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DE1604241C - Befestigungsanordnung für einen Lüfter - Google Patents

Befestigungsanordnung für einen Lüfter

Info

Publication number
DE1604241C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
housing
fastening arrangement
spring
heat storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 8500 Nürnberg; Haas Hermann 8501 Roßtal Lenditsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung für einen Lüfter, insbesonders für ein Tangentialgebläse eines Wärmespeicherofens,- das mittels eines Federelementes mit dem Wärmespeicherofengehäuse in Anlage gehalten ist.
Es ist ganz allgemein bekannt, Lüfter mittels Schrauben an Wänden zu befestigen. Schraubverbindungen sind jedoch teuer, da immer in einem Wandungsteil entweder ein Gewinde geschnitten bzw. zusätzlich eine Mutter verwendet werden muß. Ferner ist das Zusammenbringen der. Schraubverbindungen insbesondere bei schwer zugänglichen Montageräumen schwierig und erfordert sehr viel manuelles Geschick. Zudem besteht bei Schraubverbindungen immer die Gefahr des Lösens, was beim Laufen des Lüfters mit lästigen Klappergeräuschen verbunden ist, wenn bei der Montage nicht zusätzliche Sicherungsmaßnahmen getroffen worden sind. _ ·
Weiterhin ist ein in einem Gehäuse einsetzbarer Lüfter bekannt, an dem ein Haltebügel befestigt ist, der beim Einbringen des Lüfters in das Gehäuse in im Gehäuse vorgesehene Federelemente einrastet. Durch das Verrasten wird der Lüfter in seiner Lage gesichert. Bei dieser bekannten Befestigungsanordnung müssen sowohl die Federelemente als auch der Haltebügel gesondert befestigt werden, ehe ein sicheres Einsetzen des Lüfters im Gehäuse möglich ist. Ferner ist es erforderlich, die Enden des Haltebügels und die Federelemente mit einer besonderen Rastung zu versehen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine sichere Befestigungsanordnung für einen in einem Gehäuse einzusetzenden Lüfter zu schaffen, deren Teile einfach in der Herstellung sind und die mit wenigen Handgriffen ohne besondere Vorarbeiten und ohne Zuhilfenahme von speziellen Werkzeugen ausgeführt werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Federelement eine an sich bekannte Blattfeder dient, die das Gehäuse des Tangentialgebläses überspannt und die mit je einem Ende an ein Wandungsteil des Wärmespeicherofengehäuses abstützend angreift.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen vor allem darin, daß die Sicherung des Lüfters allein durch ein den Lüfter teilweise überspannendes Blattfederelement bewirkt wird, das einfach in der Herstellung ist und das mit wenigen Handgriffen rasch montiert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt die Anordnung eines Lüfters in einem nur teilweise dargestellten Wärmespeicherofengehäuses.
In einem nur teilweise dargestellten Wärmespeicherofengehäuse 1 ist ein Zwischenwandungsteil 2 senkrecht zu einem als Gehäuseboden dienenden Wandungsteil 3 angeordnet. Durch die beiden Wandungsteile 2 und 3 wird ein Montageraum gebildet, welcher zur Aufnahme eines Tangentialgebläses 4 dient. Das Tangentialgebläse 4 wird durch Federelemente, die als Blattfedern 5 ausgebildet sind, sowohl gegen das Zwischenwandungsteil 2 als auch gegen das Bodenwandungsteil 3 gedrückt. Die Blattfedern 5 überspannen dabei das Gehäuse des Tangentialgebläses 4 und stützen sich mit je einem Ende an einem der Wandungsteile 2 bzw. 3 ab. In dem Zwischenwandungsteil 2 sind zur Halterung der Blattfedern 5 Durchbrüche 6 vorgesehen, die bei der Herstellung des Zwischenwandungsteiles 2 mit ausgestanzt werden können. Zur Sicherung gegen ein Verschieben der in dn Durchbrüchen 6 eingesetzten Blattfederenden können diese durch entsprechende Aussparungen 7 T-förmig ausgebildet werden. Der verbleibende Mittelsteg wird dabei etwa so breit wie ■ ein Durchbruch 6 gewählt, während die Höhe eines Durchbruches 6 der gesamten Breite einer Blattfeder 5 entsprechen soll. Dadurch können die Blattfedern 5 erst nach einer Drehung um 90° aus ihrer Lage in die Durchbrüche 6 eingesetzt oder herausgenommen werden. Die anderen Enden der Blattfedern 5 stützen sich lediglich an einem Aufbug 8 des Bodenwandungsteiles 3 ab. Aus dem Aüfbug 8 sind vorzugsweise noch Lappen herausgeschert, die ein seitliches Ausschwenken der Enden der Blattfeder 5 während des Laufens des Tangentialgebläses 4 verhindern. Dadurch können die Blattfedern 5 auch das Tangentialgebläse 4 gegen ein seitliches Verschieben sichern, wenn sie in Eingriff mit entsprechenden Kanten im Gehäuse des Tangentialgebläses 4 gebracht sind. Um Vibrationsgeräusche des Tangentialgebläses 4 nicht auf die Wandungsteile 2 und 3 zu übertragen, können einfache Streifen aus geräuschdämpfendem Material unter den Blattfedern und Berührungsstellen des Tangentialgebläses 4 mit den Wandungsteilen 2 und 3 gelegt werden. Selbstverständlich können die Blattfedern 5 auch durch Wendelfedern oder starre Streifen mit einer elastischen Zwischenlage ersetzt werden, jedoch sind Blattfedern einfacher und billiger herzustellen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Befestigungsanordnung für einen Lüfter, insbesonders für ein Tangentialgebläse eines Wärmespeicherofens, das mittels eines Federelementes mit dem Wärmespeicherofengehäuse in Anlage gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Federelement eine an sich bekannte Blattfeder (5) dient, die das Gehäuse des Tangentialgebläses (4) überspannt und die mit je einem Ende an ein Wandungsteil (2, 3) des Wärmespeicherofengehäuses (1) abstützend angreift.
2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Blattfeder (5) T-förmig ausgebildet und in einem Durchbruch (6) in dem einen Wandungsteil (2) des .Wärmespeicherofengehäuses (1) eingerastet ist, während das andere Ende der Blattfeder an einem Aufbug (8) des anderen Wandungsteiles (3) lediglich abstützend angelegt ist.
3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Aufbug (8) des Wandungsteiles Lappen zur Sicherung der sich abstützenden Blattfeder (5) gegen seitliches Verschwenken ausgeschert sind.
4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Federelemente (5) mit den Kanten des Lüftergehäuses im Eingriff stehen.
5. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lüfter (4) und dem Federelement (5) eine geräuschdämpfende Zwischenlage angeordnet ist.
6. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Federelement eine Wendelfeder dient, die aus einem starren Streifen besteht, wobei zwischen dieser und dem Lüfter ein elastisches Dämpfelement eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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