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DE1619347A1 - Faerbebaeder und Druckpasten - Google Patents

Faerbebaeder und Druckpasten

Info

Publication number
DE1619347A1
DE1619347A1 DE19661619347 DE1619347A DE1619347A1 DE 1619347 A1 DE1619347 A1 DE 1619347A1 DE 19661619347 DE19661619347 DE 19661619347 DE 1619347 A DE1619347 A DE 1619347A DE 1619347 A1 DE1619347 A1 DE 1619347A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
dye
printing pastes
water
printing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661619347
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Manfred Eisert
Dr Hans Weidinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to CH1040967A priority Critical patent/CH472539A/de
Priority to FR117530A priority patent/FR1534151A/fr
Priority to US660938A priority patent/US3544564A/en
Priority to GB38055/67A priority patent/GB1127999A/en
Publication of DE1619347A1 publication Critical patent/DE1619347A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B23/00Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes
    • C09B23/14Styryl dyes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/301,2 azoles of the anthracene series
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/34Material containing ester groups
    • D06P3/52Polyesters
    • D06P3/54Polyesters using dispersed dyestuffs

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Färbebäder und Druckpasten Es wurde gefunden, daß man'Gebilde aus Polyestern in ausgezeichneter Weise färben oder bedrucken kann, wenn man Färbebäder oder Druckpasten verwendet, die als Farbstoffe einen Gehalt an Anthrachinonderivaten der allgemeinen-Formel aufweisen, in der R1 einen gegebenenfalls substituierten aromatischen oder heterocyclischen Rest und R2 ein Wasserstoff-, Chlor-oder Bromatom bedeuten.
  • In der allgemeinen Formel Ikann R1 einen aromatischen oder heterocyclischen Rest, wie einen Phenyl-, Naphthyl-(1)-oder Thienyl-(2)-rest bedeuten, wobei diese Reste noch-Substituenten enthalten können. Als Substituenten seien beispielsweise Halogenatome, wie Chlor- oder Bromatome, Hydroxygruppen, Aminogruppen, Alkylgruppen, wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butylgruppen, Alkoxygruppen, wie Methoxy-, Äthoxygruppen, Mercaptogruppen, Alkylmercaptogruppen, wie Methylmercaptogruppen oder Nitrogruppen genannt. Der Rest R1 kann zoBo folgende Bedeutung haben: Phenyl, 4-, 3- oder 2-Methylphenyl, 4-Iso-propylphenyl, 4-, 3- oder 2-Methoxyphenyl, 4-Chlorphenyl, 2,4-Dichlorphenyl, 2-Methoxy-4-methylphenyl, 2-Methoxy-5-methylphenyl, 4-Aminophenyl, 4-Nitrophenyl, 2-Hydroxyphenyl9 4-Methylmercaptophenyl, _ Naphthyl-(1) und Thienyl-(2)o Farbstoffe mit einem aromatischen Ri-Rest sind bevorzugt.
  • Die Farbstoffe der Formel I sind neu. Sie können zoBo erhalten wer- . den, wenn man 1,2-Diaminoanthrachinon, 1,2-Diamino-3-chloranthrachinon oder 1,2-Diamino-3-bromanthrachinon mit Säuren der allgemeinen e Formel Ri-CH-CH-COOH oder den entsprechenden Säurehalogeniden, Aldehyden, Orthoestern oder Acetalen umsetzt. Beispielsweise erhält man den Farbstoff der Formel indem man 1,2-Diamino-3-bromanthraehinon mit 4-Methylzimtsäurechlorid bei erhöhter Temperatur in Nitrobenzol umsetzt.
  • Gebilde aus Polyestern sind beispielsweise Folien, Filme oder Textilgut, wie Fasern, Fäden, Flocken, Gewebe und Gewirke aus diesen Stoffen. Als Polyester seien Z.Ba die aus Terephthalsäure und Äthylenglykol oder CC-Dimethyloleyclohexan erhältlichen Produkte genannt Zum Färben verwendet man Färbeflotten, die die Farbstoffe vorteilhaft in fein verteilter Form enthalten. Mit diesen Flotten kann man Textilgut aus Polyestern zoBo bei Temperaturen zwischen 95 bis 100°C unter gewöhnlichem Druck oder'bei Temperaturen über 100°C nach dem HT-Verfahren oder dem Thermosolverfahren färben. Will man bei Temperaturen um 100°C kräftige Färbungen erhalten, so ist es zweckmäßig, den Färbeflotten Färbebeschleuniger, sogenannte "Carrier", zuzusetzen.
  • Zum Bedrucken von Textilgut aus Polyestern verwendet man Druckpasten, die neben den üblichen Verdickungsmitteln und Druckhilfsmitteln die genannten Farbstoffe in fein verteilter Form enthalten. Zweckmäßig gibt man auch den Druckpasten Färbebeschleuniger zu. Nach dem Be-9-drucken wird das Gutwie üblich gedämpft und fertiggestellt.
  • Mit den erfindungsgemäßen Farbstoffen erhält man Färbungen und Drucke, die sieh durch gute Wasch-, Licht-, Reib- und thermische Echtheitseigenschaften auszeichnen und solche Färbungen auf Polyester in der Farbstärke erheblich übertreffen, die mit den in der belgischen Patentschrift 661 414 beschriebenen Farbstoffen erhalten werden. Der Farbton reicht vom grünstichigen Gelb bis zum Orange. Die in den Beispielen gngegebenen Teile sind Gewichtsteile. Beispiel 1 100 Teile Polyäthylenglykolterephthalatgewebe werden in einem Färbebad, das aus 5000 Teilen Wasser, 5 Teilen einer durch Umsetzung von 1 Mol Spermölalkohol mit 80 Mol Äthylenoxyd und nachfolgender Sulfierung erhältlichen Verbindung und 1 Teil des feinverteilten Farbstoffs der-Formel I, in der R1 einen Phenylrest und R2 ein Chloratom bedeuten, besteht, 90 Minuten bei 135°C behandelt. Man erhält eine sehr farbstarke gelbe Färbung mit guten bis sehr guten Echtheitseigenschaften Ähnliche grünstichig gelbe bis orange Färbungen werden erhalten, wenn man anstelle des genannten Farbstoffs solche Farbstoffe der Formel I verwendet, in der R1 und R2 die in der folgenden Tabelle bezeichneten Substituenten enthalten
    R
    g- Br
    3
    CH -3
    cl
    CH -3 Br
    / C@.CH
    3
    f C(CR3)
    H
    Cl
    ,>CH 3
    OCH3 C1
    R1 H2
    CHF
    Br
    0C-3
    H
    VA
    OH
    -4& NO2 Br
    _@ C1 H
    C1
    I C1 H .
    _ - C1
    Br
    S
    Beispiel 2 100 Teile Polyäthylenglykolterephthalatgewebe werden in einem Färbebad, das aus 5000 Teilen Wasser, 10 Teilen fein verteiltem o-Pheriylphenol, 2 Teilen eines in Beispiel 1 angegebenen fein verteilten Farbstoffst5 Teilen- einer durch Umsetzung von 1 Mol Spermölalkohol mit 80 Mol Äthylenoxyd und nachfolgende Sulfierung erhältlichen Verbindung und 1 Teil Eisessig besteht, 90 Minuten bei 95 bis 100°C behandelt Das gefärbte Gewebe wird mit Wasser gewaschen und anschließend in einem Bad, das aus 5000 Teilen Wasser, 5 Teilen Natriumdithionit, 20 Teilen Natronlauge 38oBe und 5 Teilen einer durch Umsetzung von 1 Mol Oleylamin mit 12 Mol Äthylenoxyd erhältlichen Verbindung besteht, 15 Minuten bei 850C behandelt. Danach wird es erneut mit Wasser behandelt. Man erhält analoge Färbungen wie nach Beispiel 1o Beispiel ,3 Man bedruckt ein Poly4thylenglykolterephthaltatgewebe mit einer Druckpaste, bestehend'aus 20 Teilen Diisobutylphösphat, 15 Teilen eines Gemisches der Natriumsalze der Disulfonimide von golchen Kohlenwasserstoffen, die im Molekül durchschnittlich 10 Kohlenstoffatome enthalten, 650 Teilen Kristallgummi, 275 Teilen Wasser und 40 Teilen des ersten im Beispiel 1 genannten Farbstoffs. Nach dem Trocknen wird das Gewebe 30 Minuten unter einem Druck von 1,5 atfi gedämpft. Man erhält einen farbstarken gelben Druck mit guten EchtheitseigenschafterL Beis@i.el 11 0,6 Teile des ersten vier im Beispie:i. 1 genannten Farbstoffe werden in einer Mischung von 60 `.feilen Wasse r#, 0,3 Tei l-ii des Natriurrisalzes des Umsetzungsproduktes aus ß-Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd 6 Teilen Natronlauge 38oBe und 295 Teilen Natriumdithionit, 10 Minuten bei 600C verküpto Anschließend werden,4 Teile Eisessig und 30 Teile Wasser zugesetzt. Dabei fällt die Küpensäure in fein verteilter Form aus./ Mit dieser Farbstoffsuspension werden 100 g eines Polyäthylenterephthalatgewebes bei 500C geklotzt (70 ,% Klotzflottenaufnahme) und ohne Zwischentrocknung eine Minute bei 2200C "thermosoliert"o Das gefärbte Gewebe wird anschließend in einem Bad, das aus 5000 Teilen Wasser, 20 Teilen Natronlauge 38oBe, 15 Teilen NL,,-I'iumdithionlt besteht.. heiß nachgespült. Danach wird mit einer Lösung von 5000 Teilen Wasser, 10 Teilen eines Kokosfettalkoholsulfonates und 5 Teilen Natriumearbonat 15 Minuten lang kochend@geseift und anschließend heiß gespült und getrocknet. Man erhält eine farbstarke gelbe*Färbung mit guten Echtheitseigenschaften.
  • Liegt der Farbstoff in fein verteilter Form vor, so kann die im ersten Abschnitt dieses Beispiels beschriebene Verküpung unterbleiben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Färbebäder und Druckpasten zum Färben oder Bedrucken von Gebilden aus Polyestern, gekennzeichnet durch einen Gehalt ari Anthrachinonderivaten.der allgemeinen Formel in der R1 einen, -gegebenenfalls substituierten aromatischen oder heterocyclischen Rest-und R2 ein Wasserstoff-, Chlor- oder Bromatom bedeu-ten.
DE19661619347 1966-08-19 1966-08-19 Faerbebaeder und Druckpasten Pending DE1619347A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1040967A CH472539A (de) 1966-08-19 1967-07-21 Färbebad oder Druckpaste zum Färben oder Bedrucken von Textilmaterial aus Polyestern
FR117530A FR1534151A (fr) 1966-08-19 1967-08-10 Colorants anthraquinoniques
US660938A US3544564A (en) 1966-08-19 1967-08-16 Imidazoanthraquinone dyes
GB38055/67A GB1127999A (en) 1966-08-19 1967-08-18 Anthraquinone dyes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0088541 1966-08-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1619347A1 true DE1619347A1 (de) 1970-08-20

Family

ID=6984351

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661619347 Pending DE1619347A1 (de) 1966-08-19 1966-08-19 Faerbebaeder und Druckpasten

Country Status (1)

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DE (1) DE1619347A1 (de)

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