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DE1601569U - Hilfsgeraet zum pfluecken von fruechten o. dgl. - Google Patents

Hilfsgeraet zum pfluecken von fruechten o. dgl.

Info

Publication number
DE1601569U
DE1601569U DE1948D0012141 DED0012141U DE1601569U DE 1601569 U DE1601569 U DE 1601569U DE 1948D0012141 DE1948D0012141 DE 1948D0012141 DE D0012141 U DED0012141 U DE D0012141U DE 1601569 U DE1601569 U DE 1601569U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
picking
auxiliary device
finger
over
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1948D0012141
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Poszich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1948D0012141 priority Critical patent/DE1601569U/de
Publication of DE1601569U publication Critical patent/DE1601569U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • ", Hilfsgerät zum Pflücken von Früchten o. dgl. "
    Die Neuerung betrifft ein Hilfsgerät zum Pflücken von Früch-
    .
    ten o. dgl., bei denen der Stiel beim Pflücken durchschnitten wird,
    und besteht aus einer über den Zeigefinger zu schiebenden Messer-
    ) klinge, die entsprechend der bequemen Krümmung des Fingers beim Pflücken gekrümmt ist und im Gebrauchszustand so liegt, dass sie durch einfaches Aufdrücken des Stieles auf das Messer mit Hilfe des Daumens, den Stiel durchschneidet, Bekanntlich macht das Pflücken von Früchten lo. dgl., bei denen ein Stiel durchschnitten werden spll, stets Schwierigkeiten, insbesondere beispielsweise beim Pflücken von Kirschen, sodass man immer wieder dazu übergeht, entweder die Kirschen mit den @anzen Stielen oder vollkommen ohne Stiele zu pflücken. Beide Arten
    besitzen jedoch sehr erhebliche Nachteile, da das Abpflücken der
    '" ".
    ganzen Stiele den Ertrag der Bäume im nächsten Jahr beeinträchtigt
    ,
    und das Abpflücken vollkommen ohne Stiele überhaupt nur im Haus-
    gebrauch möglich ist, weil sonst der größte Teil des Saftes der
    Kirschen verloren geht. Man hat zwar versucht, diese Uebelstände dadurch zu beseitigen, dass man besondere Geräte zum Pflücken solcher Früchte geschaffen hat, jedoch hat sich keines dieser Geräte durchsetzen können, weil in jedem Fall die Geräte viel zu unprak-
    tisch und viel zu kompliziert sind. In der Hauptsache hat man sol-
    ,/.
    ehe Geräte in Form von mehr oder weniger grossen und komplizierten
    Scherenanordnungen ausgeführt oder beispielsweise einen Pflückbeu-
    tel so ausgebildet, dass er an seiner Oberkante einen schwrenartig zusammenwirkenden Rand besitzt. Jedenfalls sind alle diese Geräte derart unbrauchbar, dass sich keines davon irgendwie hat durchsetzen können.
  • Durch die vorliegende Neuerung wird nun ein Hilfsgert beschaffen, welches derart klein und einfach ist, dass man es sonar beispielsweise beim Umstellen der Leitern, beim Klettern in den Bäumen usw. ohne weiteres an der Hand behalten kann, ohne dadurch irgehdwie behindert zu werden. Das Pflücken ist weiterhin mit dem Hilfsgerät derart einfach, dass irgendeine Erschwerung der bisherigen Pflückart überhaupt nicht eintritt. Der Hauptvorteil ist der, dass an sich beide Hände vollkommen frei sind, sodass also immer
    in einer Hand ein Korb o. dgl. gehalten werden kann, während die
    ,
    andere Hand. das Abpflücken der Früchte vornimmt.
    Die einfachste Ausbildung dieses Hilfsgerätes ist die, dass
    zum Aufschieben der Messerklinge auf den Zeigefinger zwei oder mehr Ringbügel verschiedener Weite vorhanden sind, wobei vorteilhaft noch ein längerer gestreckter Leitbügel vorgesehen ist, der sich über die Aussenhand legt und das Gerät gegen ein Ueberkippen sichert. Es ist auf einfache Art möglich, das ganze Gerät aus eienem Stück Eisenblech zu stanzen und zu biegen, wobei die Messerklinge durch einfaches Anschärfen des Eisenbleches gebildet wird.
  • Es ist daraus ersichtlich, dass es sich um ein Hilfserät handelt, welches einfacher überhaupt nicht gemacht werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt ; es zeigen : Abb. 1 das Hilfsgerät im Aufriss, Abb. 2 dasselbe im Grundriss, wobei der Finger, auf den das Gerät aufgeschoben wird, strichpunktiert angedeutet ist.
  • Das Hilfsgerät besteht, wie insbesondere aus Abbildung 1 ersichtlich ist, aus einer Messerklinge a, die entsprechend der leichten Krümmung des Fingers beim Pflücken gebogen ist, wie aus Abb. 2 zu erkennen ist. Zum Ueberschieben des Gerätes auf den Finger dienen im dargestellten Beispiel zwei Ringbügel b, die an der Klinge a ir in einem Stück sitzen und durch Ausstanzen und Biegen hergestellt sind. Die Ringbügel haben verschiedene Weiten und zwar derart, dass der linke Ringbügel gemäss Abb. 2 einen kleineren Durchmesser besitzt als der rechte, -da der rechte auf dem rechten Zeigefinger
    weiter nach hinten sitzt. bs ist bei dieser Ausbildung insbesondere
    möglich, derartige Hilfsgeräte leicht für jede Dicke des Fingers
    J
    einzurichten.
    An der Klinge a ist weiterhin noch ein langer Leitbügel c an-
    geordnet, der im oberen Teil ebenfalls bogenförmig gekrümmt ist
    )
    und der im unteren Teil so gehalten wird, dass er sich bei über
    den Finger geschobenbm Gerät an die Aussenhand anlegt. Dadurch
    sitzt das Gerät an der Hand unverrückbar fest und kann nicht über-
    kippen.
  • Zur besseren Sicherung kann man noch an dem vorderen Ende der Messerklinge a kleinere Ansätze d anordnen, die sich auf das vorderste Glied des Fingers legen und so auch an. dieser Stelle das Gerät gegen Verschiebung und Ueberkippen sichern.
  • Selbstverständlich ist es ohne weiteres möglich, anstelle dieser kleinen Ansätze d auch noch einen dritten Ringbügel anzubringen. jedoch werden in den meisten Fällen zwei Ringbügel vollauf genügen.
  • Die Benutzung des Gerätes ist denkbar einfach, da dasselbe nur über den rechten Zeigefinger geschoben werden braucht, worauf dann durch einfaches Andrücken des Stieles der zu pflückenden Frucht mit Hilfe des Daumens der Stiel durchschnitten werden kann. Falls der Benutzer des Gerätes empfindlicher Finger hat, wird es sich empfehlen, über den Daumen einen Däumling aus Leder oder anderem geeigneten Material zu ziehen, damit nicht Verletzungen der Haut des Daumens erfolgen können. Für Gärtner usw. wird die Benutzung eines solchen Däumlings kaum notwendig sein, . da diese sowieso eine, härtere Haut an den Händen haben und auch bei der Benutzung der Spezialmes- Spezia. lmesser zum Schneiden von Sträuchern usw. solche Schutzvorrichtung nicht benötigen.
  • Die Verwendung des Hilfsgerätes ist deshalb denkbar einfach, weil dieses Gerät, wenn es an der Hand sitzt, bei der sonstigen Arbeit mit der Hand überhaupt nicht behindert und ausserdem, was
    sehr wesentlich ist, infolge seiner ganz geringen Grösse auch
    nicht daran hindert, an unzugänglichen Stellen des Baumes oder der Sträucher zu pflücken. Bei grösseren komplizierten Geräten ist es in den meisten Fällen überhaupt nicht möglich, an schlecht zugäng-
    liche Stellen mit dem Pflückgerät heranzukommen.
    S c hut z ans'p r ü c h e.
    1.) Hilfsgerät zum Pflücken von Früchten o. dgl., bei denen
    der Stiel beim Pflücken durchschnitten wird, bestehend aus einer
    über den Zeigefinger zu schiebenden Messerklinge, die entsprechend der bequemen Krümmung des Fingers beim Pflücken gekrümmt ist und im Gebrauchszustande. so liegt, dass sie durch einfaches Aufdrücken des Stieles auf das Messer mit Hilfe des Daumens den Stiel durch-\ schneidet.
    2.) Hilfsgerät zum Pflücken von Stielfrüchten o. dgl. nach
    't
    Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufschieben des Gerä-
    tes auf den Zeigefinger zwei oder mehr Ringbügel verschiedener Wei

Claims (1)

  1. te dienen, Wobei vorteilhaft noch ein längerer, gestreckter Leitbü gel vorgesehen ist, der sich-über die Aussenhand legt und das Gerä gegen ein Ueberkippen sichert.
    3.) Hilfsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ganze Gerät aus einem Stück Eisenblech gestanzt und gebogen is wobei die Messerklinge durch einfaches Anschärfen gebildet ist.
DE1948D0012141 1948-10-06 1948-10-06 Hilfsgeraet zum pfluecken von fruechten o. dgl. Expired DE1601569U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1601569U true DE1601569U (de) 1950-02-16

Family

ID=29262242

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1948D0012141 Expired DE1601569U (de) 1948-10-06 1948-10-06 Hilfsgeraet zum pfluecken von fruechten o. dgl.

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DE (1) DE1601569U (de)

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