DE1680352A1 - Haengebahnzug - Google Patents
HaengebahnzugInfo
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- DE1680352A1 DE1680352A1 DE19681680352 DE1680352A DE1680352A1 DE 1680352 A1 DE1680352 A1 DE 1680352A1 DE 19681680352 DE19681680352 DE 19681680352 DE 1680352 A DE1680352 A DE 1680352A DE 1680352 A1 DE1680352 A1 DE 1680352A1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B5/00—Elevated railway systems without suspended vehicles
- B61B5/02—Elevated railway systems without suspended vehicles with two or more rails
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B13/00—Other railway systems
- B61B13/04—Monorail systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
Gw 1957
Li/We
14. 3. 1968
Pat ent an meldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4628 Altlünen.
Hängebahnzug
Die Erfindung betrifft einen Hängebahnzug, vorzugsweise einen Einschienenhängebahnzug, bestehend aus einem Triebwagen und
mit diesem gekuppelten Ladeeinheiten.
Hängebahnzüge der vorbeschriebenen Art finden vorzugsweise
unter Tage für den Transport von Material oder die Beförderung von Personen Verwendung. Es sind Hängebahnlokomotiven bekannt,
bei denen die Fahrerkabine einseitig oder auch beidseitig angeordnet ist. Bei nur einseitiger Anordnung der Fahrerkabine
muß der Sitz quer zur Fahrtrichtung angeordnet sein, damit der Fahrer in beide Fahrtrichtungen blicken kann. (Oückauf, April
1966, Seite 412, rechte Spalte unten). Da die Strecken in der Regel kurvenartig verlaufen, kann der Fahrer naturgemäß nur
einen kleinen Teil seines Zuges übersehen.
Weiter ist es bekannt, die Fahrerkabinen abnehmbar anzuordnen,
wenn von einer Bedienung des Zuges durch einen Fahrer abgesehen werden und der Zug im mannlosen Betrieb automatisch, z. B. mittels
Schienenimpulskontakten gesteuert werden soll. (Glückauf
April 1966, Seiten 413 und 414). Aus Sicherheitsgründen werden
derartige Züge in der Materialförderung automatisch und bei Personenfahrt von einem Fahrer betrieben.
109831/0520
Gw 1957 Li/We - 2 - 14. 3. 1968
Die bekannten Hängebahnzüge haben also den Nachteil, daß immer dann, wenn nicht auf einen Fahrer verzichtet werden kann, d. h.
beim Personentransport oder in unübersichtlichen Strecken,die Hängebahnlokomotive so rangiert werden muß, daß sie sich mit
der zugehörigen Fahrerkabine in Zugrichtung vorne am Zug befindet. Dieses Rangieren ist einerseits zeitraubend und benötigt
andererseits eine entsprechende Ausbildung der Hängebahn. In der Praxis bedeutet dies, daß die Hängebahnen in großen Bereichen
mehrspurig verlegt werden müssen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorbeschriebenen Nachteile zu beseitigen und ohne nennenswerten Aufwand
den Hängebahnzug so auszubilden, daß in allen Fällen, in denen auf einen Fahrer nicht verzichtet werden kann, unübersichtliche
Stellen sicher durchfahren werden können, wobei das kostspielige und zeitraubende Rangieren der Hängebahnlokomotive entfallen
soll.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe bei einem Hängebahnzug
der eingangs genannten Gattung dadurch, daß die Länge des Zuges durch zwei an den Enden des Zuges angeordnete Fahrerkabinen
begrenzt ist, die über St euer leitung en mit dem an beliebiger
Stelle des Zuges angeordneten Triebwagen verbunden sind. Zwar ist es bei Straßenbahnen und dergl. bekannt - wie auch
bei Hängebahnlokomotiven - das eigentliche Antriebsaggregat in beiden Fahrtrichtungen vor Kopf mit einem Steuerstand zu
versehen. Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile liegen aber darin, daß beispielsweise eine als zweckmäßig erachtete
Zugzusammenstellung, d. h. eines Zuges von bestimmter Länge über
einen längeren Zeitraum ständig pendeln kann, wobei zwischen den den Zug an beiden Enden begrenzenden Fahrerkabinen die eigentlichen
Ladeeinheiten angeordnet sind. Bei Umkehr der Fahrtrichtung braucht der Fahrer nur seinen Platz zu wechseln; ein Rangleren des Triebwagens ist nicht erforderlich· Darüber hinaus ist
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Gw 1957 Li/We - 3 - 14. 3. 1968
es nun ohne Schwierigkeit möglich, den Zug zu verlängern bzw. zu verkürzen, da die den Steuerstand aufnehmende Fahrerkabine
leicht ist und ohne Zuhilfenahme von Maschinen transportiert
werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist am Triebwagen und/oder an der Fahrerkabine eine Speichervorrichtung
(Speichertrommel) zur Speicherung der Steuerleitung vorgesehen.
Diese Speichertrommel ist geeignet, Steuerleitungen
ausreichender Länge aufzunehmen, d. h. die Trommel ist so dimensioniert, daß Züge größtmöglicher Länge zusammengestellt
werden können. Hierbei ist es möglich, die Speichertrommel am Triebwagen oder an der Fahrerkabine oder an beiden anzuordnen.
Erfindungsgemäß sind an der Fahrerkabine "forrichtungen zur
wahlweisen Befestigung am Triebwagen oder vor Kopf des Zuges vorgesehen. Dabei kann die vor Kopf des Zuges angeordnete Fahrerkabine
an der Schiene angehängt und mit der letzten Ladeeinheit gekuppelt sein.
Sofern ein Triebwagen Verwendung findet, der zwei vor Kopf des Triebwagens angeordnete Fahrerkabinen aufweist, ißt es in der Aue
gestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn wenigstens eine der beiden Fahrerkabinen in an sich bekannter Weise abnehmbar und
unter Verlängerung der Steuerleitung vor Kopf des Zuges anbringbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an einem Ende des * Zuges ein Triebwagen mit vor Kopf angeordneter Fahrerkabine und
an anderen Bade des Zuges lediglich eine mit dem Triebwagen durch Stauerleitungen verbundene Fahrerkabine angeordnet.
angezogene Literaturt
Glückauf, April 1966,
S. 411 4l4
S. 411 4l4
. 4 -109831/Π570
Gw 1957 Li/We -4 - 14. J>. 1968
Die Erfindung wird nachfolgend ai hand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert:
Die Abbildung zeigt einen Hängebahnzug 10, der an Schienen 18 verfahrbar ist. Die Schienen 18 sind an der Streckenfirste 20
aufgehängt.
Die einzelnen Ladeinheiten I9, von denen in der Zeichnung nur
zwei dargestellt sind, sind durch Kupplungselemente 21 miteinander
verbunden.
An den Enden des Zuges sind Fahrerkabinen 11, 12 angeordnet, wobei die Fahrerkabine 11 über eine Steuerleitung I^ mit dem
Triebwagen I5 und die Fahrerkabine 12 über eine Steuerleitung
14 mit dem Triebwagen 15 verbunden ist. Zwischen Fahrerkabine
und Triebwagen ist in jede Steuerleitung eine Speichertrommel 16 eingeschaltet, die genügend Steuerleitung aufzunehmen vermag,
so daß der Zug beliebig verlängert bzw. verkürzt werden kann. Die Fahrerkabine 12 ist mittels eines Gehänges I7 an
der Schiene 18 aufgehängt; sie kann jedoch auch, wenn dies die Ausbildung der Ladeeinheit I9 zuläßt, unmittelbar mit der
letzten Ladeinheit verbunden sein.
Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel kann der Triebwagen
ggfs. mit den ihm zugeordneten Fahrerkabinen an beliebiger Stelle des Zuges angeordnet sein; entscheidend ist lediglich,
daß an beiden Zugenden eine Fahrerkabine angeordnet ist, die über Steuerleitungen mit dem den Zug antreibenden Aggregat
verbunden ist.
109831/ΠΡ70
Claims (5)
1. Hängebahnzug, vorzugsweise Einschi©nenhängfcahnzug, bestehend
aus einem Triebwagen und mit diesem gekuppelten Ladeeinheiten, d a du rch gekennzeichnet,
daß die Länge des Zuges (10) durch zwei an den Enden des Zuges angeordnete Pahrerkabinen (11, 12) begrenzt ist, die
über Steuerleitungen (IJ, 14) mit dem an beliebiger Stelle
des Zuges angeordneten Triebwagen (15) verbunden sind.
2. Hängebahnzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Triebwagen (15) und/oder an der Fahrerkabine (11, 12) eine Speichervorrichtung (Speichertrommel
16) zur Speicherung der Steuerleitung (13, 14) vorgesehen ist.
3. Hängebahnzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Fahrerkabine (11, 12) Vorrichtungen (Gehänge I7) zur wahlweisen Befestigung am
Triebwagen (I5) oder vor Kopf des Zuges (10) vorgesehen sind.
4. Hängebahnzug nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die vor Kopf des Zuges (10) angeordnete Fahrerkabine (12) an der Schiene (18) angehängt und mit der letzten Ladeeinheit
(19) gekuppelt ist.
5. Hängebahnzug nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der vorhergehenden, unter Verwendung eines Triebwagens mit
zwei vor Kopf des Triebwagens angeordneten Fahrerkabinen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der beiden Fahrerkabinen (11, 12) in an sich bekannter Weise abnehmbar und unter Verlängerung der Steuerleitung (14) vor Kopf des Zuges anbringbar ist.
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Gw 1957 Li/We
-> - U. 5. 1968
Hängebahnzug nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem Ende des Zuges (10) ein Triebwagen (I5) mit vor Kopf angeordneter Fahrerkabine (H) und am anderen Ende
des Zuges lediglich eine mit dem Triebwagen durch Steuerleitungen (14) verbundene Fahrerkabine (12) angeordnet ist.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0052682 | 1968-03-16 | ||
| GB4968169 | 1969-10-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1680352A1 true DE1680352A1 (de) | 1971-07-29 |
Family
ID=25978924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681680352 Pending DE1680352A1 (de) | 1968-03-16 | 1968-03-16 | Haengebahnzug |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1680352A1 (de) |
| FR (1) | FR1584591A (de) |
| GB (1) | GB1238131A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4129112A1 (de) * | 1991-09-02 | 1993-03-04 | Dudik Kuebelbahnen Und Transpo | Transportwagen einer schienenhaengebahn |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19723372A1 (de) * | 1997-06-04 | 1998-12-10 | Braeutigam Ruhrthaler Transpor | Batteriebetriebene Triebkatze |
-
1968
- 1968-03-16 DE DE19681680352 patent/DE1680352A1/de active Pending
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-
1969
- 1969-10-09 GB GB1238131D patent/GB1238131A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4129112A1 (de) * | 1991-09-02 | 1993-03-04 | Dudik Kuebelbahnen Und Transpo | Transportwagen einer schienenhaengebahn |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1238131A (de) | 1971-07-07 |
| FR1584591A (de) | 1969-12-26 |
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