DE1619969B2 - Verfahren zur Herstellung einer Maskierschicht für die Diffusion von Gallium und/oder Indium in einen Halbleiterkörper - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Maskierschicht für die Diffusion von Gallium und/oder Indium in einen HalbleiterkörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer phosphorhaltigen Siliciumdioxid-Maskierschicht
für die Diffusion von Gallium und/oder Indium in einen Halbleiterkörper.
Aus der deutschen Auslegeschrift 10 86512 ist die Verwendung einer Maskierschicht aus Phosphorsilikatglas
für die Diffusion von Bor bekannt, wobei auch Phosphor aus der Maskierschicht eindiffundiert. In vielen
Fällen ist bei der Diffusion von Gallium und/oder Indium das aus der Maskierschicht eindiffundierte
Phosphor eine nachteilige Verunreinigung, und es ist Aufgabe der Erfindung, eine solche Verunreinigung auf
einen zuträglichen Wert zu begrenzen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper etwa eine Stunde in einer Atmosphäre
aus Sauerstoff, Stickstoff, Tetraäthylorthosilicat und Triäthylphosphat auf Temperaturen zwischen 350 und
7500C erhitzt wird.
Die Versuche haben gezeigt, daß der notwendige Phosphoranteil in dieser Maske mit steigender Anlagerungstemperatur
der Maske absinkt. Das Minimalmischungsverhältnis von Phosphor zu Silicium in der
Maske ist etwa wie folgt:
Bei Ablagerungstemperaturen von 350 bis 450° C 0,16,
bei Ablagerungstemperatur von 650° C 0,03
bei Ablagerungstemperatur von 7500C 0,01.
bei Ablagerungstemperatur von 650° C 0,03
bei Ablagerungstemperatur von 7500C 0,01.
Die außerordentlich niedrigen erforderlichen Phosphorwerte für höhere Temperaturen waren nicht vorhergesehen.
Sie gestatten es in vorteilhafter Weise, mit einem verhältnismäßig geringen Phosphorgehalt auszukommen,
was sich besonders dann als vorteilhaft erweist, wenn kleinere Phosphorverunreinigungen im
Halbleiter in Kauf genommen werden können, große dagegen nicht.
Wenn man das Eindiffundieren von Phosphor aus der Maskensubstanz in den Halbleiter vollständig unterbinden
will, dann empfiehlt es sich, vor der Ausbildung der phosphorhaltigen Siliciumdioxid-Maske auf dem Halbleiterkörper
eine phosphorabschirmende Zwischenschicht abzuscheiden.
Eine möglichst sichere Handhabung der zur Herstellung
der Maskierschicht eingesetzten leicht entflammbaren Gase ist Gegenstand der Weiterbildung nach
Anspruch 2, die es auch gestattet, das erfinderische Verfahren mit verhältnismäßig geringem apparativem
Aufwand durchzuführen, wie dies neben weiteren Einzelheiten der Erfindung nachfolgend an Hand der Figuren
näher erläutert wird.
In der Zeichnung zeigt
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
F i g. 2 bis 4 je im Schnitt eine nach dem erfinderischen Verfahren beschichtete Unterlage.
F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung für die Abscheidung einer phosphordotierten Siliciumdioxyd-Maske, um die
Diffusion von Gallium und Indium in bestimmte Bereiehe der Grundschicht zu vermeiden. Dabei werden Tetraäthylorthosilicat
(im folgenden kurz TEOS genannt) und Triäthylphosphat (im folgenden kurz TEP genannt)
gleichzeitiger Pyrolyse unterworfen, um eine Schicht aus phosphordotiertem Siliciumdioxyd auf der Oberfläehe
der Grundschicht zu erzeugen. Die Bildung des SiIiciumdioxyds
erfolgt bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen; dagegen liegen die Temperaturen, bei
denen das TEOS mit dem Sauerstoff reagiert, wesentlich höher, nämlich über 7000C. Während also TEOS
thermisch unterhalb von 6700C im nennenswerten Maße nicht in Siliciumdioxyd zerfällt, ergibt die Reaktion
mit Sauerstoff Filme bereits bei Temperaturen im Bereich von 3000C.
Gemäß F i g. 1 ist mit 1 ein Ofen bezeichnet, der eine Vorheizzone 2 aufweist, die auf ungefähr 3000C gehalten wird und eine Ablagerungszone 3 aufweist, die auf einer bestimmten Temperatur nach Maßgabe der angestrebten Ablagerung gehalten wird. Der Ofen besteht im wesentlichen aus einem Quarzrohr, dessen Durchmesser ungefähr 50 mm beträgt. Mit 4 ist eine Grundschicht bezeichnet, die auf einer Unterlage 5 am Ende eines Laderohrs 6 aus Quarz angeordnet ist. Das Rohr 6 kann im Ofen 1 längsverschoben werden. Es schützt die Grundschicht 4 vom Siliciumdioxyddampf, der sich an den Ofenrohrwandungen bildet und gestattet es auch, die Einrichtung leichter zu reinigen.
Gemäß F i g. 1 ist mit 1 ein Ofen bezeichnet, der eine Vorheizzone 2 aufweist, die auf ungefähr 3000C gehalten wird und eine Ablagerungszone 3 aufweist, die auf einer bestimmten Temperatur nach Maßgabe der angestrebten Ablagerung gehalten wird. Der Ofen besteht im wesentlichen aus einem Quarzrohr, dessen Durchmesser ungefähr 50 mm beträgt. Mit 4 ist eine Grundschicht bezeichnet, die auf einer Unterlage 5 am Ende eines Laderohrs 6 aus Quarz angeordnet ist. Das Rohr 6 kann im Ofen 1 längsverschoben werden. Es schützt die Grundschicht 4 vom Siliciumdioxyddampf, der sich an den Ofenrohrwandungen bildet und gestattet es auch, die Einrichtung leichter zu reinigen.
Eine TEOS-Sauerstoff-Mischung wird gewonnen, indem man Sauerstoff aus einem Vorrat 7 über einen
TEOS-Behälter 8 in den Ofen treibt. Die dazu vorgesehene Rohrleitung 13,14 weist Ventile 10 und 11 auf und
ist kurzgeschlossen über ein Leitungsstück 12 mit einem Ventil 9, so daß man an den Ventilen einstellen
kann, ob entweder reiner Sauerstoff oder eine Mischung aus Sauerstoff und TEOS in den Ofen strömt.
Für die Phosphordotierung in dem Siliciumdioxyd wird Stickstoff von einem Vorrat 15 durch einen TEP-Behälter
16 geleitet. Mit 17 ist eine Gasleitung bezeichnet, über die die TEP-Stickstoff-Mischung an ein
T-Stück 18 gelangt, wo sie mit der TEOS-Sauerstoff-Mischung vereinigt wird. Dem T-Stück 18 ist ein
Sicherheitsbehälter .19 nachgeschaltet, der dazu dient, flüssiges TEOS von dem Ofen fernzuhalten. Der
Sicherheitsbehälter ist deshalb wünschenswert, weil der Flammpunkt von TEOS bei 58° C liegt. Aus diesem
Grunde ist es nötig, sicherzustellen, daß sich im Ofen 1 kein flüssiges TEOS ansammeln kann. In der Gasleitung
20, die zum Ofen 1 führt, ist noch eine Flammsicherung 21 vorgesehen.
Das Phosphor-Siliciumdioxyd-Verhältnis, das zur Abschirmung
von Gallium nötig ist, ist abhängig von der Temperatur, mit der die Ablagerung des phosphordotierten
Siliciumdioxyds erfolgt. Im Temperaturbereich von 350 bis 4500C wird bei einem Phosphor-Siliciumdioxyd-Verhältnis
von mindestens 0,16 Abschirmung gegen Gallium und Indium erzielt, während gegen Indium
bereits bei einem Verhältnis von 0,10 Abschirmung erzielt wird. Bei höheren Temperaturen, einschließlich
des Temperaturbereichs von 650 bis 7500C, sinkt das Phosphor-Siliciumdioxyd-Verhältnis, das nötig
ist, um gegen Indium und Gallium Abschirmung zu erzielen, mit ansteigenden Temperaturen. Bei einer Ablagerungstemperatur
von 6500C und einem vorgegebenen Verhältnis von TEOS und TEP wurde ein Minimalverhältnis
von Phosphor zu Silciumdioxyd von 0,03 ermittelt, das ausreicht, um gegen Gallium und Indium
Abschirmung zu erzielen. Bei einer Temperatur von 7500C und dem gleichen Mischungsverhältnis war das
zur Abschirmung ausreichende Minimalverhältnis von Phosphor zu Siliciumdioxyd 0,01. Es ergibt sich mithin,
daß abhängig von der Ablagerungstemperatur des phosphordotierten Siliciumdioxyds sich das Phosphor-Siliciumdioxyd-Verhältnis
ändert, das nötig ist, um eine Diffusion sowohl von Indium als auch von Gallium abzuschirmen.
Diese starke Verringerung der erforderlichen Phosphorkonzentration ist überraschend, insbesondere
im Hinblick auf die Verhältnisse, die sich für die erforderliche Phosphormenge im Bereich von 350
bis 450° C ergeben haben.
F i g. 2 zeigt im Querschnitt eine Grundschicht 4, auf
die eine Deckschicht 22 aus Siliciumdioxyd abgelagert wurde. Diese Ablagerung erfolgte mit dem Ablagerungssystem
nach F i g. 1 in der Weise, wie im Text zu F i g. 1 beschrieben, mit dem einzigen Unterschied, daß
das TEP nicht mit TEOS gemischt war. Auf diese Weise erzielt man eine undotierte Deckschicht von Siliciumdioxyd
auf der Grundschicht 4. Die Grundschicht 4 kann aus irgendeinem halbleitenden Material bestehen,
in das Verunreinigungen wie z. B. Gallium oder Indium eindiffundiert werden sollen. Zu diesem Zweck sind als
Halbleitermaterial Silicium oder Germanium bekannt. Die Deckschicht 22 hat eine Öffnung 23. Diese öffnung
gewinnt man nach dem Photoätzverfahren.
Die Grundschicht 4 mit der durchbrochenen Deckschicht 22 wird dann zusammen mit einem Stückchen
reinen Galliums als Quelle in ein abgeschlossenes System gegeben. Das System wird auf 10~6 mm Quecksilbersäule
evakuiert und auf eine Temperatur von 8000C
für ungefähr eine Stunde gehalten. Nach Abkühlung ergibt sich ein diffundierter Gallium-Bereich 24 in der
Grundschicht 4. Es sei darauf hingewiesen, daß das Gallium im wesentlichen in der gleichen Tiefe in die
Grundschicht 4 eindiffundiert ist, und zwar sowohl in die abgedeckten Bereiche, als auch in die unterhalb der
öffnung 23 gelegenen. Dies zeigt also, daß Siliciumdioxyd allein nahezu keinen Masken- oder Abschirmeffekt
gegenüber Gallium hatte.
F i g. 3 zeigt im Querschnitt eine Grundschicht 4 mit einer Deckschicht 25 von phosphordotiertem Siliciumdioxyd.
Das dotierte Siliciumdioxyd ist dort, wie im Text zu F i g. 1 beschrieben, abgelagert, wobei TEP mit
TEOS und Sauerstoff gemischt und pyrolytisch bei einer der obenerwähnten Temperaturen zersetzt wurde.
Nach der Ablagerung der phosphordotierten Deckschicht und nachdem dort eine öffnung 26 eingeätzt
wurde, wird die Grundschicht 4 in ein evakuiertes Rohr mit einer Galliumquelle auf ungefähr 8000C für eine
Stunde erhitzt. Nach Abkühlung findet sich eine Galliumdiffusion 27 in der Grundschicht 4, aber nur im Bereich
unterhalb der öffnung 26. Es zeigt sich also, daß die Deckschicht 25 aus phosphordotiertem Siliciumdioxyd
tatsächlich das Durchdiffundieren von Gallium in die Grundschicht 4 abgeschirmt hat. An Hand der folgenden
Beispiele wird gezeigt, daß die Einfügung von Phosphor in Siliciumdioxyd unter bestimmten Ablagerungstemperaturen
nicht nur Gallium, sondern auch Indium abschirmt.
Gemäß F i g. 1 wird eine phosphordotierte Siliciumdioxyd-Maskenschicht
wie folgt hergestellt. Eine TEOS-Sauerstoff-Mischung wird erzeugt, indem von dem Vorrat 7 Sauerstoff über den TEOS-Behälter 8
und die Ventilanordnung 9,10,11 in den Ofen 1 geleitet
wird. Grundschichten 4 werden in den Ofen 1 eingeführt und auf eine Temperatur von ungefähr 4500C gebracht,
und zwar in einer reinen Sauerstoff-Atmosphäre, die durch Schließen der Ventile 10 und 11 eingeleitet
wird. Der trockene Sauerstoff greift das Germanium unterhalb von 5000C nicht an. Der Sauerstoff wird
dann durch den TEOS-Behälter 8 geleitet, indem die Ventile 10 und 11 geöffnet werden, währenddessen der
TEOS-Behälter auf 25°C gehalten wird.
Gleichzeitig wird Stickstoff von dem Vorrat 15 durch den TEP-Behälter 16, der auf 25° C gehalten wird, geleitet
und an dem T-Stück 18 mit der TEOS-Sauerstoff-Mischung vermischt, bevor es in den Ofen 1 gelangt. In
dem Ofen 1 zersetzt sich die TEOS-TEP-Mischung und erzeugt eine phosphordotierte Siliciumdioxyd-Deckschicht
auf der Grundschicht 4.
Um dabei ein Verhältnis Phosphor zu Siliciumdioxyd von 0,16 in der Siliciumdioxyd-Deckschicht zu erzeugen,
werden 5 Liter pro Minute durch den TEOS-Behälter 8 geleitet, so daß ein TEOS-gesättigter Sauerstoffstrom
erzeugt wird. Gleichzeitig werden 4,5 Liter Sauerstoff pro Minute direkt über das Ventil 9 zum
T-Stück 18 und 3,7 Liter Stickstoff pro Minute durch den TEP-Behälter 16 geleitet. Nachdem sich diese drei
Ströme gemischt haben, ergibt sich die Ablagerung bei einer Temperatur von 4500C. Der Temperaturbereich
von 350 bis 4500C ist als Ablagerungstemperatur geeignet.
Der eben beschriebene Vorgang kann modifiziert werden, indem man den Stickstoffstrom, der den Behälter
16 passiert, vergrößert, um den Phosphoranteil in der Ablagerung zu vergrößern. Da das Verhältnis 0,16
für die Abschirmung von Indium und von Gallium geeignet ist, kann man unter den erwähnten Bedingungen
eine Abschirmmaske, die sowohl für Indium, als auch für Gallium abschirmt, herstellen. In einem solchen Fall
beträgt die Stärke der phosphordotierten Siliciumdioxyd-Deckschicht ungefähr 2500 Ä .
Der Vorgang ist der gleiche wie im Beispiel I, mit der einzigen Ausnahme, daß 2,32 Liter pro Minute Stickstoff
durch den TEP-Behälter 16 geleitet werden. Das daraus resultierende Phosphor-Siliciumdioxyd-Verhältnis
ist 0,10. Die so erzeugte Maske schirmt gegen Indium, aber nicht gegen Gallium ab. Ihre Stärke beträgt
etwa 2500 Ä.
Der Vorgang ist der gleiche wie bei Beispiel I, mit folgenden Ausnahmen. Der Sauerstoff aus dem Vorrat
7 wird direkt über den TEOS-Behälter 8 eingeleitet, während das Ventil 9 geschlossen ist, und zwar mit
einem Fluß von 2 Litern pro Minute. Ebenso wird der Stickstoff direkt über den TEP-Behälter 16 mit 0,4 Litern
pro Minute eingeleitet. Die Temperatur in der Ablagerungszone 3 wird auf 650° C gehalten. Unter diesen
Umständen ergibt sich ein Verhältnis Phosphor zu SiIiciumdioxyd von 0,03. Es zeigt sich, daß die so entstandene
Ablagerungsdeckschicht in einer Stärke von 2500 A Gallium und Indium abschirmt.
B e i s ρ i e 1 IV
Der Vorgang ist der gleiche wie beim Beispiel HI mit der Ausnahme, daß die Ablagerungstemperatur 7500C
ist. Unter diesen Umständen ist das Phosphor-Siliciumdioxyd-Verhältnis
0,01. Die so entstandene Deckschicht schirmt gegen Gallium und Indium ab.
Die erzielten Phosphor-Siliciumdioxyd-Verhältnisse wurden nach dem Röntgenstrahlen-Fluoreszenz-Verfahren
ermittelt
F i g. 4 zeigt eine Grundschicht 4 im Schnitt. Im Text zu F i g. 3 wurde erläutert, daß Gallium- oder Indiumdiffusion
nur im Bereich 27 erfolgte. Die Schicht 28, die Phosphor aus der Deckschicht 25 enthält, ergibt sich
während der Diffusion des Galliums oder Indiums in den Bereich 27. In Fällen, in denen man eine Schicht
entsprechend der Schicht 28 nicht tolerieren kann, kann man die Ausführung nach F i g. 4 gestalten. Gemäß
Fig.4 ist die Grundschicht 4 ein Halbleiter bekannter
Art, z. B. aus Germanium oder Siliciumdioxyd. Die Deckschicht 29 besteht aus Siliciumdioxyd das in
bekannter Weise abgelagert wurde.
Die Maske aus Siliciumdioxyd verhindert die Diffusion von Phosphor, obwohl sie, wie oben dargestellt, für
Gallium durchlässig ist Die dazu ausreichende Stärke beträgt 500 Ä. Die Schicht 25 ist eine Deckschicht aus
phosphordotiertem Siliciumdioxyd und, wie oben beschrieben, aufgebracht und dient als Maske gegen Galliumdiffusion,
wozu sie eine Stärke von ungefähr 2500 Ä hat.
Während das Gallium durch die öffnung 30, die sich durch beide Schichten 25 und 29 erstreckt, hindurchdiffundieren
kann, verhindert die Deckschicht 25 die Diffusion des Galliums in die Grundschicht 4. Die Schicht
28 verhindert, daß Phosphor aus der Deckschicht 25 in die Unterlage 4 diffundiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung einer phosphorhaltigen Siliciumdioxid-Maskierschicht für die Diffusion
von Gallium und/oder Indium in einen Halbleiterkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der
Halbleiterkörper etwa eine Stunde in einer Atmosphäre aus Sauerstoff, Stickstoff, Tetraäthylorthosilicat
und Triäthylphosphat auf Temperaturen zwischen 350 und 7500C erhitzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Triäthylphosphat mit dem Stickstoff
und daß das Tetraäthylorthosilicat mit dem Sauerstoff vorgemischt wird und daß diese beiden
Gasmischungen dann unter sich vermischt erhitzt an den Halbleiterkörper geleitet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Ausbildung der phosphorhaltigen
Siliciumdioxid-Maske auf dem Halbleiterkörper eine phosphorabschirmende Zwischenschicht
abgeschieden wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht aus Siliciumdioxid
besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US56492866A | 1966-07-13 | 1966-07-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1619969A1 DE1619969A1 (de) | 1971-03-18 |
| DE1619969B2 true DE1619969B2 (de) | 1975-05-07 |
| DE1619969C3 DE1619969C3 (de) | 1975-12-18 |
Family
ID=24256471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1619969A Expired DE1619969C3 (de) | 1966-07-13 | 1967-06-30 | Verfahren zur Herstellung einer Maskierschicht für die Diffusion von Gallium und/oder Indium in einen Halbleiterkörper |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1619969C3 (de) |
| FR (1) | FR1527293A (de) |
| GB (1) | GB1118849A (de) |
-
1967
- 1967-06-06 FR FR8538A patent/FR1527293A/fr not_active Expired
- 1967-06-22 GB GB28793/67A patent/GB1118849A/en not_active Expired
- 1967-06-30 DE DE1619969A patent/DE1619969C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1118849A (en) | 1968-07-03 |
| FR1527293A (fr) | 1968-05-31 |
| DE1619969A1 (de) | 1971-03-18 |
| DE1619969C3 (de) | 1975-12-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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