaäern oder -fäden und als daraus hergestellte Verstärkungscordmaterialien
wertvoll.
Gemäß der Erfindung wird ein neuartiges lineares, faserbildendes
lerpolyamid geschaffen, das aus (A) 1 bis 98 Mol-$,
bezogen auf das Molekulargewicht des Polyamids, von durch die
nachfolgende Formel dargestellten Einheiten
H HO O
H HO O
I I Il Il
- N - (CH2)6 -N- C - (GHg)4 - C-
(B) 1 - 98 Mol-$, bezogen auf das Molekulargewicht des
üerpolyamids von durch die nachstehende Formel dargestellten
Einheiten (
üerpolyamids von durch die nachstehende Formel dargestellten
Einheiten (
E*
in welcher E Wasserstoff oder eineAlky!gruppe mit
in welcher E Wasserstoff oder eineAlky!gruppe mit
Kohlssistoffatoinsn darstellt·
0 0 9 8 2 6/1963
TB20996
und (C) 1 bis 50 Mol-?^ bezogen auf das Molekulargewicht
des lerpoXyamids, von durch die nachfolgende !Formel dargestellten Einheiten
H H O O .
- S - (OHo)C '- N - O
zusammengesetzt ist. ■
Gemäß einer typischen Herstellungsweise wirddas
lerpolyamid durch Mischpolymerisation von (A) im wesentlichen äiiuimolekularen Anteilen von Adipinsäure und Hexamethylendiamin, (B) im wesentlichen äquimolaren Anteilen
von Phenylindandicarbonsaure und Hexamethylendiamin und
(O) im wesentlichen äquimolekulsren Anteilen von terephthalsäure und Hexamethylendiamin hergestelltj wobei die Kompo*
nente (A) in einer ausreichenden Menge vorhanden.iSt9 um
1 bis 98 Mol-^j vorsugeweise 30 bis 60 MoI-^5 des Endter-Polymerisats
zu ergeben, die Komponente (B) in einer ausreichenden Menge vorhanden-istp um 1 bis 98 Mol-^s vorzugsweise
10 Ms 50 MoI-^9 des EndterpOlymerisats sü ergeben und
"die Komponente (G) in einer ausreichenden Meng© vorhanden
ist? um 1 bis 50 "MoI-^9- vorzugsweise 20 bis. 50.MoI^5 des -. .■
Ss ist natürlich offensichtlich,
009826/1963
■- 6
daß der gesamte Mol-$-Satz 100 # nicht übersteigt. Ea ist
ersichtlich, daß die Bezeichnung "äquimolekulare Anteile"
d8r Diamine und der Dicarbonsäuren deren vorgebildete ;
Salzreaktionsprodukte umfaßt.
Die Terpolyamide gemäß der Erfindung werden nach in
der Technik bekannten Arbeitsweisen, die üblicherweise zur Herstellung von einfachen Polyamiden angewendet werden, hergestellt.
Danach werden die Reaktionsteilnehmer auf eine
Temperatur von 180° bis 3000G und vorzugsweise von 200° bis
295°C erhitzt, bis das Produkt ein ausreichend hohes Molekulargewicht aufweist, um faserbildende Eigenschaften zu
zeigen, wobei diese Eigenschaften erreicht werden, wenn das Terpolyamid eine grundmolare Viskosität von wenigstens 0,4
besitzt. Die Umsetzung kann bei überatmosphärischem, atmosphärischem
oder unteratmosphärischem Druck ausgeführt
werden. Häufig ist es erwünscht, insbesondere in der letzten Stufe der Reaktion, Bedingungen, wie verringerten Druck, anzuwenden,
die die Entfernung von den Reaktionanebenproduktexi
untsrstützeru Torzugsweise wird die Reaktion in Abwesenheit
von Sauerstoffs, z.B. in einer Stickstoff atmosphäre, ausgeführt.'
