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DE1611415C - Vorrichtung zum Vereinzeln gestapelter Schlauchstücke aus Papier oder Kunststoff-Folie und zum Weitertransport der Schlauchstücke - Google Patents

Vorrichtung zum Vereinzeln gestapelter Schlauchstücke aus Papier oder Kunststoff-Folie und zum Weitertransport der Schlauchstücke

Info

Publication number
DE1611415C
DE1611415C DE1611415C DE 1611415 C DE1611415 C DE 1611415C DE 1611415 C DE1611415 C DE 1611415C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grippers
support disks
gripper
pieces
workpieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willy 450L Natrup-Hagen Niemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Publication date

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Description

Aus der deutschen Patentschrift 900 815 ist eine Vorrichtung zum Vereinzeln gestapelter · Schlauchstücke bekannt, bei welcher ein Werkstückstapel sich auf in einer zylindrischen Bahn um eine gemeinsame Achse mit gemeinsamer Hüll-Zylinderfläche umlaufende RoHkörper abstützt und mindestens einer der Rollkörper, der sich um seine eigene Achse mit der Drehrichtung der RoHkörper um die gemeinsame Achse entgegengesetzter Drehrichtung dreht, mit Saugern zum Ansaugen und Mitnehmen des jeweils untersten Schlauchstückes im Stapel verschen ist, wobei einer Übergabestelle das Schlauchstück von einer mit Greifern versehenen Übergabeeinrichtung übernommen wird und'zu einer Fördereinrichtung weitergeleitet wird.
Durch einen offenkundig vorbenutzten Rotationsanleger ist es ferner bekannt, den mit gleichmäßiger Geschwindigkeit umlaufenden Greiferzylinder ,mit einer nachgeschalteten Transportbänderstrecke zusammenarbeiten zu lassen, wobei die oberen Transportbänder den Greiferzylinder nur tangieren, d. h., • die Umlcnkrolle befindet sich im Berührungspunkt dieser durch das untere Trum der oberen Transportbänder gebildeten Tangente mit dem Umfang des Greiferzylinders.
Die bekannten Übergabevorrichtungen haben folgende Nachteile:
Da die Rotationskörper des eigentlichen Rotationsanlegers um ihre eigene Achse mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung rotieren wie die allen Rollkörpern gemeinsame Hüll-Zylinderfläche um die gemeinsame Zentralachse, steht die von den Greifern der Übergabevorrichtung zu erfassende Vorderkante des mit dem RoHkörper in die Übergabestellung gebrachten Werkstückes im Übergabemoment still und bewegt sich kurz vorher und kurz nachher nur mit ganz geringer Geschwindigkeit. Hierdurch entstehen einerseits Unsicherheiten beim Erfassen des Werkstückes, da die mit voller Transportgeschwindigkeit vorbeibewegten Greifer der Übergabevorrichtung in allerkürzester Zeit aus einer sehr weit geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung bewegt werden müssen. Hierbei können die Greifer das Werkstückende leicht verfehlen. Andererseits bedingt die sehr schnelle Schließbewegung hohe Beschleunigungen der Greiferschenkel und damit große Kräfte und somit auch hohen Verschleiß. Ein weiterer wesentlicher Nachteil besteht darin, daß das Werkstück, wenn es tatsächlich an seiner Vorderkante erfaßt worden ist, schlagartig aus dem Stillstand in die volle Transportgeschwindigkeit überführt werden muß. Dies bedingt erstens, daß die Greifer das Werkstück zur Übertragung der hierzu erforderlichen Beschleunigungskräfte sehr fest erfassen müssen, es also bei einem nur geringen Nachlassen der Haltekraft leicht innerhalb der geschlossenen Greifer verrutschen und somit aus seiner Lage geraten kann, daß aber andererseits auch das Werkstück selbst durch die Greifer örtlich sehr stark beansprucht wird, was bei empfindlicheren Werkstoffen zu Beschädigungen oder gar zum Ausreißen der erfaßten Partien führen kann. Schließlich entsteht bei höheren Geschwindigkeiten durch das ruckartige Beschleunigen der Schlauchwerkstücke, die dabei in ihrem rückwärtigen Teil fest gegen den Rollkörper gczcrrt werden, ein knallendes Geräusch, das eine störende Lärmbelästigung darstellt.
Bei der durch offenkundige Vorbenutzung bekannten Maschine mit tangential an den Greiferzylinder heranreichenden oberen Transportbändern besteht ein weiterer Nachteil darin, daß sich die Greifer schnellstens wieder weit öffnen müssen, um dem Werkstück den Weg tangential vom Greiferzylinder weg freizugeben, wobei die Öffnungsbewegung erst einsetzen darf, wenn das Werkstück bereits unter die den Greiferzylinder lediglich tangierenden Transportbänder eingelaufen ist und beendet sein muß,
ίο wenn die Werkstücke sich bei ihrem tangentialen Weiterlauf vom Zylinder, abheben. Das schnelle weite Öffnen der Greifer macht aber wiederum große Beschleunigungskräfte notwendig und führt- somit ebenfalls zu hohem Verschleiß des Greiferantriebs.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Übergabestation einer Vorrichtung zum Vereinzeln gestapelter Schlauchstücke aus Papier oder Kunststoffolie so weiter auszubilden, daß die Übernahme von der Vereinzelungsvorrichtung ohne eine Beschädigung und ohne eine unzumutbare Lärmbelästigung gesichert und eine gleichmäßige Übergabe an eine Transporteinrichtung erreicht wird. Die Erfindung besteht darin, daß die Übergabeeinrichtung aus um eine gemeinsame Achse umlaufenden, in Achsrichtung in an sich aus der USA.-Patentschrift 1 840 011 bekannter Weise abwechselnd hintereinander angeordneten Greifern und Stützscheiben besteht, denen eine Förderbandstrecke nachgeschaltet ist, und daß die die Schlauchstücke mit ihren Umfangsflächen abstützenden Stützscheiben mit gleichbleibender, der Förderbandgeschwindigkeit entsprechender Geschwindigkeit und die Greifer mit ungleichförmiger, von der Werkstückübernahmestelle bis zur Abgabestelle zunehmender Geschwindigkeit antreibbar sind.
Durch den gleichmäßigen Antrieb der Stützscheiben ist deren Zusammenwirken mit den Transportbändern während des Abtransportes der Werkstücke ermöglicht. Die Herabsetzung der Umlaufgeschwindigkeit der Greifer während des Erfassens der Werkstücke gestattet eine beschädigungsfreie und nicht übermäßig geräuschvolle sichere Übernahme' der Werkstücke. Außerdem werden große Beschleurrigungskräfte beim Schließen der Greifer vermieden. Anschließend werden die geschlossenen Greifer soweit beschleunigt, bis ihre Geschwindigkeit an der Abgabestelle gleich der Geschwindigkeit der Stützscheiben und der Förderbänder ist. Die Schlauchstücke gleiten während der Übergabe auf den Umfangsflächen der Stützscheiben. Sobald die Förderbandstrecke erreicht ist, wird die Führung der Werkstücke von den Stützscheiben und den Förderbändern übernommen, während die Greifer sich öffnen und nun über die Geschwindigkeit der Stützscheiben hinaus beschleunigt werden, um zum richtigen Zeitpunkt wieder an der Übernahmestelle zur Verfügung zu stehen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung umschlingt das untere Trum der die Werkstücke übernehmenden oberen Förderbänder einen Teil des Umfanges der Stützscheiben. Hierdurch wird möglich, die .Greifer früher zu öffnen, da die Transportbänder die Werkstücke zwischen sich und den Stützscheiben auf einem längeren Wegstück bereits erfassen, bevor die Werkstücke die Übergabevorrichtung tangential verlassen.
Durch das frühere öffnen der Greifer wird eine langsame Öffnungsbewegung und damit der Einsatz nur geringer Beschleunigungskräfte ermöglicht. Schnelle Greiferbewegungen beim Schließen und
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öffnen könnten außerdem wegen der damit ver- und an ihrem anderen Ende ein Ritzel 38 trägt,- mit bundenen hohen Kräfte zu einer Begrenzung der dem der auf der Trägerscheibe 5 angebrachte Zahn-Maschinengeschwindigkeit führen. kranz 6 angetrieben wird.
Die Erfindung ist in der- nachstehenden Beschrei- Auf der Welle 20 sind fünf Stützscheiben 39 drch-
bung an Hand eines in den Zeichnungen darge- 5 bar gelagert. Diese Stützscheiben 39 werden durch
stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt drei in dem Zahnrad 33 fest verankerte Mitnehmer-
F i g. 1 einen erfindungsgemäß gestalteten Anleger stangen 40 angetrieben, die dessen Bewegung auf die
in vereinfachter und auseinandergezogener Vorder- Stützscheiben 39 übertragen. Die Mitnehmerstangen
ansicht, 40 sind dazu in den Armen 41 der Stützscheiben 39
F i g. 2 einen teilweise schematischen Schnitt ent- io gelagert (F i g. 3).
sprechend der Linie A-B in Fig. 1, Parallel zu den Wellen 20 und 35 ist eine weitere
F i g. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie C-D Welle 42 angeordnet, auf der die beweglichen Schcn-
in F i g. 1, ' kel 43 der Greifer angeklemmt sind. Die Gcgen-
F i g. 4 einen Schnitt entsprechend der Linie E-F stücke 43 α der Greifer sind dabei, wie in F i g. 3 darin F ig. 1,· ' 15 gestellt ist, federnd in je einem Hebel 436 gelagert,
Fig. 5 den in Fig. 1 dargestellten Kurbeltrieb in die auf der Welle20 fest angeordnet sind. Die Welle
vergrößertem Maßstab im Schnitt, " 42 ist mit der Welle 20 durch die Arme 44 und 45
Fig. 6 den Kurbeltrieb nach Fig. 5 in Seiten- (Fig. 1) verbunden. Der Arm45 weist eine Vcrlängc-
ansichr. rung 46 auf, an dem ein Lagerzapfen 47 befestigt ist.
In einem zwei Seitenwände 1 und 2 aufweisenden 2° Auf diesem Lagerzapfen 47 (siehe auch F i g. 4) ist und mit nicht näher dargestellten Traversen gegen- ein Zahnsegmentträger 48 schwenkbar gelagert, der seitig versteiften Maschinengestell ist eine Welle 3 von einem einstückig mit ihm verbundenen Winkeldrehbar gelagert. hebel 49 seinen Antrieb erhält. Dieser Winkelhebel
Auf dieser Welle 3 sind zwei scheibenförmige 49 weist an seinen zwei Enden je eine Laufrolle 50
Trägerplatten 4 und 5 befestigt, von denen die eine 25 und 51 auf, die sich auf einem Doppelexzenter 52
Trägerplatte 5 einen Zahnkranz 6 auf ihrem Umfang und 53 abwälzen, wodurch das mit dem Zahnscg-
trägt, der zum Antrieb dient. Zwischen den Träger- mentträger 48 verbundene Zahnsegment 54 die Welle
scheiben 4 und 5 sind auf einem zur Welle 3 konzen- 42 über ein an ihrem, Ende angeordnetes Ritzel 55
frischen Kreis Walzen 7 angeordnet, die mit ihren in eine hin- und hergehende Drehbewegung versetzt
Wellen 8 in den Trägerscheiben 4 und 5 drehbar ge- 30 und damit die Greiferschenkel 43 betätigt. Der
lagert sind. Doppelexzenter 52 und 53 ist über ein Flanschlager
In diesen Walzen, nahe deren Peripherie, sind 56 starr an der Seitenwand 2 befestigt.
Saugstationen 9 angeordnet und über Lenker 10 mit Auf der angetriebenen Welle 35 sind fünf Zugden Wellen 8 verbunden. Diese Saugstatiohen stehen rollen 59 angeordnet, die zum Antrieb von oberen über eine Leitung 11 und nicht näher dargestellte 35 Transportbändern 60 dienen. An den Seitenwänden 1 Steuerscheiben 12 und 13 mit einer ein Vakuum und 2 ist die Welle 35 über zwei einstellbare Hebel erzeugenden Anlage in Verbindung. Außer den . 61 angelenkt, um den Abstand der Zugrollen 59 von Steuerscheiben dient zur zeitlichen Feineinstellung den Stützscheiben 39 der Dicke der Werkstücke entdes Vakuums ein in F i g. 1 um 90° geschwenkt sprechend einstellen zu können,
dargestellter Schwenkhebel, der an einer Kurven- 4°' Die Zugrollen59 sind so weit zurückgesetzt, daß scheibe über eine Rolle abläuft und ein Ventil die Transportbänder 60 mit ihrem unteren Trum die steuert (insgesamt mit 14 bezeichnet). Die Wellen 8 Stützscheiben 39 auf einem Teil ihres Umfangcs umder Walzen 7 sind mit Zahnrädern 15 versehen, die schlingen. Die Greiferschenkel 43, die bei Erreichen als Planetenräder über Zwischenräder 16 mit einem der Zugrollen 59 mit ihrer Öffnungsbewegung befeststehenden Sonnenrad 17 im Eingriff stehen. Mit 45 ginnen, haben daher genügend Zeit, sich weit bis zur der Seitenwand 1 des Anlegers ist das Sonnenrad 17 Stellung43' (Fig.3) zu öffnen, die an der Stelle mittels eines Distanzbolzens 18 fest verbunden, wo- liegt, an der die Werkstücke die Stützscheiben 39 bei die Welle 3 gleichzeitig koaxial zum Sennenrad 17 tangential auf Überleitblechen 75 verlassen, um anin dessen Nabe 19 gelagert ist. schließend auf untere Transportbänder 76 übergeben
In.dem Maschinengestell ist außerdem eine Welle 5" zu werden.
20 gelagert. Die Welle 20 wird von'einer Kurbel- Da die Walzen 7 bei ihrer Eigendrehung um die
schleife 21 an dem Zahnrad 22, wie später beschrie- Wellen 8 entgegengesetzt zu der Umdrehungsrichtung
ben, angetrieben, das über Zwischenräder 23,24 und der Wellen 8 um die gemeinsame Welle 3 umlaufen
25 mit einem Ritzel 26 im Eingriff steht, welches auf und die Umfangsgeschwindigkeiten beider Drehbeder Welle 27 befestigt ist. Die Welle 27 ist über ein 55 wegungen gleich sind, heben sie sich an der äußeren
Winkelgetriebe 28 mit einem nicht näher dargestell- Peripherie auf. Das bedeutet, daß die Saugstationen
ten Antriebsmotor verbunden. 9 der Walzen 7 an der Peripherie im Räume still-
Das Zahnrad 24 ist auf einer Welle 29 befestigt, stehen. Um die Werkstücke bei der Übernahme von die in einem Flanschlager 30 der Seitenwand 1 gela- . den Walzen 7 auf die Übergabestation nicht plötzgert ist und an ihrem anderen Ende ein Ritzel 31 6° lieh von Null auf die volle Transportgeschwindigkeit aufweist, das über das nur in F i g. 2 zu erkennende der Bänder 60 beschleunigen zu müssen, werden die Zwischenrad 32 zum Antrieb des auf der Welle 20 Greifer relativ zu den mit gleichförmiger Gedrehbar gelagerten Zahnrades 33 dient. Das Zahn- schwindigkeit umlaufenden Stützscheiben 39 während rad 33 greift in ein Zahnrad 34 (F i g. 1) ein, das auf der Übernahme der Werkstücke verzögert, wcbei sie einer Welle 35 befestigt ist. 65 gegenüber den Stützscheiben 39 zurückbleiben. Bei
Das auf der Welle 27 angeordnete Ritzel 26 kämmt der Übergabe der Werkstücke an die Transportabel noch mit dem Zahnrad 36,, das auf einer Welle . bänder 60 haben die Greifer 43 jedoch wieder die
befestigt ist, die in einem Flanschlager 37 gelagert ist volle Transportgeschwindigkeit erreicht, so daß die
Übergabe reibungslos vonslattcn gehen kann. Anschließend werden die leeren Greifer über die Transportgeschwindigkcil hinaus beschleunigt, wobei sie gegenüber den Slülzschcibcn 39 voreilen. Die die Greifer tragende Welle 42 pendelt bei einem Umlauf der Zentralwclle 20 einmal zwischen zwei Einstellungen hin und her, die innerhalb des Raumes zwischen den beiden benachbarten Armen 41 der Stülzschciben 39 liegen müssen.
Bei dieser Arbeitsweise kann und wird ein Gleiten der von den verzögerten Greifern geführten. Werkstücke auf den Slützschciben auf dem Wege'bis zum Erreichen der Zugrollen 59 in Kauf genommen, wobei ein' Rutschen auf der glatten Oberfläche der Slützschciben, auf der die Werkstücke ohne irgendeinen äußeren Anpreßdruck anliegen, möglich ist.
Eine Verzögerung und Beschleunigung der Stützscheiben 39 zusammen mit den Greifern ist nicht tragbar, da hierdurch die Übergabe der Werkslücke an die Transportbänder 60, die nach Freigabe durch die Greifer allein zwischen den Slützscheiben 39 und den Transportbändern 60 erfolgt, gestört würde. Unmöglich wäre in diesem Fall auch die Umschlingung der Slülzscheiben 39 durch die Transport-, bänder 60, da dies zu einer unzulässigen Reibung zwischen beiden Teilen führen würde.
Um nun die Greifer-Umlaufgeschwindigkeit relativ zur Umlaufgeschwindigkeit der Stützscheiben 39 während des Ablaufes1 jeder einzelnen Umdrehung in den angegebenen Abschnitten zeitweise zu verzögern und zu beschleunigen, ist koaxial zu dem Zwischenrad 23 (F i g. 1. 5 und 6) ein Schwenkarm 63 auf einem im Gestell 1 befestigten Bolzen 64 gelagert. In diesem Schwenkarm 63 ist das Antriebsrad 22 für die GreiferzangenwclIa20 drehbar gelagert. Das Zahnrad 22 ist mil einer Kulissenführung 65 versehen, in der ein einen Kurbelzapfen 66 der Greiferwcllenkurbdir aufnehmender Kulissenstein.67 verschiebbar gelagert ist.
Der Schwenkarm 63 ist mittels eines aus Gewindespindel 68 und Spindclmutter 69 bestehenden Spindellricbcs an einem Handrad 70 verstellbar. Die Gewindespindel 68 ist an der Seitenwand 1 des Maschinengestell bei 71 drehbar und schwenkbar, aber axial unverschiebbar gelagert.
Im Schwenkarm 63 ist die Spindelmutter 69 ebenfalls schwenkbar angeordnet.
Durch ein konzentrisch zum Bolzen 64 gekrümmtes Langloch 72 des Schwenkarms 63 und eine Bohrung im Scitengestell 1 ist ein Klemmbolzen 73 geführt, mit dem der Schwenkarm in der gewünschten, die optimalen Beschleunigungs- und Verzögerungsverhältnisse ergebenden Stellung feststellbar ist.
Der Winkel zwischen den Spitzen der Greiferschenkel 43 und der Kurbel 2Γ (Fig. 2) ist so gewählt, daß — wie dargestellt — die Greiferspitzen in der Übernahmestellung sind, wenn die Kurbel die geringste Winkelgeschwindigkeit von dem Rade 22 erhält. Nach einer Viertelumdrehung, d. h. bei Erreichen der Zugrollen 59, ist die Greifergeschwindigkeit gleich derjenigen der Stützscheiben 39, so daß die Übergabe der Werkstücke an diese und die Transporlbänder60 reibungslos vcnstattcn geht. Nachdem sich die Greiferschenkel angehoben haben, setzt eine Beschleunigung der Greifer über die Transporlgeschwindigkcil hinaus ein. Hierbei enteilen .die Greifer der Werkstückvorderkante, so daß die Freigabe
ίο des weiteren Weges der Werkstücke durch die sich gleichzeitig weiter öffnenden Greifer noch begünstigt ist.
Statt des vorbeschriebenen einstellbaren Kurbelschleifentriebes kann auch ein solcher mit fester Exzentrizität verwendet werden, nachdem die optimale Exzentrizität ermittelt ist.
An Stelle eines Kurbelschlcifentriebes können auch Ellipsenrädcr oder andere bekannte Gelriebcelemcnte mit der gleichen Wirkung in den Antrieb der Greifer eingeschaltet sein, um den gewünschten Geschwindigkeitsablauf zu gewährleisten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ]. Vorrichtung zum Vereinzeln gestapelter Schlauchstücke aus Papier oder Kunststoffolie, bei welcher ein Werkstückstapel sich auf in einer zylindrischen Bahn um eine gemeinsame Achse mit gemeinsamer Hüll-Zylinderfläche umlaufende .Rollkörper abstützt und mindestens einer der Rollkörper, der sich um seine eigene Achse mit der Drehrichtung der Rollkörper um die gemeinsame Achse entgegengesetzter Drehrichlung dreht, mit Saugern zum Ansaugen und Mitnehmen des jeweils untersten Schlauchstückes im Stapel versehen ist, wobei an einer Übergabestelle das Schlauchstück von einer mit Greifern versehenen Übergabeeinrichtung übernommen und zu einer Fördereinrichtung weitergcleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabeeinrichtung aus um eine gemeinsame Achse (20) umlaufenden, in Achsrichtung in an sich bekannter Weise abwechselnd hintereinander angeordneten Greifern (43,43 a) und Stützscheiben (39) besteht, denen eine Förderbandstrecke (60,76) nachgeschaltet ist, und daß die die Schlauchstücke mit ihren Umfangsflächen abstützenden Stützscheiben (39) mit gleichbleibender, der Förderbandgeschwindigkeit entsprechender Geschwindigkeit und die Greifer mit ungleichförmiger, von der Werkstückübernahmestelle bis zur Abgabestelle zunehmender Geschwindigkeit antreibbar sind. 1.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Trum der die Werkstücke übernehmenden oberen Förderbänder (60) einen Teil des Umfanges der Stützscheiben (39) umschlingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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