DE1619602B - Anthrachinonfarbstoffe und deren Ver wendung zum Farben oder Bedrucken von synthetischen Fasermatenalien - Google Patents
Anthrachinonfarbstoffe und deren Ver wendung zum Farben oder Bedrucken von synthetischen FasermatenalienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Anthrachinonfarbstoffe der in der eines der beiden Z2 ein Wasserstoffatom und
das andere Z2 ein Halogenatom oder eine Gruppe der
Formel ' . ;..X·: '
Formel
O NH
C2H4-Y
C2H4-CN
O OH
bedeutet und R' die im Anspruch 2 angegebene Bedeutung hat. .
Aus der belgischen Patentschrift 634 633 ist ein (I) Anthrachinonfarbstoff des folgenden Aufbaus bekannt
in der R für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare
Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe, einen Phenylrest, einen Cyclohexyl rest oder
ein Halogenatom steht; Y eine Cyangruppe oder eine R[CO-Gruppe bedeutet, in der R1 eine Hydroxylgruppe,
eine primäre Aminogruppe, eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkylaminogruppe,
eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkoxygruppe, eine Cyclohexylaminogruppe,
eine Morpholinylgruppe oder eine Cyclohexyloxygruppe ist, jedes der beiden Z ein Wasserstoffatom
oder ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
-ο-/ S
C2H4-Y
R
R
bedeutet und Y eine andere Gruppe als die Cyangruppe
ist, falls beide Z Wasserstoffatome sind.
Die substituierte niedrigmolekulare Alkylaminogruppe und die substituierte niedrigmoiekulare Alkoxygruppe
hat dabei 1 bis 4 Kohlenstoffatome.
Ein bevorzugter Anjhrachinonfarbstoff nach der Erfindung hat die Formel
O NH
40
C2H4-CO · R1 (II)
O OH
45
in der jede der beiden Z, ein Wasserstoffatom oder
ein Z1 ein Wasserstoffatom und das andere Z, ein
Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
C2H4-COR1
bedeutet, R' für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe oder ein Halogenatom steht und R1 die
im Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat.
tun weiterer bevorzugter Anthrachinonfarbstoff nach der Erfindung hat die Formel
Z2 O NH2
-C2H4-CN (III)
R'
R'
C1H4CN
OH
Weitere vergleichbare Farbstoffe sind aus der fran-, zösischen Patentschrift 1352 732 bekannt, nämlich
die Farbstoffe C
NH,
35
COOCH.,
COOC4H0
O OH
In den ausgelegten Färbetafeln, sind Farbstoffe
nach der Erfindung mit den genannten Farbstoffen verglichen. Die Farbstoffe nach der Erfindung ergeben
jeweils eine rötliche Färbung mit guter Licht-, Wasch- und Sublimierechtheit. Man erkennt die verbesserte
Farbstürke bei den. Farbstoffen nach der Erfindung sowie vor allem den hohen Ausziigsgrad
und die erreichte Farbtiefe. Die überlegenen Eigen-,
schäften der Farbstoffe nach der Erfindung ergeben sich aus diesen Färbetafeln.
Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung solcher Anthrachinonfarbstoffe zum Färben oder Hedrucken
von synthetischen Fasermaterialien, insbesondere Polyester-, Polyacrylnitril-, Polyamid-, Celluloseester-
und Polymerfasern.
Die' Anthrachinonfarbstoffe nach der Formell
können nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden:
1, Die speziellen Anthrachinonfarbstoffe der Formel III können durch Umsetzen einer Anthrachinonverbindung
der Formel
Z O NH2
O OH
— X
(IV)
O OH
3 4
in der eines der beiden Z ein Wasserstoffatom bedeutet, Halogenatom oder eine Sulfonsäuregruppe sind, mit
während das andere Z ein Halogenatom und X ein einem ß-(4-Hydroxyphenyl)-p'ropionitril der Formel
HO-
-C2H4CN
(V)
in Gegenwart eines Alkalisalzes einer schwachen werden. Wird die Umsetzung bei 100 bis 160° C durch-Säure,
wie Carbonat, Bicarbonat oder Acetat, in geführt, so hat der wesentliche Teil des erhaltenen
trockenem Zustand bei 100 bis 2500C hergestellt io Farbstoffs die Formel
X' O NH
C2H4CN
(VI)
O OH
in der X' ein Halogenatom bedeutet. Wird die Umsetzung bei 160 bis 2500C durchgeführt, so hat der erhaltene
Farbstoff die Formel
O NH,
NCH4C2
C2H4CN
(VII)
oder es entsteht ein Gemisch dieses Farbstoffs mit stellung der Anthrachinonfarbstoffe der Formel III
dem Farbstoff der oben angeführten Formel VI. Die umgesetzt. Eine Reaktionstemperatur von 100 bis
Umsetzung kann in einem inerten Lösungsmittel, wie 1600C ergibt Farbstoffe, die den Ausgangsanthra-Chlorbenzol,
oder in einem Überschuß der Reak- 35 chinonverbindungen entsprechen und die Formel
tionskomponente des Phenoltyps durchgeführt werden, wie sie in der Formel V dargestellt ist. O NH2
tionskomponente des Phenoltyps durchgeführt werden, wie sie in der Formel V dargestellt ist. O NH2
2. Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II können nach dem folgenden Verfahren hergestellt werden.
a) Eine Anthrachinonverbindung der Formel
O NH,
(VIII)
40
45
C2H4COR1 (X)
oder
O OH
X' O NH
OH
in der beide Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein 50
Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom ist und X die gleiche Bedeutung wie in der Formel IV
hat, wird mit einer Phenolverbindung der Formel IX
O—C V-C2H4COR1 (X')
O OH
HO
C2H4COR1
(IX)
unter den gleichen Bedeutungen wie bei der Her-
55 haben.
Wird eine Anthrachinonverbindung der Formel VIII, in der eines der beiden Z ein Halogenatom ist, als Ausgangsmaterial
für die Umsetzung bei 160 bis 2500C verwendet, so wird ein Farbstoff der Formel
NH,
R1OCH4C2
C2H4COR1
PCI)
O OH
oder ein Gemisch dieses Farbstoffs mit einem Farbstoff der Formel X' erhalten.
b) Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II kann man durch Umsetzung entsprechender Anthrachinonverbindungen
der Formel
NH
C2H4Y (XII)
IO
erhalten, in der Y eine Cyan-, Carboamoyl- oder Carboxygruppe und beide Z ein Wasserstoffatom oder ein
Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
—O
C2H4Y
NH
C2H4COCl
R (XIII)
R (XIII)
O OH
C2H4COCl
15
20
mit einer Verbindung der Formel R ■ OH, in der R eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare
Alkylgruppe bedeutet, in Gegenwart von Halogenwasserstoff, Schwefelsäure, Benzolsulfonsäure oder
Naphthalinsulfonsäure bei 50 bis 2000C.
c) Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II, in der R1 eine Hydroxyl- oder eine Aminogruppe ist, können
auch durch Erhitzen der Farbstoffe der Formel III mit einer Mineralsäure, wie Salz- oder Schwefelsäure
oder einer Alkalihydroxydlösung bei 30 bis 1500C hergestellt werden.
d) Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II, in der R1 eine Amino- oder eine niedrigmolekulare Alkylaminogruppe
ist, kann auch durch Umsetzung entsprechender Anthrachinonverbindungen der Formel
35
40
45
in der beide Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom
oder eine Gruppe der Formel
55
bedeutet und der Rest R die gleiche Bedeutung wie in Formel I hat, mit Ammoniak oder primären oder
sekundären Alkylaminen unter Erhitzen in Gegenwart einer organischen Base, wie Pyridin oder Dialkylanilin,
hergestellt werden.
Die als Ausgangsmaterial für die Herstellung der neuen Anthrachinonfarbstoffe zu verwendenden Anthrachinonverbindungen
der Formel IV und VIII sind z. B.
l-Amino^-halogen^-hydroxyanthrachinon,
l-Amino-4-hydroxy-anthrachinon-2-sulfonsäure, l-Amino-2,5-dihalogen-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-2,8-dihalogen-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-S-halogen^-hydroxyanthrachinon-
l-Amino-4-hydroxy-anthrachinon-2-sulfonsäure, l-Amino-2,5-dihalogen-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-2,8-dihalogen-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-S-halogen^-hydroxyanthrachinon-
2-sulfonsäure und besonders l-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon,
l-Amino-2-chlor-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-4-hydroxyanthrachion-2-sulfonsäure,
l-Amino-2,5-dichlor-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-2,5-dibrom-4-hydroxyanthrachinon,
l-Amino^-brom-S-chloM-hydroxyanthrachinon,
l-Amino-2,8-dibrom-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino^-chlor-S-brom^-hydroxyanthra-
chinon,
l-Amino^-brom-S-chlor^-hydroxyanthra-
l-Amino^-brom-S-chlor^-hydroxyanthra-
chinon,
l-Amino-S-chlor^-hydroxyanthrachinon-
l-Amino-S-chlor^-hydroxyanthrachinon-
2-sulfonsäure und
l-Amino-S-brom^-hydroxyanthrachinon-2-sulfonsäure.
l-Amino-S-brom^-hydroxyanthrachinon-2-sulfonsäure.
Die als Ausgangsmaterialien für die Herstellung der neuen Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe zu
verwendenden Phenolverbindungen der Formeln V und IX, die eine substituierte Äthylgruppe enthalten,
sind z. B.:
/5-(4-Hydroxyphenyl)-propionitril, /?-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäure,
/?-(4-Hydroxyphenyl)-propionamid, /?-(4-Hydroxyphenyl)-propionalkylamid,
ß-(4-Hydroxyphenyl)-propionaralkylamid, |g.(4-Hydroxyphenyl)-propioncycloalkylamid,
ß-(4-Hydroxyphenyl)-propiondialkylamid, ^-(4-Hydroxyphenyl)-propionalkylester,
/S-(4-Hydroxyphenyl)-propioncycloalkylester, /?-(4-Hydroxyphenyl)-propionaralkylester
und solche Verbindungen, in denen der Benzolkern der obigen Verbindungen einen anderen Substituenten
als eine Sulfonsäure- oder Carboxylgruppe hat und der eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe, Phenyl- oder Cyclohexylgruppe
oder ein Halogenatom und besonders
iÖ-(2-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propionamid,
/S-P-CyclohexyM-hydroxyphenyrj-propionamid,
/S-(4-Hydroxyphenyl)-propionäthylamid, ß-(4-Hydroxyphenyl)-propiondimethylamid,
(3-(2-Chlor-4-hydroxyphenyl)-pjopionmethoxypropylamid,
/9-(4-Hydroxyphenyl)-propionphenäthylamid,
^-(3-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propioncyclohexylamid,
/?-(4-Hydroxyphenyl)-propionmorpholid, :.
/?-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäuremethylester, /3-(3-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
butylester,
jS-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäurehydroxy-
jS-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäurehydroxy-
äthylester,
/3-(3-Chlor-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
/3-(3-Chlor-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
phenoxypropylester,
/3-(2-Methoxy-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
/3-(2-Methoxy-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
cyclohexylester,
/J-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäurebenzylester
/J-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäurebenzylester
und
/9-(3-Phenyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäureäthylester
/9-(3-Phenyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäureäthylester
sein kann.
Das Verfahren zum Färben Von synthetischen Fasern, wie Polyester-, Celluloseester-, Polyamidfasern
oder anderen Textilmaterialien aus synthetischen Polymeren mittels der neuen Farbstoffe,
besteht darin, eine oder mehrere Arten der Dispersionsfarbstoffe der Formel I zu mischen und den Farbstoff
oder die Farbstoffe in einem wäßrigen Medium in üblicher Weise zu dispergieren, wobei ein Farbbad
oder eine Druckpaste zur Badfärbung oder zum Bedrucken der Textilien hergestellt wird.
Beim Badfärben wird ein Färbebad einer Dispersion eines Anthrachinonfarbstoffs der Formel I hergestellt,
das einer gewünschten Farbtönung entspricht, und das Färben wird bei 80 bis 13O0C je nach den Eigenschaften
des zu färbenden Textilmaterials 60 bis 120 Minuten durchgeführt, worauf ein übliches Seifen
erfolgt.
Bei der Herstellung des Färbebades oder der Druckpaste kann ein Dispergierungsmittel wie ein
Kondensat aus Naphthalinsulfonsäure und Forrrraldehyd, ein Kondensat aus Kresol, Hydroxynaphthalinsulfonsäure
und Formaldehyd oder ein Kondensat aus einem niedrigmolekularen Alkohol und Naphthalinsulfonsäure
verwendet werden. Als Färbereihilfsmittel können auch z. B. Phenylphenol, Chlorbenzol,
Hydroxybenzoesäureester, Benzoldicarbonsäureester oder Phenylmethylcarbihol zugegen sein.
Die neuen Farbstoffe färben synthetische Fasern wie Polyester-, Celluloseester- und Polyamidfasern,
Polyacrylnitriltextilmaterialien und andere Textilmaterialien aus synthetischen Polymeren in roten oder
bläulichroten Farbtönungen mit großer Licht-, Sublimier- und Waschechtheit. Die neuen Farbstoffe
färben insbesondere Polyesterfasern in roten oder bläulichroten Farbtönungen mit einer ausgezeichneten
Licht- und Sublimierechtheit.
Die mit den neuen Farbstoffen gefärbten Fasermaterialien sind besonders ausgezeichnet in ihrer
Sublimierechtheit im Vergleich zu bekannten Farbstoffen der Formel
Ferner verleihen die neuen Farbstoffe den Fasermaterialien rötliche bis rotblaue Tönungen in einem
weiten Bereich, während die bekannten Farbstoffe nur rötliche Tönungen ergeben.
In den folgenden Beispielen werden unter Teile »Gewichtsteile« verstanden.
Ein Gemisch aus 156 Teilen ^-Hydroxyphenyl)-propionamid,
145 Teile Nitrobenzol und 26,1 Teile Kaliumcarbonat wurde 2 Stunden unter Rühren auf
1300C erhitzt. Hierzu wurden 100 Teile 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon
zugegeben und das Gemisch unter Rühren 25 Stunden auf 155° C erhitzt.
Nach der Umsetzung wurde die erhaltene Lösung abgekühlt und dieser 3,7 Teile Essigsäure
zugegeben, um das überschüssige Kaliumcarbonat zu neutralisieren. Die Lösung wurde von dem Nitrobenzol
durch Dampfdestillation befreit. Der erhaltene Niederschlag wurde abfiltriert, mit Methanol, dann
mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei 115 Teile
l-Amino-2-(4'-carbamoyläthyl-phenoxy)-4-hydroxyanthrachinon erhalten wurden.
Wurden an Stelle des l-Amino^-brom^-hydroxyanthrachinons
1 - Amino - 2 - chlor - 4 - hydroxyanthrachinon und das Natriumsalz der l-Amino-4-hydroxyanthrachinon-2-sulfonsäure
verwendet, so wurden gleiche Ergebnisse erhalten.
Das erhaltene Produkt wurde aus Chlorbenzol umkristallisiert, und das gereinigte Produkt hatte
einen Schmelzpunkt von 243 bis 244° C und eine maximale Absorptionswellenlänge von 516 und
552 πΐμ.
Eine Dispersion der Farbstoffe färbte synthetische Fasern, wie Polyesterfasern, unter Druck bei 1200C
in einem brillanten roten Ton mit großer Licht- und Sublimiertechtheit.
O NH
(CH2)^3CN
OH
Während z. B. die Sublimierechtheit der Farbtönungen mittels der vorstehend genannten bekannten
Farbstoffe bei den Fasermaterialien etwa 4° oder weniger beträgt, wobei ein merkliches Abfärben stattfindet,
beträgt die Sublimierechtheit bei den neuen Farbstoffen etwa 5°, wobei im wesentlichen kein Abfärben
stattfindet. .
Zur Kondensation der in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen mit den in Spalte B der
folgenden Tabelle I angeführten Phenolverbindungen wurde das gleiche Verfahren wie im Beispiel 1 angewandt,
wobei 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
Diese Farbstoffe färbten synthetische Fasern in einem roten bis bläulichroten Farbton mit guter
Licht- und Sublimierechtheit.
Die Schmelzpunkte und die maximale Absorptionswellenlänge der Farbstoffe sind in den Spalten C
und D angeführt, während die auf den synthetischen Fasern mittels der Farbstoffe erzeugten Farbtönungen
in der Spalte E aufgeführt .sind.
| A | O Il |
NH2 | -Br | HO-/^ | B | C | D ταμ |
' E | |
|
A
ι ι O |
T OH |
||||||||
| C | )>—C2H4COOH | über 285 | 515 550 |
Brilliantrot (Acetat) |
|||||
009585/362
Fortsetzung
10
| A | O Il |
Jl | T O |
O | NH2 | -Br | -Br | HO | B |
C
0C |
D
in,« |
E | |
| K ) | O Ij |
Λ |
τ-
Y |
||||||||||
| V | T O |
Y | T O |
T OH |
^"A-C2H4CONH2 | 268 273 |
525 561 |
Bläulichrot (Acetat) |
|||||
| τ Cl |
O Il |
T O |
NH2 | A-Br Y |
-Cl | HO | |||||||
| O Il |
T OH |
CH3 | |||||||||||
| C V |
Y | NH2 | -\V- C2H4CONH2 | 233,4 bis 234,4 | 513 550 |
Brillantrot (Polyester) |
|||||||
| T O |
-Br | HO | |||||||||||
| O Il |
OH | ||||||||||||
| V | Y | NH2 | —\/— C2H4C O OH | über 285 | 526 562 |
Bläulichrot (Polyester) |
|||||||
| Cl | T O |
rV
Ύ |
HO | ||||||||||
| Cl | OH | ||||||||||||
| I V |
desgl. | NH2 | —<(~^\- C2H4CONH2 | 271,5 bis 274,5 | 525 558 |
Bläulichrot (Polyester) |
|||||||
| desgl. | V | HO | |||||||||||
| desgl. | OH | Cl | |||||||||||
|
/^
ν |
desgl. | -Br | ~\/~ C2H4C ONH2 | 258 bis 260 | 516 551 |
Brillantrot (Polyester) |
|||||||
| HO | |||||||||||||
| V | HO | CH3 | |||||||||||
| T Cl |
HO | —\/— C2H4CONH2 | 215 bis 218 | 514 549 |
Brillantrot (Polyester) |
||||||||
| HO | -^"^^ C2H4C ONHC4H9 | 226,3 bis 229,3 | 526 560 |
Brillantrot (Acetat) |
|||||||||
| NH2 | ^^~V- C2H4CONH -^hS | 261,4 bis 263,4 | 526 561 |
Brillantrot (Polyester) |
|||||||||
| V | HO | —\/— C2H4CONHC3H6 ~ OCH3 |
216,5 bis 218,5 | 524 560 |
Brillantrot (Polyamide |
||||||||
| ( | |||||||||||||
| DH | ^/"V-C2H4CN | 219 bis 223 | 524 560 |
Bläulichrot (Polyester) |
|||||||||
Fortsetzung
| A | - Cl O Il |
NH2 | B |
C
0C |
D
τημ |
E |
| J\ χ/ |
Λ-Br | |||||
|
A,
. T |
T OH |
HO —<ζ~. V-C2H4CN | 216 bis 219 | 525 560 |
Bläulichrot (Polyester) |
|
| Il O |
NH2 | |||||
| O A |
VsO3Na T |
|||||
| OH | HO —\~\- C2H4CONHCH3 | 233 bis 235 | 520 555 |
Brillantrot (Polyester) |
||
| Y O |
NH2 | |||||
| O Il |
\-Br Nf . |
|||||
| Cv | I OH |
HO -^"VqH^ONHCH^^NB, | 220 zersetzt |
522 560 |
Bläulichrot (Polyester) |
|
| Y O |
||||||
| desgl. | HO -H<\~~V-C2H4CONHCH2—<(~\ | 239 bis 241 | 524 560 |
Brillantrot (Polyester) |
||
| desgl. | HO ^/"V-C2H4CONHCH2CH2OH | 247 zersetzt |
525 561 |
Brillantrot (Polyester) |
||
| C2H4OH | ||||||
| desgl. | HO —/ V- C2H4CON "" ^C2H4OH |
182 bis 184 | 526 561 |
Brillantrot (Polyester) |
||
| O | Av_a | |||||
| \A/ | HO—-f V-C2H4CON O | 152 bis 154 | 523 554 |
Brillantrot (Polyester] |
||
| OH | ||||||
| Il O |
B e i s ρ i e 1 3
Ein Gemisch aus 196 Teilen /?-(3-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäureäthylester,
300 Teilen Nitrobenzol und 26 Teilen Kaliumcarbonat wurde unter Rühren 2 Stunden auf 1300C erhitzt. Dann wurden
100 Teile l-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon dem Gemisch zugefügt. Die Temperatur des Gemisches
wurde sodann auf etwa 14O0C erhöht und die Reaktion 25 Stunden unter Rühren durchgeführt.
Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt und diesem 3,7 Teile Essigsäure
zugefügt, um das überschüssige Kaliumcarbonat zu neutralisieren. Hierauf wurde das Nitrobenzol durch
eine Dampfdestillation verjagt. Der erhaltene Niederschlag wurde mit Methanol, dann mit Wasser gewaschen
und getrocknet, wobei 120 Teile des dunkelrotgefärbten 1 -Amino-2-(2'-methyl-4'-äthoxycarbonyläthylphenoxy)-4-hydroxyanthrachinons
erhalten wurden. .
Das Produkt wurde aus Chlorbenzol umkristallisiert. Das gereinigte Material hatte einen Schmelzpunkt
von 115 bis 116° C und eine maximale Absorptionswellenlänge
von 515 und 552 ηΐμ.'
Die ein Dispergierungsmittel enthaltende Suspension des so erhaltenen Farbstoffs färbte synthetische
Fasern wie modifizierte Polyesterfasern bei etwa 125° C
unter Druck in einem brillanten Rot von großer Licht- und Sublimierechtheit,1
Die Kondensation der in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen mit den in Spalte B der
Tabellen aufgeführten Phenolverbindungen wurde wie im Beispiel 3 durchgeführt, wobei 2-substituierte
Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
13 14
Diese Farbstoffe färbten Polyesterfasern in roten bis bläulichroten Tönungen mit guter Licht- und
Sublimierechtheit.
Der Schmelzpunkt und die maximale Absorptions
wellenlänge dieser Farbstoffe sind in den Spalten C und D und die Farbtönungen, die die Farbstoffe auf
Polyesterfasern erzeugten, in der Spalte E zusammengestellt.
0C
ταμ
O NH,
HO
C2H4COOCH3
0 OH
0 NH,
HO
C2H4COOC2H5
Cl O OH O NH2
HO
^-C2H4COOCH2-^ ^
O OH
desgl.
O NH,
HO —<f V-C2H4COOC2H5
O OH
CH3
desgl.
C2H4COOCH3
O NH,
HO
^-C2H4COOCH
CH3
CH3
O OH
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
3^—C2H4COO-ZhN
C2H4COOC2H4OH
HO
C2H4COOC2H4OCH3
bis 145
515 550
Brillantrot
bis 151,5
525 560
Bläulichrot
bis 106
154,5 bis 155,5
bis 134
516 550
516 550
515 550
Brillantrot
Brillantrot
Brillantrot
bis 151
bis 114
515
552
516 550
Brillantrot
Brillantrot
136,5 bis 138,5
bis 118
bis 160
bis 160
516 551
514 548
518 548
Brillantrot Brillantrot Brillantrot
Fortsetzung
| A | O | NH2 | Br | - | HO- | B | ■^~y- C2H4CO |
I
f~\CΤΤΓ^ΤΤ O |
^3 |
C
0C |
123 |
D
m μ |
E |
| 111 .\λ/ |
/ | HO- | U V^ JtIv^ JtI2 U | 104 | |||||||||
| I 0 desgl. |
OH | ■^\— C2H4COOC2H4OC2H5 | 122 bis | 518 552 |
Brillantrot | ||||||||
| ■ζ ^)-C2H4COOCH2CH2O 1 | \ / | 101 bis | 517 | Brillantrot | |||||||||
| HO- | 1 CH2CH2OH | 144 | 549 | ||||||||||
| desgl. | CH3 | ||||||||||||
| O Il |
NH2 | -ei | HO- | -\~\- QH4C 0 OCHCH2 0-/~~S | 142 bis | 130 | 516 548 |
Brillantrot | |||||
| \ Y |
|||||||||||||
| ( I I Χ/γ |
I OH |
^X-C2H4COOCH2CH2Cn | 127 bis | 517 551 |
Brillantrot | ||||||||
| Il O |
NH2 | -Br | HO- | 135 | |||||||||
| or II. |
\ \/ |
||||||||||||
| OH | \\- C2H4C 0 OCH2CH2NH2 | 134 bis | 516 552 |
Brillantrot | |||||||||
| HO- | 121 | ||||||||||||
| Λ | HO- | CH3 | 104 | ||||||||||
| v Ϊ. O |
-<f~\- C2H4CO OCHCH2 OCH3 | 119 bis | 517 549 |
Brillantrot | |||||||||
| HO- | -<\~~V- C2H4COOC2H4 -^yy | 103 bis | 162 | 514 548 |
Brillantrot | ||||||||
| desgl. | Cl | ||||||||||||
| desgl. | NH2 | -SO3K | HO- | -\~~V- C2H4COOC2H5 | 160 bis | 150 | 516 548 |
Brillantrot | |||||
| CH3 | |||||||||||||
| desgl. | I OH |
V^S-C2H4COOC2H5 | 148 bis | 516 551 |
Brillantrot | ||||||||
| O Il |
HO- | 131 | |||||||||||
| Cu | CH3 | ||||||||||||
| 1 O |
129 bis | 516 550 |
Brillantrot | ||||||||||
| desgl. | |||||||||||||
Ein Gemisch aus 1500 Teilen Äthanol, 300 Teilen konzentrierter Schwefelsäure und 100 Teilen 1-Amino-2
- (4' - carbamoyläthylphenoxy) - 4 - hydroxyanthrachinon
wurde unter Rühren 15 Stunden auf 78 bis 810C erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde
das Reaktionsgemisch abgekühlt und der erhaltene Niederschlag abfiltriert und mit Wasser gewaschen,
wobei 107 Teile des roten l-Amino-2-(4'-äthoxycarbonyläthylphenoxy)-4-hydroxyanthrachinons
erhalten wurden.
Dieses Produkt wurde in Äthanol suspendiert, und das gereinigte Produkt hatte einen Schmelzpunkt von
132 bis 133°C und eine maximale Absorptionswellenlänge
von 515 und 550 ηΐμ in einer Acetonlösung.
Eine Dispersion der so erhaltenen Farbstoffe färbte synthetische Fasern, wie Polyesterfasern, bei etwa
12O0C unter Druck in brillantroten Tönungen mit
großer Licht- und Sublimierechtheit.
Die Reaktion der in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen mit den in Spalte B der Tabelle III
aufgeführten Alkoholen wurde wie im Beispiel 5 durchgeführt, wobei entsprechende 2-substituierte
Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
Diese Farbstoffe färbten Polyesterfasern in roten bis bläulichroten Tönungen mit großer Licht- und
Sublimierechtheit.
Die Schmelzpunkte, die maximale Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung der Farbstoffe und
die Farbtönungen von mittels der Farbstoffe gefärbten Polyesterfasern sind in den Spalten C, D und E
der Tabelle III zusammengestellt.
| 0 Ν |
NH2 | NH2 | NH2 | 0- | A | CH3 | C2H4CONH2 | H3C | B |
C
° C |
D
m/i |
E | |
| V | Y | V |
ir
Y |
\=/ | H3C | ||||||||
| C | Il O |
OH | ( | I OH |
\=/ | CHOH | 112 bis 114 | 516 550 |
Brillantrot | ||||
| desgl. | DH | NH2 | C | ||||||||||
| O Il |
desgl. | (j | O- | C2H4CONH2 | 154,5 bis 155,5 | 516 550 |
Brillantrot | ||||||
| V | O Il |
( | CH3 | C2H | |||||||||
| L | ! 0 |
f I
V |
)H | 5 OH | 115 bis 116 | 515 552 |
Brillantrot | ||||||
| Il O |
|||||||||||||
| O | O- | C2H4CONH2 | 136,5 bis 138,5 | 516 551 |
Brillantrot | ||||||||
| Λ | Cl I |
C2H | |||||||||||
| C | Il 0 |
5 OH | 160 bis 162 | 516 548 |
Brillantrot | ||||||||
| o- | C2H4CONH2 | ||||||||||||
| C | desgl. | 148 bis 150 | 516 551 |
Brillantrot | |||||||||
Fortsetzung
| A | O NH2 | B | C 0C |
D m/i |
E |
| Cl O OH | desgl. ■ ■ · : | 150 bis 151,5 | 525 560 |
Bläulichrot | |
| 0 OH | |||||
| ^/γη-o-x^V C2H4C ONH2 | C2H4OH | ||||
| 0 OH | ό | 103 bis 104 | 514 548 |
Brillantrot | |
| desgl. | |||||
| desgl. | HOCH2CH2OH | 117,5 bis 118,5 | 514 548 |
Brillantrot | |
| desgl. | C2H5OCH2CH2OH | 122 bis 123 | 518 552 |
Brillantrat | |
| desgl. | HOC2H4OC2H4OH | 101 bis 104 | 517 549 |
Brillantrot | |
| desgl. | CH3OCH2CHOH CH3 |
129 bis 131 | 516 550 |
Brillantrot | |
| H3C^~\- OCH2CHOH CH3 |
129 bis 131 | 516 550 |
Brillantrot |
Ein Gemisch aus 2000 Teilen ß-Methoxyäthanol,
50 Teilen Benzolsulfonsäure und 100 Teilen 1-Amino-2 - (4' - carboxyäthylphenoxy) - 4 - hydroxyanthrachinon
wurde unter Rühren 5 Stunden erhitzt, wobei das während der Reaktion gebildete Wasser abgezogen
wurde.
Nach Beendigung der Reaktion wurde das Gemisch auf eine Temperatur unter 10° C abgekühlt, worauf
diesem 500 Teile Methanol zugefügt wurde. Der gebildete Niederschlag wurde abfiltriert, mit Methanol
gewaschen und weiter mit Wasser gewaschen, wobei 90 Teile eines roten, aus l-Amino-2-[4'-(/?-methoxyäthoxy)
- carbonyläthylphenoxy] - 4 - hydroxyanthrachinon bestehenden Produkts erhalten wurde. Dieses
Produkt wurde aus Chlorbenzol umkristallisiert, wobei ein Endprodukt mit einem Schmelzpunkt von 159 bis
16O0C und einer maximalen Absorptionswellenlänge
bei 518 und 548 πΐμ erhalten wurde.
Eine Dispersion des so erhaltenen Farbstoffs färbte synthetische Fasern, wie Polyesterfasern, bei etwa
100° C unter Atmosphärendruck in Gegenwart eines Carriers in brillantroten Tönungen mit großer Licht-
und Sublimierechtheit.
Die in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen wurden mit den in Spalte B der Tabelle IV
aufgeführten Alkoholen wie im Beispiel 7 umgesetzt, wobei 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe
erhalten wurden.
Diese Farbstoffe färbten Polyesterfasern in brillantroten Tönungen von großer Licht- und Sublimier-.
echtheit.
Die Schmelzpunkte und die maximale Absorptionswellenlänge der Farbstoffe in Methanol sind in
Spalten C und D der Tabelle IV zusammengestellt, während die auf Polyesterfasern mittels der Farbstoffe
erzeugten Tönungen in Spalte E aufgeführt sind.
| NH2 | NH2 | A | B | C2H5OH | CH3 | 132 |
C
0C |
133 | D ταμ |
E | |
| O I |
«ν | «ν | /""V-OCH2CHOH | ||||||||
| I OH |
T OH |
O | bis | 515 550 |
Brillantrot | ||||||
| I O |
CH3OH | 142 | 144 | ||||||||
| desgl. | |||||||||||
| O T |
150 | bis | 151 | 516 549 |
Brillantrot | ||||||
| CH3 | |||||||||||
| ti O |
O | bis | 515 552 |
Brillantrot | |||||||
| -C2H4COOH | |||||||||||
| -C2H4COOH | |||||||||||
B e i s ρ i e 1 9
Ein Gemisch aus 3000 Teilen Äthanol, 500 Teilen konzentrierter Schwefelsäure und 100 Teilen 1-Amino-2
- (4' - cyanäthylphenoxy) - 4 -hydroxy - 5 - chlor- anthrachinon wurde unter Rühren 10 Stunden bei 78 bis
80° C erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Umsetzungsgemisch abgekühlt und der Niederschlag
abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei 100 Teile eines roten, aus 1-Amino-2
- (4' - äthoxycarbonyläthylphenoxy) - 4 - hydroxy-5-chloranthrachinon
bestehenden Farbstoffs erhalten wurden.
Dieses Produkt wurde unter Rühren in Äthanol suspendiert, und das gereinigte Produkt hatte einen
Schmelzpunkt von 150 bis 151,5° C und eine maximale Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung bei
525 und 560 πΐμ.
Eine Dispersion der so erhaltenen Farbstoffe färbte unter normalem Druck bei etwa 80° C synthetische
Fasern, wie Celluloseacetat in bläulichroten Tönungen mit großer Licht- und Sublimierechtheit.
Die in der Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen wurden mit den in Spalte B der Tabelle
V aufgeführten Alkoholen umgesetzt, wobei 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten
wurden.
Die Farbstoffe färbten Polyesterfasern in brillantroten Tönungen mit guter Licht- und Sublimierechtheit.
Der Schmelzpunkt und die maximale Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung der Farbstoffe sind
in Spalten C und D und die auf Polyesterfasern mittels der Farbstoffe erzeugten Tönungen in Spalte E zusammengestellt.
| A | NH2 | Λ— C2H4CN | B | C | D | E | |
| 0C | ταμ | ||||||
| O Il |
OH | ||||||
| CC | CH3OH | 143 bis 145 | 515 550 |
Brillantrot | |||
| Il O |
|||||||
| desgl. | /h\—OH | 154,5 bis 155,5 | 516 551 |
Brillantrot | |||
Ein Gemisch aus 2000 Teilen Äthanol, 35 Teilen /3-Naphthalinsulfonsäure und 100 Teilen 1-Amino-2:
(2' - methyl -4 - carbamoyläthylphenoxy) -4 -hydroxyanthrachinon wurde unter Rühren 15 Stunden bei 75
bis 79° C erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das umgesetzte Gemisch abgekühlt. Der erhaltene
Niederschlag wurde abfiltriert, mit Methanol gewaschen, weiter mit Wasser gewaschen und getrocknet,
wobei 100 Teile eines roten, aus l-Amino-2-(2'-methyl - 4' - äthoxy - carbonyläthylphenoxy) - 4 - hydroxyanthrachinon
bestehenden Produkts erhalten wurden. Dieses Produkt wurde unter Rühren in Äthanol suspendiert,
und das gereinigte Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 115 bis 116° C und eine maximale
Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung bei 515 und 552 πΐμ.
Eine Dispersion des so erhaltenen Farbstoffs färbte unter normalem Druck bei etwa 800C synthetische
Fasern, wie die im Handel erhältlichen modifizierten Polyesterfasern, in brillantroten Tönungen von großer
Licht- und Sublimierechtheit.
Beispiel 12
1 Teil des Farbstoffs der Formel
1 Teil des Farbstoffs der Formel
NH
C2H4CONH2
O OH
wurde in 3000 Teilen 2 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 4 Teilen
Schwefelsäureester eines höheren Alkohols enthaltendem Wasser dispergiert. 100 Teile Polyesterfasern
wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und bei 130° C 60 Minuten behandelt. Nach dieser Behandlung
wurde die Faser mit Wasser gewaschen und in 3000 Teilen Schwefelsäureester eines höhermolekularen
Alkohols enthaltendem Wasser bei 90° C 20 Mi-
IO nuten geseift. Das so gefärbte Material zeigte brillantrote Tönnungen von großer Licht- und Sublimierechtheit.
Das getrocknete Material hatte eine Lichtechtheit von 6 bis 7° und eine Sublimierechtheit von 5°, die
mittels eines Prüfgeräts bei 185° C während 30 Sekunden
festgestellt wurde.
Beispiel 13
1 Teil des Farbstoffs der Formel
1 Teil des Farbstoffs der Formel
NH
C2H4CN
Cl O OH
20 wurde in 300 Teilen 2 Teile eines Kondensats aus Hydroxynaphthalinsulfonsäure, Kresol und Formaldehyd
und 2 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd enthaltendem Wasser
dispergiert. Dem so bereiteten Färbebad wurden noch 5 Teile o-Phenylphenol zugefügt, worauf 100 Teile
Polyesterfasern bei 100° C 90 Minuten in dem Farbbad behandelt wurden. Nach der Behandlung wurde die
Faser in 3000 Teilen 4 Teile des oben angeführten Kondensats enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte
Material hatte eine bläulichrote Tönung von großer Licht- und Sublimierechtheit. Das gefärbte
Material hatte eine Lichtechtheit von 7° und eine Sublimierechtheit von 5°, die mittels eines Prüfgeräts
bei 185° C während 30 Sekunden festgestellt wurde.
B ei s ρ i e1 14
Unter Verwendung der in Spalte A der Tabelle VI angeführten Farbstoffe wurden Polyesterfasern in
gleicher Weise wie in dem Beispiel 12 oder 13 behandelt. Die so gefärbten Materialien hatten die in
Spalte B aufgeführten, mittels eines Fade-O-meter bestimmte Lichtechtheit und eine in Spalte C aufgeführte
Sublimierechtheit (Prüfgerät: 180°C, 30 Sekunden).
O NH2
O OH
C2H4COOCH3
6 bis 7C
C2H4CONH2
6 bis 7C
009 585/302
| 0 Il |
NH2 | -Ο— | ■ Fortsetzung | A | B | C | |
| \ | I Ι | ||||||
| γ | V | / S-C2H4COOC2H5 | 6 bis 7° | 5° | |||
| Γχ | Il ο |
OH | |||||
| 0 | NH2 | -Ο—' | |||||
| ) | Y | \V- C2H4COOC2H5 | 6 bis 7° ' | 4 bis 5° | |||
| Yx | Il 0 |
OH | |||||
| 0 | NH2 | -0— | |||||
| Cl | \ | ||||||
| γ | ν | ^~\— C2H4COOCH2 -^f^/ | 6 bis 7° | 5° | |||
| (X | Il O |
τ OH |
N=/ N / | ||||
| O Il |
NH2 | -Ο— | |||||
| K | rV | ||||||
| V | \~V- C2H4CONH -^H/ | 6° | 5° | ||||
| /γ | Il O |
I OH |
~" "" | ||||
| \/\ | O Il |
NH2 | -Ο— | ||||
| K | «ν | ||||||
| ν | \/— C2H4COOC2H4OCH3 | . 6 bis 7° | 4 bis 5° | ||||
| I Il | Il O |
ι OH |
|||||
| O Il |
NH2 | -ο— | |||||
| K | ir | CH3 | |||||
| γ. | V | ν^^— C2H4COOC2H5 | 6 bis 7° | 4 bis 5° | |||
| Oc | O | τ OH |
|||||
| O H |
NH2 | -ο— | |||||
| K | |||||||
| γ | V | <^^- C2H4COo -^hS | 6 bis 7° | 4 bis 5° | |||
| (X | Il O |
ί OH |
N=/ N^=/ | ||||
| O \\ |
NH2 | -ο— | |||||
| K | Λ- | ||||||
| γ | ν | ^"^QH.COOQ^ ^^ | 6 bis 7° | 5° | |||
| Oc | Il O |
< | |||||
| DH | |||||||
Beispiel 15
1 Teil eines Farbstoffs der Formel
1 Teil eines Farbstoffs der Formel
Beispiel 16
1 Teil des Farbstoffs der Formel
1 Teil des Farbstoffs der Formel
Cl O NB
C2H4CONH2
O OH
IO
O NH,
O OH
0-^y-C2H4COOH
wurde in 3000 Teilen 3 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 5 Teile
Marseiller Seife enthaltendem Wasser dispergiert. In das so erhaltene Färbebad wurden 100 Teile' Celluloseacetat
eingetaucht und bei 80° C 60 Minuten behandelt.
Nach der Behandlung wurde das Celluloseacetat mit Wasser gewaschen und in 3000 Teilen .5 Teile
Marseiller Seife enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte eine bräulichrote Tönung von
großer Licht- und Sublimierechtheit. Die Lichtechtheit betrug 7° und die Sublimierechtheit 50^l 20° C,
5 Stunden).
wurde in 3000 Teilen 3 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 4 Teile
eines Schwefelsäureesters eines höhermolekularen Alkohols enthaltenden Wasser dispergiert. 100 Teile
Celluloseacetat wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und bei 800C 60 Minuten behandelt. Das
Celluloseacetat wurde nach dieser Behandlung in 3000 Teilen 4 Teile des oben angeführten Kondensats
enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte brillantrote Tönungen von großer Licht- und
Sublimierechtheit.
Die Lichtechtheit betrug 6° und die Sublimierechtheit 5° (1200C, 5 Stunden.)
B eis ρ i el 17
Unter Verwendung der in Spalte A der Tabelle VII 35 so gefärbte Celluloseacetat hatte die in Spalte B aufangeführten
Farbstoffe wurde Celluloseacetat in glei- geführte Lichtechtheit und die in Spalte C angeführte
eher Weise wie im Beispiel 15 oder 16 behandelt. Das Sublimierechtheit (1200C, 5 Stunden.)
| O Il |
NH2 | -o-< | A | B | C | |
|
Λ
γ |
V | |||||
|
Ci
V/ |
Il 0 |
ι OH |
*r~\- QH4C ONH2 | 6 bis 7° | 5° | |
| ι Cl |
0 Il |
NH2 | -o—< | |||
| Λ | V | |||||
| Q | Il 0 0 Il |
I OH NH2 |
-o—< | ^^^ C2H4CONHC4H9 | 5° | 4 bis 5° |
| Br | J | |||||
| 1J- | Il 0 |
OH | 7 ^^QH^OOQHs | 6 bis 7° | 5° | |
Fortsetzung
| 0 Il |
NH2 | A | - C2H4CONH ^\Η/ | B | C | |
| V | 5° | 5° | ||||
| Λ/ | Il O |
OH | ||||
Beispiel 18 1 Teil des Farbstoffs der Formel
NH
C2H4CONHC3H5OCH3
O OH
wurde in 3000 Teilen 3 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 2 Teile
des Natriumsalzes der Alkylbenzolsulfonsäure enthaltendem Wasser dispergiert. 100 Teile Polyamidfaser
wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und in diesem bei 100° C 90 Minuten behandelt. Nach
der Behandlung wurde die Faser in 3000 Teilen 4 Teile des angeführten Kondensats enthaltendem
Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte eine _ brillantrote Tönung mit großer Licht- und Sublimier- { \
echtheit.
Die Lichtechtheit betrug 5 bis 6° und die Sublimierechtheit 5° (150° C, 120 Sekunden).
B e i s ρ i e 1 19 1 Teil eines aus den Farbstoffen (1) und (2) im Verhältnis von 1 :1 bestehenden Gemisches der Formeln:
NH
CH4COOCH,
(1)
Cl O OH O NH,
H3COOCH4C2
C2H4COOCH3
(2)
0 OH
wurde in 3000 Teilen 2 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 2 Teile
des Natriumsalzes der Alkylbenzolsulfonsäure enthaltendem Wasser dispergiert. 100 Teile Polyesterätherfasern
wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und in diesem bei 100° C 120 Minuten behandelt.
Nach der Behandlung wurde die Faser in 3000 Teilen 4 Teile des oben angeführten Kondensats enthaltendem
Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte eine bläulichrote Tönung von großer Licht- und
Sublimierechtheit. Die Lichtechtheit betrug 6 bis 7° und die Sublimierechtheit 5° (Prüfgerät: 185°C, 30 Sekünden.)
Claims (6)
1. Anthrachinonfarbstoffe der Formel
NH,
C2H4-Y
OH
in der R für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare
Alkoxygruppe, einen Phenylrest, einen Cyclohexylrest oder ein Halogenatom steht, Y eine
Cyangruppe oder eine R1CO-GrUpPe bedeutet, in der R1 eine Hydroxylgruppe, eine primäre Aminogruppe,
eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkylaminogruppe, eine gegebenenfalls
substituierte niedrigmolekulare Alkoxygruppe, eine
Cyclohexylaminogruppe, eine Morpholinylgruppe oder eine Cyclohexyloxygruppe ist, jedes der
beiden Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom
oder eine Gruppe der Formel
-O
—V
bedeutet und Y eine andere Gruppe als die Cyangruppe ist, falls beide Z Wasserstoffatome sind.
2. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 der Formel
CO · R1
IO
R'
20
O OH
in der jede der beiden Z1 ein Wasserstoffatom oder
ein Z1 ein Wasserstoffatom und das andere Z1 ein
Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
C2H4-COR1
bedeutet, R' für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare
Alkoxygruppe oder ein Halogenatom steht und R1 die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat.
3. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 der Formel
NH2
°~<\Ι>
<Γ~ C2H4-CN
40
R'.
Z2 O OH
in der eines der beiden Z2 ein Wasserstoffatom
und das andere Z2 ein Halogenatom oder eine
Gruppe der Formel
-C2H4-CN
R'
R'
bedeutet und R' die im Anspruch 2 angegebene Bedeutung hat.
4. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 und 2 der Formel
O NH
-CO-R2
O OH
in der R2 eine Methoxy-jÄthoxy- oder Cyclohexyloxygruppe
und R3 ein Wasserstoffatom, ein Chloratom oder eine Methylgruppe bedeutet.
5. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 und 3 der Formel
Z,- O NH
C2H4-CN
Z3 O OH
in der eines der beiden Z3 ein Wasserstoffatom und
das andere Z3 ein Chloratom und R3 die im Anspruch
4 angegebene Bedeutung hat.
6. Verwendung der nach Anspruch 1 bis 5 beanspruchten Anthrachinonfarbstoffe zum Färben
oder Bedrucken von synthetischen Fasermaterialien.
009585/362
Family
ID=
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