. '
Di® hiea? verwendet® grundmolare Viskosität wird dureu
nachstehenden Auedrusk £?4£>"~^ ~-
00 9820/1963
definiert, worin IL die relative Viskosität einer ver-
-. r -■■■-.'
dünnten Lösung des Polymerisats in m-Kresol in den gleichen
Einheiten, bei der gleichen Temperatur darstellt und C die
Konzentration in g Polymerisat/lOOcm lösung bedeutet.
Die Menge der Komponente (A), die in den Terpolymerisaten
gemäß der Erfindung vorhanden ist, liegt im Bereich von
i bis 98, vorzugsweise 30 bis 60 M0I-9&, bezogen auf das
Molekulargewicht d es lerpOlymerisats. Die Komponente (B)
ist in dem TerpolymeriB&t in einer Menge von etwa 1 bis 98,
vorzugsweise IQ bis 50Ηο1-9δ, bezogen auf das Molekulargewicht
des Terpolymeriaats, vorhanden und die Komponente (G) ist
in einer Menge zwischen 1 bis 50, vorzugsweise 20 bis 50 MoI-Jb
bezogen auf das Molekulargewichtdes Endterpolymerisats anwesend. Es wurde festgestellt, daß die so hergestellten
Terpolymerisatmassen eine wesentlich gesteigerte Schrumpfung
in kochendem Wasser und eine4wesentliche Abnahme in ihrer
Neigung"zur Flachstellenbildung aufweisen, wenn sie als Verstärkungefaser
für Fahrzeugreifen verwendet werden.
Die bei der Herstellung der Üierpolymerisate gemäß der
Erfindung zur Anwendung gelangenden Phenylindanoarbonsäuren
können durch die Formel»
bad
009826/1963
HO-C
ί-C - OH
dargestellt werden, in welcher R die vorstehend angegebene
Bedeutung besitzt. Beispiele für geeignete Verbindungen*,
die durch diese Formel dargestellt werden, sind» 3-(4-Carboxyphenyl)-5-indancarbonsäure,
3-(';5-Carboxyphenyl)-5-indancarbonsäure, 3-(4-Carboxyphenyl)-1,1^-trimethyl-S-indancarbonsäure,
3-(3-Carboxyphenyl)-1,1^-triäthyl-e-indancarboneäure,
5-(4-Carboxyphenyl)-1-methyl-1,3-dipropyl-5-indancarbonaäure,
3-(4-Carboxyphenyl)-1-methyl-1,3-diäthy1-6-indancarbonsäure
od.dgl. Die bevorzugte Phenylindandicarbonsaure für,die Herstellung der Terpolyamidd gemäß der Erfindung ist
3-(4-Carboxyphenyl)-T,1,3-trimethyl-5-indancarbonsäure, die
durch die nachstehende Formel dargestellt wird;
O CH,
Il
HO - C-
Il
-C-OH
009826/1963
Die Erfindung wird nachabehend anhand von Beispielen
näher erläutert, in welchen die angegebenen Teile, wenn
nichts anderes angegeben lab, auf Gewicht bezogen sind.
Eine Lösung mit einem Gehalt von 88,2 Teilen (60 I4ol-^)
Hexamethylendiammonlumadipat, 24,7 Teilen (10 Mol-ji.) des
Hexame thylendiammoniumaalzes von 3-(4-carboxyphenyl)-1,1,3-trimethyl-5-indancarbonaäure
und 47,6 Teilen (50 Mol-$6)
Hexamethylendiammoniumterephthalab, - gelöst in 80 Teilen
Wasser, wurde hergestellt» Diese Lösung wurde in einen Hochdruckautoklaven
aua röstfreiem Stahl, der vorhergehend unber
Verwendung von gereinigtem Stickstoff zur Entfernung von Luft
ausgespült worden war, eingebrachb. Temperatur und Druck
wurden langsam auf 243°G bzw. 17,6 atii (250 psig) gesteigert, wobei gleichzeitig das Wasaerdarapfkonäensat kontinuierlich/entfernt
wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Druck über einen
Zeitraum von 25 Minuten allmählich auf Atmosphärendruck
erniedrigt und die Polymerisatschmelze wurde während 30
Minuten bei 2800C ins Gleichgewicht gebracht. Das so erhaltene
Polymerisat besaß einen Schmelzpunkt von etwa 2650C
00 9826/ 19 63
- ίο -
Dieses fertiggestellte Polymerisat wurde unmittelbar aua dem Autoklaven durch eine Binlochepinndüse schmelzge-Ejponnen,
wobei ein durchsichtiges Einfadengarn mit guten Textileigenschaften erhalten wurde. Die Festigkeit des nach
Ziehen des Garnes über einen heißen Stift (900C) wurde bestimmt und betrug 4,91 g/den.
