DE1603829A1 - Ausloesesperre fuer ein mit Druckluft betriebenes Handgeraet zum Eintreiben von Befestigungsmitteln - Google Patents
Ausloesesperre fuer ein mit Druckluft betriebenes Handgeraet zum Eintreiben von BefestigungsmittelnInfo
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
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Description
Patentanwälte
Dipl.-Ing. R. Schomsrus -f
Dipl.-Ing. E. Bartels !
Hannover, Theaterstraße 2 Hannover, den 23* Februar 1967
TU 24911
TeU 24911
Betr.: B 483/Bg - Anmelder: Firma Dieter Haubold
Industrielle Nagelgeräte 3005 Hemmingen-Westerfeld 1
Carl-Zeiß-Straße 19
Auslösesperre für ein mit Druckluft betriebenes Handgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln
Zusatz zum Patent ... (Patentanmeldung H 59 501 Ic/Ö7a)
Das Hauptpatent (Az. H 59 501 Ic/#7a) betrifft eine Auslösesperre
für ein mit Druckluft betriebenes Handgerät zum Eintreiben von Klammern, Nägeln und ähnlichen Befestigungsmitteln
mit einem gegen die Ausstoßöffnung der Gerätkörpers verschiebbaren Sperrglied, das eine Betätigung des St.euerventils
nur in der Betriebsbereitschaftslage des Handgeräts zuläßt, in der dessen Ausstoßöffnung auf das Werkstück gedrückt
wird, in das die Klammer od. dgl. eingetrieben werden soll.
Nach dem Hauptpatent ist in dem gegen den Gerätkörper verschiebbaren Sperrglied ein Hebel gelagert, der in der Betriebsbereitschaftslage
des Geräts an dem Ventilstößel des Steuerventils anliegt und dessen Bewegung durch den Ventilhebel
freigibt.
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Diese mechanische Auslösesperre soll durch die vorliegende
Erfindung durch eine pneumatische Einrichtung ergänzt werden, um eine schnellere Aufeinanderfolge der einzelnen Arbeitsvorgänge
sowie eine leichtere Betätigung des Ventilhebels mit einer geringeren Fingerkraft als bisher und eine
optimale Schlagleistung zu ermöglichen.
Aus der USA-Patentschrift 2 979 725 Wandel ist ein mit Druckluft
betriebenes Handgerät zum Einschlagen von Nägeln mit einer pneumatischen Auslösesperre bekannt, die mit einem
im Gerätkörper parallel zum Steuerventil verschiebbaren und mit dem Sperrglied fest verbundenen Hilfskolben ausgerüstet
ist. Beim Aufsetzen der Geräts auf das Werkstück wird der Hilfskolben durch das Sperrglied nach oben verschoben, wodurch
ein zum Drucklufteinlaßventil des Arbeitszylinders
führender Luftkanal gegen eine im Gerätkörper vorgesehene Druckluftkammer abgeschlossen und mit dem Steuerventil verbunden
wird. Der Hilfskolben wirkt hierbei als zusätzliches Ventil, das dem das Drucklufteinlaßventil betätigenden
Steuerventil parallelgeschaltet ist und die Zufuhr der Antrieb sdruckluft zum Arbeitszylinder erst zuläßt, wenn der
Hilfskolben durch das Sperrglied verschoben worden ist. Das Steuerventil steht dauernd unter der Wirkung der Druckluft,
gegen welche sein Ventilhebel zum Auslösen eines Schlages verschwenkt werden muß, was eine entsprechend große Finger-
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kraft erfordert und den Arbeiter leicht ermüdet. Außerdem sind hierbei hochwertige, gut gegeneinander abgedichtete
Bauelemente erforderlich, was den Herstellungspreis des Geräte s vert euert.
Die gestellte Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst,
daß bei der entsprechend dem Hauptpatent ausgestalteten Auslösesperre der Hebel in einem Verlängerungsstück des
Sperrgliedes gelagert ist, das sich in einem Hilfskolben fortsetzt, der in der Nichtgebrauchslage des Geräts unter Einwirkung
der den Ventilstößel des Steuerventils nicht beeinflussenden Druckluft steht und das Sperrglied in der den Ventilhebel
sperrenden Stellung hält. Sobald das Gerät durch Aufsetzen auf das Werkstück in die Betriebsbereitschaftslage
gebracht worden ist, kann der völlig drucklose Ventilhebel mit geringer Fingerkraft bewegt und dadurch über das
Steuerventil das Drucklufteinlaßventil des Arbeitszylinders geöffnet werden. Der hierfür nötige Zeitaufwand ist wegen
der Drucklosigkeit des Ventilhebels äußerst gering, so daß
das Gerät eine hohe Leistungsfähgiekti erhält. Die Druckluftzufuhr
zum Arbeitszylinder des Geräts wird nur so lange be- ■ wirkt, wie die Äusstoßöffnung des Geräts auf dem Werkstück
aufliegt, da nur dann das Sperrglied sich in der den Ventilhebel freigebenden Betriebsbereitschaftslage befindet. Es
können daher mit einem Gerät, das in der Nichtgebrauchslage
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von dem Werkstück abgehoben ist, keine Klammern oder Nägel
ausgestoßen werden, wodurch die Unfallgefahr bedeutend verringert wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der Hebel aus zwei gleichen Teilen, die das seine Schwenkachse tragende
Verlängerungsstück des Sperrgliedes zwischen sich einschließen und an ihrem unteren Ende je einen Bolzen tragen,
der in eine Ausnehmung am unteren Ende eines Armes des ebenfalls aus zwei gleichen Teilen bestehenden Ventilhebels eingreift.
Der andere Arm des Ventilhebels gelangt zur Anlage an den Ventilstößel des Steuerventils, sobald das Sperrglied
beim Aufsetzen des Geräts auf das Werkstück in seine Betriebsbereitschaftslage verschoben worden ist.
Das die Lagerung des Hebels tragende Verlängerungsstück ist zweckmäßig lose auf das obere Ende des Sperrgliedes gesteckt,
was den besonderen Vorteil hat, daß das Sperrglied nach Anheben seines Verlängerungsstückes und des auf diesem ruhenden Hilfskolbens
von dem Verlängerungsstück gelöst und gegen den Gerätkörper verschwenkt werden kann. Wenn nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung das Sperrglied mit einem Fühler gekuppelt ist, der an der schwenkbar gelagerten Vorderwand des Klammerausstoßkanals
geführt ist, können Betriebsstörungen, z. B. durch Verklemmen von Klammern im Ausstoßkanal durch Ver-
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schwenken seiner vorderen Abschlußwand leicht behoben werden.
Hierbei wird mit Sicherheit verhindert, daß während der Reparatur oder der Störungsbeseitigung ein Schlag ausgelöst wird.
Zweckmäßig weist das auf das Sperrglied^ gesteckte Verlängerungsstück
ein Langloch auf, das von einem im Gerätkörper unterhalb und parallel zur Schwenkachse des Ventilhebels
angeordneten Führungsbolzen für das Sperrglied durchsetzt ist,
Die Auslösesperre kann im Sinne der vorliegenden Erfindung auch so ausgebildet sein, daß das Steuerventil auf rein pneumatischem
Wege durch das Sperrglied wirkungslos gemacht wird, solange das Gerät nicht eine Arbeitsstellung mit unmittelbar
auf das Werkstück aufgesetzter Ausstoßöffnung einnimmt. Dies wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch erreicht,
daß der am oberen Ende des Sperrgliedes angeordnete Hilfskolben mit dem unteren Ende des Ventilstößels des Steuerventils
einen Luftraum einschließt, der über ein Vorventil in der Nichtgebrauchslage des Geräts mit dessen Druckluftvorratsraum
und in der Gebrauchslage mit der Äußenluft verbunden
ist. Das Steuerglied dieses Vorventils besteht vorzugsweise aus einem Kolben, der in einer zum Ventilstößel
des Steuerventils parallelen Bohrung dicht geführt ist und auf dessen Ventilhebel ruht. In der Nichtgebrauchslage des
Geräts, d. h. in der Sperrstellung des Sperrgliedes, steht
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dieser Luftraum unter dem vollen Druck der Druckluft, da der Kolben des Vorventils den Kanal zwischen diesem Luftraum
und dem Druckluftvorratsraum geöffnet hält= Das Steuerventil kann daher durch den Ventilhebel nicht betätigt werden,
so daß das Gerät keinen Arbeitshub ausführt. Wird dagegen das Sperrglied durch Aufsetzen der Ausstoßöffnung auf
das Werkstück angehoben, so wird beim Betätigen des Ventilhebels der Vorventilkolben angehoben und sperrt diesen Luftraum
unter gleichzeitiger Entlüftung von dem Druckluftvorratsraum ab Die Schwenkbewegung des Ventilhebels ermöglicht
dadurch eine Bewegung des Ventilstößels des Steuerventils,
zu
das die Zuführung der Druckluft/dem Arbeitskolben bewirkt.
das die Zuführung der Druckluft/dem Arbeitskolben bewirkt.
Zweckmäßig ist in der Bewegungsbahn des Vorventilkolbens ein seine Bewegung begrenzender Anschlag vorgesehen, so
daß er in seiner unteren, der Nichtgebrauchslage des Sperrgliedes entsprechenden Endlage mit einem gewissen Spiel
über dem Ventilhebel zu liegen kommt. Damit der Vorventilkolben in der Gebrauchslage des Geräts eine verzögerungsfreie
Betätigung des Steuerventils ermöglicht, empfiehlt es sich, am oberen Ende des Sperrgliedes einen
Zwischenarm schwenkbar zu lagern, der zur Einwirkung auf den Vorventilkolben gebracht werden kann.
Der Kolben des Vorventils hat eine wesentlich kleinere Masse
und einen kleineren Hub als der Arbeitskolben des Geräts. Sr
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wird daher von der Druckluft schneller in seine Ausgangslage
zurückbewegt als der Arbeitskolben und könnte erneut betätigt werden, bevor der Arbeitskolben seinen Hub vollendet
und die Klammer vollständig in das Werkstück eingetrieben hat. Solche störenden Doppelschläge können verhindert
werden, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Zurückbewegung des Vorventilkolbens in seine Ausgangslage
verzögert wird, so daß er keine schnelleren Bewegungen ausführen kann. Zu diesem Zweck kann die den Vorventilkolben
enthaltende Bohrung mit dem Druckluftvorratsraum des Geräts über effine Düse in Verbindung stehen. Die Schlagfolge
des Arbeitskolbens ist hierbei abhängig vom Durchtrittsyuerschnitt
dieser Düse und ist um so größer, je größer der Durchtrittsquerschnitt ist. Zur Regelung der Schlagfolge
kann die Düse auswechselbar sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sollen anhand der Zeichnung beschrieben werden, in der mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht sind.
Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines mit Druckluft betriebenen Handgeräts zum
Eintreiben von Klammern,
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Fig. 2, 3, 4 und 5 in vergrößertem Maßstab
in der Ansicht bzw. im teilweisen Schnitt den Ventilhebel des Steuerventils
mit dem oberen Ende des Sperrgliedes in verschiedenen Stellungen,
Fig. 6 einen Schnitt in der Ebene A-A der Fig. 2,
Fig. 7 die teilweise Seitenansicht des Gerätes in vergrößertem Maßstab mit geöffnetem
Klammerausstoßkanal,
Fig. 8 den Längsschnitt einer anderen Ausführungsform
des mit Druckluft betriebenen Geräts mit pneumatischer Auslösesperre in der Ausgangslage der Teile,
Fig. 9 das Gerät der Figur Ö in der Betriebslage nach beendetem Arbeitshub,
Fig.10 einen Schnitt in der Ebene B»B der Fig. Ö,
Fig.11, 12, 13 und 14 eine Einzelheit einer weiteren
Ausführungsform des Geräts in verschiedenen
Stellungen des Sperrgliedes bzw. des Ventilhebels.
Das in Fig. 1 dargestellte Handgerät ist mit einem Druckluftantrieb
ausgerüstet und dient zum Eintreiben von Klammern oder Nägeln in ein Werkstück. Der z. B. aus Leichtmetall bestehende
Gerätkörper 1 hat einen Handgriff 2 mit an dessen
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hinterem Ende angebrachten Stutzen 3, der einen im Innern
des Handgriffs 2 befindlichen Druckluftvorratsraum.mit einer Druckluftquelle verbindet. Im vorderen Teil des Gerätkörpers
1 befindet sich in üblicher Weise ein einen Arbeitskolben enthaltender Zylinder, dem die Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum
über ein von einem Ventilhebel 1+ betätigtes
Steuerventil zugeführt wird. Ein mit dem Ärbeitskolben verbundener,
nicht gezeichneter Stößel ist in einem Ausstoßkanal geführt, der eine feste, in einem Fußstück 5 mündende
Rückwand 6 und eine um eine Achse 7 schwenkbare Vorderwand & hat. Der Ausstoßkanal steht in üblicher Weise in Verbindung
mit einem Zuführmagazin 9, das die einzutreibenden Befestigungsmittel, ζ. B. zu einem Stab zusammengefügte Klammern
oder Nägel, aufnimmt. Diese werden beim Arbeitsgang des Stößels durch die im Fußteil 5 befindliche Mündung 10
des Äusstoßkanals in ein Werkstück getrieben.
An der schwenkbaren Vorderwand Ö des Ausstoßkanals ist ein
Fühler 11 angeordnet, der in den beiden an der Vorderwand Ö
angebrachten Halterungen 12 verschiebbar gelagert ist. Der Fühler 11 setzt sich in einer gebogenen Stange 13 fort, die
mit dem Fühler 11 das Sperrglied der Auslösesperre bildet und an ihrem oberen, parallel zum Fühler 11 abgebogenen Ende
14 in die Ausnehmung 15 am unteren Ende eines Verlängerungsstückes 16 eingreift, wie aus den Figuren 2 bis 6 ersichtlich
ist.
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Das Verlängerungsstück 16 ist, wie Figur 6 erkennen läßt, an beiden Seiten von einer einen Teil des Gerätkörpers 1
bildenden Gehäusewand 17 abgedeckt. Der Ventilhebel 4 hat U-förmigen Querschnitt, seine beiden vertikalen Schenkel
4a und 4b sind auf einem Zapfen 1Ö gelagert, der die beiden
Gehäusewände 17 durchsetzt. Auf einem im Verlängerungsstück l6 angebrachten Bolzen 19 ist ein aus zwei gleichen
Teilen bestehender Winkelhebel 20 gelagert, der an beiden Seiten des VedängerungsStückes 16 innerhalb der Schenkel
4a, 4b des Ventilhebels 4 angeordnet ist (s. Fig. 6). Zwei
gleichachsig
/am unteren Ende des Winkelhebels 20 angebrachte Stifte 21 greifen in eine längliche Ausnehmung 22 am unteren Ende der beiden Schenkel 4a, 4b des Ventilhebels 4 ein. Am unteren Ende des Verlängerungsstückes 16 befindet sich ein Langloch 23, das von einem in beiden Gehäusewänden 17 eingelassenen Führungsbolzen 24 durchsetzt ist.
/am unteren Ende des Winkelhebels 20 angebrachte Stifte 21 greifen in eine längliche Ausnehmung 22 am unteren Ende der beiden Schenkel 4a, 4b des Ventilhebels 4 ein. Am unteren Ende des Verlängerungsstückes 16 befindet sich ein Langloch 23, das von einem in beiden Gehäusewänden 17 eingelassenen Führungsbolzen 24 durchsetzt ist.
Das obere Ende des Winkelhebels 20 trägt einen flocken 25,
der in einer weiter unten näher beschriebenen Weise zur Einwirkung auf das untere Ende des Ventilstößels 26 des Steuerventils
gebracht werden kann. In dem Gehäusekörper 1 ist neben dem Ventilstößel 26 und parallel zu diesem in einer
Bohrung 27 ein Hilfskolben 23 beweglich geführt, der fest
mit dem oberen Ende des Verlängerungsstückes 16 verbunden ist und dauernd unter Einwirkung der Druckluft steht, die
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sich in dem vom Gehäusekörper 1 umschlossenen Druckluftvorratsraum
befindet. Eine Dichtungseinlage 29 dichtet den Hilfskolben 2Ö gegen die Tflandung des Bohrlochs 27 ab. Um
den Austritt von Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum zu verhindern, hat der untere Teil des Ventilstößels 26
ebenfalls eine Dichtungseinlage 30.
Der dauernd von Druckluft beaufschlagte Hilfskolben 2Ö drückt
das Sperrglied 11, 13 in seine in Figur 1 gezeichnete Stellung, wenn das Gerät sich in der Nichtgebrauchslage befindet.
Die Wirkungsweise dieser Auslösesperre ergibt sich aus den
Figuren 2 bis 5·
Figur 2 zeigt die Lage der Teile in der Nichtgebrauchslage des Geräts, wobei das Sperrglied 11, 13, 14 die in Figur 1
gezeichnete Stellung einnimmt. Das Verlängerungsstück 16 befindet sich hierbei in seiner unteren Lage, so daß der Führungsbolzen
24 an dem oberen Ende des Langloches 23 anliegt. Der Ventilhebel 4 wird nicht betätigt und befindet sich in
der in Figur 2 gezeichneten unteren Lage.
Wird das Gerät mit der Mündung IQ des Fußteils 5 auf das Werkstück
gesetzt, in das eine Klammer eingetrieben werden soll, so verschiebt sich das Sperrglied 11, 13, 1I+ nach oben in die
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in Figur 3 gezeichnete Lage, in welcher"der Führungsbolzen
zur Anlage an das untere Ende des Langlochs 23 des Verlängerungsstückes 16 gelangt. Das Verlängerungsstück 16 hebt den
Hilfskolben 2$ an, und die beiden gleichachsigen Stifte 21
des Winkelhebels 20 gelangen zur. Anlage an das obere Ende der Ausnehmung 22 des Ventilhebels 4· Der Nocken 25 des Winkelhebels
20 kommt dicht unter dem Ventilstößel 26 zu liegen.
Verschwenkt jetzt der Arbeiter den Ventilhebel 4 aus der Ruhelage
der Figur 3 in die Betriebslage der Figur 5, so wird über die Stifte 21 der Winkelhebel 20 mitgenommen, der entgegen
der Richtung des Uhrzeigers sich um seinen Zapfen 19 verdreht, wobei sein Nocken 25 den Ventilstößel 26 in die
Betriebslage anhebt, so daß das Steuerventil die Druckluft dem Arbeitszylinder des Geräts zuführt und der Arbeitskolben
seinen Arbeitshub ausführt.
Wird jedoch der Ventilhebel 4 in seine Betriebslage verschwenkt, solange sich das Sperrglied 11, 13, 14 noch in
seiner der Nichtgebrauchslage des Geräts entsprechenden Anfangsstellung befindet, so kann entsprechend Figur 4 der
mit dem Ventilhebel 4 verschwenkte Winkelhebel 20 den Ventilstößel 26 nicht anheben, weil er noch durch das Verlängerungsstück
l6 in seiner unteren Endlage gehalten wird. Es kann also bei nicht auf das Werkstück aufgesetztem Gerät kein
Arbeitshub ausgeführt werden.
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Ein Vergleich der Figuren 4 und 5 läßt ferner erkennen, daß
die Druckluftzufuhr auch lediglich durch das Sperrglied 11, 13, 14 gesteuert werden kann, ohne zu diesem Zweck den Ventilhebel
4 betätigen zu müssen, da bei in der Betriebsstellung gehaltenem Ventilhebel 4 der Ventilstößel 26 durch Verschieben
des Sperrgliedes 14 in seine Betriebsstellung verschoben werden kann. Auf diese Weise wird eine rasche Schlagfolge
erzielt, da bei angezogenem Ventilhebel 4 nur die Mündung
10 des Äusstoßkanals des Geräts auf das Xtferkstück gedruckt
zu werden braucht, da infolge der hiermit verbundenen Verschiebung des Sperrgliedes 11, 13, 14 die Druckluftzufuhr
zum Arbeitszylinder eingeleitet wird.
Treten in der Klammerzuführung, z. B in dem Klammerausstoßkanal
oder in dessen Mündung 10, Störungen etwa durch verklemmte oder verbogene Klammern od. dgl» auf, so kann, wie aus
Figur 7 ersichtlich ist, nach leichtem Anheben des Verlängerungsstückes 16 das obere Ende 14 des Sperrgliedes 13 aus
der Ausnehmung 15 des Verlängerungsstückes 16 gezogen werden, so daß nunmehr die Vorderwand Ö des Ausstoßkanals 10
leicht um den Zapfen 7 nach vorn zur Freilegung des Ausstoßkanais verschwenkt werden kann %ch Behebung der Störung
läßt sich das obere Ende 14 des Sperrgliedes 13 ohne Schwierigkeiten
wieder in die Ausnehmung 15 des Verlängerungssbücks
l6 einsetzen. Die hierdurch ermöglichte leichte und rasche
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Behebung von Betriebsstörungen ist für Hochleistungsdruckluftgeräte
von erheblicher praktischer Bedeutung.
Die in den Figuren Ö, 9 und 10 dargestellte Ausführungsform eines mit Druckluft betätigten riandgeräts zum Eintreiben
von Klammern mit der erfindungsgemäßen Auslösesperre für den Ventilhebel 4 hat eine über die Mündung 10
des Klammerausstoßkanals ragende etwa U-förmig profilierte Fühlerplatte 31, die an der Vorderwand B des Ausstoßkanals
verschiebbar geführt und über einen i^uerarm 32 mit einem
Verlängerungsstück 33 gekuppelt ist. Dieses ist, wie aus Figur 10 ersichtlich, an beiden Seiten durch die Gehäusewandung
17 abgedeckt, in der der Schwenkzapfen 1Ö für den in gleicher Weise wie in der ersten Ausführungsform ausgebildeten
Ventilhebel 4 sowie der Führungsbolzen 24 des mit dem Langloch 23 versehenen Verlängerungsstückes 33 angeordnet
sind. Auf dem Bolzen 19 des Verlängerungsstückes 33 ist der zweiteilige Winkelhebel 20 von gleicher Ausgestaltung
und Anordnung wie im ersten Ausführungsbeispiel schwenkbar gelagert. In die Ausnehmung 22 am unteren Ende des Ventilhebels
4 greifen die beiden Stifte 21 des ¥inkelhebels 20 ein,
Das als Kolben 34 ausgebildete obere Ende des Verlängerungsstückes
33 ist gleichachsig zu dem unteren, als Kolben 35 ausgebildeten Ende des Ventilstößels 36 des Steuerventils 37 in
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einer Bohrung 38 verschiebbar geführt und gegen diese durch
eine Dichtungseinlage 39- abgedichtet. Der Ventilstößel 36
ist aurch den Druckluftvorratsraum 40 des Gerätkörpers geführt und trägt zur Begrenzung seiner Bewegung einen unteren
Anschlagstift 36a und einen oberen Anschlagstift 36b. Sein als Kolben 36 ausgebildetes unteres Ende ist durch eine
Dichtungseinlage 41 gegen die Bohrung 38 abgedichtet, die mit
dem Druckluftvorratsraum 40 über einen <4uerkanal 42 und eine
zur Bohrung 38 parallele Bohrung 43 in Verbindung steht. Der
^uerkanal 42 ist von einem Vorventil beherrscht, dessen
Steuerglied aus einem in der Bohrung 43 beweglichen und durch die beiden O-Ringe 45 gegen diese abgedichteten Kolben
44 besteht, der in der Ausgangslage auf einem festen Anschlag 46 ruht. Die Bohrung 43 ist gegen den Druckluftvorratsraum
40 offen. Der untere Teil des Vorventilkolbens 44 hat in der Bohrung 43 größeres Spiel.
Das Steuerventil 37 beeinflußt in einer nicht näher zu erläuternden
Weise ein kolbenartiges Einlaßventil 47 für den Arbeitszylinder 48, in welchem der den Stößel 49 antreibende
Arbeitskolben 50 geführt ist.
In der in Figur 8 gezeigten Nichtgebrauchslage des Geräts
haben die Teile die dargestellte Lage. Die Fühlerplatte 31 ragt über die Mündung 10 des Klammerausstoßkanals ο Der Ven-
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tilhebel 4 und Arbeitskolben 50- befinden sich in ihrer Anfangslage.
Der Vorventilkolben 44 befindet sich in seiner
unteren Endstellung, in welcher er auf dem Anschlag 46 ruht.
Der zwischen den beiden Kolben 34 und 35 befindliche Luftraum der Bohrung 3$ steht über dem ^uerkanal 42 und die Bohrung
43 in. offener Verbindung mit dem Druckluftvorratsraum 40, da der in seiner unteren Bndlage befindliche Vorventilkolben
44 den ^uerkanal 42 freigibt.
Die Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum 40 drückt daher
einerseits den Kolben 34 und damit das Sperrglied 33, 32,
nach unten und andererseits den Ventilstößel 36 nach oben,
in welcher Lage das Steuerventil 37 das Einlaßventil 47 für den Arbeitszylinder 4$ geschlossen hält.
In dieser Lage des Sperrgliedes 31, 32, 33 kann der Ventilhebel
4 den Ventilstößel 36 des Steuerventils 37 nicht betätigen,
weil der Nocken 25 des Winkelhebels 20 den Vorventilkolben 44 nicht anheben kann, so daß die Druckluft aus
dem DruckluftVorratsraum 40 in die Bohrung 3Ö gelangt und
beide Kolben 34, 35 auseinanderdrückt.
Wird das Gerät in die Gebrauchslage gebracht, in welcher die
Mündung 10 auf das Werkstück gedrückt unddadurch die Fühlerplatte 31 in die in Figur 9 gezeichnete Lage angehoben wird,
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so gelangt das Verlängerungsstück 33 mit seinem Kolben 34
in seine obere Endlage. Wird der Ventilhebel 4 in die Betriebslage
verschwenkt, so nimmt er den Winkelhebel 20 mit, dessen Nocken 25 zur Anlage an den Vorventilkolben 44 gelangt
und diesen so weit anhebt, bis sein unteres Ende den Anschlag 46 erreicht. In dieser Stellung schließt der Vorventilkolben 44 den ^uerkanal 42 gegen den Druckluftvorrats—
raum 40 ab. Andererseits ist der Luftraum der Bohrung 3$
über den ^uerkanal 42 und den zwischen Vorventilkolben 44 und Bohrung 43 gebildeten Ringspalt mit der Außenluft verbunden.
Infolge der Entlüftung der Bohrung 3Ö bewegt sich der
Ventilstößel 36 nach unten, bis sein Anschlagstift 36a sich
gegen den Gehäusekörper 1 legt. Dadurch wird das Steuerventil 37 betätigt und bewirkt gleichzeitig ein Öffnen des Einlaßventils
47· Die Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum gelangt in den Arbeitszylinder 4$ und beaufschlagt den Arbeitskolben
50, der seinen Ärbeitshub ausführt und in die
in Fig. 9 gezeichnete untere Endlage gelangt, in welcher der Stößel 49 eine Klammer aus dem Magazin in das Werkstück
getrieben hat.
Diese Ausführungsform der Auslösesperre hat noch den besonderen
Vorbeil, daß unmittelbar nach Betätigen des Ventilhebels 4 das Steuerventil 37 auf pneumatischem Wege das Einschlagartig
laßventil 47/öffnet und ein sofortiges Einströmen der Druck-
laßventil 47/öffnet und ein sofortiges Einströmen der Druck-
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luft in den Arbeitszylinder bewirkt, wodurch eine besonders
hohe Schlagleistung erzielt wird.
Die Auslösesperre kann auch die in den Figuren 11 bis 14
veranschaulichte Ausgestaltung erhalten, in der anstelle des Winkelhebels 20 ein Zwischenarm 51 auf einem 3olzen 52
des Verlängerungsstückes 53 für das Sperrglied 54 vorgesehen ist. Das Verlängerungsstück 53 setzt sich in einem Kolben
55 fort, der in einer Bohrung 56 von kleinerem Durchmesser
als die mit ihr gleichachsige, das kolbenartige "^nde
35 des Ventilstößels des Steuerventils aufnehmende Bohrung 3$ geführt ist. Die hiermit parallele Bohrung 43 für den
Vorventilkolben 44 ist' von einer in den Gehäusekörper eingesetzten
Buchse 57 umschlossen. Die Verbindung zwischen der Bohrung 56 und der Bohrung 43 wird durch einen größeren
Durchlaß 5$ in der Wandung des Gehäusekörpers sowie durch
eine enge yuerbohrung 59 der Buchse 57 bewirkt. Die den Vorventilkolben
44 enthaltende Bohrung 43 ist mit dem Druckluftvorratsraum 40 durch eine Düse 60 verbunden. Diese bewirkt,
daß der Vorventilkolben 44 verzögert in seine Ausgangslage zurückgeführt wird. Dadurch wird eine genaue Taktfolge des
Geräts erreicht und eine Betätigung des Steuerventils 37 vor Beendigung des Arbeitshubes des Arbeitskolbens 50 verhindert,
so daß vor vollständigem Eintreiben einer Klammer das Steuerventil 37 nicht betätigt werden kann.
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Durch den Zwischenarm 5I kann der Ventilhebel 4 bei Verschiebung
des Sperrgliedes 54 in die Betriebslage wesentlich schneller als -bisher zur Betätigung des Steuerventils
37 versehwenkt werden als durch den Winkelhebel 20, da der Zwischenarm 51 dauernd an dem Ventilhebel 4 anliegt und bei
dessen Betätigung ohne Verzögerung mit-genommen wird. Bei in der Betriebslage befindlichem Sperrglied entsprechend den
Figuren 12 und 14 kann der Ventilhebel 4 aus der Ruhelage eier Figur 12 sofort in die Betriebslage der Figur 14 verschwenkt
werden, welche Bewegung von dem Zwischenarm 51 unmittelbar auf den Vorventilkolben 44 übertragen wird, der
nach oben bewegt wird und die Verbindung des Luftraums der Bohrung 56 mit dem Druckluftvorratsraum 40 unterbricht. Der
Luftraum der Bohrung 56 wird dann durch den Ringspalt zwischen
Vorventilkolben 44 und seiner Buchse 57 entlüftet, so daß der Ventilstößel 36 infolge Entlüftung der Bohrung 56
augenblicklich in seine untere Endlage gelangt, in der das
Steuerventil 37 geschlossen und das Einlaßventil 47 geöffnet wird.
Von besonderer Bedeutung ist eine Äusweehselbarkeit der Düse
6Ö des Vorventils, da hierdurch in einfacher Weise eine Änderung
der Schlagfolge des ivrbeitskolbens 50 erreicht werden
kann. Je kleiner der Durchtrittsquerschnitt der Düse 60 ist, um so mehr wird die Rückbewegung des Vorventilkolbens 44 in.
«A
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seine Äusgangslage verzögert und damit die Schlagfrequenz
des Geräts verringert. Durch Wahl eines größeren Düsenquerschnitts kann daher die Schlagfolge erhöht werden.
Außerdem wird durch Einsetzen der Düse 60 in die Bohrung 43 des Vorventilkolbens 44 ein Optimum an Betriebssicherheit
erhalten, da hierdurch die Hubgeschwindigkeit des Vorventils auf die Geschwindigkeit des Arbeitskolbens
abgestimmt und das Auftreten schädlicher Doppelschläge verhindert wird. Das Arbeiten mit diesem Gerät wird dadurch
auch wesentlich verbessert, da das Gerät ruhig und praktisch rückstoßfrei arbeitet.
- 21 109825/0135
Claims (16)
- Pat entansprüchely Auslösesperre für ein mit Druckluft betriebenes Handgerät zum Eintreiben von Klammern, Nägeln und sonstigen Befestigungsmitteln, mit einem gegen die Ausstoßöffnung des Gerätkörpers verschiebbaren Sperrglied, das das Steuerventil für die Druckluftzufuhr zum Arbeitszylinder freigibt, wenn das Gerät in seiner Betriebsbereitschaftslage auf ein Werkstück gedrückt wird,wobei in dem Sperrglied ein Hebel gelagert ist, der in der Betriebsbereitschaftslage an dem Ventilstößel des Steuerventils anliegt und dessen Bewegung durch den Ventilhebel freigibt, nach Patentanmeldung H 59 501 Ic/#7a, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (20, 51) in einem Verlängerungsstück (16, 33, 53) des Sperrgliedes (11, 13, 14)bzw. , 31, 32 bzw. 54) gelagert ist, das sich in einem Hilfskolben (2#, 34, 55) fersetzt, der in der Nichtgebr.auchslage des Geräts unter Einwirkung der den Ventilstößel (26, 36) des Steuerventils (37) nicht beeinflussenden Druckluft steht und das Sperrglied in der den Ventilhebel (4) sperrenden Stellung hält.
- 2. Auslösesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskolben (2Ö) in einer durch die Schwenkachse (19) des ^ebels (20) gelegten vertikalen Ebene angeordnet ist und mit einem Verlängerungsstück (16) des Sperrgliedes (11, 13, 14) verbunden ist.109825/0135 _ 22 _
- 3· Auslösesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (20) aus zwei gleichen Teilen besteht, die das seine Schwenkachse (19) tragende Verlängerungsstück (16) zwischen sich einschließen und an ihrem unteren Ende in eine Ausnehmung (22) des Ventilhebels (4) eingreifende Stifte (21) tragen, wobei das obere Ende (25) des Hebels (20) zur Anlage an den Ventilstößel (26) bringbar ist.
- 4« Auslösesperre nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (16) lose auf das obere Ende (14) des Sperrgliedes (13) gesteckt ist.
- 5. Auslösesperre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (13) mit einem Fühler (11) gekuppelt ist, der an der schwenkbar gelagerten Vorderwand (Ö ) des Ausstoßkanals (10) geführt ist.
- 6. Auslösesperre nach den Ansprüchen 3 und 4» dadurch gekennzeichnet, daß ein Langloch (23) des Verlängerungsstückes (16) von einem in der Gehäusewandung (17) unterhalb und parallel zur Schwenkachse (IS) des Ventilhebels (4) angeordneten Führungsbolzen (24) für das Sperrglied (13) durchsetzt ist.- 23 109 825/0 135
- 7· Auslösesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am oberen Ende des Sperrgliedes (33, 53)"angeordnete Hilfskolben (34* 55) mit dem unteren Ende (35) des Ventilstößels (36) des Steuerventils (37) einen Luftraum (3$, 56) einschließt, der über ein Vorventil (44) in der Nichtgebrauchslage des Geräts mit dessen DruckluftVorratsraum (40) und in der Gebrauchslage mit der Außenluft verbunden ist.
- S. Auslösesperre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorventil aus einem Kolben (44) besteht, der in einer zum Ventilstößel (36) parallelen und mit dessen Luftraum (3S) über einen Kanal (42) in Verbindung stehenden Bohrung (43)-dicht geführt ist.
- 9. Auslösesperre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn des Vorventilkolbens (44) ein fester Anschlag (46) angeordnet ist.
- 10. Auslösesperre nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Vorventilkolben (44) enthaltende Bohrung (43) mit dem DruckluftVorratsraum (40) über eine Düse (60) in Verbindung steht.
- 11. Auslösesperre nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (60) zur Änderung der Schlagfolge des Arbeitskolbens (50) auswechselbar ist.109825/0135- 24 -1603Ö28
- 12. Auslösesperre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem oberen Ende (53) des Sperrglie des (54) ein Zwischenarm (51) schwenkbar gelagert ist, der zur Einwirkung auf den Vorventilkolben (44) bringbar ist.
- 13· Auslosesperre nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenarm (51) auf einem von dem oberen Ende (53) des Sperrgliedes (54} getragenen Zapfen (52) schwenkbar gelagert ist und sein an der Oberseite des Ventilheoels (4) anliegendes Ende (61) ballig ausgebildet ist.
- 14« Auslösesperre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorventilkolben (44) in einer Buchse (57) geführt ist, die durch eine ^uerbohrung (59) mit der den Kolben (55) des Sperrgliedes (53) sowie das kolbenartige Ende (35) des Ventilstößels (36) enthaltenen Bohrung (5b) in Verbindung steht.
- 15. Auslosesperre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Vorventilkolbens (44) mit der Wandung der ihn aufnehmenden Bohrung (43) einen Ringspait bildet, der die Luftkammer OB, 56) zwischen den Kolben (34, 55) des Sperrgiiedes (31, 32, 33 bzw. 53, 54) und dem kolbenartigen Ende (35) des Ventilstoßeis (36) in der Gebrauchslage des Geräts entlüftet.10982 5/0135
- 16. Auslösesperre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein über die Ausstoßöffnung (10) des Fußstückes -(5) des Gerätkörpers (1) ragender Fühlerstift (11) in einer aufklappbaren Vorderwand (&) des Ausstoßkanals geführt ist, wobei das obere Ende (14) des mit ihm verbundenen Sperrgliedes (13) aus einer Ausnehmung (15) des Verlängerungsstückes (16) herausziehbar ist.17· Auslösesperre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (l6) von einer Gehäusewandung (17) umschlossen ist, in dem die Schwenkachse (1Ö) des Ventilhebels (4) sowie der Führungsbolzen (24) für das Sperrglied (13) angebracht sind.109825/0 135
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