DE1692567A1 - Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen und/oder wasser-dispergierbaren Phosphatidemulgatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen und/oder wasser-dispergierbaren PhosphatidemulgatorenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE #
Hünen«», 13. Juli 1967 Anmelden Unilever Ä.V. f Museumpark 1, Rotterdam, Holland
"Verfahren zur Herat ellung von wasser IBa liehen und/oder
waaserdlsporgierbaren Phosphatidemulgatoren"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
wasser löslichen und/oder wasser diaper gierbaren Phosphatidemulgatoren»
insbesondere iiix öl-in-Waaoer-Emulsionen, die
auch als Stabilisatoren wirksam und sogar *ur Herstellung stabiler hochprozentiger öl-dn-Wasseresulsionen geeignet sind.
Erfindungsgemäe werden Phosphatidgemisohe pflanzlichen und
tierischen Ursprungs oder deren Fraktionen in wässriger Buspension einer enzymatischen Behandlung unter schonenden Bedingungen,
d.h. bei niedrigen Temperaturen unterhalb 5O0C
während einer Zeitspanne von nur wenigen Stunden unterworfen·
Man hat zwar sohon zur Herstellung von Emulgatoren wässrige«
ölhaltige Pf lanzenphosphatidemulsionen mit Lipeee bei Temperaturen
von 50 - 600C Über eine Zeitspanne von 16 - PO Stunden
behandelt· Bei diesem Verfahren besteht aber der Nachteil, -* daß infolge der relativ hohen Temperaturen unerwünschte Neben*
JJ roalrtionea, wie Autoxydation und Bräunung unvermeidlich sind.
k> die zu einer Qnalitätsverminderung des Produktes
Der Einsatz το» Lipnee auf Ölhaltige Phosphatide bei Temperaturen
liber 500C bewirkt nudem eine Ityclrolyao der Srlglycerlde
und daiflit ein« unerwünschte« Er höhl"! ag doc freien Ptttsiiuve- unci
Monoglyeeridantoils, wodurch das Phosphatid zwar verflüssigt,
aber nicht wasacrdiiipargierbai- v/ird.
Würde man ein derartiges Verfahren aber bei niedrigen Temperatur
on unterhalb 5O0C durchfuhren, ao besitzen die Endprodukte
keine gute Emulgierwirkung. (Dänische Patentschrift 101 649}·
Ferner hat man bereits Reinlecithin in perosydfreier Äther lösung
alt Schla^engiftejizymen bei Zimmertemperatur über eine
Zeitspanne von 24 Stunden behandelt. Abgeaehea davon, daß
Sciflangengift sehr teuer 1st und seine toxischen Eigenschaften
durch eine zusätzliche Behandlung, «um Beispiel alt Säuren
unwirksam gemacht werden muaaen, ist ein solches Verfahren,
wenn es in großtechnischem Maßstab durchgeführt wird, wegen der Verwendung von Ither als Lösungsmittel nioht nur gefährllch,
sondern auch unwirtschaftlich. (SBP 1 076 282)
Auch ist es schon aus der Literatur bekannt, daß Pankreas—Extrakt
und die im Pankreasextrakt neben anderen Ensjaen vorkommende
Iiecithlnaae A, welche durch Hit ^inaktivierung dieser anderen
Enzyme, zum Beispiel durch Erhitzen einer wässrigen Suspension von Pancreatin auf 80 - 900C wahrend einer halben Stunde und
anschließende 4-atÜndlge Extraktion des wasserlöslichen Rückstandes mit Alkohol bei 450C dargestellt werden kann, das
Lecithin in Lyoolecithin umzuwandeln vermag. (H. Witteoff,
"The Phosphatides", 1951, Seiten 99 - 108).
109832/0440
E3 wurde nun gefundßn, UaB man wasserlöaliohe und/oder wasserölopergierbare
Phosphatidsiaulgatoren mit besonders gutem Etaulgior-
und StabiliBierverraögen, insbesondere für öl-in-Waeeer-Emulsionen
erhält, wenn mau Eohphosphatidgeiaische. oder Fraktionen
derselben in etwa der 0,5- bis 5-faohen Menge Wasaer
nuepandicrt und mit hitzebehandeltem Pancreatin in Mengen von
0,1 bia 25$, bezogen auf die Phosphatidmenge, bei Temperaturen
von 5 - 5O0C während einer Zeit von 0,5-8 Stunden bi« mu
einem Gehalt an Monoacylglycerophosphatidaa von 15 - 10$, vorzugsweise von 25 - 70#, bezogen auf das vom Waaeer und fett Λ
befreite Reuktionsprodulct, hydrolysiert. Als Äuagangematerial
können Rohphosphatidgemische pflanzlichen und tierischen Uraprungs
dienen. . .
So kann man beispielsweise dde bei der Gewinnung pflanalicher
Öle, zum Beispiel Sojabohnenöl, durch Extraktion mit Löaungamittcln
anfallenden Phosphatidachleime, welche au» de« von UJ-sungemittol
befreiten, öl durch Dampf- oder Wasserbehandlung
bei Temperaturen von 95 - 1000C anfallen, oder die nach dem
Zentrifugieren dieser Fhosphatldachleime von der Hauptmsng· ,
des Öles befreiten und io Takuum eingedampften Rohphoephatide,
dl« etwa 65?5 Phosphatid» und 35^ öl enthalten, ala Auagangevarwenden·
Auch WnJ^dTi als Ausgangsmaterlal alkoholunlusliche und alkohol-Ii53li<3ho
!Fraktionen dieser Rohphoephatide verwendet werden, 1 nabe sondere alkoho !lösliche nit einem Gewichteverhältnis von
(L-iCithin) t Phosphatidyläthanolamin
:ϊ.η) von mUvteatena A i 1- Perixer lüßt siah da» erfindungn
109832/0440
gemäße Verfahren auch en Eigelb und Eigelbphosphatiden sowie
reinen Glyeerophosphatiden, zum Beispiel Kephalin, Lecithin
und Phosphatidylinosit durchführen·
J ■ _ ■
Als Enzymquelle dient handelsübliches Pankreatin; dieses wird mit Leitungswasser im Ctowlchteverhältnie von 1 <
1 bis 1 ι 20 in eine Suspension übergeführt, und die Suspension wird etwa
30 Minuten bei Temperaturen von unter 800C, vorzugsweise über
700C, zweckmäßigerweise zwischen 70 und 7S0C oder etwa 10 Minuten
bei 9O0C hitzebehandelt· !
Das so hitzebehandelte Pankreatin wird gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren dem zu hydrolyslerenden Auegangsmaterial in Mengen von 0,1 - 25#» bezogen auf das Gewicht dee Ausgangs*
materiale, zugesetzt, und zwar benötigt nan etwa 1 * 25# bei
Zusatz der vorstehend beschriebenen hitzebehandelten Suspension und etwa 0,1 - 10$ des aus dieser Suspension nach Abtrennen,
des Wassers, zum Beispiel durch Filtrieren oder Zentrifugleren,
erhaltenen unlöslichen Rückstandes·
Das Ausmaß der Hydrolyse wird einmal vom Mengenverhältnis
Pancreatin s Phosphatid, ferner von der Reaktionstemperatur
und schließlich von der Reaktionszeit bestimmt, die je nach
dem gewünschten Hydrolysegrad im Rahmen des erfindungsgemäeen
Verfahrens aufeinander abzustimmen sind·
So werden beispielsweise bei einer Roaktionstemperatur von
etwa 250C uad einor Reaktionszeit von etwa 3 Stunden fü? eine
109832/04*0 BADPB1Q1NAl.
50#ige Hydrolyse der Phosphatide etwa 1$, für, ein© 70
Qydrolyse etwa 3# und für eine 90 - 100 #ige Bydrolyse etwa
dea ungereinigten hitzebehandelten Pankreatina benötigt.
\
Die Operationen word on vorzugsweise unter einer Xnertgaeatmoe-
Die Operationen word on vorzugsweise unter einer Xnertgaeatmoe-
phSre durchgeführt.
Zur Herstellung der wässrigen Suspension des au hydrolysierenden
Ausgangsmaterials wird vorzugsweise Leitungswasser mit einen
Härtegrad γο& etwa 5 - 30° dHv entsprechend 50 - 300 mg CaO
•in 1000 enr Wasser, verwendet·
Das nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren erhaltene
Reaktlonaprodukt wird im Talcuum bei Temperaturen unterhalb 500C
vom Wasser befreit und vorzugsweise anschließend durch Lösungsmittelfraktionierung
mit organischen Lösungsmitteln wie Aceton, niedermolekulare Alkohole mit 1-4 C-Atooen und
Äthylacetat, die entweder wasserfrei oder einen Gehalt von 5 - 5Qf* Wasser aufweisen können, gereinigt· Diese Eeinigungaoperation
empfiehlt sioh schon deshalb, weil hierdurch die freien Fettsäuren entfernt werden, wnfche die Emulglerwlrkung
der erfindungsgemäB hergestellten Produkte beeinträchtigte
Das anmeldungsgemaSe Verfahren besitzt den Vorteil, dafi
störender tftayfij Abbau der Begleitstoffe der Phosphatide duroh
Hydrolyse und ander« unerwünschte Hebeoreaktionen wie
Auto^ydation und Bräunung vermieden werden und man in kurzer
Zelt zu Produkten gelangt, die eine ausgezeichnete Emulgiar-
und Stabilisierterkuug, insboßpndere für Öl-In-Waeaer-Emulflionon,
besitzen· Dia bev-orev^ton Reaktionsprodulrtc cind Mono-
109832/DAAO
BAD ORIGINAL
acylglycerophosphatide mit einer Kettenlänge des Fettsäurerestes von mindestens 6, vorzugsweise mindestens 10 C-Atomen,
bei denen der in A - Stellung befindliche Fettsäurerest abgespalten ist. Diese bevorzugten Reaktionsprodukte werden
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in besonders guter Ausbeute erhalten. Mit den erfindungsgemäß hergestellten Emulgatoren,
die in Mengen von 0,1 bis' 15 %, bezogen auf die
zu emulglerende Fettmenge, für Öl-in-Wasser-Emulsionen mit Fettgehalten von 3 - 85 % Anwendung finden, werden in überraschender
Weise sogar hochfetthaltige Rahmemulsionen mit Fettgehalten von 35 - 85 # mit großer Stabilität erhalten,
welche zur Herstellung von Margarine durch Phasen-Umkehr geeignet sind.
Die erfindungsgemäß hergestellten Emulgatoren, welche den
Vorteil besitzen, gegen Kationen unempfindlich zu sein, und daher ihre Emulgierfähigkelt auch in hartem Wasser
nicht einbüßen, können wegen ihrer physiologischen Unbedenklichkeit vor allem für Emulsionen auf dem Lebens- und
Futtermittelsektor, zum Beispiel Kunstmilch, Kälbermilch, Kunstrahm, Mayonnaisen, Salatcremes oder dgl., ferner für
0/\/i Farbpigment suspensionen verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert, aber keineswegs hierauf beschränkt.
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10Og Sojarohphosphatid wurden in 200 on Leitungswasser von
17° dh suspendiert · Dieser Suspension wurden 1 g Pancreatin
zugefügt· das vorher 30 Minuten auf 750C erhitzt worden war,
und anschließend wurde das Gemisch 5 1/2 Stunden bei 220C gerührt. Danach wurde das Gemisch unter vermindertem Druck bei
400C getrocknet. Es wurde ein wasserdlspergierbaree Produkt alt
einer Säurezahl von 41 erhalten, das bei 45 #iger Phosphatidhy- M
drolyse einen Gehalt an 15 1» Monoaeylglycerophoephatiden aufwies
, berechnet auf das von Wasser und fett befreite Reaktionsprodukt. . .
t ;
Eine unter Zusatz von 0,5# Emulgator hergestellte 50?Cige Öl-in-Wasser-Emulsion
auf Basis Erdnußöl, deren Vasserphase aus 25Jl
Leitungswasser und 25$ Magermilch bestand» geigte nach 20 Stunden
Stehenlassen bei 6O0C eine Wasserabscheidung von nur» 2£
und eine Viskosität von 58 oP.
Die Viskosität (^ ) bei der Scherrate Db 10 ate wurde aus
einer Fließkurve abgelesen. Als Meßgerät diente «in ferranti-Rotationsvlekosimeter·
'
Aus einer alkohollöslichen Sojapaosphatldfraktion mit einem
Lecithin su Kephalin-Verhältnls von 4 s 1 wurde eine 35 ?£ig·
Löeu.ug in raffittiertom Sojaöl hergestellt. Diese Lösung wurde
109832/04A0
mit etwa der doppelten Menge Leitungswasser dispergiert und die
Suspension mit 2$ hitzebehandeltem Pankreatin, bezogen auf die
Phosphatidmenge, bei 220C 6 Stunden lang behandelt und das Gemisch
unter vermindertem Druck bei etwa 4O0C getrocknet. Danach
wurde das getrocknete Produkt in eine 10-fache Acetonmenge unter
Rühren bei O0C eingebracht und anschließend wieder bei einer
Temperatur unterhalb 500C und vermindertem Druck getrocknet.
Es wurde bei 80 ^igefc Phosphatidhydroljse ein PhosphatIdemulgator
mit einem Gehalt an 35^ Monoacylglycerophoephatiden, berechnet auf das wasser- und fettfreie Reaktionsprodukt, erhalten*
Bine unter Zusatz von 0,25$ Emulgator hergestellte 50 jGige Ölin-Wasser-Emulsion
zeigte nach 20 Stunden Stehenlassen bei 6O0C
eine Wasserabscheidung von nur 1£ und eine Viskosität von 10 cP.
100 g Sojarohphosphat id wurden unter Zueats von 25 g hitzebehandeltem
Pankreatin in etwa der doppelten Menge Wasser dispergiert, und zweimal mit je ein Liter Xther extrahiert. Die wassergesättigte
Ätherlöeung wurde 3 1/2 Stunden bei 22°C stehengelassen. Anschließend
wurde der Xther abdestilliert und der Phosphat id rückstand im Vakuum unter 4O0C getrocknet. Das so erhaltene wasserdispergierbare
Produkt, das gegenüber dem AuegangephosphatId eine
hellere Farbe zeigte, war zu 60 i* hydrolysiert und wies einen Gehalt an 20# Monoacylglycerophosphatiden auf, berechnet auf das
von V/aaser und Fett befreite Reaktionsprodukt.
BAD OBiGlNAU 109832/0440
Sine unter Zusate von 2 jS Emulgator hergestellte 50 j6lge Ul-Waaeer-Emuleion
selgte nach 20 Stunden Stehenlassen bei 6O0O keine Wasserabscheidung und eine Viskosität von 10 oP.
Beispiel 4 , ;
Sine 100 jCige Hydrolyse einer in Beispiel 2 charakterisierten
alkohollöslichen Sojaphosphatidfraktion wurde erzielt, wenn bein
Arbeiten unter sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel 3 lediglich
die Reaktlonsseit τοη 3 1/2 auf 8 Stunden erhöht wurde· ™
Hierbei fielen die ätherunlösllohen Monoaeylgtyoerophosphatlde
zusammen Bit anderen nicht hydrolyslerbaren Phosphatidanteilen
aus9 während die bei der Reaktion gebildeten Fettsäuren gelöst
blieben* Hach Dekantieren der wassergesättigten XtherlösuAg wurde
der Rückstand unter Tönendertem Druok bei 4O0C getrocknet. Es
fiel ein wasserlösliches Produkt mit eines Gehalt an 45 5* Mono*
acy lglycer ο phosphatide« an, berechnet auf das wasser· und fettfreie
Reaktionsprodukt.
Ein· unter Znsats von. O925 ^ Emulgator hergestellte 50 £ige
Öl»in-Wasser-Emulsion9 deren lasserphase aus 25 1» Wasser und 25 £
Magermilch bestand, seigte nach 20 Stunden Stehenlassen bei 60°0 keine Tfasserabsoheidung und eine Viskosität von 15 oP.
0,5 # des gleichen Emulgator β ermöglichte die Her stellung, einer
80 ;&gen öl-in-Waaßor-EmulGion, deren Waoaerphase aus bakteriell
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gesäuerter Magermilch bestand, Dieee Emulsion war noch gießbar,
zeigte ebenfalls nach 20 Stunden bei 60°C keine Wasser- oder
ölabscheidung sowie eine Viskoöittit von 39 cP und blieb auch
nach dem weiteren Ansäuern mit Citronensäure auf einen pH-Wert von 490 stabile
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Claims (6)
1) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder
wanserdiepergierbaren Phosphatidemulgatoren, insbesondere für
Öl-in-Wasser-Emulsionen, dadurch gekennzeichnet, dafl «an Rohphosphatldgemische
oder Fraktionen hiervon in der 0,5- bis
fünffachen Menge Wasser suspendiert und die Suspension nit
0,1 bis 25/S hitzebehandeltem Pankreatin, bezogen auf die Phosphatidmenge,
bei Temperaturen von 5 - 5O0C während einer Zeit von *
0,5-8 Stunden bis zu einem Gehalt an Monoacylglycerophoaphatiden
von 15 - 70 #, vorzugsweise 25 - 70 £, bezogen auf das von Wasser
und Fett befreite Reaktionsprodukt, hydrolysiert.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwa 30 Minuten bei Temperaturen von unter 800C, vorzugsweise
über 70°C, zweokmäßigerwelse sw i se hen 70 und 750C bsw. ein
etwa 10 Minuten bei 9O0C hitsebehandeltes Pankreatin verwendet
wird.
3) Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als Ausgangsmaterial eine alkohollösliche Phosphat idf rak tion
mit einem Gewichtsverhältnls von Phosphatidylcholin t Phosphatidyläthanolamin
von mindestens 4 : 1 verwendet wird. .
4) Verfahren nach Ansprachen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
als Ausgangamaterial eine alkoholunlusliche Phosphat id fraktion
verwendet wird.
109832/0440
f692567
5) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Phosphatide oder Fraktionen hiervon in Waeser mit eine« .
Härtegrad ron 5 - 30° dH suspendiert werden.
6) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
daa im Vakuum bei Temperaturen unterhalb 5O0O rom Wasser befreite
Reaktionsprodukt mit organischen Lösungsmitteln, wie Aceton, niedermolekulare aliphatische Alkohole und Äthylacetaty die gegebenenfalls
einen Wassergehalt ron 5 - 50 £ aufweisen können, gereinigt wird.
109832/0440
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1692567 | 1967-07-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1692567A1 true DE1692567A1 (de) | 1971-08-05 |
| DE1692567B2 DE1692567B2 (de) | 1977-11-10 |
| DE1692567C3 DE1692567C3 (de) | 1978-06-29 |
Family
ID=5687692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967U0014057 Expired DE1692567C3 (de) | 1967-07-13 | 1967-07-13 | Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1692567C3 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2552663A1 (de) * | 1974-11-25 | 1976-08-12 | Unilever Nv | Emulsionen |
| FR2349284A1 (fr) * | 1976-04-29 | 1977-11-25 | Unilever Nv | Emulsions de type huile dans l'eau en particulier pour mayonnaises |
| DE3210356A1 (de) * | 1982-03-20 | 1983-09-29 | Aro-Laboratorium GmbH, 2070 Ahrensburg | Verfahren zur erniedrigung der viskositaet von schokoladenwaren, kuvertueren und fettglasuren |
| EP0255937A3 (de) * | 1986-08-07 | 1988-05-04 | Kyowa Hakko Kogyo Co., Ltd. | Hautbehandlungsmittel |
-
1967
- 1967-07-13 DE DE1967U0014057 patent/DE1692567C3/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0255937A3 (de) * | 1986-08-07 | 1988-05-04 | Kyowa Hakko Kogyo Co., Ltd. | Hautbehandlungsmittel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1692567C3 (de) | 1978-06-29 |
| DE1692567B2 (de) | 1977-11-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |