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DE1619602B - Anthrachinonfarbstoffe und deren Ver wendung zum Farben oder Bedrucken von synthetischen Fasermatenalien - Google Patents

Anthrachinonfarbstoffe und deren Ver wendung zum Farben oder Bedrucken von synthetischen Fasermatenalien

Info

Publication number
DE1619602B
DE1619602B DE1619602B DE 1619602 B DE1619602 B DE 1619602B DE 1619602 B DE1619602 B DE 1619602B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
formula
parts
dyes
hydrogen atom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Yosuke Kishi Noboru Kitakyushu Fukuoka Sato (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Chemical Industries Ltd

Links

Description

Die Erfindung betrifft Anthrachinonfarbstoffe der in der eines der beiden Z2 ein Wasserstoffatom und
das andere Z2 ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel ' . ;..X·: '
Formel
O NH
C2H4-Y
C2H4-CN
O OH
bedeutet und R' die im Anspruch 2 angegebene Bedeutung hat. .
Aus der belgischen Patentschrift 634 633 ist ein (I) Anthrachinonfarbstoff des folgenden Aufbaus bekannt
in der R für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe, einen Phenylrest, einen Cyclohexyl rest oder ein Halogenatom steht; Y eine Cyangruppe oder eine R[CO-Gruppe bedeutet, in der R1 eine Hydroxylgruppe, eine primäre Aminogruppe, eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkylaminogruppe, eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkoxygruppe, eine Cyclohexylaminogruppe, eine Morpholinylgruppe oder eine Cyclohexyloxygruppe ist, jedes der beiden Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
-ο-/ S
C2H4-Y
R
bedeutet und Y eine andere Gruppe als die Cyangruppe ist, falls beide Z Wasserstoffatome sind.
Die substituierte niedrigmolekulare Alkylaminogruppe und die substituierte niedrigmoiekulare Alkoxygruppe hat dabei 1 bis 4 Kohlenstoffatome.
Ein bevorzugter Anjhrachinonfarbstoff nach der Erfindung hat die Formel
O NH
40
C2H4-CO · R1 (II)
O OH
45
in der jede der beiden Z, ein Wasserstoffatom oder ein Z1 ein Wasserstoffatom und das andere Z, ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
C2H4-COR1
bedeutet, R' für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe oder ein Halogenatom steht und R1 die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat.
tun weiterer bevorzugter Anthrachinonfarbstoff nach der Erfindung hat die Formel
Z2 O NH2
-C2H4-CN (III)
R'
C1H4CN
OH
Weitere vergleichbare Farbstoffe sind aus der fran-, zösischen Patentschrift 1352 732 bekannt, nämlich die Farbstoffe C
NH,
35
COOCH.,
COOC4H0
O OH
In den ausgelegten Färbetafeln, sind Farbstoffe nach der Erfindung mit den genannten Farbstoffen verglichen. Die Farbstoffe nach der Erfindung ergeben jeweils eine rötliche Färbung mit guter Licht-, Wasch- und Sublimierechtheit. Man erkennt die verbesserte Farbstürke bei den. Farbstoffen nach der Erfindung sowie vor allem den hohen Ausziigsgrad und die erreichte Farbtiefe. Die überlegenen Eigen-, schäften der Farbstoffe nach der Erfindung ergeben sich aus diesen Färbetafeln.
Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung solcher Anthrachinonfarbstoffe zum Färben oder Hedrucken von synthetischen Fasermaterialien, insbesondere Polyester-, Polyacrylnitril-, Polyamid-, Celluloseester- und Polymerfasern.
Die' Anthrachinonfarbstoffe nach der Formell können nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden:
1, Die speziellen Anthrachinonfarbstoffe der Formel III können durch Umsetzen einer Anthrachinonverbindung der Formel
Z O NH2
O OH
— X
(IV)
O OH
3 4
in der eines der beiden Z ein Wasserstoffatom bedeutet, Halogenatom oder eine Sulfonsäuregruppe sind, mit
während das andere Z ein Halogenatom und X ein einem ß-(4-Hydroxyphenyl)-p'ropionitril der Formel
HO-
-C2H4CN
(V)
in Gegenwart eines Alkalisalzes einer schwachen werden. Wird die Umsetzung bei 100 bis 160° C durch-Säure, wie Carbonat, Bicarbonat oder Acetat, in geführt, so hat der wesentliche Teil des erhaltenen trockenem Zustand bei 100 bis 2500C hergestellt io Farbstoffs die Formel
X' O NH
C2H4CN
(VI)
O OH
in der X' ein Halogenatom bedeutet. Wird die Umsetzung bei 160 bis 2500C durchgeführt, so hat der erhaltene Farbstoff die Formel
O NH,
NCH4C2
C2H4CN
(VII)
oder es entsteht ein Gemisch dieses Farbstoffs mit stellung der Anthrachinonfarbstoffe der Formel III dem Farbstoff der oben angeführten Formel VI. Die umgesetzt. Eine Reaktionstemperatur von 100 bis Umsetzung kann in einem inerten Lösungsmittel, wie 1600C ergibt Farbstoffe, die den Ausgangsanthra-Chlorbenzol, oder in einem Überschuß der Reak- 35 chinonverbindungen entsprechen und die Formel
tionskomponente des Phenoltyps durchgeführt werden, wie sie in der Formel V dargestellt ist. O NH2
2. Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II können nach dem folgenden Verfahren hergestellt werden.
a) Eine Anthrachinonverbindung der Formel
O NH,
(VIII)
40
45
C2H4COR1 (X)
oder
O OH
X' O NH
OH
in der beide Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein 50 Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom ist und X die gleiche Bedeutung wie in der Formel IV hat, wird mit einer Phenolverbindung der Formel IX
O—C V-C2H4COR1 (X')
O OH
HO
C2H4COR1
(IX)
unter den gleichen Bedeutungen wie bei der Her-
55 haben.
Wird eine Anthrachinonverbindung der Formel VIII, in der eines der beiden Z ein Halogenatom ist, als Ausgangsmaterial für die Umsetzung bei 160 bis 2500C verwendet, so wird ein Farbstoff der Formel
NH,
R1OCH4C2
C2H4COR1
PCI)
O OH
oder ein Gemisch dieses Farbstoffs mit einem Farbstoff der Formel X' erhalten.
b) Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II kann man durch Umsetzung entsprechender Anthrachinonverbindungen der Formel
NH
C2H4Y (XII)
IO
erhalten, in der Y eine Cyan-, Carboamoyl- oder Carboxygruppe und beide Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
—O
C2H4Y
NH
C2H4COCl
R (XIII)
O OH
C2H4COCl
15
20
mit einer Verbindung der Formel R ■ OH, in der R eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkylgruppe bedeutet, in Gegenwart von Halogenwasserstoff, Schwefelsäure, Benzolsulfonsäure oder Naphthalinsulfonsäure bei 50 bis 2000C.
c) Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II, in der R1 eine Hydroxyl- oder eine Aminogruppe ist, können auch durch Erhitzen der Farbstoffe der Formel III mit einer Mineralsäure, wie Salz- oder Schwefelsäure oder einer Alkalihydroxydlösung bei 30 bis 1500C hergestellt werden.
d) Die Anthrachinonfarbstoffe der Formel II, in der R1 eine Amino- oder eine niedrigmolekulare Alkylaminogruppe ist, kann auch durch Umsetzung entsprechender Anthrachinonverbindungen der Formel
35
40
45
in der beide Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
55
bedeutet und der Rest R die gleiche Bedeutung wie in Formel I hat, mit Ammoniak oder primären oder sekundären Alkylaminen unter Erhitzen in Gegenwart einer organischen Base, wie Pyridin oder Dialkylanilin, hergestellt werden.
Die als Ausgangsmaterial für die Herstellung der neuen Anthrachinonfarbstoffe zu verwendenden Anthrachinonverbindungen der Formel IV und VIII sind z. B.
l-Amino^-halogen^-hydroxyanthrachinon,
l-Amino-4-hydroxy-anthrachinon-2-sulfonsäure, l-Amino-2,5-dihalogen-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-2,8-dihalogen-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-S-halogen^-hydroxyanthrachinon-
2-sulfonsäure und besonders l-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-2-chlor-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-4-hydroxyanthrachion-2-sulfonsäure, l-Amino-2,5-dichlor-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino-2,5-dibrom-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino^-brom-S-chloM-hydroxyanthrachinon,
l-Amino-2,8-dibrom-4-hydroxyanthrachinon, l-Amino^-chlor-S-brom^-hydroxyanthra-
chinon,
l-Amino^-brom-S-chlor^-hydroxyanthra-
chinon,
l-Amino-S-chlor^-hydroxyanthrachinon-
2-sulfonsäure und
l-Amino-S-brom^-hydroxyanthrachinon-2-sulfonsäure.
Die als Ausgangsmaterialien für die Herstellung der neuen Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe zu verwendenden Phenolverbindungen der Formeln V und IX, die eine substituierte Äthylgruppe enthalten, sind z. B.:
/5-(4-Hydroxyphenyl)-propionitril, /?-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäure, /?-(4-Hydroxyphenyl)-propionamid, /?-(4-Hydroxyphenyl)-propionalkylamid, ß-(4-Hydroxyphenyl)-propionaralkylamid, |g.(4-Hydroxyphenyl)-propioncycloalkylamid, ß-(4-Hydroxyphenyl)-propiondialkylamid, ^-(4-Hydroxyphenyl)-propionalkylester, /S-(4-Hydroxyphenyl)-propioncycloalkylester, /?-(4-Hydroxyphenyl)-propionaralkylester
und solche Verbindungen, in denen der Benzolkern der obigen Verbindungen einen anderen Substituenten als eine Sulfonsäure- oder Carboxylgruppe hat und der eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe, Phenyl- oder Cyclohexylgruppe oder ein Halogenatom und besonders
iÖ-(2-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propionamid, /S-P-CyclohexyM-hydroxyphenyrj-propionamid, /S-(4-Hydroxyphenyl)-propionäthylamid, ß-(4-Hydroxyphenyl)-propiondimethylamid, (3-(2-Chlor-4-hydroxyphenyl)-pjopionmethoxypropylamid,
/9-(4-Hydroxyphenyl)-propionphenäthylamid, ^-(3-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propioncyclohexylamid,
/?-(4-Hydroxyphenyl)-propionmorpholid, :.
/?-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäuremethylester, /3-(3-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
butylester,
jS-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäurehydroxy-
äthylester,
/3-(3-Chlor-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
phenoxypropylester,
/3-(2-Methoxy-4-hydroxyphenyl)-propionsäure-
cyclohexylester,
/J-(4-Hydroxyphenyl)-propionsäurebenzylester
und
/9-(3-Phenyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäureäthylester
sein kann.
Das Verfahren zum Färben Von synthetischen Fasern, wie Polyester-, Celluloseester-, Polyamidfasern oder anderen Textilmaterialien aus synthetischen Polymeren mittels der neuen Farbstoffe, besteht darin, eine oder mehrere Arten der Dispersionsfarbstoffe der Formel I zu mischen und den Farbstoff oder die Farbstoffe in einem wäßrigen Medium in üblicher Weise zu dispergieren, wobei ein Farbbad oder eine Druckpaste zur Badfärbung oder zum Bedrucken der Textilien hergestellt wird.
Beim Badfärben wird ein Färbebad einer Dispersion eines Anthrachinonfarbstoffs der Formel I hergestellt, das einer gewünschten Farbtönung entspricht, und das Färben wird bei 80 bis 13O0C je nach den Eigenschaften des zu färbenden Textilmaterials 60 bis 120 Minuten durchgeführt, worauf ein übliches Seifen erfolgt.
Bei der Herstellung des Färbebades oder der Druckpaste kann ein Dispergierungsmittel wie ein Kondensat aus Naphthalinsulfonsäure und Forrrraldehyd, ein Kondensat aus Kresol, Hydroxynaphthalinsulfonsäure und Formaldehyd oder ein Kondensat aus einem niedrigmolekularen Alkohol und Naphthalinsulfonsäure verwendet werden. Als Färbereihilfsmittel können auch z. B. Phenylphenol, Chlorbenzol, Hydroxybenzoesäureester, Benzoldicarbonsäureester oder Phenylmethylcarbihol zugegen sein.
Die neuen Farbstoffe färben synthetische Fasern wie Polyester-, Celluloseester- und Polyamidfasern, Polyacrylnitriltextilmaterialien und andere Textilmaterialien aus synthetischen Polymeren in roten oder bläulichroten Farbtönungen mit großer Licht-, Sublimier- und Waschechtheit. Die neuen Farbstoffe färben insbesondere Polyesterfasern in roten oder bläulichroten Farbtönungen mit einer ausgezeichneten Licht- und Sublimierechtheit.
Die mit den neuen Farbstoffen gefärbten Fasermaterialien sind besonders ausgezeichnet in ihrer Sublimierechtheit im Vergleich zu bekannten Farbstoffen der Formel
Ferner verleihen die neuen Farbstoffe den Fasermaterialien rötliche bis rotblaue Tönungen in einem weiten Bereich, während die bekannten Farbstoffe nur rötliche Tönungen ergeben.
In den folgenden Beispielen werden unter Teile »Gewichtsteile« verstanden.
Beispiel 1
Ein Gemisch aus 156 Teilen ^-Hydroxyphenyl)-propionamid, 145 Teile Nitrobenzol und 26,1 Teile Kaliumcarbonat wurde 2 Stunden unter Rühren auf 1300C erhitzt. Hierzu wurden 100 Teile 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon zugegeben und das Gemisch unter Rühren 25 Stunden auf 155° C erhitzt. Nach der Umsetzung wurde die erhaltene Lösung abgekühlt und dieser 3,7 Teile Essigsäure zugegeben, um das überschüssige Kaliumcarbonat zu neutralisieren. Die Lösung wurde von dem Nitrobenzol durch Dampfdestillation befreit. Der erhaltene Niederschlag wurde abfiltriert, mit Methanol, dann mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei 115 Teile l-Amino-2-(4'-carbamoyläthyl-phenoxy)-4-hydroxyanthrachinon erhalten wurden.
Wurden an Stelle des l-Amino^-brom^-hydroxyanthrachinons 1 - Amino - 2 - chlor - 4 - hydroxyanthrachinon und das Natriumsalz der l-Amino-4-hydroxyanthrachinon-2-sulfonsäure verwendet, so wurden gleiche Ergebnisse erhalten.
Das erhaltene Produkt wurde aus Chlorbenzol umkristallisiert, und das gereinigte Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 243 bis 244° C und eine maximale Absorptionswellenlänge von 516 und 552 πΐμ.
Eine Dispersion der Farbstoffe färbte synthetische Fasern, wie Polyesterfasern, unter Druck bei 1200C in einem brillanten roten Ton mit großer Licht- und Sublimiertechtheit.
O NH
Beispiel 2
(CH2)^3CN
OH
Während z. B. die Sublimierechtheit der Farbtönungen mittels der vorstehend genannten bekannten Farbstoffe bei den Fasermaterialien etwa 4° oder weniger beträgt, wobei ein merkliches Abfärben stattfindet, beträgt die Sublimierechtheit bei den neuen Farbstoffen etwa 5°, wobei im wesentlichen kein Abfärben stattfindet. .
Zur Kondensation der in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen mit den in Spalte B der folgenden Tabelle I angeführten Phenolverbindungen wurde das gleiche Verfahren wie im Beispiel 1 angewandt, wobei 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
Diese Farbstoffe färbten synthetische Fasern in einem roten bis bläulichroten Farbton mit guter Licht- und Sublimierechtheit.
Die Schmelzpunkte und die maximale Absorptionswellenlänge der Farbstoffe sind in den Spalten C und D angeführt, während die auf den synthetischen Fasern mittels der Farbstoffe erzeugten Farbtönungen in der Spalte E aufgeführt .sind.
Tabelle I
A O
Il
NH2 -Br HO-/^ B C D
ταμ
' E
A
ι ι
O
T
OH
C )>—C2H4COOH über 285 515
550
Brilliantrot
(Acetat)
009585/362
Fortsetzung
10
A O
Il
Jl T
O
O NH2 -Br -Br HO B C
0C
D
in,«
E
K ) O
Ij
Λ τ-
Y
V T
O
Y T
O
T
OH
^"A-C2H4CONH2 268
273
525
561
Bläulichrot
(Acetat)
τ
Cl
O
Il
T
O
NH2 A-Br
Y
-Cl HO
O
Il
T
OH
CH3
C
V
Y NH2 -\V- C2H4CONH2 233,4 bis 234,4 513
550
Brillantrot
(Polyester)
T
O
-Br HO
O
Il
OH
V Y NH2 —\/— C2H4C O OH über 285 526
562
Bläulichrot
(Polyester)
Cl T
O
rV
Ύ
HO
Cl OH
I
V
desgl. NH2 <(~^\- C2H4CONH2 271,5 bis 274,5 525
558
Bläulichrot
(Polyester)
desgl. V HO
desgl. OH Cl
/^
ν
desgl. -Br ~\/~ C2H4C ONH2 258 bis 260 516
551
Brillantrot
(Polyester)
HO
V HO CH3
T
Cl
HO —\/— C2H4CONH2 215 bis 218 514
549
Brillantrot
(Polyester)
HO -^"^^ C2H4C ONHC4H9 226,3 bis 229,3 526
560
Brillantrot
(Acetat)
NH2 ^^~V- C2H4CONH -^hS 261,4 bis 263,4 526
561
Brillantrot
(Polyester)
V HO —\/— C2H4CONHC3H6
~ OCH3
216,5 bis 218,5 524
560
Brillantrot
(Polyamide
(
DH ^/"V-C2H4CN 219 bis 223 524
560
Bläulichrot
(Polyester)
Fortsetzung
A - Cl O
Il
NH2 B C
0C
D
τημ
E
J\
χ/
Λ-Br
A,
. T
T
OH
HO —<ζ~. V-C2H4CN 216 bis 219 525
560
Bläulichrot
(Polyester)
Il
O
NH2
O
A
VsO3Na
T
OH HO —\~\- C2H4CONHCH3 233 bis 235 520
555
Brillantrot
(Polyester)
Y
O
NH2
O
Il
\-Br
Nf .
Cv I
OH
HO -^"VqH^ONHCH^^NB, 220
zersetzt
522
560
Bläulichrot
(Polyester)
Y
O
desgl. HO -H<\~~V-C2H4CONHCH2<(~\ 239 bis 241 524
560
Brillantrot
(Polyester)
desgl. HO ^/"V-C2H4CONHCH2CH2OH 247
zersetzt
525
561
Brillantrot
(Polyester)
C2H4OH
desgl. HO —/ V- C2H4CON
"" ^C2H4OH
182 bis 184 526
561
Brillantrot
(Polyester)
O Av_a
\A/ HO—-f V-C2H4CON O 152 bis 154 523
554
Brillantrot
(Polyester]
OH
Il
O
B e i s ρ i e 1 3
Ein Gemisch aus 196 Teilen /?-(3-Methyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäureäthylester, 300 Teilen Nitrobenzol und 26 Teilen Kaliumcarbonat wurde unter Rühren 2 Stunden auf 1300C erhitzt. Dann wurden 100 Teile l-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon dem Gemisch zugefügt. Die Temperatur des Gemisches wurde sodann auf etwa 14O0C erhöht und die Reaktion 25 Stunden unter Rühren durchgeführt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt und diesem 3,7 Teile Essigsäure zugefügt, um das überschüssige Kaliumcarbonat zu neutralisieren. Hierauf wurde das Nitrobenzol durch eine Dampfdestillation verjagt. Der erhaltene Niederschlag wurde mit Methanol, dann mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei 120 Teile des dunkelrotgefärbten 1 -Amino-2-(2'-methyl-4'-äthoxycarbonyläthylphenoxy)-4-hydroxyanthrachinons erhalten wurden. .
Das Produkt wurde aus Chlorbenzol umkristallisiert. Das gereinigte Material hatte einen Schmelzpunkt von 115 bis 116° C und eine maximale Absorptionswellenlänge von 515 und 552 ηΐμ.'
Die ein Dispergierungsmittel enthaltende Suspension des so erhaltenen Farbstoffs färbte synthetische Fasern wie modifizierte Polyesterfasern bei etwa 125° C unter Druck in einem brillanten Rot von großer Licht- und Sublimierechtheit,1
Beispiel4
Die Kondensation der in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen mit den in Spalte B der Tabellen aufgeführten Phenolverbindungen wurde wie im Beispiel 3 durchgeführt, wobei 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
13 14
Diese Farbstoffe färbten Polyesterfasern in roten bis bläulichroten Tönungen mit guter Licht- und Sublimierechtheit.
Der Schmelzpunkt und die maximale Absorptions
wellenlänge dieser Farbstoffe sind in den Spalten C und D und die Farbtönungen, die die Farbstoffe auf Polyesterfasern erzeugten, in der Spalte E zusammengestellt.
Tabelle II
0C
ταμ
O NH,
HO
C2H4COOCH3
0 OH
0 NH,
HO
C2H4COOC2H5
Cl O OH O NH2
HO
^-C2H4COOCH2-^ ^
O OH
desgl.
O NH,
HO —<f V-C2H4COOC2H5
O OH
CH3
desgl.
C2H4COOCH3
O NH,
HO
^-C2H4COOCH
CH3
CH3
O OH
desgl.
desgl.
desgl.
3^—C2H4COO-ZhN
C2H4COOC2H4OH
HO
C2H4COOC2H4OCH3 bis 145
515 550
Brillantrot
bis 151,5
525 560
Bläulichrot
bis 106
154,5 bis 155,5
bis 134
516 550
516 550
515 550
Brillantrot
Brillantrot
Brillantrot
bis 151
bis 114
515
552
516 550
Brillantrot
Brillantrot
136,5 bis 138,5
bis 118
bis 160
516 551
514 548
518 548
Brillantrot Brillantrot Brillantrot
Fortsetzung
A O NH2 Br - HO- B ■^~y- C2H4CO I
f~\CΤΤΓ^ΤΤ O
^3 C
0C
123 D
m μ
E
111
.\λ/
/ HO- U V^ JtIv^ JtI2 U 104
I
0
desgl.
OH ■^\— C2H4COOC2H4OC2H5 122 bis 518
552
Brillantrot
■ζ ^)-C2H4COOCH2CH2O 1 \ / 101 bis 517 Brillantrot
HO- 1 CH2CH2OH 144 549
desgl. CH3
O
Il
NH2 -ei HO- -\~\- QH4C 0 OCHCH2 0-/~~S 142 bis 130 516
548
Brillantrot
\
Y
( I I
Χ/γ
I
OH
^X-C2H4COOCH2CH2Cn 127 bis 517
551
Brillantrot
Il
O
NH2 -Br HO- 135
or
II.
\
\/
OH \\- C2H4C 0 OCH2CH2NH2 134 bis 516
552
Brillantrot
HO- 121
Λ HO- CH3 104
v Ϊ.
O
-<f~\- C2H4CO OCHCH2 OCH3 119 bis 517
549
Brillantrot
HO- -<\~~V- C2H4COOC2H4 -^yy 103 bis 162 514
548
Brillantrot
desgl. Cl
desgl. NH2 -SO3K HO- -\~~V- C2H4COOC2H5 160 bis 150 516
548
Brillantrot
CH3
desgl. I
OH
V^S-C2H4COOC2H5 148 bis 516
551
Brillantrot
O
Il
HO- 131
Cu CH3
1
O
129 bis 516
550
Brillantrot
desgl.
Beispiel 5
Ein Gemisch aus 1500 Teilen Äthanol, 300 Teilen konzentrierter Schwefelsäure und 100 Teilen 1-Amino-2 - (4' - carbamoyläthylphenoxy) - 4 - hydroxyanthrachinon wurde unter Rühren 15 Stunden auf 78 bis 810C erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt und der erhaltene Niederschlag abfiltriert und mit Wasser gewaschen, wobei 107 Teile des roten l-Amino-2-(4'-äthoxycarbonyläthylphenoxy)-4-hydroxyanthrachinons erhalten wurden.
Dieses Produkt wurde in Äthanol suspendiert, und das gereinigte Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 132 bis 133°C und eine maximale Absorptionswellenlänge von 515 und 550 ηΐμ in einer Acetonlösung.
Eine Dispersion der so erhaltenen Farbstoffe färbte synthetische Fasern, wie Polyesterfasern, bei etwa
12O0C unter Druck in brillantroten Tönungen mit großer Licht- und Sublimierechtheit.
Beispiel 6
Die Reaktion der in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen mit den in Spalte B der Tabelle III aufgeführten Alkoholen wurde wie im Beispiel 5 durchgeführt, wobei entsprechende 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
Diese Farbstoffe färbten Polyesterfasern in roten bis bläulichroten Tönungen mit großer Licht- und Sublimierechtheit.
Die Schmelzpunkte, die maximale Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung der Farbstoffe und die Farbtönungen von mittels der Farbstoffe gefärbten Polyesterfasern sind in den Spalten C, D und E der Tabelle III zusammengestellt.
Tabelle III
0
Ν
NH2 NH2 NH2 0- A CH3 C2H4CONH2 H3C B C
° C
D
m/i
E
V Y V ir
Y
\=/ H3C
C Il
O
OH ( I
OH
\=/ CHOH 112 bis 114 516
550
Brillantrot
desgl. DH NH2 C
O
Il
desgl. (j O- C2H4CONH2 154,5 bis 155,5 516
550
Brillantrot
V O
Il
( CH3 C2H
L !
0
f I
V
)H 5 OH 115 bis 116 515
552
Brillantrot
Il
O
O O- C2H4CONH2 136,5 bis 138,5 516
551
Brillantrot
Λ Cl
I
C2H
C Il
0
5 OH 160 bis 162 516
548
Brillantrot
o- C2H4CONH2
C desgl. 148 bis 150 516
551
Brillantrot
Fortsetzung
A O NH2 B C
0C
D
m/i
E
Cl O OH desgl. ■ ■ · : 150 bis 151,5 525
560
Bläulichrot
0 OH
^/γη-o-x^V C2H4C ONH2 C2H4OH
0 OH ό 103 bis 104 514
548
Brillantrot
desgl.
desgl. HOCH2CH2OH 117,5 bis 118,5 514
548
Brillantrot
desgl. C2H5OCH2CH2OH 122 bis 123 518
552
Brillantrat
desgl. HOC2H4OC2H4OH 101 bis 104 517
549
Brillantrot
desgl. CH3OCH2CHOH
CH3
129 bis 131 516
550
Brillantrot
H3C^~\- OCH2CHOH
CH3
129 bis 131 516
550
Brillantrot
Beispiel 7
Ein Gemisch aus 2000 Teilen ß-Methoxyäthanol, 50 Teilen Benzolsulfonsäure und 100 Teilen 1-Amino-2 - (4' - carboxyäthylphenoxy) - 4 - hydroxyanthrachinon wurde unter Rühren 5 Stunden erhitzt, wobei das während der Reaktion gebildete Wasser abgezogen wurde.
