DE1613798A1 - Hochspannungs-Stromwandler - Google Patents
Hochspannungs-StromwandlerInfo
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Description
Ho chsparinungs- S tr omwandl er
Die Erfindung "betrifft einen Hochspannungs-Stromwandler mit
einer auf einer Basis montierten hohlen Isölatorsäule, auf
der ein von dar Hochspannungsleitung durchsetzter Behälter
angeordnet ist, der in seinem Inneren eine die Hochspannungsleitung in einem Abstand umgebende Sekundärwicklung enthält.
Die meisten Hochspannungs-Stromwandler sind auf einer Isoliersäule
angebracht, um die unter hoher Spannung stehenden Teile des /andlers gegen Erde zu isolieren. Derartige" Isolatorsäulen
müssen in einer './eise gestaltet sein, daß sie großen mechenischen
Kräften standhalten, die z.B. von inneren Spannungen, Kabelzug, starker Eisbildung oder hohen Windgeschwindigkeiten
herrühren. Da viele Isolationsmaterialien nur verhält-
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IPs/Ja
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nismäßig kleinen Spannungen standhalten, wurden bereits Einrichtungen
vorgeschlagen, um die Isolatorsäule vorzuspannen, damit sie für die Aufnahme dieser hohen Belastungen geeignet
ist.
Bekannte Vorrichtungen, um auf die Isolatorsäule eine 'Vorspannung
aufzubringen, sind verhältnismäßig teuer- und haben einen großen Raumbedarf, so daß eine Vergrößerung dor Isolatorsäule
erforderlich ist, um die Vorrichtungen zum Vorspannen
darin unterzubringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hochspannung-Stromwandler
zu schaffen, bei dem verhältnismäßig einfache. und billige Teile verwendet werden können, um die Isolatorsäule
vorzuspannen, ohne daß dadurch eine wesentliche Vergrößerung der die für die Vorspannung benötigten Teile aufnehmenden
Isolatorsäule erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß durch
das Innere der Isolatorsäule von der Basis zum Behälter ein
rohrförmig am Behälter und der Basis mit Einspannklemmen befestigter.
Spanns tab aus Metall verläuft, und daß der opannstab
zur Erzeugung einer Vorspannung in der Isolatorsäule mit einer Zugspannung beaufschlagbar ist.
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Sine "beispielsweise. Aus führungsform der Erfindung;1st in
der Zeichnung, dar ge s teilt; es zeigen: -; ■■
Fig.1 eine Seitenansicht eines Hochspannungs-Stromwandlers
gemäß der Erfindung; ν -
Fig.2 einen vergrößerten Schnitt durch den Hochspannungswandler:
gemäß Fig.", . . . . . ■
In Fig.1 ist ein Hochspannungs-Stromwahdler dargestellt.,; bei
dem auf einer Basis 1O eine hohle Isolatorsäule Ί2 .angebracht
ist, die vorzugsweise aus Porzellan besteht;. Auf dem oberen Ende der Isolatorsäule 12- ist ein Metallbehälter 14 angebracht,
der eine Öffnung 16 enthält, die im wesentlichen auf den Innehraum der Isolatorsäule 12 ausgerichtet ist. Die Basis
'ΰ liegt normalerweise auf Erdpotential,, wogegen der Behälter
■4 normalerweise unter Hochspannung steht. Die Isolatorsäule
2 dient der elektrischBn Isolation des Behälters Ί4 gegen
die Basis / O und gegen andere" in der·\lahe gelegene Teile:, die
auf Erdpotential oder einem Potential in der Uähe des ErdpO-tentials
liegen. Der dargestellte Behälter 14 besteht aus zwei Teilen '!4a und 14b, die durch eine horizontal liegende
Flanschverbindung 17 miteinander verschraubt sind. ·...".
Der Behälter 14, die IsoTatorsäule 12 und die Basis iO werden
mit Hilfe eines rohrförmigen Spannstabs 18, der.vorzugsweise
aus "Jtahl besteht, unter Druck zusammengehalten. Der Spannstab
18 verlauft' von einem Punkt innerhalb des Behälters 14 durch
BAD ORIGINAL
.. -- 1098 19/W7T- -..- -: 'H' —
das Zentrum der hohlen -Isolatorsäule 12 nach unten "bis zu
einem Punkt in der Nähe der Basis ΊΟ· Am oberen Ende ist der,
Spannstab "-8 mit einem einstellbaren Flansch 20 verbunden, der gegen eine Metallhalterung 22 anliegt. Die Halterung 22
liegt ihrerseits auf_ dem oberen Ende eines rohrförmigen Isolators
24- auf. Der rohrförmige Isolator 24- umgibt den Spannstab
18 und ist im wesentlichen auf die Isolatorsäule .2 ausgerichtet. Das untere Ende des rohrförmigen Isolators 24- liegt
auf einem Teil des Behälters 14- auf. Die auf den Spannstab '8
im Bereich des unteren Endes aufgebrachte Zugspannung wirkt auf die Teile 18, 20 und 22 sowie den Isolator 24- und klemmt
deli Behälter 14-, die· Isolatorsäule ^2 und die Basis 10 gegeneinander.
Zwischen den Teilen "4, 12 und -0 sind geeignete
Dichtungen 26 angebracht, um eine druckdichte Anlage der Taile
aneinander zu gewährleisten.
Am Spannstab 18 sind eine Eeihe Bolzen 2>0 angebracht, die in
einem gewissen Abstand voneinander um das untere Ende des
Spannstabes verlaufen. Diese Bolzen sind in der Basis '1O befestigt
und sind am oberen Ende mit einem Gewinde versehen, auf'welches-eine Mutter 52 aufgeschraubt ist. Die Bolzen 30
ragen durch öffnungen in einem an den Spannstab 'S angeschweißten oder in anderer Weise befestigten Flansch 34·.
Zwischen dem Flansch 34- und der" Mutter 32 sind auf dem Bolzen
30 ein Stapel Federscheiben oder Springscheiben 36 vorgesehen,
die. in der Darstellung gemäß Fig. 2 auf Grund der wirk-
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BAD ORSGlNAL
samen
samen Vorspannung zusammengepreßt dargestellt sind. Durch die
Federwirkung der Springscheiben 36 wird über den Flansch 34·
der Spannstab "8 mit einer Zugspannung beaufschlagt.
Zur Feineinstellung der von den Springscheiben 36 auf den
Spannstab aufgebrachten Zugspannung ist der einstellbare Flansch 20 am oberen Ende des Spannstabes 18Λvorgesehen. Der
Flansch 20. besteht aus einer Mutter, die auf.das obere Ende
des .Spannstabes 18 aufgeschraubt ist. Durch das einziehen,d.h.
durch das Einschrauben des Flansches 20 wird die effektive
Länge des Spannstabes ^r;8 verkürzt, so daß die Springscheiben
36 stärker züsammengejjreßt werden, Mit* dem Flansch 20 läßt ■
sich somit die Zugspannung am Spanns tab,, '18 einstellen.
Beim Zusammenbau des Stromwandlers1 wird .zuerst, der Spannstab
/:8,auf den der Flansch 20 noch nicht aufgeschraubt ist, auf ■·"
der Basis" 10 montiert. Da '-in diesem Zustand die Isolatorsäule
12 noch nicht aufgesetzt ist, können die Muttern 32 auf den ,-\
Bolzen ^Q in geeigneter Weise eingestellt werden»: jknschließend
wird-die Isolatorsäule /12 über den Spannstab gestülpt und auf
die Basis 0 aufgesetzt. Hachdem die Teile 14b,; 24 und 22 am
oberen Ende der Isölaforsäule 12 angebracht sind,, wird der verstellbare
Flansch 20 auf den Spannstäb aufgeschraubt, der nun
durch entsprechendes Anziehen des Flansches 20 die Springscheiben
36 in gev/ünschter Weise ^zusammendrückt. : ;
0010/
Die Primärwicklung des Stromwandlers besteht aus einem Stab 40,
der vorzugsweise· aus einem gut leitenden Material wie Kupfer oder Aluminium hergestellt ist. Der Stab 40 wird mit der Hochspannungsleitung
4" in Serie geschaltet und führt die über die
Hochspannungsleitung übertragene Leistung;er verläuft in horizontaler
Richtung durch den Behälter ΛΑ und ragt über diesen
hinaus. An. der Linken öoite ist er mit einem außerhalb des Behälters
14 angebrachten Flansch 42 verbunden. Dieser !Plansch 4-2 ist in geeigneter Weise an dem Behälter befestigt, wobei
eine Dichtung 45 zwischen dem Flansch und dem Behälter vorgesehen
ist, um einen gas- und druckdichten Verschluß, zu gewährleisten.
