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DE1694589B2 - Verwendung von organischen hydroperoxyden und carbonsauren kobalt- oder mangansalzen zum kaltvulkanisieren von aethylen-mischpolymerisaten - Google Patents

Verwendung von organischen hydroperoxyden und carbonsauren kobalt- oder mangansalzen zum kaltvulkanisieren von aethylen-mischpolymerisaten

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Publication number
DE1694589B2
DE1694589B2 DE1966M0070955 DEM0070955A DE1694589B2 DE 1694589 B2 DE1694589 B2 DE 1694589B2 DE 1966M0070955 DE1966M0070955 DE 1966M0070955 DE M0070955 A DEM0070955 A DE M0070955A DE 1694589 B2 DE1694589 B2 DE 1694589B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
cobalt
parts
determined
vulcanization
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1966M0070955
Other languages
English (en)
Other versions
DE1694589A1 (de
Inventor
Agatino; Giulio Enzo di; Mailand Guglielmino (Italien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montecatini Edison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montecatini Edison SpA filed Critical Montecatini Edison SpA
Publication of DE1694589A1 publication Critical patent/DE1694589A1/de
Publication of DE1694589B2 publication Critical patent/DE1694589B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/09Carboxylic acids; Metal salts thereof; Anhydrides thereof
    • C08K5/098Metal salts of carboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/02Elements
    • C08K3/04Carbon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/14Peroxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Das deutsche Patent 15 69 181 betrifft die Verwend-ing von 0,01 bis 20Gew.-°o eines organischen Hydroperoxyds der allgemeinen Formel R — OOH, in d'ir R ein tertiärer aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer Rest ist, zum Kaltvulkanisieren von Formmassen, die aus A) einem hochmolekularen, ungesättigten, amorphen und im wesentlichen linearen Terpolymerisat aus a) 20 bis 80Mol-°o Äthylen, b) 0,1 bis 18 Mol-% eines cyclischen oder acyclischen Polyens mit nicht konjugierten Doppelbindungen und c) einem Λ-Olefin, und B) Ruß als Verstärkerfüllstoff sowie gegebenenfalls C) Antioxydantien, Pigmenten und anderen Zusätzen bestehen.
In der Praxis hat es sich gezeigt, daß in gewissen Fällen lange Zei'en erforderlich sind, um diese Terpolymerisate zu vulkanisieren, so daß deren praktischer Einsatz häufig infrage gestellt ist. Eis wird angenommen, daß die Vulkanisationsgeschwindigkeit der genannten Terpolymerisate bei einer Temperatur in der Nähe von Raumtemperatur von der Reaktionsfähigkeit der eingeführten restlichen Doppelbindungen, d. h. von der Art des bei der Terpolymerisation verwendeten, nicht konjugierte Doppelbindungen enthaltenden Poljens abhängt.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen, wobei gefunden wurde, daß der Zusatz eines Kobalt- oder Mangansalzes einer aliphatischen oder cycloaliphatischen langkettigen Carbonsäure, die so gewählt ist, daß das Salz öllöslich ist, dazu beiträgt, die Vulkanisationsgeschwindigkcit bei niedriger Temperatur erheblich zu steigern.
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von 0 01 bis 20 Gew.-'1,, eines organischen Hydroperoxyds der allgemeinen Formel R —- (OOH, in der R ein ti-rtiärer aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer Rest ist, zum Kaltvulkanisieren von Formmassen, bestehend aus A) einem hochmolekularen, ungesättigten, amorphen und im. wesentlichen linearen Terpolymerisat aus a) 20 bis 80 Molprozent Äthylen, b) 0,1 bis 18 Molprozent eines cyclischen oder acyclischen Polyens mit nicht konjugierten Doppelbindüngen und c) einem \-01efin, und B) Ruß als Verstärkerfüllstoff sowie gegebenenfalls C) Antioxydantien, Pigmenten und anderen Zusätzen, gekennzeichnet durch die zusätzliche Verwendung von 0,1 bis 2 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile A, eines Kübaltoder Mangansalzes einer aliphatischen oder cycloaliphatischen Carbonsäure mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen als Vulkanisationsbeschleuniger. Aus der US-PS 30 17 376 ist es zwar bekannt, PoIyäthylen oder Äthylen enthaltende Copolymerisate in Gegenwart von Mangan- oder Kobaltverbindungen zu vernetzen, doch erfolgt die Vernetzung dabei in Gegenwart von freiem Sauerstoff, da Peroxyde bei der Vernetzung angeblich Nachteile mit sich bringen sollen;
außerdem werden Terpolymerisate nicht genannt. Auch die US-PS 31 40 279 beschäftigt sich nur mit dem Vernetzen von Polyäthylen, wobei dem Produkt gegebenenfalls erhöhte Steifigkeit und Festigkeit verliehen wird. Da dies bei einem Elastomeren aber gerade unerwünschte Eigenschaften sind, konnten aus der Lehre dieser Patentschrift, Polyäthylen in Gegenwart von Mangan- oder Kobaltsalzen organischer Säuren und einem Hydroperoxyd zu vernetzen, keine Rückschlüsse auf die Vulkanisation der obengenannten Terpolymerisate gezogen werden.
Hierbei ist auch zu berücksichtigen, daß die Vernetzungsgeschwindigkeit sich grundlegend von dem Vernetzungsgrad unterscheidet; denn während die Vernetzungsgeschwindigkeit eines Peroxyds bei einer bestimmten Temperatur nur von der Zersetzungsgeschwindigkeit des Peroxyds abhängt, ist diese Abhängigkeit beim Vernetzungsgrad nicht gegeben. Der Vernetzungsgrad hängt dagegen von der im gleichen Zeitraum verwendeten Peroxydmengc ab und steht in enger Beziehung zur Zahl der Vernetzungsbrücken, die gebildet werden, sowie mit einigen Charakteristiken des Vernetzungsproduktes, beispielsweise mit dem Gelgehalt im Falle von Polyäthylen im Gegensatz zur Bruchdehnung, zum Elastizitätsmodul und zum Formänderungsrest im Falle eines Elastomeren. Praktisch bedeutet dies, daß bei Verwendung eines Vernetzungspromotors zusammen mit einem Hydroperoxyd ein Anstieg der Vernetzungsgeschwindigkeit erzielt wird, so daß bei niedrigeren Temperatüren innerhalb der gleichen Vernetzungszeiten odei bei gleichen Temperaturen innerhalb kürzerer Vernctzungszeitcn gearbeitet werden kann, wobei jedoch in jedem Falle die eigentlichen mechanischen Eigenschaften des Endproduktes unverändert bleiben.
Experimentell wurde darüber hinaus festgestellt daß die Vulkanisation unter Verwendung eine; Hydroperoxyds und von Mangan- oder Kobaltverbindungen im Falle von schwach ungesättigten Terpolymerisaten nur zu unreichend vulkanisierten Produkten führt, die kein? ausreichenden elastomerer Eigenschaften besitzen, wenn bei Temperaturen gearbeitet wird, die bei der peroxydischcn Vulkanisation üblicherweise zur Anwendung kommen, d. h oberhalb von 120 C. Wird beispielsweise cine Mi schling auf der Basis von 100 Teilen eines Tcrpolymerisats aus Äthylen, 49 Gew.-",, Propylen und Cyclo octadien mit einer Mooney-Viskosiiät (ML[I f-4] be 100cC) von 84, 50 Teilen eines HAF-Rußes, 5,7 Teilei \-Cumylhydroperoxyd (70",; Cumol) und 0,5 Teilei Kobalt-2-äthylliexanoat bei 50 C 60 Minuten vulkani siert, so hai das dabei erhaltene Vulkanisutionsproduk eine Zugfestigkeit von 8 kg/cm2, eine Bruchdchnun; von 110',Ό un(J einen Elastizitätsmodul bei 200",
!6 94 589
Dehnung von 10 kg/cm2, doch bricht die Probe bei Bestimmung des Formänderungsrestes bei 100 C. Auch hieraus folgt, daß nicht vorauszusehen war, daß ein bei der Vernetzung von Polyäthylen bei Temperaturen über 60° C zum Einsatz kommendes Vernetzungssystem im Falle eines schwach ungesättigten Terpolymerisats bei Temperaturen unter 60~C Vulkanisate liefern würde, die sich durch stark verbesserte und gerade für ein Elastomeres entscheidend wichtige Eigenschaften auszeichnen würde.
Durch das in den vulkanisierbaren Massen gemäß der Erfindung 2ur Anwendung kommende System kann die Vulkanisationsgeschwindigkeit der Terpolymerisate erhöht und die Vulkanisationszeit in einigen Fällen von 12 bis 30 Tagen auf 48 bis 72 Stunden, zum Teil sogar auf 2 bis 48 Stunden verkürzt werden. Die Massen werden je nach Art und Menge des verwendeten Peroxyds und/oder des Beschleunigers zweckmäßig bei Temperaturen unterhalb Umgebungstemperatur, bei Umgebungstemperatur oder bei Temperaturen über 30° C, vorzugsweise über 35; C vulkanisiert.
Als Komponente A werden in den vulkanisierbaren Massen gemäß der Erfindung Terpolymerisate aus Äthylen mit Propylen oder Buten-1 und einem Polyen mit nicht konjugierten Doppelbindungen eingesetzt, wobei das Polydien vorzugsweise Dicyclopentadien, Cyclooctadien-1,5, Cyclooctadien-1,4, Cyclododecadien-1,6, Cyclododecadien-1,7, Cyclododecatrien-1,5,9, Cycloheptadien-1,4, Cyclohexadien-1,4, Norbornadien, Methylen-norborncn, 2-Methylpentadien-l,4, Hexadien-1,5, Heptadien-1,6 oder 5-Methyhetrahydroinden ist. Bevorzugt wen'en Terpolymerisate mit einem Molekulargewicht zwischen 60000 und 500 000.
Als organische Hydroperoxyde werden zweckmäßig Cumylhydroperoxyd, p-Mentanhydropcroxyd, tert.-Amylhydroperoxyd, Brom-lert.-butylhydropcroxyd, m,p - Diisopropylbenzolmonohydroperoxyd oder m.p-Diisopropylbenzoldihydroperoxyd verwendet.
Beispiele für die in den valkanisierbaren Massen gemäß der Erfindung enthaltene Komponente D sind Kobalt- oder Mangansalze von n-Octansäure, 2■Äthylhexansäure, Laurinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Linolsäure und K'aphthensäure.
Beispiel 1
ίο Drei Mischungen werden in einem üblichen Mischer bei Raumtemperatur aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Äthylen/Propylen 1 2 100 3 0,5
15 {49Gew.-°„)/Cvclo- Gewichtsteile
octadien (0,277 Mol/kg)- 100 100
Terpolymer (ML(I-M)
20 bei 100 C = 84
HAF-Ruß 50
\-Cumylhydroperoxyd 5,7
(70% Cumol) 50 50
Kobult-2-äthylhexanoat 5,7 1,0 5,7
25 (Beschleuniger)
Kobaltnaphthenat 0,5
(Beschleuniger)
.._
30
Mit diesen Mischungen werden Proben von 0.4 bis 0,6 mm Dicke hergestellt, die während der angegebenen Zeit bei Raumtemperatur (25"'C) gehalten werden. Die mechanischen Eigenschaften der Proben werden periodisch in Abhängigkeit von der Zeit ermittelt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle genannt.
Tabelle 1
Mischung Nr.
1
Bruch- Elast.-
deh- Modul
Form-
ändc-
2 Bruch- E200
deh
Form-
ände-
3 Bruch
deh
E200 bestimmt 75 bestimmt 107 Form-
ände-
Beschleuniger, Typ, Menge
Co-2-äthylhexanoat
nung bei 200% rungs-
rest
nung rungs-
rest
nung 350 275 111 rungs-
rcst
0,5 Gewichtsteile b. 100% Co-2-äthylhexanoat Co-naphthcnat 245 216
Zeit, Tage Zug
festig
1 % kg/cm5 0/ 1 Gewichtsteil ! % kg cm2 /O 0,5 Gcwichtsteilc ! O/
/O
kg/cm2 215 —■ /O
keit 330 63 14 Zug
festig
335 88 12 Zug
festig
415 45 170 20
300 87 14 keit 250 108 12 keit
kg/cm! bestimmt bestimmt 14
2 131 245 109 14 kg/cnv 210 127 12 kg/cnv
3 140 230 114 12 172 220 134 12,5 128 11
4 nicht bestimmt 147 bestimmt nicht 10,5
5 145 200 143 10 nicht 205 Π 2 12,5 172 10,5
6 130 200 128 ge
brochen
137 180 ge-
brocl
nicht ge
brochen
8 nicht 141 169
11 143 nicht 152
16 128 115 130
99 95
iien
Beispiel 2
Mischungen der folgenden Zusammensetzung werden in einem üblichen Mischer hergestellt:
Äthylen/Propylen
(45Gew.-%)/5-MethyI-tetrahydroinden
(0,246 Mol/kg)-Terpolymer (Ml(I +4)
bei 100cC =84) 100 Gew.-Teile
ΗΑΓ-Ruß 50 Gew.-Teile
Λ-Cumylhydroperoxyd
(70",; Cumol)
Beschleuniger
(verschiedene Typen) .
5,7 Gew.-Teile unterschiedlich
Mit diesen Mischungen werden Proben von 0,4 bis 0,6 mm Dicke hergestellt. Die Proben werden während der angegebenen Zeit bei Raumtemperatur gehalten. Die mechanischen Eigenschaften als Funktion der Zeit sind im Vergleich zu den Eigenschaften von Mischungen, die keinen Vulkanisationsbeschleuniger enthalten, in Tabelle 2 angegeben.
Tabelle 2
leit,
Tage
Mischung Nr.
4
'"200 Form-
iindcrungs-
rest
5 •-'-200 Form-
ändcrungs-
rcst
Beschleuniger. Typ, Menge kg/cm" 0/ Kobalt naphthcnat
0,5 Gewichtslcile
kg/cm2
Zug- Bruch
festigkeit dehnung
Zug- Bruch
festigkeit dehnung
99 11,5
kg/cm2 % kg'cm1 %
0,75 unvulkaninicrl 211 330
1 unvulkanisiert 38 18 nicht bestimmt 202 6
1,75 unvulkanisiert nicht bestimmt
Ϊ 144 500 100 10 216 210
i,75 nicht bestimmt nicht bestimmt
4 196 310 117 8,5 nicht bestimmt gebrochen
% nicht bestimmt nicht bestimmt
6 209 300 172 190
Tabelle 2 (Fortsetzung)
£cit,
"Tage
Mischung Nr.
6
Form-
ändcrungs-
rcst
7 ^200 Form
änderungs-
rest
Beschleuniger, Typ, Menge
Kobaltlaurat
0,5 Gcwichtstcilc
°/ Manganstearat
0,75 Gewichtsteile
kg/cm2 O/
/0
Zug- Bruch- F.j„„
festigkeit dehnung
10 Zug- Bruch
festigkeit dehnung
24 36
kg/em! % kg/cm2 8,5 kg/cm2 % 37 25
0,75 206 250 147 80 510
1 178 190 119 460 87 13
1,75 nicht bestimmt 8 nicht bestimmt 102 11
2 nicht bestimmt 200 360
2,75 167 180 gebrochen 194 310 134 8,5
4 nicht bestimmt nicht bestimmt
5 79 120 172 240
6 nicht bestimmt nicht bestimmt
Beispiel 3
Mischungen der nachstehend genannten Zusammensetzung werden mit dem gleichen Mischer und unter den gleichen Bedingungen, wie in den vorigen Beispielen genannt, hergestellt:
Äthylen/Propylen
(45Gew.-%)/
1,4-Hexadicn (0,425 Mol/
kg)-Terpolymer 100 Gew.-Teile
HAF-Ruß 50 Gew.-Teile
Λ-Curnylhydroperoxyd
(70% Cumol)
Beschleuniger
(verschiedene Typen) ..
5,7 Gew.-Teile
unterschiedlich
Mit diesen Mischungen werden Proben von 0,4 bis 0,6 mm Dicke hergestellt. Die Proben werden während der angegebenen Zeit bei Raumtemperatur (25°C) gehalten. Die mechanischen Eigenschaften als Funktion der Zeit sind für die erhaltenen Vulkanisate in Tabelle 3 angegeben und mit den entsprechenden Eigenschaften einer Mischung verglichen, die keinen Beschleuniger enthält.
Tabelle 3 Mischung Nr.
8
Form
änderungs-
rest
9 % t-200 Form
änderungs-
rest
Zeit,
Tage
Beschleuniger, Typ, Menge /O 580 kg/cm! %
Zug- Bruch- E200
festigkeit dehnung
bestimmt 12 34
kg/cms % kg/cm2 Co-2-äthylhcxanoat
0,5 Gewichtsteile
560
unvulkanisiert Zug- Bruch
festigkeit dehnung
510 18 20
3 unvulkanisiert kg/cm bestimmt 24 23
4 unvulkanisiert 23 430
5 unvulkanisiert 42 nicht 360 28 20
6 unvulkanisiert 71 53 16
8 18 440 14 84
11 nicht bestimmt nicht
16 109
125
Tabelle 3 (Fortsetzung)
Zeit,
Tage
Mischung Nr.
10
E500 Form
änderungs-
rest
11 E500 Form
änderungs-
rest
Beschleuniger, Typ, Menge
Co-2-äthylhexanoat
1 Gewichtsteil
kg/cm1 ■>/
/O
Manganoctoal
0,5 Gewichtsteile
kg/cms X
Zug- Bruch
festigkeit dehnung
11 34 Zug- Bruch
festigkeit dehnung
kg/cm5 % kg/cm« % 16 26
3 39 540 23 20 nicht bestimmt 20 19
4 nicht bestimmt 33 21 48 560
5 83 470 76 550 26 19
6 82 370 55 20,5 nicht bestimmt 34 18
8 nicht bestimmt 63 14,5 96 480
11 110 320 118 410
Ifi 106 MO nicht bestimmt
Beispiel 4
In einem üblichen Mischer wird bei Raumtemperatur eine Mischung hergestellt, die die gleiche Zusammensetzung wie die im Beispiel 2 genannte Mischung hat und als Beschleuniger 0,5 Gew.-Teile Kobaltlaurat
enthält. Mit dieser Mischung werden Proben von 0,4 — 0,6 mm Dicke hergestellt, die zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften der Vulkanisate dienen. Die in Abhängigkeit von der Vulkanisationszeit und -temperatur ermittelten mechanischen Eigenschaften sind in Tabelle 4 genannt.
Tabelle 4
Mischung Nr. 13
12 25°C
Temperatur 600C 4
Zeit, Stunden 2 123
Zugfestigkeit, kg/cm2 198 310
Bruchdehnung, % 320 52
Elastizitätsmodul bei 200%, 89
kg/cm2 112
Elastizitätsmodul bei 300%, 180
kg/cm2 16
Formänderungsrest bei 10
100% Dehnung, %

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verwendung von 0,01 bis 20 Gew.-% eines organischen Hydroperoxyds der allgemeinen Formel R — OOH, in der R ein tertiärer aliphatischen cycloaliphatischer oder aromatischer Rest ist, zum Kaltvulkanisieren von Formmassen, bestehend aus A) einem hochmolekularen, ungesättigten, amorphen und im wesentlichen linearen Terpolymerisat aus a) 20 bis 80 Molprozent Äthylen, b) 0,1 bis 18 Molprozent eines cyclischen oder acyclischen Polyens mit nicht konjugierten Doppelbindungen und c) einem Λ-Olefin, und B) Ruß als Verstärkerfüllstoff sowie gegebenenfalls C) Antioxydantien, Pigmenten und anderen Zusätzen, gekennzeichnet durch die zusätzliche Verwendung von 0,1 bis 2 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile A, eines Kobalt- oder Mangansalzes einer aliphatischen oder cycloaliphatischen Carbonsäure mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen als Vulkanisationsbeschleuniger.
DE1966M0070955 1964-04-24 1966-09-17 Verwendung von organischen hydroperoxyden und carbonsauren kobalt- oder mangansalzen zum kaltvulkanisieren von aethylen-mischpolymerisaten Granted DE1694589B2 (de)

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Legal Events

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent