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DE1619046C3 - Verfahren zur gleichzeitigen Hochveredelung und optischen Aufhellung natürlicher oder synthetischer Fasermaterialien - Google Patents

Verfahren zur gleichzeitigen Hochveredelung und optischen Aufhellung natürlicher oder synthetischer Fasermaterialien

Info

Publication number
DE1619046C3
DE1619046C3 DE19671619046 DE1619046A DE1619046C3 DE 1619046 C3 DE1619046 C3 DE 1619046C3 DE 19671619046 DE19671619046 DE 19671619046 DE 1619046 A DE1619046 A DE 1619046A DE 1619046 C3 DE1619046 C3 DE 1619046C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
optical brightening
compounds
fiber materials
natural
formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671619046
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Dr.; Neuner Otto Dr.; 5090 Leverkusen Dorlars
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Application granted granted Critical
Publication of DE1619046C3 publication Critical patent/DE1619046C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

R N
Y i
Λ /
R1 N
-CH=CH-
S O, H
in welcher R einen gegebenenfalls weitersubstituierten sulfonsäuregruppenhaltigen Arylrest und R1 Wasserstoff, eine gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Aryl-Gruppe. eine Carbonsäuregruppe, eine Carbonsäureestergruppe, eine Carbonamidgruppe
R' N
Y^
R1' N
N-
λ,Η
•N
SO3H
R>
oder eine Nitrilgruppe darstellt, oder deren Salze verwendet.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als optische Aufhellungsmittel Verbindungen der Formel
R'
CH=CH
SO3H
N R1'
in welcher R' Für Sulfophenyl. Sulfotolyl. Sulfofluorphenyl und Sulfochlorphenyl steht und R1' Wasserstoff bedeutet oder dieselbe Bedeutung wie R' besitzt, oder deren Salze verwendet.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als optisches Aufhellungsmittel die Verbindung der Formel
NaO3S
SO3Na
SO3Na
verwendet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Ver- harzen bzw. kunstharzbildenden niedermolekularen fahren zur Hochveredelung von natürlichen oder syn- Verbindungen bestehen, und optische Aufhellungsthetischen Fasermaterialien unter gleichzeitiger opti- mittel enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man scher Aufhellung durch Behandlung mit wäßrigen Zu- als optische Aufhellungsmittel Verbindungen der Forbereitungen, die Hochveredelungsmittel, die aus Kunst- 50 mel
R N /~ν X=/ N R
ν \
ι Ν—<
SO3H /Y
/Λ / SO3 \ /\
R1 N N R1
-CH=CH-
,H
in welcher R einen gegebenenfalls weitersubstituierten sulfonsäuregruppenhaltigen Arylrest und R1 Wasserstoff, eine gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Aryl-Gruppe, eine Carbonsäuregruppe, eine Carbonsäureestergruppe, eine Carbonamidgruppe oder eine Nitrilgruppe darstellt, oder/deren Salze verwendet, wobei die Reste R und R1* unabhängig voneinander die genannte Bedeutung besitzen können.
Unter Alkylresten werden dabei insbesondere solche mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls weitere Substituenten wie OH, CN, COOH oder Halogen aufweisen können, verstanden.
Geeignete Alkylreste sind beispielsweise —CH3, —C-j H5, C3H7, C^Ht), —C2H4.CI, C2H4OH oder"—C2H4-COOH.
Unter gegebenenfalls substituierten Arylresten werden insbesondere Phenylreste sowie Reste der Benzolreihe und Naphthalinreihe verstanden, die Substituenten wie Sulfonsäure-, Alkyl-, Alkoxy-Gruppen oder Haloiienatome aufweisen können.
Unter gegebenenfalls weitersubstituierten sulfonsäuregruppenhaltigen Arylresten werden insbesondere Reste der Benzolreihe und Naphthalinreihe verstanden, die mindestens eine Sulfonsäuregruppe sowie gegebenenfalls Substituenten wie Alkyl-, Alkoxy-, Carboxyalkoxy-Reste, Halogenatome und bzw. oder Carbonsäuregruppen aufweisen.
Geeignete, gegebenenfalls substituierte Arylreste sind beispielsweise Phenyl-, Alkylphenyl-, Alkoxyphenyl-, Halogenphenyl-, Carboxyphenyl-, Carboxyalkoxyphenyl- sowie «- und /f-Naphthyl-Reste, die gegebenenfalls zusätzlich auch Sulfonsäuregruppen enthalten können.
Geeignete sulfonsäuregruppenhaltige Arylreste sind insbesondere Phenyl-, Tolyl-, o-, m- und p-Xylyl-, Äthylphe'nyl-, Propylphenyl-, Butylphenyl-, Anisyl-, Äthoxyphenyl-, Propoxyphenyl-, Butoxyphenyl-, Carboxymethoxyphenyl-, Chloφhenyl-, Bromphenyl-, Fluorphenyl-, Carboxyphenyl- und Naphthyl-Reste, die mindestens eine Sulfonsäuregruppe aufweisen.
Unter Salzen werden insbesondere die Alkali- und Ammonium-Salze verstanden.
Geeignete Carbonsäureestergruppen sind beispielsweise die folgenden: -COOCH3, -COOC2H5, -COOC3H7UHd-COOC4H9.
Geeignete Verbindungen der allgemeinen Formel I sind beispielsweise die in der folgenden Tabelle angegebenen Verbindungen bzw. deren Salze, insbesondere die Natrium-, Kalium- und Ammonium-Salze.
Verbindungen der allgemeinen Formel I sind beispiels weise in der belgischen Patentschrift 6 81 340 beschrieben.
Nr. R
ίο
Nr. R
R,
SO,H
SO3H
SO3H
SQ3H
\=i/\gQ |_J
SO3H
SO3H
SO3H
-CH3
-C2H5
-CH2CH2COOH
n-QH,
-0
SO3H
-COOH
—CN
19
SO3H
/x
CH3 SO3H
C3H7 SO3H
S0,H
CH,
—/ ^-0CH2COOH ~ SO3H
,8 -Of
SO3H
SO3H
Cl
OCH3
T>
SO,H
COOH
SO3H
^X-CH3 SO3H
-CH,
-CH,
-CH3
Fortsetzung
Nr. R ·
Nr. R
-CONH,
SO3H
SO3H
SO,H
-CH,
Bevorzugte Verbindungen sind solche der Formel (SO3H)2
N R'
(H)
SO3H
in welcher R' für Sulfophenyl, Sulfotolyl, Sulfofluorphenyl und Sulfochlorphenyl steht und R1' Wasserstoff bedeutet oder dieselbe Bedeutung wie R' besitzt.
Neben den Einzelverbindungen können selbstverständlich auch Gemische verschiedener Einzelverbindungen verwendet werden, insbesondere die bei der Sulfierung von Bis-aryltriazolyl-stilbendisulfonsäuren erhältlichen Gemische isomerer Sulfosäuren.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen der Formel I, in denen R, für Wasserstoff oder einen gegebenenfalls substituierten Arylrest steht, lassen sich durch Umsetzung von Stilbenverbindungen der Formel
SO3H
N R1'
H7N-NH
CH=CH
NH-NH,
SO3H
SO3H
(III) propiophenon, Oximino-butyrophenon, Oximinovalerophenon, Oximino-caprophenon, j-Benzoyly-oximinobuttersäure, α- und /f-Acetonaphthon,«- und /f-Propionaphthon, o-, m- und p-Chlor-oximinopropiophenon, a-Phenyl-u-oximinoaceton, a-(o-, m- und p-Tolyl)-«-oximinoaceton, «-(3- und 4-Carboxyäthylphenyl)-a-oximinoaceton, α-(ο-, m- und p-Chlorphenyl)-a-oximinoaceton, a-(o-, m- und p-Fluorphenyl)-a-oximinoaceton, a-(o-, m- und p-Anisyl)-«-oximinoaceton, 3,4-Dimethyl-, 2,4-Dimethyl-, 2-Methoxy-4-methyl-, und 2-Methyl-4-methoxy-oximinopropiophenon, Benzilmonoxim, Tolilmonoxim.
