DE1695589U - Scharnier. - Google Patents
Scharnier.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D9/00—Flaps or sleeves specially designed for making from particular material, e.g. hoop-iron, sheet metal, plastics
- E05D9/005—Flaps or sleeves specially designed for making from particular material, e.g. hoop-iron, sheet metal, plastics from plastics
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D1/00—Pinless hinges; Substitutes for hinges
- E05D1/02—Pinless hinges; Substitutes for hinges made of one piece
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
PAM675M47.54
DR.E.W.EGAND HAMBURG, 19. Julil954.
MÖNCHEN BALLINDAMM26
HAMBURG
PATENTANWXLTE
PATENTANWXLTE
W.9295/54 warn./GV.
Oskar Kluge
Hamburg.H ■
I
I
Scharnier.
Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf Scharniere zur Verwendung beispielsweise an Türen für Möbelstücke, Deckeln für
Kisten usvj.
Di<ä bisher üblichen Eisenscharnierbanäer haben insofern
gewisse Nachteile, als sie unter Umständen zur Korrosion und zum ünan&efrnllchwerden neigen. Auch können sie nicht oder nur
im beschränkten Masse in ihrer Farbe dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden.
Zweck des Gebrauchsmusters ist es vor allem, diese Nachteile zu vermeiden. Durch das Gebrauchsmuster soll ferner ein
besonders einfach und billig herstellbares Scharnierband'geschaffen
werden» Ein weiterer Zweck des Gebrauchsmusters besteht darin, ein Scharnier zu schaffen, das kontinuierlich als
endloser Strang herstellbar ist und dann je nach Bedarf auf
länge abgeschnitten werden kann.
Das Besondere und Heue des Scharniers nach dem Gebrauchsmuster besteht darin, dass es zwei aus Kunststoff gespritzte
oder gepresste einteilige Scharnierbänder mit auf ihrem ganzen
Umfang geschlossenen Rohrösen und eine durch ein metallenes
-2-
zylindrisches- Teil, insbesondere ein Draht stück, gebildete
Scharnierachse aufweist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Gebrauchsmusters
haben die Schamierbänder eine solche Form, dass
sie paarweise als einteiliges Profilstück um ein zylindrisches Kernteil herum gespritzt öder gepresst und danach
durch einen fort Ic uf enden, mäanderf ö'rmigen Schnitt voneinander
getrennt werden können, der so gelegt ist, dass auf beide Scharnierbänder rohrb'senförmige Teile aus der Mitte
des Profilstückes entfallen, mit denen sie streckenweise abwechselnd den Scharnierachsenraum umfassen.
Die Scharnierbänder des Gebrauchsmusters können durch
Zerschneiden eines als Strangpressteil ausgebildeten einteiligen
Profilstücks geformt s ein.
Als zylindrisches Kernteil kann bei einem Scharnier nach dem Gebrauchsmuster ein fortlaufend eingepresster, rait
den Scharnierbsndern in der jeweils gewünschten Länge abgeschnittener
und zugleich die Scharnierachse bildender Draht dienen, dessen Oberfläche zweekniässig mit Talkurapuder oder
dergleichen gegen festbacken am Kunststoff bestäubt ist. Die Scharnlerbänder nach dem Gebrauchsmuster werden zweckmässig
mit eingestanzten Bsfestigun-!slöchern versehene
Im folgenden ist das Gebrauchsmuster anhand der Zeichnung
beispielsweise erläutert, die zugleich ein vorteilhaftes Herstellungsverfahren veranschaulicht.
In Figur 1 ist 1 eine Spritzdüse, aus der ein endloses
Band aus thermoplastischem Kunststoff 2 von der in Figur 2
-3-
besonders dargestellten Querschnittsform mit einer zylin-r
drischen Einlage 3 herausgepresst bzw.-gespritzt wird.
Die Einlage 3 ist vorzugsweise ein später als Scharnierachse dienender Metallstab oder Draht, dessen Oberfläche
mit Talkumpuder oder dergleichen bestäubt ist. Er ist von
einer wulstartigen Verdickung 4 des Kunststoffkörpefs umgeben.
Figur 3 veranschaulicht einen weiteren Arbeitsgang, bei welchem mit einer oder mehreren entsprechenden (nicht
dargestellten) Vorrichtungen oder Messern kontinuierliche Einschnitte 5 und 6 in die vorzugsweise noch im plastischen
Zustand sich befindende, also noch warme lasse geschnitten
werden, so dass im kontinuierlichen Vorgang das Seharnierband
entsteht« Gleichzeitig können bei diesem Arbeitsgang Befestigungslöcher 7 eingestanzt werden.
Die mäanderförmigen Einschnitte können insbesondere abschnittsweise
in besonders einfacher Weise vorgenommen werden, naohdem das metallische Kernteil 3 vorübergehend
entfernt ist. Die Schneidvorrichtung lässt sich aber auch ohne erhebliche Schwierigkeiten so ausbilden, dass der
mäanderförmige Schnitt durchgeführt werden kann, während
das Kernteil sich in dem im Strangpressverfahren hergestellten Teil aus thermoplastischem Kunststoff befindet.
Figur 4 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des fertigen Scharniers, die vorzugsweise in verhältnismässig
grossen Längen oder überhaupt "endlos" im Strangpressverfahren hergestellt werden und danach dem jeweiligen Bedarf
entsprechend auf die erforderliche länge abgeschnitten werden kann.
Claims (5)
1.) Scharnier, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei aus Kunststoff, gespritzte oder gepresste einteilige Scharnierbänder
mit auf ihrem ganzen Umfang geschlossenen Rohrösen und eine durch ein metallenes, zylindrisches Teil,
insbesondere ein Drahtstück, gebildete Scharnierachse aufweist.
2.) Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierbänder eine solche Form aufweisen, dass
sie paarweise als einteiliges Profilstück: um ein zylindrisches
Kernteil herum gespritzt oder gepresst und danach durch einen fortlaufenden, mäanderförmigen Schnitt voneinander
getrennt werden können, der so gelegt ist, dass auf beide Scharnierbänder rohrösenförmige Teile aus der Mitte
des Profilstückes entfallen, mit denen sie streckenweise abwechselnd den Scharnierachsenraum umfassen,
3.) Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierbänder durch Zerschneiden eines als
Strangpressteil ausgebildeten einteiligen Profilstücks geformt
sind.
4··) Scharnier nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das zylindrische Kernteil, dessen Oberfläche zweckmässig mit Talkumpuder o.dgl. gegen Festbacken am
Kunststoff bestäubt ist, zugleich, insbesondere in Gestalt eines fortlaufenden, zusammen mit den Scharnierbandem in
der jeweils gewünschten Länge abgeschnittenen Drahtes die Scharnierachse bildet.
-5-
5.) Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Scharnierbänder mit eingestanzten Befestigungslöchern versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK11867U DE1695589U (de) | 1953-05-13 | 1953-05-13 | Scharnier. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK11867U DE1695589U (de) | 1953-05-13 | 1953-05-13 | Scharnier. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1695589U true DE1695589U (de) | 1955-03-24 |
Family
ID=32237355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK11867U Expired DE1695589U (de) | 1953-05-13 | 1953-05-13 | Scharnier. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1695589U (de) |
-
1953
- 1953-05-13 DE DEK11867U patent/DE1695589U/de not_active Expired
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