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DE1620576A1 - Verfahren zur Herstellung von Theophyllin- und Theobrominverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Theophyllin- und Theobrominverbindungen

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Publication number
DE1620576A1
DE1620576A1 DE19661620576 DE1620576A DE1620576A1 DE 1620576 A1 DE1620576 A1 DE 1620576A1 DE 19661620576 DE19661620576 DE 19661620576 DE 1620576 A DE1620576 A DE 1620576A DE 1620576 A1 DE1620576 A1 DE 1620576A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
general formula
theobromine
theophylline
implements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661620576
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl-Heinz Boltze
Dr Dietrich Lorenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Troponwerke Dinklage and Co
Original Assignee
Troponwerke Dinklage and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Troponwerke Dinklage and Co filed Critical Troponwerke Dinklage and Co
Publication of DE1620576A1 publication Critical patent/DE1620576A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D473/00Heterocyclic compounds containing purine ring systems
    • C07D473/02Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6
    • C07D473/04Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6 two oxygen atoms
    • C07D473/06Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6 two oxygen atoms with radicals containing only hydrogen and carbon atoms, attached in position 1 or 3
    • C07D473/08Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6 two oxygen atoms with radicals containing only hydrogen and carbon atoms, attached in position 1 or 3 with methyl radicals in positions 1 and 3, e.g. theophylline
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D473/00Heterocyclic compounds containing purine ring systems
    • C07D473/02Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6
    • C07D473/04Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6 two oxygen atoms
    • C07D473/06Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6 two oxygen atoms with radicals containing only hydrogen and carbon atoms, attached in position 1 or 3
    • C07D473/10Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6 two oxygen atoms with radicals containing only hydrogen and carbon atoms, attached in position 1 or 3 with methyl radicals in positions 3 and 7, e.g. theobromine

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung von Theophyllin- und Theobrominverbindungen
Theophyllinverbindungen werden in zahlreicher Variation in der Humanmedizin verwendet. Der Hauptindikationsbereich für diese Verbindungen ist das Herz-Kreislaufgebiet. Sie wirken hier in Richtung einer Verbesserung der Koronardurchblutung, Besserung der Ökonomie der Herzarbeit, der peripheren Durchblutung, Erhöhung des Blutdruckes und ähnliches mehr. Daneben werden diese Verbindungen als zentrale Analeptika, zur Verstärkung der Diurese sowie zur Lösung von Gefäßkrämpfen eingesetzt (vergleiche Arzneimittelforschung 12, 84i (1962); 13, 470 (1963) ).
Beispiele für solche Verbindungen sind 7-Hydroxyäthyltheophyllin,
7-/I-Phenylpropyl- (2 )-aminoäthyl7·» theophyllin, 7-^l-Phenyl-l-hydroxypropyl-(2)7TaminoäthylJ-theophyllin und 7-^3-(N-Methyl-N-hydroxyäthylamino)-2-hydroxypropyl7-theophyllin.
Gegenstand der Erfindung sind neue Theophyllin- und Theobrominverbindungen der allgemeinen Formel (!)
0 0 9 8 0 9/175 7 bad original
R-CH0-CH-CH0-N N ^ *// (I)
2 , 2 y /
OH > *
in welcher der Rest R entweder den Theophyllinrest
CH-
oder den Theobrominrest
0
bedeutet und der Rest R. Wasserstoff oder ein oder mehrere Halogenatome und/oder ein oder mehrere Akyl- oder Alkoxygruppen darstellt sowie die daraus mit physiologisch verträglichen Säuren erhaltenen Salzen. Gegenstand der Er-Io findung 1st weiterhin ein Verfahren zur Herstellung dieser neuen Verbindungen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man entweder
(a) eine Verbindung der allgemeinen Formel R-CH0-QH-CH2 oder R-CH2-CH-CH2-Cl
OH mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
0 9 809/ 1767 ßAo orIG/Nal
umsetzt oder
(b) Theophyllin oder Theobromin bzw. deren Natriumsalze mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
CH2-CH-CH2-l/ \—
X0 V—r
oder
OH
umsetzt oder (c) eine Verbindung der allgemeinen Formel
Γλ
R-CH2-CH-CH2-N ρ OH N f
oder
BAD
098 0 9 ·'■ 75
R-CH0-C-CH0-N' 2 » 2 ν
OH \,
worin R2 ein Halogenatom oder eine Hydroxylgruppe bedeutet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
Rl
H2N -
umsetzt oder
(d) eine Verbindung der allgemeinen Formel R-CH0-CH-CH0-NH0
dt d d OH
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
R2-H2C-H2C __ J1I
R0-H2C-HpC umsetzt oder
(e) eine Verbindung der allgemeinen Formel
R-CH^-CH-CH2-N
OH
09809/.
mit Phenyl-Lithium oder einer Verbindung der allgemeinen Formel
Br -
umsetzt oder
(f) eine Verbindung der allgemeinen Formel
ti 2
hydriert und gegebenenfalls die so erhaltene Verbindung (I) unter Salzbildung mit einer physiologisch verträglichen Säure umsetzt, wobei in allen vorstehend genannten allgemeinen Formeln die Reste R und R-, die vorstehend angegebene Bedeutung haben.