Nach Beendigung der Reaktion wurde das Gemisch auf eine Temperatur unter 10° C abgekühlt, worauf diesem 500 Teile Methanol zugefügt wurde. Der gebildete Niederschlag wurde abfiltriert, mit Methanol gewaschen und weiter mit Wasser gewaschen, wobei 90 Teile eines roten, aus l-Amino-2-[4'-(/?-methoxyäthoxy) - carbonyläthylphenoxy] - 4 - hydroxyanthrachinon bestehenden Produkts erhalten wurde. Dieses Produkt wurde aus Chlorbenzol umkristallisiert, wobei ein Endprodukt mit einem Schmelzpunkt von 159 bis 16O0C und einer maximalen Absorptionswellenlänge bei 518 und 548 πΐμ erhalten wurde.
Eine Dispersion des so erhaltenen Farbstoffs färbte synthetische Fasern, wie Polyesterfasern, bei etwa 100° C unter Atmosphärendruck in Gegenwart eines Carriers in brillantroten Tönungen mit großer Licht- und Sublimierechtheit.
Beispiele
Die in Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen wurden mit den in Spalte B der Tabelle IV aufgeführten Alkoholen wie im Beispiel 7 umgesetzt, wobei 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
Diese Farbstoffe färbten Polyesterfasern in brillantroten Tönungen von großer Licht- und Sublimier-. echtheit.
Die Schmelzpunkte und die maximale Absorptionswellenlänge der Farbstoffe in Methanol sind in Spalten C und D der Tabelle IV zusammengestellt, während die auf Polyesterfasern mittels der Farbstoffe erzeugten Tönungen in Spalte E aufgeführt sind.
Tabelle IV
NH2 NH2 A B C2H5OH CH3 132 C
0C
133 D
ταμ
E
O
I
«ν «ν /""V-OCH2CHOH
I
OH
T
OH
O bis 515
550
Brillantrot
I
O
CH3OH 142 144
desgl.
O
T
150 bis 151 516
549
Brillantrot
CH3
ti
O
O bis 515
552
Brillantrot
-C2H4COOH
-C2H4COOH
B e i s ρ i e 1 9
Ein Gemisch aus 3000 Teilen Äthanol, 500 Teilen konzentrierter Schwefelsäure und 100 Teilen 1-Amino-2 - (4' - cyanäthylphenoxy) - 4 -hydroxy - 5 - chlor- anthrachinon wurde unter Rühren 10 Stunden bei 78 bis 80° C erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Umsetzungsgemisch abgekühlt und der Niederschlag abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei 100 Teile eines roten, aus 1-Amino-2 - (4' - äthoxycarbonyläthylphenoxy) - 4 - hydroxy-5-chloranthrachinon bestehenden Farbstoffs erhalten wurden.
Dieses Produkt wurde unter Rühren in Äthanol suspendiert, und das gereinigte Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 150 bis 151,5° C und eine maximale Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung bei 525 und 560 πΐμ.
Eine Dispersion der so erhaltenen Farbstoffe färbte unter normalem Druck bei etwa 80° C synthetische Fasern, wie Celluloseacetat in bläulichroten Tönungen mit großer Licht- und Sublimierechtheit.
Beispiel 10
Die in der Spalte A angeführten Anthrachinonverbindungen wurden mit den in Spalte B der Tabelle V aufgeführten Alkoholen umgesetzt, wobei 2-substituierte Phenoxyanthrachinonfarbstoffe erhalten wurden.
Die Farbstoffe färbten Polyesterfasern in brillantroten Tönungen mit guter Licht- und Sublimierechtheit.
Der Schmelzpunkt und die maximale Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung der Farbstoffe sind in Spalten C und D und die auf Polyesterfasern mittels der Farbstoffe erzeugten Tönungen in Spalte E zusammengestellt.
Tabelle V
A NH2 Λ— C2H4CN B C D E
0C ταμ
O
Il
OH
CC CH3OH 143 bis 145 515
550
Brillantrot
Il
O
desgl. /h\—OH 154,5 bis 155,5 516
551
Brillantrot
Beispiel 11
Ein Gemisch aus 2000 Teilen Äthanol, 35 Teilen /3-Naphthalinsulfonsäure und 100 Teilen 1-Amino-2: (2' - methyl -4 - carbamoyläthylphenoxy) -4 -hydroxyanthrachinon wurde unter Rühren 15 Stunden bei 75 bis 79° C erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das umgesetzte Gemisch abgekühlt. Der erhaltene Niederschlag wurde abfiltriert, mit Methanol gewaschen, weiter mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei 100 Teile eines roten, aus l-Amino-2-(2'-methyl - 4' - äthoxy - carbonyläthylphenoxy) - 4 - hydroxyanthrachinon bestehenden Produkts erhalten wurden. Dieses Produkt wurde unter Rühren in Äthanol suspendiert, und das gereinigte Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 115 bis 116° C und eine maximale Absorptionswellenlänge in einer Acetonlösung bei 515 und 552 πΐμ.
Eine Dispersion des so erhaltenen Farbstoffs färbte unter normalem Druck bei etwa 800C synthetische Fasern, wie die im Handel erhältlichen modifizierten Polyesterfasern, in brillantroten Tönungen von großer Licht- und Sublimierechtheit.
Beispiel 12
1 Teil des Farbstoffs der Formel
NH
C2H4CONH2
O OH
wurde in 3000 Teilen 2 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 4 Teilen Schwefelsäureester eines höheren Alkohols enthaltendem Wasser dispergiert. 100 Teile Polyesterfasern wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und bei 130° C 60 Minuten behandelt. Nach dieser Behandlung wurde die Faser mit Wasser gewaschen und in 3000 Teilen Schwefelsäureester eines höhermolekularen Alkohols enthaltendem Wasser bei 90° C 20 Mi-
IO nuten geseift. Das so gefärbte Material zeigte brillantrote Tönnungen von großer Licht- und Sublimierechtheit.
Das getrocknete Material hatte eine Lichtechtheit von 6 bis 7° und eine Sublimierechtheit von 5°, die mittels eines Prüfgeräts bei 185° C während 30 Sekunden festgestellt wurde.
Beispiel 13
1 Teil des Farbstoffs der Formel
NH
C2H4CN
Cl O OH
20 wurde in 300 Teilen 2 Teile eines Kondensats aus Hydroxynaphthalinsulfonsäure, Kresol und Formaldehyd und 2 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd enthaltendem Wasser dispergiert. Dem so bereiteten Färbebad wurden noch 5 Teile o-Phenylphenol zugefügt, worauf 100 Teile Polyesterfasern bei 100° C 90 Minuten in dem Farbbad behandelt wurden. Nach der Behandlung wurde die Faser in 3000 Teilen 4 Teile des oben angeführten Kondensats enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte Material hatte eine bläulichrote Tönung von großer Licht- und Sublimierechtheit. Das gefärbte Material hatte eine Lichtechtheit von 7° und eine Sublimierechtheit von 5°, die mittels eines Prüfgeräts bei 185° C während 30 Sekunden festgestellt wurde.
B ei s ρ i e1 14
Unter Verwendung der in Spalte A der Tabelle VI angeführten Farbstoffe wurden Polyesterfasern in gleicher Weise wie in dem Beispiel 12 oder 13 behandelt. Die so gefärbten Materialien hatten die in Spalte B aufgeführten, mittels eines Fade-O-meter bestimmte Lichtechtheit und eine in Spalte C aufgeführte Sublimierechtheit (Prüfgerät: 180°C, 30 Sekunden).
Tabelle VI
O NH2
O OH
C2H4COOCH3 6 bis 7C
C2H4CONH2 6 bis 7C
009 585/302
0
Il
NH2 -Ο— ■ Fortsetzung A B C
\ I Ι
γ V / S-C2H4COOC2H5 6 bis 7°
Γχ Il
ο
OH
0 NH2 -Ο—'
) Y \V- C2H4COOC2H5 6 bis 7° ' 4 bis 5°
Yx Il
0
OH
0 NH2 -0—
Cl \
γ ν ^~\— C2H4COOCH2 -^f^/ 6 bis 7°
(X Il
O
τ
OH
N=/ N /
O
Il
NH2 -Ο—
K rV
V \~V- C2H4CONH -^H/
Il
O
I
OH
~" ""
\/\ O
Il
NH2 -Ο—
K «ν
ν \/— C2H4COOC2H4OCH3 . 6 bis 7° 4 bis 5°
I Il Il
O
ι
OH
O
Il
NH2 -ο—
K ir CH3
γ. V ν^^— C2H4COOC2H5 6 bis 7° 4 bis 5°
Oc O τ
OH
O
H
NH2 -ο—
K
γ V <^^- C2H4COo -^hS 6 bis 7° 4 bis 5°
(X Il
O
ί
OH
N=/ N^=/
O
\\
NH2 -ο—
K Λ-
γ ν ^"^QH.COOQ^ ^^ 6 bis 7°
Oc Il
O
<
DH
Beispiel 15
1 Teil eines Farbstoffs der Formel
Beispiel 16
1 Teil des Farbstoffs der Formel
Cl O NB
C2H4CONH2
O OH
IO
O NH,
O OH
0-^y-C2H4COOH
wurde in 3000 Teilen 3 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 5 Teile Marseiller Seife enthaltendem Wasser dispergiert. In das so erhaltene Färbebad wurden 100 Teile' Celluloseacetat eingetaucht und bei 80° C 60 Minuten behandelt.
Nach der Behandlung wurde das Celluloseacetat mit Wasser gewaschen und in 3000 Teilen .5 Teile Marseiller Seife enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte eine bräulichrote Tönung von großer Licht- und Sublimierechtheit. Die Lichtechtheit betrug 7° und die Sublimierechtheit 50^l 20° C, 5 Stunden).
wurde in 3000 Teilen 3 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 4 Teile eines Schwefelsäureesters eines höhermolekularen Alkohols enthaltenden Wasser dispergiert. 100 Teile Celluloseacetat wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und bei 800C 60 Minuten behandelt. Das Celluloseacetat wurde nach dieser Behandlung in 3000 Teilen 4 Teile des oben angeführten Kondensats enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte brillantrote Tönungen von großer Licht- und Sublimierechtheit.
Die Lichtechtheit betrug 6° und die Sublimierechtheit 5° (1200C, 5 Stunden.)
B eis ρ i el 17
Unter Verwendung der in Spalte A der Tabelle VII 35 so gefärbte Celluloseacetat hatte die in Spalte B aufangeführten Farbstoffe wurde Celluloseacetat in glei- geführte Lichtechtheit und die in Spalte C angeführte eher Weise wie im Beispiel 15 oder 16 behandelt. Das Sublimierechtheit (1200C, 5 Stunden.)
Tabelle VII
O
Il
NH2 -o-< A B C
Λ
γ
V
Ci
V/
Il
0
ι
OH
*r~\- QH4C ONH2 6 bis 7°
ι
Cl
0
Il
NH2 -o—<
Λ V
Q Il
0
0
Il
I
OH
NH2
-o—< ^^^ C2H4CONHC4H9 4 bis 5°
Br J
1J- Il
0
OH 7 ^^QH^OOQHs 6 bis 7°
Fortsetzung
0
Il
NH2 A - C2H4CONH ^\Η/ B C
V
Λ/ Il
O
OH
Beispiel 18 1 Teil des Farbstoffs der Formel
NH
C2H4CONHC3H5OCH3
O OH
wurde in 3000 Teilen 3 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 2 Teile des Natriumsalzes der Alkylbenzolsulfonsäure enthaltendem Wasser dispergiert. 100 Teile Polyamidfaser wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und in diesem bei 100° C 90 Minuten behandelt. Nach der Behandlung wurde die Faser in 3000 Teilen 4 Teile des angeführten Kondensats enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte eine _ brillantrote Tönung mit großer Licht- und Sublimier- { \ echtheit.
Die Lichtechtheit betrug 5 bis 6° und die Sublimierechtheit 5° (150° C, 120 Sekunden).
B e i s ρ i e 1 19 1 Teil eines aus den Farbstoffen (1) und (2) im Verhältnis von 1 :1 bestehenden Gemisches der Formeln:
NH
CH4COOCH,
(1)
Cl O OH O NH,
H3COOCH4C2
C2H4COOCH3
(2)
0 OH
wurde in 3000 Teilen 2 Teile eines Kondensats aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 2 Teile des Natriumsalzes der Alkylbenzolsulfonsäure enthaltendem Wasser dispergiert. 100 Teile Polyesterätherfasern wurden in das so erhaltene Färbebad getaucht und in diesem bei 100° C 120 Minuten behandelt.
Nach der Behandlung wurde die Faser in 3000 Teilen 4 Teile des oben angeführten Kondensats enthaltendem Wasser geseift. Das gefärbte Material zeigte eine bläulichrote Tönung von großer Licht- und Sublimierechtheit. Die Lichtechtheit betrug 6 bis 7° und die Sublimierechtheit 5° (Prüfgerät: 185°C, 30 Sekünden.)

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Anthrachinonfarbstoffe der Formel
NH,
C2H4-Y
OH
in der R für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe, einen Phenylrest, einen Cyclohexylrest oder ein Halogenatom steht, Y eine Cyangruppe oder eine R1CO-GrUpPe bedeutet, in der R1 eine Hydroxylgruppe, eine primäre Aminogruppe, eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkylaminogruppe, eine gegebenenfalls substituierte niedrigmolekulare Alkoxygruppe, eine
Cyclohexylaminogruppe, eine Morpholinylgruppe oder eine Cyclohexyloxygruppe ist, jedes der beiden Z ein Wasserstoffatom oder ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
-O
—V
bedeutet und Y eine andere Gruppe als die Cyangruppe ist, falls beide Z Wasserstoffatome sind.
2. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 der Formel
CO · R1
IO
R'
20
O OH
in der jede der beiden Z1 ein Wasserstoffatom oder ein Z1 ein Wasserstoffatom und das andere Z1 ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
C2H4-COR1
bedeutet, R' für ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe oder ein Halogenatom steht und R1 die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat.
3. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 der Formel
NH2
°~<\Ι> <Γ~ C2H4-CN
40
R'.
Z2 O OH
in der eines der beiden Z2 ein Wasserstoffatom
und das andere Z2 ein Halogenatom oder eine Gruppe der Formel
-C2H4-CN
R'
bedeutet und R' die im Anspruch 2 angegebene Bedeutung hat.
4. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 und 2 der Formel
O NH
-CO-R2
O OH
in der R2 eine Methoxy-jÄthoxy- oder Cyclohexyloxygruppe und R3 ein Wasserstoffatom, ein Chloratom oder eine Methylgruppe bedeutet.
5. Anthrachinonfarbstoffe nach Anspruch 1 und 3 der Formel
Z,- O NH
C2H4-CN
Z3 O OH
in der eines der beiden Z3 ein Wasserstoffatom und das andere Z3 ein Chloratom und R3 die im Anspruch 4 angegebene Bedeutung hat.
6. Verwendung der nach Anspruch 1 bis 5 beanspruchten Anthrachinonfarbstoffe zum Färben oder Bedrucken von synthetischen Fasermaterialien.
009585/362

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