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DE1620941A1 - Verfahren zur Herstellung von Polyaethylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyaethylen

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Publication number
DE1620941A1
DE1620941A1 DE19661620941 DE1620941A DE1620941A1 DE 1620941 A1 DE1620941 A1 DE 1620941A1 DE 19661620941 DE19661620941 DE 19661620941 DE 1620941 A DE1620941 A DE 1620941A DE 1620941 A1 DE1620941 A1 DE 1620941A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ethylene
reactor
liquid
catalyst
polyethylene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661620941
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Dr Sc H C Karl-Hei Imhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IMHICO AG
Original Assignee
IMHICO AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IMHICO AG filed Critical IMHICO AG
Publication of DE1620941A1 publication Critical patent/DE1620941A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F10/00Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

Akt: -
Imhaiisen. International Company mbH, 763 Lahr/Schwarzwald
"Verfahren zur Herstellung νοώ Polyäthylen
Die Hochdruck-Polymerisation des Äthylens erfolgt im allgemeinen bei Drucken über 1 000 atm und bei Temperaturen bis 4000C unter Verwendung von Sauerstoff oder einer freie Radikale bildenden
Verbindung als Katalysator im Rührautoklaven bzw. im Rohrreaktor.
Bei der Polymerisation im Rohrreaktor wird das Äthylen üblicherweise an einem Reaktorende eingeführt, und das Restgas-Polymerisat-Gemisch am anderen Ende entnommen. Der Katalysator wird entweder dem Äthylen beigemischt oder getrennt in flüssiger Phase
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' BAD ORiGIF
dem.Reaktor eingang isugeführt. Bei dieses-bekannten Verfahren !sau» wut- eine» -begrenzte !Menge „Katalysator sudosiert -werdoii, da. sonst die Gefahr eiper"-uru5:orit2»ollierbareT3.r--seg«benienialls bis ■ aur Explosion Xührende^.ZletteiareaktiDBL bestellt. Die-geringe Katalyaa,tormenge» bedingt. aber eine schlechte RaiXEn^ZeiWLusheute.
Bei einem andere«: bekannten Verfahren wird-der Katalysator baw. die- katalysatorbÄltige !Flüssigkeit- an-verschiedenen Steller, des Reaktors augefHart,.Dies bringt, jedocb-nur..eine.geringiügi^ö Verbeaserung, da aucla in.diesem Ball die .Reaktion, übe?: einen grosser en .Zeitraum schwer Kontrollierbar ist.
Bei einem weiteren bekannten Verfahren werden .dem XDisch gasförmiges·-Äthylen -und--katalysator-an verschiedenen .Stellen des -Eohrreairkors zuges8.-ts4; v Infolge der- geringen .Eexaperaturdifferen25 zwischen dem· zugeführten Gas und der Reaktionsaone und infolge-der geringen spezifischen Wärme des Gases, führt auch diese Arbeitsweise nur au einer geringen Erhöhung- -des pro Durchsatz erzsielten Umsatzes.
In einem anderen bekannten Verfahren wird die Polymerisat ionswärme durch Zugabe größerer· Mengen nicht palymerlsierbarer Flüssigkeiten, a.B. Wasser'oder Benzol, abgeführt. Ein besonderer Nachteil dieses Verfahrens ist die Abtrennung der augesetzten Flüssigkeit yon dem Polymer-Restgas-Gemisch.
Es wurde nun gefunden, daß Äthylen in röhrenförmigen Reaktoren bei Drucken von mindestens 800 atm und lemperaturen von maximal 4000G % gegebenenfalls in Gegenwart von Qomonomeren und/oder
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Ke-btenubertragungsmitteln und/oder Moderatoren, besonders vorteilhaft polymerisiert werden kann, wenn dem Reaktionsgemisch an einer oder mehreren Stellen des Reaktors flüssiges Äthylen, gegebenenfalls unter Zusatz von Comonomeren und/oder Kettenübertragungsmitteln und/oder Moderatoren und/oder Katalysatoren, zugeführt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demgmäß ein Verfahren zur Herstellung von Polyäthylen durch katalytisch^ Polymerisation von Äthylen in röhrenförmigen Reaktoren bei Druöfcen von mindestens 800 atm und Temperaturen von maximal 4000C in Gegenwart von Katalysatoren und gegebenenfalls üblichen Polymerisations zusatzstoffen, was dadurch gekennzeichnet ist, daß dem Reaktionsgemisch an einer Stelle oder an mehreren Stellen des Reaktors flüssiges Äthylen zugeführt wird. Der Katalysator kann dem gasförmigen und dem flüssigen Äthylen oder aber nur einer der beiden Phasen zugesetzt werden.
Das flüssige Äthylen kann unmittelbar der Äthylen-Erzeugung entnommen werden oder in einer separaten Kühlanlage erzeugt werden. Die Menge des zugesetzten flüssigen Äthylens hängt von den Reaktionsparametern ab, insbesondere von der Temperatur, dem Druck und der Durchflußgeschwindigkeit im Reaktor, von der Temperatur des flüssigen Äthylens und von der Anzahl sowie der Anordnung der Stellen, an denen das flüssige Äthylen zugeführt wird. Sie wird derart gewählt, daß eine unerwünschte Temperaturerhöhung im Reaktor vermieden wird.
Darüber hinaus werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die
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üblichen Praktiken der Hochdruckpolymerisation des Äthylens angewandt. Als Katalysator findet Sauerstoff oder irgendein anderes für die Hochdruckpolymerisation des Äthylens geeigneter Katalysator bzw. ein Katalysatorgemisch Verwendung. Der Einsatz verschiedener, nicht miteinander gemischter Katalysatoren ist ebenfallsmöglich. Als Comonomere, Kettenübertragungsmitteln und/ oder Moderatoren eignen sich bei dem hier beschriebenen neuen Verfahren alle für einen derartigen Verwendungszweck, d.h. die Hochdruck-Polymerisation des Äthylens brauchbaren Verbindungen.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Hochdruckpolymerisation des-Äthylens, gegebenenfalls in Gegenwart anderer Verbindungen, lassen sich erstaunlich hohe Raum-Zeit-Ausbeuten erzielen.
Das Verfahren ist auf Grund hoher Ausnützung der Polymerisationswärme ohne~ Verwendung von Fremdstoffen im Reaktor besonders wirtschaftlich. Die extrem große Temperaturdifferenz zwischen dem dem Reaktor zugeführten flüssigen Äthylen und dem bereits in der Reaktionszone vorliegenden Reaktionsgemisch bedingt selbst bei Einsatz geringer Mengen an flüss'igem Äthylen eine außerordentlich wirkungsvolle Regulierung des Polymerisationsverlaufs. Bei entsprechender Dosierung des flüssigen Äthylens und des Katalysators können außergewöhnlich gleichmäßige Bedingungen in der Reaktionszone erzielt und über längere Zeit konstant gehalten werden.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Polymerisate sind besonders einheitlich und die daraus geblasenen Folien weisen sehr gute optische Eigenschaften auf.
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Beispiel It
In einem röhrenförmigen Reaktor wird kontinuierlich Äthylen, dem 38 ppm Sauerstoff zugesetzt sind, bei 1600 atü und 2100C polymerisiert. An je einer 1/3 bzw. 2/3 der gesamten Reaktorlänge vom Reaktoreingang entfernten Stelle wird dem Reaktionsgemisch flüssiges, auf -58 C abgekühltes, ebenfalls 38 ppm Sauerstoff enthaltendes Äthylen zugeführt. Jeder der beiden iTüssig-Äthylen-S'irröme entspricht gewichtsmäßig der eingesetzten Menge gasförmigen Äthylens. Man erhält Polyäthylen bester Qualität in einer Ausbeute von 26 % pro Durchsatz.
BeJs1-QJeI 2;
In einem kontinuierlich betriebenen Reaktor wird Äthylen, welches 500 ppm in η-Hexan gelöstes Dilauroylperoxid enthält3 ^; 1800 atü und 220° C polymerisiert. Zur Erhöhung der Raum-Zeit-Ausbeute wird dem Reaktionsgemisch etwa auf halber Länge des Reaktors flüssiges, auf - 24°0 abgekühltes, ebenfalls 500 ppm Dilauroylperoxid enthaltendes Äthylen zudosiert. Das erhaltene Polyäthylen ergibt ausgezeichnete Blasfolien. Der Umsatz pro Durchgang beträgt 22 %.
BAD Patentansprüche:
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Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Polyäthylen durch katalytisch^ Polymerisation von Äthylen in röhrenförmigen Reaktoren bei Drucken von mindestens 800 atm und Temperaturen von maximal
400 0 in Gegenwart von Katalysatoren und gegebenenfalls üblichen Polymerisationszusatzstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Reaktionsgemisch an einer Stelle oder an mehreren Stellen des Reaktors flüssiges Äthylen zugeführt wird.
2. Verfahren gemäß,Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator dem gasförmigen und/oderden flüssigen Äthylen zugesetzt wird.
3. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Äthylen Comonomere und/oder Kettenübertragungsmittel und/oder Moderatoren zugesetzt werden.
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DE19661620941 1966-11-26 1966-11-26 Verfahren zur Herstellung von Polyaethylen Pending DE1620941A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ0032343 1966-11-26

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Publication Number Publication Date
DE1620941A1 true DE1620941A1 (de) 1970-05-14

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661620941 Pending DE1620941A1 (de) 1966-11-26 1966-11-26 Verfahren zur Herstellung von Polyaethylen

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BE (1) BE690857A (de)
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FR (1) FR1551857A (de)
GB (1) GB1102104A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3836228B2 (ja) * 1996-12-26 2006-10-25 三井化学株式会社 分離流による重合方法

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GB1102104A (en) 1968-02-07
BE690857A (de) 1967-06-08
FR1551857A (de) 1969-01-03

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