Von den vorstehend genannten Umsetzungsmöglichkeiten wird die Ausführungsform bevorzugt, bei welcher man eine Verbindung der allgemeinen Formel
R-CH2-CH-CH2
CH-CH^
V'
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
BAD ORIGINAL
f) O 9 80 9/17 5
umsetzt. Die Umsetzung erfolgt, indem man entweder die beiden Reaktionspartner durch einfaches Erhitzen kondensiert oder indem man die beiden Komponenten in einem geeigneten Lösungsmittel erhitzt. Zu geeigneten Lösungsmitteln gehören Alkohole, Benzolkohlenwasserstoffe und ähnliche Lösungsmittel. Bevorzugt eingesetzt werden Äthanol, Benzol oder Toluol.
Wie aus den vorstehenden Ausführungen ferner hervorgeht, kann man die erfindungsgemäßen Produkte durch Hydrieren von Verbindungen der allgemeinen Formel
O
R-CH„-C-CH«-
erhalten. Die vorstehend genannten Keton-Verbindungen kann man beispielsweise erhalten, indem man eine Verbindung
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
R-CH2-C-CH2-Br
HN
zur Umsetzung bringt. In den vorstehenden allgemeinen Formeln haben die Reste R und R, die oben angegebene Bedeutung .
Erfindungsgemäß wurde überraschenderweise festgestellt, daß bei den erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen die oben angeführten Wirkqualitäten der bekannten.Theophyllinverbindungen weitgehend bzw. völlig in den Hintergrund treten zugunsten eines starken analgetischen Effektes und einer antitussiven Wirkung. So ergab z.B. 7- ij>-(?t- Phenyl -
009809/1757 ΆΔη
BAD ORIG1NAL
piperazinyl-(l)7-2-hydroxypropylJ-theophyllin (im weiteren Verlauf als "P" bezeichnet) an der Maus im Heizplattertest eine DEc von 12,5 mg/kg (per os) für die analgetische Wirkung, 1 t-3-^-Phenylpiperazinyl-(l27-2-hydroxypropylJ-theobromin (im weiteren Verlauf als "Q" bezeichnet) eine DEc0 von 4o mg/kg, wobei als DEc0 die Dosis zu verstehen ist, bei der an 5o% der Versuchstiere, bei einer Plattentemperatur von 56 C, innerhalb von 2 Minuten keine Schmerzreaktion festgestellt wird.
Im Kaninchenzahntest ergab P eine DE50 von 85 mg/kg oral,
6,5 mg/kg i.v.
und Q eine DEc von 70 mg/kg oral,
2o mg/kg i.v.
Die DE50 bedeutet hier die Dosis, bei der an 5056 der Tiere bei einer delektrisohen Reizung der Zahnpulpa eine min- · destens 5o$6ige Erhöhung der Reizschwelle beobachtet wird.
Die antitussive Wirkung wurde an der narkotisierten Katze durch elektrische Reizung des N. laryngicusoran. untersucht. Hier wurde bei P eine DEc0 von weniger als 5 mg/kg enteral und 2 mg/kg i.V., bei Q eine DE,- von 5 mg/kg enteral und 1 mg/kg i.v. erhalten, wobei als DEc0 die Dosis * geraeint ist, bei der bei einem elektrischen Reiz der respondierende Hustenreiz bei 5o# der Tiere vollständig unterdrückt wird.
Desweiteren konnte für beide Verbindungen in den üblichen pharmakologischen Untersuchungen weder eine sedierende noch eine verwertbare Kreislauf- oder Koronarwirkung festgestellt werden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind sehr wenig toxisch. Die DL,- von P beträgt an der Maus oral 630 mg/kg,
i.v. 22o mg/kg,
• 0 9 8 0 9/1757 BAD
von Q beträgt die DLc0 oral 7I0 mg/kg,
i.v. 500 mg/kg
(7 Tage Beobachtungsperiode).
Der hieraus resultierende therapeutische Index (DL,-der bekanntlich ein Maß für die Sicherheit der Handhabung eines Arzneimittels darstellt, ist demnach außerordentlich günstig.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie Jedoch einzuschränken.
