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DE1611911C - Etikettiervorrichtung - Google Patents

Etikettiervorrichtung

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Publication number
DE1611911C
DE1611911C DE1611911C DE 1611911 C DE1611911 C DE 1611911C DE 1611911 C DE1611911 C DE 1611911C
Authority
DE
Germany
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label
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rotation
labeling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl 8402 Neutraubling Dullinger
Original Assignee
Kronseder, Hermann, 8402 Neutraub ling
Publication date

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Etikettier- bewegung erfolgen. Bei der bekannten Vorrichtung Vorrichtung zum Vereinzeln und Überführen von ist hierzu ein Schwenkhebel vorgesehen, an dessen Etiketten aus einem Magazin auf eine Etiketten- einem Ende die Greifvorrichtung angebracht ist. Der übertragungs- und -aufklebvorrichtung, mit mehreren Hebel muß mittels eines komplizierten Schwentauf einer kontinuierlich rotierenden Umlauftrommel 5 hebelmechanismus und eines Kettenantriebs ständig im gleichen Abstand von der Trommelachse drehbar hin- und herbewegt werden. Hierdurch ergibt sich angeordneten und beim Umlauf an einer Beleimungs- ein sehr komplizierter Aufbau der gesamten Voreinrichtung, dem Etikettenmagazin und der Über- richtung. Außerdem treten bei der Hin- und Hertragungsvorrichtung vorbeigeführten Entnahmeglie- bewegung des Schwenkhebels starke Massenbeschleudern, welche durch das Abrollen ihrer Antriebsritzel io nigungskräfte auf. Hierdurch wird die Laufgeschwinauf einem feststehenden Sonnenrad eine Eigen- digkeit der bekannten Vorrichtung nach oben berotation erhalten. grenzt. Außerdem müssen bei der bekannten Vor-
Es ist eine Etikettiervorrichtung der vorstehend richtung die einzelnen zu etikettierenden Güter erläuterten Art bekannt, bei welcher jedes Entnahme- schrittweise diskontinuierlich durch die Vorrichtung glied auf der Drehachse je eines an der Umlauf- 15 geführt werden, damit die Etiketten von den Greifern trommel drehbar gelagerten Zahnrades sitzt, wobei der Übertragungsvorrichtung auf die Güter überdie Zahnräder der Entnahmeglieder mit einem innen tragen werden können. Auch hierdurch wird die verzahnten feststehenden Sonnenrad kämmen. Die Laufgeschwindigkeit der Vorrichtung, insgesamt stark Umlauftrommel läuft mit konstanter Geschwindig- begrenzt. Die bekannte Vorrichtung hat somit infolge keit um. Daher drehen sich auch die Entnahme- 20 ihres Aufbaues von vornherein nur eine sehr beglieder bei dieser bekannten Vorrichtung mit kon- grenzte Durchsatzleistung und ist für das rasche stanter Geschwindigkeit. Die Entnahmeglieder wer- Etikettieren von in großen Stückzahlen pro Zeitden beim Umlauf der Umlauftrommel nacheinander einheit angelieferten Gütern nicht geeignet. Durch an einer Beleimungswalze, einem Etikettenstapel und die konstante Eigenrotation der Entnahmeglieder bei einer Anpreßfläche vorbeigeführt und schließlich 25 der bekannten Vorrichtung während des gesamten einer Abnahmestelle zugeführt, an der eine Abnahme Umlaufweges der Umlauftrommel besteht auch keine der Etiketten von den Entnahmegliedern erfolgt. Die Möglichkeit, die Geschwindigkeit der Entnahme-Entnahmeglieder wälzen sich an allen genannten glieder im Bereich der Beleimungswalze oder im Stellen mit konstanter Geschwindigkeit ab. Jedes Bereich des Etikettenstapels zu verringern, um eine Entnahmeglied rollt sich nach seiner Beleimung an 30 ausreichende Beleimung der Entnahmeglieder und der Unterseite eines Etikettenstapels ab und ent- eine möglichst sanfte und stoßfreie Entnahme der nimmt dabei ein Etikett. Dieses Etikett wird an der Etiketten zu erreichen. Bei der bekannten Vorrichtung Entnahmestelle von dem Entnahmeglied mittels einer treten daher häufig Störungen wegen ungenügender Greifervorrichtung abgenommen, die an einem Beleimung der Entnahmeglieder und wegen zu rascher Schwenkhebel angeordnet ist, der rhythmisch zu der 35: Entnahme der Etiketten aus dem Stapel auf. Umlaufbahn der Umlauftrommel hin und von dieser Es besteht laufend die Gefahr, daß bei dem raschen weg zu einem Förderer geschwenkt wird, auf die die Überrollen des Etikettenstapels durch ein Entnahmemit den Etiketten zu versehenden Güter entlang- glied nicht nur das unterste Etikett aus dem Stapel transportiert werden. Beim Abwärtsschwenken der entnommen wird, sondern ein weiteres Etikett mit-Greifer-Hebelvorrichtung in Richtung auf die zu 40 gerissen oder teilweise aus dem Stapel gezogen etikettierenden Güter zu wird das Etikett, das von wird. Insgesamt gesehen ist die bekannte Voreinem Entnahmeglied abgenommen wurde, auf ein richtung daher für einen wirtschaftlichen und zuzu etikettierendes Gut übertragen. verlässigen Hochleistungsetikettierbetrieb nicht ge-
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist dadurch, daß eignet.
die Entnahmeglieder bei der bekannten Vorrichtung 45 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine nicht nur mit konstanter Geschwindigkeit mit der Etikettiervorrichtung der eingangs erläuterten Art zu Umlauftrommel umlaufen, sondern auch mit kon- schaffen, welche bei einfachem Aufbau und wirtstanter Eigendrehung auf dem feststehenden Sonnen- schaftlicher Herstellung geringe Massenbeschleuniradkranz ablaufen, ein theoretisch schlupffreier Ab- gungen im Betrieb aufweist und mit hoher Geschwinwälzvorgang der Entnahmeglieder nur auf Flächen 50 digkeit betrieben werden kann, exakt, zuverlässig möglich, die tangential an der durch den Sonnenrad- und störungsfrei arbeitet und eine hohe Etikettierkranz definierten Umlaufbahn liegen und stillstehen. Durchsatzleistung gewährleistet und bei welcher ins-Es ist daher bei der bekannten Vorrichtung nicht besondere die Etikettenentnahmeglieder je nach den möglich, die auf den Entnahmegliedern befindlichen Erfordernissen der jeweiligen Arbeitsstellung so verEtiketten, wenn diese von den vorher beleimten Ent- 55 zögert bzw. beschleunigt werden, daß eine einwandnahmegliedern aus dem Etikettenstapel gezogen wur- freie, von nachfolgenden Entnahmegliedern unden, mittels einer sich relativ zu dem Sonnenradkranz gestörte Etikettenentnahme und -Überführung ■ z. B. bewegenden Etikettenübertragungsvorrichtung von auch bei besonders langen Etiketten möglich ist. den Entnahmegliedern wieder abzunehmen und auf Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
die zu etikettierenden Gegenstände zu übertragen, 60 löst, daß für jedes Entnahmeglied ein Räder-Diffesondern es ist eine im Zeitpunkt der Abnahme der rentialgetriebe vorgesehen ist, welches über eine GeEtiketten von den Entnahmegliedern relativ zum triebeschwinge gesteuert wird, die ihrerseits durch Sonnenradkranz stillstehende Greifvorrichtung erfor- eine ortsfeste Nutkurve geführt und zwischen festderlich, auf der sich das jeweilige Entnahmeglied stehendem Sonnenrad und Entnahmeglied vorgesehen quasi abwälzt und dabei das Etikett abgibt. Diese 65 ist, so daß die Eigenrotation der Entnahmeglieder Greifvorrichtung muß dann dem zu etikettierenden beschleunigt bzw. verzögert wird. Gegenstand zugeführt werden. Diese Zuführung kann Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat wesentliche
nur in einer diskontinuierlichen Hin- und Her- Vorteile. Zur Erzeugung der auf den einzelnen Ab-
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schnitten der Umlaufbahn notwendigerweise erfor- Vorrichtung im Betrieb robust und zuverlässig, und derlichen Rotationsbewegung der Entnahmeglieder sie arbeitet praktisch störungsfrei auch bei sehr um ihre eigene Achse ist ortsfest in der Vorrichtung hohen Laufgeschwindigkeiten. Insgesamt gesehen ist ein Sonnenrad angeordnet, mit dem jedes Entnahme- die erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung damit glied über mehrere Zahnräder kraftschlüssig verbun- 5 zur Verwendung als Hochleistungsetikettiermaschine den ist und beim Umlaufen der Trommel somit um zum Etikettieren von großen Stückzahlen von Gütern seine eigene Achse in Drehung versetzt wird. Da pro Zeiteinheit besonders geeignet,
diese Rotation der Entnahmeglieder infolge der kon- Mit Vorteil ist die Vorrichtung gemäß der Erfintinuierlich umlaufenden Trommel nun aber eine dung so ausgebildet, daß jedes Differentialgetriebe gleichmäßige ist, bei den einzelnen Arbeitsvorgängen io in bekannter Weise aus einem die koaxialen Antriebsauf der Umlaufbahn jedoch Beschleunigungen, Ver- und Abtriebsräder verbindenden Vorgelege gebildet zögerungen und eventuell auch ein gewisser Stillstand ist, welches auf der um die koaxialen Antriebsder Rotationsbewegung der Entnahmeglieder erfor- bzw. Abtriebsachsen vor- und zurückbewegbaren derlich ist, ist zwischen die Antriebs- und Abtriebs- Schwinge mittels einer gemeinsamen Welle gelagert seite des Zahnradgetriebes ein Ausgleichsgetriebe ein- 15 ist. Auf diese Weise ist es besonders günstig möglich, gebaut, das in Abhängigkeit von einer in einer orts- die Eigenrotation der Entnahmeglieder so zu steuern, festen Scheibe angeordneten Kurvennut über eine daß sie an die jeweiligen Anforderungen in jeder Gleitrolle und eine Differentialschwinge durch Vor- Phase des Umlaufs der Umlauf trommel und beim bzw. Rückwärtsrücken von zwei Zahnrädern die Zusammenwirken mit den einzelnen rund um den Drehbewegungen der Entnahmeglieder so beeinflußt, 20 Umlaufweg der Umlauftrommel angeordneten Eindaß je nach den Erfordernissen der jeweiligen richtungen, wie Beleimungsvorrichtung, Etiketten-Arbeitsstellung die Eigenrotation der Entnahme- behälter, Etikettierzylinder, anpaßbar ist. Die Eigenglieder beschleunigt, verzögert oder praktisch auch rotation der Entnahmeglieder ist in jeder Bewegungsaufgehoben werden kann. Bei der erfindungsgemäßen phase individuell steuerbar.
Etikettiervorrichtung laufen die Entnahmeglieder mit 25 Um bei möglichst flach gestalteten Richtungsder Umlauftrommel auf konstanten Radien um, übergängen der Nutkurve trotzdem schnell einweisen jedoch im Gegensatz zu der Vorrichtung nach setzende Beschleunigungen bzw. Verzögerungen der der eingangs diskutierten bekannten Vorrichtung Rotationsgeschwindigkeit der Entnahmeglieder zu erkeine konstante Eigenrotationsgeschwindigkeit auf, zielen, können die durch die Nutkurve mittels der sondern sind bezüglich der Geschwindigkeit ihrer 30 Differentialschwinge verschiebbaren zwei Zahnräder Eigenrotation in der Weise gesteuert, daß die Eigen- zu ihrem Antriebs- bzw. Abtriebszahnrad bzw. zu rotation der Entnahmeglieder in jedem Bereich des beiden in ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis Umlaufwegs an die jeweiligen Erfordernisse an- gesetzt sein.
gepaßt ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Eigen- Eine vorteilhafte Ausbildung der erfindungsrotation der Entnahmeglieder während des Vorbei- 35 gemäßen Etikettiervorrichtung ist dadurch gegeben, bewegens der Entnahmeglieder am Etikettenstapel daß der Etikettenbehälter bzw. Etikettenstapel in so einzurichten, daß jedes Etikett möglichst ruckfrei an sich bekannter Weise so angeordnet ist, daß er und doch zügig aus dem Etikettenstapel entnommen nur mit einem Teil seiner Vorderseite im Bereich des wird. Auch im Bereich der Beleimungsvorrichtung Umkreises der umlaufenden Entnahmeglieder liegt, kann die Eigenrotation der Entnahmeglieder so ein- 40 und daß jedem Entnahmeglied ein an sich bekanntes gerichtet werden, daß eine ausreichende und zu- Anstreichglied zugeordnet ist. Diese Ausbildung ist verlässige Beleimung der Entnahmeglieder erfolgt. insbesondere für die Verarbeitung sehr langer Eti-Schließlich kann die Eigenrotation im Bereich der ketten geeignet. Bei dieser Ausbildung kann die Übergabestelle, an der die auf den Entnahmegliedern Steuerkurve für die Entnahmeglieder so ausgelegt befindlichen Etiketts an eine Übertragungsvorrichtung 45 sein, daß, nachdem das Entnahmeglied einen Teil zur weiteren Übertragung auf die zu etikettierenden der Etikettenlänge aus dem Etikettenstapel durch Gegenstände übergeben werden, so eingerichtet Abwälzung direkt entnommen und sich anschließend werden, daß eine schlupffreie und ruckfreie Über- vom Stapel entfernt hat, die Eigenrotation der Entgabe an ein sich tangential zur Umlaufrichtung der nahmeglieder so lange fortgesetzt wird, bis das ganze Umlauftrommel bewegendes Übertragungsglied mög- 50 Etikett auf dem Entnahmeglied aufgewickelt und Hch ist. Die erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung durch den Engpaß zwischen Entnahmeglied und Anweist als Übertragungsvorrichtung einen an sich be- streichglied hindurchgeführt und somit in seiner kannten, dauernd rotierenden Etikettierzylinder auf, ganzen Länge an das Entnahmeglied angelegt und auf den die Etiketts an der Übergangsstelle von den beleimt ist.
in ihrer Eigenrotation entsprechend gesteuerten Ent- 55 im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele der nahmegliedern übergeben werden. Ein derartiger erfindungsgemäßen Etikettiervorrichtung in Verbin-Etikettierzylinder hat keinerlei hin- und hergehende dung mit der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Bewegung, und somit treten im Gegensatz zu der F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf ein erstes bekannten Vorrichtung bei der erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel der Etikettiervorrichtung,
Vorrichtung auch im Bereich der Übertragungsvor- 60 F i g. 1 a ebenfalls eine schematische Ansicht der richtung keine schädlichen stoßartigen Beschleuni- Steuerelemente der Stützrollen,
gungskräfte auf. Mittels des Etikettierzylinders ist eine F i g. 2 eine Draufsicht auf die Steuerelemente der Etikettierung von sich bewegenden Gegenständen Entnahmeglieder,
möglich. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann F i g. 3 einen Schnitt gemäß der Linien A-B und
somit insgesamt schneller laufen als bekannte Vor- 65 C-D in F i g. 2,
richtungen und weist eine erheblich größere Etikettier- F i g. 4 eine Draufsicht auf ein zweites Ausfüh-
leistung als bekannte Vorrichtungen auf. Infolge rungsbeispiel, insbesondere die Entnahmeglieder der
ihres einfachen Aufbaues ist die erfindungsgemäße Etikettiervorrichtung, und
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Fig. 4a eine Ansicht eines Entnahmegliedes mit Nutkurve 33 der in der Vorrichtung feststehenden
Anstreichglied des Ausführungsbeispiels nach F i g. 4. Scheibe 34 verläuft und die auf einer drehbar in ihr
Im einzelnen bedeutet 1 die Antriebswelle, die gelagerten Achse 35 die Zahnräder 36, 37 trägt, von über Zahnräder 2 und 3 die Vorrichtungswelle 4 und denen ersteres mit dem Zahnrad 29 der Antriebsdamit die auf ihr verkeilte Umlauftrommel 5 in Dre- .5 seite und letzteres mit dem Zahnrad 30 der Abtriebshung versetzt. Im gleichen Abstand von der Mittel- seite in dauerndem Eingriff steht. Beim Rotieren der achse 4, also auf einer Kreislinie sind auf der Trom- Umlauftrommel 5 werden der Differentialschwinge 31 mel 5 Achsen 6 vorgesehen, auf denen Entnahme- durch die in der Nutkurve 33 ablaufende Rolle 32 in glieder 7 drehbar angeordnet sind. Zwischen je zwei Abhängigkeit zu den jeweiligen Erfordernissen auf Entnahmegliedern sitzen auf Achsen 8 ebenfalls dreh- io den betreffenden Phasen der Umlaufbahn Ausschläge bar Stützrollen 9 von vorzugsweise etwas geringerem erteilt, durch die die Zahnräder 36, 37 in ihren EinDurchmesser als die Entnahmeglieder. Jede Stütz- griffszahnrädern vor- bzw. rückwärts gerückt werden, rolle besteht aus mehreren auf einer Achse 8 drehbar wodurch das auf der Achse 6 sitzende Entnahmeangeordneten, sich nach ihrem Umfang hin verjün- glied 7 eine Beschleunigung bzw. Verzögerung seiner genden kreisrunden Scheiben 10 (F i g. 3). Das über 15 Rotationsgeschwindigkeit erfährt,
zwei Rollen 11,12 laufende Beleimungsband 13 wird Eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung gein der in F i g. 1 gezeigten Stellung durch eine Stütz- stattet es, daß die durch die kreisförmige Umlaufbahn rolle 9 gespannt gehalten, bis das nachfolgende Ent- der Entnahmeglieder ermöglichte schnelle Umlaufnahmeglied?' auf dem Band zum Abrollen und geschwindigkeit der Vorrichtung insbesondere bei damit zur Beleimung gelangt. 20 der Verarbeitung extrem langer Etiketts voll aus-
Da die Stützrollen, weil sie beim Vorbeigehen am genutzt werden kann. Abgesehen davon, daß die Etikettenstapel diesen nicht berühren dürfen, nor- Entnahme von Etiketts sehr großer Länge durch malerweise näher an der Vorrichtungswelle 4 liegen, Abrollung zylinderförmiger Entnahmeglieder an festwird die jeweils am Beleimungsband vorbeigehende stehenden Etikettenbehältern sehr große Umlauf-Stützrolle mit der in Fig. 1 a schematisch dargestell- 25 durchmesser erfordert, würde dies, um zu vermeiden, ten Einrichtung nach außen, also gegen das Be- daß gleichzeitig zwei Entnahmeglieder mit dem leimungsband gedrückt. In.der Achse 8 der Stützrolle Etikettenstapel Kontakt haben, auch eine große Teigleitet ein in der Umlauftrommel 5 schwenkbar ge- lung, d. h. große leere Zwischenräume zwischen den lagerter Doppelhebel 14, dessen Rolle 15 auf einem einzelnen Entnahmegliedern bedingen. Es wird daher feststehenden, unterhalb des Beleimungsriemens lie- 30 der Etikettenbehälter so angeordnet, daß die Vordergenden feststehenden Nocken 16 abläuft, wodurch seite des Etikettenstapels nur noch zum Teil im der andere Hebelarm über die Achse 8 die Stütz- Bereich des Umkreises der umlaufenden Entnahmerolle 9' gegen den Zug einer Feder in einer Nut 17 glieder liegt, das Etikett also nur in diesem Bereich nach außen drückt und damit das Beleimungsband direkt durch das Entnahmeglied vom Stapel abgenomgespannt hält. 35 men, der restliche Teil indessen nachgezogen und
Eventuelle geringe Korrekturen in der Spannung von einem an sich bekannten Anstreichglied an das des Bandes werden durch eine an sich bekannte unter Entnahmeglied gedrückt und somit beleimt wird.
Federdruck stehende Spannrolle 18 vorgenommen. Fig.4 zeigt eine Ausführungsmöglichkeit dieser 19 stellt den Etikettenbehälter und 20 den Etikettier- Ausgestaltung. Von der Breite B des Etikettenstapels, zylinder dar. Aus F i g. 3 ist der Steuernocken 21 40 die der Etikettenlänge entspricht, liegt nur noch dieersichtlich, auf dem eine Rolle 22 abläuft und über Strecke s im Umfangsbereich der umlaufenden Enteinen Hebel 23 das Zurückgehen des Etikettenbehäl- nahmeglieder 7, während der Etikettenstapel auf der ters bei der Etikettenentnahme gegen den Druck Strecke s' vom Entnahmeglied nicht mehr berührt einer Feder 24 bewirkt. Die Feder 24 drückt den wird. Der auf der Strecke s direkt vom Entnahme-Etikettenbehälter wieder in seine Ausgangsstellung 45 glied 7 entnommene Teil des Etiketts 38 ist in zurück. F i g. 4 bereits auf das Entnahmeglied aufgebracht
Da bei einer kontinuierlich rotierenden Umlauf- und dabei zwischen dem Entnahmeglied und einem trommel mit einem einfachen Zahnradantrieb auch seitlich von ihm frei drehbar angeordneten Anstreichnur ein kontinuierliches Rotieren der Entnahme- glied 39 hindurchgelaufen, während der sich noch glieder um ihre eigene Achse erreicht werden könnte, 50 auf der Strecke s' befindliche Teil des Etiketts von die Entnahmeglieder auf den einzelnen Phasen ihrer dem sich nun vom Etikettenstapel trennenden, jedoch Umlaufbahn aber beschleunigende bzw. verzögernde weiterhin rotierenden Entnahmeglied nachgezogen Rotationsbewegungen aufweisen müssen, ist zwischen und durch das Anstreichglied 39 an das Entnahme-Antriebs- und Abtriebsseite eines Zahnradgetriebes glied angestrichen.und somit beleimt wird. Fig.4a ein durch eine Kurvennut gesteuertes Differential- 55 veranschaulicht das Anstreichglied 39, das den ringgetriebe eingeschaltet, von dem mit Bezugnahme auf förmig verlaufenden Aussparungen 41 am Mantel des den in Fig.3 gezeigten Schnitt nach den Linien v4-B Entnahmegliedes gegenüberliegt und z. B. aus lamel- und C-D der F i g. 2 eine Ausführungsmöglichkeit in lenartigen Fingern oder aus frei drehbaren Scheibfolgendem beschrieben ist: chen40 bestehen kann. Auf der gleichen Achse wie
Auf der durch die Antriebswelle 1 über die Zahn- 60 das Anstreichglied kann auch die von einem Doppelräder 2, 3 angetriebenen Vorrichtungswelle 4 sitzt hebel 14 ungefähr in radialer Richtung schwenkbare drehfest die Umlauftrommel 5, in der auf der An- Stützrolle 9 angeordnet sein.
triebsseite zwei auf Achsen 25, 26 mit dem in der Während bei stark unrunden oder gar eckigen Vorrichtung feststehenden Sonnenrad 27 im Ein- Umlaufbahnen an den Stellen der Richtungsänderungriff stehende Planetenräder 28, 29 und auf der Ab- 6s gen unweigerlich Stoßkräfte auftreten, die in den triebsseite auf der Achse 6 ein Zahnrad 30 angeordnet Lagern der betreffenden Teile aufgefangen werden ist. Auf der Achse 26 ist schwenkbar eine Differen- müssen und Erschütterungen der ganzen Vorrichtung tialschwinge 31 angebracht, deren Rolle 32 in einer und Geräusche verursachen, ergibt die absolut kreis-
runde Umlaufbahn unter anderem den erheblichen Vorteil, daß, da die einzelnen Entnahmeglieder stets genau gleich weit von der Rotationsachse der Umlauftrommel entfernt sind und alle Glieder stets mit der gleichen Umlaufgeschwindigkeit rotieren, auch stest gleich starke und in bezug auf den Achsmittelpunkt sich gegenseitig aufhebende Zentrifugalkräfte vorhanden, die rotierenden Teile der Vorrichtung also genau ausgewuchtet sind, was einen erschütterungsfreien sanften Lauf der Maschine zur Folge hat.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Etikettiervorrichtung zum Vereinzeln und Überführen von Etiketten aus einem Magazin auf eine Etikettenübertragungs- und -aufklebvorrichtung, mit mehreren auf einer kontinuierlich rotierenden Umlauftrommel im gleichen Abstand von der Trommelachse drehbar angeordneten und beim Umlauf an einer Beleimungseinrichtung, dem Etikettenmagazin und der Übertragungsvorrichtung vorbeigeführten Entnahmegliedern, welche durch das Abrollen ihrer Antriebsritzel auf einem feststehenden Sonnenrad eine Eigenrotation erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Entnahmeglied (7) ein Räder-Differentialgetriebe (29, 36, 37, 30) vorgesehen ist, welches über eine Getriebeschwinge (31) gesteuert wird, die ihrerseits durch eine ortsfeste Nutkurve (33) geführt und zwischen feststehendem Sonnenrad (27) und Entnahmeglied vorgesehen ist, so daß die Eigenrotation der Entnahmeglieder beschleunigt bzw. verzögert wird.
2. Etikettiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Differentialgetriebe (29, 36, 37, 30) in bekannter Weise aus einem die koaxialen Antriebs- und Abtriebsräder (29, 30) verbindenden Vorgelege (36, 37) gebildet ist, welches auf der um die koaxialen Antriebs- bzw. Abtriebsachsen (6,26) vor- und zurückbewegbaren Schwinge (31) mittels einer gemeinsamen Welle (35) gelagert ist.
3. Etikettiervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Etikettenbehälter bzw. Etikettenstapel (19) in an sich bekannter Weise so angeordnet ist, daß er nur mit einem Teil seiner Vorderseite im Bereich des Umkreises der umlaufenden Entnahmeglieder liegt, und daß jedem Entnahmeglied (7) ein an sich bekanntes Anstreichglied (39) zugeordnet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 526/128

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2517442A1 (de) * 1975-04-19 1976-10-28 Jagenberg Werke Ag Etikettiermaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2517442A1 (de) * 1975-04-19 1976-10-28 Jagenberg Werke Ag Etikettiermaschine

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