Es wurden Vergleichsversuche ausgeführt, um die relative Schrumpfung in kochendem Wasser, verglichen mit einem gebräuchlichen
Polyhexamethylenadipamid-Garn (Nylon 66), zu
bestimmen. Die Garne wurden kochendem Wasser während einer Dauer von 5 Minuten unterworfen und ihre Längen wurden sowohl
vor als auch nach der Aussetzung gemessen. Die prozentuale Schrumpfung in kochendem Wasser wird nach der folgenden
Gleichung bestimmt*
Länge vor Aussetzung - Länge nach Aussetzung inn =
Länge vor Aussetzung
io Schrumpfung in kochendem Wasser
Das gemäß dem Beispiel hergestellte Garn hatte einen
Schrumpfungswert in kochendem Wasser von 34,3 °At im Vergleich
zu 10,3 "/" eines herkömmlichen Polyhexamethylenadipamidgarnes.
Es ist daher ersichtlich, daß dies eine Verbesserung von
als 200$ anzeigt.
009826/1963
Die aus den !Derpolyamiden gemäß der Erfindung hergestellten Garne wurden zu Gordmaterialien verarbeitet und
zur Verstärkung von Fahrzeug-Kautschuk- oder Gummireifen verwendet» Die so gebildeten Reifen wurden auf das Ausmaß
an Flachetellenbildunggeprüft und es wurde eine wesentliche
Verminderung der Flachstellenbildung im Vergleich zu mit gebräuchlichem^Polyhexamethlenadipamid verstärkten Reifen
gefunden. Dieee Abnahme in der Flachstellenbildung wurde
über eine Reihe von Bedingungen von Temperatur und Feuchtigkeit
aufrechterhalten, wodurch die Notwendigkeit für irgendeinen weiteren Zusatz, um dem Einfluß von atmosphärischen
Änderungen entgegenzuwirken, auegeschaltet wurde.
"(JO 9 82 6/19· 6;3'
Claims (7)
1) Lineare, faserbildende Terpolyamide, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus (A) 1 bis 98 Mol-%, bezogen auf das Molekulargewicht des Terpolyamids, von Einheiten der
Strukturformel!
N HO"·
N HO"·
I "...-I- Il · Il . ,
-N - (CH2)6 - N - C - (CHg)4 - C - e
(B) 1 bis 98 Mol-%, bezogen auf das Molekulargewicht des
Terpolyamids, von Einheiten der allgemeinen Strukturformeis
H H O R 1 in ,p^ ^^ η
-N - (CHg)6 -N-C-
worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
bedeutet- und (C) 1 bis 50 Mol-%, bezogen auf
Molekulargewicht des Terpolyamids,von Einheiten der Strukturformel
s ._._"' - - :";■'- -
H .HOO ι ι η . . n
-N - (CHg)6 r- N - C - / )-C
gebildet sind.
009 826/1963
1820906
2) Terpolyamide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der durch R dargestellte Rent in der allgemeinen
Strukturformel ein Methylrest ist,
3) Terpolyamide nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Komponente (A) in einer Menge
im Bereich von 30 bis 60 Mol-96, die Komponente (B) in
einer Menge im Bereich von 10 bis 50 MoI-Jo und die
Komponente (C) in einer-Menge im Bereich von 20 bis 50
Mol-% vorhanden ist* . ;
4) Terpolyamide nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form von Textilfasern
oder -fäden vorliegen.
5) Verfahren zur Herstellung von linearen,faserbildenden Terpolyamiden nach einem der Ansprüche 1 bis kr ,
dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrem Molekül die durch die nachstehnden Formeln dargestellten Einheiten
- N-
H 0
I Il
- N - C - (CH2)4 - C -
CI)
-N- (CH2)6 -N-- Ο
Χ)
C- (II)
Ö0982Ö7 1963
BAD
H HO Ό
I I Il , . Il
- N - (CIIg)6 -N-C-/ \-C- (III)
worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3
Kohlenstoffatomen darstellt, enthalten, dadurch gekennzeichmet, daß man (A) im wesentlichen äquimolekulare Anteile von
Hexamethylendiamin und Adiponsäure, (B) im wesentlichen äquimolekulare Anteile einer Phenylindandicarbonsäure und
Hexamethylendiamin und (C) im wesentlichen äquimolekulare Anteile von Terephthalsäure und Hexamethylendiamin mi.schpolymerisiert,
wobei die Komponente(A) in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, um 1 bis 98 Mol-96 des Terpolyamids
zu ergeben, die Komponente (B) in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, um 1 bis 98 Mol-?6 des Terpolyamids zu ergeben,
und die Komponente (C) in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, um 1 bis 50 Mol-# des Terpolyamids zu ergeben.
6) Verfahren nach. Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Komponente (A) in einer ausreichenden Menge, um 30 bis 60 Mol-#, die Komponente (B) in einer ausreichenden
Menge, um TQ bis 50 Mol-% und die Komponente (C) in einer
ausreichenden Menge, um 20 bis 50 Mo1-96 Jeweils des Endpolyamids zu ergeben, mischpolymerisiert.
7) Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Phenylindandicarbonsäure 3-(4-Carboxy—
phenyl)-1,, 1,3-trimethyl-5-indancarbonsäure verwendet·
0Q9826/1963
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US457806A US3380968A (en) | 1965-05-21 | 1965-05-21 | Novel terpolyamides from phenylindan carboxylic acid |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1620996A1 true DE1620996A1 (de) | 1970-06-25 |
Family
ID=23818147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661620996 Pending DE1620996A1 (de) | 1965-05-21 | 1966-05-21 | Lineare faserbildende Terpolyamide und Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3380968A (de) |
| BE (1) | BE681321A (de) |
| CH (1) | CH463114A (de) |
| DE (1) | DE1620996A1 (de) |
| GB (1) | GB1099577A (de) |
| IL (1) | IL25778A (de) |
| LU (1) | LU51131A1 (de) |
| NL (2) | NL6607008A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1114542A (en) * | 1965-09-16 | 1968-05-22 | Ici Ltd | Dye-resist copolyamide filaments |
| GB1114541A (en) * | 1965-09-16 | 1968-05-22 | Ici Ltd | Polyamide copolymers |
| US3535286A (en) * | 1968-04-10 | 1970-10-20 | Goodyear Tire & Rubber | Terephthalic acid-phenyl indane dicarboxylic acid copolyester resin |
| JPS5625534B2 (de) * | 1973-08-24 | 1981-06-12 | ||
| KR101205942B1 (ko) * | 2008-07-22 | 2012-11-28 | 코오롱인더스트리 주식회사 | 폴리에틸렌테레프탈레이트 타이어 코오드, 및 이를포함하는 타이어 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2918454A (en) * | 1954-08-16 | 1959-12-22 | Ethyl Corp | Condensation polymers |
| US2913433A (en) * | 1955-12-28 | 1959-11-17 | Du Pont | Polyamides from hydrocarbon substituted piperazines and carboxyclic dicarboxylic acid |
| US3145193A (en) * | 1959-10-29 | 1964-08-18 | Grace W R & Co | Polyamides from a mixture of isophthalic acid, terephthalic acid and branched chain aliphatic diamine |
-
0
- NL NL127078D patent/NL127078C/xx active
-
1965
- 1965-05-21 US US457806A patent/US3380968A/en not_active Expired - Lifetime
-
1966
- 1966-05-13 GB GB21405/66A patent/GB1099577A/en not_active Expired
- 1966-05-15 IL IL25778A patent/IL25778A/xx unknown
- 1966-05-17 LU LU51131A patent/LU51131A1/xx unknown
- 1966-05-20 NL NL6607008A patent/NL6607008A/xx unknown
- 1966-05-20 BE BE681321D patent/BE681321A/xx unknown
- 1966-05-21 DE DE19661620996 patent/DE1620996A1/de active Pending
- 1966-05-23 CH CH739666A patent/CH463114A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1099577A (en) | 1968-01-17 |
| US3380968A (en) | 1968-04-30 |
| BE681321A (de) | 1966-11-21 |
| LU51131A1 (de) | 1966-11-17 |
| NL127078C (de) | |
| NL6607008A (de) | 1966-11-22 |
| IL25778A (en) | 1970-02-19 |
| CH463114A (fr) | 1968-09-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69122409T2 (de) | Verfahren zur erhöhung der relativen viskosität von polyamiden | |
| DE1269808B (de) | Verfahren zur Herstellung von synthetischen, linearen Polyamiden | |
| DE1745232A1 (de) | Verfahren zum Vermindern der Konzentration an freien Carboxylgruppen in fadenbildenden linearen Terephthalsaeurepolyestern | |
| DE2721454A1 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen herstellung geformter produkte aus aromatischen oxadiazolpolymeren | |
| DE1620996A1 (de) | Lineare faserbildende Terpolyamide und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE1620997A1 (de) | Lineare faserbildende Terpolyamide und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2454118C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines hydrophilen Blockcopolymeren und dessen Verwendung | |
| DE2144126C3 (de) | Hochmolekulare aromatische Polyamide und Fäden aus ihnen | |
| EP0229382A1 (de) | Verfahren zur Herstellung stabilisierter Polyamide | |
| DE2651534A1 (de) | Faserbildende ungeordnete polyamide | |
| DE1138935B (de) | Verfahren zur Herstellung von Mischpolyamiden, die wenigstens 50 Gewichtsprozent ªŠ-Caprolactam enthalten | |
| DE1620993A1 (de) | Lineare faserbildende Mischpolyamide und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2920641A1 (de) | Verfahren zur verringerung der carboxylendgruppenkonzentration von polyesterfasern | |
| DE1620991A1 (de) | Lineare faserbildende Terpolyamide und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE1951225A1 (de) | Modifiziertes Polyamid | |
| DE3872885T2 (de) | Reduktion von carboxylendgruppen in polyester mit lactimaethern. | |
| DE1520367A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von linearen Polyamiden aus Caprolactam in Gegenwart von alpha-Aminosaeuren | |
| DE68907418T2 (de) | Molekulargewicht-Regulator für die Polymerisation von Lactamen zu Polyamiden. | |
| DE2454120C2 (de) | ||
| DE1570259A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Polyamiden | |
| DE1570901A1 (de) | Tiefer und rascher anfaerbbare Polyamidmasse und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1961746A1 (de) | Neuartige Terpolyamide | |
| DE2900264A1 (de) | Neue copolyamidfasern und verfahren zu deren herstellung | |
| DE2339865A1 (de) | Sulfonatgruppenhaltige polyamidkonzentrate | |
| DE924536C (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyoxamiden aus Aminoverbindungen mit zwei primaeren Aminogruppen und Oxalsaeureestern oder zweiwertigen Oxamidsaeureestern |