Io Beispiel 1
l-fe-^-Phenylpiperazinyl-(1)7-2-hydroxypropyl_y-theobromln 2oo g l-(2,3-Epoxypropyl)-theobromin und Ij3o g 1-Phenylpiperazin werden in 2oo ml Benzol gelöst und 8 Stunden am Rückfluß gekocht. Das beim Abkühlen ausfallende l-c3-^4-Phenylpiperazinyl-(l}7-2-hydroxypropy]J-theobromin schmilzt nach Umkristallisation aus Benzol bei 197 bis 1980C. Ausbeute: 8l,5# der Theorie
Analyse für C20H26N6O5:
berechnet: C 6o,4o#, H 6,59#, N 21,o5# 2o gefunden* C 6o,12#, H 6,33#, N 21,lo#
Das mit äquivalenter Menge äthanolischer Salzsäure hergestellte Monohydrochlorid zersetzt sich ab 1580C unter Gasentwicklung. Das mit überschüssiger äthanolischer Salzsäure hergestellte Dihydrochlorid zersetzt sich ab 2560C unter Gasentwicklung.
Analyse für C2O H26N6°3#2 HC1
berechnet: C 51*oo#, H 6,oo#, N 17*8556, Cl 15,oo# gefunden: C 5o,66#, H 6,15#, N 17,65Ji, Cl l4
-09809/175 7 BAo oRiq,Nal
Beispiel 2
1-^3-/4-(3-Chlorphenyl)-piperazinyl-(l)7-2-hydroxypropy3jtheobromin
3*58 g l-(2,3-Epoxypropyl)-theobromin und 4 g 1-(3-ChIorphenyl)-piperazindihydrochlorid werden in Gegenwart von doppelt äquivalenter Menge Natriummethylat 12 Stunden in absolutem Alkohol gekocht. Nach dem Abfiltern von Kochsalz wird in diese Lösung Chlorwasserstoff eingeleitet, der Niederschlag abfiltriert und mit Äther gewaschen. Das gebildete l-tS--^-(3-chl.orphenyl)-piperazlnyl-(l}7-2-hydroxypropylj-theobromin-dihydrochloridmonohydrat sintert bei 215°C unti. schmilzt bei
Analyse für C20H25ClN6O3^ HCl.H2O
berechnet: C 46,00^ H 5,59$, N l6,o3#, Cl 2o,25# gefunden: C 46,46$, H 5,5o#, N l6,32^, Cl 2o,lo#
Beispiel 3
1- X3-(λ- (4-Chlorphenyl)~piperazinyl-(1j7-2-hydroxypropyl7-theobromin
3*5 g l-(2,3-Epoxypropyl)-theobromin und 4,ο g l-(4-Chlorphenyl)-piperazindihydrochlorid werden in loö ml absolutem Alkohol in Gegenwart von 2 Äquivalenten Natrium 11,5 Stunden gekocht. Nach Aufarbeitung wie im Beispiel 2 beschrieben schmilzt das gebildete l-t3-^4-(4-Chlorphenyl)-piperazinyl-(l^J-S-hydroxypropyy-theobromin-dihydrochlorid bei 250 bis 255°C.
Analyse für C20H25ClN6O5^ HCl
berechnet: C 47,5<$, H 5,39$, N l6,6l#, Cl 21,05^ gefunden: C 47,32#, H 5,64$, N l6,68#, Cl 2o,6o$
BAD ORIGINAL 00980 9/17 57
- Io Beispiel 4
-l3'l^- (2-Me thoxyphenyl )-{ipeBzlnyl-
theobromin
3,5 g l-(2,3-Epoxypropyl)-theobromin und 3,9 g l-(2-Methoxyphenyl)-piperazindihydrochlorid werden in absolutem Alkohol in Gegenwart von o,64 g Natrium 17 Stunden gekocht. Das nach vorstehend beschriebener Aufarbeitung erhaltene 1-0-/'- (2-Me thoxyphenyl) -piperazinyl- (l]7-2-hydroxypropy3J-
theobromin-dihydrochlorid schmilzt bei 23o°C unter vorhergehendem Sintern.
Analyse für C21H28N6O^.2 HCl
berechnet: C 5o,4o$, H 6,o2#, N 16,78$, Cl l4,12# gefunden: C 5o,58#, H 6,62$, N 17,28$, Cl 14,57$
Die in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßten Verbindüngen wurden gemäß der in den vorstehenden Beispielen beschriebenen Arbeitsweise hergestellt.
D0980 9/175 7
Tabelle Beispiel · Verbindung Schmelzpunkt
l-f3-/4-(4-Methoxyphenyl)-piperazinyl- 258 bis 26o°C (1)/-2-hydroxypropylJ -theobromindihydro-
chlorid
1-6-/4-(3-Methoxyphenyl)-piperazinyl- 237°C (nach (l)/-2-hydroxypropylj-theobromindihydro- Sintern bei 23o C) Chlorid
7 7-i3V4-Phenylpiperazinyl-(l)7-2-hydroxy- 192 bis 194°C
π, propylj-theophyllin
g Monohydrochlorid 194°C
^ 8 7-f3-/4-(3-Chlorphenyl)-piperazinyl- 254 bis 256°G
cn hydrochlorid-hydrat
7-/3-/4-(4-ChlorphenYl)-piperazinyl- 215 bis 219°C
(1J/-2-hydroxypropylJ-theophyllindihydroohlorid
7-i3-/4-(2-Methoxyphßnyl)-piperazinyl- 242 bis 246°C
(l]/-2-hydr< Qhlorid
(lV-S-hydroxypropyy - theophyllindihydro -
σ 11 7-6-/4-(3-Methoxyphenyl)-piperazinyl- 230 bis 232 C ) -^
Q (l)/-2-hydroxypropyI)-theophyllindihydro- / cn
ohlorid K)
S ο
12 7-i3-^4"-(4-Methoxyphenyl )-piperazinyl- 256 bis 257°C ^1
(l)7-2-hydroxypropyl}-theophyllindihydro- ^?
Chlorid ' ! ..0^
Beispiel 13
l-fe-Zfl-Phenylpiperazinyl-(1)7-2~hydroxypropy]3 -theobromin 14,5 g Theobromin und l6,5'g l-(2#2-Epoxypropyl)-4-phenylpiperazin werden in etwa 8o ml Benzol gelöst und 6 Stunden am Rückfluß gekocht. Die beim Abkühlen auefallenden Kristalle werden aus Benzol rekristallieiert. Das erhaltene 1 {-J-^-Phenylpiperazinyl- (127-2-hydroxypropylJ-theobromin schmilzt bei 197 - 198°C. Die Ausbeute beträgt 2},8 g, entsprechend 78^ der Theorie.
009809/1757

Claims (2)

Patentansprüche
1. Theophyllin- und Theobrominverbindungen der allgemeinen Formel (I)
R-CH0-CH-CH0-N
d ι d OH
(D
in welcher der Rest R entweder den Theophyllinrest
CH,
oder den Theobromthrest
- N' .X
9V
bedeutet und der Rest R, Wasserstoff oder ein oder mehrere Halogenatome und/oder ein oder mehrere Alkyl- oder Alkoxygruppen darstellt, und die daraus mit physiologisch verträglichen Säuren erhaltenen Salze,
009809/1^57
bad original
2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS man entweder
a) eine Verbindung der allgemeinen Formel
R-CH2-CH-CH2 oder R-CH2-CH-CH2-Cl
OH
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
umsetzt oder
b) Theophyllin oder Theobromin bzw. deren Natriunusalze mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
Io CH„-CH-CH„-N
-CH-CH2-N K-
oder
Cl-CH2-CH-CH2-OH
umsetzt oder
0 09809/1757
ßAD
(ο) eine Verbindung der allgemeinen Formel
oder
R-CH2-CH-CH2-Ir Q
OH \ /
H t
R-CH2-C-CH2-H; OH
,,CH2-CH2-R2
-CH2-H2
worin R2 ein Halogenatom oder eine Hydroxylgruppe bedeutet« mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
H2H -
umsetzt oder
(d) eine Verbindung der allgemeinen Formel
R-CK2-CH-CH2-NH2 OH
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel R2H2C-H2C R2-H2C-H2C
H -
009809/1757
BAD ORIGINAL
worin R2 die oben angegebene Bedeutung hat,
umsetzt oder
(e) eine Verbindung der allgemeinen Formel
R-CH0-CH-CH0-
d t d
OH
mit Phenyl-Lithium oder einer Verbindung der allgemeinen Formel
Br -
umsetzt oder
(f) eine Verbindung der allgemeinen Formel
R-CH0-C-CH0-N
r\
hydriert
0 9 8 0 9/1757
und gegebenenfalls die so erhaltene Verbindung (I) unter Salzbildung mit einer physiologisch verträglichen Säure umsetzt, wobei in allen vorstehend genannten allgemeinen Formeln die Reste R und R, die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben»
BAD ORIGINAL Ρ0880Θ/1757
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