[go: up one dir, main page]

DE1692567C3 - Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren

Info

Publication number
DE1692567C3
DE1692567C3 DE1967U0014057 DEU0014057A DE1692567C3 DE 1692567 C3 DE1692567 C3 DE 1692567C3 DE 1967U0014057 DE1967U0014057 DE 1967U0014057 DE U0014057 A DEU0014057 A DE U0014057A DE 1692567 C3 DE1692567 C3 DE 1692567C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
phosphatide
emulsifiers
suspension
soluble
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1967U0014057
Other languages
English (en)
Other versions
DE1692567A1 (de
DE1692567B2 (de
Inventor
Renate 2000 Wedel Hell
Hans-Udo Dr. 2000 Schenefeld Menz
Theophil 2000 Hamburg Wieske
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
Publication of DE1692567A1 publication Critical patent/DE1692567A1/de
Publication of DE1692567B2 publication Critical patent/DE1692567B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1692567C3 publication Critical patent/DE1692567C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/003Compositions other than spreads
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/01Other fatty acid esters, e.g. phosphatides
    • A23D7/011Compositions other than spreads
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/01Other fatty acid esters, e.g. phosphatides
    • A23D7/013Spread compositions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/015Reducing calorie content; Reducing fat content, e.g. "halvarines"
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23JPROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
    • A23J7/00Phosphatide compositions for foodstuffs, e.g. lecithin

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)
  • Edible Oils And Fats (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren, insbesondere für Öl-in-Wasser-Emulgatoren, aus Rehphosphatidgemischen oder Fraktionen hiervon, die auch als Stabilisatoren wirksam sind.
Man hat zwar schon zur Herstellung von Emulgatoren wäßrige, ölhaltige Pflanzenphosphatidemuisionen mit Lipase bei Temperaturen von 50-800C über eine Zeitspanne von 16-20 Stunden behandelt. Bei diesem Verfahren besteht aber der Nachteil, daß infolge der relativ hohen Temperaturen unerwünschte Nebenreaktionen, wie Autoxydation und Bräunung, unvermeidlich sind, die zu einer Qualitätsverminderung des Produktes führen.
Der Einsatz von Lipase auf ölhaltige Phosphatide bei Temperaturen über 50°C bewirkt zudem eine Hydrolyse der Triglyceride und damit eine unerwünschte Erhöhung des freien Fettsäure- und Monoglyceridanteils, wodurch das Phosphatid zwar verflüssigt, aber nicht wasserdispergierbar wird.
Würde man ein derartiges Verfahren aber bei niedrigen Temperaturen unterhalb 500C durchführen, so besitzen die Endprodukte keine gute Emulgierwirkung (DK-PSl 01649).
Ferner hat man bereits Reinlecithin in peroxydfreier Ätherlösung mit Schlangengiftenzymen bei Zimmertemperatur über eine Zeitspanne von 24 Stunden behandelt. Abgesehen davon, daß Schlangengift sehr teuer ist und seine toxischen Eigenschaften durch eine zusätzliche Behandlung, z. B. mit Säuren, unwirksam gemacht werden müssen, ist ein solches Verfahren, wenn es in großtechnischem Maßstab durchgeführt wird, wegen der Verwendung von Äther als Lösungsmittel nicht nur gefährlich, sondern auch unwirtschaftlich (DE-PS 10 78 282).
Auch ist es schon aus der Literatur bekannt, daß Pankreas-Extrakt und die im Pankreasextrakt neben anderen Enzymen vorkommende Lecithenase A, welche durch Hitzeinaktivierung dieser anderen Enzyme, z. B. durch Erhitzen einer wäßrigen Suspension von Pankreatin auf 80-900C während einer halben Stunde und anschließende 4stündige Extraktion des wasserunlöslichen Rückstandes mit Alkohol bei 45°C dargestellt werden kann, das Lecithin in Lysolecithin umzuwandeln vermag (H. Witteoff, »The Phosphatides«, 1951, Seiten 99-108).
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß man auch bei Temperaturen von 5—50°C wasserlösliche und/oder wasserdispergierbare Phosphatidemulgatoren durch enzymatische Behandlung unter schonenden Bedingungen in kurzer Zeit erhalten kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Rohphosphatidgemische oder Fraktionen hiervon in der 0,5- bis 5fachen Menge Wasser suspendiert und die Suspension mit 0,1 bis 25% Pankreatin, das mit Leitungswasser im Gewichtsverhältnis 1 : 1 bis 1 : 20 in eine Suspension übergeführt und die Suspension etwa 30 Minuten bei Temperaturen von unter 800C und über 700C oder etwa 10 Minuten bei 900C behandelt worden war, bezogen auf die Phosphatidmenge, bei Temperaturen von 5 —500C während einer Zeit von 0,5-8 Stunden bis zu einem Gehalt an Monocylglycerophosphatiden von 15 bis 70%, bezogen auf das von Wasser und Fett befreite Reaktionsprodukt, hydrolysiert.
So kann man beispielsweise die bei der Gewinnung
pflanzlicher öle, z. B. Sojabohnenöl, durch Extraktion mit Lösungsmitteln anfallenden Phosphatidschleime, welche aus dem vom Lösungsmittel befreiten öl durch Dampf- oder Wasserbehandlung bei Temperaturen von 95 —1000C anfallen, oder die nach dem Zentrifugieren dieser Phosphatidschleime von der Hauptmenge des Öles befreiten und im Vakuum eingedampften Rohphosphatide, die etwa 65% Phosphatide und 35% öl enthalten, als Ausgangsmaterial verwenden.
Auch können als Ausgangsmaterial alkoholunlösliche
j5 und alkohollösliche Fraktionen dieser Rohphosphatide cithin) : Phosphatidyläthanolamin (Kephalin) von mineinem Gewicntsverhältnis von Phosphatidylcholin (Lecithin): Phosphatidyläthanolamin (Kephalin) von mindestens 4:1. Ferner läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren auch an Eigelb und Eigelbphosphatiden sowie reinen Glycerophosphatiden, z. B. Kephalin, Lecithin und Phosphatidylinosit durchführen.
Als Enzymquelle dient handelsübliches Pankreatin; dieses wird mit Leitungswasser im Gewichtsverhältnis von 1 :1 bis 1 : 20 in eine Suspension übergeführt, und die Suspension wird etwa 30 Minuten bei Temperaturen von unter 800C, vorzugsweise über 700C, zweckmäßigerweise zwischen 70 und 75°C oder etwa 10 Minuten bei 90°C hitzebehandelt.
Das so hitzebehandelte Pankreatin wird gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren dem zu hydrolysierenden Ausgangsmaterial in Mengen von 0,1—25%, bezogen auf das Gewicht des Ausgangsmaterials, zugesetzt, und zwar benötigt man etwa 1—25% bei Zusatz der vorstehend beschriebenen hitzebehandelten Suspension und etwa 0,1-10% des aus dieser Suspension nach Abtrennen des Wassers, z. B. durch Filtrieren oder Zentrifugieren, erhaltenen unlöslichen Rückstandes.
Das Ausmaß der Hydrolyse wird einmal vom Mengenverhältnis Pankreatin : Phosphatid, ferner von der Reaktionstemperatur und schließlich von der Reaktionszeit bestimmt, die je nach dem gewünschten Hydrolysegrad im Rahmen der erfindungsgemäßen Verfahrens aufeinander abzustimmen sind.
So werden beispielsweise bei einer Reaktionstemperatur von etwa 25°C i_nd einer Reaktionszeit von etwa 3 Stunden für eine 5O"/oige Hydrolyse der Phosphatide
etwa 1%, für eine 70%ige Hydrolyse etwa 3% und für eine 90— 100%ige Hydrolyse etwa 10% des ungereinigten hitzebehandelten Pankreatins benötigt. Die Operationen werden vorzugsweise unter einer Inertgasatmosphäre durchgeführt.
Zur Herstellung der wäßrigen Suspension des zu hydrolysierenden Ausgangsmaterials wird vorzugsweise Leitungswasser mit einem Härtegrad von etwa 5-30°dH, entsprechend 50-300 mg CaO in 1000 cm3 Wasser, verwendet.
Das nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren erhaltene Realctionsprodukt wird im Vakuum bei Temperaturen unterhalb 50°C vom Wasser befreit und vorzugsweise anschließend durch Lösungsmittelfraktionierung mit organischen Lösungsmitteln wie Aceton, niedermolekulare Alkohole mit 1 -4 C-Atomen und Äthylacetat, die entweder wasserfrei oder einen Gehalt von 5 — 50% Wasser aufweisen können, gereinigt. Diese Reinigungsoperation empfiehlt sich schon deshalb, weil hierdurch die freien Fettsäuren entfernt werden, weiche die Emulgierwirkung der erfindungsgemäß hergestell ten Produkte beeinträchtigen.
Das erfindungsgemäße Verfahren besitzt den Vorteil, daß ein störender Abbau der Begleitstoffe der Phosphatide durch Hydrolyse und andere unerwünschte Nebenreaktionen wie Autoxydation und Bräunung vermieden werden und man in kurzer Zeit zu Produkten gelangt, die eine ausgezeichnete Emulgier- und Stabilisierwirkung, insbesondere für Öl-in-Wasser-Emulsionen, besitzen. Die bevorzugten Reaktionsprodukte sind Monoacylglycerophosphatide mit einer Kettenlänge des Fettsäurerestes von mindestens 6, vorzugsweise mindestens 10 C-Atomen, bei denen der in jS-Stellung befindliche Fettsäurerest abgespalten ist. Diese bevorzugten Reaktionsprodukte werden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in besonders guter Ausbeute erhalten. Mit den erfindungsgemäß hergestellten Emulgatoren, die in Mengen von 0,1 bis 15%, bezogen auf die zu emulgierende Fettmenge, für Öl-in-Wasser-Emulsionen mit Fettgehalten von 3 — 85% Anwendung finden, werden in überraschender Weise sogar hochfetthaltige Rahmemulsionen mit Fettgehalten von 35-85% mit großer Stabilität erhalten, welche zur Herstellung von Margarine durch Phasen-Umkehr geeignet sind.
Die erfindungsgemäß hergestellten Emulgatoren, welche den Vorteil besitzen, gegen Kationen unempfindlich zu sein, und daher ihre Emulgierfähigkeit auch in hartem Wasser nicht einbüßen, können wegen ihrer physiologischen Unbedenklichkeit vor allem für Emulsionen auf dem Lebens- und Futtermittelsektor, z. B. Kunstmilch, Kälbermilch, Kunstrahm, Mayonnaisen, Salatcremes od. dgl., ferner für O/W Farbpigmentsuspensionen verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert.
Beispiel 1
100 gSojarohphosphatid wurden in 200 cm3 Leitungswasser von 17°dH suspendiert. Dieser Suspension wurden 1 g Pankreatin zugeführt, das vorher 30 Minuten auf 75°C erhitzt worden war, und anschließend wurde das Gemisch 5 1/2 Stunden bei 220C gerührt. Danach wurde das Gemisch unter vermindertem Druck bei 40°C getrocknet. Es wurde ein wasserdispergierendes Produkt mit einer Säurezahl von 41 erhalten, das bei 45%iger Phosphatidhydrolyse einen Gehalt an 15% Monoacylglycerophosphatiden aufwies, berechnet auf das von Wasser und Fett befreite Reaktionsprodukt.
Eine unter Zusatz von 0,5% Emulgator hergestellte 50%ige Öl-in-Wasser-Emulsion auf Basis Erdnußöl, deren Wasserphase aus 25% Leitungswasser und 25% Magermilch bestand, zeigte nach 20 Stunden Stehenlassen bei 6O0C eine Wasserabscheidung von nur 2% und eine Viskosität von 38 cP.
Die Viskosität (tj) bei der Scherrate D= 10sec~! wurde aus einer Fließkurve abgelesen. Als Meßgerät dient ein Ferranti-Rotationsviskosimeter.
Beispiel 2
Aus einer alkohollöslichen Sojaphosphatidfraktion mit einem Lecithin zu Kephalin-Verhältnis von 4 : 1 wurde eine 35%ige Lösung in raffiniertem Sojaöl hergestellt. Diese Lösung wurde mit etwa der doppelten Menge Leitungswasser dispergiert und die Suspension mit 2% hitzebehandeltem Pankreatin, bezogen auf die Phosphatidmenge, bei 220C 6 Stunden lang behandelt und das Gemisch unter vermindertem Druck bei etwa 40°C getrocknet. Danach wurde das getrocknete Produkt in eine lOfache Acetonmenge unter Rühren bei 00C eingebracht und anschließend wieder bei einer Temperatur unterhalb 500C und vermindertem Druck getrocknet.
Es wurde bei 80%iger Phosphatidhydrolyse ein Phosphatidemulgator mit einem Gehalt an 35% Monoacylglycerophosphatiden, berechnet aui das wasser- und fettfreie Reaktionsprodukt, erhalten.
Eine unter Zusatz von 0,25% Emulgator hergestellte 50%ige Öl-in-Wasser-Emulsion zeigte nach 20 Stunden Stehenlassen bei 6O0C eine Wasserabscheidung von nur 1 % und eine Viskosität von 10 cP.
Beispiel 3
100 g Sojarohphosphatid wurden unter Zusatz von 25 g hitzbehandeltem Pankreatin in etwa der doppelten Menge Wasser dispergiert und zweimal mit je ein Liter Äther extrahiert. Die wassergesättigte Ätherlösung wurde 3 1/2 Stunden bei 22°C stehengelassen. Anschließend wurde der Äther abdestillierl und der Phosphatidrückstand im Vakuum unter 4O0C getrocknet. Das so erhaltene wasserdispergierbare Produkt, das gegenüber dem Ausgangsphosphatid eine hellere Farbe zeigte, war zu 60% hydrolysiert und wies einen Gehalt an 20% Monoacylglycerophosphatiden auf, berechnet auf das von Wasser und Fett befreite Reaktionsprodukt.
Eine unter Zusatz von 2% Emulgator hergestellte 50%ige Öl-in-Wasser-Emulsion zeigte nach 20 Stunden Stehenlassen bei 6O0C keine Wasserabscheidung und eine Viskosität von 10 cP.
Beispiel 4
Eine 100%ige Hydrolyse einer in Beispiel 2 charakterisierten alkohollöslichen Sojaphosphatidfraktion wurde erzielt, wenn beim Arbeiten unter sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel 3 lediglich die Reaktionszeit von 3 1/2 auf 8 Stunden erhöht wurde. Hierbei fielen die ätherunlöslichen Monoacylglycerophosphatide zusammen mit anderen nicht hydrolysierbaren Phosphatidanteilen aus, während die bei der Reaktion gebildeten Fettsäuren gelöst blieben. Nach Dekantieren der wassergesättigten Ätherlösung wurde der Rückstand unter vermindertem Druck bei 400C getrocknet. Es fiel ein wasserlösliches Produkt mit einem Gehalt an 45% Monoacylglycerophosphatiden an, berechnet auf das wasser- und fettfreie Reaktionsprodukt.
Eine unter Zusatz von 0,25% Emulgator hergestellte
6 92 567
;e Öl-in-Wasser-Emulsion, deren Wasserphase aus Vasser und 25% Magermilch bestand, zeigte nach nden Stehenlassen bei 6OC keine Wasserabung und eine Viskosität von 15 cP.
Ό des gleichen Emulgators ermöglichte die ellung einer 80%igen ö! 'n-Wasser-Emulsion. deren Wasserphase aus bakteriell gesäuerter Magermilch bestand. Diese Emulsion war noch gießbar, zeigte ebenfalls nach 20 Stunden bei 60'C keine Wasser- oder Ölabscheidung sowie eine Viskosität von 39 cP und blieb auch dem weiteren Ansäuern mit Citronensäure auf einen pH-Wert von 4.0 stabil.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren, insbesondere für öl-in-Wasser-Emulgatoren, aus Rohphosphatidgemischen oder Fraktionen hiervon, dadurch gekennzeichnet, daß man die Rohphosphatidgemische oder Fraktionen hiervon in der 0,5- bis 5fachen Menge Wasser suspendiert und die Suspension mit 0,1 bis 25% Pankreatin, das mit Leitungswasser in Gewichisverhältnis 1 : 1 bis 1 : 20 in eine Suspension übergeführt und die Suspension etwa 30 Minuten bei Temperaturen von unter 800C und über 70"C oder etwa 10 Minuten bei 90°C behandelt worden war, bezogen auf die Phosphatidmenge, bei Temperaturen von 5-500C während einer Zeit von 0,5-8 Stunden bis zu einem Gehalt an Monocylglycerophosphatiden von 15 bis 70%, bezogen auf das von Wasser und Fett befreite Reaktionsprodukt, hydrolysiert.
DE1967U0014057 1967-07-13 1967-07-13 Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren Expired DE1692567C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1692567 1967-07-13

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1692567A1 DE1692567A1 (de) 1971-08-05
DE1692567B2 DE1692567B2 (de) 1977-11-10
DE1692567C3 true DE1692567C3 (de) 1978-06-29

Family

ID=5687692

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967U0014057 Expired DE1692567C3 (de) 1967-07-13 1967-07-13 Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1692567C3 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1525929A (en) * 1974-11-25 1978-09-27 Unilever Ltd Stabilised emulsions comprising phospholipoprotein
GB1585105A (en) * 1976-04-29 1981-02-25 Unilever Ltd Emulsions
DE3210356A1 (de) * 1982-03-20 1983-09-29 Aro-Laboratorium GmbH, 2070 Ahrensburg Verfahren zur erniedrigung der viskositaet von schokoladenwaren, kuvertueren und fettglasuren
JPS6341411A (ja) * 1986-08-07 1988-02-22 Kyowa Hakko Kogyo Co Ltd 皮膚外用剤

Also Published As

Publication number Publication date
DE1692567A1 (de) 1971-08-05
DE1692567B2 (de) 1977-11-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1900959C3 (de)
DE2608991C2 (de) Fettprodukt
DE60024401T2 (de) Palmitoleinsäure und ihre Verwendung in Lebensmitteln
DE2740752C3 (de) Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus rohem oder vorbehandelten Triglyceridöl
EP0415287A2 (de) Verfahren zur Entfernung von Cholesterin bzw. Cholesterinestern aus Eigelb
DE69613272T2 (de) An polyungesättigten Fettsäuren reiche Triglyceride
DE3587030T2 (de) Verfahren zur entfernung von verbindungen.
EP0616025A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Lipidfraktionen aus pulverförmigen Eiprodukten
EP0054768B1 (de) Verfahren zur Abtrennung von acylierten Phospholipiden aus diese enthaltenden Phosphatidylcholin-Produkten
DE1492952C3 (de) Antispritzmittel für Wasser enthaltende Speisefette
DE1692567C3 (de) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen und/oder wasserdispergierbaren Phosphatidemulgatoren
DE2144285A1 (de) Gießfähige Margarinen und Verfahren zu deren Herstellung
DE2147327C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von gereinigtem, nicht-acylierbarem Phosphatid
DE3813805A1 (de) Verfahren zur desodorierung von fettsaeureestergemischen
DE2330355B2 (de) Konzentrierter Sahneaustauschstoff Unilever N.V., Rotterdam (Niederlande)
DE1767049B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Speisefettes aus Butterfett und Speiseöl
DE68914247T2 (de) Verflüssigung von Seifenstock.
DE2156121A1 (de) Gießfähige Margarine
DE1543937C3 (de) Verwendung modifizierter kephalinhaltiger Phosphatidgemische als Emulgatoren für O/W-Emulsionen und Verfahren zur Herstellung solcher Emulgatoren
DE619235C (de) Verfahren zur Herstellung von hochemulsionsfaehigen Stoffen aus Rohphosphatiden und Emulgierungsmitteln
DE2042304C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Membransubstanzkonzentraten
US1206954A (en) Process of making food products.
AT138874B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphatiderzeugnissen.
DE1900961C3 (de) Fettlöslicher Emulgator zur Stabilisierung von öl-in-Wasser und Wasserin-Öl-Emulsionen
DE974949C (de) Verfahren zur Herstellung eines antioxydativ wirksamen Tocopherolkonzentrats

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)