Verbindungen der Formel I, in der R1 für eine Carbonsäuregruppe, eine Carbonsäureestergruppe, eine Carbonamidgruppe oder eine Cyangruppe steht, oder deren Salze lassen sich beispielsweise so herstellen, daß man diazotierte 4,4'-Diaminostilben-2,2'-disulfonsäure mit Enaminen der Formel
oder deren Salzen mit a-Oximinoketonen der Formel
R2-C=O
R1-C=NOH
R2-C=NOH R1-C=O
(IV)
(V)
in denen R2 für einen gegebenenfalls substituierten Arylrest steht und R1 die oben angegebene Bedeutung besitzt, zu Bis-a-oximinohydrazonen, anschließende Cyclodehydratisierung zu Bis-triazolyl-(2)-stilbenverbindungen, Sulfonierung mit Schwefelsäure bzw. Oleum und gegebenenfalls überführung der erhaltenen Sulfonsäuren in die Alkali- oder Ammoniumsalze herstellen.
Für die Umsetzung mit den Stilbenverbindungen der Formel III geeignete «-Oximinoketone sind beispielsweise Oximinoacetophenon, p-Methyl-, 2,4-Dimethyl-, 3,4-Dimethyl-, p-Äthyl-, p-Propyl-, p-Butyl-, p-Methoxy-, p-Äthoxy-, p-Propoxy-, p-Butoxy-, p-Fluor- und p-Chlor-oximinoacetophenon, Oximino-R1-CH=C-R2
NH2
(VI)
in der R2 für einen gegebenenfalls substituierten Arylrest und R1 für eine Carbonsäureestergruppe, eine Carbonamidgruppe oder eine Cyangruppe steht, z. B. mit /Ϊ-Aminozimtsäureestern, 4-Methyl-ß-aminozimtsäureestern, ^-Aminozimtsäureamid oder /?-Aminozimtsäurenitril, kuppelt, die erhaltenen Disazoverbindungen in bekannter Weise zu den Bistriazolyl-stilbenverbindungen cyclodehydriert, gewünschtenfalls die Carbonsäureester-, Carbonsäureamid- oder Cyan-Gruppe zur Carbonsäuregruppe verseift, schließlich die erhaltenen Bis-aryltriazolylstilbenverbindungen mit Schwefelsäure sulfoniert und anschließend gegebenenfalls in die Salze überführt.
Unter Hochveredelung wird im Rahmen der vorliegenden Anmeldung die Behandlung natürlicher oder synthetischer Fasermaterialien mit wäßrigen Zubereitungen gegebenenfalls unter anschließender Thermofixierung in Gegenwart geeigneter Katalysatoren verstanden, wobei die Zubereitungen auf Textilmaterialien fixierbare Kunstharze bzw. derartige Kunstharze bildende niedermolekulare Verbindungen sowie gege-
benenfalls Additive wie Netzmittel, Weichmacher, Avivier-, Appretur- und Hydrophobier-Mittel enthalten. Derartige Hochveredelungsverfahren sind beispielsweise aus D i s e r e η s: »Neue Verfahren der technischen Veredelung von Textilmaterialien«, Bd. III, S. 286 bis 535; Fischer-Bobsien: »Internationales Lexikon«, 1966, S. 1487, oder aus der französischen Patentschrift 14 32 003 bekannt.
Bei einer derartigen Hochveredelung werden beispielsweise wäßrige Zubereitungen von Verbindungen wie Methylolharnstoff, Dimethylolharnstoff, Dimethyloläthylenharnstoff, Dimethylol-dihydroxyäthylenharnstoff, Tetramethylol-acetylenharnstoff, DimethylolpropylenharnstofT, Polymethylolmelaminen, Dimethyloltriazinonen, Alkylen-bismethylolurethanen, Butadiendiepoxid, Diglycidäthern, Divinylsulfon, bzw. Verbindungen, die unter Kondensationsbedingungen Divinylsulfon abspalten, auf die Fasermaterialien aufgebracht und anschließend in Gegenwart saurer Katalysatoren, wie Ammoniumchlorid, Zinkchlorid, Magnesiumchlorid, Zinknitrat, Ammoniumnitrat, Salzsäure oder Schwefelsäure thermisch fixiert.
i; Es ist bereits bekannt, natürliche oder synthetische * Fasermaterialien gleichzeitig mit optischen Aufhellungsmitteln und wäßrigen Zubereitungen von Hochveredelungsmitteln zu behandeln (vgl. zum Beispiel österreichische Patentschrift 1 96 343, SVF-Fachorgan: »Textilveredelung«, Bd. 19, 1964, S. 459 bis 465, sowie Fischer-Bobsien: »Internationales Lexikon«, 1966, S. 1487).
Die bisher verwendeten optischen Aufhellungsmittel zeigen bei der beschriebenen Verfahrensweise jedoch wesentliche Mängel. Einerseits tritt infolge der Acidität der wäßrigen Zubereitungen häufig Ausfällung des optischen Aufhellungsmittels ein, andererseits erhält man, bedingt durch die Wirkung der Katalysatoren wie Ammoniumchlorid oder Zinknitrat eine Vergilbung bzw. Vergrauung der Textilmaterialien.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden optischen Aufhellungsmittel liefern demgegenüber wesentlich bessere Aufhellungen, die außerdem hohe Chlorbeständigkeit und überraschend hohe Lichtechtheit aufweisen. Bei Verwendung der erfindungsgemäß einzu-, setzenden optischen Aufhellungsmittel gelingt es au-J ßerdem, ohne den Nachteil der Vergilbung oder Ver
NaO3S
grauung für die Fixierung der Hochveredelungsmittel Ammoniumchlorid oder nitrathaltige Katalysatoren zu verwenden, deren Anwendung sich besonders günstig auf die Knitterfreiheit der hochveredelten optisch aufgehellten Fasermaterialien auswirkt.
Für das erfindungsgemäße Verfahren besonders geeignete Fasermaterialien sind solche aus Cellulose, Regeneratcellulose, Polyamiden und Polyestern sowie deren Mischungen untereinander oder mit anderen Synthesefasern wie z. B. Polyacrylnitrilfasern.
Die erforderlichen Mengen an Aufhellungsmitteln der Formel I lassen sich durch Vorversuche leicht ermitteln. Im allgemeinen erweisen sich Mengen von 0,05 bis 3 g/l wäßriger Hochveredelungszubereitung als ausreichend. ·
B ei sp i el 1
100 g Dimethylolharnstoff, 10 g Ammoniumchlorid und 1 g des unten beschriebenen Aufhellungsmittels werden in Wasser zu einem Gesamtvolumen von 11 gelöst. Mit dieser Lösung wird Baumwollgewebe bis zu einer Flottenaufnahme von 100% imprägniert; anschließend wird das Gewebe getrocknet und 5 Minuten auf 15O0C erhitzt. Das so behandelte, knitterarm ausgerüstete Gewebe zeigt eine hervorragende Aufhellung von hoher Licht- und Chlorechtheit.
Das verwendete Aufhellungsmittel wird folgendermaßen hergestellt:
40 g Natriumsalz der 4,4'-Bis-[4-phenyl-v-triazolyl-(2)]-stilben-2,2'-disulfonsäure werden unter Rühren bei 80°C in 120 ml konzentrierter Schwefelsäure gelöst. Das Sulfierungsgemisch wird anschließend 1 Stunde bei 105 bis 110° C gerührt, dann auf 40 bis 50° C abgekühlt und in 600 ml Wasser eingerührt. Der nach " Zugabe von 80 g Kochsalz und Abkühlen auf 10° C ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt und in 400 ml Wasser heiß gelöst; die erhaltene Lösung wird mit Soda neutralisiert, geklärt und mit 65 g Kochsalz versetzt. Nach dem Abkühlen auf O0C wird das abgeschiedene Aufhellungsmittel scharf abgesaugt und getrocknet. Es stellt ein grünstichiggelbes Pulver dar, das sich in Wasser farblos mit stark blauer Fluoreszenz löst und besitzt wahrscheinlich die nachstehend angegebene Formel:
SO3Na
SO3Na SO3Na
Beispiel 2
300 g Dimethylolpropylenharnstoff, 2 g Dibutylnaphthalinsulfonsaures Natrium und 3 g des Aufhellungsmittels der wahrscheinlichen Formel
NaO3S
SO3Na
NaO3S
werden zusammen mit 100 ml 20%iger Salzsäure in Wasser zu einem Volumen von 1 1 gelöst. Baumwoll-Polyester-Mischgewebe (35 : 65) wird mit dieser Lösung bis zu einer Flottenaufnahme von 100% foular-
509 547/395
Tabelle I
CH=CH
SO,H
Nr. R3
-CH2CH2COOH
—COOH
0CH,C00H
COOH
-CH,
Tabelle II
SO3Na SO3Na
Nr. R
SO,Na
SO3Na
R.
-CH2CH2COONa
—COONa
diert. Dann wird das Gewebe bis auf eine Restfeuchtigkeit von 10% getrocknet und anschließend in diesem Zustand 24 Stunden gelagert. Schließlich wird mit verdünnter Sodalösung behandelt, .gespült und getrocknet. Das so nachbehandelte, knitterarm ausgerüstete 5 Gewebe zeigt eine sehr gute Aufhellung von hoher Lichtechtheit und Chlorbeständigkeit.
Das verwendete Aufhellungsmittel wird durch SuI-fieren von 4,4'-Bis-[4,5-diphenyl-v-triazolyl-(2)]-stilben-2,2'-disulfonsäure mit konzentrierter Schwefel- 10 säure und anschließende Salzbildung analog der im Beispiel 1 beschriebenen Verfahrensweise hergestellt.
Ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn an Stelle des obengenannten Aufhellungsmittels die in Tabelle II aufgeführten Aufhellungsmittel der dort angegebenen wahrscheinlichen Formel verwendet werden. Die Aufhellungsmittel der Tabellen werden durch Sulfierung der in Tabelle I aufgeführten Verbindungen gemäß Beispiel 1 erhalten.
Nr. R
SO3Na
SO3Na
OCH7COONa
20 SO3Na
COONa
SO3Na
-CH,
Beispiel 3
2 g des im Beispiel 1 beschriebenen Aufhellungsmittels werden in 1 1 einer wäßrigen Hochveredelungsflotte gelöst, die 300 g einer konzentrierten wäßrigen Dimethylol-dihydroxyimidazolidon-Zubereitung, 25 g Zinknitrat, 30 g einer Polyäthylenemulsion, 1 g 60%ige Essigsäure und 0,6 g eines handelsüblichen Emulgators enthält. Mit dieser Lösung wird Baumwoll-Polyester-Mischgewebe (35:65) foulardiert und auf 100%ige . Flottenaufnahme abgequetscht. Anschlie-
.35 ßend wird, das Gewebe getrocknet, 8 Sekunden auf 1900C und 15 Minuten auf 1600C erhitzt. Das auf diese Weise knitterfest und formstabil ausgerüstete Gewebe zeigt eine ausgezeichnete Aufhellung von hervorragender Lichtechtheit und- Chlorbeständigkeit.
Gute Ergebnisse werden auch erhalten, wenn an Stelle des obengenannten Aufhellungsmittels die im Beispiel 2 genannten Aufhellungsmittel oder die in Tabelle IV beschriebenen Aufhellungsmittel der dort angegebenen wahrscheinlichen Formel verwendet werden. Sie werden gemäß Beispiel 1 durch Sulfierung der in der belgischen Patentschrift 6 81 340 beschriebenen Ausgangsverbindungen der Tabelle III und anschließender Salzbildung erhalten.
Tabelle III
R\
>N\
/N=f
N -/"V-CH=CH ~/^\- N
SO3H SO3H
6o Nr,
-CH3
H
11
Fortsetzung
y ν
Tabelle IV
R ·
>N\
Rl
Nr.
H H
5 I 2
IO
SO3Na SO3Na
20
12
CH3 SO3Na V-QCH,
SO3Na SO3Na
R1
-CH3 H
H H

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Hochveredelung von natürlichen oder synthetischen Fasermaterialien unter gleichzeitiger optischer Aufhellung .durch Behandlung mit wäßrigen Zubereitungen, die Hochveredelunsismittel, welche aus Kunstharzen bzw. kunstharzbildcnden niedermolekularen Verbindungen bestehen, und optische Aufheller enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man als optische Aufhellungsmittel Verbindungen der Formel
DE19671619046 1967-05-22 1967-05-22 Verfahren zur gleichzeitigen Hochveredelung und optischen Aufhellung natürlicher oder synthetischer Fasermaterialien Expired DE1619046C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0052476 1967-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1619046C3 true DE1619046C3 (de) 1977-01-20

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