DE2029275B2 - Vorrichtung zur Befestigung eines Bauteils, insbesondere zur Befestigung eines optischen Blocks in einer Ausnehmung einer Fahrzeugkarosseriewand - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung eines Bauteils, insbesondere zur Befestigung eines optischen Blocks in einer Ausnehmung einer FahrzeugkarosseriewandInfo
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Description
Die Erfindung geht von einer Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und durch
die GB-PS4 72 150 bekanntgewordenen Art aus.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist zwar bereits ein leichter und schneller Einbau des Bauteils möglich, doch
ist dieses gegen ungewollten bzw. unerlaubten Ausbau nur unzureichend gesichert und nimmt vor allem in
bezug auf das andere Teil keinen lagegenauen und festen Sitz ein.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Vorrichtungen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art insoweit zu verbessern, daß bei Beibehaltung der bei diesem Stand der Technik bereits erreichten Vorteile,
nämlich Ermöglichung eines leichten und schnellen Einbaus sowie gewisse Sicherung gegen ungewollten
bzw. unerlaubten Ausbau, insbesondere zur Anwendung für den Einbau eines optischen Blocks in eine
Fahrzeugkarosseriewand bei besonders lagegenauem und festen Sitz die Sicherung gegen ungewollten bzw.
unerlaubten Ausbau noch wesentlich erhöht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen
Gestaltungsmerkmale vorgesehen, wobei im Unteranspruch 2 noch eine für die Aufgabenlösung vorteilhafte
und förderliche Weiterbildung beansprucht wird, die teilweise eine Überschneidung mit dem Stand der
Technik aufweist.
Zwar sind bei der Aufgabenlösung Gestaltungsmerkmale benutzt, wie sie durch die US-PS 25 78 381 bzw. die
GB-PS 10 04 798 bekanntgeworden sind, doch sind die sonstigen technischen Verhältnisse bei diesem Stand der
Technik ganz anders gelagert als bei der Erfindung.
Die Erfindung ausgehend vom Stand der Technik gemäß der GB-PS 4 72 150 über die noch zu lösende und
auf diesen Stand der Technik spezifizierte Aufgabe mit den im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen
Lösungsmitteln und damit das Gestaltungsprinzip der Erfindung zu entwickeln, war nicht ohne weiteres und
5 ohne erfinderische Überlegungen möglich, weil für diese
Entwicklung keine ausreichenden technischen Hinweise zu erkennen sind, wenn auch bei der aus Aufgabenlösung
benutzte Merkmale aus der US-PS 25 78 381 bzw. der GB-PS 10 04 798 bekannt geworden sind, jedoch
ίο vor allem in ganz anderen technischen Zusammenhang.
Das Gestaltungsprinzip der Erfindung ermöglicht wie
im Falle der GB-PS 4 72150 einen Ie!chten und
schnellen Ein- bzw. Ausbau. Anders als bei der bekannten Vorrichtung läßt dieses Prinzip jedoch kein
Ergreifen des durch seine Abstützung auf dem Zentriervorsprung einen lagegenauen und festen Sitz
aufweisenden Bauteils von außen zu, weil dessen Außenfläche mit den benachbarten Außenflächen des
anderen Teils fluchtet; da auch die Verriegelungshaken von außen nicht zugänglich sind, ist die Ausbausicherung
vollkommen. — Der aus der US-PS 25 78 381 bekannten Vorrichtung ist das Gestaltungsprinzip der
Erfindung deshalb überlegen, weil es den Vorteil des leichten und schnellen Ein- bzw. Ausbaus beibehält und
r> darüber hinaus das Bauteil in der gewünschten Stellung fixiert; beides ist bei der bekannten Vorrichtung nicht
oder doch nicht in ausreichendem Maße gegeben.
Außer diesen auf technischem Gebiet liegenden Vorteilen wirkt sich das Gestaltungsprinzip der
)o Erfindung jedoch auch in einer Verbesserung des ästhetischen Eindrucks aus. Diese Verbesserung beruht
einerseits darauf, daß jegliche Rahmen- und Lagerteile bzw. Befestigungsschrauben od. dgl. vermieden werden,
und andererseits darauf, daß im Bereich des befestigten
)r> Bauteils eine unterbrechungslos wirkende glatte Außenansicht
erzielt wird. Diesem Vorteil kommt vor allem dann Bedeutung zu, wenn es sich bei dem Bauteil um
einen in einer Fahrzeugkarossiewand zu befestigenden optischen Block handelt.
Die Merkmale der Erfindung und deren technische Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels är>
Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht mit vor dem anderen Teil angeordnetem Bauteil und
Fig.2 eine Schnittansicht mit in dem anderen Teil
befestigtem Bauteil.
In F i g. 1 ist als zu befestigendes Bauteil ein optischer
Block 1 dargestellt, der vor einer in einem anderen Teil,
Vi nämlich der Fahrzeugkarosseriewand, vorgesehenen
Ausnehmung 2 angeordnet ist, wobei das Außenprofil 3 der Fahrzeugkarosseriewand sichtbar ist.
Mit dem optischen Block 1 sind elastische Klammern 4 fest verbunden; sie sind bsp. mittels Schrauben 5 an
γ, ihm befestigt. Die Klammern 4 sind mit Verriegelungshaken 6 versehen, die in im Bodenblech der Ausnehmung
2 befindliche Öffnungen 7 eindringen können; dabei ist der Abstand der freien Enden 8 der Klammern
4 in Übereinstimmung mit dem Abstand der Öffnungen
Wi 7 gewählt. Die freien Enden 8 der Klammern 4 sind zur
Einschubrichtung schräg angeordnet, weisen also in bezug auf die Öffnungen eine bestimmte Neigung auf.
Weiter ist mit dem Boden der Ausnehmung 2 ein konischer Zentriervorgang 9 fest verbunden; dieser
h-i Vorsprung kann durch Tiefziehen des Bodens gebildet
werden. In dem optischen Block 1 ist eine dem Zentriervorgang 9 entsprechende Einbuchtung 10
vorgesehen, wobei dann, wenn der optische Block 1 —
wie in F i g. 2 dargestellt — in der Fahrzeugkarosseriewand befestigt ist, ein Polster 11 aus elastischem
Werkstoff zwischen dem Zentriervorsprung 9 und der Einbuchtung 10 angeordnet ist Das hsp. aus einem
Elastomer bestehende Polster 11 kann mit einer seiner Flächen entweder auf dem Zentriervorsprung 9 oder in
der Einbuchtung 10 festgeleimt sein.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß die Außenfläche 12 des optischen Blocks 1 dann, wenn dieser in der
Fahrzeugkarosseriewand befestigt ist, genau in der \o
verlängerten Ebene von deren Außenprofil 3 liegt; der optische Block 1 kann also von außen nicht ergriffen
werden.
Der Einbau des optischen Blocks 1 in der Fahrzeugkarosseriewand geht auf folgende Weise vor sich: r>
Zunächst wird der optische Block 1 vor die Ausnehmung 2 gebracht. Dann werden die freien Enden
8 der elastischen Klammern 4 in die öffnungen 7 eingeführt Danach wird der optische Block 1 in die
Ausnehmung 2 geschoben, wobei die freien Enden 8 der Klammern 4 an den Rändern der öffnungen 7
entlanggleiten, bis die Verriegelungshaken 6 hinter diesen Rändern einrasten. Es genügt also ein einfacher
Schub, um den optischen Block 1 in der Fahrzeugkarosseriewand zu befestigen.
Am Ende der Einschubbewegung kommt das elastische Polster 11 zur Wirkung. Während dieses
Montageabschnitts wird auf den optischen B.ock 1 ein leichter Druck ausgeübt, wodurch das Polster 11
zusammengedrückt und das Einrücken der Verriege- jo lungshaken 6 in die Verriegelungsstellung gewährleistet
wird; bei Fortfall des auf den optischen Block 1 von außen ausgeübten Drucks kommt es zur elastischen
Entspannung des Polsters 11, wodurch die Verriegelungshaken 6 gegen die Ränder der öffnungen 7 J5
angepreßt werden.
Ist zwischen dem Zentriervorsprung 9 und der Einbuchtung 10 kein Polster U vorgesehen, können die
Verriegelungshaken 6 dennoch in der vorstehend beschriebenen Weise zur Abstützung bzw. zum
Verriegelungseingriff auf den Rändern der öffnungen 7 gebracht werden; allerdings muß dann bei der Montage
eine größere Genauigkeit angewandt werden, damit düs
Eiiirasten der Verriegelungshaken 6 noch gewährleistet ist.
Wie Fig.2 weiter erkennen läßt, sind bei in der
Fahrzeugkarosseriewand befestigtem optischen Block 1 die freien Enden 8 der Klammern 4 im Inneren der
Karosserie angeordnet und daher auch nur vom Fahrzeuginneren her zugänglich, und zwar vom
Kofferraum aus für einen hinteren optischen Block oder vom Motorraum aus für einen vorderen optischen
Block; um Zugang zu den freien Enden 8 der Klammern 4 zu haben, muß also der Kofferraumdeckel oder die
Motorhaube geöffnet werden.
Der Ausbau des optischen Blocks 1 aus der Fahrzeugkarosseriewand geht auf folgende Weise vor
sich:
Durch Spreizen der freien Enden 8 der Klammern 4 kommen die Verriegelungshaken 6 von den Rändern
der Öffnungen 7 frei, so daß die durch die beim Einbau erfolgte Kompression des elastischen Polsters 11
gespeicherte Energie wirksam werden kann. Das Polster 11 reagiert wie eine Feder und läßt den
optischen Block 1 teilweise aus der Ausnehmung 2 ausrücken, so daß er von außen ergriffen und ganz
herausgezogen werden kann.
Selbstverständlich können der Zentriervorsprung 9 und die Einbuchtung 10, welche für den lagegenauen und
festen Sitz des optischen Blocks 1 in der Ausnehmung 2 sorgen, anders als bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ausgebildet und/oder angeordnet sein. So wäre
es ohne weiteres möglich, den Zentriervorsprung 9 am optischen Block 1 und die Einbuchtung 10 im Boden der
Ausnehmung 2 oder aber mehrere Zentriervorsprünge 9 mit entsprechenden Einbuchtungen 10 vorzusehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Bauteils an einem anderen Teil, das eine Innen- und eine
Außenseite aufweist, wobei die Vorrichtung aus mit dem Bauteil fest verbundenden elastischen Klammern
gebildet ist, die von der Außenseite des anderen Teils her (in darin vorgesehene Öffnungen)
einführbar und mit Verriegelungshaken zur Arretierung des Bauteils im anderen Teil versehen sind
derart, daß bei im anderen Teil verriegeltem Bauteil die freien Enden der elastischen Klammern ausschließlich
von der Innenseite des anderen Teils her zugänglich sind, insbesondere zur Befestigung eines
optischen Blocks in einer Ausnehmung einer Fahrzeugkarosseriewand, dadurch gekennzeichnet,
daß bei im als Ausnehmung (2) einer Blechw&Yid bestehenden anderen Teil verriegeltem
Bauteil (1) einerseits dessen Außenfläche (12) genau in der Verlängerung der Außenkanten der Ausnehmung
(2) liegt und andererseits dieses Bauteil (1) mittels mindestens einem, mit dem Bauteil (1) fest
verbundenen, hohlkehlartig ausgebildeten, elastischen Polster (11) gegen einen von der Bodenwand
der Ausnehmung (2) nach innen vorspringenden Zentriervorsprung (9) formschlüssig abgestützt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Anwendung auf ein Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bauteil (1) ein optischer Block und die Ausnehmung (2) in einer Fahrzeugkarosseriewand gebildet ist.
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| GB (1) | GB1307584A (de) |
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| BE751738A (fr) | 1970-11-16 |
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