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DE1603709B - Druckluftnagler mit einer Vorschubeinrichtung zum Andrücken des Naglermundstückes an das Werkstück - Google Patents

Druckluftnagler mit einer Vorschubeinrichtung zum Andrücken des Naglermundstückes an das Werkstück

Info

Publication number
DE1603709B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
piston
magazine
pneumatic nailer
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Breschinsky, Rene, 4816 Sennestadt

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Druckluftnagler mit einer Vorschubeinrichtung zum Andrücken des Naglermundstückes an das Werkstück, der an einem Gestell festspannbar ist und dessen Vorschubkölben und Eintreibkolben etwa gleichachsig angeordnet sind.
Bei einem bekannten Druckluftnagler dieser Art (deutsches Gebrauchsmuster 1 902 496) wird der gesamte Nagler über die Vorschubeinrichtung an das Werkstück herangefahren. Mit dem Nagler muß auch ίο das Magazin bewegt werden, so daß die bekannte Konstruktion eine große, im Betrieb auf- und abbewegte Masse aufweist.
Der' Erfindung -liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckluftnagler der eingangs beschriebenen Art zu entwickeln, dessen Gehäuse in der Nähe der Eintreibstelle starr befestigt werden kann, das zugleich als Träger für ein Magazin beträchtlicher Größe dient, ohne daß dadurch der Nagler seine Fähigkeit verliert, sein Mundstück auch bei Werkstücken verschiedener Dicke an das Werkstück andrücken und die Nägel störungsfrei zuführen zu können. Vor allem soll der Nagler möglichst erschütterungsfrei arbeiten können und eine lange Betriebsdauer gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kolben in einem Gehäuse angeordnet sind und der Vorschubkolben ein Querstück trägt, das über zwei Vorschubstangen fest mit dem längsverschiebbar im Gehäuse angeordneten Mundstück verbunden ist, wobei eine Druckluftzuleitung des Vorschubzylinders über einen Leitungszweig mit Drosselstelle an einen Steuerraum des Steuerkolbens angeschlossen ist, der das Ein- und Auslaßventil des Eintreibkolbens steuert, und daß ferner am Gehäuse ein Trommelmagazin abgestützt ist, dessen Vorschubeinrichtung für das Magazin gleichfalls durch Druckluft betätigbar ist.
Es ist zwar an sich bekannt, ein Trommelmagazin am Naglergehäuse abzustützen und mit einer druckluftbetätigten Vorschubeinrichtung zu versehen (deutsches Gebrauchsmuster 1778 997), jedoch weist dieses Trommelmagazin eine geringe Höhe auf. Die Höhe entspricht dem Eintreibkanal des Naglermundstückes. Eine Vorschubeinrichtung zum Andrücken des Naglermundstückes an das Werkstück ist bei dieser Konstruktion nicht vorhanden.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 7 enthalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung j§t ,.an, ··,.. Hand der Zeichnung nachstehend beschrieben.' Es zeigt
F i g. 1 den Druckluftnagler im Längsschnitt,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in F i g. 1.
Bei der in den Figuren dargestellten Konstruktion sind ein mit Druckluft gespeister Vorschubzylinder 1 für die Betätigung des Mundstückes 2 und ein Eintreibzylinder 3 für den Stößel 4 zum Eintreiben der Klammern od. dgl. in das Nagelgut in einem Gehäuse 1' untereinander angeordnet. ,..
In dem Vorschubzylinder 1 ist ein Vorschubkolben 5 gleitbar gelagert, dessen obere und untere Arbeitsfläche unterschiedlich sind und der mit einer relativ starken Kolbenstange 6 verbunden ist. Diese Kolbenstange wird in einem Führungsring 7 geführt, der mit Bohrungen 8 versehen ist. Die Druckluft kann somit von der Zylinderkammer 9 in die Zylinderkammer 10 bzw. umgekehrt strömen.
Am unteren Ende der Kolbenstange 6 ist ein Querstück 11 befestigt, das an seinen Enden Gewindebohrungen aufweist. In diese Gewindebdhrungen sind die mit Außengewinde versehenen Enden von Vorschubstangen 12, 13 festgelegt, die am anderen Ende mit Auslegern 14, 15 des Mundstückes 2 verbunden sind.
Das Mundstück weist einen Ausstoßkanal 16 für die Klammern od. dgl. auf. Es ist in der Endkappe 17 des Eintreibzylinders 3 im Gehäuse 1' gleitbar gelagert. In den Ausstoßkanal ragt der Stößel 4, durch den die Klammern od. dgl. in das Nagelgut 18 eingetrieben werden.
Der Stößel 4 ist mit einem Eintreibkolben 19 verbunden, der entgegen der Wirkung der Rückstellfeder 20 nach unten bewegt werden kann. Das untere Ende der Rückstellfeder 20 umgreift einen Stutzen 21, der zur Führung und Halterung der Rückstellfeder dient. An Stelle der dargestellten Schraubendrahtfeder kann auch eine Gasfeder vorgesehen werden.
Oberhalb des Vorschubzylinders 1 ist ein Druckluftverteiler 22 angeordnet. Diesem Verteiler wird die Druckluft über eine Leitung 23 zugeführt. Über eine vertikale Bohrung 24 wird die Druckluft in die obere Zylinderkammer 25 eingeleitet. Der Vorschubkolben 5 wird somit mit Druckluft beaufschlagt und nach unten verfahren, bis das Mundstück auf dem Heft- oder Nagelgut aufliegt. Hierauf baut sich in der Zylinderkammer 25 ein bestimmter Druck auf, so daß die Druckluft über die Drosselstelle 26, die durch eine Drosselschraube 27 gebildet wird, und über den Leitungszweig 28 einem Auslöserventil 29 zugeführt wird. Dieses Auslöserventil befindet sich oberhalb des Vorschubzylinders 3 und steuert Zu- und Abfluß der Zylinderkammer 30.
In der in der Fig. 1 aufgezeigten Stellung wird die Zylinderkammer 30 über den Ringraum 31 und den Kanal 32 entlüftet.
Wird der Steuerkolben 33 mit Druckluft beaufschlagt und der Ventilkörper in der F i g. 1 nach rechts bewegt, so wird über die Kolbenstange 34 der Auslaßkanal 32 verschlossen und vom Ein- und Auslaßventil 35 der Einlaß freigegeben. Die Druckluft strömt über die Öffnung 36 durch die Zylinderkammer 10 in den Ringraum 31 und von dort in die Zylinderkammer 30. Der Eintreibkolben 19 wird entgegen der Wirkung der Rückstellfeder 20 nach unten bewegt, so daß der Stößel 4 die in dem Ausstoßkanal liegende Kammer 37 vom Klammerstab 38 trennt und das Nagelgut 18 eintreibt.
Durch die Entlüftung der Zylinderkammer 25 wird der Vorschubkolben 5 nach unten bewegt und auch der Ventilkörper des Auslöserventils in-die in-Fig. 1 aufgezeigte Ausgangsstellung zurückbewegt.
Die Zylinderkammer 30 wird über den Kanal 32 entlüftet, so daß die Rückstellfeder 20 den Eintreibkolben 19 mit dem Stößel 4 in die in Fig. 1 aufgezeigte Stellung zurückbewegt.
Es kann nun ein neuer Heft- oder Nagelvorgang eingeleitet werden. .
Zum Transport des Klammerstabes 38 wird ein Vorschubschieber 39 verwendet.
In dem Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb des Vorschubschiebers über einen doppeltwirkenden Druckluftzylinder 40. Die Kolbenstange 41 ist über ein Querstück 42 mit dem Vorschubschieber 39 lösbar verbunden. Das obere Ende des Querstückes 42 ist als Steuernocken 43 ausgebildet, der mit dem
Stößel 44 eines Vierwegeimpulsgebers 45 zusammenarbeitet. Dieser Stößel 44 wird weiterhin über den Steuernocken 46' betätigt, der sich am vorderen Ende des Schiebers 39 befindet. Über das Ventil 45 wird der Zu- und Abfluß zu bzw. von den Zylinderkammer des Druckluftzylinders 40 gesteuert.
Sofern also der Steuernocken 43 mit dem Stößel 44 zusammenarbeitet, wird der Vorschubschieber 39 zurückgefahren. Seine Bewegung wird in der Endstellung durch den Steuernocken 46' umgesteuert.
Inzwischen ist das Trommelmagazin 46 über den Steuernocken 47 und über den Stößel 48 um einen bestimmten Betrag gedreht worden, so daß dem Vorschubschieber 39 wieder eine mit Klammer od. dgl. gefüllte Magazinkammer gegenüberliegt.
Das Trommelmagazin ist um die ortsfeste Achse 49 drehbar gelagert. Diese Achse ist in der Wandung des Eintreibzylinders 3 über einen Schraubzapfen 50 festgelegt. Das Trommelmagazin weist eine bestimmte Anzahl gleichmäßig über den Umfang verteilter Kammern 51 auf, die die Klammerstäbe 38 oder ■- andere verheft- oder vernagelbare Teile aufnehmen. ■1 Dem Trommelmagazin sind Seitenscheiben 52, 53 zugeordnet, von denen die Scheibe 53 am oberen Ende ausgespart ist, so daß die Möglichkeit besteht, die oberen Magazinkammern mit Klammerstäben od. dgl. zu beschicken. Die Seitenscheiben dienen dazu, wie auch aus der Fig. 2 ersichtlich ist, ein Herausfallen der Klammerstäbe od. dgl. aus den Magazinkammern zu verhindern.
Das Trommelmagazin weist an der dem Druckluftnagler abgewandten Seite einen zylindrischen, mit Zähnen versehenen Vorsprung 54 auf. In den Raum zwischen diesen Zähnen greift ein federbelasteter Raststift 55 ein, der in einer Bohrung 56 eines Ringhebeis 57 gleitbar gelagert ist. Der Ringhebel weist einen Ausleger 58 auf, der mit einem Langloch 59 versehen ist. In diesem Langloch gleitet der Stift 60 eines Winkelhebels 61, der mit dem Stößel 48 verbunden ist. Arbeitet die untere Rolle 62 des Stößels 48 mit dem Nocken 47 des Schiebers 39 zusammen, so wird der Stößel 48 angehoben und das Trommelmagazin um einen bestimmten Betrag, der sich aus dem Hub des Stößels sowie des Winkelhebels 61 ergibt, verschwenkt. Sobald der Nocken 47 den Stößel 48 freigibt, führt die Feder 63 den Stößel in die in F i g. 1 aufgezeigte Stellung zurück. Durch die dem Raststift 55 zugeordnete Feder und durch die gewellte Zahnform kann der Stift sich in die vertikale Stellung, die in F i g. 2 aufgezeigt ist, zurückbewegen und dort zwischen zwei Zähnen einrasten.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Druckluftnagler mit einer Vorschubeinrichtung zum Andrücken des Naglermundstückes an das Werkstück, der an einem Gestell festsp annbar ist und dessen Vorschubkolben und Eintreibkolben etwa gleichachsig angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kolben (5, 19) in einem Gehäuse (1') angeordnet sind und der Vorschubkolben ein Querstück (11) trägt, das über zwei Vorschubstangen (12, 13) fest mit dem längsverschiebbar im Gehäuse angeordneten Mundstück (2) verbunden ist, wobei eine Druckluftzuleitung (23) des Vorschubzylinders über einen Leitungszweig (28) mit Drosselstelle (26) an einen Steuerraum des Steuerkolbens (33) angeschlossen ist, der das Ein- und Auslaßventil (35) des Eintreibkolbens (19) steuert, und daß ferner am Gehäuse (1') ein Trommelmagazin (46) abgestützt ist, dessen Vorschubeinrichtung für das Magazin gleichfalls durch Druckluft betätigbar ist.
2. Druckluftnagler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (6) des Vorschubkolbens (5) in einem mit Bohrungen (8) versehenen Führungsring (7) gelagert ist und der Eintreibzylinder (1) mit dem Vorschubzylinder (3) durch einen Steuerkolben (29) über ein Ventil (31) verbindbar sind.
3. Druckluftnagler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (2) in der Endkappe (17) des Gehäuses (1') verschiebbar gelagert ist, wobei die Endkappe einen in das Zylinderinnere ragenden Stutzen (21) aufweist, der von dem Ende der dem Kolben zugeordneten Rückstellfeder (20) umschlossen ist und mit einem Kanal zum Zuführen der Klammern (37, 38) od. dgl. ausgerüstet ist.
4. Druckluftnagler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trommelmagazin (46) um eine horizontale, ortsfeste Achse (49) drehbar ist und in einer bestimmten Teilung Kammern für die Nägel oder Klammern enthält, wobei der jeweils unteren Magazinkammer ein druckluftbetätigter Vorschubschieber (39) zum Entleeren der Kammer zugeordnet ist.
5. Druckluftnagler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubschieber über einen doppeltwirkenden Druckluftzylinder (40) bewegbar ist und am vorderen und hinteren Ende Steuemocken (43, 46, 47) trägt, die die Druckluft für den Nagelvorschub steuern und ein mechanisches Schaltwerk (48, 54, 55, 61) zum Weiterschalten des Magazins in Umfangsrichtung betätigen.
6. Druckluftnagler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuemocken (47) mit einem federbelasteten Stößel (48) zusammenwirkt, der über einen Winkelhebel (61) und einen Ringhebel (57) einen Raststift (55) betätigt, der das Magazin (46) um eine Zahnbreite dreht.
7. Druckluftnagler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Trommelmagazin (46) Seitenscheiben (52, 53) zugeordnet sind, von denen die dem freien Ende der Trommel zugewandte Scheibe (53) im oberen Bereich ausgespart ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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