Zwischen dem Behälter 14 und dem Flansch 42 besteht
eine elektrische Verbindung, die schematisch durch die Leitung 44 dargestellt ist. Außer dieser elektrischen Verbindung
im Bereich des Flansches 42 ist der Behälter ^4 gegen
den Leiter 40 isoliert. Durch die elektrische Verbindung 44 wird der Behälter 14 auf demselben hohen Spannungspotential
wie der die Primärseite des handlers bildende dtab 40 gehalten.
Das rechtsseitige Ende des »Stabes 40 ragt durch die rechte
Uand des Behälters 14 und ist gegen diesen isoliert. Eine
Mutter 45 ist auf das rechtsseitige Ende des Stabes 40 aufgeschraubt
und liegt gegen eine Dichtung 46 an, die zwischen der Behälterwand und der Mutter 45 angeordnet ist. Diese
Dichtung 46 isoliert das rechtsseitige Ende des .Jtabes 40
BAD
Ke gen
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gegen den Behälter "^ und bewirkt gleichzeitig einen druckdienten
Verschluß des Behälters 14. Bei der dargestellten
^CiZζuhrung£form ist auf dem Stab 40 auf der Innenseite des
3ii?J=l~;3rs eine. Gegenmutter .48 angebracht. und eine weitere
'-iich.~vxL% 49 zwischen dieser'Gegenmutter und der Behälterwand
-rozc-geGshea. Bs-i dieser Anordnung wird die Behälterwand beim"
-..nzieiien der Mutter4-5 zwischen die zusammengepreßten Dichtung
sn 46 und 49 eingeklemmt*. - : .
Bei der dargestellten imsführungsform der Erfindung sind für
den Stromwandler innerhalb des Behälters 14- zwei Sekundärwicklungen *5ö und 5.2.vorgesehen. Es ist offensichtlich., daß
jede beliebige inzahl iron vJicklungen ge nach. Verwendungsart
des Stromwandlers vorgesehen sein kann. Jede der Sekundärwicklungen 50 und 52 ist in herkömmlicher v/eise aufgebaut ^
d.h.* um einen Ringkern 5^ gewickelt, der den als -Primärwicklung
dienenden Stab 40 umfaßt. Die wandungen dieser Wicklungen
sind in üblicher Weise gegen den Eex-n elektrisch isoliert. Die Kerne 54 liegen genau wie das eine Ende der jeweiligenSekundärwicklung
auf Erdpotential* Der innerhalb des Magnetkernes 54- befindliche HaUm wird im folgenden als !fenster
der Stromwandler-Sekundärseitebezeichnet. :
Die Sekundärwicklungen 50 und 52 sind mit einer geerdeten
Met all ab schirmung 60 umgeben, die die Wicklungen elektrostatisch absciiirmen und eine Eonzentration der dielektrisehen
BADORlGtNAL
- : -' ■■■-·"' -' : ,BgatispruchunK
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Beanspruchung im Bereich der unregelmäßigen Oberflächen verhindern.
Die Metallabschirmung 60 ist grundsätzlich ringförmig aufgebaut und besitzt glatte äußere Oberflächen, um die .
Spannungskonzentration zu verringern. Vorzugsweise ist die Me tall ab schirmung 60 aus zwei halbschal enförmigen Hingen aufgebaut,
die in geeigneter Weise am Plansch 22 befestigt sind.
Eine geeignete Isolierung 59 i-s~^ zwischen den beiden Teilen
der Metallabschirmung 60 vorgesehen, um zu verhindern, daß
die Me tall abschirmung 60 eine um die Kerne 54- verlaufende
KurzSchlußwindung darstellt.
Die Metallabschirmung 60 und die Wicklungen 59 'imd 52 liegen
im -wesentlichen auf Erdpotential. Jedoch ist eine geeignete elektrische Isolation 64 vorgesehen, die die Metallabschirmung
60 gegen die Sekundärwicklungen weiter isoliert. Die
Sekundärwicklungen 50 und 52 bilden zusammen mit der Metallabschirmung
60 ein einheitliches Aufbauelement, das in geeigneter Weise an dem Flansch 22 befestigt ist und durch diesen
am rohrförmigen Isolator 24 gehaltert wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Wicklungen
50 und 52 sowie die Metallabschirmung 60 mit einem U-förmig
gebogenen Teil 61 am Flansch 22 befestigt. Der ΤΓ-färmig gebogene
Teil 61 verläuft entlang einem Abschnitt der Kerne 54. Die Wicklungen 50 und 52 sind in geeigneter V/eise mit
dem Teil 61 verbunden, an den seitlich hervorstehende An-
sätze
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sätze 62 angeschweißt sind. Mit durch die Ansät sie 62 ver- ■" \
laufenden Schrauben 63 können der U-jförmig gebogene Teil
61, die Metallabschirmung 60 und der Flansch 22 fest mit- -" ■*·
einander verklemmt werden. . ' '
Nachdem die Teile 50 und 52 sowie 60 bis 63 an dem Plansch
22 befestigt sind, wird der obere Teil 14a des Behälters 14 auf dem unteren Teil 14b montiert. Danach wird der Stab 40
mit der daran befestigten Kappe 42 von der linken Seite aus
in den Behälter 14 eingeführt und durch das Senater der
Wicklungen 50 und 52 gesteckt. Nachdem der Stab auf der gegenüberliegenden
Seite in geeigneter Weise befestigt ist, ist der Zusammenbau des Hochspannungs-Stromwandlers beendet.
Per Spannstab 18 ist als Eohr ausgeführt., durch dessen Inneres
die Leitungen 66 zu den Sekundärwicklungen verlauf en. Die Lei«
tungen 66 sind in geeigneter Weise isoliert "uncJLragen über
das obere Ende des hohlen Spannstabs 18 hinaus. Sie werden durch
die Basisplatte des Hochspannu&gs^Stromwahdlers von
unten durch eine öffnung eingeführt,; die durch eine geeignete Abdeckung 6? verschlossen ist. j ;
Zur Isolierung der auf Erdpotential liegenden Teile 60, 18
und 22 gegen den auf hohem Potential liegenden Stab 40 und
Behälter ί 4 wird ein geeignetes Iaorationsgas in ilen Behält
ter 14 und den Innenraum der hohlen"Iöolatörsäie 12 elnge- "
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"■'..- führt '" .-'■'-■'■■
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führt. Ein geeignetes Gas ist Schwefelhexafluorid, das unter
mehreren Atmosphären Druck steht. Da die auf Erdpotential liegenden Teile 60, 18 und 22 räumlich von den auf hohem Potential
liegenden Teilen getrennt sind, wird durch die gasförmige Isolation die notwendige Durchschlagsfestigkeit zwischen diesen
Teilen erreicht, so daß unter normalen Yerhältnissen ein
Durchschlag oder ein Überschlag innerhall» des Aufbaus des Hoohspannungs-Stromwandlers verhindert vjird. Durch die druckdichten
Verbindungen an allen Teilen des Aufbaus werden Leckbildungen
verhindert, so daß der Gasdruck innerhalb des Aufbaus aufrechterhalten werden kann. Obwohl in der beschriebenen
Ausführungsform ein gasförmiger Isolator verwendet wird,
kann das Innere des Aufbaus auch mit einem flüssigen Isolator
gefüllt werden.
Zur weiteren Beeinflussung des elektrostatischen Feldes und
zur Verhinderung unerwünschter Konzentrationen sind ferner Abschirmungen 70 "021A 72 vorgesehen. Die Abschirmung 70 besteht
aus einem rohrförmigen Metallteil,der den Spannstab 18 in einem gewissen Abstand im oberen Bereich der Isolatorsäule
12 umgibt. Diese Abschirmung ist elektrisch mit dem Behälter 14 verbunden und wird von diesem gehaltert. Die andere
Abschirmung 72 hat die Form eines Bechers und umgibt die Bolzen 30 sowie die Muttern 32 am unteren Ende des Aufbaus. Die
Abschirmung 72 liegt auf Erdpotential und wird vorzugsweise
von dem unteren Flansch 34 gehaltert, mit welchem sie elektrisch
verbunden ist*
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Wie
Wie bereits zum Ausdruck gebracht■',. muß die Isolator säule
'"■2 des Hochspajrimmgs-Stromwandlers in: der lage sein, großen
mechanischen Kräften zu widerstehen, die. ζ. B. -von einem
hohen Innendruck auf die Anordnung ausgeübt werden öder auf
Grund iron hohen Windgeschwindigkeiten oder schweren durch
die art dem Stab 40 befestigte Hochspannungsleitimg W\ auf
die Anordnung übertragenen Eislasten wirksaffi sind. Durch
diese Kräfte wird die Isolatorsäuie 12 einer Spannungsbelastung ausgesetzt. Ba {jedoch das isolierende Material,
das in der Hegel aus Porzellan besteht, nur geringe Spannungs/beanspruchungen
aufnehmen kann, können solche Belastungen
problematisch werden. IJm hohe Belastungen sicher zu überstehen, wurde bereits vorgeschlagen, auf die Isolatorsäule
eine die.sen Belastungeil entgegenwirkende Torspannung aufzubringen. ; - .-■;-" :-■ ; ::.."■■"■-":■
Die bekannten hierfür :verwendeten Einrichtungen bestehen in
der Hegel aus einer Eeihe -von. in einem Abstand nebeJtieinaneLer
angebrachten isolierten Stäben, die zwischen, den beiden Enden
der Isolatorsäule durch das Innere verlaufen. Eine derartige
Anordnung ist. nicht nur teuer, sondern auch verhältnismäßig kompliziert uad benötigt soviel Saum, daß gewöhn-,
lieh eine Vergrößerung der Isolator säule IE notwendig wirdj
um die Anordnung im Inneren mit den nötigen Sicherheitsabständen"-unterzubringen. V \ " ., ·.; V"-'-.-■". ■■■''-■;.■"
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Durch, die Merkmale der Erfindung wird die Notwendigkeit derartiger
isolierender Stäbe dadurch beseitigt, daß ein zentraler rohrförmiger Spannstab 18 verwendet wird, mit dem die nötige
Vorspannung auf die Isolatorsäule 12 aufgebracht werden kann. Der Spannstab 18 wird im Gegensatz zu den bekannten
isolierenden Stäben aus Metair ausgeführt und kann aus einem billigen Metall, wie z.B. Stahl, mit hoher Zugfestigkeit bestehen,
da er keinerlei Strom übertragen muß. Damit ist es möglich, hohe Spannungen über den Zugstab einzuführen, obwohl
dieser nur einen relativ kleinen Querschnitt aufweist.
Auch bei einem Hochspannungs-Stromwandler, in dem kein Spannstab
vorgesehen ist, muß im Inneren der Isolatorsäule eine geeignete Rohrleitung vorhanden sein, die die Zuführungsleitungen
66 zu den Sekundärwicklungen aufnimmt. Da der Spannstab 18 hohl ist, kann er gleichzeitig auch für diese Funktion
verwendet werden. Damit ist der Spannstab 18 in der Lage, die erforderliche Vorspannung auf die Isolatorsäule
aufzubringen, ohne dabei mehr Raum in Anspruch zu nehmen
als eine Rohrleitung, die lediglich für die Aufnahme der Zuführungsleitungen vorgesehen ist. Da für den Spannstab 18
nur ein relativ kleiner Durchmesser erforderlich ist, kann auch eine Isolatorsäule 12 mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser
Verwendung finden und trotzdem der notwendige elektrische
Sicherheitsabstand gewahrt werden.
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Da der Abstand keinen: Primärstrom führen muß, wird seine .
länge bzw. sein Durchmesser von dei Größe des Primärstromes
nicht "beeinflußt. Ein stromführender Teil erfährt nämlich auf Grund der sich Rindernden. Värmebelastung durch sich
ändernde Ströme eine Expansion und eine Kontraktion, Die im
wesentlichen gleichbleibende länge des Spannstabes 18 wirkt sich insofern als Vorteil aus, daß die Springscheiben 36
einfacher aufgebaut sein können und eine gleichmäßigere Vorspannung auf die Isölatorsäule 12 ungeachtet der Größe des
Primärstromes aufgebracht werden kann. Würde der Spannstab
18 in Abhängigkeit eines hohen Stromes nennenswert verlängert werden, dann würde die von den Springscheiben 36
aufgebrachte Vorspannung in einer eine Kompensation benötigenden ¥eise abfallen. -
Es soll weiter darauf hingewiesen werden, daß der Querschnitt
des Spannstabes 18, da er.keinen Strom führt, unabhängig von der leitfähigkeit dimensioniert werden kann.■
vienn dagegen der Querschnitt unter "Berücksichtigung einer
Stromführung dimensioniert xierden müßte, - dann waren für
große Ströme verhältnismäßig große Querschnitte erforderlich, die 'auch eine Querschnittsvergrößerung der Isolatorsäule
nach sich ziehen xfiirde. Da eine solche vStromabhängige
^uerschnittsbestimmung für den Spannstab 18 entfällt, können
selbst für Ilochspannungs-Stromwandler mit verhältnis^ "
mäßig iiohem Primärstrom Spannstäbie kleinen Durchmessers' verwendet werden. , BADORIGiNAL
; '■■■■■- -' -."■ V Es
10981970177 ~"
Es sei auch darauf hingewiesen, daß der rohrförmige Isolator
24 für die Aufrechterhaltung der Vorspannung in der Isolatorsäule 12 von wesentlicher Bedeutung ist, da nämlich
der rohrförmige Isolator die Spannkräfte vom Spannstab 18 auf die Isolatorsäule 12 überträgt. Der Isolator
24 dient dem Zweck, einen ausreichend großen konstanten Abstand zwischen den hohe Spannung führenden Teilen und
den auf Erdpotential liegenden Teilen ungeachtet der mechanischen auf diese Teile wirkenden Kräfte aufrechtzuerhalten.
In dieser Hinsicht fixiert der Isolator 24 das obere Ende des Spannstabes 18 und verhindert eine radiale
Verschiebung desselben relativ zum Behälter 14. Gleichzeitig werden auch die Teile 5O5 52 und 60 der Sekundärseite
gegenüber dem den primärseitxgen Strom führenden Stab 40 sowohl in axialer Richtung als auch in radialer
Richtung fixiert. Schließlich dient der rohrförmige Isolator 24 der Halterung der Sekundäranordnung aus den Teilen
50, 52 und 60. Somit x-rerden keine weiteren Isolatoren
für die Abstützung benötigt, xfodurch die Kosten für weitere
Isolatoren entfallen und weitere Durchschlagstrecken im Inneren des Behälters 14 vermieden werden.
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109819/0177
Claims (5)
1. Hochspannungs-Stromwandler mit einer auf einer Basis montierten
hohlen Isolatorsäule, auf der ein von der Hochspannungsleitung
durchsetzter Behälter angeordnet ist, der in seinem Inneren eine die Hochspannungsleitung in einem Abstand
umgebende Sekundärxiricklung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Innere der Isolatorsäule
von der Basis zum Behälter ein rohrförmiger am
Behälter und der Basis mit einer Torspannanordnung befestigter Spannstab aus Metall verläuft,und daß der Spannstab zur
Erzeugung einer Vorspannung in der Isolatorsäule mit einer Zugspannung beaufschlagbar ist.
2. Hochspannungs-Stromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter eine auf den Innenraum
der Isolatorsäule ausgerichtete Öffnung aufweist. und einen auf die Isolatorsäule ausgerichteten rohrförmigen
Isolator enthält, der den Sekundärwicklungsaufbau trägt,
und daß der rohrförmige Spannstab durch die Isolatorsäule und den rohrförmigen Isolator verläuft und die Vorspannung
am oberen Ende des rohrförmigen Isolators einführt.
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IbI3798
3. HochspannuJigs-Stromwandler nach Anspruch 1, dadurch g e k
e η η ζ e lehnet, daß die VorspannaTLordnung am unteren
Ende der Isolatorsäule angebrachte Federelemente besitzt, die
auf den Bpannstab eine Zugspannung aufbringen.
4-. Hochsioannungs-Stromwandler nach Anspruch. 3? dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des öpannstabs
zur Änderung der durch die Federelemente aufgebrachten Vorspannung
Einsteilglieder vorgesehen sind, und daß durch die
Einstellglieder die effektive Länge des ;3paniistabs veränderbar
ist.
5. Hochspannungs-Stromxfandler nach einem oder mehreren der Ansprüche
'' bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB der Behälter und die Isolatorsäule eine unter überdruck
stehende isolierende Gasfüllung enthalten, und daß die Zuführungsleitungen für die sekundäre Wicklungsanordnung
durch den rohrförmigen Spannstab bis in die Nähe des unteren Endes der Isolatorsäule geführt werden.
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