DE1695253A1 - Verfahren zur Herstellung von omega-Dodecalactam - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von omega-DodecalactamInfo
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Description
Verfahren zur-Herstellung" von
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
ttS-Dodecalactam aus Gyclododecanon.
Die Herstellung von Ö-Dodecalactam durch Beckmann* sehe Umlagerung von
Cyclododecanonoxim im technischen Maßstab erfordert auf Grund der
hohen Schmelzpunkte des Gyclödodecanonoxims (Fp; 133 - 13^°} und des
W-Dodecalactanis (Fp: 152 - 153 ) besondere Vorkehrungen. Beide Substanzen
lassen sich in reiner Form nach der Oximierung des Cyclododecanons
bzw» der Beckmann*sehen Umlagerung und Neutralisation des
Umlagerungsproduktes nur bei Anwendung eines entsprechenden Druckes
flüssig abscheiden. Die Abscheidung in fester Form ist zwar durch
Filtration oder Zentrifugieren möglich, jedoch infolge eines häufig
mikrokristallinen 25ustandsform mit Schwierigkeiten verbunden und unwirtschaftlich. Insbesondere enthalten derartige Filterkuchen meist
bis zu 30 % Wasser, so daß zusätzlich eine Srockiaung des Filterkuchens
erforderlich wird.
Es wurde daher schon vorgeschlagen, entweder für die Oximierung und
die Überführung des Lactams in den gelösten Zustand nach der Neutralisation
des Produktes aus der Beckmann1sehen Umlagerung jeweils getrennt
Lösungsmittel zu verwenden oder aber auch geeignete Lösungsmittel einzu
setzen, die vor der Oximierung zugefügt, während der Oximierung und
Jieckmijnn'seuen Umlagerung im jeweiligen Reaktionsgemisch anwesend sind
und erst bei der Aufarbeitung des fertigen Ü-Dodeealactams durch
Destillation abgetrennt und in den Prozeß zurückgeführt werden »
209815/1715
DnMBDlGER
Diese Lösungsmittel gestatten eine vereinfachte handhabung des hochschmelzenden
Oxims und Lactams, da in ihrer Gegenwart sowohl Cyciododecanonoxim
als auch w-Dodecalactaia bei Temperaturen zwischen
90 und 120 Ο, also drucklos oder unter geringem Druck, flüssig
gehalten werden können» Damit entfallen die Schwierigkeiten "bei
der Förderung, Abscheidung und Aufarbeitung dieser Produkte (vgl. z.B. BeIg.P. 658 9*H, F.P. 1 35? 789).
Eine wirtschaftliche Anwendung von Lösungsmitteln, die während Oximierung und Beckmann'scher Umlagerung anwesend sind, d.h. nicht
vorübergehend entfernt werdens hängt davon ab, daß diese Lösungsmittel
genügend widerstandsfähig gegenüber dem aggressiven Milieu, insbesondere während der Beckmann'sehen Umlagerung, sind.
Allen auch sonst durchaus geeigneten Lösungsmitteln haftet jedoch
der grundsätzliche Mangel an, ein Fremdkörper im gesamten Verfahren
zu sein. Das ideale Lösungsmittel wäre eine Substanz, die ihre Aufgabe als Lösungsmittel oder Schmelzpunktsdepressor erfüllt und
gleichzeitig unter den angewandten .Reaktionsbedingungen die analogen
Umsetzungen erfährt und bei der destillativen Aufarbeitung leicht abgetrennt werden oder aber sogar bei der Weiterverarbeitung des
W-Dodecalactams zum Polyamid-12 bei der"Polymerisation mitverwendet
werden kann. ■
Es wurde nun gefunden, daß diese Forderungen im weitestgeheiiden Ma1Je
vo* Cyclohexanonoxim als Lösungsmittel für das üycladodecanonoxim
und vom € -Caprolactam als Lösungsmittel fu/dasSfe-iiodecalacfcain
erfüllt werden· - -
./. BADORlGiNAL
2Ü9 815/17 tS
Dr. MEDlGER
Entsprecnend dem erfindungsgemäßen Verfahren wird daher die Oximierung
des Cyclododecanons in Anwesenheit von Cyclohexanon durchgeführt.
Dabei kommt es zur gemeinsamen Bildung von Cyclododecanonoxim und Cyclohexanonoxim. Durch rfahl der geeigneten Mengenverhältnisse
Cyclohexanon zu Cyclododecanon erhält man ein bei der Oximierungstemperatur
flüssiges Oximgemisch, Geeignete Gewichtsverhältnisse Cyclohexanon: Cyclododecanon bzw. Cyclohexanonoxim: Cyclododecanonoxim
sind 70 : 30 bis 30 '· 70. Gemische dieser Zusammensetzung schmelzen
im Bereich von 20 - 60 bzw. 60 - 100 . Selbstverständlich sind
auch Gemische verwendbar, deren Zusammensetzung außerhalb des genannten Bereiches liegen; man ist im Fall höherer Cyclododecanonoxim-Anteile
dann genötigt, unter leichtem Überdruck zu arbeiten, um trotz des höheren Mischschmelzpunktes in der flüssigen Phase zu bleiben.
Die gleichzeitige Bildung von Cyclohexanonoxim und Cyclododecanonoxim
weist außer der Schmelzpunktdepression des Cyclododecanonoxims zwei weitere Vorteile auf. Einmal erhöht sich durch den lösungsvermittelnden
Effekt des stärker hydrophilen Cyclohexanone auf das Cyclododecanon die Oximierungsgeschwindigkeit des Cyclododecanons,
so daß die Verweilzeit während der Oximierung im Vergleich zu der des reinen Cyclodcdecanons geringer ist. Zum anderen bewirkt der Cyclododecanononoxim-Anteil
im Oximgemisch infolge seiner hydrophoben jiigensclmften eine geringe Aufnanme-fähigkeit für V/asser. Dadurch
ergibt sich auch bei der Beckmann1sehen Umlagerung eine Verminderungder
freiwerdenden Wärmemengen und dementsprechend eine Verbesserung
der Qualität des eruultenen Lactams.
■ - 20 98 1,5/1715 , .
DrvMEDiGER
Die Oximierung des Gemisches aus Cyclohexanon und Cycl'ododecanon kann
in der üblichen Weise, d.h. je nach Mengenverhältnis bei 80 - 110 C
unter Verwendung .von Bydroxymaminsalzen bei einem P_ Ison 3 bis 6,
insbesondere bei einem solchen von *f bis 5 erfolgen»
Es ist bekannt, daß die Beckmann'sehe Umlagerung von Cyclohexanonoxim
zum #-Caprolactam außerordentlich negativ durch organische Fremdbestandteile beeinflußt wird. Dies zeigt sich in einem erhöhten
Anfall von Webenprodukten und damit in einer deutlichen Verschlechterung
der Qualität des anfallenden ^-Caprolactams. Diese Qualitätsverminderung führt dazu, daß bei der Polymerisation des Caprolactams
technisch nicht verwendbare Produkte erhalten werden. Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß bei der gemeinsamen Umlagerung von =
Cyclohexanon- und Cyclododecanonox;§.m nicht nur keine Qualitätsverminderung des=entstehenden £-Caprolactams eintritt, sondern im
Gegenteil besseres Lactam erhalten wird als bei der BeckmannAschen
Umlagerung von Cyclohexanonoxim allein.
Das bei der Oximierung anfallende, nur wenig Wasser enthaltende
Oximiergemisch kann direkt oder nach nochmaliger Wasserwäsche der Beckmann'sehen Umlagerung unterworfen werden. Je. nach dem Wassergehalt
des Oxim-Gemisches verwendet man zur Umlagerung konzentrierte
Schwefelsäure, Schwefelsäure mit überschüssigem SO, und/oder konzentrierte,
gegebenenfalls überschüssiges Ρρ°<- enthaltende Phosphorsäure.
Das Gewichtsverhältnis Oxim-Geitiisch : Schwefelsäure, Oleum
und/oder konzentrierte, gegebenenfalls übersehunsiges P„0„ enthaltende
209815/1715 bad original
Dr. MEDfOER
Phosphorsäure« Das Gewichtsverhälthis Qxim-Gemisch ! Schwefelsäure,
Oleum und/oder konzentrierte, gegebenenfalls überschüssiges PO
enthaltende Phosphorsäure richtet sich nach der Zusammensetzung des Qximgemisches; es liegt daher beispielsweise zwischen 1 : 1 und 1 ί 2,
vorzugsweise bei 1 : 1, 1 bis 1 % 1,^ für CyelohexanOnoxim/Gyclododecanonoxim-Gemische
der Zusammensetzung 30 « 70 bis 70 : 30,
Die Uralagerungstemperatur beträgt bei Verwendung von konzentrierter
■ .■:"■-■"■
Schwefelsäure oder Oleum 90 bis 120° C, vorzugsweise jedoch 100 - 100° C.
Verwendet man für die -Beckmann'sehe umlagerung konzentrierte, gegebenenfalls überschüssiges p_0 r enthaltende Phosphorsäure, so liegt die
günstigste ümsetzungstemperatur bei 100 - 135 G, insbesondere bei
115 - 125 C· Die Oximierung der Eetone und die Umlagerung der Oxime
kann sowohl, kontinuierlich, wie diskontinuierlich, durchgeführt v/erden.
Da das durchschnittliche Molgewicht des Oxim-Semisches annähernd
zwischen dem. des X, -Gaprolactams und dem des Ü-Dodecalactams liegt,
wird die beim reinen Cyclohexanonoxim stattfindende sehr heftige
Umlagerunijsreaktion beim Vorhandensein eines Oxiffi-Gemisches erheblich
abgeschwächt. Daraus resultiert eine viesentliche Verminderung örtlicher
überhitzung und Verbrennungen während der Umlagerung, was die Verbesserung der Qualität des in der- Emlmiscnung enthaltenen ς, -Gaprolactams
zur Fol?i"e hafc,
Uas ausreag-ierte Umlagerun'vspradtikt wird in bekannter Weise mit Ammoniak
oder anderen geeigneten Ifeubraliaatiahsniibteln, wie Nabriumhydroxyd,
neutralifji.ert. Findet die Heubralisation bei 80 - 100 C statt, so
ei.ch die Lactame ^emeinrsam In flüssiger Form über der salz-
20981 5/1 7 ίΒ e*D
Dr-MEDIGER
haltigen wässrigen Phase leicut ab. In dieser Stufekompensiert das im
Lactam-Gemisch enthaltende ltf"Liq.decalactam infolge seines hydrophoben
Charakters weitgehend die nachteilige Eigenschaft des % -Caprocalctams,
sich in der wässrigen Phase zu lösen und macht daher u.Ht, die Anwendung
eines Extraktionsmittels zur Gewinnung des sonst in der wässrigen Phase
gelösten £ -Caprolactams überflüssig. Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt gerade darin, daß die aus der Beckmann'sehen
Umlagerung der Oxim-Gemische der -.'enannten Zusammensetzungen resultierenden
Laetani-Gemische ebenfalls bei Temperaturen von 60 - 110 C
schmelzen, d.h., bei Verarbeitungstemperatur in der flüssigen l-aase
vorliegen i- -
Die destillative Aufarbeitung des Gemisches aus ^ -Caprolactam und
Cji-Dodecalactam. bereitet :iuf Grund des hohen Siedepunktunterscrtiedes
keine üd-Wierigkeiten. ^-Gaprolactam siedet bei 5 'A'orr. bei 130= C ,
Ö -Dodelactam bei etwa 190° G-.
Ist es jedoch eri-fünscht) t -Caprolactam und vz-iOdecalactam zu einem
Mischpolyamid umzusetzen, dann erübrigt sich bei geeigneten Mengenverhältnissen
der beiden Lactame sogar eine saubere destillative .
Trennung, ■ ■- ".
Das Verfahren gemäß vorliegender iSrfindun··; zur Herstellung von tL -Gaprolactam
und 6i-Dodecalactam aus Cyclohexanon und Cyclotlodecanon ist "
demnach dadurch gekennzeichnet, daß man Cyclohexanon und Gyc.Lod.odecanon
zusammen als Mischung oximiert und das entstandene Cyclohexanonoxim.
/Gyclododecanonoxim-Gemisch der Ueckmann'-uc^en Umla-'-orun.^ unterwirft.
20.98157 1715 bad
Dr. MEDIGER
Ist die gleichzeitige herstellung von ί?-CaproTactam und 40-Dodecalactam
nicht erwünscht, so läßt sich, das € -Caprolactani auch als Lösungsmittel
sowohl für die Oximie'rung von Cyclododecane^ als auch für die
Umlagerung von Cyclododecanonoxim einsetzen. Es wird dann nach der
Abtrennung vom Gtf-Do dec al ac tarn durch Destillation erneut in die (Eximierung
eingesetzt, also im Kreislauf geführt.
•Die nachfolgenden Beispiele sollen das Verfahren gemäß vorliegender
Erfindung näher erläutern, ohne diese aber in irgendeiner Weise zu
beschränken.
Ein Gemisch von 270 Gewichtsteilen Cyclohexanon und 330 Gewichtsteilen
Cyclododecanon wird bei 95 - 102 mit 1000 cm einer 450 Gewichtsteile
Hydroxylaminsulfat enthaltenden und auf P„4 eingestellten wässrigen
Lösung unter intensiver DurchmisGiiung umgesetzt. Die während der Oxi»
mierung freiwerdende Schwefelsäure wird laufend durch. Zugabe von
wäösrifiem Ammoniak so neutralisiert,. daß der P -Wert der Mischung
stets etwa A- beträft. Nach 3 Stunden ist die Oximierung beendet;
in Oximgrenisch sind die ketone nur noch in Spuren nachweisbar. Nach
Abtrennung der flüssigen Oxim-Phassn von der wässrigen Phase erhält man
675 3 eines Gemisches von Cyclohexanonoxim und Cyclododecanonoxim.
Wach 'i'rocknung dieser organischen Phase durch halbstündiges Ausdampfen
der letzten Spuren Wasser bei 100 verbleiben .i6i .Gewichtsteile Oximch,
entspr. 98,9..% d.Theorie.
■2 0 9.β>1;5,-Α1-7--1 Sl- ->
ORIGINAL
Dr. MEDlGER
In ein auf 95 gehaltenes Geraiseh von 45 Gewichtsteilen ^-Caprolactam,
55 Gewichtsteilen, w-Dodecalactam und 110 Gewichtsteilen 100 proz.
Schwefelsäure wird unter starkem Ruhren im Verlauf von 45 Min. ein
Gemisch von 661 Gewichtsteilen Cyclohexanonoxim/CyelododecanoKim (45 : 55) und unabhängig davon 726 Gewichtsteile 100 pros:.Schwefelsäure
so eingetragen, daß durch gleichzeitige Kühlung des Heaktionsgemisches
die Temperatur stets zwischen 105 und .110 gehalten wird. Nach beendeter
Zugabe von Oxim und Schwefelsäure verbleibt das Produkt noch 30 Min», zur Nachreaktion bei 1.05 und wird dann in der Wärme in einer
kO % Ammonsulfat enthaltenden wässrigen Lösung mit Ammoniak neutralisiert. Oberhalb 90° scheidet sich dabei das Gemischaus £ -Caprolactarn
und w-Dodecalactam über der wässrigen Phase flüssig ab und kann so
leicht von dieser getrennt werden. Bei der anschließenden Destillation
des Lactam-Gemisches unter vermindertem Druck erhält man 401 g w-Dodecalactam
(95.6 %' d.Theorie) neben 322 g ^-Caprolactam.
Bei s ρ i e 1 2 ' -:" ~'^
Mach der Methode von Beispiel 1 werden 330 Gewichtsteile Cyclohexanon
und 270 Gewichtsteile ■. Cyclododecane η mit 500 Gewichtsteilen Hydroxylaminsulfat
in 1 100 cm wässriger Lösung bei. P„5 unter laufender
Zugabe von Ammoniak während 3 Stunden bei 95 - 102 umgesetzt. Man
erhält nach Trennung der Phasen und zusätzlicher Trocknung der
organischen Phase 664 g Cyclohexanonoxim/Cyclododecanonoxim-Gemisch.
Dieses Oxim-Gemisch wird bei 100 - 110° in eine Vorlage von.55 Gewichtsteilen
B -Caprolactam, 45 Gewichtsteilen^ö-Dodecalactam und 120
Gewichtsteilen lOO^iger Schwefelsäure innerhalb von 50 Min..;ein.tfe-
209815/1715 ./·
Dr.MEDlGER
- ab. Danach, läßt man das Umlagerungsgeinisch noch für 30 "Min« bei
105 Btehen und arbeitet es dann in der beschriebenen Weise auf. Man
erhält JZh g w-Dodecalaetam (96,1 % d.Theorie) sowie 4O9 g^-Caprolaetam
(92SO % d.Theorie).
Beispiel 3 .
Ein Gemisch von 200 g Cyclohexanonoxim und 2Q^ g Cyclododecanonoxim
(erhalten durch Oximierung des entsprechenden Keton-Gernisches gemäß
Beispiel 2, Abschnitt T) mit einem Wassergehalt von ca» 1t6 % wird
ahne vorherige Erocknung in eine Vorlage von 220 g Timlagerungsprodukt,
bestehend aus 100 g Lactam-Gemisch {1 ί 1) und 120 g Schwefelsäure
(enthaltend 6 % überschüssiges SO-,) zusammen mit ^80 g H„SO. (mit 6 %
überschüssigem SOx) eingetragen. Hach der Zugabe reagiert das Gemisch
noch 30 Minuten aus. Die Neutralisation, Aufarbeitung und Destillation
erfolgt wie beschrieben. Die Ausbeute an destilliertem Lactam-Gemisch
beträgt 96»3 % d.l'h., der Destillationsrückstand beläuft sich auf
0,7 /fr, bezogen auf die theoretische Lactam-Menge.
Beispiel. 4 "
600 g eines wie beschrieben hergestellten und getrockneten Gemisches
von 50 ßew,'Prozent CycloheJEanonoxim und 50 Gew»Prozent Cyclododecanonoxim
werden im Verlauf von 6ö Minuten suaammen mit 900 g lOOproz.
Phosphorsäure von 90° C in ein Gemisch von 30 g & -Caprolactam, 30 g
«UJJodecalactam und 90 g 100 proz. Phosphorsäure bei 115 - 120° eingetragen.
Man läßt das «eaktionsprodukt 30 Minuten bei 120 ausreagieren
und arbeifces es nach der Ifeutraiiqa^icm destillafciv auf« Es v/erden
322 g Dodecalactam (97,6 /o d.Th.) und 320 g Caprolactam (9^,9 >
d.Th.) erhaLben. "*
209815/17 15
Dr. MEDIGER :
500 g eines Gemisches von Cycrohexanonoxim/Cyclododecanonoxim mit
einem Viassergehalt von 1,7 /o werden, unter gleichzeitiger Zugabe vo'n
600 g Phosphorsäure mit 15 % ' überschüssigem P^Of- au 150 g eines
Gemisches von 75 g Ü -Cabrplactam und 75 g w-Dodecalactam zugegeben
und bei 120 im Verlauf von hO Minuteiyder Beckmann'sehen Umlagerung
unterworfen. Die Nachreaktionszeit beträgt 30 Minuten Man erhält
273 g li-Dodecalactam (97,5 /o d.Th.) neben 268 g Caprolactam
(95,8 c/o d.Th.).
2 09815/1715 BAD
Claims (1)
- Dr.MEDIGERPatentansprüche;1» Verfahren zur Herstellung von Ii-Dodecalactarn und Cyclododecanon in Gegenwart eines Lösungsmittels für Oxim und Lactam, dadurch gekennzeichnet, daß man Cyclohexanoxim als Lösungsmittel für das Cyclododecanox und J£ -Caprolactam als solches für das W-Dodecalactarn benutzt und vorzugsweise jedes dieser Lösungsmittel, ausgehend von Cyclohexanon, in situ bei der Oximierung des Cyclododecanons bzw. der anschließenden Beckmann'sehen Umlagerung sich bilden läßt.2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,. daB man ein Cyclohexanon/Cyclododecanon - Gemisch mit einem Gewichtsverhältnis von 70 : 30 bis 30 ί 70 oximiert und das erhaltene Oxim-Gemiseh der Beckmann'sehen Umlagerung unterwirft,3· Verfahren gemäß Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Oximierung bei 80 -110 C mittels Hydroxylaminsalzen bei einem P., von 3-6, insbesondere bei einem solchen Von k - 5> ausführt. .■■..-^f. Verfahren gemäß Ansprüchen 1-3» dadurch gekennzeiciinet, daß die Beckmann'üche Umlagerung mittels konzentrierter Schwefelsäure, üleurn und/oder konzentrierter,, fpegebenenfalls überschüssiges P..Oj- enthaltender, Phosphorsäure bei 90 - 12ü , vorzugsweise bei 1uo - 11ü , und im Falle von konzentrierter, gegebenenfalls überschüssiges PpO1- enthaltender, Phosphorsäure bei 100 - 135 15°vorzugsweise bei 115 - 125°' erfolgt.209815/1715BAD ORJGtNAL1635253Dr, MEDSGER5. Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Gewichtsverhältnis Oximgeaiisch s Schwefelsäure, Oleum und/oder leonzentrierter, gegebenenfalls überschüssiges PpO1- enthaltender Phosphorsäure von 1 ilbis 1 ί 2 vorzugsweise von 1 : 1,1 bis 1 : 1»^, gearbeitet wird. ,209815/1715BAD ORlGfNAL
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |